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Hallo zusammen

 

Nach über 10 Jahren in Senior Management habe ich mich vor ein paar Wochen dazu entschlossen mich selbständig zu machen und biete nun HR Advice an. Zur Zeit versuche ich mich auf Arbeitnehmer zu konzentrieren da ich lange genug für die "andere Seite" gearbeitet habe. Ich weiss natürlich nicht ob das in der Zukunft ausreicht und ob ich davon leben kann.

 

Bis jetzt habe ich den Eindruck dass viele Angestellte die Probleme im Job haben entweder ACAS oder CAB anrufen (oft mit schlechten Ergebnissen) oder einen Anwalt beauftragen (sehr teuer und oft nicht nötig). Es gibt sehr wenige HR consultants die sich auf Arbeitnehmer Probleme spezialisieren.

 

Falls jemand Probleme hat würde ich gerne helfen. Ich habe über 10 Jahre Erfahrung, vor allem in Employment Law, Employee Relations und Training & Development.

 

In den nächsten Tagen geht meine Website online. Ich bin gerade mittendrin meinen Abschluss für CIPD Level 7 zu machen und sollte Anfang 2016 fertig sein. Employment Law und Managing Employee Relations habe ich schon erfolgreich abgeschlossen und bin fully qualified.

 

Also, falls ihr Probleme im Büro habt schickt mir einfach eine PM. Wir können gerne den Preis diskutieren. Vielleicht sogar kostenlose Beratung und dafür ein Testimonial für meine Website.

 

Gruss

Sebastian

 

 

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Ich glaube, es gibt in der Tat ne Menge Leute, die Probleme im Job haben und sich nicht trauen, sich an ihr HR Department zu wenden oder nicht wissen, wie sie es angehen sollen. Von daher klingt das wie ein ganz sinnvoller Service. Aber um Probleme wirklich zu loesen, braucht es ja normalerweise dann doch die HR in der eigenen Firma. Was bietest du denn dann so an? Rechtliche Beratung? Oder Coaching?

 

 

 

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Danke für die Antwort :)

 

Es braucht oftmals nicht HR in der eigenen Firma solange der Betroffene versteht was seine Rechte sind und wie man Probleme lösen kann. Ich sehen meinen Service als ein Mix von rechtlicher Beratung und coaching. 

 

Eine Bekannte von mir ist ein gutes Beispiel. Sie arbeitet in einem Pflegeheim. Ihr Schichten werden ständig geändert so dass sie oftmals nur 5 Stunden Ruhepause hat (illegal), das Heim besteht darauf nur £15 zu bezahlen wenn Angestellte im Heim schlafen (illegal, normaler Lohn muss gezahlt werden), mehrere Angestellte können bis Ende des Jahres nicht alle Urlaubstage aufbrauchen weil das Heim nicht genug cover hat (illegal).

 

Nach meiner Beratung hat meine Bekannte zwei Möglichkeiten - mit dem Management sprechen und ihnen erklären zu was ich ihr geraten habe und das ganze mit Gesetzen und Regelungen belegen, oder eine E-Mail/Brief schicken die ich für sie geschrieben habe. 

 

Ich begleite Leute auch zu Employment Tribunals.

 

Wie gesagt, ich habe lange genug für die andere Seite gearbeitet. Was oft vergessen wird ist das HR in jeder Firma nur ein Ziel hat... nämlich die Firma zu schützen. Kein HR department handelt im Interesse der Angestellten solange es sich vermeiden lässt.

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Was oft vergessen wird ist das HR in jeder Firma nur ein Ziel hat... nämlich die Firma zu schützen. Kein HR department handelt im Interesse der Angestellten solange es sich vermeiden lässt.

 

Das kann ich leider nur bestaetigen.
 

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Was oft vergessen wird ist das HR in jeder Firma nur ein Ziel hat... nämlich die Firma zu schützen. Kein HR department handelt im Interesse der Angestellten solange es sich vermeiden lässt.

 

Das kann ich leider nur bestaetigen.
 

