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katjapedro

ich kann nicht mehr ...

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Ja, was koennen wir Kleinen da machen? Wie Oma alles Geld von der Bank holen? In Euro umtauschen und unter die Matratze legen?

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Kommt euch UK nicht auch vor wie Thüringen auf Angelsächsisch? Linksradikal als großartige Alternative gegen rechts, Brexit und alles, was man damit verbindet?

The cure should never be worse than the disease. Insbesondere wenn sich die Alternative ebenfalls nicht gegen Brexit positioniert und in ihrem Sozialismus auch nationale und antisemitische Sentiments bedient.

Corbyn ist doch eine etwas toxische Mischung,  auch wenn das eine % es klar verdient hätte und doch wieder davon kommt.

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Ich finde es immer auffallend, dass solche Artikel in dieser Art und Weise nicht in seriösen Blättern der Finanzbranche erscheinen, sondern primär in diesen Unterhaltungs/Meinungsmacherblättchen.
Sowenig ich von Corbyn halte, Brexit wird mittlerweile zu weitaus mehr Kapital- und auch Wohlstandsflucht beigetragen haben, als ein möglicher Corbyn, bei dem man gar nicht weiß ob und und in welcher Koalition und Stärke. Ich schreibe das allerdings bereits aus meinem 5% Steuerdomizil, dass ich seit Januar mein brexitbedingtes zu Hause nenne.
Was der Artikel eben so schön unter den Tisch fallen lässt: Wer über substanzielle Mittel verfügt, wird immer auch Pläne machen um auf politische Veränderungen zu reagieren. Alles andere wäre fahrlässig. Das heißt aber halt nicht, dass so was auch gleich umgesetzt werden würde. Ebenso wie ein Bullshit Johnson durch das Parlament in gewisse Schranken verwiesen wird, wäre das ja auch mit Corbyn der Fall. Mal abgesehen von Etwaigen Koalitionsbeschränkungen. Das ist dann eben der Unterschied zwischen dem Angedrohten Versprochenen und der realen Umsetzung.

Brexit war das größte Geschenk, dass man Spekulanten (wie mir) machen konnte. Aus finanzieller Sicht, müsste ich eigentlich dafür sein, dass Johnsons Deal durch kommt, dann blutet das Land noch was länger in mein Portemonnaie.

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Meine Schwiegermutter hat mir auch eröffnet, dass sie das Land verlassen wird, sollte Corbyn PM werden. 

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vor einer Stunde schrieb kenniblue:

Meine Schwiegermutter hat mir auch eröffnet, dass sie das Land verlassen wird, sollte Corbyn PM werden. 

Wäre in meinem Fall ein additional profit...

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vor 13 Stunden schrieb katjapedro:

Schweiz?

Malta. Ich wollte die hübschen roten Telefonzellen nicht aufgeben 😉 Man muss so einen Kulturschock ja schon klein halten. Spaß beiseite, Malta bot mir steuerlich mit den großzügig gestalteten Non-Dom Regeln mehr als die Schweiz. Die Schweiz bietet sich primär dann an, wenn man sein Geld aus tatsächlich im Ausland befindlichen und dort geführten Unternehmen bezieht. In Malta kann ich einen Betrieb aus Malta heraus führen und sowohl das Unternehmen, wie auch mich selbst als Nicht-domiziliert besteuern lassen und bekomme dann auf die corporate tax 6/7 zurück erstattet. Mal rein vom steuerlichen her, möchte ich aber auch nicht in der Schweiz leben. Ist nicht so wirklich meine Welt.

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schweiz: keine ahnung. waren nur im sauberen   😭 genf uebers WE. War schon, schoen.  Malta war ich noch nicht, hab aber schon von einigen gehoert, dass es in frage kommen koennte. 

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vor 22 Stunden schrieb katjapedro:

schweiz: keine ahnung. waren nur im sauberen   😭 genf uebers WE. War schon, schoen.  Malta war ich noch nicht, hab aber schon von einigen gehoert, dass es in frage kommen koennte. 

