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Hallo, 
ich bin 24 und wurde dieses Jahr im August mit Multipler Sklerose diagnostiziert. Genau einen Monat bevor ich nach London übersiedeln wollte. Aus Angst vor der Krankheit und den Nebenwirkungen der Medikamente habe ich diese Pläne erst einmal komplett absagen müssen. Ich habe mir vor der Diagnose keine großen Gedanken um die NHS und Krankenversicherungen in England gemacht, weil ich so gut wie nie krank bin und ich auch bereits ein Jahr lang in Lincoln studiert hab und ich da nie Probleme mit hatte. 
Nun habe ich meine Pläne wieder aufgenommen, da ich außer des Taubheitsgefühls im rechten Bein, was den Stein ins Rollen gebracht, hat keine Beschwerden hab und es mir auch nicht anders geht als sonst.
Allerdings muss ich mir 3 mal wöchentlich Interferon spritzen was wohl ein sehr teures Medikament ist (mein Apotheker meinte 4 Wochen des Medikaments sind der Wert eines Kleinwagens). Ich habe mich auch schon erkundigt, mein Medikament gibt es genauso auch in England. 
Nun meine Frage(n):
In Deutschland übernimmt meine gesetzliche Krankenversicherung die Kosten für das Medikament ohne Probleme,weiß jemand wie es in solchen Fällen bei der NHS aussieht? Ich kann mir das Medikament auf keinen Fall selber leisten! 
Ich muss in regelmäßigen Abständen zur Kontrolle zum Neurologen und auch ins Krankenhaus zum MRT, gibt es da irgendwelche Erfahrungen?
Wie sieht es überhaupt mit chronischen Erkrankungen und der NHS aus? Sollte/muss ich mir eine private Krankenversicherung zulegen? Wie teuer ist sowas?
Ich weiß es sind sehr spezifische Fragen. Aber vielleicht gibt es unter euch ja jemanden in einer ähnlichen Situation der mir helfen kann.

Vielen Dank schonmal im Vorraus!
Und eine schöne Vorweihnachtszeit.
Caro

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Eigene Erfahrungen habe ich mit chronischen Krankheiten (zum Glück) nicht, aber ich weiss, dass es da ein paar Leute hier im Forum gibt, die zumindest allgemein zu chronischen Krankheiten was sagen können.

Eine private Versicherung wirst Du nicht brauchen, da diese idR Vorerkrankungen eh ausschliessen, und somit bist Du so oder so auf den NHS angewiesen.

 

Aber schau DIch doch mal auf den "MS Seiten" des NHS um (http://www.nhs.uk/Conditions/Multiple-sclerosis/Pages/Treatment.aspx) oder setzte Dich mit der "Multiple Sclerosis Society" in Verbindung (http://www.mssociety.org.uk/)

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Bei chronischen Krankheiten kannst du ein NHS Medical Exemption Certificate beantragen. Das ist dann jeweils für fünf Jahre gültig. Damit bekommst du deine Medikamente kostenlos: http://www.nhsbsa.nhs.uk/1638.aspx

Du kriegst bei deinem Arzt eine Formular für Prescription charge exemption FP92A. Das musst du dann an die angegebene Adresse schicken und kriegst dann etwa zwei Wochen später deine Karte zugeschickt. Alles ganz einfach ;)

Ich muss auch sagen, dass der NHS nicht ganz so schlimm ist wie sein Ruf. Es gibt natürlich ganz furchtbare Praxen, aber es gibt auch mindestens genauso viele Gute. Du kannst ja zur Not im Umkreis deines Wohnortes wechseln.

 

Ich wünsche dir alles Gute.

Edited by Dooori
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alles was doori und lindemaa sagen.

lass dir von deinem arzt in d deinen behandlungsplan und liste von allen medikamenten mitgeben. kannst du selbst grob übersetzen.
gleich bei ankunft einen gp in der nähe russuchen und dich dort anmelden. um termin bitten, dann solltest du die verschreibung erhalten und ggf überweisung ans krankenhaus (wo die spezialisten sitzen).

schau dir auch die nhs seite zum thema an: http://www.nhs.uk/Conditions/Multiple-Sclerosis/Pages/Introduction.aspx

alles gute! Edited by PiPaPo
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Hi,

 

Ich bin hier in London Ergotherapeutin und arbeite unter anderem auch mit Klienten mit MS.

