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melanieR

initiativ vs agency

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Hallo zusammen,

 

ich hätte eine Frage an Euch. Ich möchte als Architektin in London arbeiten, im Moment lebe ich noch in Berlin. Mein Plan ist folgender: Ich werde im September in London sein und mich initiativ bei Büros bewerben. Um meine Chancen zu verbessern möchte ich parallell vor Ort auch eine Bewerbung über Recruitment Agencies starten.

Ich würde einen Job aus den Initiativbewerbungen auf jeden Fall einem Job vermittelt durch Agencies vorziehen, da ich bestimmte Büros im Auge habe bei denen ich arbeiten will. Ist es ratsam, der Agency offen zu sagen, dass man sich auch initiativ bewirbt, oder verschweigt man das eher, um seine Chancen nicht zu verschlechtern?

Ich habe vor, in der ersten von 4 Wochen meines Aufenthalts alle Initiativbewerbungen zu schicken, dann die Reaktionen abzuwarten, und mich dann ab Woche 2 oder 3 bei 1 bis 2 Agencies vorzustellen. Wäre das zeitlich zu knapp oder im Rahmen?

Denkbar wäre auch den Agencies vor meinem Aufenthalt schon mein Portfolio zukommen zu lassen, dann haben sie eine Anlaufphase um Jobs vorzuschlagen. Allerdings hätte ich dann wohl früher ein Angebot für einen vermittelten Job auf dem Tisch, und die Initiativbewerbung die ich ja erst vor Ort starten kann, wäre ausgebremst.

Ich bin für Eure Tipps sehr dankbar. Wie würdet Ihr das machen?

 

 

 

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Ungluecklicherweise ist Architektur voellig uebersaturiert, insofern wuerde ich lieber die Bewerbungen von D-Land aus schicken bevor Du hier teuer rumhaengst.

Der Graduate Job Market ist derzeit ziemlich am Arsch, aber dennoch viel Glueck.

 

Der Artikel hier beschreibt es gut: http://www.standard.co.uk/news/work/special-report-a-degree-in-architecture--but-all-i-can-get-are-menial-jobs-8159842.html

 

Edited by snarkenfudel
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ich bin selbstaendig (in einer anderen branche) taetig und muss mir alle 6-12 monate neue Jobs besorgen...

die Erfahrung lehrt: soviel wie moeglich bewerben, sofort, gleichzeitig und nicht nacheinander und dann hoffen, dass man keinen Plan B benoetigt.

(sprich so bald du eine zusage hast, vergeht immer noch ein bischen zeit, in der man Zeit hat nachfolgend eintreffende geeignetere zusagen doch noch selbst zuzusagen)

 

Zu einer Deiner Fragen

Ist es ratsam, der Agency offen zu sagen, dass man sich auch initiativ bewirbt, oder verschweigt man das eher, um seine Chancen nicht zu verschlechtern?

Auf jedenfall verschweigen! (Eine Agentur moechte ungern eine Person beim Endkunden vorstellen, eventuell dann gewinnen und dann dem Endkunden absagen weil Du Dich doch anders entscheidest, sprich die Agentur stellt dann Dich unter Umstaenden (wenn genuegend Bewerber) erst gar nicht beim Endkunden vor)

 

Edited by PeterMenninger

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Der Artikel macht wirklich nicht gerade Hoffnung es zu versuchen, ich dachte schwieriger als in Berlin könnte es garnicht sein. Hier habe ich 140 Bewerbungen verschickt, und hatte für 4 Monate einen Job der dann mangels Aufträgen endete. Danke jedenfalls für Euer Feedback bisher und danke an Peter für die Ratschläge.

Wenn man den Recruitment Agencies Bespoke, Network oder Adrem glauben will gibt es jede Menge Architekturjobs in London, das spiegelt anscheinend nicht die tatsächliche Situation wider.

Es ist dann wohl auch empfehlenswert, sich bei mehreren Agencies parallell zu bewerben, und denen jeweils nichts von der Bewerbung bei ihren Kollegen zu sagen. Oder?

Edited by melanieR

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Hallo Melanie,

 

willkommen im Forum. Ich war 2003-2004 in London, was schon einige Zeit her ist. Ich wurde bei einer "recruitment agency" gefragt ob ich noch bei anderen agencies registriert wäre (war damals für "multilingual vacancies"). Auf der Hauptseite sind drei Vermittlungsagenturen für Architektur gelistet, vielleicht hilft das ja weiter.

