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Idefix

Brexit. Wie geht´s weiter?

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    Jonathan Who?

    Jonathan Lis

    Jonathan Lis is Deputy Director of British Influence (formally the Centre for British Influence Through Europe), a pro-single market foreign affairs think tank

    Following a period working for the Unrepresented Nations and Peoples Organisation, Jonathan began working with British Influence, and wrote its pre-referendum report on Brexit and the Commonwealth. Following the referendum, he became Deputy Director, and works on the Brexit process, and its implications for British and European foreign policy, security, and diplomacy.

    As part of the organization’s work on the single market, Jonathan conceived of the legal challenge regarding Britain’s apparent automatic withdrawal from the European Economic Area, which is now being brought before the court.

     

    37 tweets um mal wieder dieselbe Meinung wiederzukäuen? 

    bearbeitet von Ricard0

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    Breaking News auf der BBC "Celebrity chef and restaurateur Antonio Carluccio has died at the age of 80, his agent confirms" ...breaking news...really?? Tabloidniveau wohin man schaut in Mitten diesen Brexitchaos und die NHS geht langsam den Bach runter. Super Aussichten 

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    On 14/10/2017 at 11:06 PM, Meister Eder said:

    Ich habe eine Petition eingereicht. Ich gebe Euch Bescheid, wenn sie genehmigt wird.

    Das ist alles was ich von der Petition bisher gehört habe!

    Ich werde mal nachhaken.

    20171111_112847-1.jpg

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    Wer kann mir denn jetzt sagen, wer von Euch richtigen deutschen die DatenCD Steuerdaten, Steele etc. übergeben hatte ? Ich hab gehört, dass darauf eine interne Kopfgeldprämie ausgesetzt worden ist weil u.a. auch einige deutsche Prominente deswegen Einsitzen gehen mussten nicht ....

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    On 11/5/2017 at 10:42 PM, Thomas aus Franken said:

    Eben. Daher darf man die beiden Dinge nicht verwechseln.

    sorry, hab ich mich auch verwirrt, also um die 80£, naja, könnte schlimmer sein, aber bis dahin bin ich hoffentlich weg.

    <_<

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    Mal so ganz allgemein: Bin ich zu naiv?

    Es war klar, dass Brexit ein RIESENding ist. Jeder wusste, was für tausende Gesetze, Regelungen, etc. da irgendwie "transferiert" werden müssen. Bevor die Verhandlungen gestartet haben, dachte ich ernsthaft, dass die da wohl in Brüssel oder sonstwo ein halbes Gebäude für abstellen und dort hunderte von UK- und EU-Gesandten auf allen Ebenen tagtäglich verhandeln, planen, koordinieren, etc. Und selbst unter diesen Vorraussetzungen schien es mir schwierig, das ganze in 2 Jahren hinzubekommen.

    Und jetzt treffen die sich alle paar Wochen mal für 2-4 Tage? Hab ich das richtig verstanden, dass es jetzt nur noch 1 oder 2 Treffen vor Weihnachten gibt, und das nächste dann erst wieder im März?

    Hab ich da was verpasst, und es passiert viel mehr hinter den Kulissen als ich bislang wahrgenommen habe? (ich schaue/höre/lese zugegebenermassen recht wenig Nachrichten, ist zu deprimierend). Oder ist das ganz normal auf internationaler Ebene und "das passt schon so"?

    Das interessiert mich ernsthaft.

    viele Grüße,

    Andre

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    Das passt schon so.

    Es wird doch nicht nur an den Meetings alle paar Wochen am Brexit gefeilt, sondern ständig. Und verhandelt werden müssen vor allem die wichtigen Eckpunkte, die Kleinigkeiten ergeben sich doch von ganz alleine. Wenn das in zwei Jahre nicht zu schaffen wäre, dann wäre es auch in fünf, zehn oder 20 Jahren nicht zu schaffen. Von daher ist es schon ganz richtig, sich eine feste Frist zu setzen. Dann fängt man am Wochenende vor Ablauf der Frist an, Panik zu schieben, und am Ende passt alles ganz wunderbar. Das ist eine erprobte Vorgehensweise, nach der auch ich gerne vorgehe.

