Jump to content
Idefix

Brexit. Wie geht´s weiter?

Empfohlene Beiträge

17 hours ago, Jensemann said:

Rate hikes kann sich das Land dann nicht leisten, teureres Geld verschlimmert nur alles. Also wird man die Zinsen wieder senken (wo nicht viel Spiel ist) und massiv die Geldschleusen aufdrehen (mindestens QE ...)

Andererseits gibt es das Inflationsziel um die 2%, weil billiges Geld ebenfalls nicht gut ist für ein Land. Zu hohe Inflation verringert die Planungssicherheit, es wird weniger investiert, Privatvermögen wandern in Fremdwährungen usw. Es ist also nicht sicher, ob die BoE im Krisenfall eine Inflation von weit über 2% mit Zinssenkungen und QE zusätzlich anfacht; jedenfalls entspräche es nicht ihrem Auftrag.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 49 Minuten schrieb Kreuzberger:

Andererseits gibt es das Inflationsziel um die 2%, weil billiges Geld ebenfalls nicht gut ist für ein Land. Zu hohe Inflation verringert die Planungssicherheit, es wird weniger investiert, Privatvermögen wandern in Fremdwährungen usw. Es ist also nicht sicher, ob die BoE im Krisenfall eine Inflation von weit über 2% mit Zinssenkungen und QE zusätzlich anfacht; jedenfalls entspräche es nicht ihrem Auftrag.

 

Ja, ich habe nachdem ich das schrieb dann an die Mörderzinsen in der Türkei denken müssen (17,75%). Die scheinen aber dennoch nicht so wirklich zur Kurspflege beitragen zu können. Von den 2% Richtwert können die sich mit no-deal verabschieden, unabhängig von der central bank policy. Da wird einfach nichts mehr draus. Importierte Inflation vs. gesteigertem Preisdruck der Export Wirtschaft. Carney wird schon wissen warum er heim will. Eine Wahl zwischen Pest und Cholera wird er sich eher nicht ausgemalt haben als er den Job antrat.

Natürlich kann man das Problem auch anders lösen. Man kürzt die Gehälter. Der Mindestlohn müsste weg nach no-deal, dann hätte der exporteur etwas Luft gewonnen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich denke ohne großes Fachwissen in diesen Dingen, kann man dennoch feststellen das ein Brexit nicht zum Wohlstand von GB beitragen wird. Ganz egal wie extrem die ganze Sache am Schluss wird. Für alle die, die jetzt schon am unteren Rand des Existenzminimums herumkrebsen wird es also ganz schwer. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
13 minutes ago, chrgai said:

Für alle die, die jetzt schon am unteren Rand des Existenzminimums herumkrebsen wird es also ganz schwer. 

Das ist moeglicherweise richtig, ist aber meiner Meinung nach nicht der passende Blickwinkel.

Wir kommen aus einer Zeit wo Geld das Primat ist. Freiheit, Kapitalismus, auf der Leiter der Gesellschaft hochsteigen.

Nun kommt ploetzlich eine eher nativistische Stroemung, getragen von Menschen, die in diesem Rat-Race nicht mithalten koennen, die den Unterschied von £1 zu £2 so richtig gar nicht verstehen, von Menschen die sich neben Buffett und Bezos unwohl und voellig ungenuegend fuehlen.

Diese ganzen Probleme, und dieses Gefuehl der Chancenlosigkeit gab es nicht so zu der Zeit, als der Newsagent noch gut englisch sprach.

Insofern ist Brexit keine duemmliche wirtschaftliche Selbstverstuemmelung, sondern eine Hinwendung zu einem neuen Ziel, das sich nicht in Pfundmuenzen und Karriereerfolg ausdruecken laesst.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 43 Minuten schrieb Mary Le Bone:

Hallo liebe Community, seit gestern bin ich wieder zurück in London und werde auch erstmal hier bleiben, solange man das nach dem Brexit noch darf. Ich hab von 2015 bis kurz nach dem Brexit in London gelebt und fand das allgemeine Miteinander ganz angenehm. Wie empfindet ihr die Situation im Moment? Wie werden insbesondere Deutsche behandelt? Merkt ihr einen ansteigenden Rassismus ? 

Danke für Eure Meinungen/Einschätzungen! 

