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Hallo DIL Community,

 

wie so viele junge und alte Leute aus Deutschland, aller Welt und diesem Forum, plane ich nach dem erfolgreichen Bestehen meines Abiturs ein Auslandsaufenthalt in London.

Die Idee bzw. Traum schwebt mir jetzt schon seit ca.einem drei-viertel Jahr vor und lässt mich nicht mehr los. Deshalb habe ich mich, zunächst als stiller Beobachter hier vor einer Weile angemeldet und mir einige Beiträge und andere Seiten, die für die Planung des Aufenthalts hilfreich sein könnten, angeschaut.

Nun brennt es mir jedoch unter den Nägeln, denn ich zerbreche mir beinahe rund um die Uhr den Kopf über etliche Fragen , London betreffend, den Kopf.

Ich bin aktuell 18 Jahre alt, aufgrund meiner schulischen Situation habe ich natürlich noch keine abgeschlossene Berufsausbildung.

Jedoch einige Praktika und aktuell Arbeit in einem Supermarkt. Ich bin offen für vieles, freundlich, Freunde "bestaunen" meine Fähigkeit die Leute zu unterhalten, zum Lachen zu bringen ohne sich dabei zum Kasper zu machen. Mein Englisch-Level/Niveau ist dem Englisch Leistungskurs angepasst, jedoch braucht es auch noch an Perfektion im Gesprochenen sowie Schriftlichen.

Ansonsten ist mir hier und auch auf anderen Seiten klar geworden : das Leben in London ist teuer und man bekommt vor allem im Immobiliensektor für das Geld nicht das was man sich drunter vorstellt. Wieso will ich also doch nach London und nicht nach Plymouth oder sonst wo ? Ehrlich gesagt weiß ich es nicht, ich weiß nur dass London eine reizvolle Stadt ist und mich auch nach einem zwei-wöchigen Urlaub dort verzaubert hat. 

 Mir ist natürlich bewusst, dass ich damals das typische London Zone 1 betrachtet habe aber einfach die Atmosphäre am Kings Cross macht mich glücklich. generell erinnert mich das Fler dort an meine Heimatstadt.

Nun zum Organisatorischem,. Ich habe jetzt sämtliche Seiten zu Wohnungs und Jobsuche die hier genannt bzw aufgelistet wurden gespeichert und die meisten auch bereits angeguckt. Jedoch ist es auch klar, dass ich die meisten Dinge vor Ort erledigen muss.

Es ist aber auch einfach wichtig für mich schon hier vor Ort soviel Informationen wie möglich zu sammeln, damit die Sache am ende auch wirklich steht, ich kenne mich sehr gut, bin ein fauler Hund manchmal und würde mich schwarz ärgern wenn die Lodnon Geschichte nicht funktioniert, aufgrund fehlender Organisation meinerseits.

Also klar ist, es kommt keine Wohnung im Westen in Frage, ist mir auch ziemlich boogie, ich halts auch in "sozial-schwachen" vierteln aus, wobei mir klar ist dass da kein Vergleich zu Deutschland besteht. Es wäre natürlich der Traum eine Wohnung in Zone 2 zu finden und einen Job in der erreichbaren Umgebung. Vorgestellt habe ich mir bspw. in einer dieser Bavarian Houses zu arbeiten, vielleicht habe ich dort als Deutscher die besten Chancen ? ( was sagt ihr ). Ansonsten wäre natürlich jeder erdenkliche Pub willkommen..oder Klamottenladen..hauptsache ich kann die Miete bezahlen und kann so meinen restlichen Aufenthalt mit meinen Rückgeld aka. "Spielgeld" bezahlen. Wenn ich am Ende sogar im Stande bin meine Rücklagen gar nicht anzurühren, wäre es natürlich perfekt.

Somit habt ihr auch gemerkt dass ich eher nicht über eine Organisation abreiten möchte, sondern das Ding auf eigene Faust organisieren möchte, mit eurer Hilfe/Tipps, auch wenn es andersrum (vielleicht) besser wäre.

