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searcher99

Deutsche RV und Britische Pension

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Halo ns Forum,

 

habe mal eine recht komplizierte Fragestellung - aber vielleicht gibt es ja Forumskolleg(inn)en die dies so aehnlich schon praktizieren oder praktiziert haben.

 

Nach deutschem Recht koennte ich theoretisch in 3 Jahren in Rente gehen. Moechte aber weiterhin hier in GB meiner Erwerbstaetgkeit nachgehen.

Ansprueche habe ich auf 2 betriebliche Altersversorgungen von privaten Arbeitgebern in D und auf das Pension Scheme meines jetzigen GB Arbeitgebers. Dazu kaeme die gesetzliche RV in D und die britische Rente in die ich dann ca. 13 Jahre "eingezahlt" habe.

Was waere hier die beste Option? Wuerde am liebsten - aus steuerlicher Sicht - alle Ansprueche erst erheblich verspaetet in Anspruch nehmen - sagen wir mal in ca. 10 Jahren. 

Meine Fragen sind daher, wie sich dies auf die Auszahlungsbetraege auswirkt - werden die Betraege in der Zeit verzinst? Verliere ich erhebliche Summen durch die verspaetete Inanspruchnahme muss die Thematik zeitnah (zum offiziellen Renteneintrittsalter) hier in GB beantragt werden und die melden sich dann bei der deutschen RV? Wo werden dann die Bezuege der Renten versteuert, etc...?

Falls hier niemand diese Erfahrung gemacht hat bisher, kennt ihr evtl. eine Ansprechstelle fuer diese Problematik?

 

DANKE schon einmal im Voraus - bin fuer jeglichen Hinweis dankbar!      

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https://www.gov.uk/new-state-pension/what-youll-get

hier ein link un vielleicht gucken, ob es eventuell Luecken in UK gibt und eventuell freiwillig die Luecken zahlen.

https://www.gov.uk/voluntary-national-insurance-contributions

Your National Insurance record and your State Pension

Your new State Pension is based on your National Insurance record when you reach State Pension age.

You’ll usually need to have 10 qualifying years on your National Insurance record to get any new State Pension.

You may get less than the new full State Pension if you were contracted out before 6 April 2016.

You may get more than the new full State Pension if you would have had over a certain amount of Additional State Pension under the old rules.

You’ll need 35 qualifying years to get the new full State Pension if you do not have a National Insurance record before 6 April 2016.

 

Edited by katjapedro
inhalt gestrichen

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Ich kann dir nichts zur internationalen Behandlung und Besteuerung erlaeutern.

Bei der englischen state pension is es so: Im Moment ab 66 Jahren, mindest Einzahlung 10 Jahre - mit 13 Jahren wird aber auch nicht viel rauskommen. Mit dem Erreichen des Staatsrentenalters kannst du keine Beitragsjahre mehr sammeln. Wer den Rentenanfang hinausschiebt, wird mit 1% Erhoehung des zustehenden Rentenbetrages pro 9 Wochen Verzoegerung belobt. In der Beschreibung steht: Wenn man 1 Jahr verzoegert, steht man nach 19 Jahren damit besser da.

Welche Art von privater pension hast du? Defined benefit (final salary-steht in den Regeln, wann du was bekommst) or defined contribution (money purchase - damit hat man jetzt einigermassen 'Freiheit')?

 

"Transferring out of a Final Salary scheme is unlikely to be in the best interests of most people."

 

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Nun Deutsche Renten werden in Deutschland versteuert, und da bekommst Du einen niedrigeren Steuerfreibetrag, wenn Du im Ausland wohnst.Wogegen Du fuer Deine UK Renten den vollen Steuerfreibetrag von z.Z 12500 in Anspruch nehmen kannst.

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Am 11.2.2020 um 09:33 schrieb searcher99:

Nach deutschem Recht koennte ich theoretisch in 3 Jahren in Rente gehen. Moechte aber weiterhin hier in GB meiner Erwerbstaetgkeit nachgehen.

Wenn du mit 63 in Rente gehst, darfst du nur bedingt hinzuverdienen (bis du das Alter fuer die Regelaltersrente erreicht hast). Du schreibst nicht ob du vorzeitig oder regulaer in Rente gehen willst.  Mit 63 geht nur wenn man 35 Versicherungsjahre zusammen hat (in der gesamten EU, UK und noch ein paar Laendern.  Die Rente mit 63 ist weniger als die Regelaltersrente, ich glaube 0.1% pro Monat. So weit ich weiss bringt es nichts ueber das Alter fuer die Regelaltersrente hinaus zu warten, es gibt nicht mehr.

Am besten mal bei der DRV anrufen, dort bekommt man eigentlich immer kompetente Auskunft.

