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Brexit. Wie geht´s weiter?

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TMs Worte sind nicht inhaltslos, sondern ein Bündel Halbwahrheiten zur Täuschung der Öffentlichkeit. Statt "Taking back control" hat das UK in der EU nichts mehr zu sagen und mehr Geld für den NHS wird es auch nicht geben. Wenn sie ehrlich wäre, würde sie entweder die Rücknahme der Austrittserklärung empfehlen, oder aber jetzt mit der Vorbereitung eines No-Deal Brexit beginnen. Sie klebt aber lieber an ihrem Stuhl.

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51 minutes ago, Kreuzberger said:

TMs Worte sind nicht inhaltslos, sondern ein Bündel Halbwahrheiten zur Täuschung der Öffentlichkeit. Statt "Taking back control" hat das UK in der EU nichts mehr zu sagen und mehr Geld für den NHS wird es auch nicht geben. Wenn sie ehrlich wäre, würde sie entweder die Rücknahme der Austrittserklärung empfehlen, oder aber jetzt mit der Vorbereitung eines No-Deal Brexit beginnen. Sie klebt aber lieber an ihrem Stuhl.

Ohne Dir gegenueber frech sein zu wollen, aber von Dir gesagte, weis im Prinzip Jeder der denken kann.   

UK hat leider auch viele primitive Menschen ohne Bildung. Oft kann man dort in UK nichtmal die Leute selbst dafuer beschuldigen, da sie oft keine anderen Moeglichkeiten im Leben zum Aufstieg hatten. Dies ist auch ein Resultat der Klassengesellschaft und der Politik der letzten Jahrzehnte im Land.  Nirgendwo ist der soziale Aufstieg mitl. so schwierig wie in UK.  

Alleine die Leistbarkeit der Wohnungen in London zeigen, welche Perspektiven heute junge Leute im Land haben.  Nach heutigen Berechnungen koennen junge Leute diese nichtmal so finanzieren, dass sie diese zu Lebenszeiten tilgen koennen.

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Auch die Lügen der Brexit-Kampagne waren offensichtlich für jeden mit Hirn. Damals war immerhin noch nicht (völlig) klar, wie ernüchternd ein Austrittsabkommen mit der EU aussehen würde. Aber TM hat es jetzt schwarz auf weiß und trotzdem macht sie weiter mit diesem Selbstschädigungskurs. Vielleicht schneidet sie sich wie eine Borderlinerin fünf mal täglich in den Arm und sagt ihrem Therapeuten, das käme vom Insulin.

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Die Austrittserklaerung kann wohl nicht einseitig zurueckgenommen haben. "Senior EU Lawyers" argumentieren das vor dem ECJ. Das macht auch Sinn, sowohl rechtstechnisch (einseitige Gestaltungserklaerungen koennen eben nicht einseitig zurueckgenommen werden), als auch inhaltlich. Sonst probiert man das halt mal, und wenn man nicht kriegt was man will, dann nimmt man einfach zurueck. Die EU waere sicherlich gerne Bereit, das Ganze abzublasen, aber moeglicherweise nicht ohne Zugestaendnisse der Briten (Rabatte, Opt-outs etc.)

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13 hours ago, Kreuzberger said:

Damals war immerhin noch nicht (völlig) klar, wie ernüchternd ein Austrittsabkommen mit der EU aussehen würde.

Mir war es mehr als klar ! Vielen Remainers war es klar.  

Was Hammond hier sagt, war schon lange bekannt. Sogar Studien dazu gab es schon recht lange.  

https://www.bbc.co.uk/news/uk-politics-46366162

Neu ist nur, dass sich ein Politiker und enges Regierungsmitglied dazu so deutlich aeussert.

Ehrlichgesagt, was hast Du Dir hier erwartet?   Einen Deal bei welchem UK nichts mehr zahlt, auch keine "Divorce Bill" zahlt, und dennoch ueber alles "taking back control" machen kann, und dennoch freien Zugang zum EU Raum hat?   Briten duerfen natuerlich im Rest der EU leben, aber EU Buerger die nach UK wollen, duerfen dies nicht oder in Zukunft nicht mehr? Das waere doch gelacht waere es so gekommen, wie es die Brexiteers versprochen haben.

