jurgen

Zufrieden mit dem Leben in UK?

    Zufriedenheit mit dem Leben in UK   257 Stimmen

    1. 1. Wie zufrieden seid Ihr mit Eurem Leben in UK?

      • Alles im gruenen Bereich (guter Job oder wenigstens Perspektive, Work-Life Balance, Wohnen)
        142
      • So mittel (Job ok, alles Andere koennte besser sein)
        56
      • So mittel (Job mies, dennoch alles alles Andere ok))
        25
      • Weniger (Job Mist, alles Andere auch nicht so wie ich mir mein Leben vorstelle)
        22
      • Finde nicht so wirklich einen Job mit Perspektive, was sich auch auf alles Andere auswirkt)
        7
      • Finde ueberhaupt keinen Job - alles Mist!
        2
      • Kein Geld, keine Kippen und fern der Heimat. Mama!!!!!!!
        3

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    262 Beiträge in diesem Thema

    Ich hatte gerade eine lange Diskussion mit einer (englischen) Bekannten, die wissen wollte, ob ich "happy" mit meinem Leben waere. Sie hat das wohl eher als "gluecklich" verstanden, das ist mir persoenlich allerdings eine Nummer zu gross.

    Deswegen also: wie zufrieden seid Ihr mit Eurem Leben in UK?

    bearbeitet von jurgen
    4

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    Hast du sie denn auch gefragt, ob sie selbst happy mit ihrem Leben in UK ist?

    3

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    Hast du sie denn auch gefragt, ob sie selbst happy mit ihrem Leben in UK ist?

    Die sucht gerade ziemlich aktiv einen Ersatzpapa fuer ihre Kinder - habe intensiveres Nachfragen lieber vermieden ... :icon_warumnur:

    7

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    [quote name='jurgen' timestamp='1354393540' post='486750']
    [quote name='Heike123' timestamp='1354393315' post='486749']
    Hast du sie denn auch gefragt, ob sie selbst happy mit ihrem Leben in UK ist?
    [/quote]

    Die sucht gerade ziemlich aktiv einen Ersatzpapa fuer ihre Kinder - habe intensiveres Nachfragen lieber vermieden ... :icon_warumnur:
    [/quote]

    also, dann mal los...jürgen....schnapp sie dir
    4

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    It could be worse

    2

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    [quote name='Dat Jaby' timestamp='1354412234' post='486766']
    Man kann im UK leben, muss man aber nicht. Es gibt spannenderes. Mein Eindruck nach 14 Jahren. Aber jeder Jeck ist anders.

    Vor etwa 30 Jahren hatte ich ein schottische Freundin in Spanien. Ihr Motto 'lieber ein Fahrrad in Spanien als einen Rolls im UK' habe ich damals nicht verstanden.
    [/quote]

    So true...

    könnte man natürlich noch um "Merc or BMW in Germany" erweitern ;)
    1

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    Vor etwa 30 Jahren hatte ich ein schottische Freundin in Spanien. Ihr Motto 'lieber ein Fahrrad in Spanien als einen Rolls im UK' habe ich damals nicht verstanden.

    Vermutlich wg. der Sonne. :) Kenne auch einige Deutsche, die wg. des Wetters nach Mallorca ruebergemacht haben. (...meistens aber erst im Rentenalter) Ist vielleicht noch mal ne Perspektive.
    1

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    Wenn bei 15 von 11.600 Forumsteilnehmern alles im grünen Bereich ist können wir ja beruhigt sein :icon_lol:
    6

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    juergen - In den Optionen ist aber schon eine starke arbeitsbezogene Gewichtung. Wo kreuze ich denn "Job doof, Geld ok, Leben gut" an? :icon_mrgreen: Die Option fehlt, es gibt ja nicht in allen Faellen den kausalen Zusammenhang "Job unzufriedenstellend=Leben schlecht". *tinkerbella, die auf nen schoenen Zweitsitz an der Algarve spart*

