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Monika97

NHS und deutsche Krankenversicherung, arbeiten

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Hallo alle zusammen,

 

ich bin in den letzten Tagen ziiiiiemlich gestresst gewesen und frage nun in einer Gruppe, in der manche vielleicht Ahnung haben.

Ich studiere seit 2018 in Großbritannien und beziehe Auslandsbafög. Laut einem bestimmten Paragraphen im Bafög verlegt man seinen ständigen Wohnsitz nicht ins Ausland, wenn man sich zu Ausbildungszwecken dort befindet, weshalb ich meinen Wohnsitz und meine Krankenversicherung etc noch in Deutschland habe und das ja anscheinend in dem Zusammenhang rechtens ist, wider mancher Sachen, die ich hier lese.

jetzt ist die Sache aber die, dass ich kurzfristig drei Monate in England gearbeitet habe und zwei Monate davon wider Erwartung mehr als die normalen 450 verdient habe, die für die Familienversicherung okay sind. Das wollte ich jetzt gern meiner Versicherung melden, um eventuell etwas nachzuzahlen, aber jetzt bin ich durch viel Googlen darauf gekommen, dass ich eventuell gar nicht in Deutschland krankenversichert sein darf, wenn ich in England kurzfristig neben dem Studium jobbe? Ich habe jetzt sehr viele Bedenken, was die Auswirkungen wären, falls es wirklich nicht erlaubt gewesen wäre.

Ich arbeite jetzt nicht mehr und es waren auch nur zwei Einhalb Monate, die ich tätig war. Ich möchte nicht, dass es am Ende Probleme gibt mit meiner Versicherung etc, vor allem weil bei mir jetzt auch wieder Bedenken aufkommen wegen doppelter Versicherung. Laut Recherche ist das wohl nicht möglich im EWR Raum, aber ich zahle für das NHS ja gar keine Beiträge und jeder ist automatisch dort versichert, und mit meinem (ja wohl anscheinend rechtlich angemessenem) Wohnsitz in Deutschland muss ich ja auch in Deutschland versichert sein. 
 

ich bin jetzt einfach absolut paranoid und habe Angst, dass ich sehr sehr viel Geld und vielleicht noch irgendein Bußgeld nachzahlen muss. Ich finde für meine bestimmte Situation als Studierende im Ausland nicht wirklich viel im Internet und bin ein bisschen verzweifelt. Gibt es vielleicht welche, die auch Bafög bekommen haben und in einer ähnlichen Situation waren? Darf man mit deutscher Familien- oder studentischer Krankenversicherung im Ausland arbeiten? Was ist, wenn ich es aufgrund von eigenem Unwissen doch gemacht habe?

Edited by Monika97

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Hallo alle zusammen,
 
ich bin in den letzten Tagen ziiiiiemlich gestresst gewesen und frage nun in einer Gruppe, in der manche vielleicht Ahnung haben.
Ich studiere seit 2018 in Großbritannien und beziehe Auslandsbafög. Laut einem bestimmten Paragraphen im Bafög verlegt man seinen Lebensmittelpunkt nicht willentlich ins Ausland, wenn man sich zu Ausbildungszwecken dort befindet, weshalb ich meinen Wohnsitz und meine Krankenversicherung etc noch in Deutschland habe und das ja anscheinend in dem Zusammenhang rechtens ist, wider mancher Sachen, die ich hier lese.
jetzt ist die Sache aber die, dass ich kurzfristig drei Monate in England gearbeitet habe und zwei Monate davon wider Erwartung mehr als die normalen 450 verdient habe, die für die Familienversicherung okay sind. Das wollte ich jetzt gern meiner Versicherung melden, um eventuell etwas nachzuzahlen, aber jetzt bin ich durch viel Googlen darauf gekommen, dass ich eventuell gar nicht in Deutschland krankenversichert sein darf, wenn ich in England kurzfristig neben dem Studium jobbe? Ich habe jetzt sehr viele Bedenken, was die Auswirkungen wären, falls es wirklich nicht erlaubt gewesen wäre.
Ich arbeite jetzt nicht mehr und es waren auch nur zwei Einhalb Monate, die ich tätig war. Ich möchte nicht, dass es am Ende Probleme gibt mit meiner Versicherung etc, vor allem weil bei mir jetzt auch wieder Bedenken aufkommen wegen doppelter Versicherung. Laut Recherche ist das wohl nicht möglich im EWR Raum, aber ich zahle für das NHS ja gar keine Beiträge und jeder ist automatisch dort versichert, und mit meinem (ja wohl anscheinend rechtlich angemessenem) Wohnsitz in Deutschland muss ich ja auch in Deutschland versichert sein. 
 
