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Brexit. Wie geht´s weiter?

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https://www.belfasttelegraph.co.uk/news/republic-of-ireland/european-commission-to-warn-member-states-to-prepare-for-nodeal-brexit-37134106.html

Sind solche Aufrufe zu Vorbereitungen für den Brexit Worst Case Sommerloch-Theater? Ich dachte, die Übergangsphase bis 2020 ist schon beschlossen und der 29.03.2019 mehr ein formaljuristisches Datum für Detailfragen wie die der Beibehaltungsgenehmigumg?

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Von gestern:

  • If the Withdrawal Agreement is ratified before 30 March 2019, EU law will cease to apply to and in the UK on 1 January 2021, i.e. after a transition period of 21 months.
  • If the Withdrawal Agreement is not ratified before 30 March 2019, there will be no transition period and EU law will cease to apply to and in the UK as of 30 March 2019. This is referred to as the "no deal" or "cliff-edge" scenario.

http://europa.eu/rapid/press-release_IP-18-4545_en.htm 

 

Es kann also noch richtig krachen

Edited by Lars Philipp
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Ich denke die Übergangsphase soll es nur geben, wenn man sich bis 29.03.2019 insgesamt geeinigt hat. Wenn man im Groben aber schon nicht zusammenkommt, dann braucht es auch keine zwei weiteren Jahre um Details (nicht) zu klären.

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vor 12 Stunden schrieb Kreuzberger:

https://www.belfasttelegraph.co.uk/news/republic-of-ireland/european-commission-to-warn-member-states-to-prepare-for-nodeal-brexit-37134106.html

Sind solche Aufrufe zu Vorbereitungen für den Brexit Worst Case Sommerloch-Theater? Ich dachte, die Übergangsphase bis 2020 ist schon beschlossen und der 29.03.2019 mehr ein formaljuristisches Datum für Detailfragen wie die der Beibehaltungsgenehmigumg?

Wenn Du ab und an hier zum eigentlichen Thema ('Brexit', just in case) beitragen wuerdest, statt Deine eigene Debatte zu DE, Kanada und anderen Themen in diesem Faden zu fuehren, dann haettest Du eventuell von der derzeit durchaus reellen Chance eines 'No Deal' Szenarios gehoert...

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Der Kommentar war jetzt hart (aber nicht unberechtigt) :D

Ich sehe die Gefahr des No-Deals auch. Allerdings hoffe ich zumindest, dass die aktuelle Weltlage die EU davon abhalten wird, den Brexit als abschreckendes Beispiel für andere EU-Staaten mit nationalistischem Drang zu verwenden und die Verhandlungen bewusst vor die Wand zu fahren. Als abschreckendes Beispiel sollten die Verwerfungen, die durch eine Einigung im ungefähren Sinne des White Papers zu Stande kämen, trotzdem genügen.

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Das Problem ist, dass die EU die Unteilbarkeit der 4 Freiheiten aufgeben müsste, um eine Einigung mit UK zu erzielen. Währenddessen werden ab sofort wöchentlich "bundles" an Infos an small businesses und die Öffentlichkeit ausgegeben re hartem Brexit. Vorbereitungen vor "Kriegsausbruch".

Die Regierung hat für keines der möglichen Szenarien eine Mehrheit und die Öffentlichkeit ist lt YouGov, immernoch, für Austritt aus dem Binnenmarkt. 

Momentan sehe ich nur noch die Chance dass die Art.50 Frist um ein Jahr verlängert werden könnte, kicking the can down the road.

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Kommentar im Guardian just now: Brexit is like Dad's Army written by Goebbels.

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2 hours ago, Tinkerbella said:

Wenn Du ab und an hier zum eigentlichen Thema ('Brexit', just in case) beitragen wuerdest, statt Deine eigene Debatte zu DE, Kanada und anderen Themen in diesem Faden zu fuehren, dann haettest Du eventuell von der derzeit durchaus reellen Chance eines 'No Deal' Szenarios gehoert...

In der Tangente zum Euro ging es um die Vor- und Nachteile eines Wegzugs aus UK vorm effektiven Brexit und die hier wiederholt in den Raum gestellte These, direkte Demokratie sei grundsätzlich unvorteilhaft. Nun kritisierst du mich aber für den Schwenk zurück zum Kernthema, weil du die Frage offenbar doof findest.

Ich dachte, man hätte sich auf eine Übergangsphase unabhängig vom Ergebnis der Brexit-Verhandlungen geeinigt, eben weil niemand auf den Cliff-Edge vorbereitet ist. Die EU wollte den Brexit nicht, Grossbritannien wollte ihn, wäre aber bereit, mit der effektiven Anwendung bis zum 31.12.2020 zu warten. Wenn es die Übergangsregelung nun doch nicht gibt, hört sich das für mich nach bürokratischem Irrsinn an. Per Anhalter durch die Galaxis?