    1

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    [quote name='daffodil' timestamp='1354436145' post='486770']
    Wenn bei 15 von 11.600 Forumsteilnehmern alles im grünen Bereich ist können wir ja beruhigt sein :icon_lol:
    [/quote]
    Ist es nicht. Die ersten 4,5 Jahre waren absolut ok und haben mir all das gebracht, was ich haben wollte.
    Seit MItte 2010 bin ich hier nicht mehr so happy, was auch mit der Arbeit zu tun hat.
    Aber erst in diesem Jahr, in den letzten paar Monaten wurde für mich eine rote Linie überschritten, die mir aufzeigt, das ich etwas verändern muß.
    Ich werde hier nicht in Rente gehen und auch nicht noch einmal weitere 6 Jahre hier verbringen. Das wird meine Aufgabe für 2013 sein. Raus aus dem UK, wenigstens Teilzeit... Und ein Ziel habe ich auch schon. Muß halt nur noch organisieren...
    2

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    Seit MItte 2010 bin ich hier nicht mehr so happy, was auch mit der Arbeit zu tun hat.

    Du wirst wohl kaum jemanden finden, der ernsthaft von sich behauptet (vollkommen) gluecklich zu sein und nicht auf Drogen ist.

    Jeder Job wird mit der Zeit zur Routine und ist natuerlich nicht jeden Tag prickelnd. Ich denke hilfreich ist es immer Ziele beruflicher/privater Natur im Blick zu haben, und das Gefuehl zu haben, sich auf diese zuzubewegen. Schlimm finde ich immer das Gefuehl, nicht von der Stelle zu kommen oder orientierungslos zu sein.

    4

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    [quote name='Frank_N' timestamp='1354451715' post='486790']

    Jeder Job wird mit der Zeit zur Routine und ist natuerlich nicht jeden Tag prickelnd. Ich denke hilfreich ist es immer Ziele beruflicher/privater Natur im Blick zu haben, und das Gefuehl zu haben, sich auf diese zuzubewegen. Schlimm finde ich immer das Gefuehl, nicht von der Stelle zu kommen oder orientierungslos zu sein.
    [/quote]
    Man muß vor allem erst einmal den Unterschied zwischen Job und Beruf verstehen. Ich hab einen Job. Aber keinen Beruf...
    Und momentan erkenne ich nicht, das ich hier von der Stelle kommen kann. Es sei denn, ich würde in die Managerriege aufsteigen. Doch - die Leute, die bei uns Manager sind, sind Leute, die für Geld ihre Seele verkaufen und ziemlich charakterlos werden müssen. Je höher, desto schlimmere Leute sind das. Das ist etwas, das gegen meine persönliche Einstellung geht. Ich behandele andere Leute nicht wie Dreck. Das ist ja leider etwas, das gerade in westlichen Ländern und großen Konzernen sehr populär ist.

    Gelegentlich gibt einem das Leben ein paar Winks. Wenn man sie richtig versteht und ihnen folgt, verändert sich etwas. So etwas hatte ich dieses Jahr und werde etwas tun. Allerdings hat sich hier bei mir trotzdem in den Jahren einiges Zeugs angesammelt, so das ich nicht von heute auf morgen weg kann. Ich habe da doch so einiges Zeugs zu entsorgen.
    6

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    Du wirst wohl kaum jemanden finden, der ernsthaft von sich behauptet (vollkommen) gluecklich zu sein und nicht auf Drogen ist.

    Good Point! Heisst es nicht, "sie lebten gluecklich und zufrieden..."?

    Das sind fuer mich zwei ganz verschiedene Dinge, weswegen ich auch die Frage nach Zufriedenheit gestellt habe. Glueck ist fuer mich in dem Zusammenhang eine Nummer zu gross (was ist das ueberhaupt, mal abgesehen von zeitlich begrenzten, emotionalen Hoehepunkten?)

    Ich fuer meinen Teil sehe das mal so:

    Beruflich habe ich eigentlich das erreicht, was - entprechend den Entscheidungen, die ich so waehrend meines gesamten Werdeganges getroffen habe - erreichbar war. Viel kommt da nicht mehr. Ich arbeite fuer eine grosse Firma, habe eine Position, die mich ausfuellt aber auch nicht voellig ausstresst und eigentlich gehe ich da gerne hin. Meine Abteilung (und somit auch ich) spielen in der Organisation eine wichtige Rolle, und ich fuehle mich von der Firma groesstenteils auch angemessen anerkannt. Finanziell zaehle ich sicherlich nicht zu den Grossverdienern, kann mir aber einen fuer mich ausreichenden und zufriedenstellenden Lebensstil leisten.