Und ja, es ist auch bekannt, Theresa May hat Diabetes.

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Knackpunkt des TM-Deals ist der Irish Backstop. Er zwingt das UK, in der Customs Union zu bleiben, statt eine Lösung mit Zugang zum Single Market anzustreben. Mitglieder der Customs Union können aber keine eigenen Handelsabkommen schließen. Also ist das UK schlechter gestellt als beispielsweise Norwegen, das nur einen Teil der EU-Regeln übernimmt und trotzdem am freien Warenverkehr partizipiert. Für ein Norwegen-Modell hätte es aber einer Zollgrenze in der Irischen See bedurft, die für die DUP nicht akzeptabel war. @Schnapsglas Die Abhängigkeit von der DUP wiederum hat sich TM mit ihrer 2017 Snap Election eingebrockt, deren Termin und Ausgang 2016 noch niemand vorhersehen konnte.

So wie die Dinge jetzt liegen, sind die Austrittsverhandlungen aus Sicht des UKs gescheitert und es wäre besser, mit Neuwahlen oder einem zweiten Referendum eine vernünftige Lösung zu suchen. @mcschwabe Selbst wenn die EU für einen Wiedereintritt sämtliche Rabatte und Opt-Outs streicht, wäre das noch besser als TMs "Deal".

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22 hours ago, Schnapsglas said:

UK hat leider auch viele primitive Menschen ohne Bildung. Oft kann man dort in UK nichtmal die Leute selbst dafuer beschuldigen, da sie oft keine anderen Moeglichkeiten im Leben zum Aufstieg hatten. Dies ist auch ein Resultat der Klassengesellschaft und der Politik der letzten Jahrzehnte im Land.  Nirgendwo ist der soziale Aufstieg mitl. so schwierig wie in UK.

"Primitiv" würde ich nicht unbedingt sagen, obwohl's die sicherlich auch gibt, aber vielmehr ist es doch der allgemeine Bildungsstand. Erst vor einigen Tagen gab es wieder so einen Interview-Marathon im deutschen Fernsehen, wo Passanten (ich weiß leider nicht mehr, in welcher Stadt im UK) nach dem Brexit-Deal gefragt wurden und viele meinten, daß das alles Blödsinn sei, es solle einen harten Brexit geben – Grund war, daß die tatsächlich noch meinten, man würde zuviel Geld nach Brüssel schicken, was man im UK viel besser in Schulen und NHS stecken könnte. Die haben wirklich einfach keine Ahnung, sondern sind schlichtweg nach Jahrzehnten des Konsums von Sun und Daily Mail total hirngewaschen.

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vor 1 Minute schrieb cart00nist:

"Primitiv" würde ich nicht unbedingt sagen, obwohl's die sicherlich auch gibt, aber vielmehr ist es doch der allgemeine Bildungsstand. Erst vor einigen Tagen gab es wieder so einen Interview-Marathon im deutschen Fernsehen, wo Passanten (ich weiß leider nicht mehr, in welcher Stadt im UK) nach dem Brexit-Deal gefragt wurden und viele meinten, daß das alles Blödsinn sei, es solle einen harten Brexit geben – Grund war, daß die tatsächlich noch meinten, man würde zuviel Geld nach Brüssel schicken, was man im UK viel besser in Schulen und NHS stecken könnte. Die haben wirklich einfach keine Ahnung, sondern sind schlichtweg nach Jahrzehnten des Konsums von Sun und Daily Mail total hirngewaschen.

So wie das bei primitiven Menschen mit wenig Bildung eben ist. Nachplappern was vorgesagt wird ohne nachdenken.

 

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1 hour ago, chrgai said:

So wie das bei primitiven Menschen mit wenig Bildung eben ist. Nachplappern was vorgesagt wird ohne nachdenken.