ich bin jetzt einfach absolut paranoid und habe Angst, dass ich sehr sehr viel Geld und vielleicht noch irgendein Bußgeld nachzahlen muss. Ich finde für meine bestimmte Situation als Studierende im Ausland nicht wirklich viel im Internet und bin ein bisschen verzweifelt. Gibt es vielleicht welche, die auch Bafög bekommen haben und in einer ähnlichen Situation waren? Darf man mit deutscher Familien- oder studentischer Krankenversicherung im Ausland arbeiten? Was ist, wenn ich es aufgrund von eigenem Unwissen doch gemacht habe?


Was wäre, wenn di die dt. KV verlierst, solange du in GB bist?
Das NHS ist für jeden Bewohner zugänglich und als Student kann man das ggf. auch nachweisen.

In die dt. KV kann man dann (hoffentlich) wieder einsteigen nach der Rückkehr.

Gruß
Stephan

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1 minute ago, Stephan-H said:

 


Was wäre, wenn di die dt. KV verlierst, solange du in GB bist?
Das NHS ist für jeden Bewohner zugänglich und als Student kann man das ggf. auch nachweisen.

In die dt. KV kann man dann (hoffentlich) wieder einsteigen nach der Rückkehr.

Gruß
Stephan

 

Aber dann gibt es doch Probleme mit dem Wohnsitz, weil man ja in Deutschland Versicherungspflichtig ist, oder nicht?

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vor 48 Minuten schrieb Monika97:

Aber dann gibt es doch Probleme mit dem Wohnsitz, weil man ja in Deutschland Versicherungspflichtig ist, oder nicht?

Ich hatte das auch ''verschludert'' (das abmelden, als ich zum anfang hier war).

Die Krankenkasse hatte mich irgendwann angerufen und gefragt, was eigentlich los ist und wo ich nun wohne? Da ich auf jobsuche war (hier) wurde ich gebeten, die versicherungskarte zurueckzusenden und sie meldeten mich dann ab. Ich wuerde morgen frueh in Dtschl anrufen und das mit der sachbearbeiterin besprechen. Erzaehle ihr einfach, wie es ist. 

Ich hatte es dann so wie stephan vorschlaegt, gemacht: weil ja eben NHS umsonst ist. Der link hier ist ganz gut, denke ich: (ganz unten ist ein link fuer ''hier kriegen Sie hilfe'').

https://europa.eu/youreurope/citizens/residence/residence-rights/students/index_de.htm

Edited by katjapedro
hinzufuegung

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Naja, laut Bafög ja nicht. Man hat wohl noch seinen Wohnsitz in Deutschland, wenn man nur für Ausbildungszwecke im Ausland ist. Deshalb habe ich ja meinen Wohnsitz in D noch und würde ihn gern behalten. Bin ja auch eigentlich immer in den Semesterferien hier und gehe dann auch meistens zum Arzt hier, Frauenarztvorsorge, Zahnarzt, etc. Für den Wohnsitz hier braucht man dann ja auch die Krankenversicherung. Habe dann auch bedenken dass die eventuell Geld für Arzttermine zurückfordern?

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Wie schon vorgeschlagen, wuerde ich das erstmal mit Krankenkasse und NHS zu klaeren versuchen. Wird Dein Verdienst per Monat berechnet oder per Steuerjahr?

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18 minutes ago, che68 said:

Wie schon vorgeschlagen, wuerde ich das erstmal mit Krankenkasse und NHS zu klaeren versuchen. Wird Dein Verdienst per Monat berechnet oder per Steuerjahr?

Pro Monat, soweit ich das recherchiert hab. Also für die deutsche Familienversicherung. Bezahlt wurde ich in England wöchentlich, falls du das meinst. Bin so monatlich über 450 gekommen.

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Also eigentlich wird man auch als europäischer Student vom NHS behandelt. Ich hatte aber mal geschaut wegen der permanent residence (trifft ja auf dich momentan nicht zu) aber da hieß es, dass man als europäischer Student trotzdem hätte eine private Krankenversicherung haben müssen. Der Grund dafür war, dass man als Student nicht in die national insurance einzahlt und deswegen keinen Anspruch auf das NHS hätte. Nur so als Hinweis.

Wie schon von den anderen vorher erwähnt - lieber erst Mal die Krankenkasse in Deutschland anrufen und nachfragen.

