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Idefix

Brexit. Wie geht´s weiter?

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    @Schnapsglas Das Problem mit der AfD ist (m.M.n.), dass Ursachen fuer Probleme ausschliesslich auf bestimmte Gruppen reduziert wird. Zum Beispiel Hell's Angels wollen auch einen rechtsfreien Raum und akzeptieren das Gesetz nicht. Viele AfD-Mitglieder sind zudem nicht abgeneigt oeffentlich gegen einzelne Personen zu hetzen, von Sex mit Minderjaehrigen zu fantasieren oder mit der "Identitaeren Bewegung" zu koopieren.

     

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    1 hour ago, hannes7 said:

    @Schnapsglas Das Problem mit der AfD ist (m.M.n.), dass Ursachen fuer Probleme ausschliesslich auf bestimmte Gruppen reduziert wird. 

     

    Also so wie die Brexiteers? Dann ist das UK auf dem "AfD-Weg" schon bedeutend weiter als Deutschland.

    bearbeitet von Smirnoff
    Verschrieben

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    1 hour ago, Smirnoff said:

    Also so wie die Brexiteers? Dann ist das UK auf dem "AfD-Weg" schon bedeutend weiter als Deutschland.

    Wer hier auf welchem Weg wohin weiter ist, ist fuer mich fraglich.  Es ist jedenfalls der falsche Weg.

    Die Parallelen zur Geschichte sind aber in allen Faellen besonders beim Brexit zu deutlich, zumindest fuer mich.  Andere moegen andere Meinungen haben. Der Populismus laeuft immer nach gleichen Grundzuegen ab.

    Diejenigen, die fuer den Brexit und Leave aufgehetzt wurden, werden sicher nicht die Gewinner sein.  Und Leute wie Jacob Reese Mogg, Nigel Farage, David Davis oder Boris Johnson moegen zwar von den in UK lebenden EU Buergern von "einfaeltig" bis "nicht aus diesem Jahrhundert" gesehen werden, geistig dumm sind sie aber mit Sicherheit auch nicht, - vermutlich sind deren Finanzportfolios aus UK bereits einige Zeit vor dem Referendum-Resultat abgezogen gewesen.  Das die Waehrung nicht steigen wird, dass die Wirtschaft nicht ohne Schaden bei einem Brexit sein wird, ist ja kein grosses Geheimnis fuer Jeden der halbwegs denken kann.....

    Ahnlich, die NS-Zeit, und der NSDAP die auch per Wahlen gewissermassen zur Macht kam.  Diejenigen, die sich aufhetzen liessen, auf irgendwelche Parteipropaganda-Treffen gingen, irgendwo dem Fuehrer zugejubelt hatten, waren im seltensten Falle die Gewinner.  Gewinner waren ganze Industriesparten, diverse industrielle Familien, alle Moeglichen, die irgendwo mitschnitten, die Auftraege fuer die Waffen und Ruestungsindustrie waren gross.  So mancher Industriellenfamilie wurde nach dem Krieg das Eigentum genommen, so manche Industriellenfamilie kam davon, und konnte sogar ein bekanntes Automobilunternehmen kaufen.....

    Der Brexit ist natuerlich nicht so boesartig wie die NS-Zeit, gewisse Parallelen in der Fuktionsweise "gewusst wie" sind aber allzu deutlich.   Voraussetzung ist eine langsam sich spaltende Gesellschaft, egal ob politisch, oder was den privaten Wohlstand betrifft.  Unterschiede zwischen Haben und Nicht-Haben sind meiner Erfahrung in UK groesser als in anderen EU Laendern.

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    Bon Mot aus dem Telegraph:

    Welche Organisationen versuchen mit Drohungen und Erpressungen Mitglieder vom Austritt abzuhalten?

    Antwort: Nur die Mafia und religioese Kulte der miesesten Artund die EU hat denselben Charakter.

    Kacheng :)

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    vor einer Stunde schrieb Smirnoff:

    Also so wie die Brexiteers? Dann ist das UK auf dem "AfD-Weg" schon bedeutend weiter als Deutschland.