 

Via Internet hoerte ich heute ein Interview auf einem oeffentl. rechtlichen canadischen Radiosender,    Da sprach der ehemalige Botschafter Canadas ueber seine Zeit in Venezuela und wie der Populismus dazu beigetragen hatte dass das Land heute dort ist, wo es ist.   Er sprach auch ueber eine ziemlich abstrakt Art des Populismus, und wie die Anatomie dessen aufgebaut ist und wie dieser auf andere Laender anzuwenden ist, egal ob Trump oder Brexit.  War interessant zuzuhoeren.

Da wurde klar, wie die Gangart der Populisten wirklich laeuft, und via Twitter oder Facebook Leute irgendwie aufhetzen, das heut in der heutigen Zeit nochmal leichter.

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Net migration aus EU ist inzwischen ja recht niedrig. Da braucht es keinen Brexit mehr. Net migration aus EU8 ist bereits negativ, d.h. es wandern mehr aus als einreisen.

https://www.ons.gov.uk/visualisations/dvc568/charts/fig2.html

https://www.ons.gov.uk/peoplepopulationandcommunity/populationandmigration/internationalmigration/bulletins/migrationstatisticsquarterlyreport/november2018

Was aber am bemerkenswertesten ist, ist der rasante Anstieg der Immigration aus non-EU; das wiederum war doch schon immer unter der Kontrolle der britischen Regierung, wenn sie wollten. Take back control of our borders? Nope?

Edited by Idefix
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1 hour ago, Idefix said:

Net migration aus EU ist inzwischen ja recht niedrig. Da braucht es keinen Brexit mehr. Net migration aus EU8 ist bereits negativ, d.h. es wandern mehr aus als einreisen.

 

Ich beobachte dies in meiner derzeitigen Berufsbrache dem Baugewerbe seit dem Referendum mehr als deutlich.

In UK musste ich immer mehr Anfragen ablehnen, aus Personalverfuegbarkeitsgruenden, in Deutschland habe ich diese Probleme absolut nicht.  In Deutschland sind das die gleichen Herkunftslaender, Polen und ganz besonders Rumaenien. 

Im Grunde habe ich den Eindruck, dass sich immer mehr EU Buerger in UK nichtmehr wohlfuehlen auch wenn sie schon laenger dort lebten. Einige haben sogar von offenen Beleidigungen oder irgendwelche Schikanen ueber ihre Herkunft im Berufsleben gesprochen. Beschimpfungen auf Grund des polnischen Akzentes gegenueber Krankenschwestern und Aerzten oder auch das Herausekeln von deutschsprachigen Mitarbeitern im IT Inside Sales wo offenbar jedes Jahr die Belegschaft gewechselt wird, die auslaendische wohlgemerkt, die Briten behalten den Job laenger.....   Hinzu kommen noch andere taegliche Probleme, etwa Streikerei und Ausfall der Eisenbahnen, "leaves on the track Syndrome" und immer wieder steigende Kosten fuer das Pendeln in den Beruf, immer wieder steigende council taxes und die dennoch miese oeffentliche Infrastruktur.   Bin ich gelegentlich in UK im Urlaub mit dem Auto unterwegs erwarten mich oft Strassenverhaeltnisse, wie ich die aus Polen oder Ungarn kenne, zuzueglich zu schlechter Beleuchtung von Ortschaften nachts.

Was das langfrstige Leben betrifft, viele wollen auch den buerokratischen Aufwand und die damit verbundenen Kosten zur Einbuergerung in UK nicht mehr treiben, dies obwohl derzeit jeder Antrag relativ rasch durchgewunken wird. Auch ist die Thematik "Settled" und "Pre Settled" fuer viele offenbar immer noch zu unklar oder fuer so Manchen eine Frotzelei, da sie sich als EU Buerger fuehlen und die Freizuegigkeit zu ihren Grundrechten gehoert, und der Verfall des Pfundes macht die Sache fuer Einige ( zumindest im Handwerk und Baugewerbe ) auch noch uninteressanter.   Und dann noch das ganze realitaetsfremde Dummgeschwaetz von Theresa May von "Strong and Stable Leadership" bis hin zu "ein neues Referednum wuerde die Glaubwuerdigkeit der Politik in Frage stellen"......   Ich denke glaubwuerdig ist da in UK im Moment nichts mehr.