 

Ich selbst habe mir für meine Branche eine Datenbank mit englischen Firmen angelegt und habe vor, ebenfalls eine Mailingaktion zu starten. Man weiss nie wann man sowas mal wieder gebrauchen kann.

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Es ist dann wohl auch empfehlenswert, sich bei mehreren Agencies parallell zu bewerben, und denen jeweils nichts von der Bewerbung bei ihren Kollegen zu sagen. Oder?

JA, unbedingt !

 

(ein Beispiel aus meiner Branche:

EndKunde bietet eine (1) Stelle an und beauftragt drei Headhunter (agency). Jeder Headhunder stellt bei dem Endkunden 2 oder 3 Bewerber (Profile) vor. Wenn Du Dich bei 3 Headhunter bewirbst wird Dein Profil hoechstens 1-2 mal dem Endkunden vorgelegt, (da die Headhunter ja genuegend Bewerber haben). MIt anderen Worten, falls Du Dich nur bei einem Headhunter beworben hast, kann es sein, dass Dein Profil es gar nicht bis zum Endkunden geschafft hast.

Wirst Du dagegen von 3 Headhunter beim Endkunden vorgelegt, kann es sein, dass genau Du vom Endkunden ausgewaehlt wirst...getreu dem Motto: Wenn alle Headhunter Dich empfehlen, dann musst Du ja gut sein!)

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Wirst Du dagegen von 3 Headhunter beim Endkunden vorgelegt, kann es sein, dass

 

du voellig leer ausgehst weil es erstens voellig unprofessionell ist und zweites dem AG ein desperation mode bei dir signalisiert. Agencies schicken dein CV nicht weiter an eine bestimmte Firma wenn sie wissen das du da schon von ner anderen Agency gefeatured wirst. Und du wirst da normalerweise  speziell nach gefragt aus gutem Grund

 

Edited by oche_alaaf
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Wirst Du dagegen von 3 Headhunter beim Endkunden vorgelegt, kann es sein, dass

 

du voellig leer ausgehst weil es erstens voellig unprofessionell ist und zweites dem AG ein desperation mode bei dir signalisiert. Agencies schicken dein CV nicht weiter an eine bestimmte Firma wenn sie wissen das du da schon von ner anderen Agency gefeatured wirst. Und du wirst da normalerweise  speziell nach gefragt aus gutem Grund

 

 

 

auch das kann sein (moechte ich ja gar nicht bestreiten)!

Es kommt auf den Endkunden bzw dessen Endscheidung an!

 

Meine Erfahrung (und wohl auch logisch)....lieber mehr bewerben, als zu wenig!

Was nuetzt einem etwas,wenn man sich nur ueber EINEN Headhunter bewirbt, der Dich aber gar nicht weiter an den Endkunden weiterschickt? (weil er genuegend andere Bewerber in der Hinterhand hat?)

-> zumindest in meiner Branche bekommt man nicht immer mit, ob und vor allem WIE Du beim Endkunden vorgelegt wirst....(wird Dein Original Profil vorgelegt oder bearbeitet der Headhunter Dein Profil, damit es ein einheitliches Layout hat (und kuerzt Deine eventuell wichtigen Daten?)

 

Mir ist es schon mal passiert, dass der Endkunde MICH zweimal angerufen hat, da er unterschiedliche Profile ueber mich bekommen hat. Der Endkunde hat gar nicht gemerkt, dass es ein und dieselbe Person ist. (Name + Telnummern werden zum Teil von den Headhuntern anonymisiert, und der Bewerber wird dann ueber eine Telefonkonferenz (die der Headhunter aufbaut) vom Endkunden kontaktiert).

 

Klingt eventuell ein bischen wirr, ich hoffe es ist verstaendlich.

Edited by PeterMenninger

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Ich weiss nicht wie das bei Architekten ist. In Legal wird eine Agentur jemand, der schon von einer anderen Agentur vorgestellt wurde oder sich selbst dort beworben hat, einem Arbeitgeber nicht erneut vorgelegt. Die Provision kann schließlich nur einer kassieren.