Dir ist schon klar das Brexit noch nicht stattgefunden hat? Ich denke London ist wie immer nicht England und auch da hängt es ab davon wo man ist... unsere Konsequenzen für das was schon anfängt und sicher nicht besser wird ist das wir wieder zurück nach Deutschland gehen bzw. mein Mann auswandert solange er noch so kann 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
47 minutes ago, Mary Le Bone said:

Wie empfindet ihr die Situation im Moment?

Also, wir denken ueber stockpiling nach.  Und aufstocken der Euro Vorraete.  Und Jobsuche in Deutschland ist voll im Gange.

suoyarvi

bearbeitet von suoyarvi

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Was den ansteigenden Rassismus anbelangt, braucht man ja nur mal auf Boris Johnsons letzte Ergüsse zu schauen. Als ich noch in London gelebt habe, dachte ich immer, so etwas würden sich höchstens deutsche (CSU-) Politiker trauen, aber mittlerweile ist im UK wohl alles möglich.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 2 Stunden schrieb Mary Le Bone:

Hallo liebe Community, seit gestern bin ich wieder zurück in London und werde auch erstmal hier bleiben, solange man das nach dem Brexit noch darf. Ich hab von 2015 bis kurz nach dem Brexitvotum in London gelebt und fand das allgemeine Miteinander ganz angenehm. Wie empfindet ihr die Situation im Moment? Wie werden insbesondere Deutsche behandelt? Merkt ihr einen ansteigenden Rassismus ? 

Danke für Eure Meinungen/Einschätzungen! 

Die Insel war mal flauschiger. ☺ 

Jetzt reden sie dort so wirr und werden immer befremdlicher.

bearbeitet von berliner

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hier im Norden ist alles wie immer, die Leute machen sich kaum Gedanken um Brexit. Die Sonne scheint. 

Brexitsichere Quellen für Lebensmittel gibt es durchaus, grow your own und edible landscape ist hier nix Neues. Momentan gibt es Brombeeren, Äpfel und Zwetschgen kostenlos und zum selber Pflücken. Dig on for victory. Käse macht der Bauer im Nachbardorf ;)

Rassismus richtet sich eher gegen Polen als gegen Deutsche, negative Kommentare gegen Deutsche hab ich weder vor noch nach dem Referendum gehört.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ganz sicherlich im Anstieg ist die Tendenz, alle möglichen Attitüden unter Rassismus zu subsumieren. Nicht nur in Grossbritannien, obschon der Brexit auch hier zum allgemeinen Verdruß beiträgt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
4 hours ago, Hafi said:

Rassismus richtet sich eher gegen Polen als gegen Deutsche, negative Kommentare gegen Deutsche hab ich weder vor noch nach dem Referendum gehört. 

Woran ich mich aus meiner Zeit in UK nicht entsinnen kann, ist die Frage nach dem Teil Deutschlands. Wenn ich in USA/Kanada als Deutscher erkannt werde, folgt sehr oft die Frage: "which part of Germany?" Ich sage dann immer Berlin oder manchmal, wenn ich gütig gestimmt bin, Hannover. Meistens können also auch die besser informierten Gesprächspartner weiter grübeln, ob sie in mir ihre Vorurteile gegenüber kommunistisch sozialisierten Menschen bestätigt sehen können. Der "Red Scare" war dann auch eine Form von Rassismus, wissen wir doch um die Korrelation mit osteuropäischen und -asiatischen Herkünften.

Wird man in Brexitannien nun ebenfalls öfter nach Teildeutschland gefragt?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Die Frage nach West oder Ost habe ich bestimmt seit 10 Jahren nicht mehr gehört.

Gerade schrieb ich noch "Dig on for victory", da illustriert der New European die Stimmung im Lande mit Blumenkohl. Ja, ausgerechnet. Kein Wunder dass Tesco keinen mehr hat:

https://www.theneweuropean.co.uk/top-stories/download-our-free-dig-for-brexit-poster-1-5644516

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

To be fair living standards *are* better for elites like Johnson, Gove and Redwood: if you're loaded, Britain roundly beats Germany. Hence the "Europe is a basket case" meme among British elites. But compare the living standards of ordinary citizens and the story is so different.

Das stimmt echt. Mit viel Geld laesst es sich hier besser wohnen als in D.

