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Brexit. Wie geht´s weiter?

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Bei einem Hard Brexit ist es nurmehr eine Frage der Zeit, bis Schottland anfaengt wieder ein Unabhaengigkeitsreferendum zu verlangen.

Ich denke, in UK ist die Situation viel zu verfahren sodass man nicht so leicht zur normalen Tagesordnung zurueckkehren wird.   Ein Hard Brexit wuerde zu viel Unruhe und Unsicherheit ueber den weiteren Zusammenhalt von UK selbst fuehren.   Das sich eine solche Situation beruhigt, braucht es 5 bis 7 Jahre.

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vor 2 Stunden schrieb Nezahualpilli:

Eine Rueckkehr an den Verhandlungstisch, um das einzig noch strittige Thema - den Backstop - wieder aufzugreifen. Kein Mensch (ausser 4 oder 5 Pappnasen, die ohnehin keiner ernst nimmt) - nicht im UK, nicht in Irland, noch sonstwo will eine harte irische Grenze.

Na ja, dann brauchen sie sich auch nicht so über den Backstop aufzuregen. Denn der tritt ja NUR DANN ein, wenn bis Ende 2020 keine Lösung gefunden ist. Nach Deiner Aussage wird es ja ein Klacks sein, solch einen Vertrag aufzusetzen - weil ja keiner eine harte Grenze will.

Was hat denn UK bisher als Alternative vorgeschlagen? "Kreative Lösungen". Wow, mehr heisse Luft geht doch gar nicht. Alle Kommentatoren sind sich übrigens einig, dass die EU durchaus bereit ist zu verhandeln, wenn denn auch nur der kleinste Silberstreif am Horizont zu erkennen ist, dass solche Nachverhandlungen fruchtbar wären. Aber von UK kommt nunmal nichts, null, nada, zero.

Das zerbombte Auto gehört übrigens sonstwo hin, aber nicht nach Brüssel. Die EU ist m.W. vertraglicher guarantor für das Karfreitagsabkommen. Der Backstop ist ja genau aus dem Grund da: Keine harte Grenze, damit das Karfreitagsabkommen bestehen bleibt und es keinen neuen 'Krieg' gibt.

Was UK will ist mal wieder nur eins: Rosinenpickerei. Sie wollen etwas (Brexit), aber die Konsequenzen nicht tragen.

 

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Weil Europa gar nicht die eigentliche Ursache des Brexitphaenomens ist, so wird ein Brexit auch keine Ruhe hier schaffen. Der hiesige Populismus, und der auf dem Kontinent hat seinen Gipfel nicht annaehernd erreicht.

So sagte heute Timothy Garton Ash in einem grossartigen Vortrag an er LSE.

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20 hours ago, Nezahualpilli said:

Sind wir jetzt aber, und 65 Millionen Briten, 1.8 Millionen Nordiren sowie 4.8 Millionen Iren

Die Alle haben aber nicht fuer Brexit gestimmt! Anstelle dieses der Ball liegt nun bei der EU, wann kriegen wir Ihn zurueck, sollte man endlich hier ueber das Ganze, nachdem die Fakten auf dem Tisch liegen, nochmal abstimmen!Peoples Vote!

Edited by che68
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was viele nicht verstehen (wollen?), einschließlich vieler MPs:

Der Backstop ist keine Erfindung der EU, um mal so die Britten zu ärgern, sondern das Resultat eines mühsam ausgehandelten Vertrags. Britannien hat nun mal auf eigenen Wunsch jetzt eine Aussengrenze mit der EU quer durch Irland geschaffen. Und die EU muss ja wohl irgendwie ihren gemeinsamen Markt schützen, sonst fliegt der Laden auseinander. Also?

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TM kommt mir vor wie der Cäptn der Titanic auf der Suche nach einer Verhandlungslösung  für einen Eisberg ohne Backstop.

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6 hours ago, Nezahualpilli said:

Eine Rueckkehr an den Verhandlungstisch, um das einzig noch strittige Thema - den Backstop - wieder aufzugreifen. Kein Mensch (ausser 4 oder 5 Pappnasen, die ohnehin keiner ernst nimmt) - nicht im UK, nicht in Irland, noch sonstwo will eine harte irische Grenze. Back to the drawing board so.

Hand aufs Herz: Wenn du ein MP waerest, wie haettest du denn gestern gestimmt?