Mit Medikamenten kenne ich mich nicht sehr gut aus aber ich wuerde Dir auch erstmal die MS Society empfehlen.

Ich hab da mal geschaut und hier ist der Link wegen Interferon:

http://www.mssociety.org.uk/what-is-ms/treatments-and-therapies/licensed-disease-modifying-drugs/beta-interferon-and-glatiramer-acetate#eligible

Als erstes wuerde ich mich beim GP anmelden, wie schon erwaehnt. Die sollten Dich dann zur regelmaessigen Kontrolle zum Neurologen ueberweisen. Hier in Camden, wo ich arbeite, waere das dann z.B. das National Hospital for Neurology. http://www.uclh.nhs.uk/ourservices/ourhospitals/nhnn/Pages/Home.aspx. Wie gross der Einzugsbereich ist, weiss ich nicht.

Generell wuerde ich auch sagen, dass der Ruf der NHS schlechter ist als in der Realitaet.

Wie einfach/schwierig es ist, mit einer chronischen Erkrankung eine private Krankenversicherung zu bekommen, die du dir auch leisten kannst, weiss ich nicht.

Ich wuerde es wahrscheinlich erstmal ohne versuchen.

Solltest Du mehr Probleme mit z.B. Laufen bekommen, ueberweist dich der GP zum Physio usw. Das ist alles kein Problem.

Du kannst mich gerne per PN kontaktieren, wenn Du mehr Fragen hast.

Sich als Neuankoemmling durch NHS usw zu navigieren, ist gar nicht so leicht.

 

Ich hoffe, das hilft dir ein bischen.

 

LG,

 

Sonia

 

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Ich bin querschnittgelähmt und habe auch Freunde, die MS haben. Ich finde gerade bei wirklich ernsthaften Dingen (da zähle ich jetzt mal MS dazu) ist der NHS sehr gut, viel besser als sein Ruf. Du solltest aber darauf achten, einen guten Hausarzt (GP) zu erwischen. Das ist manchmal nicht ganz einfach. Manche sind einfach unmotiviert, aber das ist bei dt. Hausärzten auch nicht anders leider. Ich war bis jetzt bedingt durch Umzüge bei drei GPs gemeldet und meine Erfahrung ist, je größer und moderner die Praxis desto professioneller. Man kann unterdessen auf der NHS-Seite auch Bewertungen anderer Patienten zur Praxis lesen.

 

Du kannst in UK eine private Krankenversicherung abschließen (im Gegensatz zu Deutschland nehmen die dich, schließen aber MS aus, wenn es eine Einzelversicherung ist). Bist Du über den Arbeitgeber versichert, kann es sogar sein, dass sie Vorerkrankungen mit einschließen. Das hängt vom Vertrag ab, den der Arbeitgeber geschlossen hat. Ich bin seit Jahren bei der BUPA und sehr zufrieden, habe aber alles behinderungsbedingte über NHS gemacht, weil es einfach gut war, obwohl ich einen Vertrag habe, der Vorerkrankungen einschließt.

 

Ich habe mir als ich hier ankam das "Disability Rights Handbook" gekauft. Da steht alles wesentliche drin, was man wissen sollte, wenn man in UK eine Behinderung oder chronische Erkrankung hat. Wird jedes Jahr neu aufgelegt und den aktuellen gesetzlichen Bestimmungen angepasst.

 

 

 

Edited by Christiane
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Vielen Dank für die vielen wirklichen hilfreichen Antworten. Ich werde mich mal mit den vielen Infos auseinandersetzen.
Auf jeden Fall vielen vielen Dank ihr habt mir echt geholfen und vorallem hab ich jetzt wieder die Hoffnung darauf vielleicht doch bald nach London ziehen zu können.

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Wenn Du dann hier bist und eventuellen Stolpersteinen begegnest moechte ich nochmal unterstreichen was Dooori schrieb und auch im Forum schon oefter gesagt wurde: Es sind nicht alle GP's gleich.

