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Rainer

UK University Sex League 2014

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Eigentlich eher was fuer Freitagabend, aber ein netter Kollege hat mich darauf aufmerksam gemacht:

University Sex League 2014

Ein nationales Uni-ranking der etwas anderen Art. Aber vielleicht hilft's ja der/dem ein- oder anderen bei der Studienplatz- (und Partner-)wahl...

R.

 

ps: ich sach jetzt mal nicht, an welcher Position sich meine Uni befindet...
 

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Wahrscheinlich die Missionarsposition, die wird haeufig angewendet.

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Erinnert mich an eine MMath aus Essex, ich stand mit ~5 Maennern in der Kneipe nach einem R-Treffen, wir plauderten ueber etwas langweiliges und da kam sie und fragte uns: Do you think a penis size distribution is Gaussian? Ich habe meine Vermutung damals ausgesprochen, dass es davon abhaengt, ob self-reported oder ordentlich gemessen.

 

Und dieselbe Frage will ich auch hier stellen: 2013 wurden ~6.6k Studenten aus 108 Unis befragt, aber koennte es nicht der Fall sein, dass sich nur diejenigen gemeldet haben, die ueberdurschnittliche Ergebnisse melden wollen? Ich wuerde auch gerne wissen, wie viele Partner die unteren 10% und oberen 10% in jeder Uni hatten..

 

Upd: mir ist auch unklar, in wie vielen Jahren wurden N Partner getroffen? Ein Austauschsemester oder 8 Semester machen doch einen Unterschied.. Es muss gewiss nachgeforscht werden.

Edited by reichp

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@ Herrn CvC: an Position, nicht in!

@reichp:

Erinnert mich an eine MMath aus Essex, ich stand mit ~5 Maennern in der Kneipe nach einem R-Treffen, wir plauderten ueber etwas langweiliges und da kam sie und fragte uns: Do you think a penis size distribution is Gaussian? Ich habe meine Vermutung damals ausgesprochen, dass es davon abhaengt, ob self-reported oder ordentlich gemessen.

Ein interessantes Problem, das wir vielleicht mal bei den anonymen Akademikern ausfuehrlich diskutieren sollten.

Dass das Ergebnis eines Experiments von Beobachter und Messprozess abhaengen kann kennt man ja schon aus der Quantenmechanik.

Was die Gaussverteilung angeht - hier ein schoenes Bild fuer Unbedarfte - so kann die nicht die Loesung sein, denn der untere Schwanz der Verteilung geht ja ins negative. Laengen koennen zwar klein aber schwerlich kleiner als Null sein. Ich wuerde eher auf eine Boltzmann-Verteilung tippen. Die sieht vielleicht auch etwas erotischer aus als der olle Gaussian.

Da wir schon bei Mathematik-Erotik sind, ich bin mir nicht ganz sicher, worauf die Frage Deiner Kommilitonin wirklich abzielte...

 

Und dieselbe Frage will ich auch hier stellen: 2013 wurden ~6.6k Studenten aus 108 Unis befragt, aber koennte es nicht der Fall sein, dass sich nur diejenigen gemeldet haben, die ueberdurschnittliche Ergebnisse melden wollen? Ich wuerde auch gerne wissen, wie viele Partner die unteren 10% und oberen 10% in jeder Uni hatten..

Was mich etwas stutzig macht ist, dass meine Uni in einem Jahr von ganz unten so nach oben an die Spitze geschossen ist. Eine saubere Umfrage und statistische Analyse koennte ein anregendes Thema fuer eine/n umtriebige/n StudentIn sein.

R.

 

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Gilt diese Uni-Statistik eigentlich nur fuers studentische Volk oder auch fuers Lehrpersonal? *duck & renn*

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Gute Frage. Die 2013 Studie spricht noch von University Students. Die 2014 website ist da relaxter, und das Foto darauf macht leider auch nicht klar, wer da zugange ist.

