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Die Rueckkehr gewagt - und nun?

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In Frankreich spricht man z.B. französisch. Oder spricht man dort Englisch? Was soll ich jetzt bitte erklaeren? Dass man Deutsch im UK redet?

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Ich frage mich lediglich, ob Du auch zu den Leuten gehörst, die "Ausländer" zurechtweisen, weil sie sich mit Freunden oder Verwandten in ihrer eigenen Sprache unterhalten.

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vor 3 Stunden schrieb cart00nist:

Ich frage mich lediglich, ob Du auch zu den Leuten gehörst, die "Ausländer" zurechtweisen, weil sie sich mit Freunden oder Verwandten in ihrer eigenen Sprache unterhalten.

Nein, aber du scheinst komische Vorstellungen zu haben.

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Ich wohne in England der tiefsten Pampa, in den Bergen. Also wahrhaftig nicht in der Hauptstadt. Die Nachbarn in unserer Terrace stammen aus Schottland, Polen, Pakistan und Deutschland, sprachlich bunt gemischt und alle sind integriert. Zu behaupten, dass man "in UK Englisch spricht", ist unsinnig, weitab der Realitaet und ausserdem uebelst diskriminierend gegenueber allen die walisisch oder gaelisch sprechen. Walisisch ist offiziell anerkannte Landessprache.

Davon abgesehen ist "welche Sprachen man auf der Strasse so hoert" kein Indikator fuer Lebensqualitaet, nur dafuer, welch geistes Kind man selber ist.

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Moin, Hafi. 

Ich verzichte darauf, dich hier negativ zu bewerten. Ansonsten war ja die Ursprungsfrage, was hat sich in Deutschland veraendert. 

Schönen Tag noch. 

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On 24 January 2019 at 7:58 PM, Meister Eder said:

Würde mich mal interessieren was derzeitige Rückkehrer für Gefühle haben.

Akzeptiert man durch den Brexit mehr das Negative.

Hat sich Deutschland seit 2012/2013 verändert?

Erzählt doch mal.

Spontan fällt mir ein: eine Wohnungsnot und gestiegene Preise für Wohnraum, die ich teilweise als schockierend empfinde, obwohl mir klar ist, dass es nichts umsonst gibt. In Städten gefühlt noch extremer als in UK. Der Krankenkassenbeitrag ist seit 2013 unerwartet angestiegen.

Es ist insgesamt bunter auf den Straßen da steigende Migrantenzahlen, so dass ich gar nicht mehr so sehr auffalle. Stylingtechnisch hat sich dagegen nicht viel getan, für mich gewöhnungsbedürftiger Einheitslook. Was manchmal ganz angenehm sein kann, doch mitgebrachte Kleidung aus UK trage ich nicht von Kopf bis Fuß.

Auf der positiven Seite, die Freibäder im Sommer und dazu noch sehr günstig.

Zu den Zügen der Bahn kann man sehr geteilter Meinung sein, siehe der Service in Wagons der ersten Klasse in UK.  

Edited by Cassel
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vor 2 Stunden schrieb Cassel:

 Stylingtechnisch hat sich dagegen nicht viel getan, für mich gewöhnungsbedürftiger Einheitslook. 

Einheitslook? O.k., in DE tragen alle im Winter sowas wie Winterkleidung, in London rennen (oder stehen) auch im Januar immer irgendwelche Typen mit kurzen Hosen und T-Shirt rum. 

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38 minutes ago, RayJo said:

in London rennen (oder stehen) auch im Januar immer irgendwelche Typen mit kurzen Hosen und T-Shirt rum. 

Es gibt aber auch einige wenige, die im Sommer Kapuzenjacke mit Kunstfellbesatz tragen. Beides unvergesslich. Only in UK. 