Jobs sind tatsächlich mehrfach auf dem Markt, da mehrere Agenturen die eine Stelle im Internet vermarkten. Oft genug existiert der Job gar nicht und es wird nur für die eigene Bewerberdatenbank gesammelt. Nur für hoch qualifizierte oder stark nachgefragte Stellen sind die Chancen aus dem Ausland gut (das gilt aber nur pi mal Daumen).

Mit Initiativbewerbungen würde ich aus dem o. g. Grund vorsichtig sein.
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Wenn man also ein Gespräch bei einer Agency hat und gefragt wird, ob man bereits bei einer anderen Agency gefeatured wird, sollte man also wahrheitsgemäß antworten? Und sich demzufolge auch nur über eine Agency bewerben, entnehme ich das Euren Antworten richtig?  vielen Dank bisher für Eure rege Beteiligung!

Ich hoffe dass ich durch meine Spezialisierung bessere Karten bei einer Bewerbung habe. Ich habe neben der Architektur einen Master in Exhibition Design und bin auf dreidimensionale Markenkommunikation ausgerichtet. London ist doch ein riesiger Wirtschaftsstandort, da muß doch was gehen...

Edited by melanieR

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Wenn man also ein Gespräch bei einer Agency hat und gefragt wird, ob man bereits bei einer anderen Agency gefeatured wird, sollte man also wahrheitsgemäß antworten? Und sich demzufolge auch nur über eine Agency bewerben, entnehme ich das Euren Antworten richtig?  vielen Dank bisher für Eure rege Beteiligung!

 

also MEINE Meinung: ein klares NEIN, bewerben bei so vielen Agenturen wie moeglich.

(die Agenturen nehmen keine Ruecksicht auf Dich, sie wollen nur Dein Geld, daraus folgt: Auch Du brauchst keine Ruecksicht auf Agenturen zu nehmen, Du willst nur den Job (und den bekommt nur der der sich bewirbt) man muss deswegen die Agenturen nicht anschwindeln, es reicht wenn man sagt, ich bin neu und starte gerade erst...

 

(andere moegen andere Meinungen haben)

 

(ich bin seit 20 Jahren selbstaendig, und hole mir ueber Agenturen/Headhunter alle 6-12 Monate neue Jobs)

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@Peter

 

das verstehe ich nicht so ganz. Wenn sie mich fragen ob ich noch woanders gelistet bin, und ich sage, ich fange gerade erst mit der Bewerbung an, was habe ich dadurch gewonnen? Sie wollen doch ein Ja oder Nein auf die Frage, und nicht eine ausweichende Antwort.

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Peter hat durchaus Recht. Wenn du eine Frage nicht beantworten möchtest, weichst du eben aus. Du musst da etwas egoistischer denken. Die werden dich schließlich auch nach Strich und Faden belügen. Aber das macht nichts – der Zweck heiligt die Mittel.

 

:icon_wink:

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Schon bei mehreren Agenturen bewerben (eine Agentur hat meist nicht ALLE Jobs) - ggf. gibt es auch nicht viele die auf deinen Bereich spezialisiert sind. Und ehrlich sagen, ich bin auch schon woanders registriert. Welche Agentur schlecht arbeitet findest du schnell raus :D

 

Klar geht auch Initiativbewerbung, du musst dir dann nur im Klaren sein, dass die Agentur dich dort (man hat ja deinen CV schon und zahlt dafuer nicht nochmal!) nicht mehr vorstellen wird.

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@Peter

 

das verstehe ich nicht so ganz. Wenn sie mich fragen ob ich noch woanders gelistet bin, und ich sage, ich fange gerade erst mit der Bewerbung an, was habe ich dadurch gewonnen? Sie wollen doch ein Ja oder Nein auf die Frage, und nicht eine ausweichende Antwort.

 

Agenturen arbeiten nicht für dich, sondern für denjenigen, der sie bezahlt. Die Agentur bekommt die Provision, wenn sie die offene Position füllt, nicht wenn sie DICH vermittelt.

Wenn du also auch bei anderen Agenturen gelistet bist, sinkt die Wahrscheinlichkeit mit der diese Agentur dich vermitteln kann.