    Wenn, dann wuerde ich (persoenlich) die AfD mit Ukip vergleichen: Machtkaempfe, unfaehig zu regieren, wirklich sehr suspekte Mitglieder.
    Zum Beispiel dieser Bolton (Parteivorsitzender): Seine Freundin aeussert sich mit einem rassistischen Kommentar. Wegen oeffentlich Druck, verkuendet Bolton oeffentlich die Trennung. Zwei Tage spaeter wurde er mit seiner Freundin fotografiert. Daraufhin will Ihn die Partei zum Ruecktritt zwingen und Bolton sagt einfach "Nein". Jetzt bekommt er kein Gehalt und soll so zum Ruecktritt gezwungen werden ... :icon_jaklar:
     

    Brexit vergleiche ich eher mit Trump: Reiche werden reicher, Arme werden aermer

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    5 minutes ago, hannes7 said:

    Wenn, dann wuerde ich (persoenlich) die AfD mit Ukip vergleichen: Machtkaempfe, unfaehig zu regieren, wirklich sehr suspekte Mitglieder.
    Zum Beispiel dieser Bolton (Parteivorsitzender): Seine Freundin aeussert sich mit einem rassistischen Kommentar. Wegen oeffentlich Druck, verkuendet Bolton oeffentlich die Trennung. Zwei Tage spaeter wurde er mit seiner Freundin fotografiert. Daraufhin will Ihn die Partei zum Ruecktritt zwingen und Bolton sagt einfach "Nein". Jetzt bekommt er kein Gehalt und soll so zum Ruecktritt gezwungen werden ... :icon_jaklar:
     

     

    Kommt selten vor das ich mit jemandem hier uebereinstimme aber UKIP is a busted flush. Aber wer braucht Sie noch wo wir wieder eine Conservative Partei haben die den Namen auch verdient. Die AFD gibt es auch nur weil die CDU die Politik des linken Randes macht. Wo sind wir jetzt SPD 18/ AFD 16% oder ist es schon andersrum?

     

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    naja, UKIP ist tot anyway. In UK kriegen sie wegen first past the post keinen oder höchstens einen Parlamentarier ins Parlament, im EU Parlament sind sie ja, nachdem sie erfolgreich Brexit propagiert haben, ab 2019 dann auch draussen; da fliest dann auch kein Geld mehr. Das hat auch Herr Farrage erkannt und machte schnell die Biege, und betätigt sich und als Radioshow Host und Großmaul.

     

    bearbeitet von Idefix

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    13 minutes ago, hannes7 said:

    Wenn, dann wuerde ich (persoenlich) die AfD mit Ukip vergleichen: Machtkaempfe, unfaehig zu regieren, wirklich sehr suspekte Mitglieder.
    Zum Beispiel dieser Bolton (Parteivorsitzender): Seine Freundin aeussert sich mit einem rassistischen Kommentar. Wegen oeffentlich Druck, verkuendet Bolton oeffentlich die Trennung. Zwei Tage spaeter wurde er mit seiner Freundin fotografiert. Daraufhin will Ihn die Partei zum Ruecktritt zwingen und Bolton sagt einfach "Nein". Jetzt bekommt er kein Gehalt und soll so zum Ruecktritt gezwungen werden ... :icon_jaklar:
     

    Brexit vergleiche ich eher mit Trump: Reiche werden reicher, Arme werden aermer

    Diesen ganzen partei-internen Unsinn innerhalb der AfD habe ich nichtmehr so genau verfolgt. Wie schon geschrieben, die haben kaum politische Erfahrung.

    Einzige Parallele zu Brexit UK ist, dass die Bevoelkerung in Deutschland zum Thema Fluechtlinge gespalten erscheint, und selbst der Erwerb von Deutschkenntnissen als "rechts" beschrieben wird.   Diese Beschreibung kommt eher aus der linken Ecke, und deutet nur auf die Spalung hin.    Wirkliche politische Faehigkeit hat die AfD auf Grund ihrer mangelnden politischen Erfahrung nicht, und Bewegungen wie PEGIDA noch weniger.   Sie nehmen halt der CDU oder der FDP oder der SPD nur Stimmen weg, sodass eine vernuenftige Regierungsbildung nicht einfacher wird.

