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Brit_in_CGN

Ehe fuer alle in Dland :-)

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Verstehe ich in der heutigen Zeit aber auch nicht, dass man sowas noch verwehren koennen sollte. Neulich erst ueber eine eingetragene LG gelesen, in der ja nur ein Partner adoptieren konnte. absolut laecherlich!

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Mein Kollege dazu - "Wie, ich dachte Deutschland haette schon laengst die Ehe fuer Alle, das ist doch inzwischen ueberall so."

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Verstehe die Aufregung nicht. Die Homoehe gibt es in D doch schon lange, und dennoch wird sie nur von einem verschwindend kleinem Prozentsatz geschlossen.

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vor 28 Minuten schrieb chrgai:

Verstehe die Aufregung nicht. Die Homoehe gibt es in D doch schon lange, und dennoch wird sie nur von einem verschwindend kleinem Prozentsatz geschlossen.

Nein, das ist dann eine sog, Lebenspartnerschaft. Rechtlich betrachtet werden also gleichgeschlechtliche und Hetero Paare getrennt behandelt. Zum einen stellt sich mir die Frage warum man so einen bürokratischen Heckmeck veranstaltet, zum anderen habe ich aus dem Bauch heraus keine Zweifel das die Unterschiede sicherlich schon dem einen oder anderen Probleme bereitet haben - wobei da sicherlich andere besser zu Urteilen können als ich.

Siehe auch https://de.wikipedia.org/wiki/Lebenspartnerschaftsgesetz#Rechtliche_Unterscheidung_zur_Ehe

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21 hours ago, FritziFriz said:

Wurde ja auch Zeit! Mensch ist Mensch und jeder sollte seine Vorliebe offen leben können (solange man keinem anderen schadet).

Inwiefern können Homosexuelle ihre Vorlieben denn jetzt offener ausleben als vorher?

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2 hours ago, Mofolo said:

Inwiefern können Homosexuelle ihre Vorlieben denn jetzt offener ausleben als vorher?

Den rechtlichen Stellenwert eines Ehescheins siehst du an Kohl's Witwe. Die kann die Söhne aus dem Elternhaus sperren.

So krasse Fälle sind nicht selten, wenn der Verstorbene betucht war. Da gehen Lebenspartner schon mal leer aus, weil die längst entfremdete Familie aus den Löchern kriecht und alles einsackt. Und warum sollten gleichgeschlechtliche Partner weniger Rechte geniessen als eine Maike Kohl-Richter?

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Nicht nur wenn's ums Geld geht, ganz gewöhnliche Homophobie oder auch nur schlichter personality clash zwischen Partner und Familie langen da völlig. Da ist man unverheiratet nicht besser dran als der/die Geliebte, kommt nicht ins Krankenzimmer, bekommt keine Auskunft von den Ärzten, darf nicht auf die Beerdigung und und und. Man ist halt nicht Angehöriger.

Abgesehen von den praktischen Vorteilen der Ehe, ist es doch völlig richtig, das in einem Kulturkreis in dem Heirat nach wie vor der ultimative Ausdruck von lebenslanger Zusammengehörigkeit ist (discuss if you must), alle, die sich lieben, sich auch ehelich binden können. (Mofolo, nein, das Schaf darf man trotzdem nicht heiraten) Ich war ganz verstört, als ich gemerkt hab, dass im oh so liberalen Deutschland die Ehegleichstellung nach wie vor nicht erlaubt war.

Wenn man sieht, was hier mit Tim Farron passsert ist, der nie Reformen mit seiner Stimme behindert hatte, aber streng evangelical ausgelebte Homosexualität problematisch findet und dann sieht, dass Angela Merkel das Votum für die Ehe für alle erst eine Ewigkeit lang verhindert hat und jetzt offen dagegen stimmte, dann stellt sich die Frage, was besser ist. Ich bin geschockt von Merkels Verhalten, vor allem ein Votum zu verhindern, aber auch sich nicht der Stimme zu enthalten. Andererseits mag ich, dass ihre religiöse Position scheint's respektiert eird. Etwas davon hätte ich mir für Farron gewünscht. 

Wie seht ihr das?

Edited by Suseschwester
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Wenn mein Bruder das noch erlebt haette, die Mutter seines Partners, fragte mal ,wer den die Frau in der Beziehung waere, und bemerkte gleich den Fauxpas , verbesserte sich (oder auch nicht ), aehm, ich meine wer kocht und macht die Waesche. Das war mein Bruder, der aber der mehr maskuline teil der beziehung war.In jeden Fall ein Fortschritt, zu den 50er als die Sexualitaet meines Bruders noch strafbar war.

Zu Faron und auch Merkel, kann man respektieren, sollte aber nicht Politik sein. Stimmenthaltung OK, dagegen stimmen, sehr problematisch!

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53 minutes ago, hasmauswiesel said:

Köstlich! :D Frei nach dem Motto: heute gibt es nichts zum Essen, der Dosenöffner ist kaputt...