 

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Ich kram den Thread hier nochmal raus... Ich habe mal bezüglich Rentenpunkte kaufen etwas herumgelesen und irgendwie erschließt sich mir der Sinn nicht so ganz... Bei den Beispielrechnungen, die ich gefunden habe, war das Ergebnis der "verbesserten" Rente nur wenig höher als das, was man nachträglich noch reingesteckt hat, um Rentenpunkte zu kaufen / Lücken aufzufüllen. Macht es da nicht mindestens genauso viel Sinn, das Geld einfach unters Kopfkissen zu legen, bis zur Rente zu sparen und dann von dem Polster zu zehren ? Oder denke ich da zu simpel ? (Ich gebe offen zu, Mathe war nicht mein Lieblingsfach).

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    • Das sich Ankleben an das Overton Window ist die Natur des Populismus. Sowas geht mit einem rechten oder linken Fenster. Ein mittelalterlicher Kaiser oder Platos Philosophenkoenig hat sowas nicht noetig. Obwohl der Konsens des Overton Window auf sehr demokratische Weise irgendwie zustandekommt, so ist dieses schleimige sich daran halten, dieses Sagen "was das Volk hoeren will" mir zutiefst unsympathisch. Das war bei Frau Merkel nicht so richtig anders, nur etwas versteckter, etwas netter.
    • Er, Boris und viele andere Tories haben regelmaessigen Umgang mit den sog. Populisten, u.a. Trump natuerlich, Steve Bannon (regelmaessiger Besucher in Europa), Salvini, Le Pen, AFD usw. Und die Populisten haben sich zu Sprechern des Volkes gekuert!  Ps. Ach da war ja der MP Kawczynski (sp?) der an einer Konferenz dieser Leute teilnahm - glaube es war zum Zeck des fact finding und um denen zu erklaeren wie es in der Demokratie funktioniert (not sure about this).
    • Das glaube ich gar nicht mal unbedingt, ich bin keine Freundin von Verschwoerungstheorien. Hier geht es eher um den festen, allerdings wohl oft unterbewussten, Glauben daran, dass einem aufgrund von mit Muttermilch aufgesogenen Privilegien Dinge einfach zustehen. Wie Dominic Cummings in diesen ganzen Scheiss reinpasst, ist mir selbst noch nicht ganz klar 😉 Bin mir aber nicht sicher, ob das jetzt nicht über die Brexit-Diskussion hinausgeht.
    • Genau das (schärfere Zügel für die Wirtschaft) sehe ich überhaupt nicht. Also, eigentlich hat sich Boris Johnson bezüglich großartig wirtschaftlicher Konzepte eigentlich noch nicht geäußert — muss er ja auch nicht, denn dieser Mythos, dass die Tories so gut mit Geld umgehen können, wurde den Briten über die Jahrzehnte derart eingeprügelt, den muss man nicht mehr mit konkreten Zahlen und Beweisen belegen.   Bezüglich des politischen Diskurses: Glaubst du denn, die Bemerkungen von Sabinsky seien einzig und allein wilde Ausrutscher eines Einzelnen? Solche Äußerungen aus dem inner circle sind doch Testballons, um zu sehen, wie weit man gehen kann. Diesmal lautete die Antwort: "Soweit NOCH nicht…" They'll be back.   Dom und Bozza haben ihn ja nicht mal gefeuert, er musste noch selbst kündigen. Praktisch, so kann er sich gleich als Opfer eines restriktiven öffentlichen Diskurses präsentieren, und schön querfeldein zur nächsten Grenzverschiebung des Akzeptablen trampeln.
    • Also alles smoke and mirrors, eine Chimaere, und das zur Bereicherung einer nicht weiter definierten anonymen Kapitalistentruppe. Smoke and mirrors koennte durchaus sein, das andere ist eher Zeugs was man in den Daily Mail comments finden wuerde. Die eigentliche Aussage ueber diese unsere Zeit liegt meiner Meinung nach in dem Overton Window: Da wo das ist, da ergibt sich politische Action, da bekommen Politiker Macht, da werden Sachen gemacht. Das Overton Window reflektiert sozusagen die ideologische Ausrichtung unserer Zeit. Dieses Window ist schwer zu beeinflussen, es ergibt sich einfach irgendwie. Und es sieht im Moment wirklich eher nach links aus. Es sieht wirklich nicht aus wie Freiheit fuer Hedgefunds, unfettered capitalism, just take a private plane, greed is good, die unsichtbare Hand wirds richten. Trotz alledem bleibt der PM ein Riesenarsch, aber er versucht immerhin sich an den Zug der Zeit anzupassen. "Alles gelogen" ist gewiss eine moegliche Aussage. Ich will mich hier aber nicht als Johnsonversteher auftun, ich haette den und seine Partei nie gewaehlt. Frau Merkel war da nicht anders: Mit ihren ueber 1000 Umfragen pro Jahr hat sie grosses Interesse an dem Alignment mit dem Overton Window demonstriert.
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