Gast Huppi

Leitunswasser trinkbar

    46 Beiträge in diesem Thema

    Hallo,

    der Titel beeinhaltet eigentlich schon meine Frage.
    Ist das Leitungswassser in England so gut wie in Deutschland und demnach trinkbar?

    Gruß H
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    [quote="Huppi"]Hallo,

    der Titel beeinhaltet eigentlich schon meine Frage.
    Ist das Leitungswassser in England so gut wie in Deutschland und demnach trinkbar?

    Gruß H[/quote]

    Also man unterscheidet meistens zwischen der "Mains" Anschluss und dem Rest des Hauses. Ich kenn das so, dass nur der Kaltwasseranschluss in der Küche direkt an die Hauptwasserleitung angeschlossen ist und somit auch trinkbar. Immerhin wollte Coca Cola das Leitungswasser teuer als Tafelwasser verkaufen, nachdem sie es noch zusätzlich mit Brom oder so verunreinigt hatten.

    Die anderen Wasseranschlüsse inkl. heisses Wasser kommt meist aus Art Wasserspeichern, die auf dem Dachboden stehen oder teilweise auch in der Wohnung drin sind. Wenn die Speicher relativ neu sind sollte es kein Problem sein, aber in London etwas relativ neu zu bekommen ist schon schwer :LOL:

    cu
    stonki
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    ob es nun so sauber/gut ist wie in Deutschland kann ich Dir nicht sagen. Ich habe (und tue es immer noch wenn ich dort bin) immer Leitungswasser in England getrunken.

    Bis jetzt habe ich keine Nach- bzw. Auswirkungen gespürt. :D
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    Die Qualitaet von Leitungswasser ist in der EU genormt. Der EU Standard gehoert zu hoechsten und striktesten in der Welt (noch - da laeuft z.Zt. eine erhebliche Lobbyarbeit in Bruessel dies zu aendern). Knapp und gut: Das Britische Leitungswasser ist trinkbar.

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    Ein kl. Nachtrag: Wenn Englaender in 1950ern und 1960ern nach Europa fuhren, wurden sie regelmaessig gewarnt, man solle bei Nahrungsmittel und Trinkwasser vorsichtig sein.

    Das londoner Trinkwasser war bis weit in die Regentschaft Victorias eine ziemlich ueble Bruehe: Oft, ohne jede weitere Aufbereitung direkt in Faesser gefuellt und an die Haushalte geliefert. Gleichzeitig wurden die Abwaesser auch unaufbereitet in die Thames gekippt. Durch den Tiedenhub trank also halb London seine eigenen Ausscheidungen: Dass Cholera regelmaessig London heimsuchte, war also kein Wunder. Noch 1854 starben mehr als 4000 Kunden von Vauxhall Waters daran. Die Industraliesierung und der Bevoelkerungszuwachs tat ein Uebriges. Eine beruehmte Karricatur aus dem Jahre 1828 (!) zeigte die sog. "Monster Soup". Schon 1852 hat das Parlament reagieren muessen, jedoch dauerte es bis in 1870 bis die Mehrheit der Londoner Zuggang zu einwandfreien Trinkwasser hatten.

    1902 wurden diese Missstaende durch eine Verstaatlichung aller Wasserwerke in und um London und die Gruendung des "Metropolitan Water Boards" entgueltig abegestellt. Fuer die weitere Geschichte siehe Baroness Thatcher.

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    Also mir ist in London vermehrt aufgefallen dass das Leitungswasser extrem verchlort ist, das riecht ja fast wie n Swimming Pool, schon eklig, ich mein EU Standard hin oder her, gewissermassen ham die Engländer ja noch nicht kapiert dass sie zur EU gehören :LOL:

    Ne Freundin von mir hat sich letztens ne 0,5l Flasche aus dem Hotelhahn abgefüllt und sie hatte den ganzen Abend extreme Magenprobleme (ob das jetzt vom Wasser kam kann man ja nicht zu 100% sagen aber da sie sonst nicht viel gegessen/getrunken hatte).. jeder ist da ja mehr oder weniger empfindlich, jenachdem, ICH hab schon öfter mal n Glas frisches Londoner Leitunswasser getrunken und ausser dem besagten Chlorgeschmack hab ichs ganz gut vertragen :D
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    kommt wohl drauf an, wo in london man ist.

    in dartford ist mir das mit dem chlor auch schon aufgefallen - ich fands sogar schon schwer, meine zaehne mit dem wasser zu putzen, aber wie an anderer stelle erwaehnt hab ich eine kleinere chloraversion.

    hier in croydon hab ich mit dem leitungswasser keine probleme und trinke es regelmaessig.

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    Ich glaube das Chlor-Problem gibt es nur, wenn das Wasser direkt von der Hauptleitung kommt. In meinem Haushalt fliesst das Wasser zunaechst in einen offenen Tank und erst von dort zum Boiler bzw. Wasserhaehnen.