Sprachschulen möchte ich auch nicht besuchen..ich denke learningbydoing ist da noch das beste prinzip.

Ansonsten kommt noch notfalls au.pair für mich Infrage, kinderlieb bin ich aufjeden Fall und für nen guten Start sorgt eine sich kümmernde Familie natürlich auch.

Also andere Einzelheiten kann man ja hier im Verlauf des Threads besprechen, wenn es überhaupt so weit kommt.

Wer sich diesen monströsen Text durchgelesen hat und sich meiner annimmt, kann sich meiner Dankbarkeit gewiss sein.

 

Bis auf weiteres..

shout_loud

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Hallo,

 

nur um Deine Erwartunghaltung etwas zurechtzurücken und eventuellen Enttäuschungen vorzubeugen: Ich glaube nicht, dass wenn Dich eine Familie hier als Au-Pair einstellt, die ein weiteres "Kind" damit adoptieren wollen, um das sie sich von dort an "kümmern" dürfen. Sondern die haben vermutlich genug zu tun und genug Kinder, weshalb sie genau ein Au-Pair suchen. So eine Familie wünscht sich dann eher, dass sich jemand um deren Kinder/ Haushalt kümmert und dafür zahlen sie in Form von Unterkunft und Taschengeld. Sorry, aber so ist normal der Deal....Und auch ansonsten glaub ich auch nicht, dass sich hier jemand in der Form um Dich kümmert und sich Deiner annimmt, wie Du Dir das erhoffst, aber konkrete Fragen werden Dir sicher gern beantwortet, wenn Du etwas nicht in der Forensuche findest :)

 

Ansonsten steht einem erfolgreichen Aufenthalt hier nichts entgegen, wenn Du Dich selbst kümmerst, Dein Abi wirklich in der Tasche hast und Dich dann zügig hier um einen Job/ Zimmer bemühst ;)

 

Und jaaa, ich glaube, dass es gewiss von Vorteil ist, 2-sprachig zu sein und das zu nutzen in deutschen Unternehmen oder Unternehmen mit deutschen Kunden hier in London. Also würde ich an Deiner Stelle zu gegebener Zeit auch hier im Forum nach Jobs wie die im Bavarian Beerhouse suchen und mich bewerben.

 

Viel Glück!

 

Edit: Wenn Dir die Erwartungen einer Familie an ein Au pair klar sind und das für Dich ok ist, könnte ich mir durchaus vorstellen, dass das erfolgreich und eine gute Option für DIch sein kann und nicht nur Notlösung? Auch dazu gibt es hier immer wieder Stellenangebote und da akzeptiert man am ehesten die fehlende Erfahrung. Einfach mal hier die Jobangebote durchforsten, wenn es so weit ist.

Edited by katja71
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Mh stimmt die "eine" frage ist nicht rumgekommen. Ich wollte deutlich machen, dass ich sehr viele Fragen habe ^^.

 

Ich meine ..wie ist die allgemeine Situation auf dem Arbeitsmarkt...ist man als Schüler/Student/Jugendlicher dort willkommen..ist es einfach nur rough...oder kann man sagen die harten dinge in London wiegen sich auf jeden Fall auch mit den positiven auf ?

Sollte ich zunächst in einem Hostel wohnen..usw und so fort..? Alles dinge die mir durch den Kopf gehen..

Natürlich habe ich auch ..angst..aber ich kann ja schnellstmöglich zurück falls was scheitert..

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@

katja71

Danke für die schnelle Antwort..ok so meinte ich das nicht, dass ich der Familie dann dauerhaft an der backe hänge und mich bei denen ausheule..ich meinte nur ..wenn man bspw. am Abendsessentisch zusammensitzt und einfach mal die eine oder andere quälende Frage äußert. Aber ist ja auch egal, ich wollte ja eh die Au-pair Geschichte eher als Notlösung nehmen :)

Bei dem Rest hast du sicherlich vollkommen recht..ich komme trotzdem einfach nicht umhin, mir den Aufenthalt schön vorzustellen. Mein größtes Problem ist sicherlich auch, dass ich schnell dazu neige aufzugeben, wenn etwas nicht beim ersten mal so läuft wie es sollte...

