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Nurse Betty
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« am: 08. August 2007, 14:59:42 » |
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also jetzt nach fast zwei jahren finde ich london so was von aetzend.Ich frage mich,sag mal war es hier immer so schmutzig,ueberfuellt,teuer und nerving.Momentan kann ich ueberhaupt nicht verstehen warum ich seit meinen 12.lebensjahr in london leben wollte und jetzt schon so fed up bin. Habt ihr auch so was durch gemacht..ich meine ist es mit meiner londonliebe genauso wie in der richtige liebe dass irgendwann die honeymoonphase vorbeiist.Was hat euch bei stange gehalten..weil momentan bin ich sehr sehr versucht wieder nach deutschland zu ziehen.
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Everyone is ignorant, only on different subjects. Will Rogers
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La_Alemannia
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« Antwort #1 am: 08. August 2007, 15:08:12 » |
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da gab es doch mal einen link, der die typischen phasen eines auswanderers schön auf den punkt bringt. erinnert sich noch jemand daran?
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some are wise - some otherwise
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Deutsche In London
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« Antwort #1 am: 08. August 2007, 15:08:12 » |
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osmachar
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« Antwort #2 am: 08. August 2007, 15:09:03 » |
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might be just you....
vielleicht hilft umziehen....
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anuschka06
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« Antwort #3 am: 08. August 2007, 15:11:24 » |
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http://www.johnsesl.com/templates/reading/cultureshock/viel spass bei der lektuere..... @nurse betty: bei mir kommt das phasenweise. mal so, mal so.  aber grundsaetzlich verstehe ich, was du meinst. bin allerdings wegen der liebe hier, habe also einen "grund" wenn man das so sagen kann (kann mir also einiges schoenreden  )
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Miss-Lizzy
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« Antwort #4 am: 08. August 2007, 15:13:08 » |
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Ich hatte auch den blues nach 2 Jahren und bin in nen Suburb gezogen. Mir geht es jetzt etwas besser  und ich bin froh die Stadt, den Muell, den Laerm, die Freaks, Touries, etc. an Wochenenden weder hoeren noch sehen zu muessen. Leider sieht man aber auch viele andere Leute dann nicht mehr die immernoch in der Innenstadt verweilen, weil sie denken eine 30 minuten Fahrt in der vollgequetschten heissen Tube sei besser als 30 minuten Fahrt mit einem normalen Zug mit Sitzplatz und (wenn man es so nennen kann) Aussicht.
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:: Lizzy :: "I'm the only German in the village."
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anuschka06
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« Antwort #5 am: 08. August 2007, 15:15:31 » |
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@miss-lizzy: freue mich auch schon auf's land. ehrlich. jetzt noch ein paar jaehrchen im wahnsinn und dann: nix wie raus hier! 
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Hartwig
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« Antwort #6 am: 08. August 2007, 15:19:10 » |
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Ja was glaubst Du denn warum ich in Maidenhead wohne. Für kein Geld der Welt bringt man mich dazu in der schmutzigsten Stadt Europas zu wohnen und dafür die dritthöchsten Mietpreise der Welt zu zahlen.
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Ich bin fuer einige ein rotes Tuch, keine Frage. Aber die Stiere gehen beim Stierkampf alle drauf, das rote Tuch haelt ewig.
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anuschka06
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« Antwort #7 am: 08. August 2007, 15:20:01 » |
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und nurse betty: zieh ja nicht nach deutschland zurueck, sonst landest du noch im "reverse-culture-shock" oder so....!!!!  ...hab grad den artikel nochmal gelesen. sehr treffend!
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Katrin F.
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« Antwort #8 am: 08. August 2007, 15:30:09 » |
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@Nurse Betty: Mir geht es nach 2,5 Jahren auch phasenweise so. Da komme ich heim und denke mir "lange nicht mehr...". Alles regt einen dann auf, die Leute, das Transportsystem, einfach alles.
Ich bin auch nach London gekommen, weil ich mir mit 17 nichts lieber gewuenscht habe, als hier einmal zu leben. Ueber 10 Jahre spaeter schaut es halt anders aus. Urlaub und Sprachkurs hier zu machen, ist halt etwas anderes als permanent hier zu leben. Damals wurde ich nur mit den schoenen Dingen Londons konfrontiert, wie Theater, Musicals, Museen, Shopping, Ausgehen usw. Wenn man Arbeitet ist es halt haerter und die Realitaet holt einen schnell ein.
Im Grunde ist London eine furchtbare Stadt von der Lebensqualitaet her, aber dann gleichzeitig liebe ich sie, weil ich so viele Moeglichkeiten hier habe, was Freizeit und Jobs angeht. Das geniesse ich schon. Ich glaube man kann nicht beides haben und muss sich auf die Dauer entscheiden, mit welchem Nachteil (grosse, laute Stadte und viele Moeglichkeiten oder kleine Stadt oder Land und Abgeschiedenheit) man besser leben kann.
Fuer mich passt es momentan noch, aber ich weiss, dass ich hier nicht fuer immer leben kann - ich halte die Menschenansammlungen von unterschiedlichen Kulturen mit unterschiedlichen Geruechen und Braeuchen oft nicht aus.