 

 

Schoen, dass das mal einer aus der Industrie so klar sagt. Deshalb ist HR oft so verhasst. HR stellt sich oft selbst so dar, dass sie jederzeit ein offenes Ohr haben blablabla, tun tun sie aber nichts oder fallen einem in den Ruecken. Was anderes hab ich auch noch nie erlebt. Insofern kann unabhaengige Beratung echt wertvoll sein. Wenn du gut bist, wirst du schon mit DIL ein gutes Geschaeft machen :D

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Was oft vergessen wird ist das HR in jeder Firma nur ein Ziel hat... nämlich die Firma zu schützen. Kein HR department handelt im Interesse der Angestellten solange es sich vermeiden lässt.

 

Das kann ich leider nur bestaetigen.
 

 

 

Schoen, dass das mal einer aus der Industrie so klar sagt. Deshalb ist HR oft so verhasst. HR stellt sich oft selbst so dar, dass sie jederzeit ein offenes Ohr haben blablabla, tun tun sie aber nichts oder fallen einem in den Ruecken. Was anderes hab ich auch noch nie erlebt. Insofern kann unabhaengige Beratung echt wertvoll sein. Wenn du gut bist, wirst du schon mit DIL ein gutes Geschaeft machen :D

 

 

Danke :) Das macht mir Mut.

 

Gibt es hier irgendwo eine List mit deutschsprachigen Services wo ich mich eintragen kann? 

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Schoen, dass das mal einer aus der Industrie so klar sagt.

 

Nur um das nicht ganz in HR-Bashing verkommen zu lassen: Man muss bedenken, dass HR-Leute auch Angestellte der Firma sind und daher, gerade in den unteren Hierarchien, abhaengig von ihren Vorgesetzten und vom Management. HR ist dazu da, die Firma zu unterstuetzen und die Interessen der Firma zu vertreten, d.h. Policies, Guidelines, Werte etc. durchzusetzen. Alles andere ist eher schoene Rhethorik, auch wenn immer wieder versucht wird, ein anderes, angestellten-freundlicheres Bild zu vermitteln.

 

Aus meiner Sicht ist HR meist einfach nur der verlaengerte Arm des Managements. Ist das Management gut, hast Du oft sinnvolle Policies und Guidelines, das Arbeitsklima ist gut, und Du hast mit HR-Leuten zu tun, die durchaus gute Absichten haben moegen. Letztendlich werden Entscheidungen aber vom Management getroffen, da kann auch HR oftmals nur beratend zur Seite stehen. Umgekehrt gilt, wenn Du schlechtes Management hast, ist auch HR oft wenig vertrauenswuerdig und moralisch verdorben.

 

Ich wuerde mir generell einfach wuenschen, dass es mehr Leute in Firmen gibt, die auch mal den Mut haben aufzustehen und in konstruktiver Art und Weise zu sagen, "hey, so geht's aber nicht". Leider gibt es das eher selten, und solche Leute sind dann unter Vorgesetzten oft als Troublemaker gebrandmarkt und werden frueher oder spaeter entsorgt. So endet man mit vielen Ja-Sagern in einer Firma, die alle schoen genau das machen, was das Management verlangt. Die objektive Antwort, ob etwas richtig oder falsch ist, spielt dann keine Rolle mehr.

 

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Schoen, dass das mal einer aus der Industrie so klar sagt.

 

Nur um das nicht ganz in HR-Bashing verkommen zu lassen: Man muss bedenken, dass HR-Leute auch Angestellte der Firma sind und daher, gerade in den unteren Hierarchien, abhaengig von ihren Vorgesetzten und vom Management. HR ist dazu da, die Firma zu unterstuetzen und die Interessen der Firma zu vertreten, d.h. Policies, Guidelines, Werte etc. durchzusetzen. Alles andere ist eher schoene Rhethorik, auch wenn immer wieder versucht wird, ein anderes, angestellten-freundlicheres Bild zu vermitteln.

 

Aus meiner Sicht ist HR meist einfach nur der verlaengerte Arm des Managements. Ist das Management gut, hast Du oft sinnvolle Policies und Guidelines, das Arbeitsklima ist gut, und Du hast mit HR-Leuten zu tun, die durchaus gute Absichten haben moegen. Letztendlich werden Entscheidungen aber vom Management getroffen, da kann auch HR oftmals nur beratend zur Seite stehen. Umgekehrt gilt, wenn Du schlechtes Management hast, ist auch HR oft wenig vertrauenswuerdig und moralisch verdorben.

