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Suseschwester

Nimmerland Kinderbuchempfehlungen im Januar: Winterbücher

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    Sakai, Komako: Es schneit!

    Übersetzung: Gräfe, Ursula. Beltz Minimax,  4. Aufl. 2015. ISBN: 978-3-407-76128-6. 6.50 EUR. Ab 3 Jahren.

    Es schneit. Schon am Morgen, als das Kind aufwacht. Und am Mittag, während Mutter und Kind essen. Und auch noch am Abend. Als es endlich aufhört, ist die Welt weiß, still und friedlich. „Mama, jetzt ist es, als wären nur du und ich auf der Welt.“ Mutter und Kind gehen vor dem Schlafengehen noch einmal hinaus, machen Fußstapfen, bauen kleine Schneegespenster. Zufrieden und müde kann das Kind zu Bett gehen, denn am nächsten Tag wird der Vater wieder nach Hause kommen, dessen Flugzeug heute nicht fliegen konnte. Ein Buch mit wenig Text, da sitzt jedes Wort! Ausdrucksstarke, ruhige Bilder, hier passt wirklich alles! Ein ganz wunderbares Buch.  (Susanne Lux)

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    Iwamura, Kazuo: Familie Maus im Schnee.

    ISBN: 978-3-314-10242-4. NordSüd Verlag, 2014. 15.00 EUR. Ab 4 Jahren.

    Was am Winter so herrlich ist? Der Schnee, natürlich (wenn er denn fällt). Das Schlittenfahren. Selbstverständlich. Bei der kinderreichen Familie Maus genießen gleich mehrere Generationen zusammen diese wunderbaren Dinge, sogar mit selbst gezimmerten Schlitten! Aber eben nicht bloß das. Vielmehr zeigen wohlig warm leuchtende Bilder alle Facetten der unvergleichlichen, typisch winterlichen Gemütlichkeit im Innern der schützenden Mäusehöhle: In dampfenden Töpfen wird gekocht, auf großen Tischen ein eigenes Spiel gebastelt und einfach in Ruhe Zeit miteinander verbracht. Auch das macht den Schneetag so zauberhaft. Und die gereimten Texte, die verzaubern kleine Zuhörer sowieso. Wirklich, wundervoll wohlig, dieses liebevoll gestaltete Bilderbuch. (Fenja Wambold)

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    Stohner, Anu: Aklak, der kleine Eskimo - Das große Rennen um den Eisbärbuckel. Aklak, der kleine Eskimo Bd.1.
    Mit Illustrationen von Henrike Wilson. ISBN: 978-3-570-17227-8. Cbj, 2015. 12.99 EUR. Ab 6 Jahren.

    Anu Stohner ist in Helsinki geboren – ob es da so kalt wird wie bei Aklak, dem kleinen Eskimo? Der jedenfalls, gerade mal Erstklässler, muss noch warten bis er in die dritte Klasse kommt bevor er mit dem Schlitten zur Schule fahren darf. Dabei ist sein Schlittenhund Tuktuk sein bester Freund, zusammen mit dem Schneehuhn, dem Schneehasen, der Robbe und dem Wal. Eines Tages erwischen die fiesen Jungs aus der dritten Klasse die Freunde bei etwas Verbotenem – und fordern ein Schlittenrennen. Preis für den Sieger: Aklaks uralte Hundepeitsche, die schon seit Generationen in seiner Familie ist!  Aklak ist verzweifelt. Aber seine Freunde und Iklik, das nette Mädchen aus seiner Klasse, überzeugen ihn, dass er mutig an den Start gehen soll.
    Stohner und Wilson ist hier eine bezaubernde Geschichte gelungen, die sowohl Jungs als auch Mädchen begeistern wird (zum Vorlesen schon ab 5 Jahren). Gut, dass es eine Fortsetzung gibt … (Anja Brauers)

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    Petit, Xavier-Laurent : Steppenwind und Adlerflügel.