    Brexit ist mit Trump durchaus vergleichbar, - auch wie es zu der Wahl gekommen ist.   Die Kluft zwischen Haben und Nicht-Haben geht in UK weiter auf und die Zweiklassengesellschaft wird deutlicher werden.  Aehnlich wie in den USA sehe ich dies in UK im Gesundheitswesen kommen.  Noch erscheint der NHS kostenlos, allerdings muessen bereits Buerger aus nicht EU Laendern mit irgendeiner Surcharge zahlen, obwohl sie die gleichen Steuern zahlen und legale Visas haben. Reiche habenohnehin ihre pirivaten Versicherungen.    

    Welche politische Stroeme die Spaltung der Gesellschaft in UK und USA in Zukunft fuer sich nutzen werden bleibt offen. Trump sehe ich da weniger problematisch, dazu ist er zu kurz drann, und bei den naechsten Wahlen ( Ende 2018 gibt's bereits Wahlen im Congress ) ist er irgendwann ohnehin weg....   Brexit hat die Gefahr permanent und unumkehrbar zu sein.

     

     

     

    bearbeitet von Schnapsglas

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    14 minutes ago, Ricard0 said:

    Bon Mot aus dem Telegraph:

    Welche Organisationen versuchen mit Drohungen und Erpressungen Mitglieder vom Austritt abzuhalten?

    Antwort: Nur die Mafia und religioese Kulte der miesesten Artund die EU hat denselben Charakter.

    Kacheng :)

    nö. es hält niemand das UK davon ab, auszutreten, und dann ein nettes Trade Agreement mit der EU auszuhandeln, ist es nicht das, was die Rechtsaussen wünschen?

    Was das UK halt gerne hätte, ist, auszutreten, sich aller solidarischen Verpflichtungen entledigen, und trotzdem weiter mitzuspielen.

    Erinnert mich so ein bißchen an einen Segelverein, wo einem die Mitgliedsgebühr und die Freiwilligenarbeit am WE zuviel ist, und wo man dann nach Austritt fragt, ob man gegen eine kleine Gebühr nicht doch am Samstag und Sonntag zur peak hour segeln kommen kann . . .

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    vor 40 Minuten schrieb Schnapsglas:

    ...Einzige Parallele zu Brexit UK ist, dass die Bevoelkerung in Deutschland zum Thema Fluechtlinge gespalten erscheint, und selbst der Erwerb von Deutschkenntnissen als "rechts" beschrieben wird....

    Bist Du sicher, daß in Deutschland EU-Nationals als "Flüchtlinge" beschrieben werden? 

    Und Nicht-Europäer kann England selbständig regeln - ohne Brexit. Hammse nich, wollnse nich.

    bearbeitet von FadeExx

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    2 minutes ago, FadeExx said:

    Bist Du sicher, daß in Deutschland EU-Nationals als "Flüchtlinge" beschrieben werden? 

    Und Nicht-Europäer kann England selbständig regeln - ohne Brexit. Hammse nich, wollnse nich.

    Du weist sehr wohl, was mit meiner Darstellung gemeint ist.

    Das Thema Auslaender ( non EU ) und das Thema Fluechtlinge sind nicht nur Punkte die die Gesellschaft spalten, sie sind auch Brennpunkte.

    In Deutschland wird man sich rasch Gedanken machen muessen, ob man Themen wie "Osmanen Germania", "Osmanen Boxclub", "Graue Woelfe" oder auch Themen wie Familiennachzug, besonders wenn es um Ehen mit Minderjaehrigen oder Mehrfachehen geht in Zukunft akzeptieren wird.   Auch DTIB Vereine, oder Ableger der Kurdischen Arbeiterpartei und offene Konflikte zwischen Tuerken und Kurden brauche ich in Deutschland nicht.    Das der kurdische Anfuehrer (manchmal wird sein Gesicht auf der Kurdenflagge dargestellt) heute in der Tuerkei im Knast hockt, auf EU Ebene als Terrorist eingestuft wird, und nachweislich auf Deutschem Boden Dissitenten ermorden lies, scheint da die Linken nicht zu interessieren.