 

Ich wuerde mir generell einfach wuenschen, dass es mehr Leute in Firmen gibt, die auch mal den Mut haben aufzustehen und in konstruktiver Art und Weise zu sagen, "hey, so geht's aber nicht". Leider gibt es das eher selten, und solche Leute sind dann unter Vorgesetzten oft als Troublemaker gebrandmarkt und werden frueher oder spaeter entsorgt. So endet man mit vielen Ja-Sagern in einer Firma, die alle schoen genau das machen, was das Management verlangt. Die objektive Antwort, ob etwas richtig oder falsch ist, spielt dann keine Rolle mehr.

 

 

Das ist eine gute Zusammenfassung. Fakt ist dass HR immer im Interesse der Firma handelt. Allerdings wird fast nie damit gerechnet dass ein Arbeitnehmer seine Rechte kennt und sich traut zu sagen "So geht das nicht" und das ist genau wo ich denke dass meine Beratung sehr gut passt.

 

Viele Probleme sind einfach zu lösen wenn man nur den Mund aufmacht und klarstellt dass man weiss von was man redet.

 

Natürlich kommt es auch vor dass man sich in Situation wie unfair dismissal, bullying usw. findet, aber auch hier muss man wissen wie man damit umgeht und welche Rechte man hat, vor allem in Situation wo man eine Grievance machen möchte. Ohne Beratung wird in 99% von allen Fällen gesagt dass es ein paar "valid points" gibt aber dass man zukünftig eine bessere Zusammenarbeit anstreben wird. Passieren tut dann meistens nichts.

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Wow das ist mal interessant.  Kannst du dein Beispiel oben mit der Bekannten weiter ausfuehren?  Quasi als Fallbeispiel.  Das Belegen mit Gesetzen usw. ist gut, aber wie weit kommt man damit? Ist man erstmal unten durch hat man doch keine friedliche Zukunft in dem Job, z.b. weil man sich beklagt hat.  Ich wuerde einfach gerne besser verstehen wie weit dein Service helfen kann - welche Optionen gaebe es nach dem Aufmucken usw?  Ich stelle mich hiermit als Freiwillige zur Verfuegung!

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Wow das ist mal interessant.  Kannst du dein Beispiel oben mit der Bekannten weiter ausfuehren?  Quasi als Fallbeispiel.  Das Belegen mit Gesetzen usw. ist gut, aber wie weit kommt man damit? Ist man erstmal unten durch hat man doch keine friedliche Zukunft in dem Job, z.b. weil man sich beklagt hat.  Ich wuerde einfach gerne besser verstehen wie weit dein Service helfen kann - welche Optionen gaebe es nach dem Aufmucken usw?  Ich stelle mich hiermit als Freiwillige zur Verfuegung!

 

Hi Londontown, ich melde mich ausführlich am Montag.

 

Die Optionen nach dem "Aufmucken" sind zahlreich :)

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Sorry fuer die verspätete Antwort! Habe den ganzen Tag an meiner website gebastelt.

 

Zum Fall meiner Bekannten:

 

Nach anfänglichem Hin und Her war am Ende alles mit der Drohung des Employment Tribunals erledigt.

 

Die Ruhepausen zwischen zwei Schichten sind ganz klar durch die Working Time Regulations 1998 10 (1) geregelt.

 

Schlafen am Arbeitsplatz "by arrangement" und dem Arbeitgeber zur Verfügung zu stehen gilt als Arbeitszeit (ECJ - Landeshauptstadt Kiel v Jaeger (2003) IRLR 804) und deshalb gilt National Minimum Wage und nicht £15 fuer die ganze Nacht nur weil der Angestellte ja sowieso schläft.

 

Jeder Angestellte muss pro Jahr mindestens 20 Tage Urlaub nehmen und diese können nicht ins neue Jahr mitgenommen werden. Der Arbeitsplatz meiner Bekannten hat ca. 5 Angestellte, die immer noch zwischen 5-10 Tagen Urlaub haben da es jedesmal Ausreden gibt warum kein Urlaub genommen werden kann. Ausserdem muss der Arbeitgeber fuer jeden Holiday Request der abgelehnt wird eine Ablehnung in schriftlicher Form (e-mail ok) and den Angestellten schicken WTR 1998 15(2). Das ist natürlich nie passiert.