    Hinzu kommt, das MK nun wirklich nicht soooo prickelnd ist, aber dennoch habe ich eine (subjektiv) schoene Wohnung, in der ich mich wohlfuehle und von der ich in 10 Minuten Fussweg ins Buero komme.

    Privat: Na ja, koennte besser sein, aber selbst Schuld, wenn man zwar viel in der Planung hat aber dann in manchen Situationen einfach zu traege ist, mal den Hintern zu bewegen. Insofern kann ich mich nicht wirklich beklagen.

    Klinge ich zufrieden genug? :icon_keineahnung:

    Und ein PS: Auf dem Grabstein meines Grossvater war eingemeisselt "Sein Leben war Arbeit" - auf meinem waere das schlichtweg gelogen! :icon_wink:

    bearbeitet von jurgen
    2

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    Juergen, das klingt doch ganz gut ;-)

    ich denke, es hat auch mit unseren erwartungen & zielen zu tun ob wir zufrieden sind... und wenig mit dem land, in dem wir leben. Und, ein bisschen unzufriedenheit ist auch gesund, sonst bleiben wir stehen : "binde deinen karren an einen stern!"

    Das einzige was mich im moment unzufrieden macht, sind dunkelheit und kaelte - aber naja, in 3 wochen ist schon wintersonnenwende ! Und verglichen mit dem, was ich in D haben/machen wuerde, bin ich hier SEHR zufrieden, trotz aller schwierigkeiten.

    1

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    [b]@ snoopye1970[/b]
    Du sagst, du hast einen Job und keinen Beruf. Ich nehme an, du meinst Beruf im Sinne von Berufung? Klar! Es gibt vielleicht Autorennfahrer wie Schumi, die nie was anderes machen wollten als autofahren. Oder vielleicht Priester, die schon als Kind wussten was sie spaeter werden wollten. Aber die meisten von uns haben doch wohl alle nur Jobs.
    Richtig ist wohl auch, dass man auf „Winks im Leben“ achten muss. Diese Erfahrung habe ich auch schon gemacht. Mich nervt es immer, wenn sich Leute ueber alles beklagen, aber weder den Hintern vom Sofa hochkriegen noch die Augen aufmachen, um aktiv nach Chancen zu suchen. Die gleichen Menschen laestern dann gerne auch ueber andere ab, die „Glueck“ hatten.

    [quote name='jurgen' timestamp='1354460914' post='486799']
    Heisst es nicht, "sie lebten gluecklich [i]und[/i] zufrieden..."?
    Das sind fuer mich zwei ganz verschiedene Dinge, weswegen ich auch die Frage nach Zufriedenheit gestellt habe. Glueck ist fuer mich in dem Zusammenhang eine Nummer zu gross (was ist das ueberhaupt, mal abgesehen von zeitlich begrenzten, emotionalen Hoehepunkten?)
    [/quote]Ich finde auch, dass der Begriff „Glueck“eine ziemlich grosse Hausnummer ist. Quasi der Superlativ von Zufriedenheit.
    Ob jemand zufrieden sein kann, haengt letztlich von der Interpretation der eigenen Situation ab. Einer der Grundgedanken des radikalen Konstruktivismus ist, dass es keine Realitaet an sich gibt, sondern jeder Mensch seine eigene subjektive Realitaet erfindet. Wer das jetzt fuer pseudointellektuelles, dummes Geschwaetz haelt, kann sich zum besseren Verstaendnis den Vortrag von Paul Watzlawick „Wie wirklich ist die Wirklichkeit?“ anhoeren. (auf YouTube www.youtube.com/watch?v=I_BopjccbGQ&feature=watch-vrec) Alternativ erinnere ich an den Film „Das Leben ist schoen“ von Roberto Benigni aus dem Jahr 1997 (bekam mehrere Oscars), in dem ein Vater seinem Sohn das Leben im Konzentrationslager als Spiel verkauft, mit der Folge, dass der Junge die Realitaet voellig anders interpretiert. bearbeitet von Frank_N
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    [quote name='Frank_N' timestamp='1354451715' post='486790']
    [quote name='snoopye1970' timestamp='1354447343' post='486787']
    Seit MItte 2010 bin ich hier[b] nicht mehr so happy[/b], was auch mit der Arbeit zu tun hat.
    [/quote]Du wirst wohl kaum jemanden finden, der ernsthaft von sich behauptet (vollkommen) gluecklich zu sein und nicht auf Drogen ist.
    Jeder Job wird mit der Zeit zur Routine und ist natuerlich nicht jeden Tag prickelnd. Ich denke hilfreich ist es immer Ziele beruflicher/privater Natur im Blick zu haben, und das Gefuehl zu haben, sich auf diese zuzubewegen. Schlimm finde ich immer das Gefuehl, nicht von der Stelle zu kommen oder orientierungslos zu sein.
    [/quote]
    Ich bin glücklich und zufrieden mit allem und nicht auf Droge :icon_mrgreen: Nee ich tausch nicht!! In Deutschland war ich von diesem Glück weit entfernt...
    3

