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Kreuzberger

Flüchtlinge - getrennt von "Cameron plant EU-Referendum für Juni 2016"

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Ansonsten steht naechste Woche wieder so ein UN meeting an. Putin hat durchblicken lassen, dass es diesmal kein Veto seinerseits gibt, allerdings blicke ich bei ihm immer nicht so durch. Einfach bombardieren nuetzt aber nichts, das hat sich ja schon in anderen Laendern gezeigt. Wir werden sehen.

 

 

Apropos, ich fand's ja auch besonders schoen, dass Obama Merkel zur "Willkommenskultur" der Deutschen gratuliert hat... ...Ja klar, die Yanks machen mal wieder Teile des nahen Osten platt und gratulieren dann den Europaeern, dass diese deren Suppe dann brav ausloeffeln. Bleibt die Frage wieviele Kriegsfluechtlinge aus Syrien, Irak und Afghanistan eigentlich Uhsah aufnimmt?

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Bleibt die Frage wieviele Kriegsfluechtlinge aus Syrien, Irak und Afghanistan eigentlich Uhsah aufnimmt?


Seit 2011 haben die USA 1.500 syrische Flüchtlinge aufgenommen, nächstes Jahr sollen es nochmal bis zu 8.000 werden (nein, bei den Zahlen fehlen keine Nullen):
 
http://www.sueddeutsche.de/politik/syrische-fluechtlinge-warum-die-usa-dichtmachen-1.2640049

»Asylanträge in den USA sind für Syrer mit ausführlichen Hintergrundprüfungen und großer Geduld verbunden, sie warten in den Flüchtlingslagern des Nahen Ostens und der Türkei häufig mehr als ein Jahr auf einen Gesprächstermin in der nächstgelegenen US-Botschaft. Die Ablehnungsquote war bislang hoch, alleine das UN-Flüchtlingswerk UNHCR erklärte, fast 16 300 Fälle vorgelegt zu haben.«

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Das erinnert mich an Edgar Hilsenrath, dessen Familie in den 30gern einen Visumantrag für die USA stellte, um den Nazis zu entkommen. Bis auf Edgar ist die Familie in Lagern und Ghettos krepiert. Die Visa für seine tote Familie hat er Anfang der 50ger Jahre bekommen...
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Das erinnert mich an Edgar Hilsenrath, dessen Familie in den 30gern einen Visumantrag für die USA stellte, um den Nazis zu entkommen. Bis auf Edgar ist die Familie in Lagern und Ghettos krepiert. Die Visa für seine tote Familie hat er Anfang der 50ger Jahre bekommen...

Wobei s natürlich auch keine Art ist, mit dem Finger auf andere zu zeigen, um sich selbst dann besser zu fühlen. Unser Asylrecht ist ja gerade aus dem Bewusstsein entstanden, daß während der politischen Verfolgung des 3. Reichs vielen Flüchtlingen nur ungenügend (wenn überhaupt) geholfen wurde. Das war kein Ruhmesblatt in der Geschichte.

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Churchill hatte offenbar recht, als er sagte .......Die Deutschen hat man entweder an der Gurgel oder zu Füssen........

 

Die erste Version hatten wir bereits, mit den bekannten Folgen für die Deutschen. Damals wollte man der Welt durch militärisches Gehabe zeigen, wie stark man ist. Niemand ist eingeschritten und hat das Unglück abgewendet.

 

Nun ist offenbar Version zwei in Form der Multikulti-Träumerin Merkel dran und man will zeigen, wie unvergleichlich gut man diesmal im Gegensatz zu den anderen Ländern ist.

 

Wie früher, nur diesmal unvergleichlich gut, einzigartig in Europa. Dem eigenen Volk wird unter Mithilfe der Medien beigebracht, was es zu denken hat. Wie man Andersdenkende bezeichnet, ist bekannt.

 

Europa ringsherum und die Welt staunt. Deutschland ist wiederum einzigartig. Nur im anderen Extrem und offenbar "bonkers" geworden (Zeitungskommentar). Vernünftiges Mittelmass geht nicht.

 

Hoffentlich gelingt es diesmal, Vernunft einkehren zu lassen und rechtzeitig zur Realität zurückzufinden.