 

Die Managering war ziemlich geschockt als sie unsere E-Mail bekommen hat und hat dann ganz kleinlaut gesagt dass sie sich erkundigen wird. Nach einer Woche hat alles funktioniert wie es von Anfang an hätte sein sollen.

 

​Das ist natürlich ein extremes Beispiel aber im Allgemeinen rechnen die meisten Firmen mit Angestellten die ihre Rechte nicht kennen und brechen Regeln und Gesetze, oftmals ohne es zu wissen. Ein schöner Brief der erklärt was sie falsch machen und was die Folgen sind falls sich die Dinge nicht ändern wirkt Wunder.

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Hallo Sebastian,

 

ich finde die Dienstleistung gut aber ich mache mir etwas Sorgen ob Du vorab den Markt entsprechenden recherchiert hast bzw. ob Du Dir sicher sein kannst, dass möglichst viele Leute zu guten Preisen deine Dienstleistungen kaufen.

 

Ich könnte mir schon vorstellen, auf dich zurück zu greifen aber meine Empfehlung ist, erstmal Nachfrage recherchieren, Geschäftsmodell entwerfen und im Businessplan niederschreiben. Die Webseite kannst Du ja später auch machen. Der Businessplan ist dein Kompass und auch nur gut wenn man sich auch wirklich an ihn hält. Er muss auch im Laufe der Zeit überarbeitet werden. Beispielsweise wenn sich nach der Gründungsphase dein Geschäft etabliert hat und Du einen Kundenstamm hast geht es ans Wachstum. Da sind dann andere Themen im Vordergrund.

 

Der Businessplan darf aber auch nicht zum Selbstzweck verkommen.

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@Mankind: was suggeriert Dir, dass Sebastian keinen Business Plan erstellt hat oder gar nicht mal weiss, was ein Business Plan ist?? Wenn er ueber 10 Jahre im Senior Management war, wird er sicherlich wissen, wie man ein Business aufzieht - das steht hier doch gar nicht zur Debatte!

Und natuerlich braucht er eine Website, um Kunden zu rekrutieren. Genau das macht er im Moment. Ob er den Markt vorher gut genug recherchiert hat, lass mal seine Sorge sein (es sein denn, Du bist ein Investor).

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Hallo Sebastian,

 

ich finde die Dienstleistung gut aber ich mache mir etwas Sorgen ob Du vorab den Markt entsprechenden recherchiert hast bzw. ob Du Dir sicher sein kannst, dass möglichst viele Leute zu guten Preisen deine Dienstleistungen kaufen.

 

Ich könnte mir schon vorstellen, auf dich zurück zu greifen aber meine Empfehlung ist, erstmal Nachfrage recherchieren, Geschäftsmodell entwerfen und im Businessplan niederschreiben. Die Webseite kannst Du ja später auch machen. Der Businessplan ist dein Kompass und auch nur gut wenn man sich auch wirklich an ihn hält. Er muss auch im Laufe der Zeit überarbeitet werden. Beispielsweise wenn sich nach der Gründungsphase dein Geschäft etabliert hat und Du einen Kundenstamm hast geht es ans Wachstum. Da sind dann andere Themen im Vordergrund.

 

Der Businessplan darf aber auch nicht zum Selbstzweck verkommen.

 

 

@Mankind: was suggeriert Dir, dass Sebastian keinen Business Plan erstellt hat oder gar nicht mal weiss, was ein Business Plan ist?? Wenn er ueber 10 Jahre im Senior Management war, wird er sicherlich wissen, wie man ein Business aufzieht - das steht hier doch gar nicht zur Debatte!

Und natuerlich braucht er eine Website, um Kunden zu rekrutieren. Genau das macht er im Moment. Ob er den Markt vorher gut genug recherchiert hat, lass mal seine Sorge sein (es sein denn, Du bist ein Investor).

 

Hi Mankind und lindemaa

 

Ich habe 3 Businesspläne :) 1x HR Consulting fuer Firmen, 1x HR Advice fuer Arbeitnehmer und 1x beide in einem 70/30 Ratio. Wie in meinem ersten Beitrag gesagt, möchte ich gerne auf der Arbeitnehmer Seite arbeiten und mich fuer deren Rechte einsetzen. Ich muss eben nur erst herausfinden ob das finanziell reicht und dabei hilft leider auch der detailierteste Businessplan nichts weil es so einen Service nur sehr vereinzelt gibt. 

