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    Sehr geehrte Community,

    mein Name ist Henrik. Ich bin 21 Jahre jung, beende im Mai 2018 meine Ausbildung zum technischen Zeichner und bin zur Zeit im 3. Semester auf dem Weg zum Fachhochschule-Abschluss "Bachelor of Engineering". Im Sommer diesen Jahres durfte ich mich glücklich schätzen, ein Auslandspraktikum in Großbritannien gemacht zu haben.

    Großbritannien. Ja Großbritannien. Seit Jahren schwärme ich für das Land. Mein Traum: Teil genau dieses Landes zu werden.

    Nun. Durch das Auslandspraktikum und meinem dort eingebrachten Engagement habe ich ein Fuß in die Tür gestellt. Ich habe also konkret ein Jobangebot.

    Jetzt rattert einiges in meinem Kopf. Vieles. 

    Für mich habe ich heute beschlossen: ich mache es. Zu wenig hält mich hier in Deutschland. Zu sehr habe ich Fernweh. Zu sehr liebe ich das Unbekannte. Zu sehr habe ich mich in England verliebt (Schottland, Wales oder gar Nordirland war leider nicht drin in der kurzen Zeit. :/)

    Aber jetzt geht die Planung los.

    Daher an Euch eine spezielle Frage:

    Kann ich mein Studium berufsbegleitend in Großbritannien beenden? Gibt es etwas wie ein Verbundstudium/Duales Studium?

    Oder soll ich den Weg über ein Fernstudium nutzen?

    Ggf. habe ich die Möglichkeit auch aus der Ferne das Lernmaterial der FH bearbeiten zu können. Haarig wäre es dann nur mit den Präsenzveranstaltungen, die ausschließlich samstags wären.

    Über etwaige Rückmeldungen freue ich mich sehr.

    Henrik

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    vor 13 Stunden schrieb PseudoSeneca:

    Ich bin 21 Jahre jung, beende im Mai 2018 meine Ausbildung zum technischen Zeichner

    Beende doch zumindestens die Ausbildung erst einmal und schau dann, was sich ergibt. Und lies dir die Diskussion im Forum zum Thema Brexit durch,

    Natuerlich kannst du ein Bachelorstudium auch in UK machen, aber die Studiengebuehren sind £9000/Jahr. Plus Lebenshaltungskosten, und du musst ja auch noch Vollzeit arbeiten, da ist die Gefahr gross, dass das Studium auf der Strecke bleibt. Selbst ein Teilzeit-Fernstudium aus DE bedeutet, dass dir neben arbeiten und studieren keinerlei Freizeit mehr bleibt.

    Einen Job findest du in UK auch nach der Ausbildung/nach dem Studium noch, mindestens bis Anfang 2019.

    Ich kann deine Begeisterung verstehen, aber mit abgeschlossenem Studium in einen gut bezahlten Job hierherzukommen wuerde ich in deiner Situation gegenueber dem obengenannten Szenario doch bevorzugen. Unter dem Vorbehalt, naechstes Jahr noch abzuwarten, wie sich Brexit und die Auslaenderpolitik hier entwickelt.

     

     

     

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    Vielen Dank für Deine Antwort, Hafi.

    Dass ich meine Ausbildung beende ist selbstverständlich.

    So schrieb ich: "beende im Mai 2018 meine Ausbildung zum technischen Zeichner" und nicht "würde ich im Mai 2018 beenden". 

    Das Jobangebot bezieht sich auf Ende Sommer/Anfang Herbst 2018. Dafür habe ich schon gesorgt. Ich müsste nur noch "ja" sagen, dann kann ich da anfangen.

    Was es bedeuten würde Studium und Beruf gleichzeitig zu managen weiß ich. Ich mache das ja schon so hier in Deutschland. Von Montag bis Freitag Ausbildung, Samstag Vorlesungen.

    Meine Frage noch einmal:

    Gibt es genau dieses System (oder eben vergleichbar) auch in Großbritannien oder soll ich das lieber via Fernstudium an einer Fernuni oder FH in Deutschland machen?

    Mit freundlichen Grüssen

    Henrik

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    Es gibt hier kein duales Studium as such, mit Ausnahme von ein paar Betrieben (KPMG et al) die etwas ähnliches Anbieten bisher. 

     

    Es gibt aber genug Fern und Teilzeitstudiengänge die dir ansehen kannst - Open University & Birkbeck sind die Größten für diese (andere Unis haben auch Teilzeitstudiengänge, aber diese laufen meistens 1-2 Arbeitstage die Woche, statt nur Abends und am Wochenende). Dass das viel Arbeit ist weisst du ja selbst... Viel Glück!

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    Ich weiß ja nicht in welchem Bereich das Jobangebot ist, aber ich finde es erstaunlich das ein Arbeitgeber bereit ist jemanden einen Job für 7 Monate zu sichern!

     

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    Schliess mich Meister Eder an, das ist ungewoehnlich. London ist sehr schnelllebig, was heute ist, kann uebermorgen schon wieder anders aussehen.

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    Am 4.11.2017 um 12:53 schrieb PseudoSeneca:

    Gibt es genau dieses System (oder eben vergleichbar) auch in Großbritannien oder soll ich das lieber via Fernstudium an einer Fernuni oder FH in Deutschland machen?

    An Deiner Stelle würde ich das erst mal in Deutschland durchziehen. Wenn passend, dann zwischendurch das mit einem Auslandssemester koppeln. Danach kannst Du Dich dann mal intensiver in UK umschauen. 

