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Nezahualpilli

Rotkohldilemma: Kaufen oder lieber selber machen?

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    Der Nezahualpilli-Haushalt betreibt derzeit intensive Weihnachtsmenueplanung. Nun wuenscht sich Herr Nezahualpilli Rotkohl (vegetarisch, norddeutsche Variante). Den mag ich auch gerne, frage mich allerdings, ob es mehr Sinn macht, ihn fertig zu kaufen oder mich selber an die Zubereitung zu wagen. Ich bin mittelmaessig kochbegabt, daher ist der erstes-Mal-Schiefgehrisikofaktor relativ hoch. Andererseits will ich auch keinen in Zucker und Fett triefenden Supermarktfehlgriff riskieren. Kennt jemand idiotensichere Rezepte oder kann ein Fertigprodukt empfehlen?

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    Ich finde der fertige im UK ist im Allgemeinen zu süß, das kann aber auch an meinem Geschmack liegen. Die Hauptarbeit ist das Schnippeln. Ansonsten in Schmalz andünsten (Gänseschmalz ist am leckersten und das gibt's ja hier nun überall, hurrah) dann salzen, einen kleinen Apfel in Schnitzen dazu, etwas Rotweinessig, Nelken (5-6 auf einen Topf Kraut), Wasser zum Dünsten dazu und ich hab immer gern auch ein Glas Rosé dran. Danach nur noch zugedeckt eine Ewigkeit schmurgeln lassen, bis es die erwünschte Konsistenz hat, je länger je weicher, 60 min+. Bon apetit

    bearbeitet von Suseschwester
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    Vegatarisch das Gaensschmalz mit Nussoel ersetzen.

    bearbeitet von che68
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    5 minutes ago, che68 said:

    Vegatarisch as Gaensschmalz mit Nussoel ersetzen.

    Genau das waere meine naechste Frage gewesen 😋. Ich nehme an, ganz normales Walnussoel reicht aus?!

    Und damit waeren wir auch wieder beim Thema Apfelsorten - sowas wie Pink Lady oder vllt Granny Smith?

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    Walnussöl geht klar. Apfel mit viel Charakter und genügend Säure. Ich bin Braeburn Fan aber Grannys sind auch gut. 

    bearbeitet von Suseschwester

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    Walnussöl eignet sich nicht zum erhitzen, ich würde Butterschmalz nehmen, oder Sonnenblumenöl. 

    Ich mach Rotkohl immer einen Tag vorher, finde der muss durchziehen. Mich stört der süße nicht so, finde den von Waitrose im Kühlregal ganz lecker, aber der ist wirklich recht süß. 

    Ich mache Rotkohl so: 

    Dicke Zwiebel in Würfeln in Gänseschmalz ein paar Minuten auf mittlerer Hitze anbraten, (  Butter und Öl für Vegetarier), Rotkohl ( geviertelt, oder geachtelt je nach Größe, Strunk raus, Viertel in dünne Scheiben schnibbeln), auf kleiner Flamme bisken weiter anbraten, mit einem Glas Gemüsebrühe ( ich hab immer Mariegold Bouillon Pulver im Haus)  und etwas Apfelsaft falls zur Hand ablöschen, Glas trockenen Rotwein rein, aufkochen, je ein kleiner Teelöffel Nelken, Pimentkörner, ( gibts im Polenladen) zwei, drei Lorbeerblätter, eine Zimtstange, drei, vier Wacholder Beeren, zwei Äpfel ( ich nehm was halt so rumschrumpelt), paar Pfefferkörner bischen Salz, Schuss Essig, Esslöffel Preiselbeergelee oder Marmelade, aufkochen, Deckel drauf, bei kleiner Hitze schmurgeln bis gar und weich, 45-60 Minuten, zwischendurch mal umrühren, und dann halt zum Essen aufwärmen. Die Gewürze kauf ich immer im Polenladen preiswert. Wenn man die Gewüze in ein Teesieb oder sowas macht ( also außer Zimtstange und Lorbeer) muss man die hinterher nicht rausfischen. 