 

In den nächsten Monaten kann ich mir es zum Glück leisten das Ganze ein wenig auszuprobieren. Fall es nicht klappt dann geht es zurück zur anderen Seite und zum Businessplan #1 oder #3 ;-)

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@Mankind: was suggeriert Dir, dass Sebastian keinen Business Plan erstellt hat oder gar nicht mal weiss, was ein Business Plan ist?? Wenn er ueber 10 Jahre im Senior Management war, wird er sicherlich wissen, wie man ein Business aufzieht - das steht hier doch gar nicht zur Debatte!

Und natuerlich braucht er eine Website, um Kunden zu rekrutieren. Genau das macht er im Moment. Ob er den Markt vorher gut genug recherchiert hat, lass mal seine Sorge sein (es sein denn, Du bist ein Investor).

 

Unternehmer zu sein ist etwas anderes als im Angestelltenverhältnis zu arbeiten. Er brauch ein Produkt bzw. eine Dienstleistung um Bedürfnisse der Kunden zu befriedigen. Da spielen so Sachen wie Zielgruppe, Größe der Zielgruppe etc. schon eine Rolle. Das mit dem "Business aufziehen" verstehe ich (so wie Du es formulierst) eher als Business Development. Von Null aus zu starten ist etwas ganz anderes.

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@Mankind: was suggeriert Dir, dass Sebastian keinen Business Plan erstellt hat oder gar nicht mal weiss, was ein Business Plan ist?? Wenn er ueber 10 Jahre im Senior Management war, wird er sicherlich wissen, wie man ein Business aufzieht - das steht hier doch gar nicht zur Debatte!

Und natuerlich braucht er eine Website, um Kunden zu rekrutieren. Genau das macht er im Moment. Ob er den Markt vorher gut genug recherchiert hat, lass mal seine Sorge sein (es sein denn, Du bist ein Investor).

 

Unternehmer zu sein ist etwas anderes als im Angestelltenverhältnis zu arbeiten. Er brauch ein Produkt bzw. eine Dienstleistung um Bedürfnisse der Kunden zu befriedigen. Da spielen so Sachen wie Zielgruppe, Größe der Zielgruppe etc. schon eine Rolle. Das mit dem "Business aufziehen" verstehe ich (so wie Du es formulierst) eher als Business Development. Von Null aus zu starten ist etwas ganz anderes.

 

Du hast aber schon gelesen was HRplus selber schreibt ( ohne Not, wohlgemerkt, es wurde ja in diesem Faden eine Dienstleistung angeboten und nicht nach Tips wie man sich selbstständig macht gefragt. ) 

 

Lindemaa hat es doch astrein auf den Punkt gebracht: Es gibt absolut keinen Grund zu vermuten das HRplus planlos durch die Gegend rennt und "hallo, braucht jemand Tips? Ich bin hiiiier und weiss Bescheid" ruft statt sich selber gut überlegt zu haben wie er diese Consultancy auf die Beine stellt um dann erst seine Dienste hier anzubieten. 

Deine Bemerkungen zum Business Plan hören sich, mit Verlaub, echt kindisch an. 

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Also, falls ihr Probleme im Büro habt schickt mir einfach eine PM. Wir können gerne den Preis diskutieren. Vielleicht sogar kostenlose Beratung und dafür ein Testimonial für meine Website.

 

 

Also auf mich wirkt das eher so, dass noch nicht so richtig durchdacht wurde: Wem biete ich was zu welchem Preis an. Das soll keineswegs seine Erfahrungen schmälern.

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Also, falls ihr Probleme im Büro habt schickt mir einfach eine PM. Wir können gerne den Preis diskutieren. Vielleicht sogar kostenlose Beratung und dafür ein Testimonial für meine Website.

 

 

Also auf mich wirkt das eher so, dass noch nicht so richtig durchdacht wurde: Wem biete ich was zu welchem Preis an. Das soll keineswegs seine Erfahrungen schmälern.

 

 

Meine rate card steht. Ich habe angeboten mit DIL members Preise zu diskutieren oder gegebenenfalls Beratung gegen Testimonials anzubieten. Word of mouth marketing and all that....