 

Es wäre schön, wenn das gelingen würde :

 

https://www.change.org/p/wir-fordern-das-misstrauensvotum-gegen-frau-merkel-sofortige-amtsenthebung-frau-merkels.

 

Sonst müssen es halt die Wahlen, leider erst 2017 zeigen; hoffentlich diesmal nicht zu spät.

 

 

 

 

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Es ist aber einfach persönliches Pech, wenn man halt im weniger priviligierten Teil der Welt aufgewachsen ist und berechtigt mich nicht per se, mich auf Kosten wohlahbender Menschen zu verbessern. Armut ist kein Asylgrund. Scheiße gelaufen, aber weder meine Schuld noch meine Verantwortung.

 

Immer noch der selbe ekelhafte Misanthrop. "Der Flüchtling ist nicht dazu berechtigt, mir etwas wegzunehmen, was ich selbst nur durch Glück bekommen habe." Das ist eine so unfassbar lausige Argumentation, dass man einfach nur schreiend davonlaufen möchte.

 

Soziale Ungerechtigkeit ist leider ein weitverbreitets Phänomen, selbst innerhalb Europas, das lösen wir aber nicht, indem wir den Benachteiligten dieser Erde Zugang zu unseren Sozialsystemen verschaffen, damit zerstören wir diese nur.

 

Und wie lange bleiben unsere Sozialsysteme noch stabil mit der aktuellen Geburtenrate? Wie sicher sind die Renten denn aktuell? Das ist doch eine reine Milchmädchenrechnung. Leute, die so argumentieren wie du wollen nicht mal das langfristig beste für unser Sozialsystem. Ein reines vorgeschobenes Argument Sie wollen einfach nur, das alles so bleibt wie es ist. Und das wird es mit den aktuellen Voraussetzungen erstens nicht bleiben und zweitens ist es auch noch nie so geblieben, wie es war. Man schaue sich unsere Welt vor 50 Jahren an. Vor 100. Vor 500. Aber jetzt, jetzt denken wir alle, dass alles genau so bleiben soll, wie es aktuell ist. So ein zurückgebliebener Schwachsinn...

 

Erster und einziger Beitrag hierzu von mir.

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Deutschland braucht Zuwanderung, um die Sozialsysteme zu erhalten. Kein Zweifel. Das ist eine grosse Herausforderung, die angegangen werden muss.

 

Die Frage ist halt, wer zuwandern soll.

 

Einfach jeder, egal welcher Herkunft, Bildung, religiöser Ansicht ? Wahllos chaotisch wie jetzt nur nach Deutschland ? 500.000, 1 Million, 20 Millionen ? Anzahl ....nach oben offen..... wie die Sozialromantikern Merkel grossmundig verkündete ? Ohne Überprüfung und über die Köpfe der Bevölkerung hinweg ? Ist das die Rettung der Sozialsysteme ?

 

Oder sorgfältig ausgewählt, wie die USA, Kanada, Australien, Japan etc. es machen ? Sind diese Länder dumm und nur die Deutschen wieder mal gescheit ?

 

Vor Australien ertrinken keine Flüchtlinge mehr.

 

Im Mittelmeer nach wie vor.

 

Von den arabischen Bruderstaaten ist nichts zu hören. Saudi Arabien und Konsorten sind reich, haben Platz, liegen nebenan, sprechen dieselbe Sprache, die Frauen haben keine Modeprobleme..

 

Das wäre doch das Naheliegendste. Warum wird da niemand aufgenommen ? Sind diese Bruderstaaten vielleicht mit der arabischen Mentalität besser vertraut und haben nachvollziehbare Gründe ? An irgendetwas muss das doch liegen.

 

 

 

 

 

 

Edited by kaufmann
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muss man dir wirklich den Unterschied zwischen "Asyl beantragen" und "Asyl bekommen" erklaeren? Es ist ja nicht so, dass jeder der jetzt nach Deutschland kommt dann auch da bleiben darf.