Part of the problem is that people compare average per capita incomes, which are lower in the UK but not disastrously so. But that is down to London. Strip it out and the UK is poor compared with the German average, though very few Britons seem to know it.

Beides Twitter Zitate aus dem Feed des vorher erwaehnten Korrespondenten

  • Like 1
  • Upvote 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 17 Stunden schrieb CvC:

To be fair living standards *are* better for elites like Johnson, Gove and Redwood: if you're loaded, Britain roundly beats Germany. Hence the "Europe is a basket case" meme among British elites. But compare the living standards of ordinary citizens and the story is so different.

Das stimmt echt. Mit viel Geld laesst es sich hier besser wohnen als in D.

Part of the problem is that people compare average per capita incomes, which are lower in the UK but not disastrously so. But that is down to London. Strip it out and the UK is poor  with the German average, though very few Britons seem to know it.

Beides Twitter Zitate aus dem Feed des vorher erwaehnten Korrespondenten

Wieso? Haus, Hund, Lady, Rangerover, Nanny, Privat Schule und Uni plus plus plus. 

Anstatt zu arbeiten quatschen sie immer wirrer über fantastische Exitoptionen wo es dann Alles und Jedes für umme & lau gibt. ? Komplett Langeweile anscheinend.

(teaser off ?)

bearbeitet von berliner

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 2 Stunden schrieb CvC:

To be fair living standards *are* better for elites like Johnson, Gove and Redwood: if you're loaded, Britain roundly beats Germany. Hence the "Europe is a basket case" meme among British elites. But compare the living standards of ordinary citizens and the story is so different.

Das stimmt echt. Mit viel Geld laesst es sich hier besser wohnen als in D.

Part of the problem is that people compare average per capita incomes, which are lower in the UK but not disastrously so. But that is down to London. Strip it out and the UK is poor compared with the German average, though very few Britons seem to know it.

Beides Twitter Zitate aus dem Feed des vorher erwaehnten Korrespondenten

Kannst du das "besser" für gut situierte etwas ausführen? Ich habe den Eindruck man kann hier eher mehr von seinem Geld behalten als speziell in Deutschland oder gar Frankreich, aber warum sollte es ansonsten besser sein als etwa München. Klar, persönlich fallen mir viele Dinge ein, die sind aber eher sehr subjektive Faktoren. Steuertechnisch betrachtet hat sich UK durchaus verschlechtert - da fallen einige Länder in und um EU besser ab, die etwa am vernageln des non-dom Systems nicht teilgenommen haben.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich wuerde das "besser" auf die hier besser funktionierende Service Economy beziehen. Mit Geld ist hier eigentlich alles moeglich, und in D. eher nicht.

Dann kommt die Moeglichkeit der mehrjaehrigen Nichtversteuerung von Auslandseinkommen hinzu. 

Das alles, verbunden mit der Landessprache ist irgendwie attraktiver fuer so Jetsetter wie Muenchen, koennte ich mir denken. Da kann man ja selbst als Deutscher die locals kaum verstehen.

bearbeitet von CvC

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Klar, wenn man einen Appel und ein Ei für die Gesundheitsversorgung und die Rente ausgibt möchte man das gern behalten. Geht aber nicht so weiter und die EU kann das auch nicht so weiter finanzieren. ? 

Die Landessprache sprechen in diesem Fall alle anderen auch, sogar Eskimos und Donalds ? 

(teaser off) ? 

bearbeitet von berliner

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

DkXT7PCVAAAvD2H.jpg

 

Die braune Linie sind die Loehne, das grosse Zickzack sind Unternehmensgewinne. Bis 2000 ist alles fair und im Gleichschritt, seit 2000 heben die so richtig ab. Ein weiterer Beweis fuer die Mutmassung, dass hier in Wirklichkeit andere Kraefte am Werk sind als Eurohass.

Ich werde hier bald noch zu einem Sozialisten!