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Rainer, wir warten jetzt alle gespannt auf Deinen praktischen Erfahrungsbericht. :icon_wink:

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Unsere StudentInnen sind sehr hoeflich, nett und gutaussehend. Die meisten meiner KollegInnen ebenso. Parfuemierte Uebungsblaetter habe ich schon ab und zu bekommen, Pavel's P-Frage oben hat mir noch keine Studentin gestellt.

An der Umfrage habe ich nicht teilgenommen...

:)

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ps: Thomson, das ranking ist aber nicht der Grund, warum Du womoeglich wieder an die Uni willst?!...

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Ein interessantes Problem, das wir vielleicht mal bei den anonymen Akademikern ausfuehrlich diskutieren sollten.

Dass das Ergebnis eines Experiments von Beobachter und Messprozess abhaengen kann kennt man ja schon aus der Quantenmechanik.

Was die Gaussverteilung angeht - hier ein schoenes Bild fuer Unbedarfte - so kann die nicht die Loesung sein, denn der untere Schwanz der Verteilung geht ja ins negative. Laengen koennen zwar klein aber schwerlich kleiner als Null sein. Ich wuerde eher auf eine Boltzmann-Verteilung tippen. Die sieht vielleicht auch etwas erotischer aus als der olle Gaussian.

Da wir schon bei Mathematik-Erotik sind, ich bin mir nicht ganz sicher, worauf die Frage Deiner Kommilitonin wirklich abzielte...

 

Danke fuer die tiefgruendige Analyse, das Problem habe ich mit einer (anderen) Mathematikerin diskutiert und sie erwaehnte viel oberflaechlichere Kleinigkeiten.

 

Mit der Normalverteilung stimmt es, desto schlimmer, die Normalverteilung wird meines Wissens nach auch fuer IQ-Tests verwendet und wenn ich mich nicht verrechnet habe, mit dem Erwartungswert=100 und Standardabweichung=15 gaebe es mindestens eine Person mit IQ < 0 unter 76 Milliarden und das macht mir Sorgen seit zwei Tagen.

Von der Maxwell-Bolzmann-Verteilung habe ich nur gehoert, wahrscheinlich in meiner Kindheit. Ich machte mir zuerst Sorgen wegen dem Definitionsbereich [0;Inf), aber fuer x=0 wird die Wahrscheinlichkeitsdichte zwar definiert aber doch 0, da x^2 im Zaehler alles cancelt. Also die Wahrscheinlichkeit, dass es Null-Schwaenze gibt ist gleich 0.

 

Ich wuerde aber auf Log-normalverteilung tippen, die ist auf (0; Inf) definiert und 

  • The length of inert appendages (hair, claws, nails, teeth) of biological specimens, in the direction of growth;

Ich habe nach raw data gegoogelt und nichts besseres als Percentile Calculator gefunden, der die Normalverteilung als Basis nimmt obwohl das dahintersteckende Papier sagt "Neither penile length nor circumference measures were normally distributed in this sample(P < 0.001)." Mit raw data koennte ich ruhig in R berechnen ob Boltzmann-Maxwell, Normal oder Log-Normalverteilung am besten passt - aber ohne kann ich als nicht-Mathematiker nur spekulieren und mich auf Professionalismus von echten Mathematikerinnen verlassen.

 

Leider verging das Thema an dem besagten Abend schnell und die Dame redete weiter ueber ihre Erfahrungen als Statistikerin in einem Online-Sex-Shop und danach ging sie schnell heim, wir redeten weiter ueber das Langweilige.

Zumindest wenn ich die Dame noch mal treffe, kann ich mit ihr nicht nur ueber das Wetter (und Skandinavien) reden. Sie koennte die Mutter von **metrics werden, etwas aehnliches wie Sabermetrics.

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Ein interessantes Problem, das wir vielleicht mal bei den anonymen Akademikern ausfuehrlich diskutieren sollten.

Dass das Ergebnis eines Experiments von Beobachter und Messprozess abhaengen kann kennt man ja schon aus der Quantenmechanik.

