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Brexit. Wie geht´s weiter?

    Empfohlene Beiträge

    Immobilienfonds machen dicht, die Nachfrage für Wohnimmobilien

    sinkt signifikant und das Pfund wird langsam aber sicher zum Pfündchen.

    Unternehmer jammern und die junior doctors lehnen den Tarifvertrag ab,

    weil es hinten und vorne in der NHS brennt.

     

    Jetzt bleib mal locker, die Brexit Experten haben gesagt das wäre nur kurzfristig, du musst das nur so rund 5 Jahre aussitzen dann gehts wieder aufwärts.  :icon_ichwarsnich:

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    So die ersten Verfallserscheinungen sind sicht- und meßbar:

    Immobilienfonds machen dicht, die Nachfrage für Wohnimmobilien
    sinkt signifikant und das Pfund wird langsam aber sicher zum Pfündchen.
    Unternehmer jammern und die junior doctors lehnen den Tarifvertrag ab,
    weil es hinten und vorne in der NHS brennt.


    On a positive note - selten war die Wirtschafts-Live-Berichterstattung so spannend wie im Moment ... mindestens schon seit 2008 nicht mehr ...

    Habt ihr das 'Dead Elephant Chart' in der FT gesehen? Intellektuell ist es schon interessant zu sehen, wie das Schiff langsam auf Grund laeuft. Schade nur, dass wir selbst drinsitzen.

    Die Chart klingt interessant aber ich hab keine FT. Kannste mal erläutern?

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    Wie es weiter geht? Na, wenn sich Schottland abtrennt muss der name geändert werden.

    Aus UK (United Kingdom) wird FUK (Former United Kingdom)

     

    Ich faende das gut. Da muss man bei den Laenderlisten dann zumindest nicht mehr bis zum "U" runterscrollen... :icon_wink:

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    Gerade wenn man denkt, schlimmer kann es nun nimmer kommen, veroeffentlicht die BBC die erste Runde der Tory leadership Wahlen.

     

     

    Theresa May: 165

    Andrea Leadsom: 66

    Michael Gove: 48

    Stephen Crabb: 34

    Liam Fox: 16

    Liam Fox is eliminated after the first round.

     

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    Alles Mumien

    Heute im Pub,

    die Ersten sprechen sie seien redundant gemacht worden.

    Was ist das?

    bearbeitet von berliner

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    Alles Mumien

    Heute im Pub,
    die Ersten sprechen sie seien redundant gemacht worden.
    Was ist das?



    sie sind entlassen worden.
    Ganz genau genommen, sie sind 'überflüssig'. Das sagt schon alles.

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    Die Mitglieder der Torie party koenn dann wohl fuer uns,zwischen Pest und Cholera entscheiden!

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    Ich weiss, ist 'ne wilde Idee, aber lasst uns das nur mal eine Sekunde durchdenken. Wir leben im 21. Jhd. - das Zauberwort ist Social Media...

    Organisieren braucht hier nicht viel Tam Tam. Facebook, Twitter ein paar Blogs... Ganz unpolitisch - einfach mal um die Realitaeten aufzuzeigen.

    Ok - das waere ein persoenliches Risiko fuer viele, aber ich weiss mein Arbeitgeber waere hier verstaendnisvoll und so sind es sicher viele andere... ....andere vielleicht weniger. Andererseits werden die after-Brexit u.U. auch grosse Einbussen machen muessen. Redet einfach mal mit denen.

     

    Strohhalme...

     

     

    Von Natur aus bin ich kein Freund von wilden Ideen (was erwartet man schon von einem Typen aus dem wilden Osten, wo es mehr Universitaeten und Kuenstler als Polarbaeren gibt?), ich versuche meine Positiion eines vorsichtigen Warmduschers zu begruenden.

     

    Ich gehe davon aus, dass ein Fuenftel der Erwaerbstaetigen, also 5.2m von 31.5m sind ausserhalb des Koenigreichs geboren, darunter 2.21m in der EU, darunter 974k in der EU14 (Deutsche und andere Schweden) und 974k in EU/A8 (Polen, Estland, etc.) plus 232k Bulgarien/Rumaenien. Je nach der Branche kann die Anzahl der Auslaender verschieden sein, gestern las ich diesen Bericht, den FT-Journalisten nicht ordentlich verlinkt haben und da sehe ich den hoechsten Anteil an EU-Migranten in Manufacture of food products - 31%. Ich verstehe nicht viel in food manufacturing, wenn aber die Haelfte davon streikt, dann muss die Branche auf 15% der Arbeitskraft verzichten - fuer einen Tag. Wird das Land es verkraften oder zumindest die Branche oder der Arbeitgeber? Ich denke durchaus mehr als die Arbeitnehmer, darunter Tagelohner, die buchstaeblich weniger Lohn bekommen wenn sie weniger Tage arbeiten - ungefaehr so, wie manche Contractors mit einem fuenf/sechsstelligen Jahreseinkommen, aber eben in food manufacturing. post-9520-0-12374300-1467762336_thumb.png