Edited by Cassel
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3 hours ago, RayJo said:

Einheitslook? O.k., in DE tragen alle im Winter sowas wie Winterkleidung, in London rennen (oder stehen) auch im Januar immer irgendwelche Typen mit kurzen Hosen und T-Shirt rum. 

Man, ich friere mir den Arsch ab und kommt so ein Typ in Shorts, T-shirt und Flip Flops vorbei - ok das war in High Wycombe, nicht ganz so modisch (Flip Flops!).

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Winterkleidung hat was mit dem persönlichen Metabolismus zu tun. Gerade letzte Woche hat mir eine HR-Dame im Fahrstuhl gesagt, ich liefe im doppelten Fleece-Hoodie durch den kanadischen Winter, weil ich "crazy" sei. Tatsächlich besitze ich nach 7 Jahren in Montreal keinen Wintermantel, weil es die in meiner Größe einfach nicht gibt. Und ich keinen brauche. Auf der letzten Winter-Bergwanderung bei -15C war ich meistenteils in eben diesen beiden Hoodies plus Thermo-Unterhemd unterwegs. Wenn ich friere, kommt noch eine winddichte Jacke drüber.

Leider sieht man ja nicht, ob im Falle der abgehärteten Briten die Shorts ohne Unterhose getragen werden. Bei richtig Kälte mit Windchill finde ich warme Überhosen wichtiger als die Canada Goose Jacke.

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17 hours ago, Kreuzberger said:

Winterkleidung hat was mit dem persönlichen Metabolismus zu tun. Gerade letzte Woche hat mir eine HR-Dame im Fahrstuhl gesagt, ich liefe im doppelten Fleece-Hoodie durch den kanadischen Winter, weil ich "crazy" sei. Tatsächlich besitze ich nach 7 Jahren in Montreal keinen Wintermantel, weil es die in meiner Größe einfach nicht gibt. Und ich keinen brauche. Auf der letzten Winter-Bergwanderung bei -15C war ich meistenteils in eben diesen beiden Hoodies plus Thermo-Unterhemd unterwegs. Wenn ich friere, kommt noch eine winddichte Jacke drüber.

Leider sieht man ja nicht, ob im Falle der abgehärteten Briten die Shorts ohne Unterhose getragen werden. Bei richtig Kälte mit Windchill finde ich warme Überhosen wichtiger als die Canada Goose Jacke.

Was hast Du denn fuer eine Groesse, das interessiert mich jetzt?! Wenn nicht zu persoenlich....

Leicht OT mit dem unterschiedlichen Waerme/Kaelteempfinden aber hier noch:

Mein Schreiner, der auf der Strasse vor dem Haus saegen musste: " It's cold, I just need to wee all the time..."

Ich: "Erm...shorts in January?"

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3 hours ago, woolly said:

Was hast Du denn fuer eine Groesse, das interessiert mich jetzt?! Wenn nicht zu persoenlich....

Für Jacken normalerweise 98. Bei Wintermänteln gibt es solche Sondergrößen kaum. Sonst medium von H&M, oder was war jetzt die Frage? :)

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20 hours ago, Kreuzberger said:

Für Jacken normalerweise 98. Bei Wintermänteln gibt es solche Sondergrößen kaum. Sonst medium von H&M, oder was war jetzt die Frage? :)

Hehe, reine Neugier. Danke!

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Also in Zone 3 regiert der Einheitslook. Neulich saß ich in meinem leuchtend roten Mantel im Bus und habe festgestellt, dass ich die einzige war die keine Winterjacke in gedeckten Farben mit Fellbesatz an der Kapuze trug.

Edited by Marianne013
Tippfehler
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Ich blätter mich hier mal durch, da ich erwäge nach Deutschland zurück zu gehen. Mehr weil ich muss, als das ich will.

Aber GB ist jetzt auch nicht mein Traumland. Deutschland aber auch nicht, hat aber seine Vorteile gegenüber GB, weshalb ich den TE nicht verstehe und meine er hätte übetrieben. Auch wenn der Thread alt ist, mag ich da mal was dazu sagen, weil mir das bei vielen deutschen Expats so unglaublich auffällt. Mag aber keinen eigenen Thread aufmachen...