Einwanderer nach UK aus non EU Laendern haben zumindest ein Visum, welches ihnen offenbar mehr Rechtssicherheit bietet, Zudem duerften sie aus ihren Herkunftslaendern uebleres gewohnt sein, und das Leben in UK verlockend zu sein, zumidnest auf gewisse Zeit.

 

Edited by Schnapsglas
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vor 6 Stunden schrieb Idefix:

Net migration aus EU ist inzwischen ja recht niedrig. Da braucht es keinen Brexit mehr. Net migration aus EU8 ist bereits negativ, d.h. es wandern mehr aus als einreisen.

https://www.ons.gov.uk/visualisations/dvc568/charts/fig2.html

https://www.ons.gov.uk/peoplepopulationandcommunity/populationandmigration/internationalmigration/bulletins/migrationstatisticsquarterlyreport/november2018

Was aber am bemerkenswertesten ist, ist der rasante Anstieg der Immigration aus non-EU; das wiederum war doch schon immer unter der Kontrolle der britischen Regierung, wenn sie wollten. Take back control of our borders? 

Statistiken mit 30%, 60% Konfidenzintervall !? basierend hauptsächlich auf IPS !?

700 Robben in der Themse gezählt

Edited by berliner

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vor 6 Stunden schrieb Schnapsglas:

Im Grunde habe ich den Eindruck, dass sich immer mehr EU Buerger in UK nichtmehr wohlfuehlen auch wenn sie schon laenger dort lebten.

Ich hatte mich dieses Jahr auf einer Messe in Deutschland mit einer (sehr) sympathischen polnischen Dame unterhalten, als ich feststellte, dass 1. der hersteller an dessen Stand sie arbeitete aus UK kommt und wir 2. beide (noch) dort leben. Das Gespräch driftete dann bald in eine Art Brexit-Frustrations Therapie ab. Sie meinte das speziell die Polen ja mehr als deutlich herausgepickt worden als Immigrationsschreckgespenst und hatte merklich die Pappe auf.

Die Frage ist natürlich auch, warum man sich überhaupt noch in einem Land aufhalten will das offenkundig ein Problem mit einem hat, zumal ja auch viele Remainer nicht ganz glücklich über die Einwanderung sind, noch dazu sind Polen, aber auch Bulgarien und Rumänien heute nicht mehr die Länder, die diese Personen damals verlassen haben. So hörte ich vor nicht so langer Zeit von einer Frau aus, oh gott was war das, Bukarest oder so, die meinte nach über 20 Jahren London hat sie mittlerweile interessantere Jobangebote in der alten Heimat und müsse sich dort keinem Hass aussetzen.

Als Deutscher habe ich nie Probleme gehabt, dennoch war bei mir irgendwann um 2017 die Luft raus Erst habe ich viel Zeit auswärts verbracht, Berlin, München, Dublin, Amsterdam und Nice besser kennengelernt. Die Wohnung ist mittlerweile gepackt. Meine Partnerin hats satt, ich sowieso. Januar mit one-way-ticket letzte Fahrt nach Heathrow und raus.

Wie sagte ein Bekannter von mir: Die 48% waren auch nicht klüger, die haben ihr Kreuz nur zufällig an der richtigen Stelle gemacht.

Edited by Jensemann
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5 hours ago, Jensemann said:

Als Deutscher habe ich nie Probleme gehabt, dennoch war bei mir irgendwann um 2017 die Luft raus

Wirklliche direkte Diskriminierung wie bei den Polen habe ich nicht mitbekommen, allerdings war es so dass immer mehr Dinge in UK fuer mich nichtmehr funktionierten, vom Beruflichen angefangen, die Kosten des Lebens immer mehr stiegen, und die Leistung dahinter gegen Null war.   Allerdings war mein Weg in die Selbststaendigkeit in UK leichter, und irgendwelche Vorgaben und Beitraege der Berufsgenossenschaft, so wie in Deutschland ueblich, gab es auch wenig.