     

     

    Ich wuerde gerne Meinungen von Sozialwissenschaflter und Oekonomen in diesem Forum hoeren, etwa wie man ordentlich drohen oder rachen kann. Wenn ich an einen Streik denke, naiv betrachte ich es aus spieltheoretischer Sicht (kann bitte jemand echte Spieltheoretiker in dieses Forum einladen, Dr. Varoufakis z.B.?): wenn alle Teilnehmer streiken, dann wird der Nutzen positiv, wenn eher weniger - dann negativ. Ich vermute, es lohnt sich auch fuer nicht Tageloehner nicht zu streiken, denn es hat Kosten, auch wenn man genug Urlaubstage hat: die kann man in die ungewisse Zukunft verschieben. Also, wenn mit Wahrscheinlichkeit von 10% man bis Ende des Jahres seine Stelle verliert, der Arbeitgeber zahlt aber die Urlaubstage, dann kostet ein Streiktag 10% des Tagessatzes. Ich koennte mir also ein System vorstellen, wo alle potenzielle Streikende eine aehnliche Summe spenden, wenn sie sich angemeldet, aber nicht gestreikt haben - damit diejenigen, die gestreikt haben, einen positiven Nutzen haetten. In einem T-Shirt zur Arbeit erscheinen bringt weniger Nachteile, das einzige Mal in meinem Arbeitsleben, als ich in Buero in einem T-Shirt erschien, hatte ich eine Spitzhacke in der Hand, meine Kollegen waren totall erschrocken, obwohl ich bloss am Abend ein Bisschen graben wollte.

     

    Gestern wurde gestreikt und zwar von 13-30k Teilnehmern, ich habe aber gar nichts in Zeitungen davon gelesen und facebook popularity trends hielt #bleumondays nicht in den top-10. post-9520-0-25037500-1467762320_thumb.png

    Aber auch wenn der Streik in BBC news erwaehnt wuerde, haette es genug Resonanz ausserhalb Londons? Wer genau ist die Zielgruppe - Geschaeftsleute oder MPs oder die Regierung oder das Wahlvolk?

     

    Auf keinen Fall sage ich, dass man nichts unternehmen muss, man muss bloss mehr Bang for the Buck erreichen, ich rede von 1 Pfund Verlust fuer mich und mindestens 1k Pfund Verlust fuer die Entscheidungstraeger - momentan schwer zu sagen wer sie sind: Theresa May soellte auch rechnen koennen, mit denen da oben, die Mistgabeln und Fakeln zur Hand haben und als Wahlvolk doch maechtig sind - die haben es mit Rechnen schwieriger, ansonsten gaebe es keinen Brexit. Ich weiss nicht wie man drohen kann, doch, ich weiss es - man muss realitaetsnah so viele Geschaefte wie moeglich etwa nach D verlagern - zumindest in Gedanken/Modellen, mit womoeglich vielen Steuerzahlern, darunter denjenigen, die nicht-EU Buerger sind (z.B. ich oder Afrikaner/Amerikaner/Australier), denen Herr Gabriel aber keine D-Staatsbuergerschaft versprochen hat. Nachdem das Wahlvolk auf ganz gute Vorhersagen von Experten gepfifen hat, kann es also schwierig sein mit dem Drohen - dafuer aber gut mit dem Raechen: man geht nicht alleine, sondern bringt die Haelfte der Abteilung mit, dafuer braucht man aber den Zielort attraktiver machen (etwa Kollegen davon ueberzeugen, dass man in Berlin eine 5x groessere Wohnung und 3x so viel Nettoeinkommen haette, was leider nicht wahr ist). Allerdings muessen alle Ideen in dieser Richtung voellig legal und idealerweise anstaendig sein, damit es zu keinem Eigentor kommt.

     

    Theoretisch koennte man die Meinung des Wahlvolkes durch mediale Ereignisse veraendern, wo es heisser gekocht als gegessen wird und mehr Rauch als Feuer gibt. Ich koennte mir durchaus vorstellen, was fuer Ereignisse das Volk gegen EU-Buerger hetzen koennte (fuer DailyMail wuerde taugen: ein Fluechtlinge mit D-Pass hat ein Maedchen mit dem Namen Lisa nicht nur vergewaltigt, sondern daraus auch eine Suppe gekocht und gegessen!), mir kommen aber Ereignisse, die das Volk fuer die EU-Buerger stimmen wurden. Vielleicht jedes Wochenende irgendwo in der Pampa protestieren und etwa Kaesefondue kochen und Norwegischen Jazz laut hoeren, damit das Volk sieht, das die Auslaender doch friedlich sind? Na gut, vielleicht ohne Norwegischen Jazz und Fondue kommt sowieso ausserhalb der EU und wenn man alleine protestiert, kann man mit Fonduegabelt sich eher schlecht gegen das Volk mit Mistgabeln und Fakeln schuetzen, da muss man als eine grosse Gruppe auftauchen und zwar dort, wo die Meinung besonders EU-kritisch ist. Darueber hinaus will man das leckere Kaesefondue nicht auf Brexiters mit Mistgabeln verschwenden, da denkt man vielleicht zu arrogant.

