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Brexit. Wie geht´s weiter?

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    Vielleicht sollten sich alle mal fragen , warum der Thread "Brexit wie geht es weiter" heisst.

    Passender waere " Brexit - wie konnte es dazu kommen ? "

    Durch fahrlaessige Aussagen von oeffentlichen Figuren wie Boris Johnson, David Davis und anderen Clowns.

    Bitte vergesst nicht das Marcus J Ball immer noch am Ball ist Bojo vor Gericht zu ziehen. Dazu braucht er gerne noch ein paar Pfunde.

    https://www.crowdfunder.co.uk/brexitjusticeprosecution/backers#start

    suoyarvi

    Ps.  Gestern bei einem Beisandersein auf dem Hamburger Weihnachtsmarkt - allgemeines Kopfschuetteln und Verstaenislosigkeit als es um das UK ging.   Und das ging von 20 jaehrigen bis hin zu 60 jaehrigen.  

     

     

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    Ich poste hier mal die Link zur Rede von Sir Ivan Rogers (https://en.wikipedia.org/wiki/Ivan_Rogers)  https://news.liverpool.ac.uk/2018/12/13/full-speech-sir-ivan-rogers-on-brexit/?fbclid=IwAR22zkI6Gumrf8q18JFG2jnpOjSYECezLVXtu70ijdHOhrsRAASW-DuPQIU in der Hoffnung es spaeter zu lesen...

    Upd: Habe seine Rede auf 11 A4-Seiten gelesen und eigentlich war es wert. Er ist wohl einer der wenigen kompetenten Leuten, die oeffentlich sprechen.

    bearbeitet von reichp
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    1 hour ago, reichp said:

    Oje. da sind leider eine Menge bittere Wahrheiten drin.

    Macht einen excellent read für einen verregneten Sonntag.

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    vor 10 Stunden schrieb bruno:

    Die Brexit-Demenz kennt keine Grenzen. So ein VI ist Handelsminister!

     

    auf FB  geposted 14.12.18.png

    Ich würd ja gern sagen ‘the mind boggles’, aber irgendwie wundert mich gar nichts mehr. 

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    Nachdem ich hier lange mitgelesen habe, wage ich mal eine Aussage.

    Es wird einen Brexit mit einem Kompromiss geben.

    1.) Weil TM erkannt hat, dass die EU einen hard Brexit fürchtet und wie ein Löwe weiterkämpft und weiterverhandelt. Auch, wenn es auf Seiten der EU scheinbar keinen weiteren Bedarf für Verhandlungen gibt, die Angst vor einem harten Brexit ist viel zu groß.

    2.) Weil die EU NOCH NIE etwas hart und konsequent durchgezogen hat. Siehe Griechenland. Bis 5 nach 12 hieß es: Griechenland ist pleite. 10 nach 12 stand jemand da und hat mit einem Vertrag in die Kameras gewunken. Woher auch immer der kam. Genau so wird es mit dem Brexit laufen.

    3.) Weil die EU gar nicht die Mittel hat, eine harte Grenze in Irland durchzusetzen. Wer sollte denn das machen? Bundeswehrsoldaten? Frankreich? Die alten Erzfeinde? An der englischen Grenze? Das verbietet sich von selber und alles andere ist lächerlich.

    Eventuell könnte, wenn der Vertrag nicht durchs englische Parlament geht, wonach es ja jetzt aussieht, der Kompromiss so aussehen, dass UK in einer Übergangsfrist von ca. 500 Jahren (Achtung: Ironie!) dem EWR beitritt.

    Just my 5 ct. Oder Penny?

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    22 hours ago, reichp said:

    Das UK hätte erst einen Deal aushandeln und dann die Erklärung nach Art 50 einreichen sollen, sagt Ivan Rogers. Die zwei Jahre wären die Übergangsphase geworden.

    So gesehen hat der ECJ mit der Feststellung, eine einseitige Rücknahme sei möglich, eine goldene Brücke für's UK gebaut. Nur ist TM mit ihren Tories nicht in der Lage, drüber zu gehen.

    Viel wahrscheinlicher schießen sich die Strategen in Whitehall mit einem No-Deal erst noch richtig ins Knie. Judäische Volksfront an die Macht!

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    Wie kommst Du zu dieser Meinung? WTO heisst kein Trade Deal mit irgendwem. Das ist allenfalls was fuer kleine Kacklaender, oder, besser, Neulaender, wie der Suedsudan. Fuer eine hochentwickelte Volkswirtschaft ist das wie als Erwachsener in ein Baby Onesie gezwaengt zu weren.

    Ich merke wie inzwischen der Abgrund zwischen den "stump toothed xenophobes" (Brexiters aus Remainer Sicht) und den "hoity-toity snobs" (Remainer aus Brexiter Sicht, beides gemopst vom Economist) eigentlich zu tief ist um weiter zu diskutieren.