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Zwei Dinge:

 

1) Headhunter ist nicht gleich Agency: Der Headhunter sucht normalerweise Dich, auch gerne mal waehrend Du noch arbeitest weil Du einfach die Beste fuer den Job bist, er versucht vielleicht Dich abzuwerben, sucht vielleicht auch bei bei Linkedin ( Du hast doch da ein Profil?), hat generell ein spezifisches Profil, auf jeden Fall einen Auftrag vom Arbeitgeber, die Rollen sind meist eher high profile, more senior, headhunter werden  nicht beschaeftigt um Ju nior posts zu fuellen, der schlaegt nur Leute vor von denen er 100 % ueberzewugt ist das die passen.

 

2) Die Agency sammelt CV's, fuellt vielleicht nicht nur aber eher junior positions, schreibt Firmen auch mal blind an, usw, die meisten Firmen arbeiten mit agencies oder headhuntern ihres Vertrauens zusammen, wer das im spezifischen Fall ist musst Du eruieren.

 

Die meisten groesseren Firmen schreiben ihre offenen Stellen auf ihren Internetseiten aus.

 

SF's Artikel sagt natuerlich einiges, aber nicht alles. Der Evening Standard ist reisserische, rechte Presse und wenn man den liest ist der Konsens:  "ich habe mich als Klofrau beworben, habe alle meine Qualifikationen vorgelegt und bin nicht genommen worden, direkt gefolgt von: Muss ich mich mit PHD als Klofrau beweben und selbst die nehmen mich nicht, mein Leben ist ein Trauerspiel. Dazu kann ich nur sagen: Da wird auch der Arbeitgeber gemerkt haben das Klofrau nicht der erwuenschte Beruf ist und andere waren da wohl motivierter.

 

Generell gilt hier: Die Kunst des ausweichend Antwortens musst Du schon erlernen, sonst wird's schwierig: Der Englaender per se ist nicht so ein Freund der Direktheit. :icon_mrgreen:

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Wirklich toll, dass ihr Eure Ansichten mitteilt, das hilft mir sehr. Danke! Ich überlege, wie ich das mit dem ausweichenden Antworten auf diese Frage hinbekomme ohne direkt die Unwahrheit zu sagen oder unkooperativ zu erscheinen.

Kann es vielleicht sein, dass die  Agencies ihre Bewerberpools miteinander abgleichen, um sich abzusichern? In dem Fall wäre eine nicht wahrheitsgemäße Antwort wohl fatal, da mich dann beide Agenturen aus ihrem Pool streichen würden. Ich finds gerade echt kompliziert.

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Wirklich toll, dass ihr Eure Ansichten mitteilt, das hilft mir sehr. Danke! Ich überlege, wie ich das mit dem ausweichenden Antworten auf diese Frage hinbekomme ohne direkt die Unwahrheit zu sagen oder unkooperativ zu erscheinen.

Kann es vielleicht sein, dass die  Agencies ihre Bewerberpools miteinander abgleichen, um sich abzusichern? In dem Fall wäre eine nicht wahrheitsgemäße Antwort wohl fatal, da mich dann beide Agenturen aus ihrem Pool streichen würden. Ich finds gerade echt kompliziert.

 

die werden den teufel tun und die datenbanken abgleichen!

die daten banken sind  ihre einzige Ware, ihr geschaeftsmodel, und verhindern mit aller gewalt, dass da irgendjemand anders die geschaeftspartner/kunden/bewerber abwirbt/abgleicht/kopiert!

 

-> versuche dich in deren lage zu versetzen.... die agenturen sind KONKURRENTEN...dem konkurrent zeigt man nichts!

Edited by PeterMenninger
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Es wird auf jeden Fall rauskommen, wenn der Arbeitgeber sieht, dass du von 2 Agenturen vorgeschlagen wurdest.  Bewerbe dich einfach auf die ausgeschriebenen Jobs (nicht  bei der Agentur als solcher), wart's ab welche Agentur ihre Arbeit am besten macht und halte dich an die.

 

Es stimmt, die Agentur ist vor allem daran interessiert, Geld zu verdienen. Logischerweise beinhaltet das, dich zu vermitteln, aber der Bewerber steht da nicht an erster Stelle.

 

Die besten "Erfolge" hatte ich (nachdem ich gar keinen Job mehr suche) mit meinem detaillierten Profil bei LinkedIn, da kommen immer wieder Headhunter - und waehrend der Jobsuche mit einer kleinen, spezialisierten Agentur.

 

Hope that helps!