Finde es traurig, wie viele Deutsche irgendwie abheben, sobald sie im Ausland gelebt haben und dann über die eigene Heimat und angeblich so schlechten und humorlosen Deutschen meckern und nicht mal merken, dass die Minute die sie anfangen zu jammern und zu meckern, sie eben selber das sind, worüber sie sich aufregen und nie geistig weg gekommen sind aus DE.

Das ist etwas was mich ganz schlimm durch die Bank irritiert, bei allen Deutschen die ich hier in England kennen gelernt habe, wenn sie überhaupt bereit sind, sich auf ein Kennenlernen  mit einem anderen Deutschen einzulassen, was auch wieder sehr deutsch ist, dieses selektive. Deutsche freuen sich nicht, wenn sie andere Deutsche im Ausland treffen. Was Paradox ist, weil eben sich anderen Leuten verschliessen eben etwas sehr deutsches ist.

Andere Leute freuen sich wenn sie auf Landsleute treffen. Auch Kollegen wundern sich immer, wenn ihnen auffällt, dass wir Deutschen auf Arbeit uns oft nicht wirklich kennne oder kaum mit einander reden. Was nicht an mir liegt. Ich habe es oft versucht. zu 99% gescheitert. Kein Gemeinschaftsgefühl. Dachte immer es läge an mir, weil ich nicht deutsch Aussehe und das selbe Problem in Deutschland eben schon habe. Aber hier im Ausland geht es anderen Deutschen genau so, dass sie anecken, wenn sie sich einem anderen Deutschen nähern. Und die Deutschen die ich schon vor dem Auswandern kannte, sind auch immer so negativ und genervt, wenn sie hier im Ausland anderen Deutschen begegenen, weshalb ich aus ersteer Hand weiss, dass da wirklich das Bedürfnis nach Abgrenzung gegenüber Landsleute hintersteckt.

Akward!!!

Dieser Wunsch ein Paar Jahre Ausland machen einem gleich nicht mehr Deutsch. Am besten auch kein Deutsch mehr reden wollen. Viele sind auch der Meinung überhaupt keinen deutschen Akzent zu haben, wo sich selbst mir mit die Nackenhaare sträuben, wenn sie Englisch reden.

Ich habe auch einen Akzent, wenn auch einen unzuordbaren. Da ich mehrsprachig aufgewachsen bin ist mein Akzent für andere anscheinend wenn überhaupt dann als "irgendwie" holländisch oder amerikanisch eingeordnet wird.

Nur wenn ich müde bin, dann wird es eindeutig fies deutsch, weil dann das Berlinerische hoch kommt  😎 Ich werd auch nie perfekt Englisch wie ein Brite reden. Selbst die Briten die einen deutschen Elternteil haben und bilingual aufgewachsen sind, haben einen unüberhöhrbaren deutschen Akzent. 😂 Deshalb verstehe ich nicht, warum Deutsche denken oder wollen, dass paar Jahre GB ihren Akzent auslöschen.

Ein Freundin ist fast ausgeflippt, als ein anderer Deutscher erwähnte, dass sie beide nun einmal einen deutschen Akzent haben. Er vielleicht, aber sie hätte ja keinen...

Die deutsche Kultur ist auch viel komplexer und reicher als die britische. Die Briten haben ja sogar versucht ihre eigene Sprachenvielfalt auszurotten. Kinder wurden in der Schule bestraft, wenn sie ihre Sprache (Gailic und der Rest) gesprochen haben. Viele Briten verleugnen heute sogar, dass sie oder ihre Vorfahren mal eine andere Sprache gesprochen haben. So tief hat das gefruchtet.