Marc, ich hatte Mofolos Beitrag anders interpretiert wollte hier aber eigentlich auch nichts mehr schreiben

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Ach Marc, ich gebe zu, daß ich mich auch in diesem Faden teilweise polemisch geäussert habe. Das tut mir leid und dafür möchte ich um Entschuldigung bitten. Deine Argumentation ist aber nun nicht "pro Asyl", sondern Du argumentierst mit der Notwendigkeit von Zuwanderung, um unsere Sozialsysteme aufrecht zu erhalten. Asyl nur denen zu gewähren, die uns nützlich sind (weil sie ja mal unsere renten bezahlen) ist weit entfernt von der Idee, politisch Verfolgten eine Zuflucht zu geben, sondern zielt auf Einwanderung ab. Mir ist jeder willkommen, der unsere Hilfe braucht, um Gefahr an Leib und Leben zu willkommen. Da ist es mir auch vollkommen egal, ob er später mal in die Rentenkasse einzahlt. Dafür, das unser Modell des Generationenvertrages nicht mehr funktioniert, können diese Menschen nichts, und ich halte es für zynisch, die Not anderer dazu auszunutzen, um unsere Kassen zu füllen. Die Überalterung der deutschen Gesellschaft hat nichts mit dem Recht auf Asyl zu tun und es ist nicht der Sinn des Asylrechtes, das zu ändern. Du wirfst hier Einwanderung und Asyl in einen Topf und offenbar willst Du Profit aus dem Leid anderer schlagen. Das ist zwar menschlich verständlich, aber unmoralisch. 

 

Gott sei dank geht es anderen so schlecht, daß sie fliehen und zu uns kommen müssen, denn selbst bekommen wir es nicht auf die Reihe ist Dein Credo und das halte ich für verwerflich. 

Edited by Mofolo
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mus   Unterschied zwischen "Asyl beantragen" und "Asyl bekommen" erklaeren? Es ist ja nicht so, dass jeder der jetzt nach Deutschland kommt dann auch da bleiben darf.

Marc, ich hatte Mofolos Beitrag anders interpretiert wollte hier aber eigentlich auch nichts mehr schreiben

 

Im Jahre 2014 hielten sich lt. Innenministerium in D Ende Juni 143.000 Ausreisepflichtige auf (meist abgelehnte Asylbewerber).

 

Davon wurden 5.700 tatsächlich abgeschoben. Also etwa 4%.

 

Der Rest ist geblieben.

 

2014 war im Vergleich zu jetzt ja gar nichts. Gottseidank weiss Muslim-Fan Merkel :.....Wir schaffen das....

 

Sie meint nicht sich selbst dabei.  Den deutschen Steuerzahler, versteht sich.
Mit einem aufmunternden Klaps auf dessen Schultern geht das schon. Griechenland ging doch auch.

Edited by kaufmann
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Von den arabischen Bruderstaaten ist nichts zu hören. Saudi Arabien und Konsorten sind reich, haben Platz, liegen nebenan, sprechen dieselbe Sprache, die Frauen haben keine Modeprobleme..

 

Das wäre doch das Naheliegendste. Warum wird da niemand aufgenommen ? Sind diese Bruderstaaten vielleicht mit der arabischen Mentalität besser vertraut und haben nachvollziehbare Gründe ? An irgendetwas muss das doch liegen.

 

 

Dir ist aber schon klar, dass der Libanon, Jordanien, die Tuerkei, Aegypten und Lybien ich weiss nicht wieviele Millionen Syrer aufgenommen haben? Die Tuerkei allein 2 Millionen. Das grosse Problem: bis vor ein paar Monaten haben die Fluechtlinge von der UNO einen kleinen monatlichen Betrag bekommen- so 30 Dollar im Monat- um wenigstens Oel, Mehl und Reis kaufen zu koennen. Der Topf ist jetzt leer. Der Libanon z.B. hat 6 Mio Einwohner und 1 Mio Fluechtlinge. Die Libanesen koennen nicht mehr helfen.

 

Saudi Arabien spielt eine ganz zwielichtige Rolle. Teilweise sollen sie den IS ( die arabische Welt moechte sie  lieber DAESH genannt wissen, weil sie weder islamisch sind noch einen Staat haben) finanziert haben, und dann hat Saudi mit als erstes einen Zaun entlang der Grenze errichtet. Auch, weil es selbst Opfer von Terroranschlaegen wurde.