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Ungluecklicherweise ist Architektur voellig uebersaturiert, insofern wuerde ich lieber die Bewerbungen von D-Land aus schicken bevor Du hier teuer rumhaengst.

Der Graduate Job Market ist derzeit ziemlich am Arsch, aber dennoch viel Glueck.

 

Der Artikel hier beschreibt es gut: http://www.standard.co.uk/news/work/special-report-a-degree-in-architecture--but-all-i-can-get-are-menial-jobs-8159842.html

 

 

Der gelinkte Artikel ist von 2012!!, da sah die Welt noch ganz anders aus. Seit einigen Monaten ist die Baubranche in London geradezu am explodieren. Wir (Tragwerksplanungsbuero) sind schon drauf und dran, Auftraege ablehnen zu muessen, weil wir einfach nicht mehr Arbeit schaffen und auch nicht schnell genug gut qualifizierte Leute finden.

 

In Sachen Jobagenten: Wenn die Dir einen Job vorstellen und Dich fragen, ob sie Deinen CV an die Firma XYZ weiterleiten koennen, dann wuerde ich einfach ehrlich antworten. Entweder "Ja, bin interessiert" oder "Nein, Job klingt doof" oder "Tut mir leider, aber Eure Konkurrenz war schneller und hat mir schon ein Vorstellungsgespraech bei Firma XYZ organisiert". Und falls sie fragen bei welcher anderen Jobagentur Du registriert bist, dann sag einfach, dass das vertraulich ist. Glaube aber kaum, dass die fragen werden. Denen ist vollkommen klar, dass jeder, der aktiv auf Jobsuche ist, mit mehreren Agenturen gleichzeitig in Kontakt ist.

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freut mich ungemein zu hören dass die Aussichten in London doch nicht so schwarz sind, danke für Deine Info, Serendipity!

Ich werde auf jeden Fall mehrgleisig fahren und verschiedene Agenturen mit ins Boot nehmen. Das ist bei der beschränkten Zeit am effektivsten.

Wenn es bei anderen Leuten gängige Praxis ist, habe ich da bestimmt keinen Gewissenskonflikt.

 

 

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habe ich da bestimmt keinen Gewissenskonflikt.

 

Melanie, Du denkst ein bischen zu brav...vor Jahren hatte ich auch aehnliche Gedanken...aber wenn Du Dich bei einer Agentur bewirbst, heisst das noch lange nicht, dass Du den Job bekommst (nur dann wuerde es sich rechtfertigen, sich bei GENAU dieser einer Agentur zu bewerben)!

 

In Deutschland hast Du Dich doch auch bei ueber 140 'Firmen' zum Teil gleichzeitig beworben. Warum soll das jetzt anders sein, nur weil Du Dich bei Agenturen (statt Firmen) bewirbst (ohne dass ich genau weiss, was Agenturen in Deiner Branche tun)....

 

Falls Du bei Agenturen so etwas wie einen Vorvertrag unterzeichnest, der vielleicht eine Klausel beinhaltet, dass Du exklusive ueber diese Agentur Dich bewirbst, dann solltest Du aufpassen! (ich denke, so etwas ist aber nicht zulaessig, bewege mich auf duennen Eis. (bei mir in der IT-branche gibt es diese Klauseln nicht!)

 

Edited by PeterMenninger

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Warum gehst du nicht direkt? Hast du schon mal bei den professional bodies geschaut. Google mal RIBA appointments die haben ihre eigene Webseite. Oder geh direct zu Target companies, die zeigen oft offene Stellen auf der eigenen webpage. Bei mir in Bath sitzt z.b das Buero Happoldt also aehnliche Branche und die annoncieren andauernd.

Oft haben hier Arbeitgeber von Agenturen jedweder Art so die Schnauze voll dass Sie Solo gehen. Subscribe zu Industriebodies, Royal institutes und Fachmagazinen etc und find heraus welche Firmen direkt rekrutieren und wo die Stellen ausgeschrieben sind

Edited by Henricus

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Das mit der Exklusivitaet ist totaler Quatsch. Recruitment Agencies werden von den Arbeitgebern bezahlt, das sind ihre Kunden. Kandidaten sind Kanonenfutter. Das sollte man sich immer vor Augen halten. Die haben keinerlei Loyalitaet dir gegenueber, daher schuldest du ihnen auch keine.