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Ich glaube nicht, dass eine Einigung zwangsläufig bedeutet, die EU müsste die 4 Freiheiten teilen. Da die EU eine eingeschränkte Personenfreizügigkeit, die man sich im UK vielleicht vorstellt, nicht akzeptieren wird, muss das UK aus dem EWR.

Die diversen Freihandelsabkommen, die kürzlich geschlossen wurden oder werden sollten, zeigen doch aber, dass man durchaus Vereinbarungen treffen kann, die ungefähr dem entsprechen, was man sich in UK so wünscht (um die Wirtschaft nicht völlig in die Knie zu zwingen). Ich frage mich dabei nur, ob die EU das auch will oder wollen sollte.

@Kreuzberger

stellst du dich jetzt dumm? Das ding heißt doch nicht umsonst auch Implementierungsphase. Es geht nicht darum, die Grundsatz-Verhandlungen erst um zwei und später noch mehr Jahre zu verlängern, sondern darum, dass, was man grundsätzlich vereinbart hat, dann "in echt" umzusetzen (also zB die Strukturen schaffen, um den Warenverkehr zu kontrollieren, sollte es nötig sein etc.)

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Ich dachte, die Übergangs- Implementierungs- oder was auch immer Phase diente der Stabilität und Zusammenarbeit in Europa. Insbesondere wenn es einen no-deal gäbe, hätte man wenigstens bis 2020 Zeit, sich darauf einzustellen.

Oder liegt's an Junckers Ischias?

https://m.focus.de/politik/ausland/ich-waere-lieber-betrunken-sorge-um-juncker-eu-chef-geraet-wegen-ischias-problemen-am-nato-gipfel-ins-wanken_id_9255772.html

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vor 7 Stunden schrieb Sorgi:

Der Kommentar war jetzt hart (aber nicht unberechtigt) :D

Ich sehe die Gefahr des No-Deals auch. Allerdings hoffe ich zumindest, dass die aktuelle Weltlage die EU davon abhalten wird, den Brexit als abschreckendes Beispiel für andere EU-Staaten mit nationalistischem Drang zu verwenden und die Verhandlungen bewusst vor die Wand zu fahren. Als abschreckendes Beispiel sollten die Verwerfungen, die durch eine Einigung im ungefähren Sinne des White Papers zu Stande kämen, trotzdem genügen.

Schon, nur leider sind von der britischen Regierung diese Woche ja bereits einige Punkte ihres eigenen white papers widerrufen worden,  das macht es fuer die EU ja nicht einfacher.

Ich sehe daher derzeit hauptsaechliche eine Seite den Karren vor die Wand fahren. Mit voller Absicht, allerdings aus verschiedenen Beweggruenden. Die Gruende von JRM, Bojo und Farage sind einfach sehr eigennuetzig und eitel. Die wissen genau was hier abgeht bei einem no-deal Szenario, aber mit wunderbaren Einkommen aus hedge funds hat man wenig Sorgen und muss nicht im Lande bleiben. TM ist eine merkwuerdige Kiste. Es zirkulieren Theorien (ich bin da eher kein Anhaenger), dass sie den Karren so bewusst vor die Wand faehrt um am Ende Brexit doch abzuwenden, und daher eine Art von geplantem Dilettantismus durchzieht. Unwarscheinlich, aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Ihren Posten wuerde sie demnach natuerlich opfern, und die Regierung waere auch erledigt, Labour dann am Hebel. Auch gerade keine tolle Vorstellung. Schaun wir mal, was sich tut wenn die Damen und Herren aus dem Urlaub wieder da sind. Ich war bisher davon ausgegangen, dass die Uebergangszeit dann auf ein jahrelanges Limbo mit Verlaengerungen hinauslaeuft. Im Moment sieht es doch eher nach 1. Crash oder 2. Cancelling Brexit aus. 

Edited by Tinkerbella

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15 minutes ago, Tinkerbella said:

Im Moment sieht es doch eher nach 1. Crash oder 2. Cancelling Brexit aus. 

Nach dem Wortlaut der Brüsseler Paragraphen ist ohne Deal keine Übergangsphase möglich. Eine Absage des Brexit aber auch nicht, denn dazu bräuchte es einen Deal. Also ist es 1. Deal oder 2. Crash.