Briten halten sich auch für schöner und klüger als Deutsche. Ich kriege solche Sachen mit, da ich eben keine "echte" Deutsche bin. Ich bin ja keine Deutsche ansich, deshalb "könnnen" sie mir die Sachen erzählen. Was ich alles negatives über Deutsche höre. Auch in den Medien.

Letztens in "First Dates" hat die eine tatsächlich gegenüber ihrem deutschen Date rausgehauen, dass sie sich eigentlich immer gesagt hat "never date a German". Das ist Diskriminierung und hätte das einen andere Gruppe von Menschen betroffen, wäre das niemals ausgestrahlt worden. Ich finde das krass.

Briten sind auch nicht wirklich netter als Deutsche. Sie zeigen nur ihre Abneigung oft nicht. Deshalb ist es schwieriger Freund von Feind zu unterscheiden. In  Deutschland weiss man sofort woran man ist...

Ich komme nicht aus einer Deutschen Familie, dennoch bin ich stolz auf die Sprache, das Essen und die Landschaft in Deuschland und vorallem, dass ich Deutsche Bildung geniessen durfte und das noch umsonst.

Mit den Deutschen in Deutschland habe ich das selbe Problem wie mit denen im Ausland.

Ihre Mentalität legen sie auch im Ausland nicht ab, bilden sich es aber ein.

Andere Menschen aus anderen Kulturen gehen ins Ausland und sind meisst stolz auf ihre Heimat. Nur viele Deutsche nicht...

Dass Deutsche komisch sind und humorlos finde ich auch aus dem Mund von Briten finde, denn ich finde Briten auch nicht viel anders.

Essen ist nun einmal grotten schlecht und ungeseund, weshalb die alle so dick und schwabellig sind hier. Das ist ein Fakt.

Briten gehen in Horden mit ihren ganzen Familien zu MCDoof. Hallo, Essenskultur...

Dass deutsches Essen nicht gut ist und fahl ist auch wieder so ein Zeichen, dass sich da was zurecht gesponnen wird.

Die deutsche Küche gibt es nicht. Deutschland ist anders als GB keine Insel und deshalb ist die Esskultur vielfältiger. Was ich in Berlin an Speisen kennen gelernt habe ist eine ganz andere Küche als was jemand aus anderen Teilen Deutschalnds kenne gelernt hat. Generell sind Deutschen Weltspitze was die Verarbeitung von Lebensmitteln angeht. 
Ansonsten habe ich keine Küche in GB gefunden, die es in Dtl nicht auch gibt.

Die Sandwiche in GB sind furchtbar. Sorry. Nur weil sie es erfunden haben, heisst es nicht das es hier schmeckt. Das labrige ungesunde Brot. Und Brot ist immer trocken und wirkt alt. Wär das Brot besser, würden die Sandwitche auch besser schmecken. Nichts gegen Sandwiche.

Vom Bier in Pubs muss ich mich entweder über... oder kriege Durchfall. Nach Toilettenwasser schmeckt es noch dazu, als wäre es eine Vorwahrnung. Food processing ist nicht die Stärke der Briten und die saubersten sind sie auch nicht, deswegen will ich nicht wissen, wie die ihr Bier brauen...

Geld ist auch wichtiger als Qualität, weshalb die Infrastruktur für ein Weltstaat unterstes Niveau ist. Das ist nicht meine Meinung, sondern ist traurige Realität, die auch von Experten bemängelt wird. Nach Brexit wird es erst richtig hässlig hier.

Ausländische und vielfältige Küche gibt es auch in Deutschland. Natürlich weiss man das nicht, wenn man aus einem kleinen Kaff in Deutschland kommt. Da erscheint einem London natürlich wie das Paradies. So schön ist London auch nicht.

Ich komme aus Berlin und liebe Grosststadt. Berlin ist von der multikulturellen Vielfalt auch was Aktivitäten angeht eher hinterher und man hat auch nicht diese riesen Shoppingmeilen und Rush Hours (die ja eher nervig sind in London).