Die Syrer, die ich kennengelernt habe, wuerden niemals nach Saudi Arabien fluechten. Dort gelten ganz strenge Sharia Gesetze, da koennen Syrer- relativ liberal- nichts mit anfangen. Die Frauen muessten Nicab tragen und als Auslaender ist man in Saudi sowieso das allerletzte.

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Im aktuellen Playboy, Deutsche Ausgabe, aus dem Interview mit Karl Lagerfeld  

" Ich frage mich, ob die Idee von Gott eine gute Idee war..." 

 

Manches Übel wäre nie entstanden.

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Im aktuellen Playboy, Deutsche Ausgabe, aus dem Interview mit Karl Lagerfeld  

" Ich frage mich, ob die Idee von Gott eine gute Idee war..." 

 

Manches Übel wäre nie entstanden.

 

Das stimmt zwar, aber Religion ist bei solchen Auseinandersetzungen nur vorgeschoben.

 

Bei Kriegen geht es doch immer nur um Macht. Ob man da ne Religion auf die Fahne schreibt oder ne ethnische (nicht) Zugehoerigkeit oder einer von Euch hat einen von uns (Thronfolger zB) umgebracht ist doch egal. Man braucht immer nur einen Motivationsgrund fuer die Soldaten.

 

DAESH ist nicht islamisch, denn nichts von dem was sie tun kann mit dem Koran vereinbart werden. Die Anfuehrer moechten nur mal gerne Kalifen werden, und das scheint die einfachste Art zu sein, solche Massen an Idioten hinter sich zu bekommen.  
 

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Im aktuellen Playboy, Deutsche Ausgabe, aus dem Interview mit Karl Lagerfeld  

" Ich frage mich, ob die Idee von Gott eine gute Idee war..." 

 

Manches Übel wäre nie entstanden.

Das Problem ist ja nun eher das Bodenpersonal.....

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Dabei geht es nur um einen Prophetenzwist zweier Religionssysteme mit absolutem Wahrheitsanspruch. Wir Westler sind ja zum Glueck weitgehend saekularisiert. Aber fuer manche Migranten ist ihre Religion Integrationshemmnis Nummer eins.

Andererseits kann ich verstehen, wenn man als Religionskriegsfluechtling nicht ausgerechnet nach Saudiarabien will.

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Das mein ich aber auch!

Mir kommt der Gedanke, dass sich der Rest der Welt Europas Sorgen gemacht hat in den Jahunderten der 'Entdeckung' und Christianisierung durch Europäer. What goes around comes around.
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Das mein ich aber auch!

Mir kommt der Gedanke, dass sich der Rest der Welt Europas Sorgen gemacht hat in den Jahunderten der 'Entdeckung' und Christianisierung durch Europäer. What goes around comes around.

 

Na ja, wenn se sich so Sorgen vor dem christlichen Europa machen, wieso wollen se dann alle hin? Und die letzten paar hundert Jahre war gerade Syrien eher unter ottomanischer als unter christlicher Herrschaft. Oder möchtest Du für die Flüchtlinge dort jetzt ein auf dem Unrecht der Kreuzzüger basierenden Asylanspruch konstruieren?
 

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Das mein ich aber auch!

Mir kommt der Gedanke, dass sich der Rest der Welt Europas Sorgen gemacht hat in den Jahunderten der 'Entdeckung' und Christianisierung durch Europäer. What goes around comes around.

 

Na ja, wenn se sich so Sorgen vor dem christlichen Europa machen, wieso wollen se dann alle hin? Und die letzten paar hundert Jahre war gerade Syrien eher unter ottomanischer als unter christlicher Herrschaft. Oder möchtest Du für die Flüchtlinge dort jetzt ein auf dem Unrecht der Kreuzzüger basierenden Asylanspruch konstruieren?
 

 

Zu Zeiten der Kreuzfahrer lebten in Syrien und dem Südosten der Türkei noch Armenier. Denen es in dieser mehrheitlich moslemischen Region nicht besonders gut ergangen ist.

 

Auch wenn die Frage politically incorrect ist: wie viele streng gläubige Moslems verträgt Europa? Die Kluft zwischen Christentum und Islam ist nur zu überbrücken, wenn sich beide Seiten zu einer klaren Trennung von Religion und Staat bekennen und Andersgläubige als gleichwertige Mitbürger wahrnehmen. Wozu Christen und Moslems von ihrem Glauben abfallen müssten. In beiden Systemen ist das glaub ich Frevel.