Was die Gaussverteilung angeht - hier ein schoenes Bild fuer Unbedarfte - so kann die nicht die Loesung sein, denn der untere Schwanz der Verteilung geht ja ins negative. Laengen koennen zwar klein aber schwerlich kleiner als Null sein. Ich wuerde eher auf eine Boltzmann-Verteilung tippen. Die sieht vielleicht auch etwas erotischer aus als der olle Gaussian.

Da wir schon bei Mathematik-Erotik sind, ich bin mir nicht ganz sicher, worauf die Frage Deiner Kommilitonin wirklich abzielte...

 

Danke fuer die tiefgruendige Analyse, das Problem habe ich mit einer (anderen) Mathematikerin diskutiert und sie erwaehnte viel oberflaechlichere Kleinigkeiten.

 

Mit der Normalverteilung stimmt es, desto schlimmer, die Normalverteilung wird meines Wissens nach auch fuer IQ-Tests verwendet und wenn ich mich nicht verrechnet habe, mit dem Erwartungswert=100 und Standardabweichung=15 gaebe es mindestens eine Person mit IQ < 0 unter 76 Milliarden und das macht mir Sorgen seit zwei Tagen.

Von der Maxwell-Bolzmann-Verteilung habe ich nur gehoert, wahrscheinlich in meiner Kindheit. Ich machte mir zuerst Sorgen wegen dem Definitionsbereich [0;Inf), aber fuer x=0 wird die Wahrscheinlichkeitsdichte zwar definiert aber doch 0, da x^2 im Zaehler alles cancelt. Also die Wahrscheinlichkeit, dass es Null-Schwaenze gibt ist gleich 0.

 

Ich wuerde aber auf Log-normalverteilung tippen, die ist auf (0; Inf) definiert und 

  • The length of inert appendages (hair, claws, nails, teeth) of biological specimens, in the direction of growth;

Ich habe nach raw data gegoogelt und nichts besseres als Percentile Calculator gefunden, der die Normalverteilung als Basis nimmt obwohl das dahintersteckende Papier sagt "Neither penile length nor circumference measures were normally distributed in this sample(P < 0.001)." Mit raw data koennte ich ruhig in R berechnen ob Boltzmann-Maxwell, Normal oder Log-Normalverteilung am besten passt - aber ohne kann ich als nicht-Mathematiker nur spekulieren und mich auf Professionalismus von echten Mathematikerinnen verlassen.

 

Leider verging das Thema an dem besagten Abend schnell und die Dame redete weiter ueber ihre Erfahrungen als Statistikerin in einem Online-Sex-Shop und danach ging sie schnell heim, wir redeten weiter ueber das Langweilige.

Zumindest wenn ich die Dame noch mal treffe, kann ich mit ihr nicht nur ueber das Wetter (und Skandinavien) reden. Sie koennte die Mutter von **metrics werden, etwas aehnliches wie Sabermetrics.

 

 

Abgesehen von dem Sex Shop habe ich kein Wort verstanden, dennoch fand ich diesen Beitrag äußerst nett zu lesen  :icon_mrgreen:

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Interessant. Haben das ja auf der Wanderung diskutiert, habe aber eben nochmal nachgelesen. Immerhin weiss ich jetzt, wo die log-Normalverteilung herkommt und was Gibrat's law ist - was wieder mal bestaetigt: size does not always matter, jedenfall nicht in Gibrat's Sinn. Hab jetzt auch eine Idee, warum log-normal in physikalischen Problemen offenbar nicht soo populaer ist.

Stimme Dir zu, dass log-normal allerdings ein heisser Kandidat fuer diesen Fall ist. Weitere Studien wuenschenswert, vielleicht mal was fuer den ignobel-Preis. :icon_mrgreen:

R.

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Unsere StudentInnen sind sehr hoeflich, nett und gutaussehend. Die meisten meiner KollegInnen ebenso. 

(upd) Anti-Offtopic: nach 7 Stunden auf dem QMUL-Campus kann ich bestaetigen: eure Studentinnen und Mitarbeiterinnen sehen gut aus, zumindest diejenigen drei, die Herzblut fuer Computational Linguistics haben. Aber was kann eine Frau noch schoener machen als ausreichend Herzblut fuer einen Beruf?

Edited by reichp
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