Aus Berlin weg bin ich, weil Berlin einfach zu ruhig ist. Dafür aber schön und gut zum Relaxen. Nicht aber wenn man ein Kulturjunkie ist, so wie ich.

Nachts in London wegzugehen ist auch eher hinterweltlerisch. Wieder aufgrund der Infrastruktur in Bezug auf öffentliches Transportwesen. Da bin ich von Berlin einfach zu verwöhnt, denn feiern und wieder nachhause kommen, sind super einfach und billig mit oder ohne Taxi.

Fernseher... Sorry, aber GB ist nicht darauf aus, seine Bürger zu bilden oder zu erleuchten.  Anders als in Mitteleuropa wo Wissen und Medienkritik und kritisches Denken Gang und Gebe ist.

Bis auf ein paar geniale Serien ist britisches Fernseher eher RTL2 Niveau. Wenn man was gescheites lernen will, muss man wenn dann au irgendwwelche Podcast zurückgreifen. Es wird also nicht direkt den Leuten angeboten, sondern man muss es sich selber suchen.

Jedes Land hat seine Vor und Nachteile. Ich kann es durchaus verstehen, wenn jemand sich in GB verliebt. Aber wieso muss man dann seine eigene Heimat gleich so abwerten und so einen Frust schieben??? Aber wenn ein Deutscher nicht meckert, dann muss man prüfen, ob noch Puls da ist 😏

Ich weiss jetzt nicht, was ich an England in Deutschland vermissen werde, da ich nicht das Gefühl habe in GB an Lebensqualität gewonnen zu haben. Ich lebe schlechter als ich als Studentin in DE gelebt habe um ehrlich zu sein.

Man findet überall schneller Freunde als in Deutschland. Das schreibe ich GB jetzt nicht spezifich zu. Wenn man persönlich die Landschaft in GB mag und die Gesellschaft... ok... aber dass man über die Lebensqualität in Deutschland schimpft, ist mir nicht verständlich, denn das ist nun einmal nicht die Realität.

Man sieht vielleicht, so wirklich für die Insel habe ich mich nicht begeistern können, dass ich Lobeshymnen singen könnte.  😃 

Finde England ist mehr ein Tor zur restlichen Welt und weniger Europa, Deutschland eher ein Tor zu Europa an sich. Vermisse mein Europa. Der rest der Welt wird mir in Deutschland denke ich fehlen, weshalb ich dann England vermissen werde. Schottland fand ich aber schöner.

Ich mein, Geschmäcker sind verschieden, aber ich glaube, dass einige sich durch ihren Aufenthalt in GB versuchen aufzuwerten und sich richtiggehend einreden Deutschland wäre rückständig im Vergleich zu GB.
Alle Leute, die ich kenne die in GB leben aber nicht britischer oder deutscher Herrkunft sind und teilweise sogar in Deutschland gelebt haben, sind nicht begeistert von GB und enttäuscht, dass die Lebensqualität nicht so gut ist und sind dagegen begeistert von Deutschland und der Lebensqualität. Was die Deutschen an sich angeht zwar eher nicht, aber die Leute sind auch meist nicht begeistert von den Briten und finden die sind "hinterhältig".

Briten ausserhalb Londons leben in einer Blase die nur aus GB besteht. Die gucken nicht über den Tellerrand und sind der Meinung sie können von naturaus und aus genetischen Gründen keine anderern Sprachen ausser Englisch reden. was auch nur ein Zeichen ist, wie sehr sie sich Briten vom Rest der Welt abgrenzen wollen. Deshalb haben wir Brexit...

Es gibt aber auch sehr, sehr interessante nette und liebe Briten. Auch sehr liebe und nette Deutsche. Will hier keine Kultur schlecht reden oder Verallgemeinern.

weiss nicht, ob man so herab gucken sollte auf seine ursprüngliche Heimat, wegen ein paar Jahre Auslandsaufenthalt...