Ich hatte auch schon eine die total uninteressiert und bekloppt war und habe nun jemanden eher zufaellig, sogar in der gleichen Praxis, gefunden der richtig klasse ist. Solltest Du Dich also nicht gut aufgehoben fuehlen nicht verzagen, einfach wechseln.

Viel Erfolg mit Deinem Umzug. Ich freue mich sehr fuer Dich dass die Diagnose Dich nicht davon abhaelt Deine Ziele zu verfolgen. 

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Das mit "groß und modern" muss nicht stimmen. In meiner Praxis dreht sich das Ärtzekarussell ständig.

Ich bin jetzt wegen der gleichen Sache (seit März) beim 4.Arzt angekommen, plus 3 Monate Wartezeit

für einen Termin beim Internisten. Wohlgemerkt für eine Diagnose!  :icon_eek: 

Nachdem ich wieder aufgemuckt habe, und da es vom Warten auch nicht besser wird, bekomme ich

jetzt einen "emergency scan", der irgendwann in den nächsten 2 bis 3 Wochen liegt (hoffentlich).

 

Also man braucht Geduld und starke Nerven.

 

...und Glück. Das wünsche ich dir. :icon_top:

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Kannst du nicht einfach in Deutschland versichert und in Behandlung bleiben, zumindest bis du dich in London eingelebt hast? Dann wüsstest du auch, ob der NHS deinen Bedürfnissen gerecht wird.

 

Probier es einfach aus, wahrscheinlich findet sich für alles eine gute Lösung.

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Hallo allerseits, ich möchte den Thread aus aktuellem Anlass gern wieder nach oben holen.

 

Ich habe u.a. ein Jobangebot für London ab Juli. Da ich aber derzeit scheinbar wieder eine schlechte Phase mit der MS habe (ich hatte jahrelang Ruhe), überlege ich derzeit ob es wirklich gut wäre nach London/GB zu ziehen. Ich benötige im schlimmsten Fall medikamentöse Unterstützung, die ja in Deutschland schon arg teuer ist. Kriegt man die in GB auch (Interferone zB)? Auch benötige ich bei einem Schub Cortison im Krankenhaus. Geht das alles nur über den GP? Wie sieht es mit MRT-Untersuchungen aus, die ich bei Schüben oder min. einmal im Jahr benötige?
Außerdem kriege ich jeden Monat Vitamin gespritzt (i.m., kann ich also nicht allein spritzen). Sind für sowas auch die GP zuständig und wenn ja, brauche ich da eine Erklärung von meinem Arzt, dass ich darauf angewiesen bin? Die Ärzte hier können alle kein Englisch, das wäre schwer ;)

So, eine Menge Fragen, vielleicht weiß die jemand zu beantworten oder wo ich sonst Infos dazu finde. Vielen Dank schon mal! :)

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Welche von Deinen Fragen werden in den oben genannten Antworten, Tips und Web Links noch nicht beantwortet? 

 

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Ich dachte, ich schreib einfach mal, was ich so mitbekomme. Ich forsche ueber die MS und habe mit Klinikern in Deutschland wie auch im UK Kontakt. Ich wuerde in Deutschland bleiben, wenn Deine MS im Moment etwas aktiv ist und Du in guten Haenden bist. Die Situation im UK wird nicht leichter, was neue, vielversprechende aber teure Medikamente (zB BG12, Rituximab, Alemtuzumab) und MRI monitoring betrifft. Da sich einiges tut mit neuen Medikamenten wird man bald waehlen koennen und  Interferone/Copaxone (oder Tysabri fuer eine sehr aktive Krankheit) koennten durch neue, zB Tabletten ersetzt werden. Ich wuerde mir die zukuenftige Moeglichkeit der Wahl ungern nehmen lassen. Diese neuen Medikamente und das monitoring sind teuer und es wird schon in Fachkreisen darueber nachgedacht, ob ein Patient, der umsteigen will, selber dafuer zahlen sollte. Wenn Du willst, kannst Du im MS research blog mehr darueber finden, zB  "Private prescribing in the NHS" im Multiple Sclerosis Research Barts and The London Research blog (konnte den link irgendwie nicht posten). Viel Gleuck bei der Entscheidung, ich hoffe, ich habe etwas dazu beitragen koennen.