    Winterabenteuer in der Mongolei. Ausgezeichnet mit dem Prix Saint-Exupéry 2003.  Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2007, Kategorie Kinderbuch. Aus dem Französischen v. Anja Malich. Dtv, 7. Aufl. 2016. ISBN: 978-3-423-71393-1. 6.95 EUR. Ab 10 Jahren.

    Die 12-jährige Galshan lebt in einer mongolischen Großstadt. Als klar wird, dass die Mutter auf Grund einer problematischen Schwangerschaft die nächsten 6 Monate wird liegend verbringen müssen, beschließen die Eltern, dass Galshan diese Zeit bei ihrem Großvater in der mongolischen Steppe verbringen soll. Der Großvater lebt ganz alleine sehr traditionell mit seinen Tieren in einer Jurte. Galshan fühlt sich zunächst sehr fremd und einsam mit ihrem unzugänglichen, schweigsamen Großvater. Und dann kommt der Winter und mit ihm „Der weiße Tod“, ein schrecklicher Schneesturm, der die beiden von der Außenwelt abschneidet. Galshan muss über sich hinaus wachsen, um ihrer beiden Leben zu retten. Wunderschön erzählt, spannend, packend und toll für Leser ab 10 Jahren. (Susanne Lux)

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    • Beiträge

      • Erst wieder kuerzlich im Radio gehoert: vieles vom Plastik das in die Tonne geht wird dennoch ins Loch geschuettet weil es gerade nicht recycled werden kann. Das sind z.B. verschiedene Plastics in einem Produkt, vermischte farbige Plastics (Verschluss und Flasche z.B.). Das beste waere nur weisse plastics verwenden, und den Verschluss von der Flasche abnehmen. Bin kein Experte, aber diese Sachen sind nicht neu.
      • 6,99 £, normale Größe, Ham+Mushrooms.
      • Verstehe das Problem nicht ganz. Wir recyceln doch das ganze Plastic über die entsprechende Tonne? Bleiben doch nur die Coffee to Go Pappbecherdeckel. 
      • Also man kann ja eigentlich auch seine ganzen Reinigungsprodukte selber machen. Ich habe das mal eine Weile gemacht und habe trotzdem gerade Küche und Bad besser sauber bekommen mit Bicarbonate of Soda und  Vinegar als mit diesen ganzen bleach Produkten. Das spart Geld, ist umweltfreundlich und du hast weniger Plastikflaschen zum wegwerfen. Eine sehr gute Freundin von mir geht sogar so weit, als dass sie ihr eigenes Waschmittel selber mischt. Sicherlich, man hat dann nicht diese ganzen tollen Düfte wie bei Lenor aber die Wäsche wird trotzdem sauber! Wie schon von jemandem anderes vorher erwähnt, gibt es viele Dinge in bulk zu kaufen im Supermarkt oder Drogerie.  
      • #metoo ist ein guter Anfang, aber wir brauchen mehr (und vor allem, mehr ruhige Diskussionen und mehr Forschung. Was machen uebrigens Gender-Studies-Absolventen?). Im 21. Jahrhundert brauchen wir nicht nur Regisseure und Geschaeftsfuehrer, die in eine moderne Gesellschaft passen, sondern die Macht soellte generell zwischen Geschlechtern gerechter verteilt werden. Mit allem Respekt fuer Kunsthistorikerinnen und Sozialpaedagoginnen, verdienen sie in einer Marktwirtschaft weniger als Ingenieure oder Oekonome. In einer Planwirtschaft ging es auch nicht super. Natuerlich koennte man unsere Gesellschaft so umkrempeln, dass KunsthistorikerInnen dieselbe Stellung haetten wie Ingenieure oder Rechtsanwaelte bzw Rechtsverdreher; ich vermute aber, dass es viel einfacher waere unsere Traditionen zu veraendern, wo immer noch Maedchen als rosa-Prinzessinnen grossgezogen werden, die auf ihren Prinz ewig warten, stattdessen kann man Maedchen als MacherInnen erziehen, die sich fuer MINT-Berufe begeistern wuerden und nicht unter der Macht von aelteren Maennern stehen wuerden (und wenn noetig, in die Fresse hauen). Was fuer komische Gesellschaftsnormen haben wir, wo Trump mit seiner 24-Jahre-jungerer Frau als normal wahrgenommen wird, Macron mit seiner 24-Jahre-aelterer Frau aber als etwas unuebliches?  Es waere um die Zeit Frauenquoten nicht nur fuer CEOs einzufuehren, sondern vor allem fuer Regisseure (89% sind Maenner) und andere Kunstschaffende, die unsere Stereotypen formen. Ich kannte mal eine Informatikerin, deren Mutter (promovierte Ingenieurin) ihr statt Barby-Puppen grafikfaehiger Taschenrechner schenkte; ein exzellentes Beispiel der modernen Gesellschaft (und statt Karohemde traegt sie teure Kleider, sie hat ja einen gutbezahlten Beruf). Bessere Eltern brauchen wir ebenfalls und besonders faule Kinderlose koennen ruhig ihre langweiligen Tabellen weiter anstarren... Das Breadwinner-Modell gehoert ebenfalls nicht ins 21. Jahrhundert. Es waere auch um die Zeit, wo getrennte Rechnungen in Restaurants als voellig normal wahrgenommen werden. Durch die Filmindustrie koennte man uebrigens die Machtbilanz der Geschlechter verschieben: "The following four diverse studies on gender and children’s entertainment prove the need for more females and more diverse portrayals of females and males in movie and television entertainment aimed at children. No one can argue that viewing again and again an imbalanced fictional “world” where females are often underrepresented or unmotivated can be good for young females or young males. Females take up half the space in society, yet, especially in films aimed at children, they appear much less frequently than do males. Nevertheless, when they do make it onto the silver or small screen, their portrayals can undermine their presence by being “hyper-attractive” or “hypersexual” and/or passive. It is certainly not the intent of this research to suggest that all female portrayals be uplifting or inspirational nor that “pretty” females not be depicted. Rather, the findings from all four studies point to the need for a shift: away from creating females as adornment, enticement, or with inclination to romance as the main or exclusive personality trait or motivator. These four studies open the area of female character-development to an important possible antidote to female under representation as well as overemphasis on physical appearance: the creation of diverse, complicated females who initiate and/or actively participate in their destinies."
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      • Patros  »  Zicki2