 

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7 minutes ago, Steffi_B said:

Also eigentlich wird man auch als europäischer Student vom NHS behandelt. Ich hatte aber mal geschaut wegen der permanent residence (trifft ja auf dich momentan nicht zu) aber da hieß es, dass man als europäischer Student trotzdem hätte eine private Krankenversicherung haben müssen. Der Grund dafür war, dass man als Student nicht in die national insurance einzahlt und deswegen keinen Anspruch auf das NHS hätte. Nur so als Hinweis.

Wie schon von den anderen vorher erwähnt - lieber erst Mal die Krankenkasse in Deutschland anrufen und nachfragen.

 

Okay, mache ich sowieso, wollte mir eigentlich auch nur Erfahrungen mitteilen lassen um mich ein bisschen zu beruhigen. Danke für die Antwort :)

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Aber dann gibt es doch Probleme mit dem Wohnsitz, weil man ja in Deutschland Versicherungspflichtig ist, oder nicht?


Versicherungspflichtig m.W. nur, wenn man angestellt ist.
Ist soweit ich weiß unabhängig von einer Wohnsitzregistrierung.
Lasse mich da aber gerne korrigieren.

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Also eigentlich wird man auch als europäischer Student vom NHS behandelt. Ich hatte aber mal geschaut wegen der permanent residence (trifft ja auf dich momentan nicht zu) aber da hieß es, dass man als europäischer Student trotzdem hätte eine private Krankenversicherung haben müssen. Der Grund dafür war, dass man als Student nicht in die national insurance einzahlt und deswegen keinen Anspruch auf das NHS hätte. Nur so als Hinweis.
Wie schon von den anderen vorher erwähnt - lieber erst Mal die Krankenkasse in Deutschland anrufen und nachfragen.
 


Man kann aber dennoch „NI contributions“ zahlen.

So machen es halt auch alle, die als sole trader selbstständig sind.
Sind m.W. £2,50 / Woche (ja pro Woche, hier lebt man noch von der Hand in den Mund...).

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vor 49 Minuten schrieb Stephan-H:

 


Man kann aber dennoch „NI contributions“ zahlen.

So machen es halt auch alle, die als sole trader selbstständig sind.
Sind m.W. £2,50 / Woche (ja pro Woche, hier lebt man noch von der Hand in den Mund...).

 

Ich hatte eine luecke in keine ahnung 2009? - HMRC schrieb mich an, als ich neuen job hier antrat (fulltime), ich koenne betrag x zahlen fuer diese luecke. Das hatte ich dann auch gemacht. (NI CONTRIBUTIONS). ich glaube, ich ruf dann mal HMRC an und frag nach?

Weiss jemand, ob man das fuer jede luecke machen sollte (war, waehrend ich hier lebte, im ausland fuer ein paar monate und habe dort gearbeitet (kein geld verdient). Sollte ich fuer diese zeit auch betrag X zahlen, so dass sich die luecke dann schliesst?

Edited by katjapedro
hinzufuegung

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Ich glaube du könntest nachzahlen aber ich weiß nicht mehr für wie lange das zurück liegt. Am besten mal bei HMRC nachschauen. Habe durch das Studium und Australien auch Lücken aber da habe mich da noch nicht komplett drum gekümmert. Also für Australien hatte ich mich abgemeldet. Studium ist eine andere Sache.

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vor 30 Minuten schrieb Steffi_B:

Ich glaube du könntest nachzahlen aber ich weiß nicht mehr für wie lange das zurück liegt. Am besten mal bei HMRC nachschauen. Habe durch das Studium und Australien auch Lücken aber da habe mich da noch nicht komplett drum gekümmert. Also für Australien hatte ich mich abgemeldet. Studium ist eine andere Sache.

https://www.gov.uk/voluntary-national-insurance-contributions

Edited by katjapedro
inhalt gestrichen

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21 hours ago, Monika97 said:

Der Grund dafür war, dass man als Student nicht in die national insurance einzahlt und deswegen keinen Anspruch auf das NHS hätte. Nur so als Hinweis.

Das stimmt so nicht, NHS ist keine Versicherung, die Beitraege zur NI berechnen nur Dein Recht auf Staatspension.Da kann es sinnvoll sein Luecken zuschliesen. Wenn Du Dich rechtsmaessig im UK auf Daur aufhaelst, hast Du auch Anrecht auf den zum groessten Teil mit Steuergeldern finanzierten NHS!

Edited by che68
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vor 23 Stunden schrieb Stephan-H:



In die dt. KV kann man dann (hoffentlich) wieder einsteigen nach der Rückkehr.