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Ok, dann war ich da nicht ganz im Bilde. Allerdings hieß es doch, die EU müsste einer Abkehr vom Brexit zustimmen, sprich, könnte diesen von Bedingungen abhängig machen?

https://uk.news.yahoo.com/eu-confirms-article-50-can-reversed-just-not-britain-alone-212840345.html

Außerdem, nachdem die Houses of Parliament den Brexit beschließen mussten, wären sie auch für die Rücknahme gefragt. Das möchte ich dann sehen. MPs, die in der Daily Mail als Volksverräter tituliert werden, diskutieren die Rücktrittsbedingungen der EU. Und das alles in 8 Monaten inklusive Sommerloch.

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Raab ist gerade im Gespraech mit Andrew Marr. Raab wirkt eigentlich recht kompetent und kraeftig und daemonisiert Barnier nicht. Im Gegenteil eigentlich. Er ist jedenfalls nicht so ein Establishment waffler wie Davies, sondern eher ein moderner Technokrat.

Der Economist von Freitag tut sich recht schwer und findet, on balance, ein zweites Referendum die beste Loesung.

 

 

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Ja, der Herr Raab. Der ist schon ganz was Feines. Nur zur Anregung, hier ein paar Zitate (on camera):

"the typical user of a food bank is just someone who has a cashflow problem"

"I don't support the human rights act and I dont believe in economic and social rights"

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Raabs Rolle ist ja nicht Homeless und Sozialwohnungsbau, sondern Brexit

Nach Raab kam John Major. Er wirkte erstaunlich ungealtert. Die Brexiteers seien besonders intensiv, und groesser in der Zahl als die Mehrheit von Frau May im Parlament.

Das machte diesen Wirrwarr irgendwie etwas klarer.

Andrew Marr ist mir irgendwie nicht so sympathisch. Aber erkriegt die Menschen zum Quatschen.

 

Edited by CvC

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vor 30 Minuten schrieb CvC:

Raabs Rolle ist ja nicht Homeless und Sozialwohnungsbau, sondern Brexit

Nach Raab kam John Major. Er wirkte erstaunlich ungealtert. Die Brexiteers seien besonders intensiv, und groesser in der Zahl als die Mehrheit von Frau May im Parlament.

Das machte diesen Wirrwarr irgendwie etwas klarer.

Andrew Marr ist mir irgendwie nicht so sympathisch. Aber erkriegt die Menschen zum Quatschen.

 

Dominic Raab war zuvor Housing Minister, und davor Justizminister.

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vor 27 Minuten schrieb Tinkerbella:

Dominic Raab war zuvor Housing Minister, und davor Justizminister.

Jetzt ist er Showmaster. :-)

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Ich finde, die Abkehr von so Establishment Figuren wie Davies und Johnson tut richtig gut. Raab schien seinen Brief jedenfalls halbwegs zu meistern.

So schwer ueberbietbare Quips wie Johnson's "polished turd" als Chequers Kritik wird er aber wohl nicht bringen.

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Nein, vermutlich nicht, und er macht sich deutlich besser auf internationalem Parkett als David Davis. Deswegen ist Raab aber dennoch ein neoliberaler Hardliner.

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On 7/12/2018 at 4:44 PM, Schnapsglas said:

Die May Regierung hat nun die 6. oder 7. Blaupause fuer den Brexit verfasst, man kann schon heute sich fragen, wann Version 8 oder 9 folgen werden, und ob die EU da ueberhaupt mitmacht.

Ich zitiere mich mal wieder.   Es war ja auch nicht so schwer vorauszusehen.   

https://uk.reuters.com/article/uk-britain-eu-proposals/uk-to-set-out-more-details-of-brexit-plans-on-tuesday-martin-callanan-idUKKBN1KD1XE

Am Dienstag bekommen wir also "mehr Details" zu den neuesten Brexit-Plaenen.....

Edited by Schnapsglas
.

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Am 22.7.2018 um 17:26 schrieb Hafi:

Nein, vermutlich nicht, und er macht sich deutlich besser auf internationalem Parkett als David Davis. Deswegen ist Raab aber dennoch ein neoliberaler Hardliner.

Aber kann Herr Raab auch so höhnisch/süffisant Grinsen wie DD, wenn Barnier nebenan mit ernster Miene erklärt, dass es keinerlei Fortschritte in den Gesprächen gibt? Das war schon immer drollig.

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Es gibt Fortschritte, wie man am Abgang von BoJo und DD sieht. Zuständigkeit des ECJ wird diskutiert, eine (weitgehende) Zollunion angestrebt. Ich denke die kriegen die Kuh noch vom Eis.