 

Zügige Jobsuche werde ich betreiben..hauptsache ich bekomme auch was :/

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Das steht hier alles schon im Forum und auf der Hauptseite.

 

Wenn man neu hier ist, ohne Berufsausbildung und mit eingeschraenkten Sprachkenntnissen, dann ist es "rough". Jobs fuer Ungelernte gibt es natuerlich, aber die Konkurrenz ist gross und das Einkommen mickrig im Verhaeltnis zu den Ausgaben. Das heisst nicht, dass es nicht moeglich ist, aber du brauchst viel Durchhaltevermoegen und Initiative (die du bei der Recherché hier im Forum jetzt gleich unter Beweis stellen kannst).

 

Good luck!

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Das mit dem Au pair ist sicher am einfachsten - v.a. solange du noch jung und anpassungsfaehig bist. Mit etwas Glueck (und Erfahrung im Umgang mit Kindern) kannst du damit in Gegenden wohnen, die du dir wahrscheinlich auch mit 50 noch nicht leisten koennen wirst.

Auf sich allein gestellt gewinnt man natuerlich an mehr (bzw nuetzlicherer) Lebenserfahrung.

Fuer beide Optionen gilt: Je mehr Ersparnisse du mitbringst, desto mehr der schoenen Seiten Londons kannst du dir leisten.

Ich finde uebrigens nicht, dass London Leipzig aehnlich ist. Leipzig ist sehr schoen und aehnelt meiner Meinung nach eher einer der alten Unistaedte oder auch Bath etc.

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Am besten sind die Voraussetzungen, wenn du mit skills kommst, also eine Berufsausbildung oder sehr gute Kenntnisse in einem bestimmten Bereich hast. So ungelernt wird's sehr schwierig sein. Und mit den Jobs, die du dir vorstellst, wird kein 'Spielgeld' übrigbleiben. Da wirst du Miete für ein schäbiges Zimmer und Lebensmittel mit bezahlen können. Für eine kurze Zeitspanne ist das ja ok, aber wenn du's etwas längerfristig angehen möchtest, solltest du dir die Sache nochmal durch den Kopf gehen lassen.

 

Ich kann durchaus verstehen, dass du was anderes machen möchtest und warum London dich reizt. Aber vielleicht lohnt es sich ja doch, darüber nachzudenken, das deutsche Ausbildungssystem zu nutzen und dann mit deinen Kenntnissen London zu erobern. Viel Glück bei deinen Plänen!  :)

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Darf man fragen wie hoch deine Ruecklagen sind und wieviel du glaubst im Monat fuers Leben zu brauchen?

 

Eine Wohnung kannst du dir schonmal abschminken, du musst schon nach einem Zimmer suchen und ob du wirklich eine WG in einer sozialschwachen Gegend haben willst? Sozialschwache Gegenden in Leipzig kann man glaub ich nicht mit denen in britischen Grossstaedten gleichsetzen.

 

Willst du wirklich eine Wohnung fuer dich haben, dann solltest du schon ueber einen Vollzeitjob nachdenken, selbst dann wenn du fuer alles ausser deiner Miete an die Ruecklagen musst.

 

 

 

 

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Ganz ehrlich? Wenn du schnell dazu neigst aufzugeben, wenn Schwierigkeiten auftreten, ist das nicht das richtige fuer dich hier. Stell dich darauf ein, dass keiner auf dich wartet, du reihst dich in eine Schlange von 1000en ungelernten Arbeitskraeften, die alle fuer Minimum Wage arbeiten wollen. Klar du kannst dich durchbeissen, mit (relativ) wenig Geld ein Zimmer mieten, das weder zentral ist noch sonst Annehmlichkeiten bietet, die dir aus Deutschland selbstverstaendlich sind. Viel Geld zum Ausgehen und London geniessen wird nicht uebrig bleiben.

 

Wenn dir das immer noch attraktiv erscheint, dann mach es. Was hast du schon zu verlieren.

