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Brexit - und was macht der Arbeitgeber?

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2 minutes ago, jbevans1234 said:

@london1, das stimmt, ich kann auch nur London beurteilen, hier wird sich auch nach brexit nicht viel aendern.

London ist eine eigene Welt, und offenbar auch liberal geblieben, auch nach dem Referendum.

Ich vermute, fragst Du einen Polen bekommst Du leider eine andere Meinung, gehst Du nach Cornwall oder Nordengland ebenfalls.   In der City, der Londoner Finanzwelt, wird man sich sicher nicht abfaellig ueber EU Buerger auessern oder deren Einstellung behindern.

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hi,

ich habe Anfang Januar einen unbefristeten Job angefangen.
Während interviews kam nur einmal kurz die Frage vom HR, ob ich denn eine Arbeitserlaubnis habe.

Ich bin der einzige Ausländer in meiner Firma. Ich weiß nicht, ob für mich eine Sonderregelung gemacht oder ob ich entlassen werden würde.

Sorgen mach ich mir keine, bisher war ja nur die Rede davon (zukünftige) Zuwanderung einzugrenzen.
Zudem ist mein Job auf der shortage occupation list. Das macht die application für ein Employer-sponsored T2-visa einfacher.

Der ganze Brexit-Singsang könnte ein Problem für mich werden, wenn ich nächstes Jahr als Contractor anfange.
Für ein T1-entrepeneaur visa braucht man 50000GBP start kapital ... :ph34r::ph34r: (Wo ist die bank of england?)

Cheers,
 

Edited by hannes7

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Wir recruited gerade und schauen auf Qualifikation und nicht auf Staatsbürgerschaft. Globale Firma mit eu Hauptsitz in Langley. Wir sponsern nicht gerade activ Kandidaten aber wenn es der richtige wäre ist das auch schon vorgekommen.  Für mich selber schaue ich gerade nach Alternativen Ländern zum Leben und mein Boss ist da pragmatisch... ich arbeite eh schon Viel vo. Zu Hause und bin based in Swindon und der Rest des Teams ist überall in Eleanor und afmesa von daher ist es egal von wo ich arbeite so lange ich innerhalb von 2 Stunden an einem Airport sein kann ist alles ok. Wir haben auch weltweit Büros von denen ich arbeiten könnte.  Nur einen französischen Vertrag würde ich nicht bekommen :-) der hat zu viele Arbeitnehmer rechte LOL da macht wohl des Bosses boss Boss  nicht mit . Aber es nicht ungewöhnlich das Leute auf einem headquarter Vertrag arbeiten

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vor 16 Stunden schrieb KlausPW:

Interessant das eine oeffentliche Einrichtung so etwas anbietet - bei Firmen wird das sehr wahrscheinlich dis Ausnahme sein, hauptsaechlich key management in scope, und natuerlich ist es heute leicht mit virtual working, from home, oder bei lokalen Zweigstellen in EU-Laendern, das einzurichten. Auf jeden Fall eine Business Opportunity fuer Consultancy!

Naja, Imperial College kriegt ja nicht nur Geld vom Staat:

https://www.imperial.ac.uk/admin-services/strategic-planning/statistics/trend-analysis/research-income/

(Das ist allerdings nur Research Income. Man beachte die 11% die direkt von der EU kommen, bei den EU and overseas industry geben sie sich etwas bedeckt, wieviel davon EU ist.)

Die Einnahmen aus Studiengebuehren habe ich jetzt gerade nicht gefunden. Wenn sie EU Studenten als "overseas" einstufen koennten, dann koennten sie ihnen natuerlich viel mehr als die 9000£/Jahr die sie im Moment zahlen (d.h. die gleich Gebuehr wie die UK Studenten) abverlangen. On diese Studenten sich dann noch fuer Imperial College zum Studieren entscheiden wuerden ist natuerlich eine andere Frage. Fuer unsere Overseas-Gebuehren kann man z.B. auch in den USA studieren.

Dann sind da noch die £31 Millionen die sie so im Jahr von ihren Alumni kriegen:

https://www.imperial.ac.uk/media/imperial-college/giving/public/giving---donor-reports/2015-AFR.pdf

Da kann UKIP beruhigt schlafen, dass hier keine Steuergelder auf EU Auslaender verschwendet werden.

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vor 21 Stunden schrieb KlausPW:

Interessant .... was ist so das Feedback?

Das "exempt vom EU-Einwanderungsstop" allerdings verstehe ich nicht wie kann das erreicht werden? 

Fuer unsere Lobbyarbeit ist es noch zu frueh um zu sagen ob es irgendetwas bewirkt.

Den Exempt Status koennte man ereichen wenn nachgewiesen kann das das Business ohne die ganzen EU Buerger in einer Stadt wie zum Beispiel London nicht faehig waere weiter zu operieren. Bei uns sind das Hotels und es gibt kaum ein Hotel in London in dem nicht die Mehrheit der Housekeeping oder Rezeptionsmitarbeiter aus der EU sind, bei Kuechenpersonal und Restaurantpersonal sieht das nicht viel anders aus.

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Thing is, ungelerntes Küchen- und Putz-Personal könnte man theoretisch auch im Inland rekrutieren. Ich mein ja nur, nech.

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1 minute ago, Hafi said:

Thing is, ungelerntes Küchen- und Putz-Personal könnte man theoretisch auch im Inland rekrutieren. Ich mein ja nur, nech.

Theoretisch ja, praktisch unmoeglich. Vor allem, was Housekeeping angeht, gibt es wirklich so gut wie keine Briten, die diesen Job in London machen. Das sind haeufig "grad im Land angekommen und eher schlechtere Englischkenntnisse" Jobs, und warden auch dementsprechend bezahlt... In anderen Bereichen fehlt dann wiederum vielen Einheimischen die entsprechende "Ausbildung".

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