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    [quote name='Frank_N' timestamp='1354479194' post='486843']
    [b]@ snoopye1970[/b]
    Mich nervt es immer, wenn sich Leute ueber alles beklagen, aber weder den Hintern vom Sofa hochkriegen noch die Augen aufmachen, um aktiv nach Chancen zu suchen. Die gleichen Menschen laestern dann gerne auch ueber andere ab, die „Glueck“ hatten.

    [/quote]
    Sorry Sir, aber mit dieser Bemerkung bist Du bei mir an der falschen Adresse. Ich sagte doch, ich tue etwas. Nur geht das nicht von heute auf morgen. Ich hab mir mal einen 6 Monate Zeitplan aufgestellt...
    Und nein, zurück nach Deutschland werde ich auch nicht gehen. Ich mag Wärme und habe mir ein warmes Land ausgesucht...
    Wenn die meisten von uns/euch alle nur Jobs haben, dann haben sie früher im Leben bestimmte Dinge nicht verstanden oder haben nicht zur rechten Zeit Nein gesagt.

    Mit Deiner Bemerkung übrigens bist du ziemlich stereotype. bearbeitet von snoopye1970
    -3

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    Weil es hier so gut dazu passt:

    Der Economist hat eine Studie durchgeführt mit dem Titel „Where to be born in 2013“ – also in welchem Land man heute geboren werden muss um ein “healthy, safe and prosperous life“ zu führen. Es wurden sowohl subjektive Lebenszufriedenheit als auch objektive Faktoren berücksichtigt.

    Das Ergebnis: Deutschland Platz 16 versus Britain Platz 27.

    Quelle: [url="http://www.economist.com/news/21566430-where-be-born-2013-lottery-life"]http://www.economist.com/news/21566430-where-be-born-2013-lottery-life[/url]

    Zur Methode: http://www.economist.com/news/21567049-how-we-calculated-life-satisfaction-lottery-life-methodology
    3

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    [quote name='daffodil' timestamp='1354436145' post='486770']
    Wenn bei 15 von 11.600 Forumsteilnehmern alles im grünen Bereich ist können wir ja beruhigt sein :icon_lol:
    [/quote]

    Na, moechtest Du noch 'mal nachzaehlen?

    Und Danke an alle, die bislang mitgemacht haben! Das Gras scheint auf der anderen Seite des Kanals denn doch nicht immer gruener zu sein? bearbeitet von jurgen
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    Ich habe von 96-2002 in UK gelebt, 2002-2008 in NZ und seit 2008 wieder hier. Dass die Lebensqualitaet in NZ um wesentliches hoeher ist, ist keine Frage, aber da ist man allerdings auch am Arsch der Welt, kann nicht mal eben am Wochenende nach Biarritz oder abends in London in's Theater. Dafuer hat man dann halt Pinguine die bei einem im Garten nachts Laerm machen.

    Auch Scheisse.

    Ich denke mal dass man in GB sehr sorgfaeltig darauf achten muss wo man wohnt, aber wenn die Lebensqualitaet zuhause stimmt, die Nachbarn nett sind und man fuehlt sich wohl, kann man auch mal ueber die Dinge hinwegsehen die nicht so toll sind.

    Ich liebe mein Dorfpub, die langen Straende vor der Tuer, das Bangladeshi restaurant um die Ecke, die Naehe zu London, meinen Arbeitsplatz und die BBC. Das ist mir schon sehr viel wert.