    Es hilft nur noch waehlen, zuerst das Parlament, und wenn das keine Loesung bringt, das Volk. Das wird ein ordentliches Messerstechen werden, beide Seiten werden mit allen Mitteln kaempfen..

    Eine schoene gemeinsame Loesung gibt es nicht mehr, die Zukunft sieht auf jeden Fall erstmal recht dunkel aus.

     

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    15 hours ago, Kreuzberger said:

    Das UK hätte erst einen Deal aushandeln und dann die Erklärung nach Art 50 einreichen sollen, sagt Ivan Rogers. Die zwei Jahre wären die Übergangsphase geworden.

     

     

    Das sagt nicht nur Ivan Rogers.   Es waere die Vernunft gewesen.   Nur May stand unter politischem Druck moeglichst bald Artikel 50 einzureichen.

    Ein neues Referendum wuerde auch kaum Loesungen bringen, denn es kann

    a) auch moeglw. wieder fuer den Brexit ausgehen

    b) ein Wahlkampf vor dem Referendum wuerde die Gesellschaft wieder entzweien

    c) es wuerde nur zeigen, dass die Variante Leave eine Debatte sei, die seit mehr als 2 Jahren ohne brauchbarem und sicherem Resultat laeuft.

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    How soon they forget: Die EU hat schon im Sommer 2016 ganz deutlich gesagt, dass sie vor Artikel 50 über garnichts redet. GB sei schließlich Mitglied der EU, da gebe es nichts zu verhandeln. Ziel war natürlich, Artikel 50 zu triggern so gefährlich/verunsichernd wie möglich zu machen. Was wichtiger gewesen wäre, war eine interne Diskussion im UK bevor man die Scheidung einreichte, damit man seine Unterhändler mit klaren Zielen und Instruktionen in den Ring hätte schicken können. Auch wäre es klug gewesen, May hätte bei den Briefings besser zugehört und nicht in wichtigen Reden Verhandlungsgrenzen gezogen, die ganz klar ihre gleichzeitig geäußerten Verhandlungsziele unmöglich machten. Nicht die Verhandlungstaktik, komplette Ignoranz - und Mays grenzenlose Xenophobie - sind der Boden des Sumpfes, in dem das Ganze jetzt ersäuft. Selber schuld von A bis Zett. 

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    Und man haette auch auf die britischen EU-Beamten zurueckgreifen sollen, oder zumindest mal richtige Briefings von denen bekommen. Der EU-Botschafter durfte es nicht sein der war natuerlich zu EU-freundlich. Und das ganze Gerede von wegen "die muessen uns einen besten Deal, wegen XYZ...". Naja, werden mal sehen wo der Buergerkrieg bei den Tories steht.

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    Wie schon jemand sagte, sich Commitee Sitzungen auf BBC Parliament reinzuziehen, kann sehr aufschlussreich sein. Was da im Brexit Commitee alles glasklar gesagt wurde, hat eigentlich keinen Spielraum für Mißverständnisse gelassen - und das war der öffentliche Teil. Privat wurde da von den Diplomaten und  Civil Servants noch viel mehr Klartext gesprochen. Was sich hier abspielt, ist aber eben nicht der EU Austritt Großbritanniens, sondern der Machtkampf innerhalb der konservativen Partei und der Kampf um die Macht im Land. Brexit ist Mittel zum Zweck und wird deshalb auch so schwachsinnig gehandhabt. Um das Wohl des Landes geht s wirklich niemandem hier, auch nicht Corbyn und den Corbynistas, sonst würden sie nicht 5 Minuten vor Brexit nach Neuwahlen rufen, blos weil sie gewinnen könnten, während das Land an die Wand fährt, sondern statt dessen entweder harte Opposition oder führende Kooperation zur Rettung des Landes fahren. Da kann man aber nicht das Mäntelchen in den Wind bei hängen, deshalb passiert garnix. 

    Ich kann das wirklich nur ertragen, weil ich in D sitze und nicht um meine Zukunft bangen muss. Es bricht einem das Herz. 

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    Getade gelesen: 

    "Failed by both its major parties, the biggest loser of all is Brexit-broken Britain. Our country is careening towards disaster. All of its political institutions know this. None of them seems capable of arresting it. They continue to play their games of charades as we lurch towards the abyss.

     Andrew Rawnsley is an Observer columnist"

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    vor einer Stunde schrieb Suseschwester:

    Getade gelesen: 

    "Failed by both its major parties, the biggest loser of all is Brexit-broken Britain. Our country is careening towards disaster. All of its political institutions know this. None of them seems capable of arresting it. They continue to play their games of charades as we lurch towards the abyss.

