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vor 1 Stunde schrieb Kreuzberger:

Ich dachte, Small talk über's Wetter wäre was für's Blabbering? Klimademos unpolitisch zu diskutieren geht halt schlecht.

Stimmt. Welcher Wurstmaxe macht nun den super Brexit? Hae? 

Edited by berliner

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Sicher kann man von Friday for Future, den Demos von jungen Schuelerinen und Schueler, auf China, die Ueberbevoelkerung, die Frauenrechte in der Welt und Tausend andere Dinge kommen. Mit oder ohne Zensur, etwas am Thema vorbei. Politik mit Wissenschaft verbinden ist da doch ein interesanter Ansatz, zumindest besser als Kretchmanns phantasieloses,"wo soll man da all die Steckdosen hernehmen" und sein wenn Ihr bei 8% bleiben wollt, zeigt das er Politik macht um seinen Posten und/oder die Macht zu behalten.Ohne Grundsaetze, dazu braucht man keinen Kretchmann oder Palmer.

 

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Aus Nuernberger Nachrichten:

Dass dies direkt vor der eigenen Haustüre beginnt, unterstrichen mehrere Redner am Jakobsplatz. "Wir brauchen eine Verkehrswende in Nürnberg. Man muss das Auto aus der Stadt verbannen, wir wollen eine fahrradfreundliche Stadt", meint Gymnasiastin Johanna Reichenbach, eine der Organisatorinnen, unter dem Beifall der Teilnehmer.

Gut das Kretchmann nicht in Nuernberg war, er waere sicher ausgerastet.

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Kretschmann ist ein radfahrender Urgrüner und KBW-Konvertit, pragmatisch oder Wendehals genug, es zum Ministerpräsidenten im Ländle gebracht zu haben. Nicht, dass ich ein Fan von ihm wäre, aber die Machbarkeit von Plänen zum Kohleausstieg bis 2030 i.V.m. Umstellung auf Elektroautos ist bis in die Reihen der Grünen umstritten. Zu Recht, denn mit ein paar mehr Steckdosen ist es nicht getan. Elektroautos können nicht an Tankstellen geladen werden; also müsste das Stromnetz in Wohnbezirken ausgebaut werden, um all die 60kWh-Batterien über Nacht geladen zu kriegen. Entspricht 3 Stunden duschen mit 21kW Durchlauferhitzer. Damit der CO2-Schuss nicht nach hinten losgeht, müsste dieser Strom überdies aus erneuerbaren Energien stammen. 

Zweifel an der Machbarkeit der Fridays for Future Forderungen sind also durchaus berechtigt und passend zum Titel des Threads. Zweifel an der Sinnhaftigkeit ebenfalls, wenn andere wichtige Industrienationen nicht mitziehen. Es ist immerhin auch möglich, dass Deutschland durch Klimahysterie seine Industrie und seinen Wohlstand einbüßt und trotzdem noch die Klimakatastrophe ungemildert zu spüren kriegt.

 

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Ich bin selbst kein Befuehrworter der Elektro Autos, ich hoffe einfach das es bessere Verkehrssysteme geben kann und da ist das am Auto festhalten der falsche Weg.Aber das ist wohl genauso schwer wie einem Toddler den Schnuller wegzunehmen.

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Zunaechst mal, meine DamundHerrn, gab es schon wesentlich korruptere und egoistischere Ministerpraesidenten in Ba-Wue. Und Herr Palmer erzaehlt zwar auch ab und an Schwachfug, wenn er in Wallung geraet - aber bei weitem nicht so daneben wie sein Vater anno dunnemals.

 

Der Argumentation von Kreuzberger, D wuerde ja nur 2,5 % des CO2-Ausstosses verursachen, moechte ich genauso plump entgegenhalten, dass D einen Weltbevoelkerungsanteil von ca. 1,15 % stellt. So what?