Ich denke nicht.

Ich geniesse es im Ausland zu leben. Mal was anderes, aber das ändert nicht  meine Beziehung zu Deutschland. Warum auch

 

 

 

 

 

 

Edited by Telegona

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1 hour ago, Telegona said:

Aber GB ist jetzt auch nicht mein Traumland. Deutschland aber auch nicht,

Das ist die gesamte Ausage Deines Beitrags, dazu laesst sich dann anmerken das Traumlaender so heissen weil Sie eben nicht real sind. Was noch? Das sich Deutsche nicht gerne treffen, ist vielleicht eine Generationen Frage. Das erste was ich in Karlifornien kennengelernt habe, war der "Kaffeeklatsch"in Ohaj und der Rheinlland Club in Ventura.Da war dann meine Mutter vertreten , nicht aber meine juengere Schwester.

Und wie ist das mit unserem Treffen in Nordlondon (das naechste wieder diesen Montag), erstens sind alle Altersgruppen vertreten und ueber Deutschland wird da kaum abgelaestert.Sicher gibt es Nationalitaeten die bessere Netzwerke haben, als Wir, aber die schotten sich dann auch mehr ab.

Zu den Kuechen, die deutsche Kueche gibt es sehr wohl, die Britische ist da nicht schlechter! Nationale Kuechen sind eben verschieden, und Gerichte werden ueberall hervorragend und Grottenschlecht gekocht, es liegt nicht an den Kuechen, es liegt an den Kochenden!

 

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Ich bin jetzt ja seit 7 Monaten wieder zurueck und das einzigste was mir aufstoesst hier in Schland sind die Lohnabrechnungen und Steuern.

Alles andere ist prima.  Die S- Bahnen koennten gerne oefter fahren und auch puenktlicher.   Angeblich wird aber hier in Hamburg hart daran gearbeitet und in sofern denke ich in 1-2 Jahren kommt die Hamburger S-Bahn dann auch an ein angemessenes Niveau ran.

Was ich persoenlich sehr schaetze ist die allgemeine Sauberkeit auf den Strassen. Selten sieht man fly-tipping und es gibt ueberall Muelleimer an den Strassen.  Im Vergleich zu Camden echt clean.  Ausser Montags morgens auf der Reeperbahn.  Aber ansonsten im Vergleich zu London ein Traum.

Das englische Futter vermisse ich ueberhaupt nicht,  aber anstaendiges Asia Food.  Aber selbst da , nach langer Suche gibt es auch sowas in Hamburg.  Nicht an jeder Ecke , aber immerhin.

Mit der Tirade von Telegona wegen Deutschen im Ausland kann ich gar nix anfangen. Ich habe immer in internationalen Teams gearbeitet und da hatte jeder seinen eigenen Spleen.  Und wegen irgendwelcher Akzente reg ich mich schon lange nicht mehr auf ( mein Freund ist Ire und selbst Menschen die fliessend englisch sprechen verstehen den Kerl nicht ) .

suoyarvi

 

 

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vor 11 Stunden schrieb suoyarvi:

Das englische Futter vermisse ich ueberhaupt nicht,  aber anstaendiges Asia Food.  Aber selbst da , nach langer Suche gibt es auch sowas in Hamburg.  Nicht an jeder Ecke , aber immerhin.

Habe zufällig kürzlich in Hamburg ganz hervorragend in einem vietnamesischen Restaurant gegessen und war absolut begeistert: 

http://nom-restaurant.de (Zeughausmarkt 17). 

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Am 27.4.2019 um 19:31 schrieb Telegona:

Vom Bier in Pubs muss ich mich entweder über... oder kriege Durchfall. Nach Toilettenwasser schmeckt es noch dazu, als wäre es eine Vorwahrnung. Food processing ist nicht die Stärke der Briten und die saubersten sind sie auch nicht, deswegen will ich nicht wissen, wie die ihr Bier brauen...

