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Idefix

Brexit. Wie geht´s weiter?

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Das ist aber dann keine Einbuergerung - wenn die Mutter zu seiner Geburt Britin war, dann ist er Brite per Abstammung und da gelten dann wieder andere Regeln.

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Liest sich wie die Windrush-Generation. Eigentlich wurde alles längst versprochen, aber Probleme gibt's trotzdem, speziell wenn über 30 Jahre alte vergilbte Zettel weggeworfen wurden. Weswegen man den Beteuerungen von TM zu den Rechten von EU-Bürgern aus gutem Grunde mißtraut.

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On 6/28/2018 at 5:06 PM, sillo19 said:

ja, einem Kollegen von mir, deutscher Dad, englische Mom, beide bei der Army in DE beschäftigt, er wurde in DE geboren mit deutschem Pass, seit seinem 7. Lebensjahr in UK, Schule, Uni, Job. Es gab sogar einen Brief von der Army (?), dass er Anrecht auf britische citizenship hat, da auch der englische Opa be der Army war ... haben die sich all die Jaaaaahre nie geschert, weil ist ja schon ne Stange Geld, vom paperwork mal abgesehen. Nach dem referendum dann flott den Antrag gestellt ... abgelehnt vom HO, er ist nicht englisch genug .... dann schnell den deutschen Pass erneuert ... weiss nicht was der letzte Stand der Dinge ist, aber war schon shocking

Ich wuerde hier einen unserioesen Behoerdenfehler vermuten, der sich rasch aufklaeren laesst.   Mindestens ein Elternteil Britisch, Sohn in Deutschland geboren, waere er Deutscher und Brite, auch schon vor 2004 als Deutschland die Doppelstaatsbuergerschaften fuer EU Buerger vereinfachte, oder erlaubte.   Ich kannte da Einige die Deutsch-Britisch waren, per Abstammung.

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Am 4.7.2018 um 16:43 schrieb mcschwabe:

Das waere der GAU. Wohlfuehlfaktor hoch zehn, und alles wird wieder gut?

Na klar, der Ball ist doch schon abgelegt. ?

Edited by berliner

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https://www.bbc.com/news/uk-politics-44747444

Klingt toll. Teil der EU-Freihandelszone, trotzdem noch eigene Handelsabkommen mit dem Rest der Welt und eine Ende der Freizügigkeit. Selbst was die Teilnahme an der Freihandelszone anbelangt, am besten keinen ECJ.

Was konkret ist denn jetzt der grosse Fortschritt , mit dem TM sich durchgesetzt haben soll?

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Von EU seitens habe ich noch nichts gelesen zu diesem Chequers Tag.

Was hier als heldenhafte Schlacht dargestellt wird ist ja eher nur ein moegliches Ende der britischen Kakophonie.

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5 hours ago, CvC said:

Von EU seitens habe ich noch nichts gelesen zu diesem Chequers Tag.

Was hier als heldenhafte Schlacht dargestellt wird ist ja eher nur ein moegliches Ende der britischen Kakophonie.

Ich haette von Seiten der EU gegenueber UK keine Angebote mehr gelegt.  Die EU ist UK ohnehin mit einer Verlaengerung von 2 Jahren entgegengekommen und das Angebot dieser Verlaengerung sieht anders aus, als was man sich nun in Chequers vorgestellt hatte.   Sollte UK darauf nicht auf das bestehende Angebot der EU eingehen wollen, haette ich seitens der EU die Mitgliedschaft von UK einfach abgeschrieben.

Die Jobs scheinen ja schon ans Festland zu gehen.   Jaguar Land-Rover, Airbus und BMW planen ja bereits ihren Abzug aus UK, und weitere, besonders Banken werden folgen.

Zudem steht ja der Besuch von Donald Trump vor der Tuer.   Donald Trump hat sicher schon den "Big and Fair Deal" fuer UK ausgearbeitet.

 

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16 hours ago, Schnapsglas said:

Donald Trump hat sicher schon den "Big and Fair Deal" fuer UK ausgearbeitet.

Ja, den Import von chorinierten Huehnerbruesten.

suyoarvi

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23 hours ago, CvC said:

Von EU seitens habe ich noch nichts gelesen zu diesem Chequers Tag.