Edited by Ute2

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Vielleicht koenntest Du das fuer Laien erklaeren, ist die Medikamentenwahl auf Deutschland bezogen? Ich leide nicht unter MS aber habe eine Bekannte die vor zwei Jahren diagnostiziert wurde und wie glaube mit der NHS Betreuung ganz zufrieden.

Die Frage die sich mir stellt ist wie man als Betroffener so eine Wahl treffen koennte, Medikamente zu verscheiben obliegt ja dem Arzt, es waere interessant zu wissen wie ein Patient da eine Meinung zu bilden kann.

 

Gruss, Claudia

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Ich denke, dass sich viel aendern wird bei der MS Behandlung in den naechsten Jahren, da viele neue Medikamente auf den Markt kommen. Damit hat man als Patient die Wahl, natuerlich zusammen mit einem Neurologen, welches Medikament am besten zu seiner Krankheit und seinem Lifestyle passt (leider vielleicht auch zu seinem Geldbeutel im UK): Injektion, Infusion oder Tablette.. Im Moment sind die Interferon-beta- oder Copaxon-Injektionen first-line treatment options und viele sind damit auch sehr gut eingestellt und kommen gut zurecht ohne weitere Krankheitsaktivitaet. Ich finde zB BG12 ein interessantes Medikament (in Tablettenform), das wird in Deutschland schneller zu haben sein als im UK.

Edited by Ute2

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Ich würde gerne wissen, wie es den Leuten in diesem Thread gegangen ist. Bin selbst in der gleichen Situation: ich wurde vor kurzem dagnostiziert, mit einer MS-ähnlichen Erkrankung (nur seltener), jetzt sollte ich nach London zu einem Vorstellungsgespäch wegen einem Job. Ich gehe davon aus, dass ich da ach behandelt werden kann, ansonsten kann ich den Job ja gar nicht annehmen. Wie sind aber die Wartezeiten? Die Behandlung brauche ich regelmässig alle Paar Wochen, lebenslang.