 

Ich wuerd mir die Au Pair Option auch ueberlegen. Wie jade sagt, wohnst du in ner Gegend, die du dir sonst wahrscheinlich nicht leisten kannst und hast auf jeden Fall ein Dach ueberm Kopf und Essen. Ein bisschen mehr Sicherheit bietet das schon. Ich hab das auch for laaaanger Zeit gemacht und wuerde heute sagen, ohne den Au Pair Job waere ich als 18 Jaehrige in London auch untergegangen.

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Gut, danke erstmal  an all die Antworten. Die reichlich aufgezählten Vorzüge bei einem Au-Pair-Aufenthalt scheinen mir in Anbetracht der Lage doch sehr vorteilhaft..ich hoffe ihr könnt verstehen, dass man mit "frischem" blut unbedingt alles auf die eigene Faust machen will. Aber da das wie ihr sagt mir vollkommen einleuchtet und es auch  London ist und leider auch kein Spiel, werde ich diese Au-Pair Geschichte  nochmal mit in die ganze Sache stärker einbeziehen.

 

Bezüglich der Rücklagen, ich habe ein feststehendes"Spielgeld" von 2 000 Euro..von denen ja natürlich das meiste in den ersten Wochen weggeht, wenn ich weder Job noch Zimmer habe.

bei den Wohnungen habe ich vergessen, euch mitzuteilen, dass ich natürlich ein zimmer in einer WG nehmen würde, bleibt mir bei den Preisen ja auch nichts anderes übrig.  

MattyCat:  hat jedoch eine neue Frage aufgeworfen : Ich hatte bisher gedacht dass ich mir "wenigstens" ein schäbiges Zimmer in einer WG  in Zone 2 leisten kann                 ( Himmelsrichtung sei dahingestellt)     ODER sind selbst die WG-Zimmermieten (pro Woche?) in Zone 2 zu heftig für einen Job in einer Bar etc. ( ich will ja die ganze Woche arbeiten. . Ich gebe ehrlich zu, dass ich meinen Mut NICHT in einer WG in einer sozialschwachen Gegend auf die Probe stellen möchte. Ich habe wirklich kein Problem mit heruntergekommen, schäbigen Zimmern, die immer neue Überraschungen bereithalten, ich unterschätze jedoch auch nicht die Gangs in London ( zumal ich dazu einen sehr interessanten Beitrag im Spiegel gelesen habe )

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shout_loud, die Beitraege des Spiegels zu dieser Thematik, insbesondere von SPON, wuerde ich mal "with a pinch of salt" lesen, d.h. nicht alles glauben, was da so ein eifriger Journalist geschrieben hat. Sozialschwache Gegend heisst in London nicht unbedingt = Gangland. Es gibt in jedem Stadtteil weniger nette Gegenden, in jeder Strasse Sozialwohnungen. Ja, auch in Kensington.

 

Und selbst in schwierigen Gegenden wirst Du als Aussenstehender von den Gangs selbst nicht viel mitbekommen. Da wird extrem viel uebertrieben und Angst geschuert - oft von Leuten, die ueber diese Gegenden auch nur in der Presse gelesen haben, bzw. sie "vom hoeheren Sagen" kennen. Gesunder Menschenverstand hilft - wenn Du herkommst wirst Du Dir die Zimmer ansehen, am Besten zu verschiedenen Tageszeiten!

Sehr viel hoeher naemlich, als in London von einer Jugendgang erschossen zu werden, ist das Risiko, von einem Lauten Nachbarn oben, unten oder nebenan gestoert zu werden. Und das ist in Peckham genauso hoch wie in Chelsea, ditto alle weiteren Dinge, die das Leben ungemuetlich machen koennen. Uebrigens sind gerade die Gegenden, die noch vor kurzer Zeit "sozialschwach" waren (und es teilweise noch sind, e.g. Hackney, Teile des East Ends, Teile von Islington genau die Gegenden, in denen idR die jungen Hipster abhaengen und die dann schnell trendy werden. Fuer junge Leute ist da oft mehr los als in e.g. einem middle-class Au Pair Haushalt in Fulham. Nur mal als Food for Thought.