Da jetzt mit Indien zu argumentieren oder dass keiner mitzieht, ist einseitig schwach gedacht, denn wo soll denn jemand mitziehen, wenn keiner anfaengt?

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vor 2 Stunden schrieb Kreuzberger:

aber die Machbarkeit von Plänen zum Kohleausstieg bis 2030 i.V.m. Umstellung auf Elektroautos ist bis in die Reihen der Grünen umstritten

[...]

Es ist immerhin auch möglich, dass Deutschland durch Klimahysterie seine Industrie und seinen Wohlstand einbüßt und trotzdem noch die Klimakatastrophe ungemildert zu spüren kriegt.

Aus dem Kohleausstieg wird am Ende ein Gasausbau, egal ob 2030 oder 2038, schon alleine weil bis 2030 kaum alle benötigten Trassen da sein werden. Das ist dann der Kompromiss der Zwangsweise aus "ich wünsche mir Wegfall von x durch Beschluss und nicht durch Entwicklung" und "technisch und rechtlich möglich" entsteht. Ein zurück-zur-Kernenergie kann ich mir in Deutschland nicht vorstellen, allenfalls nach einem echten Großblackout. Deutschlands Geografie wird hier schlussendlich einfach zum Nachteil. Für Gezeitenkraftwerke gibt es kaum geeignete Gegenden. Von Solar muss man wohl nicht ernsthaft reden. Die beste Lösung daher für Deutschland sind offshore Windparks und die Mühlen werden auch immer größer und produzieren immer mehr Strom, glücklicherweise auch recht stabil - jedenfalls stabil genug um mit zuschaltbaren Gaskraftwerken Schwankungen zu puffern. Dummerweise ist die einzige geeignete Lage dafür der Norden, zumindest solange die Niederlande nicht unter Wasser sind 😉 

Ich frage mich allerdings, wie viele Elektroautos in Deutschland und anderswo tatsächlich bis 2030 auf den Straßen sind. Ein Fahrzeugdurchschnittsalter von rund 9 Jahren spricht eher gegen eine hohe Zahl, auf der anderen Seite, könnte der Zuwachs an Leihfahrzeugen in den Städten das ganze beschleunigen. Im LKW Segment sehe ich eher Wasserstoff kommen - die verlorene Zeit durch das Laden ist zu viel totes Kapital, erst recht wenn durch das autonome Fahren, der Fahrer und damit seine Lenkpause mittelfristig entfallen wird.

Bzgl. Industrie: Die ist sowohl durch nichts tun in Gefahr wie auch durch zuviel oder zuwenig tun. Wenn ich mir ansehe wie das Thema und anderes immer weniger sachlich und immer mehr emotional angegangen werden, besteht durch nichts oder zuwenig tun, ein großes Reputationsrisiko. Die letzte Bayer Hauptversammlung war jedenfalls ein wares Shitfest, auch wegen der zahlreichen Proteste und nicht nur der Klagewelle in den USA wegen und VWs Aktivität fußt ja auch unter anderem auf dem Versuch sich "grünzuwaschen".

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2 minutes ago, harris said:

Der Argumentation von Kreuzberger, D wuerde ja nur 2,5 % des CO2-Ausstosses verursachen, moechte ich genauso plump entgegenhalten, dass D einen Weltbevoelkerungsanteil von ca. 1,15 % stellt. So what?

Da jetzt mit Indien zu argumentieren oder dass keiner mitzieht, ist einseitig schwach gedacht, denn wo soll denn jemand mitziehen, wenn keiner anfaengt?

Ja, gemessen am Weltdurchschnitt könnte der pro Kopf Verbrauch in D noch sinken. Wenn man aber so argumentiert, kann man nicht gleichzeitig Bevölkerungswachstum für irrelevant erklären, worüber wir vorher im Thread schon recht heftige Divergenzen hatten. Falls es zum Beispiel gelänge, Deutschlands Bevölkerung mit Familien- Flüchtlings- oder Zuwanderungsprogrammen in den nächsten 10 Jahren zu verdoppeln, wäre es dann ok, den CO2-Ausstoss insgesamt gleich zu halten? Wenn alle Staaten es so machten, wäre das Klima dann zu retten? Wohl kaum.