Was hier als heldenhafte Schlacht dargestellt wird ist ja eher nur ein moegliches Ende der britischen Kakophonie.

Es war doch wieder nur eine Wunschliste von britischer Seite. Voller Zugang zum Binnenmarkt und Ende der Freizügigkeit. Neun Monate bleiben noch zum  Verhandeln und besonders viel Fortschritt gab es bisher nicht.

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Heute ist die Sunday Times mal wieder ziemlich gut im Bilde, was in TM's Kabinett so abgeht, irgendwie werden die direkt von der Quelle gefüttert. Jedenfalls scheint TM ausnahmsweise mal ein etwas realistischeres Konzept auf den Tisch in Brüssel zu legen, mit einer quasi Customs Union, relativ freiem Warenfluss, und Akzeptanz der EU Standards auf diesem Gebiet. Partielle Zugestaendnisse bei Immigration, Eigenständigkeit bei Dienstleistungen. Auch scheint sie die harten Brexiteers in Chequers effektiv ausgebremst zu haben, die sich den Aufstand nun doch nicht trauen, das ganze gut vorbereitet mit Konsultationen in den letzten Tagen mit Deutschland und den Niederlanden etc. Vielleicht gibt's jetzt doch noch eine Phase der produktiven Verhandlungen mit der EU, nachdem man nun mehr als 2 Jahre (!) seit dem Referendum mehr oder weniger vergeudet hat. Auf den letzten Drucker allerdings . . .

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oops. kaum schreibt man was, schon ist es überholt . . .

David Davis zurückgetreten.  Dem seine Illusionen von einem globalen Britten und das dazughoerioge BlaBla waren aber auch einfach inkompatible mit einem einigermassen realistischen Brexit-Szenario. Good riddance, alter Saurier . . . Wendehals Gove ist da schon eine geschmeidigere Schlange, um im Bild zu bleiben. Es bleibt spannend  . . .

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Wenn sich die EU auf den Vorschlag von TM einlässt, dann ist die EU als solches zu Ende. Es gibt wohl viele Länder, die liebend gerne die Vorteile beim freien Warenverkehr nutzen wollen, den Rest dann aber halt doch nicht.  Naja, wäre vielleicht für einige Länder (Ungarn) das bessere Szenario..

 

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In der Tat. Sich nur einen Bereich der Integration rauszupicken, der einem besonders vorteilhaft ist, wird wohl kaum für die EU akzeptabel sein. Man fragt sich halt, wo die Lösung liegt, ohne dass es zum grossen Blow-up kommt. Ich sehe keine. Die Canada Variante wuerde riesige wirtschaftliche Kollateralschaden zeitigen, die Norwegen Lösung wuerde keine britische Regierung ueberlebem . . . Ein unlösbares Problem . . .

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Es geht ja auch nicht darum, dass das britische Kabinett jetzt plötzlich die ultimative Lösung gefunden hat, zu der die EU nur noch Ja sagen brauch, sondern darum, dass wie Idefix vorher sagte, mal ein halbwegs vernünftiger Ansatz zu erkennen ist, mit dem man jetzt konstruktiv arbeiten kann. Natürlich hat das Kabinett nicht selbst beschlossen, dass die verhasste Arbeitnehmerfreizügigkeit auch bleiben muss. Dies ist Standpunkt der EU, die dies in den kommenden Verhandlungen klar machen und vermutlich mehr oder weniger durchsetzen wird. Das Endergebnis kann dann nicht sonderlich prickelnd für irgendwen werden, aber das weiß man ja seit langem.

Auch der Rücktritt von DD ist doch eigentlich ein positives Zeichen. Sonst haben er oder BJ nach jeder Einigung diese sofort wieder in Frage gestellt, von daher ist auch das mal ein ganz neuer, konstruktiver Ansatz :D

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1 hour ago, Sorgi said:

Es geht ja auch nicht darum, dass das britische Kabinett jetzt plötzlich die ultimative Lösung gefunden hat, zu der die EU nur noch Ja sagen brauch, sondern darum, dass wie Idefix vorher sagte, mal ein halbwegs vernünftiger Ansatz zu erkennen ist, mit dem man jetzt konstruktiv arbeiten kann. Natürlich hat das Kabinett nicht selbst beschlossen, dass die verhasste Arbeitnehmerfreizügigkeit auch bleiben muss. Dies ist Standpunkt der EU, die dies in den kommenden Verhandlungen klar machen und vermutlich mehr oder weniger durchsetzen wird. Das Endergebnis kann dann nicht sonderlich prickelnd für irgendwen werden, aber das weiß man ja seit langem.