(Chart auf Twitter gefunden https://twitter.com/stlouisfed)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Du meinst also, der typische Brexit-Wähler kannte diesen Chart (o.ä.) und hat deshalb die damit nicht ursächlich in Zusammenhang stehende Mitgliedschaft in der EU beendet? Ich glaube deine Theorie vom Kapitalismus- / Globalisierungs-kritischem Brexitwähler ist eher sowas wie Wunschdenken oder eine andersartige Verklärung. Der Großteil der Brexitwähler (die Landbevölkerung, die Alten, ...) hat diese Zusammenhänge doch gar nicht erkannt/verstanden, hat vielleicht das diffuse Gefühl abgehängt oder von der Politik nicht vertreten zu sein und wählte deshalb die Idee, dass durch Brexit alles wieder so wird wie in der guten, alten Zeit (die es dank Turbokapitalismus und Globalisierung aber nicht mehr geben kann).

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor einer Stunde schrieb Sorgi:

Du meinst also, der typische Brexit-Wähler kannte diesen Chart (o.ä.)

Ich glaube darum geht es ihm nicht. Diese ganze Extremistensuppe die zZ. an vielen Stellen hochkocht ist allerdings viel mehr ein Symbol von Unzufriedenheit als von ideologischem Rassismus, durchdachter EU Skepsis, oder anderen Dingen. Die EU, genau wie Immigranten, Flüchtlinge und keine Ahnung was noch sind einfach nur die Sündenböcke auf die man alles schiebt. So wurde Brexit ja auch vermarktet: Danach haben wir alles selbst in der Hand (und können folglich alles richtig machen). Auch das Gerede von red tape geht in die selbe Kerbe. Einen Sündenbock herzeigen. Sündenböcke funktionieren aber nur wenn die der Wähler sie nicht versteht. Keiner würde hier schreien wenn es darum geht das granny ne Kugel in den Kopf bekommt um die Rentenzahlungen zu senken und Ärzte zu entlasten. Also brauchts Immigranten die angeblich mehr kosten als sie einbringen. Gerne auch mal "gimmegrants" bezeichnet (den letzten Kommentator dieser art hab ich in der Themse ersoffen - nein, hätte ich aber gerne).

Bei Trump, wie bei Brexit und dem Euro-Skeptizismus in einigen Mitgliedsländern geht es um Anti-establishment auf der Basis eines Sündenbocks. Die Leute merken durchaus das deren Lebensstandard immer mehr in Gefahr ist. Zumeist natürlich die Fabrikarbeiter die immer unwichtiger werden und immer öfter Kostenstelle als Wert des Unternehmens sind. Jeder Unternehmer versucht mit so wenig Personal wie möglich auszukommen (mach ich selbst mit meinen Immobilien in Deutschland so). Das war sicherlich schon immer so, die Möglichkeiten haben sich aber technisch geändert. Teils durch Automatisierung, teils weil immer effizientere (langstrecken) Transporte das outsourcing ermöglichen. Wie sagte einer der Ing. (Automatisierung Technik und sowas) der früher mit mir in Deutschland arbeitete wenn er danach gefragt wurde was er tatsächlich macht: "Ich vernichte Arbeitsplätze". Das war nicht ganz ernst gemeint, dennoch in gewissen Aspekten wahr. Eine effizientere Fabrik macht mit weniger Leuten mehr Arbeit. Das ist die definition eines guten teils dieser Effizienz. Ein anderer Teil, zu dem ich selbst mit meinen QM/QS Produkten beigetragen habe, ist der interne Druck durch protokollierte Arbeitsleistung. Wegen mir weis das Management in München wie schnell die Klofrau in Berlin war. Mindestens ein LKW Fahrer wurde auch wegen meinen Produkten entlassen. Er verbrachte jeden zweiten Tag Arbeitszeit bei McFit. Das interessante, perfide und komplexe daran: Es ging gar nicht darum die effizienz dieser Leute messen. Das war ein Nebeneffekt von Dokumentationswünschen und Pflichten, die eben auch Zeiten beinhalteten. So fällt natürlich auf wenn Putze Trude schneller ist als Hannelore und wenn Fahrer Gerd alle 2 Tage 90 Minuten auf dem Parkplatz von McFit steht. Hängt mich höher! (Gerne so auf Penthouse Höhe, ich mag Aussicht!)

bearbeitet von Jensemann

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Das sind US Daten, die hier im Allgemeinen aber aehnlich sind. In Deutschland sind sie wahrscheinlich nicht so aehnlich, oder nicht so drastisch.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Habe gerade eine lange Brexit Lecture im House of Lords mir angesehen. Lord Rees Mogg.

Dieser poshe, etwas whiny Akzent ist aeusserst annoying.

