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Brexit. Wie geht´s weiter?

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    11 minutes ago, FadeExx said:

    Wozu sollte die BuReg etwas sagen? Die Rechtslage ist klar und man kann mE jedem Betroffenen nur empfehlen, den Weg über die BBG zu nehmen.  

    uk.diplo.de: "Ob bei Einbürgerung nach dem formellen Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU eine Beibehaltungsgenehmigung beantragt werden muss, ist derzeit noch nicht absehbar."

    Aber du hast wie immer einen Wissensvorsprung und kannst uns aufklären?

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    2 hours ago, Kreuzberger said:

    Aber du hast wie immer einen Wissensvorsprung und kannst uns aufklären?

    Der oft belehrende Ton einiger User macht die Sache nicht einfacher.

    Einfach links posten, aus denen man auch nicht klueger wird.

    Auf die Forumssuche hinweisen, als ob man dies nicht selbst wuesste...

    Selbst eine Meinung schreiben, die auf Halbwahrheiten basiert.

     

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    7 hours ago, Schnapsglas said:

    Selbst eine Meinung schreiben, die auf Halbwahrheiten basiert.

    Ich würde nicht so weit gehen, bezüglich der kundgetanen Meinung zu Beibehaltungsgenehmigungen von einer Halbwahrheit zu reden. Nochmal Zitat uk.diplo.de: "Solange das Vereinigte Königreich Mitglied der Europäischen Union ist, kann keine Beibehaltungsgenehmigung ausgestellt werden. Entsprechende Anträge werden derzeit von der zuständigen Behörde kostenpflichtig abgelehnt."

    Heißt doch wohl, dass Deutsche, deren britische Einbürgerungszeremonie ab dem 30. März 2019 stattfindet, u.U. ihre deutsche Staatsbürgerschaft verlieren, weil das UK dann ja kein formelles EU-Mitglied mehr ist. Die dann ggf. erforderliche Beibehaltungsgenehmigung momentan aber noch gar nicht zu beantragen ist. Man kann natürlich hoffen, es werde in der Übergangsperiode bei der alten Regelung bleiben, nach der für den Erwerb der britischen Staatsbürgerschaft keine Beibehaltungsgenehmigung erforderlich ist. Genau das, wenn man deutschen Diplomaten in Grossbritannien Glauben schenken darf, ist aber immer noch nicht absehbar.

    Für mich ist der Zug mit Grossbritannien ohnehin abgefahren, aber wenn es mich beträfe wüsste ich wohl nicht, was ich von der deutschen Zögerlichkeit halten sollte.

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    On 6/10/2018 at 11:05 PM, Kreuzberger said:

    Ich würde nicht so weit gehen, bezüglich der kundgetanen Meinung zu Beibehaltungsgenehmigungen von einer Halbwahrheit zu reden.

    Damit waren nicht Deine Beitraege gemeint, sondern die oft generelle Darbietung, manch anderer Teilnehmer.

    bearbeitet von Schnapsglas

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    Für die die nicht auf der mailing list für settled Status stehen:

    As Home Secretary, I take immense pride that so many EU citizens like you have made your home here. 

    Safeguarding the rights of EU citizens in the UK has always been our first priority and the agreement we reached with the EU earlier this year did just that. The rights that you and your family currently have are protected which include access to healthcare, benefits and pensions. 

    Away from the negotiations, my team in the Home Office have been working hard to develop the service that you’ll use to get your settled status. This work will continue as we make sure that the system and processes are rigorously tested and meet every requirement ahead of the launch. 

    Today I am able to announce in more detail what this system will look like. (Link siehe unten)

    Most importantly, the application process is designed to be simple. Most people will only need to complete three sections to prove their identity, show that they live here and declare that they have no serious criminal convictions. We will also check employment and benefits records we already hold in government which for many people will mean that their proof of living here is automatic.  We hope therefore most people will not need to do anything beyond typing in personal details.

    What’s more, settled status will cost less than the fee for a British passport - £65 and £32.50 for children under 16. For those who already have valid permanent residence or indefinite leave to remain documentation, they will be able to exchange it for free.

    There will be support for the vulnerable and those without access to a computer, and we’re working with EU citizens’ representatives and embassies to ensure the system works for everyone.

    I should stress that you do not need to do anything just yet. The scheme will open later this year and we are on track to open the scheme fully by 30 March 2019. The deadline for applications to the scheme will be 30 June 2021 so there will be plenty of time for you to apply and there are absolutely no quotas for applications.

    In the meantime, please do share this message with your friends and family so that they too can stay up to date through our mailing list.

    I hope you will agree with me that this is an important step towards the commitment we made to you and your families so that you can continue your lives here.   

    Yours sincerely, 


    Sajid Javid
    Home Secretary

     

    https://www.gov.uk/settled-status-eu-citizens-families

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    Nota bene von "free and equal access to healthcare" ist nicht die Rede ...

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    Wie ist das eigentlich europaweit? Kann man zum Beispiel nach Griechenland oder Italien ziehen und dort eine effiziente Gesundheitsversorgung erwarten? In Deutschland ist sie weder free noch equal - die Versicherung kostet und das System ist dual, öffentlich und privat.

