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Brexit. Wie geht´s weiter?

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    18 hours ago, oche_alaaf said:

    Bei einer basis rate von 0.75% gibt es da nicht viel Moeglichkeiten ...

    Also Zinsen schnell noch ein bisschen mehr rauf?

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    17 hours ago, Jensemann said:

    Rate hikes kann sich das Land dann nicht leisten, teureres Geld verschlimmert nur alles. Also wird man die Zinsen wieder senken (wo nicht viel Spiel ist) und massiv die Geldschleusen aufdrehen (mindestens QE ...)

    Andererseits gibt es das Inflationsziel um die 2%, weil billiges Geld ebenfalls nicht gut ist für ein Land. Zu hohe Inflation verringert die Planungssicherheit, es wird weniger investiert, Privatvermögen wandern in Fremdwährungen usw. Es ist also nicht sicher, ob die BoE im Krisenfall eine Inflation von weit über 2% mit Zinssenkungen und QE zusätzlich anfacht; jedenfalls entspräche es nicht ihrem Auftrag.

     

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    vor 49 Minuten schrieb Kreuzberger:

    Andererseits gibt es das Inflationsziel um die 2%, weil billiges Geld ebenfalls nicht gut ist für ein Land. Zu hohe Inflation verringert die Planungssicherheit, es wird weniger investiert, Privatvermögen wandern in Fremdwährungen usw. Es ist also nicht sicher, ob die BoE im Krisenfall eine Inflation von weit über 2% mit Zinssenkungen und QE zusätzlich anfacht; jedenfalls entspräche es nicht ihrem Auftrag.

     

    Ja, ich habe nachdem ich das schrieb dann an die Mörderzinsen in der Türkei denken müssen (17,75%). Die scheinen aber dennoch nicht so wirklich zur Kurspflege beitragen zu können. Von den 2% Richtwert können die sich mit no-deal verabschieden, unabhängig von der central bank policy. Da wird einfach nichts mehr draus. Importierte Inflation vs. gesteigertem Preisdruck der Export Wirtschaft. Carney wird schon wissen warum er heim will. Eine Wahl zwischen Pest und Cholera wird er sich eher nicht ausgemalt haben als er den Job antrat.

    Natürlich kann man das Problem auch anders lösen. Man kürzt die Gehälter. Der Mindestlohn müsste weg nach no-deal, dann hätte der exporteur etwas Luft gewonnen.

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    Ich denke ohne großes Fachwissen in diesen Dingen, kann man dennoch feststellen das ein Brexit nicht zum Wohlstand von GB beitragen wird. Ganz egal wie extrem die ganze Sache am Schluss wird. Für alle die, die jetzt schon am unteren Rand des Existenzminimums herumkrebsen wird es also ganz schwer. 

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    13 minutes ago, chrgai said:

    Für alle die, die jetzt schon am unteren Rand des Existenzminimums herumkrebsen wird es also ganz schwer. 

    Das ist moeglicherweise richtig, ist aber meiner Meinung nach nicht der passende Blickwinkel.

    Wir kommen aus einer Zeit wo Geld das Primat ist. Freiheit, Kapitalismus, auf der Leiter der Gesellschaft hochsteigen.

    Nun kommt ploetzlich eine eher nativistische Stroemung, getragen von Menschen, die in diesem Rat-Race nicht mithalten koennen, die den Unterschied von £1 zu £2 so richtig gar nicht verstehen, von Menschen die sich neben Buffett und Bezos unwohl und voellig ungenuegend fuehlen.

    Diese ganzen Probleme, und dieses Gefuehl der Chancenlosigkeit gab es nicht so zu der Zeit, als der Newsagent noch gut englisch sprach.

    Insofern ist Brexit keine duemmliche wirtschaftliche Selbstverstuemmelung, sondern eine Hinwendung zu einem neuen Ziel, das sich nicht in Pfundmuenzen und Karriereerfolg ausdruecken laesst.

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    vor 43 Minuten schrieb Mary Le Bone:

    Hallo liebe Community, seit gestern bin ich wieder zurück in London und werde auch erstmal hier bleiben, solange man das nach dem Brexit noch darf. Ich hab von 2015 bis kurz nach dem Brexit in London gelebt und fand das allgemeine Miteinander ganz angenehm. Wie empfindet ihr die Situation im Moment? Wie werden insbesondere Deutsche behandelt? Merkt ihr einen ansteigenden Rassismus ? 

    Danke für Eure Meinungen/Einschätzungen! 