 

Du wirst hier viele extrem unterschiedliche Meinungen hoeren, was Gegenden, Lebensstandard und Praeferenzen angeht. Letztendlich weisst nur Du selbst am Besten, was fuer Dich passt. Also, herkommen, gut Geld mitbringen, angucken, schauen ob Geld+Fahrzeit (Zone ist nicht immer = Fahrzeit, und der preisliche Unterschied ist auch gering)+Zimmer+Mitbewohner+sonstiges fuer DICH stimmen. 

 

Au-Pair ist immer ein guter Start fuer Leute, die nicht so recht wissen, ob sie hier alleine klar kommen, und macht die finanzielle Balance einfacher. Solltest Du sicher in Betracht ziehen. Ist aber auch sehr viel eingeschraenkter.

Ausprobieren! Alles Gute.

Edited by Tinkerbella
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Ich denke, ein Zimmer in Zone 2 wird schon leistbar sein, rechne mind. 400-450 GBP, dafür bekommst Du so ungefähr 6 qm "Abstellkammer mit Matratze und Schrank" drinnen, aber Du sagst ja, dass das ok ist für Dich. Wenn Du den ganzen Tag arbeitest, hast Du auch bei Minimumwage evtl. die Möglichkeit 100 GBP draufzulegen, dann wirds dementsprechend etwas "luxeriöser" - ich schätze realistisch so um 6-8 qm - oder eben dementsprechend ein wenig sauberer/ moderner. Wenn Du Dir die Zimmer mal anschaust, wirst Du schnell merken, dass die Preise gut aufeinander aufbauen.

 

Zu den Gangs und den schwierigen Gegenden, das was Tinkerbella sagt. Vielleicht noch die Info dazu, dass es hier städtepolitisch anders gehandhabt wird als z.B. in Paris. Es gibt hier diese fiesen gefährlichen Vorstadtviertel nicht in der Form wie dort. Das liegt daran, dass jedes Council für sich selbständig verwaltet wird und auch in guten Gegenden daher prozentual ein gewisser Anteil sozialer Wohnungsbau geschaffen werden muss. So passiert es hier sehr oft, dass Du von einer wunderschönen Straße um die Ecke biegst und ein komplett anderes kleines Viertel vorfindest. Aber gefährlicher ist das deswegen auch nicht wirklich. Ich hab von dem Gangleben eigentlich nur aus der Zeitung erfahren, aber es noch nie persönlich gesehen und mich auch in den sozial schwächeren Gegenden nicht wirklich unsicher gefühlt. Also nur Mut :)

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Danke Tinkerbella und Katja. Wollte das wiederum nicht so darstellen, dass ich so ein scheuer typie bin der angeekelt von heruntergekommenen Straßen und Vierteln ist. ( im Gegenteil, mich ziehen solche Dinge an, da ich selbst dort aufgewachsen bin) Und will  aber auch nicht als naiver Deutscher dastehen der denkt dass das alles ein Zuckerschlecken ist und Leipzig London gleichstellt. Um das Gangzeugs abzuschließen, ich werde damit definitiv klarkommen,muss mich ja nicht in die dunkelsten aller Gassen begeben. Vor allem wollte ich noch anmerken dass es mir als Jugendlicher natürlich auch ein kleines bisschen wichtig ist in einer, klingt hochgegriffen:, "turbolenten" Gegend zu leben, was eventuell bei einer gut situierten Au-Pair-Familie schwer wird. Es scheint also nicht nur in Leipzig und Berlin das Phänomen zu geben, dass Yuppies und Hippster in die "kieze" und künstlerviertel ziehen ^^.

Und Katja genau sowas hab ich gesucht, eine recht genaue Einschätzung zu den Wohnverhältnissen, ich rechne auch wirklich nicht mehr als mit Besenkammer Bett und kleinem  Schränkchen, will dort drin ja nicht studieren.