Das Indien-Argument bezog sich auf die 6%, die dieses Land zum CO2 beiträgt. Wenn jetzt alle Industrienationen den Ausstoß auf Null senkten, er aber in allen Entwicklungsländern gleich bliebe, wäre das CO2-Budget der Klimakonferenzen immer noch in wenigen Jahren verbraucht. Folglich macht es keinen Sinn, Entwicklungsländer grundsätzlich von Klimaverpflichtungen freizustellen.

Und ich möchte mal sehen, wieviele Wähler Klimamoral-Parteien in ein paar Jahren noch hätten, wenn keiner sonst mitzieht und Deutschland zum Armenhaus Europas / der Welt absinkt.

 

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On 6/5/2019 at 2:19 PM, Kreuzberger said:

Wer früher Aspergers als Diagnose mitbekam, kriegt heute ASD Level 1, requires some support. Was genau, darüber schweigt das DSM-5.

Ich hab's nur mal angemerkt, weil einige der Rückschlüsse hier im Thread sich so nicht aus der Diagnose ableiten. Übrigens auch keine überdurchschnittliche Intelligenz. Kann man haben mit HFA, muss aber nicht.

Nur das viele high-functioning Aspergers gar keine Diagnose haben ;)

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Mir scheint, dass die Diskussion hier teilweise von Anhängern des Kapitalozäns geführt wird.

Drum empfehle ich den reflektierenden Aufwand von offener, interessierter Lebenszeit für https://www.youtube.com/watch?v=LEuK7YJU360

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Kleiner Nachtrag, mein Lieblingssatz im Vortrag: "Die Leute, die das meinen, haben nur Meinung, keine Ahnung."

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1 hour ago, Meister Eder said:

Nur das viele high-functioning Aspergers gar keine Diagnose haben ;)

Aus den Jahrgängen 1975 und älter sind sehr viele unterm Radar geblieben, die heutzutage spätestens im Kindergarten oder der Vorschule auffielen. Der Greta-Hype ist bisher an mir vorbei gegangen, hab mir aber eben ein paar Videos angesehen und sie kommt sehr überzeugend als Aspie rüber: bequeme Klamotten, gleiche Holzfäller-Hemden vor COP24 und EU, wenig Geschick mit Frisur, Probleme mit Blickkontackt, starre Mimik. Aber irgendwie ist sie cool. Different, not less 😎

 

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13 hours ago, harris said:

Drum empfehle ich den reflektierenden Aufwand von offener, interessierter Lebenszeit für https://www.youtube.com/watch?v=LEuK7YJU360

Kannst du dich etwas präziser fassen? Worüber sollen wir reflektieren? Meinungsbildung und Diskussionskultur? Über deren Verfall klagt der sehr eloquente und sympathische Prof Lesch völlig zu Recht. Oder Emmissionsszenarien zur Vollbremsung fürs Klima? Diese Kurven gingen zwischen 2035 und 2050 auf Null - nix mit Ausnahmen für Entwicklungsländer.

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Worueber? Steht da als Link. Ich meinte schon die Gesamtheit des dort Vorgetragenen und moechte gerne nachfragen, ob Du Dir das denn in Gaenze angeschaut hast, ehe Deine Antwort niedergeschrieben wurde.

Im Uebrigen bin ich ganz Deiner Meinung, dass es nicht zielfuehrend ist, Ausnahmen fuer Entwicklungslaender zu machen.

Ansonsten, um zu praezisieren: Reflektieren natuerlich auch darueber, was man selbst tun kann; ohne vorab zu verlangen, dass ja jemand Anderer schliesslich zunaechst oder mindestens zugleich etwas tun muss. Ausgehend vom alten Spruch: "Wer sich auf Andere verlaesst, ist verlassen" finde ich, dass die persoenlich einzige Moeglichkeit ist, mit gutem Beispiel voranzugehen - sonst resultiert naemlich genau das, dass man Andere vorschiebt und sich selbst aus der Verantwortung stiehlt. 