     

    Also allgemein versuche ich womoeglichst effizient handeln und aus oben genannten Gruenden finde ich das Streiken eher uneffizient, ich kann aber falsch liegen. Wie kann man mehr Bang for the Buck erreichen? Man darf nicht waehlen, dafuer aber Kleingeld fuer verschiedene Organisationen spenden, vorher war es Stronger In, die nach dem Referendum keine Loesungen anbieten und das finde ich schade. 

     

    Der Schaden von https://en.wikipedia.org/wiki/Great_American_Boycott war angeblich nicht hoch genug. https://en.wikipedia.org/wiki/Winter_of_Discontent war aber wirksam, so weit ich weiss.

    bearbeitet von reichp

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    hier die Debatte von gestern ueber den legal status von EU citizens in the UK und UK nationals in Europe nach dem Brexit im House of Commons, nach einer urgent question von Leave campaigner Gisela Stuart. Theresa May war nicht anwesend aber ihr Repraesentant wurde von *allen* kritisiert, worth watching:

     

     

    http://www.bbc.co.uk/iplayer/episode/b07k0pjy/house-of-commons-04072016   

     

     

     

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    hier die Debatte von gestern ueber den legal status von EU citizens in the UK und UK nationals in Europe nach dem Brexit im House of Commons, nach einer urgent question von Leave campaigner Gisela Stuart. Theresa May war nicht anwesend aber ihr Repraesentant wurde von *allen* kritisiert, worth watching:

     

     

    http://www.bbc.co.uk/iplayer/episode/b07k0pjy/house-of-commons-04072016   

     

    Das ist der link zum live feed - da laeuft jetzt nix mehr.

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    Lese gerade den Twitter feed von Michael Gove. Die Kommentare sind comedy gold!

    Hier mal eine kleine Kostprobe:

    Join me in my campaign and together we will lead this country forward: https://t.co/VISwy1Lw4D

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    One of my favourites so far:

     

    Cmo-e4HWEAAYlug.jpg

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    Ich denke dennoch, dass der Brexit nie stattfinden wird, damit meine ich dass Artikel 50 seitens UK aus, nie ausgeloest wird. 

     

    Den Grund dafuer sehe ich in der wirtschaftlichen Situation.    Dazu gehoert das Aussenhandelsdefizit von UK. Lange fiel das nicht auf, da UK  und insbs. London Geld aus dem Ausland angezogen hatte.  Herrscht nun Unsicherheit, geht das alles wo anders hin, etwa Amsterdam oder Paris, Luxemburg oder auch sogar Dublin.  Um dieses Aussenhandelsdefizit auszugleichen, muesste UK mehr produzieren und exportieren.   Nur wohin exportieren, wenn man sich von dem gemeinsamen Markt der einem geographisch naheliegt, trennen will.

     

    Senkung der Koerperschaftssteuer, wie Osborne vorgeschlagen hat?  Auch nicht moeglich, denn wuerde ich die Konzerne entlasten, aber dem Buerger mehr aufbuerden, oft dem Schwaecheren, Demjenigen der in Nord-England lebt.   Dies bringt wiederum moegliche Unruhen.

     

    Innerhalb von 2 Jahren den Austritt verhandeln, so dass man zwar Marktzugang hat, aber den Zuzug beschraenken kann, auch das wird nicht gehen.   Nebenabsprachen oder informelle Gespraech vor dem Ausloesen des Artikel 50 wurden schon seitens EU komplett unterbunden.

     

    Dass UK aus der EU so einfach austreten kann, ist rein wirtschaftlich eine duemmliche Luege von noch duemmlicheren Politikern, und noch noch duemmlicheren Waehlern, die darauf reinfallen.

     

    Taeglich ein neues NHS Hospital bauen ist ebenfalls nicht drinnen.

     

    Alleine die Tatsache, dass alle Akteure dahinter, Farage, Boris u. Co hier zutrueckgetreten sind, spricht ja schon fuer sich.   Haette das Brexit Lager auch einen Plan, haette man gleich nach dem Referendum Artikel 50 ausgeloest.

     

    Wer Mitglied eines Clubs sein will, der hat auch die Mitgliedsbeitraege zu zahlen, und die Statuten zu akzeptieren, wie jeder Andere auch.