 

Entweder Du scheinst Bier generell nicht zu vertragen oder Du erzählst hier Unsinn. Da ich in DE aus einer Gegend komme, die eine sehr hohe Brauereidichte hat und auch handwerklich sehr gute Biere in einer hohen Qualität bietet, bilde ich mir ein, etwas davon zu verstehen. Und ich behaupte die englischen Biere sind auch sehr gut!

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9 hours ago, RayJo said:

Und ich behaupte die englischen Biere sind auch sehr gut!

Richtig! Wie beim Essen hat sich hier auch beim Bierbrauen einiges getan! Kleine Brauereien die eine neue Vielfalt bringen und Qualitaet!

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Ich bin schon lange wieder zurück in D (aktuell im 8ten Jahr in FFM). Kann die meisten Kritikpunkte des OP's nicht nachvollziehen, habe aber auch nie in London gewohnt bzw. mich je fürs Leben in riesigen 'Weltstädten' (vs 'Provinz') begeistert und bin froh, nicht überallhin einen halben Tag mit der Tube und der Nase in jemand anderes Achselhöhle geparkt brauchen zu müssen.

Was mir aber seit meiner Zeit in England in deutschen Städten aufstösst, ist, dass ich hier überall aufpassen muss, als Fussgänger nicht ständig in Kollisionen verwickelt zu werden. Die aus UK gewohnte gegenseitige Rücksichtnahme auch im Gedränge bemerke ich hier höchstens bei Asiaten. Alle anderen scheinen direkt erpicht darauf, die Vorfahrt auf dem Gehsteig per Ellbogen regeln zu wollen.

Andererseits wird man grosszügig auch in der Rushhour von Autofahrern aller Coleur über den Zebrastreifen gewunken (während ich das aus UK so kenne, dass die Autos da noch schnell beschleunigen, wenn man es wagen sollte, die Strasse vor ihnen zu betreten).

 

Nur meine Wahrnehmung?

 

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Am 17.6.2019 um 23:15 schrieb thomasp:

Nur meine Wahrnehmung?

Nein, mir fällt auch bei jedem Besuch auf, bin gerade da, dass Menschen oft unvermittelt im Weg stehen bleiben, z. B. in Ausgängen oder unvermittelt auf der Straße und ich bin nicht der Einzige, habe da erst neulich mit jemandem drüber gesprochen.

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On 6/26/2019 at 5:00 PM, Jensemann said:

Nein, mir fällt auch bei jedem Besuch auf, bin gerade da, dass Menschen oft unvermittelt im Weg stehen bleiben, z. B. in Ausgängen oder unvermittelt auf der Straße und ich bin nicht der Einzige, habe da erst neulich mit jemandem drüber gesprochen.

Bei meiner letzten Reise nach Deutschland ist mir das aufgefallen.   Besonders bei Bahnhoefen oder Flughaefen fiel mir auf, dass Menschen unvermittelt und oft grundlos stehenblieben, und blockierten, meist nach Aus oder Eingaengen.  Auf mein empoertes  "Warum muessen Sie gerade hier stehenbleiben?" ( wo jeder vorbeigehen will) gab es nichtmal eine dumme Antwort sondern geistlose Blicke.   Es war irgendwie komisch.  

Auch ist es in Deutschland ueblich Rolltreppen zu blockieren,  auf der einen Seite zustehen, auf der anderen Seite zu gehen, kennt man in Deutschland nicht. Die Leute reagierten immer ganz komisch, wenn ich vorbeigehen wollte. Warum, verstand ich nicht.    

Auf der Autobahn gibt's ja auch klare Regeln, fuer den Verkehr. ist man in Deutschland auf der Ueberholspur zu langsam, wird man per Lichthupe schon darauf aufmerksam gemacht....     :-)  

Edited by London1

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