    Dir ist schon klar das Brexit noch nicht stattgefunden hat? Ich denke London ist wie immer nicht England und auch da hängt es ab davon wo man ist... unsere Konsequenzen für das was schon anfängt und sicher nicht besser wird ist das wir wieder zurück nach Deutschland gehen bzw. mein Mann auswandert solange er noch so kann 

     

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    47 minutes ago, Mary Le Bone said:

    Wie empfindet ihr die Situation im Moment?

    Also, wir denken ueber stockpiling nach.  Und aufstocken der Euro Vorraete.  Und Jobsuche in Deutschland ist voll im Gange.

    suoyarvi

    bearbeitet von suoyarvi
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    Was den ansteigenden Rassismus anbelangt, braucht man ja nur mal auf Boris Johnsons letzte Ergüsse zu schauen. Als ich noch in London gelebt habe, dachte ich immer, so etwas würden sich höchstens deutsche (CSU-) Politiker trauen, aber mittlerweile ist im UK wohl alles möglich.

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    vor 2 Stunden schrieb Mary Le Bone:

    Hallo liebe Community, seit gestern bin ich wieder zurück in London und werde auch erstmal hier bleiben, solange man das nach dem Brexit noch darf. Ich hab von 2015 bis kurz nach dem Brexitvotum in London gelebt und fand das allgemeine Miteinander ganz angenehm. Wie empfindet ihr die Situation im Moment? Wie werden insbesondere Deutsche behandelt? Merkt ihr einen ansteigenden Rassismus ? 

    Danke für Eure Meinungen/Einschätzungen! 

    Die Insel war mal flauschiger. ☺ 

    Jetzt reden sie dort so wirr und werden immer befremdlicher.

    bearbeitet von berliner
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    Hier im Norden ist alles wie immer, die Leute machen sich kaum Gedanken um Brexit. Die Sonne scheint. 

    Brexitsichere Quellen für Lebensmittel gibt es durchaus, grow your own und edible landscape ist hier nix Neues. Momentan gibt es Brombeeren, Äpfel und Zwetschgen kostenlos und zum selber Pflücken. Dig on for victory. Käse macht der Bauer im Nachbardorf ;)

    Rassismus richtet sich eher gegen Polen als gegen Deutsche, negative Kommentare gegen Deutsche hab ich weder vor noch nach dem Referendum gehört.

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    Ganz sicherlich im Anstieg ist die Tendenz, alle möglichen Attitüden unter Rassismus zu subsumieren. Nicht nur in Grossbritannien, obschon der Brexit auch hier zum allgemeinen Verdruß beiträgt.

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    4 hours ago, Hafi said:

    Rassismus richtet sich eher gegen Polen als gegen Deutsche, negative Kommentare gegen Deutsche hab ich weder vor noch nach dem Referendum gehört. 

    Woran ich mich aus meiner Zeit in UK nicht entsinnen kann, ist die Frage nach dem Teil Deutschlands. Wenn ich in USA/Kanada als Deutscher erkannt werde, folgt sehr oft die Frage: "which part of Germany?" Ich sage dann immer Berlin oder manchmal, wenn ich gütig gestimmt bin, Hannover. Meistens können also auch die besser informierten Gesprächspartner weiter grübeln, ob sie in mir ihre Vorurteile gegenüber kommunistisch sozialisierten Menschen bestätigt sehen können. Der "Red Scare" war dann auch eine Form von Rassismus, wissen wir doch um die Korrelation mit osteuropäischen und -asiatischen Herkünften.

    Wird man in Brexitannien nun ebenfalls öfter nach Teildeutschland gefragt?

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    Die Frage nach West oder Ost habe ich bestimmt seit 10 Jahren nicht mehr gehört.

    Gerade schrieb ich noch "Dig on for victory", da illustriert der New European die Stimmung im Lande mit Blumenkohl. Ja, ausgerechnet. Kein Wunder dass Tesco keinen mehr hat:

    https://www.theneweuropean.co.uk/top-stories/download-our-free-dig-for-brexit-poster-1-5644516

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    To be fair living standards *are* better for elites like Johnson, Gove and Redwood: if you're loaded, Britain roundly beats Germany. Hence the "Europe is a basket case" meme among British elites. But compare the living standards of ordinary citizens and the story is so different.

    Das stimmt echt. Mit viel Geld laesst es sich hier besser wohnen als in D.

    Part of the problem is that people compare average per capita incomes, which are lower in the UK but not disastrously so. But that is down to London. Strip it out and the UK is poor compared with the German average, though very few Britons seem to know it.