 

 

Ich frage mich, ob das schwierig wird, sagen wir mal, wenn wir nach der rente oder mit hauptsitz in dtschL und teil-zeitarbeit in der rente bzw selbstaendig in der rente, schwierig ist ab 67, (oder 65 oder 63)?

Meine freundin in Italien ist vor 15 Jahren mit 60 in die rente gegangen (Dottoressa) , ach, waere das schoen.

Edited by katjapedro
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macht mir gerade ein wenig angst

''Gaps can mean you will not have enough years of National Insurance contributions to get the full State Pension (sometimes called ‘qualifying years’)''.

Edited by katjapedro
spelling mistake

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@Steffi_B  ich hab mal nachgeschaut:

 

HM Revenue & Customs, NIC&EO,  Caseworker X, Benton Park View, Longbenton, Newcastle Upon Tyne, hatte mich 2012 angeschrieben:

 

''Thank you for paying £ X voluntary National Insurance (NICs) for the tax year 2007/2008. Class 3 NICs are charged at a higher rate if you do not pay before the end of the second tax year  after the tax year they were due. 

 

As we received your payment after the end of the second tax year, your class 3 NICs for the tax year 2007/2008 are now due

 at £13.25 per week. Therefore, the amount you paid is not enough for the 2007/2008 tax year to count towards your state-pension (was Che sagte). 

 

To make this year count, you need to pay £103.55 by 5 April 2013.

 

Was ich dann auch gemacht habe. 

 

Dieser Zusatz ist wahrscheinlich wichtig:

Before you consider making up the gap in your NICs, you should make sure that you benefit from paying. For more information please go to:

www.hmrc.gov.uk/ni/volcontr/index.htm

 

Edited by katjapedro
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[mention=38643]Steffi_B[/mention]  ich hab mal nachgeschaut:
 
HM Revenue & Customs, NIC&EO,  Caseworker X, Benton Park View, Longbenton, Newcastle Upon Tyne, hatte mich 2012 angeschrieben:
 
''Thank you for paying £ X voluntary National Insurance (NICs) for the tax year 2007/2008. Class 3 NICs are charged at a higher rate if you do not pay before the end of the second tax year  after the tax year they were due. 
 
As we received your payment after the end of the second tax year, your class 3 NICs for the tax year 2007/2008 are now due
 at £13.25 per week. Therefore, the amount you paid is not enough for the 2007/2008 tax year to count towards your state-pension (was Che sagte). 
 
To make this year count, you need to pay £103.55 by 5 April 2013.
 
Was ich dann auch gemacht habe. 
 
Dieser Zusatz ist wahrscheinlich wichtig:
Before you consider making up the gap in your NICs, you should make sure that you benefit from paying. For more information please go to:
www.hmrc.gov.uk/ni/volcontr/index.htm
 



Jup, das meinte ich.
Ein Freund hat das gemacht für Jahre, in denen er krankheitsbedingt nicht gearbeitet hatte.

Allerdings: die Staatsrente ergibt maximal um die £700 / Monat (HMRC gibt das natürlich - von der Hand in den Mund - in £/Woche an).
Aber vielleicht reicht das ja für post-Brexit GB in 10+ Jahren

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5 hours ago, che68 said:

Das stimmt so nicht, NHS ist keine Versicherung, die Beitraege zur NI berechnen nur Dein Recht auf Staatspension.Da kann es sinnvoll sein Luecken zuschliesen. Wenn Du Dich rechtsmaessig im UK auf Daur aufhaelst, hast Du auch Anrecht auf den zum groessten Teil mit Steuergeldern finanzierten NHS!

Ich weiß, dass das NHS keine Versicherung ist. Arbeite ja selber für den zerfallenden Haufen. Allerdings, zumindest wurde es mir so zu der Zeit erklärt, hatte man wohl als nicht Steuerzahlender Nichtbrite/EU Bürger wohl kein Anrecht es zu nutzen. Dazu zählen wohl auch Studenten. Es soll wohl deswegen mit der EU auch schon eine Menge Streit gegeben haben, gerade wenn es darum ging residency zu beantragen. Weil aus EU Sicht (und dem stimme ich ja zu) dürfen EU Bürger das NHS benutzen, selbst wenn sie die 3 Monate arbeitslos sind. Wie gesagt, ist ne Weile her und mir wurde das so mal erklärt. Allerdings kenne ich mich ja auch nicht wortwörtlich mit jedem Paragraphen aus  🙃

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vor 11 Stunden schrieb Steffi_B:

hatte man wohl als nicht Steuerzahlender Nichtbrite/EU Bürger wohl kein Anrecht es zu nutzen. Dazu zählen wohl auch Studenten

Ganz so einfach ist das nicht, es geht nicht um's Steuern zahlen sondern um Aufenthalt nach EU Vertragsrecht (jedenfalls noch bis Ende 2020 ...).