Natuerlich haetten wir gar nicht in diese Situation kommen duerfen, bla bla bla. Sind wir jetzt aber, und 65 Millionen Briten, 1.8 Millionen Nordiren sowie 4.8 Millionen Iren sind direkt vom Ausgang dieser damage limitation exercise betroffen, dazu pi mal Daumen 440 Millionen RestEUropaer. Das sind ne Menge Leute, auf deren Ruecken diese Spielchen ausgetragen werden. Und es sind nicht die Briten, die den Dialog verweigern. Keinen Bock auf Verhandlung zu haben war im Fruehstadium ja noch niedlich, zu diesem Zeitpunkt wuerde ich es als unverantwortlich betrachten.

Bullshit. Die UK muss jetzt halt mal damit klar kommen, dass es nicht immer nach ihrem Willen geht - wenn sie denn überhaupt wissen, was sie wollen. Die UK hat uns allen doch diesen ganzen Mist eingebrockt, ich sehe keinen Grund, warum jetzt die EU den Schwanz einziehen und zurück an den Verhandlungstisch gehen sollte. Besonders nicht, wenn das Kind vorm Süßigkeitenregal nicht mal weiß, ob es lieber Bonbons oder Schokolade hätte, nur damit es Ruhe gibt, um meinen vorherigen Vergleich nochmal aufzugreifen.

Es gibt zum ersten Mal weder Kirschen noch Rosinen und das ist halt für die UK ein schwer zu schluckender Brocken Realität. Und so leid es mir tut (tut's mit eigentlich nicht, aber sei's drum): Hauptaufgabe der EU ist doch der Schutz der EU und derjenigen die in der Gemeinschaft verbleiben. Wie ich das sehe, hat die EU ihr Möglichstes getan, um beiden Seiten gerecht zu werden. Aber wie gesagt, die UK will raus und dann darf sie sich nicht wundern, wenn es keine Süßigkeiten mehr gibt.

Ich verstehe nicht, wie du guten Gewissens mit dem Finger auf die EU zeigen und sagen kannst, dass sie unverantwortlich handeln. Unverantwortlich ist das, was die UK-Häuser samt PM treiben, und zwar von Anfang an.

Die EU hat jetzt wirklich oft genug gesagt, dass dies der beste Deal ist, den sie bieten können - nur will die UK das nicht wahr haben.

 

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Es geht hier aber nicht um irgendwelche Schulhofsperenzchen oder unartige Kinder, denen der Hintern versohlt werden muss, sondern um das Wohlergehen von Millionen und den Frieden in Irland.

9 hours ago, andre_xs said:

Nach Deiner Aussage wird es ja ein Klacks sein, solch einen Vertrag aufzusetzen - weil ja keiner eine harte Grenze will.

Das habe ich nicht gesagt. Im Gegenteil, ich glaube, dass das Risiko, dass der Backstop greift, sehr hoch ist. Deswegen muss er raus.

Alles was ich sage ist, dass beide Parteien sehr viel mehr Arbeit reinstecken muessen. Nein, bis jetzt hat noch keiner eine realistische Idee gehabt. Das wird aber auch nicht davon besser werden, dass man jede Diskussion verweigert.

Dieses "Gut-und-Boese"-Denken bringt die Situation doch nicht weiter. Wir sind eben, wo wir sind. Es liegt in der Verantwortung aller Beteiligten, die beste/am wenigsten schlechten Loesung zu arbeiten. Deswegen sind sie ja Politiker geworden.

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3 hours ago, Nezahualpilli said:

Dieses "Gut-und-Boese"-Denken bringt die Situation doch nicht weiter. Wir sind eben, wo wir sind. Es liegt in der Verantwortung aller Beteiligten, die beste/am wenigsten schlechten Loesung zu arbeiten. Deswegen sind sie ja Politiker geworden.

Da gebe ich dir vollkommen recht und ich sehe auch, dass die EU keine 'der hat aber angefangen' Kindergarten-Haltung einnehmen darf.

Dass der Backstop einfach raus muss, sehe ich allerdings nicht. Dieser Streit ist m.E. wirklich hausgemacht und die logische Konsequenz von TMs idiotischen 'roten Linien':

1. Keine Unterschiede zwischen Nordirland und der Republik, zugesagt im Karfreitagsabkommen und erklaerter Wille (fast) aller Beteiligten.