In D sind die meisten Kinder davon überzeugt, daß Kühe lila sind - wegen der im täglichen Leben nicht zu vermeidenden Milka Werbung.

Das wird der Beobachtungsgabe meiner Stieftochter nicht gerecht! Sie hat ja vielemale erlebt woher Milch kommt.Aus dem Euter, Tetrapack kam da nicht vor. Die Geschichte mit den Raviolis geschah etwas frueher,vor unserer Heirat und der Gebuhrt Ihres juengeren Bruders.

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41 minutes ago, Nezahualpilli said:

Und es gab auch nicht sowas wie Civil Partnership in Deutschland?


Sent from my iPad using Tapatalk

Ja, aber noch nicht lange. Immerhin haben sie gerne die deutsche Version von Say Yes to the Dress (don't ask. Guilty secret) in einer Brautboutique auf der Mainzer Gaugasse gedreht, die auf 'Frauenhochzeiten' (civil partnerships, damals noch keine Ehem, aber genau wie hier halt gefeiert wenn's nix anderes gibt) spezialisiert ist. 

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15 hours ago, Kreuzberger said:

Den rechtlichen Stellenwert eines Ehescheins siehst du an Kohl's Witwe. Die kann die Söhne aus dem Elternhaus sperren.

So krasse Fälle sind nicht selten, wenn der Verstorbene betucht war. Da gehen Lebenspartner schon mal leer aus, weil die längst entfremdete Familie aus den Löchern kriecht und alles einsackt. Und warum sollten gleichgeschlechtliche Partner weniger Rechte geniessen als eine Maike Kohl-Richter?

Das ist mir schon klar, aber FritziFriz sprach explizit von sexuellen Vorlieben. Also, welche sexuellen Vorlieben können Verheiratete ausüben, die Nichtverheiratete nicht ausüben können?

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18 minutes ago, Mofolo said:

Das ist mir schon klar, aber FritziFriz sprach explizit von sexuellen Vorlieben. Also, welche sexuellen Vorlieben können Verheiratete ausüben, die Nichtverheiratete nicht ausüben können?

Von sexuell steht da ueberhaupt nichts - das hast du erfunden. 

Wenn die Vorliebe ist zu heiraten, statt einer anderen Form von Partnerschaft, dann ist das jetzt eben moeglich und vorher nicht. 

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13 hours ago, che68 said:

Das wird der Beobachtungsgabe meiner Stieftochter nicht gerecht! Sie hat ja vielemale erlebt woher Milch kommt.Aus dem Euter, Tetrapack kam da nicht vor. Die Geschichte mit den Raviolis geschah etwas frueher,vor unserer Heirat und der Gebuhrt Ihres juengeren Bruders.

Ich hatte auch eine hervorragende Beobachtungsgabe als Kind und fragte meine Mutter:

Tomatenmark wird aus Tomaten gemacht und Bärenmarke aus Bären, oder?

Edit: Das gehört aber eigentlich in den Miracoli Thread.

Edited by Meister Eder
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23 minutes ago, Mofolo said:

Das ist mir schon klar, aber FritziFriz sprach explizit von sexuellen Vorlieben. Also, welche sexuellen Vorlieben können Verheiratete ausüben, die Nichtverheiratete nicht ausüben können?

Es gibt Länder in denen ausserehelicher Sex strafbar ist, das sind aber keine Länder die die gleichgeschlechtliche Ehe erlauben.

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1 hour ago, schonlaengerhier said:

Von sexuell steht da ueberhaupt nichts - das hast du erfunden. 

Wenn die Vorliebe ist zu heiraten, statt einer anderen Form von Partnerschaft, dann ist das jetzt eben moeglich und vorher nicht. 

Strimmt, habe ich wohl falsch interpretiert. Mea culpa. Heiraten kann man doch jetzt eh schon, wird halt nur nicht vom Staat anerkannt. Die Zeremonie kannst Du bei zig Anbietern im Internet buchen und ne Hochzeitsfeier kann auch jeder so oft veranstalten, wie er mag. Und krichlich heiraten ist ja trotzdem nicht, zumindest nicht bei den Katholen.

Was ist denn nun eigentlich der Unterschied zwischen Ehe und eingetragener Partnerschaft? So wie ich das sehe, geht's da hauptsächlich um eine Hauruckentscheidung vor der Wahl und vielleicht noch um finanzielle Vorteile durch das Ehegattenspriltting.

 

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Es geht schließlich auch um den symbolischen Wert der Entscheidung. Bisher wurde gesetzlich eben ein Unterschied gemacht zwischen Heterosexuellen und Nicht-heterosexuellen, wobei erstere etwas durften, was letzteren nicht möglich war. Schwule, Lesben, Bisexuelle etc waren Heteros vor dem Gesetz also nicht gleichgestellt, sind sie nun schon. Eine solche gesetzliche Trennung kann auch Vorurteile der Bevölkerung verstärken, die sich dadurch in ihrer Meinung bestätigt sehen.

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