    Und das all dargestellt, ohne von Linken als Rechts bezeichnen werden zu wollen.  Auch wenn Du es nicht glaubst, ich bin mit der Meinung nicht alleine.  Und nein, AfD habe ich auch nicht gewaehlt.

    Ich weis nicht, warum es bis heute unmoeglich ist, diese Themen in Deutschland direkt anzusprechen.

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    1 hour ago, Ricard0 said:

    Bon Mot aus dem Telegraph:

    Welche Organisationen versuchen mit Drohungen und Erpressungen Mitglieder vom Austritt abzuhalten?

    Antwort: Nur die Mafia und religioese Kulte der miesesten Artund die EU hat denselben Charakter.

    Kacheng :)

    Da wurde das UK auf der Liste vergessen im Run up zum schottischen Indyref

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    vor 27 Minuten schrieb Schnapsglas:

    Du weist sehr wohl, was mit meiner Darstellung gemeint ist.

     

    Nein, insoweit als Du einen Bezug zum Brexit herstellst. Die Anerkennung von Ehen Minderjähriger/Mehrfachehen zB hat Deutschland allein mit nationalem Recht verwirklicht. 

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    Das hat auch nichts mit Brexit zu tun.

    Brexit means Brexit, strong & stable, blue, red, and white und das die Kohle linksoben bleibt, der Kanal nicht voll genug sein kann und Bier in Pint genossen werden kann?
    Die Frage wer diesen großartigen Zirkus finanziert wird gerade intern geklärt oder?

    bearbeitet von berliner

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    50 minutes ago, berliner said:

    Das hat auch nichts mit Brexit zu tun.

    Brexit means Brexit, strong & stable, blue, red, and white und das die Kohle linksoben bleibt, der Kanal nicht voll genug sein kann und Bier in Pint genossen werden kann?
    Die Frage wer diesen großartigen Zirkus finanziert wird gerade intern geklärt oder?

    Es hat damit zu tun, wie eine Gesellschaft sich spaltet, gespalten wird, und man mit Populismus etwas bewegen will.

    Das Indepence Referendum in Schottland hat mir auch nicht gefallen.   Obwohl komplett etwas anderes war es auch intersant zu beobachten, dass viele Befuerworter der Independece wohlhabende Schotten im Ausland sind.  Besonders bestimmte Musiker oder Filmschauspieler fielen hier auf.

    Immer schoen das Volk aufhetzen,  einfache Antworten vorgaukeln, und keine Loesungen bieten.

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    vor 2 Stunden schrieb Schnapsglas:

     

    Ich weis nicht, warum es bis heute unmoeglich ist, diese Themen in Deutschland direkt anzusprechen.

    Seit wann ist es denn unmöglich, habe ich da was verpasst? Hat der Islam oder irgendwelche Osmanen uns jetzt schon die freie Meinungsäußerung genommen? Oder waren es doch die Linken?

    Ich behaupte mal, du und andere können diese oder ähnliche Meinungen jederzeit kundtun. Ob euch Linke dann als Rechts bezeichnen oder nicht, sollte irrelevant sein, du würdest ja auch Meinungen, die zu deiner konträr sind, als Links bezeichnen bzw bezeichnest jeden, dem deine Meinung gegen den Strich geht, als Links.

     

    Ich wiederrum sehe in deiner genannten Meinung eine der großen Parallelen zum Brexit, nämlich im künstlichen Hochkochen relativ unbedeutender, teilweise kaum existierender Probleme; im Schüren von Ängsten und Ressentiments und Neid- / Verteilungs-debatten mit falschem Ziel.

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    2 hours ago, Sorgi said:

    Ich wiederrum sehe in deiner genannten Meinung eine der großen Parallelen zum Brexit, nämlich im künstlichen Hochkochen relativ unbedeutender, teilweise kaum existierender Probleme; im Schüren von Ängsten und Ressentiments und Neid- / Verteilungs-debatten mit falschem Ziel.