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Das Belegen mit Gesetzen usw. ist gut, aber wie weit kommt man damit? Ist man erstmal unten durch hat man doch keine friedliche Zukunft in dem Job, z.b. weil man sich beklagt hat.  Ich wuerde einfach gerne besser verstehen wie weit dein Service helfen kann - welche Optionen gaebe es nach dem Aufmucken usw?

 

Nach anfänglichem Hin und Her war am Ende alles mit der Drohung des Employment Tribunals erledigt.
Die Ruhepausen zwischen zwei Schichten sind ganz klar durch die Working Time Regulations 1998 10 (1) geregelt.
Schlafen am Arbeitsplatz "by arrangement" und dem Arbeitgeber zur Verfügung zu stehen gilt als Arbeitszeit (ECJ - Landeshauptstadt Kiel v Jaeger (2003) IRLR 804) und deshalb gilt National Minimum Wage und nicht £15 fuer die ganze Nacht nur weil der Angestellte ja sowieso schläft.
Jeder Angestellte muss pro Jahr mindestens 20 Tage Urlaub nehmen und diese können nicht ins neue Jahr mitgenommen werden. Der Arbeitsplatz meiner Bekannten hat ca. 5 Angestellte, die immer noch zwischen 5-10 Tagen Urlaub haben da es jedesmal Ausreden gibt warum kein Urlaub genommen werden kann. Ausserdem muss der Arbeitgeber fuer jeden Holiday Request der abgelehnt wird eine Ablehnung in schriftlicher Form (e-mail ok) and den Angestellten schicken WTR 1998 15(2). Das ist natürlich nie passiert.


Mein Gefuehl sagt mir, dass ihr eventuell nicht das Gleiche im Sinn habt.

 

Die angefuehrten Beispiele sind sehr einfach zu loesen, weil es sich hier schlicht um Gesetzeswidrigkeiten handelt. Wenn der Arbeitgeber diese Probleme nicht behebt, dann drohen ernsthafte Konsequenzen. Nicht vom Angestellten, aber vom Staat. Es stimmt sicher, dass manche Angestellte selbst die grundlegenden Arbeitsgesetze nicht immer kennen, aber dem kann in der Tat leicht abgeholfen werden.

 

Ich hatte das Gefuehl, die urspruengliche Frage zielte eher darauf ab, wie man mit HR umgehen sollte, wenn man z.B. mit dem Chef oder der Chefin nicht zurecht kommt, oder das Gefuehl hat, gegenueber anderen Angestellten benachteiligt zu werden, und so weiter. Diese Probleme sind nicht so einfach zu loesen, weil es oftmals wenig objektiv, dafuer umso subjektiver zugeht. Und wenn man hier einmal als Angestellte/r einen harten Weg einschlaegt, dann hat londontown schon recht, dass man letztendlich vermutlich nicht langfristig bei der Firma bleiben kann. Zumindest ist das meine Erfahrung.

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Also, falls ihr Probleme im Büro habt schickt mir einfach eine PM. Wir können gerne den Preis diskutieren. Vielleicht sogar kostenlose Beratung und dafür ein Testimonial für meine Website.

Also auf mich wirkt das eher so, dass noch nicht so richtig durchdacht wurde: Wem biete ich was zu welchem Preis an. Das soll keineswegs seine Erfahrungen schmälern.
was qualifiziert Dich eigentlich sein Geschäft zu bewerten? Du bist ja nun schon seit Jahren nicht mehr in UK und weist auch nichts über HRplus... Wie schon von den anderen gesagt... Manchmal muss man nicht alles kommentieren Edited by marfalda1

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was qualifiziert Dich eigentlich sein Geschäft zu bewerten? Du bist ja nun schon seit Jahren nicht mehr in UK und weist auch nichts über HRplus...

 

Ich bin selbst in der Situation, dass ich Dienstleistungen verkaufe und beschäftige mich täglich damit wie es ist, ein Unternehmen aufzubauen. Weiterhin hat mir zumindest eine englische Universität einen akademischen Grad verliehen, wo ich unter anderem den Kurs "Business Development and Entrepreneurship" besucht habe. Kennt ihr HRplus persönlich? Ich habe den Eindruck, dass er ein netter Kerl ist aber man kann halt beim Geschäftsaufbau Fehler machen. Senior Manager verstehe ich so, dass er mehrere Jahre in seinem Bereich gearbeitet hat, vielleicht schon Führungsverantwortung hatte aber er möchte nun sein eigenes Geschäft aufbauen.