Die Schweiz funktioniert zu gut, da werde ich nie warm mit. Ich brauche das latente Chaos und das Wissen, dass alles in kurzer Zeit zusammenbrechen kann. Im Ernst, Malta gefällt mir, wird aber auch schnell langweilig. Dann brauch ich wieder einen Monat woanders. Das Land hat aber viel Geschichte zu bieten und ist schon alleine daher einen Besuch wert. Ich würde allerdings von den heißesten Sommermonaten ggf. abraten, ausser man ist wirklich Hitzeresistent.

vor 1 Stunde schrieb Meister Eder:

Wer in jahundertalte Immobilien am Hyde Park investiert ist selbst schuld, alles flüssige ist doch sowieso in Offshore Accounts.

Zum einen ist legale Steuervermeidung bedeutend komplizierter als Offshore-Accounts, zum anderen geht es bei den Sorgen wohl vor allem um die Non-Dom Besteuerung auf remittance basis, die UK vor allem für viele wohlhabende mit großen Auslandseinkünften so beliebt macht, weil es sowohl Steuern wie auch steuerrechtsverursachte Bürokratie reduziert. Die Möglichkeiten der (legalen) Steuervermeidung durch (Offshore) Holdingstrukturen beim Immobilienbesitz wurden ja bereits unter Cameron/Osborne durch die Schaffung der Annual Tax on Enveloped Dwellings stark beschränkt.

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1 hour ago, Jensemann said:

Die Schweiz funktioniert zu gut, da werde ich nie warm mit. Ich brauche das latente Chaos und das Wissen, dass alles in kurzer Zeit zusammenbrechen kann. Im Ernst, Malta gefällt mir, wird aber auch schnell langweilig. Dann brauch ich wieder einen Monat woanders. Das Land hat aber viel Geschichte zu bieten und ist schon alleine daher einen Besuch wert. Ich würde allerdings von den heißesten Sommermonaten ggf. abraten, ausser man ist wirklich Hitzeresistent.

Zum einen ist legale Steuervermeidung bedeutend komplizierter als Offshore-Accounts, zum anderen geht es bei den Sorgen wohl vor allem um die Non-Dom Besteuerung auf remittance basis, die UK vor allem für viele wohlhabende mit großen Auslandseinkünften so beliebt macht, weil es sowohl Steuern wie auch steuerrechtsverursachte Bürokratie reduziert. Die Möglichkeiten der (legalen) Steuervermeidung durch (Offshore) Holdingstrukturen beim Immobilienbesitz wurden ja bereits unter Cameron/Osborne durch die Schaffung der Annual Tax on Enveloped Dwellings stark beschränkt.

Du kennst Dich eindeutig besser aus.

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Die einen vermeiden Steuern, die Anderen spenden Teile Ihres "Vermoegens fuer wohltaetige Zwecke, wofuer bestimmen allerding Sie.Sozial ist beides nicht, aber wie war das?Legal-Ilegal-Scheissegal.

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vor 2 Stunden schrieb Jensemann:

wird aber auch schnell langweilig.

dann mach ich jetzt mal werbung fuer lissabon.  Porto ist auch schoen , aber das finde  nur ich 😉

Edited by katjapedro
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vor 23 Minuten schrieb che68:

Die einen vermeiden Steuern, die Anderen spenden Teile Ihres "Vermoegens fuer wohltaetige Zwecke, wofuer bestimmen allerding Sie.Sozial ist beides nicht, aber wie war das?Legal-Ilegal-Scheissegal.