     Andrew Rawnsley is an Observer columnist"

    Die vergleichbare Scene haben wir in DE  ein mal gehabt. Sie wollen das anscheinend nachmachen. Funktioniert nur eingeschränkt. Lesson learned - never again. 

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    Glaubt man Ivan Rogers, müsste das UK in seltener Eintracht die Rücknahme der Austrittserklärung Art 50 befürworten. Für Remainer ist das eine klare Sache; doch auch für Hard-Core Brexiters wäre es der aussichtsreichste Weg zum erfolgreichen Brexit.

    Es war Taktik der EU, Austrittsverhandlungen erst nach Einreichen der Austrittserklärung zu beginnen, weil das UK so von Anbeginn unter Zugzwang stand. Klügere Politiker als Theresa May hätten in Brüssel solange als Bremsklotz fungieren und Sand ins Getriebe kippen können, bis von Seiten der EU ein Angebot gekommen wäre. Beispielsweise ein Norwegen-Modell. Dann erst hätte die Austrittserklärung eingereicht werden sollen.

    Das UK könnte immer noch diesen Weg gehen, die letzten 30 Monate als Beispiel abkaken, wie man mit der EU nicht verhandelt, und später eine neue Austrittserklärung einreichen. Glück für die EU, daß aus wahltaktischen Gründen weder Labour noch Tories von dieser Erkenntnis profitieren können und offenbar beide Seiten zu dumm sind, einfach mal.am.gleichen Strang zu ziehen.

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    Am 14.12.2018 um 22:27 schrieb bruno:

    Die Brexit-Demenz kennt keine Grenzen. So ein VI ist Handelsminister!

     

    auf FB  geposted 14.12.18.png

    Wie gut würde es DE gehen, wenn es nicht durch die EU ständig am traden gehindert würde? Wahrscheinlich wäre es nicht nur Export-Weltmeister,  sondern Export-Marsmeister.

    Welches Land hat eigentlich Politiker mit derartig ausgeprägter Vokaldiarrhoe verdient?

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    45 minutes ago, ClaudeW said:

    Wie gut würde es DE gehen, wenn es nicht durch die EU ständig am traden gehindert würde?

    Bin ein wenig verwirrt von diesem Statement. Alle Mitglieder der EU haben gewisse Regelungen usw. vereinbart (inkl. UK) - und man haelt sich an die Regeln, auch im Cricket Club.  Ja ich weiss, UK kann dann mit allen moeglichen Laendern handeln (kann sie sowieso) - Boris Johnson erwaehnte das man jetzt auch mit Peru einen Handelsvertrag abschliessen kann.

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    https://www.oddschecker.com/politics/british-politics

    Wenn ich das richtig bei dem 2. Referendum verstehe, dann bekommt man im Falle von No Ref fuer jede £6 Einsatz zusaetzliche £5.

    Im Falle von Yes Ref bekommt man £5 extra fuer jede £4 Einsatz?

    Bin leider kein Wettbueroexperte, glaube aber, dass an sowas die Wahrheit irgendwie ablesbar ist. Aehnlich wie beim Bondmarkt.

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    vor 2 Stunden schrieb CvC:

    https://www.oddschecker.com/politics/british-politics

    Wenn ich das richtig bei dem 2. Referendum verstehe, dann bekommt man im Falle von No Ref fuer jede £6 Einsatz zusaetzliche £5.

    Im Falle von Yes Ref bekommt man £5 extra fuer jede £4 Einsatz?

    Bin leider kein Wettbueroexperte, glaube aber, dass an sowas die Wahrheit irgendwie ablesbar ist. Aehnlich wie beim Bondmarkt.

    Für „Yes Ref“ (also dafür dass ein 2. Referendum durchgeführt wird) sind die Odds hier 5/4, d.h. bei £4 Einsatz gewinnt man seinen Einsatz zurück plus £5 Gewinn.

    Wenn man auf „No Ref“ setzt (also darauf, dass es kein zweites Referendum gibt), gewinnt man einer Quote von 5/6 bei £6 Einsatz seinen Einsatz zurück plus £5 Gewinn.

    Und dann wird noch eine Quote von 3/1 dafür angeboten, dass ein zweites Referendum 2019 zu einem Remain-Ergebnis führt. (Dabei kassiert man für jedes eingesetzte Pfund £4 [seinen Einsatz + £3]).

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    vor 7 Stunden schrieb Kreuzberger:

    Kannst du das in einem Satz mit Wahrscheinlichkeiten in % zusammenfassen?

     

    Das musste ich nachschauen. Derjenige, der die Odds oben festgelegt hat, hält es für 44,4% wahrscheinlich, dass es zu einem zweiten Referendum kommt, für 54,5% wahrscheinlich, dass es kein zweites Referendum gibt und für 25% wahrscheinlich, dass es 2019 ein zweites Referendum gibt, in dem Remain gewinnt.

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