 

 

Ps.: Wir hatten im Urlaub in London in einem Restaurant eine deutsche Studentin getroffen, die auch dort gearbeitet hat und meinte, dass die Tellerwäscher dort teilweise mehr verdienen als die Kellner. Stimmt das des öfteren  ? :D

Edited by shout_loud

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Bezüglich der Rücklagen, ich habe ein feststehendes"Spielgeld" von 2 000 Euro..von denen ja natürlich das meiste in den ersten Wochen weggeht, wenn ich weder Job noch Zimmer habe.

 

 

Mit den Geld geht ja realistisch eh nur AuPair. Selbst wenn du ein WG ZImmer findest fuer sagen wir 600 im Monat zahlst du ja direkt 600 Miete vorab + 600 Deposit (oder 900 wenn 6 Wochen Deposit verlangt werden). Plus Agency fees da ist das Geld quasi schon weg. Also kein Geld fuer public transport/ viewings/ hostel/ Essen eingerechnet.

 

Mach wirklich erst AuPair, schau dich um, wenns dir nicht gefaellt kannst du immer noch weiter sehen.

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Ok das ist natürlich niederschmetternd, jedoch weiß ich, dass ich dann lieber noch einen Monat mehr arbeiten gehe um diese Kautionen usw. puffern zu können.

 

Nur mal kurz als exaktes Beispiel..wäre ich jetzt schon in der Situation mich festzulegen, wäre bpsw. dieses Angebot interessant:http://www.wg-gesucht.de/wg-zimmer-in-London.4216067.html

 Ich würde da z.Bsp. keine riesegen finanziellen probleme sehen, da die wöchentliche Miete 113 Pfund beträgt, was ja tragbar wäre.

Es würde aber am Anfang eine komplette Monatsmiete hinzukommen und noch eine Kaution, wenn ich das richtig verstanden habe ?!

Edited by shout_loud

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Jaa, Miete und Deposit zahlt man hier (und leider wohl überall auf der Welt) grundsätzlich im voraus und bei Einzug.

Und nur, dass Du das auch gleich weisst: Dein Gehalt bekommst Du leider nicht im voraus, sondern am Monatsende...hust

 

Leyton iss jetzt aber nich sooo Zone 2, sondern ziemlich weit draußen? Da gibts besseres, was das Preis-Leistungsverhältnis angeht und was näher ist - also in Zone 2.

 

Ansonsten freue ich mich, dass die Infos zur Einschätzung der Wohnverhältnisse Dir weitergeholfen haben, gern geschehen :icon_lol:

Ich würd jetzt aber nicht so unbedingt schon konkret den Wohnungsmarkt observieren - ist wohl noch etwas früh. Bis Du hier bist, wenn das so kommt, vergeht ja noch eine ganze Zeit, da kann sich noch einiges tun...

Edited by katja71

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Ich moechte auch gerne anmerken, dass diese Webseite www.wg-gesucht.de einer Agentur gehoert, die natuerlich auch Gebuehren kassiert.

Ich wuerde eher auf www.gumtree.co.uk , www.spareroom.co.uk und den weiteren Verdaechtigen schauen. Und natuerlich auch hier im Forum in der entsprechenenden Kategorie.

Aber wie Katja schon richtig erwaehnt hat, noch hast du genuegend Zeit.

 

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Ok, danke euch für die ehrlichen, hilfreichen Informationen.

@Katja71 : Ja, nachdem ich mir rein aus Interesse mal die Lage per Google Streetview angeschaut habe ist mir auch aufgefallen, dass das wohl eher nicht Zone 2 ist ;D

 

Normalerweise mach ich auch alles erst aufm letzten Drücker, ich will bloß einfach nen Schritt Richtung Erwachsensein machen und, das dachte ich , mache ich am besten indem ich nicht faul auf der Haut liege..aber klar ist nun ...Wohnungs- und Jobsuche eher vor Ort.

 

Außerdem übernehmen eventuell auch die Eltern die Caution, die bekommen sie ja zurück und die wollen mir auch unbedingt bei irgendwas behilflich sein.