Oder machen beides zusammen. Wer seine Steuern legal auf das mindeste drückt hat mehr zum Spenden oder kann es in Dinge stecken, die er allgemein für wichtiger hält als den Brexit zu finanzieren, als US-Bürger zahlreiche Kriege und so weiter. Natürlich ist die Erosion der Steuerbasis ein Problem, aber die Ursache ist komplexer als eine Moralfrage. Steueroptimierung betreibt fast jeder, der komplexere Einkünfte hat als "ein Job und ein Gehalt" und speziell wenn es um Auslandseinkommen geht, ist die Frage nachdem wem es gehört halt doch etwas komplexer. So ergibt sich die Möglichkeit der Steuervermeidung bei großen, vor allem digitalen Unternehmen, aus dem Grundproblem, dass das Unternehmenbesteuerungsmodell, das den Ort der Geschäftsführung als Steuerberechtigt ansieht, aus einer anderen Zeit stammt, in der, der Handel weitaus nationaler, oder gar regionaler war und das Internet nichtmal als Traum existierte. Das führt dann auch dazu, dass sich die EU und die USA um dasselbe Geld streiten, dass Apple, Google und Konsorten auf kleinen Inseln parken. Den eigentlich sinnvollen paradigmen Wechsel, die Besteuerungsbasis dort zu veranschlagen, wo der Umsatz stattfindet, will dann aber doch keines der betroffenen Länder gehen, denn da wäre dann auch das Thema Steuerpflicht der ansässigen exportierenden Wirtschaft auf dem Verhandlungstisch.

Auf privater Ebene kennen viele im Ausland lebende US-Bürger die Probleme der sich ergebenden Bürokratie durch Steuerpflicht in unterschiedlichen Ländern. Aus UK Sicht allerdings, ist das Land ja nutznießer der Non-Dom Regelungen. Durchschnittlich 100 000 GBP pro Kopf der Non-Dom Bevölkerung fließen in die Staatskasse, Menschen die ohne diese Regelungen nicht im Land leben würden.

vor 4 Minuten schrieb katjapedro:

dann mach ich jetzt mal werbung fuer lissabon.  Porto ist auch schoen , aber das finde  nur ich 😉

Bestätige. Lissabon hat auch eine interessante aufkeimende Startup Kultur.Ausgesprochenn tolle Stadt, ach was sage ich, tolles Land.

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vor 4 Stunden schrieb Jensemann:

Oder machen beides zusammen. Wer seine Steuern legal auf das mindeste drückt hat mehr zum Spenden oder kann es in Dinge stecken, die er allgemein für wichtiger hält als den Brexit zu finanzieren, ...

Kurzer Satz mit X.

Deshalb zahle ich meine Tax jetzt in der EU. 🙂 

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    • Respekt! Ich finde du machst das alles super. Ich habe mal einen Sommer lang in Invergordon gerabeitet, war total nett dort. also noch ein bischen noerdlicher als Inverness. Ich wuensche Dir alles Gute!
    • Job purpose The purpose of this job is to support our customers via phone and email within the textile & textile customization markets in countries such as Germany, Austria and Switzerland. The employee will be responsible for communicating with our existing customers and coordinating with new customers.   Duties and responsibilities The employee will be responsible for the following: Handling the customer service requests that come in via email and phone. Dealing with orders, customer requests that come in via our E-commerce website or directly. Willingness to travel to meet customers / prospective customers over business discussions or trade shows. Work closely with the marketing, customer service and finance department for achieving objectives.   Qualifications The candidate should be a graduate or post-graduate. Minimum qualification is completion of high school. Graduates in business administration will be preferred. Other key skills include: Knowledge of German and English mandatory. Native or near native fluency for German required. Proficiency in computer applications and the internet. Clear communication written and oral.   Working conditions The job will be a part time opportunity (20hours a week). The leaves will be on a pro rata basis. The location of the job is Wimbledon, London. The position can be converted to a full time position in the future subject to acceptance of both candidate and DigitisingMart Europe Ltd.    Job Location: Merton Park, South West London (SW19), SW19 1EX Salary offer: Up to £12,000 per annum and travel allowance available. Company name: DigitisingMart Europe Ltd
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