2. Keine Unterschiede zwischen Nordirland und GB, zugesagt im Abkommen mit der DUP.

3. UK raus aus der Zollunion, zugesagt dem Fluegel, der eine unabhaengige Wirtschaftspolitik betreiben und eigene Handelsabkommen schliessen will.

Die drei passen einfach nicht zusammen. Und ob sie die Zollgrenze doch in die irische See legen wollen oder doch die unabhaengige Wirtschaftspolitik aufgeben wollen, muessen wirklich die Briten entscheiden.

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vor 4 Stunden schrieb Nezahualpilli:

Das habe ich nicht gesagt. Im Gegenteil, ich glaube, dass das Risiko, dass der Backstop greift, sehr hoch ist. Deswegen muss er raus.

Alles was ich sage ist, dass beide Parteien sehr viel mehr Arbeit reinstecken muessen. Nein, bis jetzt hat noch keiner eine realistische Idee gehabt. Das wird aber auch nicht davon besser werden, dass man jede Diskussion verweigert.

Zum ersten Satz: Was passiert wenn der Backstop aus dem Vertrag rauskommt und zum Ablauf der Übergangsfrist kein Vertrag gefunden ist? Ehrliche Frage. Harte Grenze durch Irland?

Keine "realistische" Idee gehabt? Das Problem ist doch, dass es keine Lösung gibt die sie zufrieden stellt. UK möchte Zugriff zum Binnenmarkt (offene Grenze in Irland) aber ohne movement Freizügigkeit (geschlossene Grenze in Irland).

Die einzige Lösung die ich sehe ist, dass Nord-Irland im Prinzip weiterhin zur EU gehört (Zoll, Binnenmarkt, free movement) und die entsprechende Grenze durchs Wasser läuft und Kontrollen an den Englischen/Schottischen/Walisischen Häfen stattfinden (das ist dann die effektive EU Aussengrenze). Hätte mit ziemlicher Sicherheit die EU nichts dagegen und würde dafür an den Verhandlungstisch zurückkehren. Hätte wahrscheinlich auch die *Mehrheit* der irischen, nordirischen, englischen, etc. Bevölkerung auch nichts dagegen.

Warum wird das so selten diskutiert? DUP, Machtgehabe (Nord-Irland könnte aus dem UK fallen), etc. Hier könnte man Labour in die Pflicht nehmen, so dass die DUP ihren Machthebel verliert. Man könnte in Nord-Irland eine Umfrage machen, ob die Mehrheit damit ok wäre.

Aber nein, das geht alles nicht. Es wird "kreative" und "realistische" Lösungen geben. Nach 2.5 Jahren kam noch kein solcher kreativer und realistischer Vorschlag, noch nicht mal ne grobe Idee die als Verhandlungsgrundlage dienen könnte. Daher sagt die EU auch Nein zu Nachverhandlungen - einfach aus dem Grund weil eh nichts kommt. Ich bin mir absolut sicher, dass wenn was kommt, sie auch bereit sind nachzuverhandeln. Die EU verweigert keine Diskussionen. Sie verweigert Zeitverzögerungen ohne Aussicht auf Lösungen.

Und nochmal, was viele hier in UK vergessen: Der Backstop ist ja nur die Notlösung für später. Das zeigt doch schon, dass hier eh keiner dran glaubt, eine Lösung zu finden.

Aber was ist denn die Alternative? Vertrags- und Kopflos dann eben in 2021 in das Nordirland-Chaos?

Nee, nee, ich stehe da voll hinter der EU.

Edit: Schokominza war schneller und hat im Prinzip das gleiche in viel weniger Worten gesagt :-)

Edited by andre_xs
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vor 13 Stunden schrieb CvC:

Weil Europa gar nicht die eigentliche Ursache des Brexitphaenomens ist, so wird ein Brexit auch keine Ruhe hier schaffen. Der hiesige Populismus, und der auf dem Kontinent hat seinen Gipfel nicht annaehernd erreicht.

Den Nagel auf den Kopf getroffen. Seufz.

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vor 17 Minuten schrieb andre_xs:

Die einzige Lösung die ich sehe ist, dass Nord-Irland im Prinzip weiterhin zur EU gehört (Zoll, Binnenmarkt, free movement) und die entsprechende Grenze durchs Wasser läuft und Kontrollen an den Englischen/Schottischen/Walisischen Häfen stattfinden (das ist dann die effektive EU Aussengrenze). Hätte mit ziemlicher Sicherheit die EU nichts dagegen und würde dafür an den Verhandlungstisch zurückkehren. Hätte wahrscheinlich auch die *Mehrheit* der irischen, nordirischen, englischen, etc. Bevölkerung auch nichts dagegen.