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    Am 03/07/2016 um 15:36 schrieb Jensemann:

    Schöner Beitrag Idefix, Danke.

     

    Lange werden sie damit aber auch nicht warten können, weil ich mal denke dass ohne Klarheit wie´s weitergeht, das Pfund langsam nach unten abdrifted, jeder Ausländer und auch einige Inländer erstmal seine Investitionen zurückstellt, das Zahlungsbilanzdefizit weiter nach oben geht, und UK in eine Rezession schlittert.

     

    Ich glaube ja das es durch Aktivierung von Art 50 erst recht nach unten geht - wirtschaftlich und mit dem Pfund.

     

    Leider befuerchten wir das auch - andere Haelfte lernt - nur fuer den traurigen Fall - schon Deutsch an der Abendschule.

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    vor 43 Minuten schrieb katjapedro:

    Leider befuerchten wir das auch - andere Haelfte lernt - nur fuer den traurigen Fall - schon Deutsch an der Abendschule.

    Umm, der zitierte Kommentar war ja vom 3 July 2016, und Artikel 50 ist Ende Maerz 2017 aktiviert worden. Meinst du vielleicht das Austrittsdatum (2019, wenn denn Theresa/sonstwer bis dahin strong and stable bleiben sollte, was ich inzwischen stark anzweifle)?

    bearbeitet von Tinkerbella

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    @Thomas aus Franken

     Dann fängt man am Wochenende vor Ablauf der Frist an, Panik zu schieben, und am Ende passt alles ganz wunderbar. Das ist eine erprobte Vorgehensweise,

     

    Hmm.  -   Eine Woche vor Ablauf der Frist komplett neue IT Systeme fuer die Customs clearance  in allen englischen Haefen zu implementieren.

    Du traust diesem Verein aber echt was zu.:wacko:

    Wir warten ja noch immer mit Spannung auf Freigabe der 57 Studien, die es angeblich gibt und dann lesen wir uns die alle durch und geben unseren

    Senf dazu.   Freu mich schon auf eine neue Freizeitbeschaeftigung. 

    suoyarvi

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    'Mal so ganz allgemein: Bin ich zu naiv? Es war klar, dass Brexit ein RIESENding ist. '

    Eher ja. Beispiel: Du findest MS Office scheisse und entscheidest Dich, auf handschriftliche Briefe umzustellen. Bill Gates ist das erst mal egal, aber wo Du einen Füllfederhalter bekommste, ob es noch Tinte gibt, ob Kopierpapier noch tintentauglich ist, wo ich Briefmarken kaufen kann, muß ich Briefumschläge selber falten und ähnliches sind dann Deine Alltagsfragen.

    Deswegen ist der Brexit der EU egal. Natürlich bedauert sie das Ausscheiden eines Kernmitglieds. Aber für die Durchführung braucht sie kein Personal. Den Abteilungsleiter Grundsatzfragen Gurkendicke, Abteilungsleiter Grundsatzfragen Gurkenlänge, Abteilungsleiter Grundsatzfragen Gurkenkrümmung und Abteilungsleiter Grundsatzfragen Gurkentransportbehälter muß England bestimmen und das dann mit 140 Ländern - und der EU - bilateral abstimmen.

    bearbeitet von FadeExx
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    On 11/13/2017 at 8:21 AM, FadeExx said:

    'Mal so ganz allgemein: Bin ich zu naiv? Es war klar, dass Brexit ein RIESENding ist. '

    Eher ja. Beispiel: Du findest MS Office scheisse und entscheidest Dich, auf handschriftliche Briefe umzustellen. Bill Gates ist das erst mal egal, aber wo Du einen Füllfederhalter bekommste, ob es noch Tinte gibt, ob Kopierpapier noch tintentauglich ist, wo ich Briefmarken kaufen kann, muß ich Briefumschläge selber falten und ähnliches sind dann Deine Alltagsfragen.