Edited by shout_loud

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Außerdem übernehmen eventuell auch die Eltern die Caution, die bekommen sie ja zurück

 

Theoretisch schon.  Allerdings in der Praxis sieht das oft anders aus - ob und vor allem wann - ist Glueckssache und haengt vom Vermieter ab.

 

Weder der Wohnungsmarkt in England noch der Zustand von WG Zimmern laesst sich mit deutschen Verhaeltnissen vergleichen.

Edited by Hafi

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Ich bin schon seit länger Zeit in England, bin ursprünglich auch nach der Schule gekommen, allerdings nach Nordengland, nicht London. War früher mal hier angemeldet, aber konnte nicht nicht mehr einloggen... mir haben damals einige Leute hier gute Tipps gegeben. Ich bin nur fertig mit dem Studium und arbeite in London. Um ehrlich zu sein gefällt mir London nicht besonders und ich habe vor zurück nach Nordengland zu ziehen, wenn sich die Möglichkeit ergibt. Die Bedingungen sind in London meiner Erfahrung nach schwieriger und es ist an andern Orten einfacher, Leute kennen zu lernen. Aber wenns dein Traum ist, würd ich sagen, du solltest es machen :)

 

Die Arbeitslosigkeit im ganzen Land ist relativ hoch aber Ich würde sagen, dass London ist einer der wenigen Orten in England, wos durchaus möglich ist, auch mit mangelhaften Englischkenntnissen eine Stelle zu finden. Viele Leute in Geschäften in der Stadt sprechen nicht wirklich gut englisch (zum Teil haben sie echt Mühe, die Kunden zu verstehen). Ich würd dir auch raten, dich auf Jobseiten und mit Agenturen zu registrieren. Vor allem in der Weihnachtszeit suchen Call Centres immer Leute, die fliessend Deutsch sprechen. Und wie andere schon erwähnt haben, ein Au Pair Jahr wäre auch eine Möglichkeit (und wahrscheinlich am einfachsten zu finden).

 

Allerdings ist es mit einem solchen Job nicht möglich, eine eigene Wohnung zu haben, ausser dir machst nicht aus sehr, sehr weite aussen zu wohnen. In London leben viele Leute die studiert habe Ende 20/Mitte 30 noch in WGs, ohne Ausbildung wird's kaum möglich sein, sich eine Wohnung zu leisten.

 

Was ärmere Quartiere angeht, ich hab da in London nicht so viel Erfahrung, aber ich habe als Studentin in einer anderen britischen Stadt in einem Quartier gewohnt, das bekannt dafür ist gefährlich zu sein und habe keine schlechten Erfahrungen gemacht. Wenn man selber nicht involviert ist, lassen einen Gangs normalerweise in Ruhe. Ist einfach nicht zu empfehlen, mit viel Geld rumzulaufen (hatte selten mehr als £20 in der Tasche) und nicht irgendwie mit einer Laptoptasche rumzulaufen, weile dann durchaus möglich ist, dass dir was gestohlen ist. Es empfiehlt sich auch nicht wirklich, als Frau am Abend alleine rumzulaufen, aber wenn du dich an solche Dinge hältst ist alles halb so schlimm.

 

 

Edited by Pluto.

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Hallo, hallo!

Bin vielleicht etwas spät dran mit meinen Kommentaren, wollte sie als Ex-Aupair in London aber doch mal schnell noch loswerden :-) Mein erster Tipp, auch wenn mega-altmodisch, mach dir ne Liste mit Vor- und Nachteilen für die verschiedenen Optionen, die da z.B. wären: 

1. In London leben und einem unqualifizierten Job arbeiten

2. Als Aupair in London wohnen

3. Sich versuchen eine gute Stelle in London zu suchen

 

Mal ganz grob aus meiner Sicht: Option 1 ist sicher am einfachsten hinzubekommen, irgendwo ne billige Whg kriegen und nen schlecht bezahlten Job bekommen (nicht, dass das herablassend klingen soll, ganz und gar nicht!). Das wäre viell. eine Option, um von da aus dann nach einer besseren Alternative zu suchen. Problem, gerade diese Jobs sind oft sehr anstrengend und haben blöde Schichtdienste, sodass da vielleicht die Suche nach nem anderen Job (vor allem, wenn du dich da nicht oft dahinter klemmst), schwierig werden kann. 