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    Na das erklärt ja dann, warum da immer noch keine Bewegung in der ganzen Sache ist,   ‘safeguarding the  rights of the EU citizens always has been the first priority’. Sind wir pesky EU citizens also Schuld, dass da immer noch kein deal zustande gekommen ist.

     

    Und nein, ich meine das jetzt nicht ernst, aber wenn ich nicht darüber lache, dann sitze ich nur noch in der Ecke und hau mit dem Kopf an die Wand.

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    Das ist ja einer der Kritik punkte an der EU, das es keine gleiches Sozialsystem  gibt.Nur wenn ich z.B. hier seit 25 Jahren Steuern bezahle und seit 6 Jahren die Konsumsteuern auch ueber meine(zugegeben bescheidene) Rente aus Deutschland, dann muss mir der Steuerfinanzierte Gesundheitsdienst wohl auch zur Verfuegung stehen.Ich nehme mit Genugtung zur Kenntnis das Ich mit meiner unbegrenzten Aufenthaltserlaubnis aus dem Jahre 2005 ,keine £65 bezahlen muss.Gluecklicherweise habe ich das Papier aufgehoben, weil es wohl nicht sicher ist das das HO eine Kopie hat.

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    vor 2 Stunden schrieb Hafi:

    Nota bene von "free and equal access to healthcare" ist nicht die Rede ...

    Was soll "free and equal" heißen und warum müsste das in die Formulierung (die aktuell lautet "It will mean you’re eligible for public services, such as healthcare and schools") aufgenommen werden?

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    7 minutes ago, Thomas aus Franken said:

    Was soll "free and equal" heißen und warum müsste das in die Formulierung (die aktuell lautet "It will mean you’re eligible for public services, such as healthcare and schools") aufgenommen werden?

    Irgendwo wird es schon einen Haken haben.   Man darf zwar bleiben und Steuern zahlen, bekommt aber nicht die gleichen Leistungen. Kann gut sein, dass das in diese Richtung gehen wird.

    Via National Insurance Number, deren Contributions sowie Passport Numbers und Immigration Records sollte es eigentlich alles ziemlich einfach gehen, - sollte man meinen. Die Frage ist halt, sind alle Ein- und Ausreisen von EU Buergern wirklich aufgezeichnet worden, und nicht Jeder hat bei einem laengeren Aufenthalt in UK immer gearbeitet, oder immer Job Seeker's Allowance bezogen....

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    18 minutes ago, Schnapsglas said:

    Via National Insurance Number, deren Contributions sowie Passport Numbers und Immigration Records sollte es eigentlich alles ziemlich einfach gehen, - sollte man meinen. Die Frage ist halt, sind alle Ein- und Ausreisen von EU Buergern wirklich aufgezeichnet worden, und nicht Jeder hat bei einem laengeren Aufenthalt in UK immer gearbeitet, oder immer Job Seeker's Allowance bezogen....

    Wenn ich nach 19 Jahren , nun schon 6 Jahre Staatspension beziehe, deren Hoehe etwa dem enspricht, wozu ich nach 30 Jahren Anspruch haette, weis ich nicht was da sonst noch nachzuweisen ist.

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    On 6/11/2018 at 4:05 AM, Kreuzberger said:

    Für mich ist der Zug mit Grossbritannien ohnehin abgefahren, aber wenn es mich beträfe wüsste ich wohl nicht, was ich von der deutschen Zögerlichkeit halten sollte.

    Also mich nervt es ganz gehörig!

    Sonst wird doch auch immer alles super durchgeplant und was ist denn daran so schwierig das jetzt schon abzusehen?

    Ich fühle mich von der Bundesregierung im Stich gelassen, bezüglich der doppelten Staatsbürgerschaftsfrage, und auch von der EU.

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    vor 10 Stunden schrieb che68:

    ... dann muss mir der Steuerfinanzierte Gesundheitsdienst wohl auch zur Verfuegung stehen.

    Wie kommst du da drauf, dass du da ein Anrecht darauf hast wenn sich deine Rechtssituation ändert? Ein Recht auf Nationalstaatliche Leistungen haben Staatsbürger, und Menschen, denen Rechte auf Gesetzesgrundlage gewährt wurde. Diese Gesetzesgrundlage kann sich aber jederzeit ändern, und dann ...

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    5 minutes ago, chrgai said:

    Wie kommst du da drauf, dass du da ein Anrecht darauf hast wenn sich deine Rechtssituation ändert? Ein Recht auf Nationalstaatliche Leistungen haben Staatsbürger, und Menschen, denen Rechte auf Gesetzesgrundlage gewährt wurde. Diese Gesetzesgrundlage kann sich aber jederzeit ändern, und dann ...

    Safeguarding the rights of EU citizens in the UK has always been our first priority and the agreement we reached with the EU earlier this year did just that. The rights that you and your family currently have are protected which include access to healthcare, benefits and pensions. 