    9

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    ich kenne NZ auch, Lebensqualitaet ist dort sehr gut, aber da man am Ende der Welt lebt, wird man auch dort keine Millionenbetraege verdienen, dennoch Wohlstand ist in NZ breiter in der Gesellschaft verteilt als in UK.

    Insbs. was das Leben hier betrifft. Job ok, (auch wenn es kein Beruf oder Berufung ist) Man hat mehr Netto als in Deutschland. ebenfalls Bangladeshi restaurant um die Ecke, die Weltstadt London mit allen ihren Moeglichkeiten, und auch die BBC und die relativ ausgewogenen Medien hier, passt eigentlich soweit.

    Wohnung bzw. Wohnverhaeltnisse passt mir nicht, oder nur wenig. Was in London leistbar ist, will man nicht wirklich kaufen, und was man wirklich haben will kann man meist nicht bezahlen. Offentl. Verkehrsmittel werden subjektiv sogar puenktlicher als Deutschland empfunden, aber auch negativ, ein Ort von antisocial Behaviour, verdreckten Sitzen und veralterter Technik und ewig steigenden Ticketpreisen...

    0

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    [quote name='heinz von der pflaume' timestamp='1354400800' post='486752']
    [quote name='jurgen' timestamp='1354393540' post='486750']
    [quote name='Heike123' timestamp='1354393315' post='486749']
    Hast du sie denn auch gefragt, ob sie selbst happy mit ihrem Leben in UK ist?
    [/quote]

    Die sucht gerade ziemlich aktiv einen Ersatzpapa fuer ihre Kinder - habe intensiveres Nachfragen lieber vermieden ... :icon_warumnur:
    [/quote]

    also, dann mal los...jürgen....schnapp sie dir
    [/quote]

    ... oder du, Heinz! :icon_mrgreen:
    0

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    Hallo jurgen,
    eine sehr aktuelle Frage für mich!

    Da meine Zeit hier nach zweieinhalb Jahren in London nun zu Ende geht, ist das eine Frage, die mich seit einigen Wochen beschäftigt!
    Und ich sage dir, ich war noch nie so hin und her gerissen, wie derzeit.

    Leider finde ich trotz deiner großen Auswahl nicht die richtige Antwort für mich.

    Der Job macht mir Spaß, man kann davon leben, ist völlig streßlos, aber in Deutschland verdiene ich ein Vielfaches!
    Die Wohnsituation ist ähnlich, ich habe ein Zimmer in Maida Vale einer wirklich guten area, einen Landlord mit dem ich mich gut verstehe und doch bekomme
    ich in Berlin für die gleiche Miete eine 90 Quadratmeter große Wohnung in bester Lage und muss mir nicht Bad und Küche teilen!

    Die Engländer die ich kennen gelernt habe sind alle nett, aber zu richtigen Freundschaften ist es nicht gekommen, war vielfach sehr
    oberflächlich.
    Die Lebensansprüche sind wohl doch zu verschieden, oder ich einfach noch zu deutsch!

    Dagegen habe ich einige Freunde aus anderen Ländern hier kennen und schätzen gelernt, die nun zu meinem Freundeskreis zählen,
    die ich in Berlin nie kennen gelernt hätte.

    Die Deutschen in London sind für mich eine einzigartig- liebenswerte Gemeinschaft geworden, die ich sehr vermissen werde.
    Besonders werden mir die AWD's fehlen, weil man ja in Deutschland schon schräg angeschaut wird, wenn man sich Donnerstags regelmäßig zum
    Trinken verabredet!
    Auch habe ich eine glänzende Zeit an den Wochenenden mit dem DiL- Fussballteam gehabt, auch das wird mir fehlen!

    Die Unterstützung untereinander hier im Forum ist für mich bis zum heutigen Zeitpunkt sonderbar schön!

    Der neue Job in Deutschland ist eine Herausforderung und ich freue mich darauf. Viele Leute in Berlin freuen sich auch, dass ich wieder zurück komme
    und es gibt viel zu tun.
    Die Fernbeziehung mit meiner Freundin ist beendet und wird nun wieder eine Nahbeziehung, ich sehe meine Kids öfter und habe meinen Bruder und meine Familie
    ganz nah.

    Ich kann es beim besten Willen nicht sagen... :icon_keineahnung:

    Die Zeit wird es zeigen!
    5

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