Dazu gehoert selbstverstaendlich auch, die Realitaet zu begreifen, derer man ansichtig wird, wenn man in den Spiegel schaut.

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vor 6 Stunden schrieb harris:

Worueber? Steht da als Link. Ich meinte schon die Gesamtheit des dort Vorgetragenen und moechte gerne nachfragen, ob Du Dir das denn in Gaenze angeschaut hast, ehe Deine Antwort niedergeschrieben wurde.

Im Uebrigen bin ich ganz Deiner Meinung, dass es nicht zielfuehrend ist, Ausnahmen fuer Entwicklungslaender zu machen.

Ansonsten, um zu praezisieren: Reflektieren natuerlich auch darueber, was man selbst tun kann; ohne vorab zu verlangen, dass ja jemand Anderer schliesslich zunaechst oder mindestens zugleich etwas tun muss. Ausgehend vom alten Spruch: "Wer sich auf Andere verlaesst, ist verlassen" finde ich, dass die persoenlich einzige Moeglichkeit ist, mit gutem Beispiel voranzugehen - sonst resultiert naemlich genau das, dass man Andere vorschiebt und sich selbst aus der Verantwortung stiehlt. 

Dazu gehoert selbstverstaendlich auch, die Realitaet zu begreifen, derer man ansichtig wird, wenn man in den Spiegel schaut.

wo hast du das denn abgeschrieben?

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Ganz direkt und ohne irgendwelche Umwege aus meinem hoechsteigenen Hirn.

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On 6/8/2019 at 9:20 PM, harris said:

Ich meinte schon die Gesamtheit des dort Vorgetragenen und moechte gerne nachfragen, ob Du Dir das denn in Gaenze angeschaut hast, ehe Deine Antwort niedergeschrieben wurde.

Eigentlich braucht es diese WDR-Doku gar nicht, man kann es sich auch ohne Recherche denken, dass die seltenen Erden für all die Batterien irgendwo herkommen müssen und weder der Umwelt noch den Armen der Welt nützen. Aber ruhig trotzdem mal die Doku in Gänze ansehen: umweltfreundliches Autofahren gibt es nicht und all die Propaganda, man könne mit irgendeiner technischen Umstellung ohne Bequemlichkeitseinbußen die Welt retten, ist Unsinn.

 

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vor 3 Stunden schrieb Kreuzberger:

Eigentlich braucht es diese WDR-Doku gar nicht, man kann es sich auch ohne Recherche denken, dass die seltenen Erden für all die Batterien irgendwo herkommen müssen und weder der Umwelt noch den Armen der Welt nützen. Aber ruhig trotzdem mal die Doku in Gänze ansehen: umweltfreundliches Autofahren gibt es nicht und all die Propaganda, man könne mit irgendeiner technischen Umstellung ohne Bequemlichkeitseinbußen die Welt retten, ist Unsinn.

Die Doku hatte ich auch gesehen. Es ergibt sich in der Tat die Frage, ob Wasserstoff nicht theoretisch die bessere Anschlusstechnologie wäre, auch im Hinblick auf das Stromnetz. Praktisch hingegen stellt sich die Frage eigentlich nicht, weil Wasserstoff derzeit noch zu teuer ist und die Speicherung von dem Zeug ein anspruchsvolles Unterfangen darstellt. Wasserstoff diffundiert durch Stahl, der einst volle Tank, kann sich auch also “leerstehen”.