    Beides Twitter Zitate aus dem Feed des vorher erwaehnten Korrespondenten

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    vor 17 Stunden schrieb CvC:

    To be fair living standards *are* better for elites like Johnson, Gove and Redwood: if you're loaded, Britain roundly beats Germany. Hence the "Europe is a basket case" meme among British elites. But compare the living standards of ordinary citizens and the story is so different.

    Das stimmt echt. Mit viel Geld laesst es sich hier besser wohnen als in D.

    Part of the problem is that people compare average per capita incomes, which are lower in the UK but not disastrously so. But that is down to London. Strip it out and the UK is poor  with the German average, though very few Britons seem to know it.

    Beides Twitter Zitate aus dem Feed des vorher erwaehnten Korrespondenten

    Wieso? Haus, Hund, Lady, Rangerover, Nanny, Privat Schule und Uni plus plus plus. 

    Anstatt zu arbeiten quatschen sie immer wirrer über fantastische Exitoptionen wo es dann Alles und Jedes für umme & lau gibt. 🙂 Komplett Langeweile anscheinend.

    (teaser off 😁)

    bearbeitet von berliner

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    vor 2 Stunden schrieb CvC:

    To be fair living standards *are* better for elites like Johnson, Gove and Redwood: if you're loaded, Britain roundly beats Germany. Hence the "Europe is a basket case" meme among British elites. But compare the living standards of ordinary citizens and the story is so different.

    Das stimmt echt. Mit viel Geld laesst es sich hier besser wohnen als in D.

    Part of the problem is that people compare average per capita incomes, which are lower in the UK but not disastrously so. But that is down to London. Strip it out and the UK is poor compared with the German average, though very few Britons seem to know it.

    Beides Twitter Zitate aus dem Feed des vorher erwaehnten Korrespondenten

    Kannst du das "besser" für gut situierte etwas ausführen? Ich habe den Eindruck man kann hier eher mehr von seinem Geld behalten als speziell in Deutschland oder gar Frankreich, aber warum sollte es ansonsten besser sein als etwa München. Klar, persönlich fallen mir viele Dinge ein, die sind aber eher sehr subjektive Faktoren. Steuertechnisch betrachtet hat sich UK durchaus verschlechtert - da fallen einige Länder in und um EU besser ab, die etwa am vernageln des non-dom Systems nicht teilgenommen haben.

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    Ich wuerde das "besser" auf die hier besser funktionierende Service Economy beziehen. Mit Geld ist hier eigentlich alles moeglich, und in D. eher nicht.

    Dann kommt die Moeglichkeit der mehrjaehrigen Nichtversteuerung von Auslandseinkommen hinzu. 

    Das alles, verbunden mit der Landessprache ist irgendwie attraktiver fuer so Jetsetter wie Muenchen, koennte ich mir denken. Da kann man ja selbst als Deutscher die locals kaum verstehen.

    bearbeitet von CvC
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    Klar, wenn man einen Appel und ein Ei für die Gesundheitsversorgung und die Rente ausgibt möchte man das gern behalten. Geht aber nicht so weiter und die EU kann das auch nicht so weiter finanzieren. 🙂 

    Die Landessprache sprechen in diesem Fall alle anderen auch, sogar Eskimos und Donalds 🙂 

    (teaser off) 🙂 

    bearbeitet von berliner

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    Die braune Linie sind die Loehne, das grosse Zickzack sind Unternehmensgewinne. Bis 2000 ist alles fair und im Gleichschritt, seit 2000 heben die so richtig ab. Ein weiterer Beweis fuer die Mutmassung, dass hier in Wirklichkeit andere Kraefte am Werk sind als Eurohass.

    Ich werde hier bald noch zu einem Sozialisten!

    (Chart auf Twitter gefunden https://twitter.com/stlouisfed)

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    Du meinst also, der typische Brexit-Wähler kannte diesen Chart (o.ä.) und hat deshalb die damit nicht ursächlich in Zusammenhang stehende Mitgliedschaft in der EU beendet? Ich glaube deine Theorie vom Kapitalismus- / Globalisierungs-kritischem Brexitwähler ist eher sowas wie Wunschdenken oder eine andersartige Verklärung. Der Großteil der Brexitwähler (die Landbevölkerung, die Alten, ...) hat diese Zusammenhänge doch gar nicht erkannt/verstanden, hat vielleicht das diffuse Gefühl abgehängt oder von der Politik nicht vertreten zu sein und wählte deshalb die Idee, dass durch Brexit alles wieder so wird wie in der guten, alten Zeit (die es dank Turbokapitalismus und Globalisierung aber nicht mehr geben kann).

