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Jochen Schultes

Steuerpflicht in UK oder Deutschland?

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    Ich bin derzeit in England wohnhaft und arbeite für einen deutschen Arbeitgeber (A). Bisher habe ich für Arbeitgeber (A) und mich National Insurance Contributions (NIC) sowie meine Einkommenssteuer in UK abgeführt.

     

    Ab 1.11. beginne ich bei einem neuen Arbeitgeber (B). Für den Job werde ich wieder nach Deutschland ziehen.

     

    Wie verhält es sich nun mit der Sozialabgabe- und Steuerpflicht? Ab wann wechselt meine Abgabepflicht zurück nach Deutschland? Ich finde es verwirrend, da die Steuerjahre zwischen UK und Deutschland asynchron sind.

     

     

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    Danke. Ich würde gerne auch verstehen warum das so ist. Auf welcher gesetzlichen Regelung beruht das? Kann ich mir dann die Steuern in UK für 2013/14 erstatten lassen? Ich glaube das mein Freibetrag bei der Berechnung meiner monatlichen Einkommenssteuer nicht berücksichtigt wird bzw. das angenommen wird, dass ich mit gem derzeitigen Gehalt bis März 2014 in UK weiterhin steuerspflichtig bin.

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    Weil du ab dann deinen Lebensmittelpunkt wieder in D hast. Zuviel gezahlte Steuern kriegst du in GB zurück (wie, hat Kaufmann hier schon mehrmals beschrieben) und wenn du normaler PAYE Arbeitnehmer bist hast du garantiert zu viel bezahlt. du darfst dann aber in D für 2013 auch noch eine Steuererklärung machen in der du dein GB Gehalt angeben musst, dass dann auch noch progressiv besteuert wird. Umziehen sollte man also besser erst am 1.1. bearbeitet von max
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    Hm. Ich habe nun eine Wohnung zum 1.12. angemietet. Umziehen zum 1.1. wird daher eher schwierig. Es ist wohl auch so, dass ich mich zum 1.11. bei einer dt. gesetzlichen Krankenkasse anmelden muss. Zwei Monate noch in England bleiben scheint mir keine realistische Option, dann müsste ich ja meinen neuen dt. öffentlichen Arbeitgeber auch dazu bringen in England steuern abzuführen. Wonach wird berechnet, ob ich zu viel Steuern in GB bezahlt habe? Wird einfach meine tatsächliches Einkommen und darauf bezahlte Einkommenssteuer auf mit den Verdienstgrenzen des gesamten englischen Steuerjahres 2013/14 abgeglichen oder kommt es zu einer anteiligen Berechnung. Warum wird mein GB-Gehalt denn auch noch einmal in Deutschland versteuert? Das macht für mich keinen Sinn? Gibt es für solche Fälle kein Doppelbesteuerungsabkommen oder ähnliches? Es scheint mir so als ob mir durch den Umzug vor Ende des dt. Steuerjahres echte finanzielle Nachteile entstehenen. Für weitere Informationen, die mir helfen den Sachverhalt zu verstehen bin ich Ihnen dankbar.

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    Ich lese gerade, dass Du im öffentlichen Dienst beschäftigt bist. Da gibt's im DBA einige Besonderheiten, die ich hier nicht aufführen will; Du kannst sie aber selbst erklicken (DBA D/UK, Art. 18). Sofern diese auf Dich nicht zutreffen (haben mit Deinen Fragen offensichtlich nichts zu tun), wirst Du steuerlich wie jeder Normalbürger behandelt.

     

    Das heisst, HMRC betrachtet Dein Gesamteinkommen für 2013/14 mit der dafür fälligen Eink.-Steuer. Dann addiert man die tatsächlichen Steuern, die Du monatlich entrichtet hast und vergleicht diese Beträge. Das wird in Deinem Fall wahrscheinlich ein Guthaben ergeben (mit dem P85 anfordern).

     

    Für das D-Steuerjahr 2013 (01.01.-31.12.2013) musst Du in D eine Steuererklärung abgeben. Da musst Du das GB-Bruttoeinkommen in diesem Zeitraum angeben. Das wird in D nicht nochmals versteuert, unterliegt aber der Progression, d. h., Dein Steuersatz auf Dein D-Einkommen (offensichtlich nur Nov/Dez) könnte sich etwas erhöhen. Das wird aber minimal sein. Durch die niedrigeren Steuersätze in GB wirst Du für 2013 insgesamt weniger Steuern bezahlen, als wenn Du in diesem Zeitraum durchgehend in D gearbeitet hättest.

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