        HALLO ZICKI
         
        WOLLTE MICH MAL ERKUNDIGEN OB IHR GETRAUT HABT DAS LINKE DEUTSCHLAND ZU VERLASSEN UND EURE RESTSCHULD IN ENGLAND SCHNELL BZW SEHR SCHNELL SOGAR ZU ERLEDIGEN .... ??? ICH WÜRDE MICH FREUEN WENN ICH WAS POSITIVES VON EUCH LESEN KÖNNTE .
         
        ICH LESE AKTUELL DIE POSTS AUS DER VERGANGENHEIT EIN WENIG DURCH DESWEGEN SONST KEIN ANDERER GRUND VORHANDEN .
         
        LG,
        PATROS
        · 0 Antworten
      • Olesen_Tuition

        Deutschunterricht für Kinder von Muttersprachlern mit einem erfahrenen, in Oxford ausgebildetem Deutschlehrer mit 19 Jahren Unterrichtserfahrung.
        https://www.olesentuition.co.uk/private-german-lessons-london

        · 0 Antworten
      • IrisMC

        Wohnung gefunden :-)
        · 5 Antworten
      • Olesen_Tuition

        Intensive German Courses in London with an Oxford-educated native German tutor. 19 years of teaching experience. Small classes of up to 5 students. Evening and weekend courses. 

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      • katjapedro

        Herzlichen Glueckwunsch Berliner 
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