     

     

     

    bearbeitet von London1
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    Das Venn Diagramm in diesem Artikel erklaert warum sich im Moment nichts tut

    http://www.vox.com/2016/7/5/12098156/brexit-eu-britain-venn-diagram

     

    Ah schön das jemand meine Gedanken in ein Diagram gepackt hat. Ich denke die Regierung wird abwarten ob sich eine Exit Möglichkeit (aus dem Referendums Ergebnis) bietet. Steigende Arbeitslosigkeit könnte eines sein, oder schwerer Stress mit Schottland oder irgendwas anderes down the road. Den Deal den man dem Wahlvieh versprochen hat gibt es einfach nicht, da könnte man die EU gleich abwickeln.

    Tumulte gibt es ohnehin, egal in welche Richtung man sich irgendwann mal bewegt.

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    Also bei uns in der Firma werden ca. 92% der Produkte exportiert, davon allein 56% in die EU. Wenn da noch duties etc draufkommen, prost mahlzeit, dann sind wir nicht mehr wirklich wettbewerbsfaehig,weil da nochmal ca. 10% zum jetzigen Preis dazukommt.

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    Das Venn Diagramm in diesem Artikel erklaert warum sich im Moment nichts tut

    http://www.vox.com/2016/7/5/12098156/brexit-eu-britain-venn-diagram

     

    Ah schön das jemand meine Gedanken in ein Diagram gepackt hat. Ich denke die Regierung wird abwarten ob sich eine Exit Möglichkeit (aus dem Referendums Ergebnis) bietet. Steigende Arbeitslosigkeit könnte eines sein, oder schwerer Stress mit Schottland oder irgendwas anderes down the road. Den Deal den man dem Wahlvieh versprochen hat gibt es einfach nicht, da könnte man die EU gleich abwickeln.

    Tumulte gibt es ohnehin, egal in welche Richtung man sich irgendwann mal bewegt.

     

     

    Wie gesagt, der Brexit funktioniert einfach nicht.   Es wird ihn nie geben.    Darann kann auch Theresa May nichts aendern, sie wird erstmal mit der eigenen Partei und deren Einigkeit konfrontiert sein, und wie ihre MPs zu den Dingen stehen. Erst dann kann sie ueber Artikel 50 nachdenken, oder versuchen, dies zu tun.  Auch Theresa hat die Freizuegigkeit der Arbeitskraefte zu akzeptieren, wenn sie Marktzugang will. Es geht nur so.

     

    UK hat ein Aussenhandelsdefizit, dass nicht so schnell umzukehren ist.   Zudem ist die Wirtschaft sehr stark auf internationale Finanz und steigende Immobilienwerte gesetzt.   Der Pfund wurde bisher stark abgewertet.  D.h. Importe werden noch teurer fuer UK, was im Falle einer schwachen Waehrung nicht einfach ist.  Internationale Investitionen in Immobilien werden weniger, und die internationale Finanzbranche kann auch von wo anders her arbeiten.   Ist der Umzug geregelt, ist der wirtschaft. Ausfall fuer Gesamt-Europa auch geringer. Die internationale Finanzbranche ging schnell zur normalen Tagesordnung ueber, halt von Paris oder Amsterdam oder Luxemburg aus, oder auch von Dublin.

     

    Ich denke, von der Ferne her betrachtet, dass ist in UK eher eine Regierungskrise oder eine Parteikrise mit unklarer Richtung, als eine Krise der EU.

     

    Auch Schottland kann nicht so einfach gehen.   Ein Referendum gibt's erst mit Zustimmung Londons, und dort entscheidet dzt.niemand.  Sturgeon kann zwar mit Bruessel nett und betraeftigend reden, verbindlich ist diese Aktivitaet aber nicht. Auch selbst wenn die Schotten mit einem Referendum 60 zu 40 fuer Independence stimmen, und London da zustimmt, wird's wirtschaft. nicht einfach fuer sie werden.  Es waeren erstmal 5 Jahre Griechenland-Zustand, aber dies ohne gutem Wetter, Strand und Kueche....

     

    Leisten kann sich das am Ende kein Politiker, egal ob Labour oder Conservative.

     

    Ich wuerde es eher vom Ausland her beobachten, und bei geeignetem Zeitpunkt in Immobilien investieren.   Der Pfund steht so niedrig wie seit Langem nichtmehr.   Unter 1.70 zum CAD, under 1.30 zum USD, und deutlich unter 1.20 zum Euro.   Die Unsicherheit duerfte Druck auf die Immobilienpreise bringen. Mark Carney hat ja auch schon Easing angekuendigt, demnach duerfte die Waehrung weiter unter Druck sein, und somit auch UK selbst.  

     

    Politisch wird sich bis knapp vor Weihnachten nichts tun, was solide Entscheidungen in Richtung EU bringt.

    bearbeitet von London1

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