Option 2 war das was ich gemacht hab. Ich bin aber nicht über ne Agentur nach London als Aupair gegangen, sondern hab mir meine host family in nem Online-Forum selbst gesucht - das war umsonst und hat auch sehr gut geklappt! Das wäre eine weitere günstige Option, um erstmal in der Stadt zu leben, etwas ansparen zu können und vor allem, um sich erstmal zu orientieren. NUR: Da geht's wirklich vor allem um Kinderbetreuung, da wäre die Frage, ob das dann so das exciting London wird, das dir da so vorschwebt. Option 3 könnte sich wie gesagt aus den anderen Optionen ergeben, oder du suchst dir schon mal von Deutschland aus was. Ich würde hier auf jeden Fall schauen, dass du ja Abi hast und 2 Sprachen sprichst, vielleicht helfen da auch deine Praktika, um was zu finden. Es gibt übrigens auch europäische Praktikaprogramme für internationale, bezahlte Praktika oder - das hat bei mir dann im Endeffekt geklappt - ich hab mich von London aus einfach auf Eigeninitiative bei verschiedenen Unternehmen, die ich mir rausgesucht hatte für meinen Jobbereich beworben (da war übrigens auch hilfreich, dass ich schon Londonerfahrung hatte) und habe so dann nen recht guten Einstiegsjob nach dem Aupair Jahr bekommen. Ich wünsche dir viel Erfolg und hoffe, dass London dich nicht enttäuscht. Und auch wenn es nicht so wird wie erwartet: du bist auf jeden Fall um eine wertvolle Erfahrung reicher :-)

 

LG

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Hey, es ist in diesem Fall nie zu spät, ich gucke mir auch nach nem monat neue beiträge hier an.

Die Sache im allgemeinen ist nur die dass ich ja vor allem auch ein Auslandsjahr machen werde, weil ich zum jetzigen Zeitpunkt noch gar nicht weiß was ich später mal machen möchte bzw studieren möchte usw. Und deswegen denke und hoffe ich, dass mich der Aufenthalt in irgendeiner Weise da voranbringt, mich besser zu entscheiden !

Danke dir für die Tipps, eine Vor-und Nachteilliste habe ich aber schon angefertigt:P

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Na ja, vielleicht machst du dir auch zu viel Stress, wenn du den Rest deines Lebens in etwa 1 Jahr London entscheiden willst ;-) Aber ich versteh schon, was du meinst. Aber ich denke, es ist ziemlich egal, WAS du genau machst, ob Aupair oder Kellner oder evtl. auch ein Praktikum, das Leben im Ausland und die kleine Auszeit werden dir bestimmt ne kleine Orientierung geben. Mir ist zum Beispiel glasklar geworden, dass ich definitiv NICHT mit Kindern arbeiten möchte, dass ich aber total gerne mit Menschen an sich arbeite - hab jetzt nen Job in ner Marketingabteilung einer kleinen Firma und das macht mir echt Spass. Denke, dass ich dann im nächsten Semester dann auch anfangen werde, was in die Richtung zu studieren. Also ich würde eher gucken, was dein Fokus ist - London richtig zu erleben auf eigene Faust - dann wäre eher ne eigene Wohnung und n Job geeignet oder willst du eher nen Einblick in die Kultur bekommen ohne ganz auf die alleine gestellt zu sein (da stimm ich dir zu, mit ner Gastfamilie hat man schon eine gewisse Orientierungshilfe), dann wäre eher Aupair was für dich ... Du könntest z.B. auch erstmal als Sommer Aupair anfangen, das geht ja nur 3 Monate und wenn dir das gefällt den Aufenthalt dahingehend verlängern oder eben nicht. Dann legst du dich nicht gleich für 1 Jahr auf was fest!

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