Ich tue mich mit der Doku dennoch etwas schwer, weil ich denke der direkte Vergleich sähe nicht ganz so übel aus und einiges ist auch eine Frage lokaler/nationaler Politik. Der Kohlebergbau hat auch in Europa viele Landstriche unbewohnbar gemacht, nur mit dem Unterschied, dass das Land das die Konzessionen für den Abbau vergeben hat, die Anwohner entschädigte. Ich frage mich, ob das Fehlen solcher Kompensationsmechanismen in Herkunftsländern (lies: Bananenrepubliken die ihre eigene/indigene Bevölkerung mit Füßen treten) zum Problem von Konsumenten oder Herstellern gemacht werden soll. Ich bin da etwas unschlüssig. Ideologie sagt nein, Pragmatismus sagt ja. Die zahlreichen Schäden die Öl verursacht hat, muss man wohl gar nicht aufzählen, inklusive Kriegen und in Folge destabilisierter Regionen, könnte man damit wohl ein Buch füllen oder zwei oder drei. Im Gegensatz zu Öl, Gas oder Kohle, lässt sich Lithium aber recyclen wenn die Batterie dann nach 10 Jahren ihre Leistung verliert und nach weiteren 5 Jahren ersetzt wird. Das Recycling lohnt sich nur bei Mobiltelefonakkus nicht, weil der Ertrag den Aufwand nicht rechtfertigte. Bei den großen Autoakkus wird die Wirtschaft aber schnell Recyclinganlagen schaffen, noch schneller wenn die Politik entsprechende Anreize schafft.

Klar, am besten steigen wir alle morgen auf das Fahrrad, hinsichtlich dessen, dass das nicht passieren wird, muss man wohl die Verbesserungen annehmen, die sich bieten.
 

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vor 4 Stunden schrieb Kreuzberger:

all die Propaganda, man könne mit irgendeiner technischen Umstellung ohne Bequemlichkeitseinbußen die Welt retten, ist Unsinn.

Richtig! Deswegen gibt es diese Propaganda („ohne Bequemlichkeitseinbußen die Welt retten“) auch nicht. Ganz im Gegenteil: Die Klimademonstranten fordern, dass wir etwas tun, dass wir unseren Lebenswandel ändern und auf vieles verzichten, was uns heute noch selbstverständlich vorkommt. Davon, dass das ohne Bequemlichkeitseinbußen geht, ist nicht die Rede. 

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1 hour ago, Thomas aus Franken said:

Richtig! Deswegen gibt es diese Propaganda („ohne Bequemlichkeitseinbußen die Welt retten“) auch nicht. Ganz im Gegenteil: Die Klimademonstranten fordern, dass wir etwas tun, dass wir unseren Lebenswandel ändern und auf vieles verzichten, was uns heute noch selbstverständlich vorkommt. Davon, dass das ohne Bequemlichkeitseinbußen geht, ist nicht die Rede. 

In der schönen heilen Welt der Elektroautomobile geht das schon und die Kunden glauben den Hochglanzbroschüren.

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Das Thema Klimawandel hat in Deutschland das Potenzial die Gesellschaft zu spalten, aehnlich wie es der Brexit in UK getan hat und Deutschland wirtschaftlich nachhaltig zu schaedigen.    Deutschland und auch die Gruenen sind dort von Scheinheiligkeit bis hin zu komplett falschen Ansaetzen unterwegs und andere Meinungen werden automatisch schlecht gemacht, schlecht geredet und (vielleicht in Zukunft ) nicht gleich verboten, aber  zumindest "als Beleidigung" oder auch Hass interpretiert.  So verteufelt man die Atomenergie waehrend die Kohlekraft munter weiter CO2 produziert.  Man verteufelt den Dieselmotor, obwohl er nachweislich weniger CO2 ausstoesst als Benzinmotoren. Man verteufelt das Fliegen, will aber nicht wahrhaben, dass Fliegen nur einen absoluten Kleinteil des CO2 Ausstosses ausmacht.   Bahnfahren?  Offenbar weit gefehlt, der Strom muss ja irgendwo herkommen, und gegen den Ausbau von Bahnhoefen, etwa Stuttgart21 machen auch die Gruenen mobil. Der Ausbau der ICE Strecke Muenchen-Berlin dauerte offenbar laenger als 20 Jahre?  Zudem reagiert die Gesellschaft in Deutschland oft in Hysterie auf Themen die sie nicht verstehet, oder auch verstehen will.  Ein subjektiv zu heisser Sommer oder zu lange Regenfaelle und dies kombiniert mit Wahlen zum Deutschen Bundestag, und die Waehler glauben, Gruen zu waehlen waere die Antwort.  Ausgeklammert wird auch beim Thema Klimawandel Afrika und Asien, wo im Grunde die Entscheidungen ueber den Erfolg im Kampf gegen den Klimawandel entschieden werden.  Wo ist etwa der Kampf gegen die Abholzung der Regenwaelder in diesem Zusammenhang geblieben?   Hat sich Greta bereits dagegen eingesetzt? Brasilien oder Suedost Asien sind halt keine boesen kapitalistischen Laender.    