 

Ich möchte seine Idee keineswegs schlechtreden. Ich habe nur Angst, dass er halt keine Abnehmer für seine Dienstleistung findet.

 

Das ich schon seit Jahren in UK bin ist richtig.

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Meine Güte, er will doch keine Firma oder Agentur mit 25 Angestellten aufziehen, sondern bietet Beratung im Bereich HR an. Dafür braucht's doch nun wirklich keinen ausgefeilten Business-Plan.

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Das Belegen mit Gesetzen usw. ist gut, aber wie weit kommt man damit? Ist man erstmal unten durch hat man doch keine friedliche Zukunft in dem Job, z.b. weil man sich beklagt hat.  Ich wuerde einfach gerne besser verstehen wie weit dein Service helfen kann - welche Optionen gaebe es nach dem Aufmucken usw?

 

Nach anfänglichem Hin und Her war am Ende alles mit der Drohung des Employment Tribunals erledigt.
Die Ruhepausen zwischen zwei Schichten sind ganz klar durch die Working Time Regulations 1998 10 (1) geregelt.
Schlafen am Arbeitsplatz "by arrangement" und dem Arbeitgeber zur Verfügung zu stehen gilt als Arbeitszeit (ECJ - Landeshauptstadt Kiel v Jaeger (2003) IRLR 804) und deshalb gilt National Minimum Wage und nicht £15 fuer die ganze Nacht nur weil der Angestellte ja sowieso schläft.
Jeder Angestellte muss pro Jahr mindestens 20 Tage Urlaub nehmen und diese können nicht ins neue Jahr mitgenommen werden. Der Arbeitsplatz meiner Bekannten hat ca. 5 Angestellte, die immer noch zwischen 5-10 Tagen Urlaub haben da es jedesmal Ausreden gibt warum kein Urlaub genommen werden kann. Ausserdem muss der Arbeitgeber fuer jeden Holiday Request der abgelehnt wird eine Ablehnung in schriftlicher Form (e-mail ok) and den Angestellten schicken WTR 1998 15(2). Das ist natürlich nie passiert.


Mein Gefuehl sagt mir, dass ihr eventuell nicht das Gleiche im Sinn habt.

 

Die angefuehrten Beispiele sind sehr einfach zu loesen, weil es sich hier schlicht um Gesetzeswidrigkeiten handelt. Wenn der Arbeitgeber diese Probleme nicht behebt, dann drohen ernsthafte Konsequenzen. Nicht vom Angestellten, aber vom Staat. Es stimmt sicher, dass manche Angestellte selbst die grundlegenden Arbeitsgesetze nicht immer kennen, aber dem kann in der Tat leicht abgeholfen werden.

 

Ich hatte das Gefuehl, die urspruengliche Frage zielte eher darauf ab, wie man mit HR umgehen sollte, wenn man z.B. mit dem Chef oder der Chefin nicht zurecht kommt, oder das Gefuehl hat, gegenueber anderen Angestellten benachteiligt zu werden, und so weiter. Diese Probleme sind nicht so einfach zu loesen, weil es oftmals wenig objektiv, dafuer umso subjektiver zugeht. Und wenn man hier einmal als Angestellte/r einen harten Weg einschlaegt, dann hat londontown schon recht, dass man letztendlich vermutlich nicht langfristig bei der Firma bleiben kann. Zumindest ist das meine Erfahrung.

 

 

Hi Thomson

 

Ohne Kläger gibt das auch bei Gesetzwidrigkeiten keine Anklage und leider passiert dies viel zu oft und dabei muss es nicht um grundlegenden Arbeitsgesetze gehen. 

 

Wie würdest du zum Beispiel damit umgehen wenn du durch deine Arbeit soviel Stress hast, dass es dir gesundheitlich schlecht geht? Wie kannst du beweisen, dass es nicht an dir liegt sondern dass der Arbeitgeber die Schuld trägt?

 

Oder wie würdest du damit umgehen wenn es um harassment geht? Ist es wirklich harassment oder bullying?