Aber Kopf hoch, es kommt fuer dich sicher wieder ein Hoch, nach dem Tief!!!
Katrin
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Miss-Lizzy
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« Antwort #9 am: 08. August 2007, 16:26:23 » |
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@anuschka - danke fuer den Link... kannte ich noch gar nicht. Wo ziehst Du denn hin? PS: Ein verstaendnisvoller Englaender hilft oft Wunder wenn's darum geht sich mit den Gegebenheiten hier anzufreunden. 
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« Letzte Änderung: 08. August 2007, 16:32:01 von Miss-Lizzy »
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:: Lizzy :: "I'm the only German in the village."
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oche_alaaf
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« Antwort #10 am: 08. August 2007, 16:47:23 » |
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Der link ist gut, sehr schoen auf den Punkt gebracht 
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Opa wuerde hundertjaehrig - stets trank er Degraa obergaerig. Oma wurde hundertzehn - hatte Degraa nie gesehn.
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lindemaa
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« Antwort #11 am: 08. August 2007, 16:59:57 » |
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@NurseBetty: Mir geht es ganz genauso. Ich lebe zwar nicht in London, aber auch seit knapp 2 Jahren auf der Insel, was ich immer gewollt habe. Und auch ich bin drauf und dran, meine Zelte hier abzubrechen. Meine Taktik, mich selbst zu überprüfen, wie ernst es mir ist, ist die Folgende: ich selbst kann stunden- und tagelang über alles hier schimpfen und mich beklagen. Andererseits erwische ich mich selbst, dass ich UK mit Leib und Leben verteidige, sobald aussen stehende es wagen, auch nur irgendetwas gegen das Land einzuwenden (siehe hier: http://www.deutsche-in-london.net/forum/index.php/topic,17294.msg182948.html) Dann merke ich, dass mir offenbar doch noch was an dem Land liegt. Ich denke, es ist hierbei - wie Du schon selbst so treffend bemerkt hast - wie bei jeder anderen engen, emotionalen Bindung auch: sei es die "grosse Liebe", die Bindung/Loslösung vom Elternhaus, die beste Freundin oder eben auch dieses Land: Wenn ich sie alle nicht hin und wieder mal abgrundtief hassen würde, könnte ich sie auch nicht mit solcher Inbrunst lieben.
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Northamptonian
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« Antwort #12 am: 08. August 2007, 17:13:22 » |
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Ich denke es ist schwierig, wenn man erst einmal mit dem "England - Virus" infiziert ist!  Als ich zurück nach D gezogen bin war ich davon überzeugt das ich von meiner Liebe zu England "geheilt" bin und ich war richtig glücklich wieder in Köln zu sein!! Weiß gar nicht wie lange es angehalten hat bis es mit der Sehnsucht nach England wieder los ging...6 Monate vielleicht! Also gut überlegen...  PS Ich hab auf dem "Lande" gewohnt und hatte eher das umgekehrte Problem - und ewig grüßt das Murmeltier! Das finde ich viel viel schlimmer!!! 
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« Letzte Änderung: 08. August 2007, 17:17:32 von Northamptonian »
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Desperado
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« Antwort #13 am: 08. August 2007, 17:15:19 » |
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London ist halt extrem..man kann nicht mit ,aber auch nicht ohne leben 
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Never argue with an idiot. They drag you down to their level, then beat you with experience.
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petruschka
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« Antwort #14 am: 08. August 2007, 17:24:44 » |
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toller Link, ich hab mich da auch in Teilen wiedererkannt. Aber abgesehen vom "Auswandererstress" hat man in London eben auch noch den Metropolenstress. Vergiss nie, dass Menschen verschiedene Ansätze haben, wie sie leben möchten und welchem Stress und Lärm sie sich auszusetzen vermögen. Und was jemand als Stress empfindet, ist von Person zu Person verschieden. Es gibt Menschen, die ziehen ihre Energie aus einer riesigen Stadt wie London, anderen saugt eine Metropole das Blut aus den Adern. Das hat nicht immer was mit Zusammenreißen oder dran gewöhnen zu tun und auch nicht damit, dass man, wenn man seine Lebensumstände in dieser Stadt unerträglich findet, es "nicht geschafft" hat. Und was den einen bei der Stange hält, wäre für den nächsten vielleicht wieder unerträglich. Den Tipp mit dem weiter rausziehen finde ich persönlich nicht schlecht - vor zwei Jahren protestierte ich noch, als mein Freund mich überreden wollte, in den äußersten Südwesten zu kommen. Aber ich lebe jetzt mittlerweile auch in Zone 6 und kann den Drang, möglichst zentral wohnen zu wollen, gar nicht mehr nachvollziehen. So sucht man sich eben seine Nische. Bei mir funktioniert sie in erster Linie, weil ich zentral arbeite und damit the best of both worlds habe. Würde ich in Kingston wohnen UND arbeiten, würde mir das vielleicht auch zu piefig sein. Sorry, dass ich jetzt so über mich schwafel, aber ich wollte nur darstellen, dass London eben nicht ausnahmslos hektisch und laut sein muss. und, ja, dass man das un-laute, un-hektische vereinzelt auch schon in Zone 2 haben kann, weiß ich auch 
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Deutsche In London
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