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    Das mit dem Leitungswasser ist hier eine perfide Marketingstrategie. Es wird einem suggeriert, weil, wie oben erwaehnt, das Wasser erst in Tanks landet, man vorsichtig sein soll. Und ganz schnell Filtereinheiten kaufen soll. Oder noch besser MARKENwasser, was immer das sein soll.

    Voelliger QUATSCH (meine Meinung).

    Ich hab hier schon dermassen viel Wasser direkt aus den Haehnen in mich reingeploerrt (unter anderem bei Freunden, am Morgen danach, erm, ein oder zwei Biere zuviel genommen).

    Und ich lebe immer noch.

    K

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    Englisches Leitungwasser? Brrr..

    Also ich habe zu Hause einen Destilator den ich nicht für Alkohol benutze. ;)
    Wenn ich das englische Leitungswasser da durchlaufen lasse bleibe eine gelbe Brühe übrig die echt nach Schweiß riecht. Ich weiß nicht wie gut die Wasserqualität in London ist aber in Surrey ist sie nicht sehr gut.

    Zum Vergleich habe ich das Gerät auch in Deutschland (München) benutzt und da blieb fast nichts übrig.
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    Hab' schon überall in der Welt Leitungswasser getrunken (auch in Indonesien) und nie Probleme gehabt. Das ganze Wasser-in-Flaschen-verkaufen finde ich sehr komisch ... ausser es ist Sprudelwasser, für so 5 Mark der Kasten.

    Aber hier £1.50 für einen Liter Wasser bezahlen?? :roll:

    Naja, genug Leute machen's ja, sonst würd's nicht verkauft werden.
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    [quote="nico"]Englisches Leitungwasser? Brrr..

    Also ich habe zu Hause einen Destilator den ich nicht für Alkohol benutze. ;)
    Wenn ich das englische Leitungswasser da durchlaufen lasse bleibe eine gelbe Brühe übrig die echt nach Schweiß riecht. Ich weiß nicht wie gut die Wasserqualität in London ist aber in Surrey ist sie nicht sehr gut.

    Zum Vergleich habe ich das Gerät auch in Deutschland (München) benutzt und da blieb fast nichts übrig.[/quote]

    Ich will Dir nicht zu nahe treten, aber die besagte EU-Verordnung gilt nur bis zur Haustuer. Viele Wasserleitungen sind hier 100 Jahre alt und die besagten Tanks werden auch nicht immer gereinigt. Hier in London haettest Du eher einen soliden Kalkstein in Deiner Destileranlage (weshalb auch die Bleirohre nicht (mehr) gesundheitsschaedlich sind).
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    Ich will Dir nicht zu nahe treten, aber die besagte EU-Verordnung gilt nur bis zur Haustuer. Viele Wasserleitungen sind hier 100 Jahre alt und die besagten Tanks werden auch nicht immer gereinigt. Hier in London haettest Du eher einen soliden Kalkstein in Deiner Destileranlage (weshalb auch die Bleirohre nicht (mehr) gesundheitsschaedlich sind).

    Nunja also das Haus in dem ich wohne ist 1996 erbaut worden insofern glaube ich eigentlich nicht das da alte Leitungen verlegt sind.. Ich hatte auch die selbe Wasserqualitaet als ich vor drei Jahren noch in Sussex gewohnt habe. Aber ja Wasser zu kaufen finde ich auch unsinnig. Ich mache meine Spaghetti ja auch nicht mit gefilterten Wasser! :)

    Aber zum trinken kaufe ich mir entweder das guenstige Mineralwasser vom Lidl oder filtere es bzw. destilliere es.

    Wer weis inwiefern "EU-Verordnungen" in England eingehalten werden ;)

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    Die Sache mit abgefuellte Mineralwasser ist meiner Meinung so: Wenn das Wasser einen hohen oder besonderen Mineralkontent hat, sehe ich den Verkauf als eine sinnvolle Sache. Ohne ein Feinschmecker sein zu wollen, kann man in Dtld. gut den unterschiedenlichen Geschmack von beispielsweise Gerolsteiner gegenueber Staatl. Fachingen herausschmecken. Die meisten Mineralwasser hierzulande sind jedoch eigentlich nur Quellwasser (es gibt halt zuwenig vulkanische Aktivitaet hierzulande). Und dort sehe ich wirklich nicht ganz den Punkt (Ausnahme sind vielleicht dedicated Tee- und Kaffetrinker, die es auch nur dafuer benutzen).