Gefolgt, sehr statesmanlike, von Nick Clegg.

Rees Mogg war nicht nur dumm. Europa hat null Unicorns und ist fuehrend bei genau Null in modernen Technologien, wie GM, big Data, Robotics etc. Alles ist China und Amerika, wir sind gehandicapped durch die gesetzlichen Fesseln der EU.

Obwohl Grossbritanniens Rolle in der EU die des Dorns in der Seite der verfetteten anderen war, der konstante Draengler fuer Innovation, so finde ich dennoch, dass Rees Mogg sein Land hoffnungslos ueberschaetzt.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Join the conversation

You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Formatierung jetzt entfernen

  Only 75 emoji are allowed.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Dein vorheriger Inhalt wurde wiederhergestellt.   Clear editor

×   Du kannst Bilder nicht direkt einfügen. Lade Bilder hoch oder lade sie von einer URL.


  • Beiträge

    • Ne, Neuwagen nicht, wir wuerden wohl einen approved used Jahreswagen nehmen. Dauert glaub ich auch ein bisschen bis das ueber die Buehne ist aber hoffentlich nur Wochen und nicht Monate.  
    • Willkommen im Club 😯 Als kurzfristige Massnahme wuerde ich versuchen, so wenig Alkohol wie moeglich zu trinken. Der kann Angstzustaende merklich verstaerken und verlaengern. Eine wissenschaftliche Erklaerung dazu gab es vor einiger Zeit in diesem Guardian-Artikel. Die Podcasts von Caroline Foran zum Thema finde ich auch ganz interessant und hilfreich, um ein wenig Perspektive und ein besseres Verstaendnis zu gewinnen. Und wie viele andere hier schon gesagt haben, versuch' mit deinem GP darueber zu reden. Bei uns in Hertfordshire kann man auch self-referrals zu Dienstleistungen der Organisation MIND machen (Anxiety Workshops, Therapie...), vielleicht gibt es in deiner Gegend etwas aehnliches? Und: Jedem geht es anders. Manche Leute bekommen Panikattacken, manche nicht. Manche Leute haben starke psychosomatische Beschwerden, aber nicht jeder. Es gibt diese schoene Analogie fuer Angstzustaende... Angst (wie eine Feueralarm) ist eben wichtig, wenn es darum geht, uns am Leben zu erhalten. Ohne Angst waeren unsere hoehlenweilenden Vorfahren schnell von Saebelzahntigern weggefressen worden. Aber manchmal ist der Feueralarm ueberempfindlich und geht schon los, weil man den Toaster angestellt hat, was im normalen Leben halt eher hinderlich ist. Und dann geht es darum, den Feueralarm auf eine normales Level einzustellen. Alles Gute!
    • Es ist auf jeden Fall gut, damit 'öffentlich' zu werden und nach Hilfe zu suchen. Viele gute Sachen sind ja schon genannt worden (Freunde, Sport, etc.). Nur ein paar zusätzliche Gedanken: - Ich würde auf jeden Fall einen GP aufsuchen. Je nach Schweregrad können die einen auch weiterverweisen. Entweder an einen Facharzt, Cognitive Behavioural Therapy (CBT), counselling, etc. - Was Du beschreibst klingt nicht nur nach Angstzuständen, sondern evtl. auch nach Depression. Ein GP oder counselling service kann evtl. helfen das auseinanderzutüddeln. - Medikamente können einem helfen mit den Symptomen umzugehen, aber wie schon gesagt wurde, ist begleitende Therapie auf jeden Fall notwendig. Sonst ändert sich nichts. Psychopharmaka haben übrigens oft merkliche Nebenwirkungen (zumindest am Anfang) und brauchen z.T. Wochen, bis sie wirken. - Von Deiner Beschreibung bin ich mir nicht ganz sicher, ob Du wirklich Angstzustände aufgrund von 'mental health issues' hast, oder ob das nicht zum Teil 'berechtigte' Angstzustände sind. Deine genaue Situation ist leider nicht so ganz klar geworden, aber grosse Verantwortungen zu übernehmen ist einfach nicht jedermans Sache und kann Stress auslösen und Angst machen. Angst ist ja auch was normales und gutes. Es ist normal wenn man ungesichert in grosser Höhe Angst hat, es ist aber nicht 'normal' weil man aus Angst nicht mehr das Haus verlassen kann. Ich bin mir nicht sicher, welche der beiden Kategorien besser auf Dich zutrifft. Viele Grüsse, Andre
    • Ich persönlich würde Medikamente nur als allerletztes Mittel benutzen. Ich habe selber vor nicht allzu langer Zeit extrem Probleme mit Stress gehabt. Wollte mich selber zu Occupational Health at work überweisen aber die haben sich ziemlich doof angestellt. Allerdings gibt es bei uns so eine Art Sehlsorger, die wir als Angestellte im NHS Trust benutzen können- ohne das unsere Manager davon wissen müssen. Und das hat mir ganz ehrlich gut getan. Mir geht es besser und es war auch das bischen encouragement was ich brauchte um einige Änderungen in meinem Leben vor zu nehmen. Du könntest bei deinem GP nachfragen oder mal schauen ob es bei dir am Arbeitsplatz so etwas gibt?!  Mir hatte es aber auch extrem geholfen, als ich meiner Familie davon erzählt habe und die mich auch unterstützt hat. So etwas ist nicht einfach. Ich hatte allerdings auch einen ziemlich guten Kollegen, der mich dazu bewegt hat etwas zu unternehmen.  So etwas zu zugeben ist der erste Schritt. Hilfe in Anspruch zu nehmen der nächste.  Du kannst auch mal auf der NHS Website schauen ob bei dir etwas in der Nähe ist. Ansonsten weiß ich von MIND oder Samaritans aber ich weiß nicht in wieweit sie sich mit Stress und Angstzustände befassen. Einfach mal versuchen. viel Glück 
    • Medikamente stimulieren, beheben aber nicht dein Problem. Im Anhang siehst du meinen ständigen Begleiter. Wirklich helfen tun mir nur richtige Menschen aka Freunde. Hin und wieder mal ein ungesundes Maß an Alkohol und Unmengen an Sport.  Was bei dir hilft, musst du leider selbst herausfinden. Medication will take the edge off, und der Rest liegt bei dir. Mehr als Medis wurde mir in UK leider nie angeboten... aber Selbsthilfegruppe klingt nicht zu verkehrt, wenn du den Mut dazu findest.
  • Themen