 

Was ueberhaupt nicht heissen soll, dass man keine Recruiter nutzen sollte. Sie koennen extrem nuetzlich sein, besonders, wenn sie auf die Branche spezialisiert sind und dein Profil auch verstehen. Das ist leider nicht immer der Fall. Ich hab schon massenhaft Jobs von Recruitern geschickt bekommen, die nichts aber auch gar nichts mit mir zu tun hatten.

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    • Wow! Wie die Zeit verfliegt. Ich musste eben mal checken und bin auch schon seit April 2004 im Forum. Es hat mir damals sehr geholfen und hier einige sehr gute Freunde gemacht. @stonki  und @cart00nist vielen Dank fuer die ganze Arbeit. Vielleicht sieht man sich doch mal wieder auf ein Getraenk.
    • you made my day - besser haette man es nicht ausdruecken koennen
    • Schade, dass das Forum schließt.  Letzten Endes habe ich diesen Faden aber begonnen, weil ich damals schon ein schlechtes Gefühl hatte bei dem Gedanken an ein Leben im UK. Mein damaliger Beruf im UK gab mir die Möglichkeit, mit einem britischen Pass mit meinem 11jaehrigen Kind nach D zu gelangen, ohne finanzielle Abstriche machen zu muessten. Mein schottischer Mann war schneller mit seiner Versetzung nach Festland Europa, so gesehen war die Chose umsonst, aber ich war zumindest die Erste, die das Verfahren - mittlerweile stark verändert- hier gepostet hat. Viele derer, die in der Zwischenzeit auch eine britische Staatsangehörigkeit angestrebt haben, sagten damals: 'Würde ich niemals machen' 'Warum tust Du das? Schmeiß dem Staat das Geld in den Rachen' usw. Leute, ehrlich,  ihr habt mich überrascht. Ok, nicht wirklich, das Anti EU feeling im UK  ist mir schon 1998 auf den Driss gegangen, egal. Sollte es also zu einem Brexit kommen- when ever that may be - wünsche ich vor allem den Schotten und Iren all the Best. Den Engländern wünsche ich, dass die Nasenlandung schmerzhaft sei und die Folgen für die Brexeteers brennen mögen bis in die x-te Generation.  Ich für meinen Teil bin Europäerin, das beste Gefühl ever. Moechte ich nicht missen.        
    • glueckwunsch. Unser nicht.    Ja aber zB strassenreinigung sind bei uns ausserhalb HH 43,00 EUR, und alles andere ist auch merklich weniger.    wie schon gesagt, wir in chiswick kriegen nur die rechnung und keine erklaerung
    • Wir haben gerade diesen Sommer eine Loft Conversion durchfuehren lassen, die vor 4 Wochen fertg gestellt wurde. Also, die Isolierung und Stahltraeger/Statik ist deutlich hoehere Qualitaet als der Dachbodenausbau bei meiner Tante in Deutschland. Und alles von britischen Firmen und Handwerkern durchgefuehrt (nee, sorry, einer war Italiener). Zum Thema Infrastruktur-Ausbau wird hier in Cambridgeshire gerade das groesste britische Bauprojekt durchgefuehrt: (googlet mal "A14 Cambridge to Huntingdon improvement scheme") - ein super organisiertes Projekt mit exzellenter Kommunikation fuer Anwohner, und der erste Abschnitt wird im Dezember 12 Monate vorzeitig (!) eroeffnet. Daran sollte sich BER mal ein Beispiel nehmen.   Und zum Thema Council Tax: Euch ist schon klar, dass man in Deutschland auch fuer Strassenreinigung, Abwasser, Muellabfuhr, Grundsteuer etc. bezahlt? Das wird dann halt nur einzeln abgerechnet und faellt nicht in eine einzige "Tax" wie hier. Ausserdem werden davon auch Einrichtungen wie Bibliotheken, Museen oder Childrens Centres finanziert, deren Nutzung hier im UK im Gegensatz zu Deutschland kostenlos ist - ich persoenlich zahle gerne eine verhaeltnismaessig kleine Gebuehr dafuer. Unser Council schickt uns auch jedes Jahr eine Uebersicht, wo unsere Council Tax hingegeangen ist; ich finde diese Tax nicht undurchsichtig und mysterioes, sonder sehr gut nachvollziehbar.
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