 

Wenn es darum geht dass man mit dem Chef nicht zurechtkommt oder sich benachteiligt fühlt dann wäre es ein guter Start ein offenes Gespräch mit mir zu führen und  dann gemeinsam so entscheiden ob wirklich eine grievance vorliegt (in dem Fall ist der Arbeitnehmer geschützt und sollte sich keine Gedanken über die langfristige Zukunft in der Firma machen) oder ob es eher an einem selbst liegt und eventual coaching/confidence training helfen könnten.

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    • Ich muss mich auch mal einmischen, ich liebe gutes Brot. Weil es vor zehn Jahren außerhalb Londons kaum "solides" Brot gab, hab ich angefangen selber zu backen. Ich habe einen eigenen Sauerteig und experimentiere mit Roggen, Weizen, Dinkel... Sieht und schmeckt halt nicht immer so wie beim deutschen Bäcker, auch weil ich mich nicht so gut an Rezepte halten kann, aber mit ein bisschen Übung, einem guten Ofen (250 Grad!) und gutem Mehl, was man auch hier bekommt, kann man schon einiges erreichen. Für die Kruste sind eine abfallende Tempertur und Wasserdampf wichtig. Das Selberbacken dauert auch nicht mal lange, aber man muss gut planen, weil der Teig oft lange vorher angesetzt werden muss. Klar hat da nicht jeder Lust zu, aber ich backe ab und zu mal und friere dann viel ein. Ich weiß gar nicht, ob das Selberbacken viel günstiger ist als so ein Laib vom Markt, aber wenn es eben keinen Markt mit Brot in der Nähe gibt, wäre es ja vielleicht einen Versuch wert. Ich esse allerdings inzwischen auch viel seltener Brot als früher oder bei Deutschlandbesuchen.
    • Das ist ein beeindruckender Laib,@berliner. Kriegst der in deinem Ofen einigermaßen Kruste?
    • 501/5000       Wir suchen eine deutsche Muttersprachlerin (vorzugsweise mit Erfahrung in der Kinderbetreuung), die ein paar Stunden pro Woche mit unserem 3-jährigen Sohn verbringen kann, um ihm zu helfen, sein Deutsch zu verbessern. Die Mutter ist Lettin und der Vater Deutsch und wir versuchen, ihn einem weiteren deutschen Muttersprachler auszusetzen, da er nur abends und am Wochenende (und oft auch mit der anwesenden Mutter) Zeit mit dem Vater verbringt. Wir sind sehr flexibel in Bezug auf die genauen Arbeitszeiten und wohnen in Wanstead, E11 (in der Nähe der Central Line Station, Zone 4)
    • Ja, gibt es alles noch. Aber kaum in Muenchen.Frankfurt oder Berlin. Die Franken sind eh immer vorn. Da gibt es auch noch die meisten kleinen Brauereien. Wie den Becherbraeu in Bayreuth, ein wenig Werbung fuer meine Nichte und Ihren Mann 🙂
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    • Melina1992  »  KatharinaR

      Hallo Katharina, 
      ich schreibe im Auftrag meiner Tochter Melina, die aktuell in London lebt. Sie benötigt eine neue Bleibe zum 28.09.2019 und bittet um Bilder ect. vom Zimmer. Melina ist heute unterwegs und könnte sich zeitnah bei Ihnen melden.
      Beste Grüsse Ute Klein 
       
      · 1 reply
    • Melina1992  »  seb

      Hi Seb, 


      wie geht es dir??
      Ich heisse Melina Klein und wohne seit einem Jahr in London/Queens Park. 

      Meine Mutter hat mich auf deine Wohnung aufmerksam gemacht, die mir sehr gut gefaellt. Ich muss am 30.09. aus meiner Wohnung ausziehen und suche daher nach etwas neuem. 


      Ich arbeite als Analyst in einer Private Equity Boutique in Moorgate. 

      Ich wuerde mir deine Wohnung gerne anschauen. Wollen wir einfach mal telefonieren? 

      +49 1747840977

      Danke dir vorab und liebe grusse,
      Melina 
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    • PiPaPo

      Fahrrad fahren mit den Kindern und telefonieren mit HRMC = graue Haare
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      Das war jetzt garnicht als ein klammheimlicher Vorwurf gemeint, Du geniesst grossen Respekt bei mir.
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      Chris
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