Studenten haben ggf. bei kurzfristigem Aufenthalt keinen dauerhaften Wohnsitz in UK, sind aber generell in der Definition nach EU Recht aufgeführt. Nur wer nach den ersten 3 Monaten Schonfrist hier "gar nichts macht", also weder arbeitet oder studiert, noch Rente bezieht, noch auf Jobsuche ist, hält sich nicht nach EU Vertragsrecht hier auf und hat damit keinen Anspruch auf NHS Behandlung.

Auszug aus Wikipedia:

To be fully covered by the European right of free movement, the EEA citizen needs to exercise one of the four treaty rights:

  • working as an employee (this includes looking for work for a reasonable amount of time),
  • working as a self-employed person,
  • studying,
  • being self-sufficient or retired.
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20 hours ago, Stephan-H said:

 


Versicherungspflichtig m.W. nur, wenn man angestellt ist.
Ist soweit ich weiß unabhängig von einer Wohnsitzregistrierung.
Lasse mich da aber gerne korrigieren.

So wurde mir das erklärt, als ich zurückging:

Man ist ab dem Tag krankenversicherungspflichtig, ab dem man in Deutschland angemeldet ist.  Bei Rückkehrern jeglicher Art ist dann die Krankenkasse zuständig, bei der man vorher versichert war. Also wenn man z.B. bei der AOK war, dann das Land verlassen und sich abgemeldet hat, ist die AOK auch wieder für einen Zuständig, wenn man zurück kommt. Man hat dann bei Rückkehr kein Krankenkassen-Wahlrecht sondern ist für zwei (?) Jahre gebunden.

Wenn man erstmalig nach Deutschland zieht hat man aber Krankenkassen-Wahlrecht.

 

@Monika97: mir erschließt sich nicht so ganz warum du einen Haufen Geld nachzahlen solltest. Es klingt für mich nicht so, als ob du tonnenweise Geld verdient hättest. Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass du  mit großen Auswirkungen rechnen musst. Alles relativ sehen, du bist ja kein steuerhinderziehender Großverdien-Gangster sondern Student. Ich glaube wirklich, dass du nicht so viel Angst haben musst, wie du anscheinend hast. :) *hugs*  Aber wir können dir halt leider keine verbindliche Auskunft geben. Ich hab mal so ne Idee... wenn du Angst hast, mit der Krankenkasse zu reden, haben deine Eltern nicht eine Rechtsschutzversicherung mit Telefonservice, bei der ihr kostenlos Erstberatung bekommt ? Vielleicht können die helfen. Oder alternativ ein Anwalt. Da schlägst du nicht sofort riesige Wellen, aber bekommst rechtssichere Auskunft, wie am Besten weiter vorzugehen ist, um etwaige Probleme zu vermeiden.

Edited by Hydeschnucke
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vor 2 Stunden schrieb Hydeschnucke:

Man ist ab dem Tag krankenversicherungspflichtig, ab dem man in Deutschland angemeldet ist.  Bei Rückkehrern jeglicher Art ist dann die Krankenkasse zuständig, bei der man vorher versichert war. Also wenn man z.B. bei der AOK war, dann das Land verlassen und sich abgemeldet hat, ist die AOK auch wieder für einen Zuständig, wenn man zurück kommt. Man hat dann bei Rückkehr kein Krankenkassen-Wahlrecht sondern ist für zwei (?) Jahre gebunden.

Ich hatte meinen dad grad mal gefragt, der hatte das letztendlich erledigt. Bless. Ja, ist genauso wie Du erklaert hast, bei mir war es die  BARMER ersatzkasse gewesen.

Die idee mit dem Rechtsanwalt ist sehr gut. 👨‍🎓👨‍🎓👨‍🎓

Edited by katjapedro
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So wurde mir das erklärt, als ich zurückging:
Man ist ab dem Tag krankenversicherungspflichtig, ab dem man in Deutschland angemeldet ist. 


Nö nö. Da bin ich mir sicher. Man muß in D nicht krankenversichert sein.
Es gibt Einige, die das nicht sind (oft Künstler oder andere Selbstständige usw. mit geringem Einkommen).

Die vorherige KV muß einen wohl wieder aufnehmen, sofern man keine andere wählt.

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