Miete, Council Tax, Kosten fuer die Bahnfahrten nach London, stiegen stetig an, Southern Rail streikte entweder ganz, oder hatte miesen Service wenn sie auch mal fuhr. (Train cancellations wegen "somebody not showing up for work" wurde direkt so gesagt, war damals an der Tagesordnung)   Niemand in meinem internationalen EU Bekanntenkreis war mehr grossartig zufrieden und fuehrte ein entweder besser oder schlechteres WG-Ueberleben in London.  Diejenigen in meinem Bekanntenkreis die im IT Inside Sales arbeiteten, mussten alle 6 Monate bis 1,5 Jahre wechseln, schlugen sich auch noch mit unfaehigen Vorgesetzten herum, die Briten bei der Vertriebsquote bevorzugten, bzw. wurden oft unter fragwuerdigen Gruenden zur Kuendigung ermuntert, fanden aber oft dann wieder leicht etwas Neues.

Zwischen den Zeilen betrachtet bekam ich dennoch eher Abneigung der Briten mir gegenueber mit. Die Frage "Where are you from?" gab es mir gegenueber immer oefter  (Vor dem Referendum interessierte das Niemanden) und ob man nicht nach dem Brexit "irgendwo anders hinziehen wuerde" ebenfalls, und das alles mit "gewissem Unterton".   Den Polen wurde das halt deutlich und direkt gesagt, uns Deutschen weniger.

Nach meiner Einbuergerung ( die ich nur taetigte, um problem und bedingungslos wieder nach dem Brexit zurueckommen zu koennen) verliess ich still und ohne viel Aufregung das Land.  Einzig die UK IP Adresse behielt ich, fuer BBC Fernsehen  ?

Edited by Schnapsglas
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Ich stimme Andre in vielerlei Hinsicht zu. Vor allem was das Schulsystem angeht: ich bin froh, dass meine Tochter hier in die Schule gehen kann und nicht in Deutschland, wo sie im zarten Alter von 10 Jahren in die Schublade "clever", "normal" oder "hoffnungslos" (i.e. Gymnasium, Realschule, Hauptschule) eingeordnet wird.

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Und das "Nicht bullying" Prinzip hier. Wer's nicht erlebt hat, weiss vielleicht nicht wie total toll das fuer die Baelgeraufzucht sein kann.

Edited by CvC

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1 hour ago, lindemaa said:

wo sie im zarten Alter von 10 Jahren in die Schublade "clever", "normal" oder "hoffnungslos" (i.e. Gymnasium, Realschule, Hauptschule) eingeordnet wird.

Das wird dann hier mit der Schuliniform wieder ausgebuegelt ....

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vor einer Stunde schrieb lindemaa:

Ich stimme Andre in vielerlei Hinsicht zu. Vor allem was das Schulsystem angeht: ich bin froh, dass meine Tochter hier in die Schule gehen kann und nicht in Deutschland, wo sie im zarten Alter von 10 Jahren in die Schublade "clever", "normal" oder "hoffnungslos" (i.e. Gymnasium, Realschule, Hauptschule) eingeordnet wird.

Das sind Label die die Eltern ihren Kindern aufbügeln. Ein Kind kann auch als Hauptschüler total glücklich heranwachsen. Und in Deutschland sind die Systeme mittlerweile auch sehr durchgängig. 

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3 hours ago, lindemaa said:

Ich stimme Andre in vielerlei Hinsicht zu. Vor allem was das Schulsystem angeht: ich bin froh, dass meine Tochter hier in die Schule gehen kann und nicht in Deutschland, wo sie im zarten Alter von 10 Jahren in die Schublade "clever", "normal" oder "hoffnungslos" (i.e. Gymnasium, Realschule, Hauptschule) eingeordnet wird.

Da machst du wohl die 11+ nicht mit?

Ist ja schoen, wenn ihr gut Schulen im Ort habt, viele haben hier keine grosse Wahl.

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30 minutes ago, Yvonne Brom said:

 

Da machst du wohl die 11+ nicht mit?