Das hatte die EU sogar vorgeschlagen aber TM und ihre DUP supporters waren dagegen und haben sich den Backstop ausgedacht, den sie nun wieder abschaffen wollen. 

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45 minutes ago, andre_xs said:

 Ich bin mir absolut sicher, dass wenn was kommt, sie auch bereit sind nachzuverhandeln. Die EU verweigert keine Diskussionen. Sie verweigert Zeitverzögerungen ohne Aussicht auf Lösungen.

Genau.

Das war auch die Ansage aus der EU: Wenn sich die roten Linien aendern, kann man reden. Sonst geht es leider nicht weiter.

Das sollten sie (EU) vielleicht klarer machen.

 

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vor 3 Stunden schrieb Schokominza:

Genau.

Das war auch die Ansage aus der EU: Wenn sich die roten Linien aendern, kann man reden. Sonst geht es leider nicht weiter.

Das sollten sie (EU) vielleicht klarer machen.

 

Wie klar denn noch?

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Monty Python hätte sich diese Posse nicht besser ausdenken können.

EU zu UK: Nein, ihr könnt nicht aus der EU austreten, mit NI teilweise Mitglied bleiben, und trotzdem als ungeteiltes UK fortbestehen.

UK an EU: Aber wir fordern das Recht dazu!

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vor 24 Minuten schrieb Kreuzberger:

UK an EU: Aber wir fordern das Recht dazu!

Sie können ja vor das entsprechende EU Gericht damit ziehen :D Ach nee, das wollen die ja nicht mehr anerkennen. So ein Ärger aber auch...

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So jetzt kommt die ganze Wahrheit raus, Sir Graham Brady würde eine Verlängerung von Brexit akzeptieren um die ganzen Gesetze durch's Parlament zu bekommen, mit der Bedingung das ein deal vereinbart wurde.

Jetzt ist es publik das für alles keine Zeit mehr ist, lol!

Die wollen nicht nur die Bürger für dumm verkaufen, sondern auch noch sich selbst!

Hurtig!

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Das ist aber nun schon seit einiger Zeit bekannt, dass nicht mal das Minimum bis zum 29 Maerz durchs Parlament gehen wuerde.

Brady hat heute nur offiziell verlautbart, dass er der Verlaengerung zustimmen wuerde, vor Dienstag haette er das ja schlecht laut sagen koennen.

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Und die arme Lizzy wird jetzt auch noch des Landesverrates beschuldigt. Wegen Maastricht 1992. 

Die haben jetzt alle wirklich neue Drogen zu sich genommen. Vermutlich wollen sie die auch nach der "Freiheit" in die Welt exportieren.👺

https://www.theguardian.com/politics/2019/jan/31/ukip-leader-gerard-batten-asks-queen-to-suspend-parliament-to-thwart-remain-mps

Ich bin lieber neue Steuerzahlerin in Deutschland als mich von solchen Halbirren regieren zu lassen. Ernsthaft , selbst mit der Aussicht

das die AKK Kanzlerin wird.

Mir fallen kaum noch neue Woerter ein fuer diese Banausen.

suoyarvi

 

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Die Deutsche Bundesregierung geht von 300 000 Deutschen aus die im UK leben.Woher nehmen die diese Zahlen ?Sind das die Deutschen, die irgendwie erfasst sind oder die, die wirklich hier leben, also wohl etwas mehr?

Edited by che68

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On 1/30/2019 at 7:58 PM, Meister Eder said:

Wird Corbyn jetzt nochmal ein Misstrauensvotum reinpfeffern?

Aber doch nur, wenn Er im Kreis laufen will wie May.Man koennte dann Beide in die gleiche Anstalt einliefern!

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vor 10 Minuten schrieb che68:

...oder die, die wirklich hier leben, also wohl etwas mehr?

Maybe? We count on you. Lol

Edited by berliner

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vor 1 Stunde schrieb che68:

Aber doch nur, wenn Er im Kreis laufen will wie May.Man koennte dann Beide in die gleiche Anstalt einliefern!

Ich frag mich ja wirklich, welche Substanzen man sich reinpfeiffen muss, um diesen Irrsinn jeden Tag mitzumachen. 

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