  • Neueste Statusaktualisierungen

    • PiPaPo

      so was wie die vianina map - nur mit ost london. gibt es so was?
      · 3 Antworten
    • Feli12345  »  030felix030

      Hallo Felix,
       
      kann ich dich über diesen Account erreichen?
      Ich habe deine Frage wegen Heiraten in UK gesehen (ich bin Deutsche, mein Verlobter Engländer) und ich wollte fragen, ob du mit uns deine Erfahrungen teilen kannst. In Deutschland tut sich nämlich gerade ein Bürokratiedschungel auf.
       
      Danke!!
      Hannah
      · 0 Antworten
    • Duddi  »  smaria1979

      Hallo Smaria,
       ich bin auch ausgebildete Operationstechnische Assistentin und würde gerne in ENgland arbeite, aber ich dachte immer, dass das nicht geht, weil die Ausbildung nicht anerkannt ist. Wie hat das denn deine Freundin damals gemacht? was hat Sie übersetzen lassen??
       
      Freue mich auf deine Antwort
      Liebe Grüße 
       
      · 0 Antworten
    • che68

      Happy Birthday oche_alaaf!
      · 0 Antworten
    • AnnamariaK  »  Josh

      Hi Josh, vielen Dank für deinen super netten Transportservice und flexibles Handling unseres Umzuges von London nach Berlin Ende Januar. Du warst immer ansprechbar und neben Umzugsthemen hatten wir auch sonst sehr interessante Unterhaltungen 😊 Erstaunlich wie dann doch alles in einen Laster gepasst hat und sicher am nächsten Tag im dritten Stock landete. Sehr nett dich hier kennenzulernen! Thank you & herzlichen Dank – bis bald mal wieder! Liebe Grüße, Annamaria und Raoul

      · 0 Antworten
  • Heutige Geburtstage

    1. Dani84
      Dani84
      (35 Jahre alt)
    2. jule
      jule
      (36 Jahre alt)
    3. sebwinter
      sebwinter
      (48 Jahre alt)
×
×
  • Neu erstellen...