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    • Hallo Phoebe!  Ich heiße Sarah, bin 21 Jahre alt und zusammen mit meinem Freund suchen wir eine kleine, bezahlbare Unterkunft für eine Woche in London. Nicht zu weit vom Zentrum da wir das erste Mal in London sein werden, und wir so viel wie möglich besichtigen möchten. Wir dachten entweder vom 20 bis 27 November oder vom 23 bis 29. Hättest du Platz für uns? Und wie teuer wäre es? Könnten wir auch die Küche eventuell benutzen? Wir könnten auch Skype um uns kennen zu lernen!  Meine aktuelle Mail Adresse: sarahjess98@alice.it Ich freue mich auf deine Antwort.  MfG Sarah
    • Keine Frage, durch den Brexit und anschließende Reformen wird sich vieles ändern. Die USA sind aber nicht Trump-Land, sondern ein heterogener Staatenbund und der Präsident kann froh sein, nicht abgesetzt zu werden. Wohin auch immer die Reise für das UK gehen wird, wohl kaum in ein Einhorn-Reservat aus deutschen Vorurteilen. Außerdem gibt es weder in den USA noch in Kanada eine Labour-Party mit realistischen Chancen, als Regierung ein neo-marxistisches Programm umzusetzen. Nach allen Überraschungen, die uns das Prozedere um den Brexit schon bereitet hat, würde ich auch einen radikalen Linksschwenk nicht ausschließen.
    • Liebe Familien, ab Januar oder später suche ich eine Vollzeitstelle als Nanny. Ich arbeite sehr gern mit Babies und Kleinkindern, habe jahrelange Erfahrung mit Kindern ab neugeboren, auch mit Zwillingsbabies. Referenzen von allen Familien sind vorhanden. Mit den Aufgaben einer Nanny bin ich bestens vertraut. Die Kinder erhalten bestmögliche Aufmerksamkeit, Betreuung und Pflege von mir. Ich koche sehr gern und immer frisch. Ich bin deutsche Muttersprachlerin und spreche dialektfrei. Ich fördere die Sprachentwicklung und Singen (englische und deutsche Kinderlieder) gehört unbedingt dazu. Es macht sehr viel Spaß, mit den Kleinen zu rhyme time-Treffen, playdates, Tierfarmen usw. zu gehen und die Kreativität im Spiel anzuregen. In der Regel bin ich jeden Tag mit den Kindern draußen, sei es auf Spielplätzen, in Parks o.a. Es ist schön zu sehen, wie ein so kleiner Mensch die Welt entdeckt: wie Blumen riechen, wie sich ein Baum anfühlt, wie Tiere draußen leben und so vieles mehr. Einen 1.-Hilfe-Kurs am Kind habe ich absolviert. Ein polizeiliches Führungszeugnis aus Deutschland sowie auch ein engl. DBS-Check liegen vor. Ich bin Ofsted registered. Flexibilität ist für mich kein Fremdwort. Es wäre auch möglich, mit der Familie mitzureisen, falls dies erforderlich sein sollte. Näheres bitte unter lirumlarum128@web.de              
    • Ja, das sehe ich genau so. Macron muss halt ab und ein ein bisschen den harten Kerl geben, fuer das franzoesische Publikum.  Was die Wahlen angeht...mal schauen, kommt ein bisschen auf das timing an, glaube ich, und wieviel Schmutz da noch ausgegraben wird. Ich glaube, die Jennifer story ist noch nicht zu Ende, und wo eine Jennifer story ist, da wird dann noch mehr auftauchen, bei BJs Lebenswandel sicher zu erwarten. Falls es da wirklich wo zu einer (Straf-) rechtliche Verfolgung kommt, koennte das einiges aendern. Nordirland und Schottland werden auch nur noch an Brisanz gewinnen in den naechsten Monaten. Und sollte gleichzeitig in den USA das Trump impeachment an Momentum gewinnen, dann wird einige Unterstuetzung ausbleiben. Muss natuerlich nicht. Insgesamt kommt mir die Situation derzeit schon ein bisschen wie ein Pulverfass vor.  PS. Mal ein nugget am Rande, das mir bisher auch nicht aufgefallen war. Shirin Wheeler, Schwester von Marina Wheeler (das Scheidungsverfahren mit BJ laeuft noch immer) ist eine der Pressesprecherinnen fuer die EIB und laut Ihres Twitter Kontos 'proud Europhile'. Schon lustig wie da so die Familienbande verlaufen (von BJs direkter Familie mit Jo, Stanley und Rachel eh mal abgesehen,  Marina selbst war ja doch eher Brexit supporter). Aber Corbyn's Bruder ist ja auch eine super Nummer, das Familienchaos gilt fuer beide Seiten. 
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