    Weder Trump noch die AfD reduzieren Probleme ausschließlich auf bestimmte Gruppen, @hannes7, so einfach ist es dann auch nicht. Zum Beispiel wird man arbeitslosen Autobauern kaum erzählen können, die Verlagerung ihrer Fabrik nach Mexico sei relativ unbedeutend. Auch beruhen Ängste vor radikalen Veränderungen der Lebensverhältnisse aufgrund offener Grenzen nicht nur auf Neid und Ressentiments.

    http://www.taz.de/!5473566/

    Aber zurück zum Brexit: Anti-Globalisierungs-, Anti-Euro- und Anti-Einwanderungsdebatten gibt es quer durch Europa und wenn sich die Politik nicht der Ursachen annimmt, kommen schwere Zeiten.

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    vor 3 Stunden schrieb Kreuzberger:

    Weder Trump noch die AfD reduzieren Probleme ausschließlich auf bestimmte Gruppen, @hannes7, so einfach ist es dann auch nicht. Zum Beispiel wird man arbeitslosen Autobauern kaum erzählen können, die Verlagerung ihrer Fabrik nach Mexico sei relativ unbedeutend. Auch beruhen Ängste vor radikalen Veränderungen der Lebensverhältnisse aufgrund offener Grenzen nicht nur auf Neid und Ressentiments.

    http://www.taz.de/!5473566/

    Aber zurück zum Brexit: Anti-Globalisierungs-, Anti-Euro- und Anti-Einwanderungsdebatten gibt es quer durch Europa und wenn sich die Politik nicht der Ursachen annimmt, kommen schwere Zeiten.

    Willst du jetzt wegen dem Adjektiv "ausschließlich" diskutieren?!
    Oder willst du mit deinem Beitrag ausdrücken, dass Trump nicht gegen Mexikaner hetzt ("Sie nehmen Arbeitsplätze weg.") und die AfD nicht den Islam verbieten will?!

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    1 hour ago, hannes7 said:

    Willst du jetzt wegen dem Adjektiv "ausschließlich" diskutieren?!
    Oder willst du mit deinem Beitrag ausdrücken, dass Trump nicht gegen Mexikaner hetzt ("Sie nehmen Arbeitsplätze weg.") und die AfD nicht den Islam verbieten will?!

    Mir geht es um das Problem der westlichen Welt, keine Antwort auf wachsende Ungleichheit und Unzufriedenheit eines guten Teils der Bevölkerung mit den Vorstellungen des politischen Establishments zu finden. Dass in den USA Trump regiert und die Republikanische Partei abdriftet, in Grossbritannien Brexit-Chaos herrscht und sich in Deutschland die SPD nach 5 Monaten Regierungskrise selbst zerlegt, sind Folgen.

    Die Aufregung über die schrillsten Thesen, wie Trumps 11 Millionen rauszuwerfende illegale Einwanderer, Farages Flüchtlingsposter, oder eben Höckes Idiotien, haben dem Aufstieg der Anti-Establishment Parteien bisher keinen Einhalt geboten.

    Vielmehr hört man Ideen wie die der dänischen Sozialdemokratin Frederiksen, Flüchtlinge demnächst in nordafrikanischen Lagern zu konzentrieren und Österreichs Kurz will ähnliches vor Ort umsetzen. Meinungen von freundlichen europäischen Nachbarn. Von Osteuropa mal zu schweigen. Oder den italienischen Parlamentswahlen, wo im März vielleicht Euroskeptiker gewinnen.

    Die westliche Welt hat ein Problem. Schön wär's, wenn es sich auf Trump, UKIP und AfD reduzieren liesse.