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    vor einer Stunde schrieb Sorgi:

    Du meinst also, der typische Brexit-Wähler kannte diesen Chart (o.ä.)

    Ich glaube darum geht es ihm nicht. Diese ganze Extremistensuppe die zZ. an vielen Stellen hochkocht ist allerdings viel mehr ein Symbol von Unzufriedenheit als von ideologischem Rassismus, durchdachter EU Skepsis, oder anderen Dingen. Die EU, genau wie Immigranten, Flüchtlinge und keine Ahnung was noch sind einfach nur die Sündenböcke auf die man alles schiebt. So wurde Brexit ja auch vermarktet: Danach haben wir alles selbst in der Hand (und können folglich alles richtig machen). Auch das Gerede von red tape geht in die selbe Kerbe. Einen Sündenbock herzeigen. Sündenböcke funktionieren aber nur wenn die der Wähler sie nicht versteht. Keiner würde hier schreien wenn es darum geht das granny ne Kugel in den Kopf bekommt um die Rentenzahlungen zu senken und Ärzte zu entlasten. Also brauchts Immigranten die angeblich mehr kosten als sie einbringen. Gerne auch mal "gimmegrants" bezeichnet (den letzten Kommentator dieser art hab ich in der Themse ersoffen - nein, hätte ich aber gerne).

    Bei Trump, wie bei Brexit und dem Euro-Skeptizismus in einigen Mitgliedsländern geht es um Anti-establishment auf der Basis eines Sündenbocks. Die Leute merken durchaus das deren Lebensstandard immer mehr in Gefahr ist. Zumeist natürlich die Fabrikarbeiter die immer unwichtiger werden und immer öfter Kostenstelle als Wert des Unternehmens sind. Jeder Unternehmer versucht mit so wenig Personal wie möglich auszukommen (mach ich selbst mit meinen Immobilien in Deutschland so). Das war sicherlich schon immer so, die Möglichkeiten haben sich aber technisch geändert. Teils durch Automatisierung, teils weil immer effizientere (langstrecken) Transporte das outsourcing ermöglichen. Wie sagte einer der Ing. (Automatisierung Technik und sowas) der früher mit mir in Deutschland arbeitete wenn er danach gefragt wurde was er tatsächlich macht: "Ich vernichte Arbeitsplätze". Das war nicht ganz ernst gemeint, dennoch in gewissen Aspekten wahr. Eine effizientere Fabrik macht mit weniger Leuten mehr Arbeit. Das ist die definition eines guten teils dieser Effizienz. Ein anderer Teil, zu dem ich selbst mit meinen QM/QS Produkten beigetragen habe, ist der interne Druck durch protokollierte Arbeitsleistung. Wegen mir weis das Management in München wie schnell die Klofrau in Berlin war. Mindestens ein LKW Fahrer wurde auch wegen meinen Produkten entlassen. Er verbrachte jeden zweiten Tag Arbeitszeit bei McFit. Das interessante, perfide und komplexe daran: Es ging gar nicht darum die effizienz dieser Leute messen. Das war ein Nebeneffekt von Dokumentationswünschen und Pflichten, die eben auch Zeiten beinhalteten. So fällt natürlich auf wenn Putze Trude schneller ist als Hannelore und wenn Fahrer Gerd alle 2 Tage 90 Minuten auf dem Parkplatz von McFit steht. Hängt mich höher! (Gerne so auf Penthouse Höhe, ich mag Aussicht!)

    bearbeitet von Jensemann

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    Das sind US Daten, die hier im Allgemeinen aber aehnlich sind. In Deutschland sind sie wahrscheinlich nicht so aehnlich, oder nicht so drastisch.

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    Habe gerade eine lange Brexit Lecture im House of Lords mir angesehen. Lord Rees Mogg.

    Dieser poshe, etwas whiny Akzent ist aeusserst annoying.

    Gefolgt, sehr statesmanlike, von Nick Clegg.

    Rees Mogg war nicht nur dumm. Europa hat null Unicorns und ist fuehrend bei genau Null in modernen Technologien, wie GM, big Data, Robotics etc. Alles ist China und Amerika, wir sind gehandicapped durch die gesetzlichen Fesseln der EU.

    Obwohl Grossbritanniens Rolle in der EU die des Dorns in der Seite der verfetteten anderen war, der konstante Draengler fuer Innovation, so finde ich dennoch, dass Rees Mogg sein Land hoffnungslos ueberschaetzt.

     

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