    Wovor ich warnen möchte, ist diese übertriebene "Mein Traum" und "in England verliebt" Emotionalität ... 

    Hinsichtlich Threadtitel: Man nimmt immer sich selbst und sein Leben überall mit hin. Automatisch gibts nirgends ein "neues Leben". 

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    23 hours ago, Meister Eder said:

    Ich weiß ja nicht in welchem Bereich das Jobangebot ist, aber ich finde es erstaunlich das ein Arbeitgeber bereit ist jemanden einen Job für 7 Monate zu sichern!

     

    Graduate schemes und aehnliches fuer Uniabsolventen / Interns werden immer so im Winter fuer den naechsten September vergeben. 

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    5 hours ago, schonlaengerhier said:

    Graduate schemes und aehnliches fuer Uniabsolventen / Interns werden immer so im Winter fuer den naechsten September vergeben. 

    Verstehe

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    Naja, aus Erfahrung wuerde ich sagen, man nimmt nicht unbedingt sein ganzen Leben mit. Ich habe vor Jahrzehnten gezielt einen Studienort gewaehlt wo ich niemand kannte und dann darauf geachtet bei den neuen Leuten die ich so kennengelernt habe nicht unbedingt die Fehler aus meiner Teenagerzeit zu wiederholen. Ich war deutlich gluecklicher als zu meiner Teenagerzeit und ich glaube nicht, dass das so einfach gewesen waere, wenn ich in meinem vertraunten Umfeld geblieben waere.

    Zu London:  Wenn man erst 21 ist, kann man es ruhig mal versuchen, Brexit oder nicht, schlimmstenfalls geht es nach 2 jahren wieder nach Hause,

    Von dem berufsbegleitenden Studium wuerde ich zunaechst mal abraten. Die Umstellung auf ein neues Land braucht Zeit und Nerven, das sollte man nicht unterschaetzen. London ist z.B ziemlich weitlaeufig und es kann durchaus sein, dass deine Plaene davon abhaengen, das Du irgendwo eine Unterkunft findest, von der Du Arbeit und eventuellen Studienort gut erreichen kannst, denn ein Tag hat nur so viele Stunden. Geht alles, dauert aber.

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      • Eigentlich ist das weggli doch gesse: setzt irgendjemand außerhalb der Brexiteers-Blase 'nen Fünfer gegen die Annahme, daß England zukünftig nach WTO-Regeln mit Europa handeln wird?

        Die spannenden Frage ist mE nur, ob dann in einer Sandkastenreaktion die Briten in Europa und die Europäer in England gegeneinander ausgespielt werden; seitens der EU sehe ich da keine Ansatzpunkte.
      • Selbst wenn sich UK und EU auf einen Kompromiss in der ersten Verhandlungsrunde einigen koennen (finanzielle Altlasten, EU-Buerger in UK + UK-Buerger in EU, Irland-Grenze), wird es m.M.n. mit der jetzigen Charakteristik weitergehen: -> UK moechte vollen Zugang zum EU-Binnenmarkt, aber keine Personenfreizuegigkeit
        -> EU bietet vollen Zugang zum EU-Binnenmarkt nur mit Personenfreizuegigkeit (Norwegen-Modell) Ich bezweifle, dass es zu einem "fantasievollen und historischen Handelsbuendnis" kommen wird. Die EU-Mitglieder haben bereits einstimmig beschlossen, dass die Integritaet der EU wichtiger ist.

        Der Austritt von UK aus der EU ist fuer beiden Seiten ein Verlust. Man muss die Kirche allerdings auch im Dorf lassen. Zum einen ist es kurzsichtig und nur Mittel zum Zweck immer wieder nur eine einzelne Industrie herauszustellen und ein Angst-Szenario zu beschreiben. Zum anderen bedeutet es nicht - falls es zu keiner Einigung kommen sollte -, dass auf einmal GAR KEINE Waren/Gueter/Dienstleistungen mehr zwischen UK und EU gehandelt werden. Der Handel wuerde sich m.M.n. aufgrund der Zollvorschriften verringern, aber nicht komplett aussetzen.
      • Gute Analyse: http://www.spiegel.de/karriere/christian-lindner-welche-folgen-hat-der-jamaika-abbruch-a-1179516.html
      • Hallo Tina, I just came across your job posting and am very interested in it. A little bit about me: I‘m 29, finished my master‘s degree early this year and have been working as a live-in nanny (au pair) in Sydney, Australia for 6 months, from late Feb till late Aug. „My“ kids were 5 and 2 years old and I would take care of them on weekdays for about 7 to 11 hours a day. I have a driver‘s license and dropped and picked up the older one at school and the younger one at daycare. Additionally, I took them to parks, amusement parks, and the swimming pool. Living in Australia, I also know how to drive on the left side of the road now. Haha! I loved my time with them and love kids.  Now, I‘m looking for my first real job (in Journalism), but would love to get to know England and London a little more in the meantime to maybe even look for and find a job there, as my best asset, aside from my writing and social abilities, is my perfect English and German. I have lived and studied in the United States before as well and have travelled across the globe for the past 10 weeks after finishing my job in Sydney, so I‘m very independent, adapt well to new environments, and love to get to know new people and cultures. Maybe we could arrange for a Skype or Facetime interview? What would be your preferred start date? I could send you my CV and other documents as well, if you send me your e-mail address. Hope to hear from you soon. — Nicole
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