    Deswegen ist der Brexit der EU egal. Natürlich bedauert sie das Ausscheiden eines Kernmitglieds. Aber für die Durchführung braucht sie kein Personal. Den Abteilungsleiter Grundsatzfragen Gurkendicke, Abteilungsleiter Grundsatzfragen Gurkenlänge, Abteilungsleiter Grundsatzfragen Gurkenkrümmung und Abteilungsleiter Grundsatzfragen Gurkentransportbehälter muß England bestimmen und das dann mit 140 Ländern - und der EU - bilateral abstimmen.
     

    Ich denke, das Problem ist ganz deutlich, dass man mit der derzeitigen Regierung in UK kaum auf saubere Art und Weise verhandeln kann. Theresa May muss auf Grund von Skandalen Minister nach Minister austauschen, die Verhandlungen kommen kaum weiter und die Wirtschaftsvertreter werden bereits unruhig. Resultate gibt es seit dem Ausloesen von Artikel 50 kaum, es gibt nichtmal Vorstellungen, welche Art von Handeslvertraegen UK mit der EU nach Ende der EU Mitgliedschaft ueberhaupt haben will.

    Ich denke oft dass Boris darann arbeitet Theresa abzusaegen, nur waere Boris als Regierungschef untragbar.   Boris ist ein Vertreter eines "No-Deal" Brexit. Noch uebler waere Rees-Mogg als Regierungschef.   Daher kann es auch gut sein, dass es Anfang 2018 zu Neuwahlen kommen kann, weil alles in UK im Chaos versinkt und es kein Weiterkommen geben wird.

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    10 minutes ago, Schnapsglas said:

    Daher kann es auch gut sein, dass es Anfang 2018 zu Neuwahlen kommen kann, weil alles in UK im Chaos versinkt und es kein Weiterkommen geben wird.

    Ich war gestern abend bei London4Europe auf einer Veranstaltung.  Ganz interessant.  Die moechten das die Oeffentlichkeit besser und umfangreicher ueber die Konsequenzen eines Austritts informiert wird und fordern unter anderem auch ein 2tes Referendum.

    Selbst wenn es Neuwahlen gibt -  wer soll dann bitte PM werden ?  Die Figuren bei den Tories sind nicht aktzeptabel und ich bin jetzt auch nicht ueberzeugt , das ein Corbyn eine bessere Alternative fuer die Brexit Verhandlungen sein kann.

    Weder Tories noch Labour haben eine Vorstellung was eigentlich gewollt wird. Weder von ihren Waehlern , noch von ihren innerparteilichen Experten. Also isses egal wer da vorne sitzt. 

    Ich hab aber das Gefuehl , das die EU mittlerweile einen Konsens gefunden hat und es

    prima findet , wenn UK aussteigt.  Dublin, Frankfurt , Amsterdam reiben sich schon die Haende und auch die ungeliebten Polen warten gerne auf neue Investitionen in der Automobilzuliefererbranche, die sicherlich auch kommen werden. 

    Let them go.

    suoyarvi

     

     

     

     

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    Nee, suoyarvi, diese Ansicht des Haendereibens teile ich nicht so ganz.

    Die Gewinne sind recht schwer zu quantifizieren und auch erst laengerfristig einfahrbar, die Probleme in den vielschichtigen cross-channel supply chains sind viel naeher und greifbarer.

     

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    @CvC

    Du hast Recht mit der Supply Chain,  aber auf der anderen Seite glaube ich das

    die ansaessigen Firmen in der EU mit einer kurzfristigen Stoerung besser leben koennen,

    als das UK mit einer langfristigen Abwanderung von Firmen und Arbeitnehmern.

