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Hallo Zusammen,

ich stehe aktuell vor einer schweren Entscheidung und bin zufällig auf diese Seite gestoßen und hoffe nun, dass man mir hier eventuell weiterhelfen kann.

Mein Name ist Steffi und ich wohne derzeit noch in Deutschland, ich studiere im zweiten Semester Wirtschaftsrecht und arbeite bei einer deutschen Versicherung als ausgebildete Kauffrau für Versicherungen und Finanzen.

Mein Lebensgefährte hat nun ein durchaus gutes Jobangebot in London unterbreitet bekommen und die Frage ist nun, ob ich mitkomme oder nicht.

Da mein Studium „Wirtschaftsrecht (Bachelor of Laws)“ auf deutschen Recht basiert, habe ich die Befürchtung dieses Studium in London nicht fortsetzen zu können. Durch meine Internetrecherche kam ich leider auf keine Lösung.

Daher wende ich mich nun an dieses Forum, in der Hoffnung, jemand hat vielleicht einen Tipp?

Ist es möglich das Studium in London fortzusetzen? Gibt es eventuell eine deutsche Hochschule in London in der deutsche Studiengänge angeboten werden?
Oder kann ich mir ein Teil meines Studiums vielleicht auf den Bachelor in International Law anrechnen lassen?

Ich weiß, diese Frage ist sehr spezifisch und sicherlich sollte ich mich mit einigen Universitäten in Verbindung setzen, aber vielleicht hat ja einer von euch hier schon einige Informationen, die mich aktuell schon etwas weiter bringen könnten.

Ich freue mich über jede Antwort und bedanke mich im Voraus!

Liebe Grüße :)

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In London gibt es leider keine deutsche Hochschule, und auch das Punkte-und Scheinesystem wie in Deutschland existiert hier nicht, sodass man sich keine Punkte anrechnen lassen kann. 

 

Unis haben ein wenig frei verfuegen daerueber, wen sie zulassen und ich habe tatsaechlich zwischen Studiengaengen gewechselt zwischen dem ersten und 2. Jahr. Das war aber bei dem gleichen Tutor und in der gleichen Uni, sodass ich mein Gelerntes einfach nachweisen konnte. Fuer so etwas muesstest du dich mit den Unis direkt in Verbindung setzen und Anfragen. 

 

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Fortsetzen wird kaum möglich sein. Das englische Recht unterscheidet sich in so einigen Aspekten deutlich von den kontinentaleuropäischen Rechtstraditionen. (Nach beendetem Studium gäbe es zumindest theoretisch einige Optionen. In der Praxis ist auch das aber nicht so einfach.)

 

Frei aus dem Bauch heraus würde ich sagen, ein englischer LL.B.-Abschluss, jedenfalls wenn es sich um einen "qualifying law degree" handelt, steht der ersten juristischen Prüfung in Deutschland in kaum etwas nach. Es ist wichtig, sich Optionen offenzuhalten. Mit einem allgemein gehaltenen LL.B. in England ist die Anwaltskarriere auch nicht vorgewählt. Viele schlagen alternative Karrierewege ein, teilweise auch weil es nicht so einfach ist, den Weg zum Solicitor oder Barrister zu beschreiten. Diese Wege sind aber etwas klarer als für Wirtschaftsrechts-LL.B.-Absolventen einer deutschen Universität.

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Was ist denn nun dabei rum gekommen, habe den Thread gerade erst entdeckt. Meine Freundin hat Jus in Deutschland studiert und ist dann zu mir nach Österreich gezogen und hat ihr Studium als Fernstudium beendet, da sie nicht aufs Österreichische Recht umsteigen konnte/wollte.

Ich bin gerade nur froh das ich ibwl studiere und ich mir das das Land am Ende meines Studium aussuchen kann.

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