 

 

 

 

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Das mein ich aber auch!

Mir kommt der Gedanke, dass sich der Rest der Welt Europas Sorgen gemacht hat in den Jahunderten der 'Entdeckung' und Christianisierung durch Europäer. What goes around comes around.

 

Na ja, wenn se sich so Sorgen vor dem christlichen Europa machen, wieso wollen se dann alle hin? Und die letzten paar hundert Jahre war gerade Syrien eher unter ottomanischer als unter christlicher Herrschaft. Oder möchtest Du für die Flüchtlinge dort jetzt ein auf dem Unrecht der Kreuzzüger basierenden Asylanspruch konstruieren?
 

 

 

Quatsch. Ich meine blos, dass es nix neues für die Welt ist, blos für uns.
 

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Deine Argumentation ist aber nun nicht "pro Asyl", sondern Du argumentierst mit der Notwendigkeit von Zuwanderung, um unsere Sozialsysteme aufrecht zu erhalten.

 

Nö. Ich argumentierte pro gar nichts. Ich argumentierte contra pauschales "das lösen wir aber nicht, indem wir den Benachteiligten dieser Erde Zugang zu unseren Sozialsystemen verschaffen, damit zerstören wir diese nur."

 

 

Asyl nur denen zu gewähren, die uns nützlich sind (weil sie ja mal unsere renten bezahlen) ist weit entfernt von der Idee, politisch Verfolgten eine Zuflucht zu geben, sondern zielt auf Einwanderung ab. Mir ist jeder willkommen, der unsere Hilfe braucht, um Gefahr an Leib und Leben zu willkommen. Da ist es mir auch vollkommen egal, ob er später mal in die Rentenkasse einzahlt. Dafür, das unser Modell des Generationenvertrages nicht mehr funktioniert, können diese Menschen nichts, und ich halte es für zynisch, die Not anderer dazu auszunutzen, um unsere Kassen zu füllen. Die Überalterung der deutschen Gesellschaft hat nichts mit dem Recht auf Asyl zu tun und es ist nicht der Sinn des Asylrechtes, das zu ändern. Du wirfst hier Einwanderung und Asyl in einen Topf und offenbar willst Du Profit aus dem Leid anderer schlagen. Das ist zwar menschlich verständlich, aber unmoralisch. 
 
Gott sei dank geht es anderen so schlecht, daß sie fliehen und zu uns kommen müssen, denn selbst bekommen wir es nicht auf die Reihe ist Dein Credo und das halte ich für verwerflich.

 

Du drehst anderen die Wörter im Mund schneller um, als dein eigenes Fähnchen in den jeweiligen Wind. Alles wie gehabt, ich vermisse es überhaupt nicht :)

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Aus gutem Grund bemüht sich daher die Bundesregierung um einen internationalen Konsens zur Verbesserung der Situation in den Flüchtlingslagern vor Ort. Denn, die augenblicklichen Flüchtlingszahlen sind nichts verglichen mit dem, was bei einem Losmarsch kompletter Lager auf Europa zukommen würde.


Das ging nun erstaunlich schnell [ Quelle: SZ ]:

»Die 28 Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union sagen den UN-Einrichtungen, die syrischen Flüchtlingen im Nahen Osten helfen, eine Milliarde Euro zu. Das Geld soll unter anderem dem Welternährungsprogramm (WFP) der Vereinten Nationen zugutekommen und die Situation in den syrischen Flüchtlingslagern in der Türkei, dem Libanon und Jordanien verbessern.«

 

Eine Mrd. ist im Vergleich mit anderen Hilfsgeldbeträgen nun nicht mehr Kleckern sondern Klotzen - ob es hilft, steht auf einem anderen Blatt. Denn eine gute Behandlung der syrischen Flüchtlinge, und damit deren Verbleib in den drei Ländern, muß nicht unbedingt den jeweiligen innenpolitischen Interessen entsprechen.

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Kanada hat sich doch auch verpflichtet, in den nächsten 3 Jahren 10,000 Syrer aufzunehmen, wobei wir mit den 188 für dieses Jahr noch ein wenig hinterherhinken. Da sollen die Deutschen nicht so rumzicken!

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