Ist ja schoen, wenn ihr gut Schulen im Ort habt, viele haben hier keine grosse Wahl. 

Hier bei uns gibt es 11 plus selection nur bei den Privatschulen. Die kommen fuer uns aus diversen Gruenden sowieso nicht in Frage. Mein Post bezog sich ausschliesslich auf staatliche Schulen (hueben wie drueben).

Edited by lindemaa

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58 minutes ago, lindemaa said:

Hier bei uns gibt es 11 plus selection nur bei den Privatschulen. Die kommen fuer uns aus diversen Gruenden sowieso nicht in Frage. Mein Post bezog sich ausschliesslich auf staatliche Schulen (hueben wie drueben).

Vielleicht auch nicht so schlimm, wenn dir das erspart bleibt, weil es bei euch keine grammar schools gibt.

In Kent z.B. ist die 11+ selection flaechendeckend in allen staatlichen primary schools (opt-out only) und da wird schon zwischen clever und 'not clever' unterschieden.

Edited by Yvonne Brom

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Ups, wollte keine Diskussion über Schulsysteme anstossen!

Das ist eh eine sehr persönliche Angelegenheit und von Kind zu Kind und von Gegend zu Gegend unterschiedlich: Manch ein Kind blüht mit Rohrstockmentalität auf (ehrlich gemeint), manch eines unter maximal Anti-Autoritärer "wir haben uns alle lieb" Mentalität. In Deutschland würde ich mein Kind lieber auf manch einer Hauptschule sehen als auf manch anderem Gymnasium. Wir haben uns hier explizit für die Ofsted 2 Schule entschieden und gegen die Ofsted 1.

Mein Beitrag sollte eigentlich nur eins ausdrücken, nach den vielen "Verlasst UK" Beiträgen direkt zuvor:

Sowohl UK als auch Deutschland sind tolle Länder in denen man gut, zufrieden, und glücklich leben kann.

Sowohl UK als auch Deutschland sind scheiss Länder in denen man schlecht, unzufrieden, und unglücklich leben kann.

Das hängt von unendlich vielen Faktoren ab, manche davon hat man unter eigener Kontrolle, andere nicht. Daher ist es für manche die beste Lebensentscheidung hier zu bleiben / jetzt noch auszuwandern, und für andere jetzt nach Dtl zurückzugehen bzw dort zu bleiben. Beide Optionen schliessen sich in keinster Weise aus, und daher sollten wir nicht über die Entscheidungen anderer urteilen ("Du bist ja blöd hierzubleiben") und auch keine pauschalen Tips geben ("Jeder sollte zurück nach D").

viele Grüße,

Andre

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Der Brexit ist vor allem für diejenigen dumm, die noch nicht oder nicht mehr in Grossbritannien leben und zukünftig vielleicht nicht mehr dort arbeiten können oder vielleicht auch "nur" Probleme mit der Krankenversicherung kriegen.

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    • Wenn du dich da mal nicht täuschst. Vielleicht wird Boris es ja garnicht. Oder er kriegt an Halloween seinen Hard Brexit und die Tories gewinnen dann wieder Wahlen, soweit sich die gruseligen 31.6% für die Brexit-Partei auf General Elections übertragen lassen.
    • Hallo,  ich suche ab August 2019 eine Gastfamilie in London um als Granny Aupair tätig zu werden. Ich bin 51 und ehemalige Tagesmutter sowie Altenpflegehelferin. Die Zeit in England möchte ich nutzen, um einen Sprachkurs zu machen und Land und Leute kennen zu lernen. Wichtig ist für mich, eigenes Zimmer mit Bad und das ich das Internet nutzen kann. Alles andere was sonst noch wichtig ist, sollte nur in einem persönlichem Gespräch vereinbart werden, am besten via Skype! Ich habe am letzten Samstag 15.06.2019 an einem Lehrgang für Erste Hilfe am Kind/Baby erfolgreich teilgenommen! Ich würde mich über eine Antwort sehr freuen! Mit freundlichem Gruß Heike Limbach
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