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    vor 36 Minuten schrieb che68:

    Safeguarding the rights of EU citizens in the UK has always been our first priority and the agreement we reached with the EU earlier this year did just that. The rights that you and your family currently have are protected which include access to healthcare, benefits and pensions. 

    Heute so, morgen so. In Stein ist dieser Brief ja wohl nicht gemeißelt. Ich wünsche dir ja, dass es so bleibt. Aber man muss sich im Leben eins klar machen: Wer ein Recht einräumt, kann es auch ausräumen.

    Gruß,

    Christian

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    vor 16 Stunden schrieb Sil ke:

    We will also check employment and benefits records we already hold in government which for many people will mean that their proof of living here is automatic.  We hope therefore most people will not need to do anything beyond typing in personal details.

    Fragt sich nur warum das Home Office das bei PRC Antraegen nicht schon so gemacht hat.

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    1 minute ago, essexman said:

    Fragt sich nur warum das Home Office das bei PRC Antraegen nicht schon so gemacht hat.

    Weil urspruenglich die Nachfrage nach PR Karten nicht da war, weil man die eigentlich nicht brauche, und als dann der Ansturm nach dem Ref kam war es dann zu spaet neue Systeme einzufuehren, und ich nehme mal an es sind die Interfaces zwischen den Ministerien die das Problem sind. IT und GOV geht nicht gut zusammen.

    Ich mache hier keine Entschuldigung aber so laufen Sachen mal ebend, auch in der Privatwirtschaft.

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    Frage mich manchmal ob sie all diese Daten die sie fordern auch von ihren eigenen Bürgern haben oder fordern. Würde wohl einen Aufschrei geben wie damals mit dem Vorschlag von ID-Cards.
    Naja, ist mal wieder Freitag und das ist gut so jetzt. 🙂

    bearbeitet von berliner

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    vor 14 Minuten schrieb berliner:

    Frage mich manchmal ob sie all diese Daten die sie fordern auch von ihren eigenen Bürgern haben oder fordern. 

     

    Mit „all diese Daten“ meinst du den Namen und wie lange man schon hier lebt? Ich glaube, diese Daten haben sie auch von den hier geborenen Bürgern.

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    On 6/22/2018 at 5:52 AM, Meister Eder said:

     

    Ich fühle mich von der Bundesregierung im Stich gelassen, bezüglich der doppelten Staatsbürgerschaftsfrage, und auch von der EU.

    Ich mich auch.  Und in Deutschland werden derweil Sonntagsreden über die europäische Bürgergesellschaft gehalten - während diejenigen, die die europäische Komponente ihrer Staatsbürgerschaft ernstgenommen haben, jetzt, wo es darauf ankommt, im Stich gelassen werden.  Die EU hätte niemals dem Beginn der zweiten Phase der Verhandlungen zustimmen dürfen. Noch immer hängen unsere Rechte in der Luft, und der versprochene Settled Status ist eine erhebliche Verschlechterung, für die wir auch noch blechen sollen. 

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    On 6/22/2018 at 3:18 PM, Thomas aus Franken said:

    Mit „all diese Daten“ meinst du den Namen und wie lange man schon hier lebt? Ich glaube, diese Daten haben sie auch von den hier geborenen Bürgern.

    Von den Windrush-Abgeschobenen hatten sie sie nicht, u. a. auch weil landing cards vom Home Office vorsätzlich vernichtet wurden. Da sollten Staatsbürger dann auf einmal vier Dokumente pro Jahr zum Nachweis dauerhaften Aufenthalts im UK vorlegen. 

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    Interessanter Artikel, aus der Sicht einer Tuerkin die in UK lebt.

    https://www.welt.de/wirtschaft/article178123694/Brexit-Grossbritannien-in-der-Zuwanderungsklemme.html

    Abgesehen, dass fuer Staatsbuerger der Tuerkei andere Regeln gelten, da ausserhalb der EU, ist jemandem bekannt, dass im Bekanntenkreis anderen EU Buergern etwa die Permanent Residency oder die Einbuergerung verweigert wurde?

     

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    On 6/24/2018 at 5:25 PM, Schnapsglas said:

    ist jemandem bekannt, dass im Bekanntenkreis anderen EU Buergern etwa die Permanent Residency oder die Einbuergerung verweigert wurde?

     

    ja, einem Kollegen von mir, deutscher Dad, englische Mom, beide bei der Army in DE beschäftigt, er wurde in DE geboren mit deutschem Pass, seit seinem 7. Lebensjahr in UK, Schule, Uni, Job. Es gab sogar einen Brief von der Army (?), dass er Anrecht auf britische citizenship hat, da auch der englische Opa be der Army war ... haben die sich all die Jaaaaahre nie geschert, weil ist ja schon ne Stange Geld, vom paperwork mal abgesehen. Nach dem referendum dann flott den Antrag gestellt ... abgelehnt vom HO, er ist nicht englisch genug .... dann schnell den deutschen Pass erneuert ... weiss nicht was der letzte Stand der Dinge ist, aber war schon shocking

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