Ein Land in Europa dass bei der Reduzierung des CO2 Ausstosses uebrigens sehr erfolgreich ist, ist UK und dies ganz ohne das Autofahren oder das Fliegen zu verteufeln.  So produziert UK weniger CO2 als Canada, und dies bei etwas mehr als der doppelten Bevoelkerung. 

 

Edited by London1

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12 minutes ago, London1 said:

Ein Land in Europa dass bei der Reduzierung des CO2 Ausstosses uebrigens sehr erfolgreich ist, ist UK.  So produziert UK weniger CO2 als Canada, und dies bei etwas mehr als der doppelten Bevoelkerung.

Das UK hat aber auch nicht so kalte Winter und insgesamt kürzere Wege. Aber stimmt schon, manche Leute fahren obszön sprithungrige Trucks als Privatwagen und das Fahrrad als Verkehrsmittel ist auch nicht so verbreitet.

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1 minute ago, Kreuzberger said:

Das UK hat aber auch nicht so kalte Winter und insgesamt kürzere Wege. Aber stimmt schon, manche Leute fahren obszön sprithungrige Trucks als Privatwagen und das Fahrrad als Verkehrsmittel ist auch nicht so verbreitet.

Wie das UK schafft, mit seinen schlecht isolierten Haeusern und dem teilweise desolaten Eisenbahnnetz und den ewigen Verkehrsstaus im Raum London, weis ich nicht aber offenbar geht's.

Wir haben in Canada das Problem dass es keine Municipal Bonds gibt fuer oeffentliche Infrastruktur-Projekte, - interessanterweise gibt's so etwas in den USA.   Die Metro in Boston duerfte so entstanden sein, Toronto hat weitaus mehr Flaeche, aber nur magere 2 U-Bahn Linien, wenn man die beiden Kleinen ausklammert.  Ich denke, die Vielzahl der sprithungrigen Trucks als Privatwagen haben wir nur wegen der kalten Winter, der grossen Distanzen und tlw. auch wegen der Schlagloecher hier. Und mit dem Diesel wird's halt bei minus 20 Grad nicht leicht.....

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6 hours ago, London1 said:

Das Thema Klimawandel hat in Deutschland das Potenzial die Gesellschaft zu spalten, aehnlich wie es der Brexit in UK getan hat und Deutschland wirtschaftlich nachhaltig zu schaedigen.    Deutschland und auch die Gruenen sind dort von Scheinheiligkeit bis hin zu komplett falschen Ansaetzen unterwegs und andere Meinungen werden automatisch schlecht gemacht, schlecht geredet und (vielleicht in Zukunft ) nicht gleich verboten, aber  zumindest "als Beleidigung" oder auch Hass interpretiert.  So verteufelt man

...Die Gruenen. Der Vergleich Klima change und Brexit hinkt gewaltig. Ausser das die meisten Brexit Unterstuetzer wie D.Trump kein Klima Wechsel sehen koennen.

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