    Da das UK nicht in der Lage sein wird kurzfristig anstaendige IT zu implementieren, werden die betroffenen Firmen schon jetzt Plaene in der Schublade haben.  Hoffe ich jedenfalls.  Ich kann mir nicht vorstellen, das BMW jetzt tatenlos dasitzt. Unlike die Clowns.

    suoyarvi

     

     

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    vor 45 Minuten schrieb suoyarvi:

    die ansaessigen Firmen in der EU mit einer kurzfristigen Stoerung besser leben koennen,

    Ich nehme an das die meisten zumindest mehr Auswahl haben. Zumindest die großen werden sich hoffentlich sowieso nicht von einzelnen abhängig gemacht haben - bleibt zu hoffen das die Streuung nicht nur über mehrere Unternehmen sondern auch Länder stattfand.

    Interessant fand ich dazu diesen Artikel https://www.ft.com/content/eef9846a-c0bf-11e7-9836-b25f8adaa111 Falls Paywall einfach mal nach "UK-EU supply chains begin to break amid Brexit trade fears" googlen. mW. gibt es ja über Google ja keine Paywall.

    Ich hab neulich Fullers und Innis & Gunn im deutschen Supermarkt gesehen ...

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    3 hours ago, Jensemann said:

    Falls Paywall einfach mal nach "UK-EU supply chains begin to break amid Brexit trade fears" googlen.

    Mir macht sowas ja Spaß. Ganz besonders, wenn es Rupert Murdoch trifft. :icon_mrgreen:

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    4 hours ago, suoyarvi said:

    Ich hab aber das Gefuehl , das die EU mittlerweile einen Konsens gefunden hat und es prima findet , wenn UK aussteigt. 

    Auch in der FT gab es eine entsprechende Kolumne. Die EU setzt auf alles oder nichts. Entweder die Briten lenken in allen wichtigen Fragen ein, oder die EU hat ein Interesse am Scheitern der Verhandlungen, selbst wenn das erstmal zu wirtschaftlichen Problemen für die EU-27 führt. Ein Kompromiss mit einem akzeptablen Ergebnis für Großbritannien wäre schlecht für den Zusammenhalt der EU-27 und gilt somit als das größere Übel. Deutlich so sagen können die EU-Verhandlungsführer das natürlich nicht.

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    Ein EU-Mitgliedstaat kann mit einer Veto-Stimme einen Deal verhindern. Deswegen vertritt Barnier die Interessen der EU27 von Anfang an. Davis/May versucht da nach wie vor beide Seiten (EU-Befuerworter und Brexiteers) unter einen Hut zu bringen. Diesen gemeinsamen Hut gibt es aber leider nicht. Der Dialog ist kaputt.

    bearbeitet von hannes7
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    2 hours ago, Kreuzberger said:

    Auch in der FT gab es eine entsprechende Kolumne. Die EU setzt auf alles oder nichts. Entweder die Briten lenken in allen wichtigen Fragen ein, oder die EU hat ein Interesse am Scheitern der Verhandlungen, selbst wenn das erstmal zu wirtschaftlichen Problemen für die EU-27 führt. Ein Kompromiss mit einem akzeptablen Ergebnis für Großbritannien wäre schlecht für den Zusammenhalt der EU-27 und gilt somit als das größere Übel. Deutlich so sagen können die EU-Verhandlungsführer das natürlich nicht.

    Leider ist das doch genau das was die hardline Brexiteers von Anfang an gesagt haben entweder die Briten emulieren Petain und werden die surrender monkies des 21Jahrhunderts oder Sie gehen und dann ist die EU genauso am Zugzwang (Anteil am lukrativen UK Binnenmarkt und Jobs zu retten) wie Vice Versa. Und dann werden hoffentlich relevante Hantelsinteressen und nicht mafioese EU Schutzgeld Erpressungsversuche die Gespräche motivieren. Es scheint als ob ohne  Hard Brexit die EU Hardliner nicht zur Einsicht Kommen. und ja beide Seiten werden verlieren, aber der Grund sind EU Existenzaengste

     

    bearbeitet von Ricard0
    U
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