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    @Kreuzberger Vielen Dank fuer die Erlaeuterung :-)

    Ich habe schon oft ueber diese Unzufriedenheit nachgedacht und ich persoenlich komme immer zu dem Schluss, dass sich viele Menschen (die jetzt in Rente gehen oder in den naechsten 10 Jahren) in Ihrem Arbeitsleben auf den Sozialstaat verlassen haben und jetzt verunsichert sind ob die Leistungen zum Leben ausreichen (Miete, Lebensmittel, Altersarmut). Das mag wohl viele Menschen verunsichern und auf die Strasse treiben. Immerhin, vor ein paar Jahren, war "40 Jahre lang schuften und dann den goldenen Lebensabend verbringen" noch ein legitimes Ziel im Leben. In Deutschland zumindest. Tja, warum die Politik nur eine Antwort in Form von AfD und Heimat-Ministerium findet ... liegt vielleicht(!) daran, dass Deutschland immer mehr Aussenpolitisch und in der EU gefordert wird.

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    Glaub die Stimmung hier in UK hat sich geaendert, selbst der gemaessigte Sargon of Akkad meinte, dass er keinen einzigen (zusaetzlichen) Deutschen oder Polen, etc mehr in UK will (also Zuwanderung auf Null reduzieren).  (im YouTube Video "Andrew Anglin vs. Sargon of Akkad"). Ich glaub wir gehen auf schlimme Zeiten zu, vielleicht besser nicht im Ausland zu leben.

    bearbeitet von karla

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    vor 16 Minuten schrieb karla:

    Glaub die Stimmung hier in UK hat sich geaendert, selbst der gemaessigte Sargon of Akkad meinte, dass er keinen einzigen (zusaetzlichen) Deutschen oder Polen, etc mehr in UK will (also Zuwanderung auf Null reduzieren).  (im YouTube Video "Andrew Anglin vs. Sargon of Akkad"). Ich glaub wir gehen auf schlimme Zeiten zu, vielleicht besser nicht im Ausland zu leben.

    lol ... "Sargon of Akkad" ist ein YouTuber mit dem Namen Carl Benjamin: https://en.wikipedia.org/wiki/Carl_Benjamin
    Zur Einordnung dieses Kommentars poste ich einfach mal eine Beschreibung der ersten bekannten Aktivitaet von dieser Person:

    "His channel first drew attention during the Gamergate controversy in 2014,[10] when he argued in one of his videos that members of the Digital Games Research Association (DiGRA) were actively plotting to influence video game development to conform to their "ideological feminist agenda". "

    @karlaAm besten ist, du glaubst nicht alles was man im Internet findet. Das musste ich damals meiner Mutter auch erklaeren ... lol

     

     

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    vor 6 Minuten schrieb hannes7:

    lol ... "Sargon of Akkad" ist ein YouTuber mit dem Namen Carl Benjamin: https://en.wikipedia.org/wiki/Carl_Benjamin
    Zur Einordnung dieses Kommentars poste ich einfach mal eine Beschreibung der ersten bekannten Aktivitaet von dieser Person:

    "His channel first drew attention during the Gamergate controversy in 2014,[10] when he argued in one of his videos that members of the Digital Games Research Association (DiGRA) were actively plotting to influence video game development to conform to their "ideological feminist agenda". "

    @karlaAm besten ist, du glaubst nicht alles was man im Internet findet. Das musste ich damals meiner Mutter auch erklaeren ... lol

     

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    4 minutes ago, hannes7 said:

    lol ... "Sargon of Akkad" ist ein YouTuber mit dem Namen Carl Benjamin: https://en.wikipedia.org/wiki/Carl_Benjamin
     

     

     

    Dachte der ist eher ein gemaessigter liberal, hat ja immerhin fast 1 Mio YouTube Abonnenten. Naja so gut kenne ich ihn nicht, vielleicht gibt es ja hier im Forum jemand der sich besser auskennt.

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    vor 27 Minuten schrieb karla:

    ... (im YouTube Video "Andrew Anglin vs. Sargon of Akkad"). Ich glaub wir gehen auf schlimme Zeiten zu, vielleicht besser nicht im Ausland zu leben.

    geil, ein link auf ein 5 1/2 stündiges "gespräch",; in den ersten 6 min nur Streit ums Förmchen.

    "Take your time" hatte im brit engl bisher immer eine andere Bedeutung Schlimme Zeiten fürwahr..

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