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    • Also ich bin noch hier. Und ich plane auch vorerst nicht zu gehen. Für Leute, die allerdings nur "in Job" (J ust O ver B roke) denken können, 40h die Woche arbeiten, nach 8h den Griffel fallen lassen, Recht auf Urlaub haben wollen und woher der Chef das Geld hernimmt um alles zu bezahlen kümmert Jobler einen fe...n.... für die wird es allerdings sehr schwer. Überall. Ausgenommen dort, wo Handarbeit so preisgünstig ist, das Maschinen sich wenig bis gar nicht lohnen. Wer ein bißch mehr will, und ich habe da in den letzten 5 Jahren einiges in mich selbst investiert und dazu gelernt, bietet vor allem London auch Chancen. Dort gibt es nachwievor Geld. Viel Geld.  Und das UK bietet einem auch leichtere Chancen als D. sich selber etwas aufzubauen. Ich bin sogar in der interessanten Lage, zu einigen guten Leuten, die keine Jobler sind und nach Gehalt schreien,  Kontakt zu haben. Die kreieren sich selber ihr Leben. Und warten nicht drauf, das andere das für sie tun. Da ich leider keine Vorbilder habe und mir alles selbst beibringen muß, dauert es bei etwas länger. Aber schaffen werde ich es auch. Interessant ist aber, das viele von denen, die mir früher so viele Minuspunkte gegeben haben und die es nicht abkonnten, das ich einfach nur meine freie Meinung geäußert habe, bei denen man den Eindruck bekam, das sind DIE UK- und Forumsexperten schlechthin, das die bei Brexit kalte Füße bekommen haben und abgehauen haben. Ich empfinde das als eine kleine Genugtuung  und ich fühle mich darin bestätigt, das bei einigen DiLern man doch eher mit Schein als mit Sein zu tun hatte. Aber ok, das Forum ist bald Geschichte.  Als ich hier her kommen war, kannte ich das Forum nicht. Als man mich auf das Forum aufmerksam machte, war ich schon über 1 Jahr hier am Arbeiten. Das Leben wird weiter gehen. Ob mit oder ohne... Interessant ist auch, das scheinbar wesentlich mehr Deutsche gekniffen haben, während ich aus täglicher praktischer Anschauung weiß, Romänen und Polen kommen immer noch. Die interessiert das Brexit gar nicht. Erst im Sommer hatte hier in Hemel ein neuer Romänenladen aufgemacht.  Wir haben gerade das 3. Aldi bekommen. Ein neues Costa, Mc Doof. Nicht schlecht für ein Land/Landstrich, in dem ja gar nichts mehr gehen soll...# Ach so, ganz nebenbei... Für 2020 ist ein böser Crash für den Euroraum angekündigt.  Eine EC- mit fast Null-Zinspolitik, 20% Unternehmen, die schon lange pleite sind, Banken ebenfalls, da wird es noch richtig lustig werden... Wer hier bleibt, wird vom Euro, der auch schon eigentlich längst platt ist, nicht mit in die Pleite gerissen.
    • Das Council kann für die Misere oft nichts dafür. Mir ist als Aussenstehender durchaus bewusst, dass die Leute beim Council viel zu tun haben, aber oft wenig Mittel haben.  Das ganze System mit der Council Tax und auch dessen Höhe ist für mich nur ein typisches Beispiel dafür in Verwaltungseinheiten, Verantwortungen auf die kleinste Verwaltungseinheit herunterzubrechen, und sie entweder nicht ausreichend zu finanzieren, oder eben erwarten den Bewohner mit einer Steuer zu knebeln.    Das ganze ist etwa so wie die Flüchtlingskrise in Deutschland.  Oben hieß es "Wir schaffen das", und auf kommunaler Ebene wälzte man alles ab.  Council Bashing kommt dann auch genau daher.  Der Bewohner oder Besucher sieht die Arbeit dahinter nicht, er sieht nur die Fehler, die Schlagloch, die mangelnde Infrastruktur,  und die Steuer die immer höher wird. In anderen Ländern ist die Kommune oft bzw. tendenziell besser finanziert, oft als direkte Umlage des Landes oder des Bundes, gemessen an den gemeldeten Einwohnern.  Das System der Council Tax ist in UK nicht zwingend die beste Lösung für die Dinge. Council Tax dürfte auch die unbeliebteste Steuer in ganz UK sein. Selbst die TV License und die Qualität die BBC bietet ist beliebter, da das Resultat auch ersichtlich ist. 
    • Nach "Deutsche in London" wird häufiger gesucht [1]. Ja,  es gibt Statistiken auch über Suchanfragen.  [1] https://trends.google.com/trends/explore?date=all&q=Deutsche in London,Germans in london
    • Leider reagiert sie nicht auf unsere Whats app- sie wechselt ständig die Telefonnummer und auch antwortet nicht auf die Email Adresse, die auf der Homepage angegeben ist.  Wir hatten eine Anzahlung gemacht was ich auch total verstehe und als unsere Tochter geboren war wollte sie den Rest überwiesen haben und dann fing leider die Unregelmäßigkeit an und sie kam nicht mehr.  Sie meinte dann am Ende, dass es ihr nicht gut geht aber dann komplett unterzutauchen und sich nicht zu melden finde ich sehr komisch.  Ich hatte gehofft, dass es andere Familien gibt, die betroffen sind.     
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    • schub@alice-dsl.net  »  Josh

      Hallo Josh, plane gegen Jahresende/Jahresanfang meinen Umzug von Devon Nähe South Molton) zurück nach Deutschland (Plau am See). Hast du Kapazitäten? Handelt sich um 1 Bett (zerlegt), 1 Matratze, 2 Sessel, kleiner Tisch, 2 Bücherregale, kleiner Kühlschrank und ein paar Gartenwerkzeuge. Vielen Dank und viele Grüße, Chistiane
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      hallo, im Job Angebot forum wurde eine Nachricht gepostet, zu der man nicht reagieren kann, (es geht um die korrekte Art Jobs zu posten). Ich möchte mein Job Angebot korrekt posten, aber der link in der Nachricht führt zu: 
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      re: 'rundmail''. Kann man das so sagen? Email not visible to others.
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      Könnt Ihr mal bitte im Thread "Neues Forum" ganz öffentlich reddit supporten falls euch danach ist so dass wir einen Konsens bekommen?
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