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    [quote name='"Rheinlaender"]Die Sache mit abgefuellte Mineralwasser ist meiner Meinung so: Wenn das Wasser einen hohen oder besonderen Mineralkontent hat' date=' sehe ich den Verkauf als eine sinnvolle Sache. Ohne ein Feinschmecker sein zu wollen, kann man in Dtld. gut den unterschiedenlichen Geschmack von beispielsweise Gerolsteiner gegenueber Staatl. Fachingen herausschmecken. Die meisten Mineralwasser hierzulande sind jedoch eigentlich nur Quellwasser (es gibt halt zuwenig vulkanische Aktivitaet hierzulande). Und dort sehe ich wirklich nicht ganz den Punkt (Ausnahme sind vielleicht dedicated Tee- und Kaffetrinker, die es auch nur dafuer benutzen).[/quote']

    klar kann man den Unterschied zwischen Wassern schmecken. Selbst wenn man so ein Banause wie ich bin. Ich mag z.B. nur Vilsa als Mineralwasser. Ansonsten (als passonierter Tee Trinker seit mehr als 20 Jahren) schmeckt (und sieht) man besonders bei Tee die Qualitaet des Wassers. Aber dank BRITTA Wasserreiniger geht das sogar mit englischen Leitungswasser.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Tee
    Zitat: (Beim Herrn Bakker kaufe ich mir immer meine Tees, da er ja auch als Wilhelmshaven komme).

    [quote]
    Wasserqualität ist beim Tee entscheidend für den Geschmack. Ein Auftritt des Wilhelmshavener Teehändlers Bakker bei der Fernsehshow Wetten dass..? am 10. Dezember 1983 blieb der Fernsehnation unvergessen. Bakker konnte seine Wette nicht gewinnen, da ihm sein Wasser im Zug gestohlen worden war, dies wurde zu Unrecht als Ausrede gesehen. In Regionen mit sehr kalkreichem Wasser bildet sich auf Tee ein Film und der Geschmack ist minderwertig. Dies gilt vor allem für die weniger gerbsäurehaltige Teesorten wie den Darjeeling, während beispielsweise Assam sehr viel weniger empfindlich auf hartes Wasser reagiert.
    [/quote]

    cu
    stonki
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    [quote="stonki"][quote="Rheinlaender"] Die meisten Mineralwasser hierzulande sind jedoch eigentlich nur Quellwasser (es gibt halt zuwenig vulkanische Aktivitaet hierzulande).[/quote]

    klar kann man den Unterschied zwischen Wassern schmecken.

    [/quote]

    Vielleicht habe ich mich - mal wieder - unklar oder zu kompliziert ausdrueckt. Was sagen wollte ist:
    1. Dt. Mineralwasser haben ein klaren, specifischen und starken Eigengeschmack
    2. Bei den Wasser, dass hier (London / UK) abgefuellt verkauft wird, ist das weitaus weniger der Fall.

    Destewegen sehe kaum einen Punkt darin solches zu kaufen (Ausnahme: Produktion von Weinschorle im Sommer).

    [quote="stonki"]
    [quote]
    Dies gilt vor allem für die weniger gerbsäurehaltige Teesorten wie den Darjeeling, während beispielsweise Assam sehr viel weniger empfindlich auf hartes Wasser reagiert.
    [/quote]

    cu
    stonki[/quote]

    Dies erklaert vielleicht auch den Umstand, dass der Assam das Rueckgrat der sog. englischen Mischung ist.
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    Morgen (donnerstag) abend um 7 pm kommt auf BBC1 'Should I be worried about water' zum thema wieviel und welche art von wasser man am besten trinken sollte.

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    Ausserdem: BBC Radio 1 ist der "Duddelkanal" - eine solche Sendung wuerde eher in BBC Radio 4 kommen ("Laberkanal" - Nein, keine Missbilligung des Programms: Ich hoere BBC Radio 4 fast den ganzen Tag und schaetze ihn auch hoch - bis auf die Archers, 14h00 bis 14h14 und 19h00 bis 19h15 (da schalte ich ab, das tue ich mir nicht an)).

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    sorry, aufnehmen konnte ichs nicht, aber angeschaut hab ichs. ging nicht allzu sehr ins detail, aber schlussfolgerung war, dass das leitungswasser in ganz grossbritannien den richtlinien entspricht. filter sind dazu nuetzlich, einen komischen geschmack, den das wasser evtl hat, auszufiltern. und angeblich kommen 25% des flaschenwassers, das in grossbritannien verkauft wird, praktisch aus dem wasserhahn.

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    Da gibt - mal wieder - eine EU-Richtlinie: "Tafel-Wasser" oder "Table-Water" ist wasser, dass, auf Flaschen gefuellt, fuer den menschlichen Verzerr (nicht Genuss) freigegeben wurde. Natuerliches Mineralwasser ("Natural Mineralwater") muss einer einer Quelle kommen und ein (geringes) Minimum an Mineralien enthalten. "Spring water" muss Wasser sein, dass aus einer Quelle kommt und nicht die Mindestvoraussetzung von Mineralwasser erfuellt. Die Richtlinie laesst sich weiter noch uber Dinge wie Abbfuelltort, Verpackung etc. aus.

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