Auch der Rücktritt von DD ist doch eigentlich ein positives Zeichen. Sonst haben er oder BJ nach jeder Einigung diese sofort wieder in Frage gestellt, von daher ist auch das mal ein ganz neuer, konstruktiver Ansatz :D

sigh, foreigners just don’t get it. Even the commie new statesman has a better grasp.

https://www.newstatesman.com/politics/elections/2018/07/would-labour-be-ahead-polls-if-it-opposed-brexit

Sadly you will never understand this country. We are heading for elections after May’s not unexpected betrayal and Remainers will not win a  majority.

Edited by Ricard0

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vor 6 Minuten schrieb Ricard0:

sigh, foreigners just don’t get it. Even the commie new statesman has a better grasp.

https://www.newstatesman.com/politics/elections/2018/07/would-labour-be-ahead-polls-if-it-opposed-brexit

Sadly you will never understand this country. We are heading for elections after May’s not unexpected betrayal and Remainers will not win a  majority.

Привет товарищ!  Mr Russia ist wieder da! Es wurde ja schon fast langweilig! ? 
Mit "this country" meinst du UK, oder? Im Gegensatz zu dir verstehen wir das Land in dem wir wohnen recht gut... 

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8 minutes ago, deewee said:

Привет товарищ!  Mr Russia ist wieder da! Es wurde ja schon fast langweilig! ? 
Mit "this country" meinst du UK, oder? Im Gegensatz zu dir verstehen wir das Land in dem wir wohnen recht gut... 

What a plank?

As if Moscow central is interested in a website for foreigners  with about 50 active if slightly gobby members. Priceless?????????

Edited by Ricard0

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vor 12 Stunden schrieb Idefix:

... Vielleicht gibt's jetzt doch noch eine Phase der produktiven Verhandlungen mit der EU, nachdem man nun mehr als 2 Jahre (!) seit dem Referendum mehr oder weniger vergeudet hat. Auf den letzten Drucker allerdings . . .

Schwer vorzustellen, der Teufel liegt im Detail. Derzeit werden zB die Airbus-Flügel von den britischen Behörden mit Wirkung für Europa luftfahrtrechtlich genehmigt. UK ist als Teil der EU Mitglied der EASA; die übrigen nicht-EU Mitglieder der EASA (Schweiz, Liechtenstein, Island etc) sind bisher nicht als Produzenten in der Luftfahrtindustrie aufgefallen und eher an Personen- und Frachtbedingungen interessiert. Wird die EU zukünftig Zulassungen aus UK EU-weit akzeptieren? 

Wenn der Brexit wirklich so weichgespült werden sollte, sehe ich schon den Update einer Becker-Werbung: "Ja bin ich denn schon draußen?"

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vor 20 Minuten schrieb deewee:

https://www.bbc.co.uk/news/uk-politics-44770847

Ratten und sinkendes Schiff comes to mind! ?

Ich tippe auf GE in den nächsten 3 Monaten! 

Aus dem Artikel:

She said he was not any ordinary cabinet minister but was the "face" of the Leave campaign during the 2016 referendum and his departure would fuel speculation about a leadership challenge.

Brexit ist wirklich eine einschneidende Wende in der Geschichte des UK. Ich finde es sowas von verabscheuenswürdig, wie gewisse Leute das einfach nur dafür ausnutzen, Macht zu gewinnen. Niemand der halbwegs bei Trost ist kann doch ernsthaft glauben, dass Brexit "im Wohle des britischen Volkes" ist (das ist das, was Politiker ja eigentlich vertreten sollten). Oder es sind halt Nationalisten, die die Kosten von Brexit in Kauf nehmen, damit sie endlich wieder "souverän" werden...

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Yep and deselection to weed out remainers in the Conservative Party?

The voters up North will take care of the Labour gobshites

?

Edited by Ricard0

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