    Nachtrag: Ich bin allerdings aus dem Rheinland, ich weiß leider nicht wie die Norddeutschen ihren Rotkohl machen. 😇

    bearbeitet von claudiad

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    Mmmmmh Butterschmalz, daran hatte ich nor gar nicht gedacht, das verleiht ja so manchem Gericht das gewisse Va-va-voom...

    Ich glaube, meine (niedersaechsische) Oma haette es so aehnlich wie claudiad gemacht. Die Preiselbeergelee-Lorbeer-Wacholder-Combo kommt mir jedenfalls vertraut vor 😊

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    Kann zwar keine Ratschlaege geben, aber die Diskussion erinnert mich an den Rotkohl den meine Mutter bereitete (lecker!) - real home cooking! Nicht zu suess und wenig Essig - hier wird der oftmals mit zu viel Essig gekocht.

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    Ich habe neulich mal das Rotkohl von M&S probiert, war ganz lecker und nicht zu suess. Wenn's zeitlich dann doch nicht reicht 😋

    bearbeitet von woolly

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    Ich stimme auch für Kaufen. Selbst meine Uroma, die noch richtig gut kochen konnte, hat lieber das Blaukraut aus dem Glas genommen. Bisschen Apfel, Lorbeerblatt, Gewürze mit rein (und wenn man sich überlegt, was für eine Sorte Apfel das sein muss, macht man es sich schon wieder viel zu kompliziert, finde ich – „Apfel means Apfel“).

    Würde versuchen, eine deutsche Marke (Kühne, Hengstenberg) zu bekommen, da die einheimischen Variationen oft anders (zu viel Essig?) schmecken (obwohl ich auch da schon gute Erfahrungen gemacht habe).

    bearbeitet von Thomas aus Franken

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    Selber machen! Eigentlich idiotensicher.Z.B. bei chefkoch sind einfache Rezepte zu finden und da bei den exotischeren Zutaten eher sparsam sein.Hauptproblem: 1 Kopf sind ca.2 kg, also Drehverschlussgläser vorbereiten und Reste heiss einfüllen; Einwecken hat schon die Oma von der Uroma gelernt. Kalt im uebrigen ein Genuss zB zum Sandwich.

    Vovon er besonders schwärmt wenn es wieder aufgewärmt.

    bearbeitet von ClaudeW

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    Lorbeerblatt! Hatte ich total vergessen! Pimentkörner (Allspice) mach ich auch dran, aber dann hört's bei mir auf, ich will ja kein Kraut mit Glühweingeschmack. Butterschmalz oder Ghee ist eine hervorragende Idee. 

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    10 hours ago, Suseschwester said:

    ich will ja kein Kraut mit Glühweingeschmack

    Och, das kommt ganz auf den Gluehwein an 😊. Wuerzig schlaegt auch hier sirupartiges Zuckerzeugs...

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    Ich habe meinen Rotkohl am Wochenende mit etwas Rotwein und Orangensaft, zwei Äpfeln, braunem Zucker und etwas all spice gemacht. War sehr lecker. Letztes Jahr habe ich ihn mit red wine vinegar gemacht und der hat mit mir nicht geschmeckt, da zu sauer.

     

    bei Waitrose gab es mal gefrorenen, in kleinen Blöcken, der war ganz lecker, vielleicht gibt es den noch?

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    Habe nun claudiad’s Rezept verwendet, da es sich am weihnachtlichsten anhörte. Bei Waitrose gab es kein Butterschmalz, nur Familienpackungen Ghee, daher habe ich dann doch Öl genommen. Habe festgestellt, dass man weder beim Essig (Himbeer hat sich als sehr geeignet erwiesen) noch beim Salz zimperlich sein muss. Jetzt steht er im Kühlschrank und zieht erstmal durch!

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    Schaut aus der Perspektive gut, aber wenig aus! Werden da auch alle satt? 😁

    bearbeitet von RayJo

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    Dicke. Am Karnivorenmaßstab gemessen würde ich sagen, dass so ein Rotkohlkopf ziemlich genau die passende Menge an Beilage für eine Weihnachtsgans ergibt. Das hat sich Mutter Natur schon schlau ausgedacht. War übrigens sehr schmackhaft. 2d68b86b6d08f65b37e57f016c917864.jpg

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