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iheartlondon

Die Rueckkehr gewagt - und nun?

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Hallo Denna,

ich kann viele Punkte nachvollziehen und beneide dich etwas, dass du Ende des Jahres wieder in deine alte "Heimat" ziehen kannst. Aber natuerlich freue ich mich auch fuer dich, denn es klingt sehr stressig, was du bisher an Erlebnissen in D hattest.

Komischerweise hatte ich gerade mit den Behoerden Glueck und mir faellt auch auf, wie es immer mehr Leute gibt, die sich Muehe geben und Smalltalk machen. An UK kommt es nicht ran, aber ich sehe Verbesserungen. Nach drei Monaten habe ich mich allerdings immer noch nicht eingewoehnt und am schlimmsten ist wirklich das Essen und the lack of variety in supermarkets. Dazu das deutsche Sparverhalten ueberall und dass man nicht uebers Geld reden und schon gar nicht viel davon besitzen darf. Der Job nervt mich am meisten - fuer alles braucht man ne Ausbildung oder ein jahrelanges Training. Die Kollegen sind wahnsinnig protective wenn es um Fachwissen geht, man ist wirklich der Arsch in der Firma und Promotions gibt es durch Betriebszugehoerigkeit, nicht Leistung.

Ich bewerbe mich von daher wieder in UK und hoffe auch, Mitte oder Ende des Jahres zurueckkehren zu koennen. Es ist durchaus nicht alles schlecht und viele Dinge, ueber die ich am Anfang des Threads gejammert hatte sind inzwischen ok aber einfach nur, weil man sich daran zwangslaeufig gewoehnt. Wenn ich aber die Wahl habe und wo leben kann wo ich mich an nichts erst gewoehnen muss, bevor ichs aushalte, dann wohne ich halt lieber dort. Uebrigens konnte kein Deutscher mich bisher verstehen, warum ich das Essen auf der Insel besser fand und alle verteidigen sie ihre Grillhaxen, Schweinenackensteaks, Maultaschen und Co. Von dem heavy food hab ich schon 3 Kilo zugenommen in 3 Monaten, weil es kaum variety gibt an healthy ready made foods so wie NCG Suppen, oder low calory wraps etc. :icon_frown:

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Also, ich glaube ja schon, dass man unter reverse culture shock leidet, wenn man wieder in Deutschland ist (wobei ich ja fast jedes Wochenende in Berlin war, also bei mir wirds wohl eher bei London-Heimweh bleiben).

Aber manche Sachen kann ich so gar nicht nachvollziehen. In großen Supermärkten in Deutschland gibt es schon seit einigen Jahren Suppen im Kühlregal, die auch ohne Konservierungsstoffe auskommen, weil sie nach dem Kochen sofort schnell runtergekühlt werden. Wraps gibts mittlerweile bei so vielen Bäckern und auch bei Nordsee (neben anderen low calorie snacks). Und hättest Du in England nur fish and chips oder toad in a hole gegessen, hättest Du auch 3 Kilo zugenommen.

Vieles "übersieht" man wahrscheinlich auch einfach nur wegen generellen UK-Heimwehs.....genauer hinschauen lohnt sich.
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Liebe Iheartlondon,

ich druecke Dir ganz fest die Daumen, dass Du bald wieder hierher in's Koeniginnenreich uebersiedeln kannst.

Bei vielen Deiner Statements musste ich sehr schmunzeln, denn sie wirken auf mich(!) doch very sophisticated.

Du bist ja nun nicht gerade in einer Diaspora. In Deutschland gibt's jede Menge gesundes und gutes Essen, auch wenn es weniger convenient ist und man resp. frau sich dazu eventuell mal oefter in die eigene Kueche stellen muss.

Im Grossen und Ganzen kann ich aber nachvollziehen, wie es Dir geht. Als ich vor 25 Jahren nach meinem aupair- Jahr nach Deutschland zurueck kam, fand ich auch alles spiessig, piefig, pommesbudenmaessig.

Hier erscheint alles "easypeasylemonsqueezy", was es aber de facto nicht ist. Es ist nur anders, es ist britisch!

Ausbildung? Pah, drauf geschi**en. Hauptsache, Du weisst Deine soft skills richtig an den Mann zu bringen.

Dabei darf man aber imho eines nicht ausser Betracht lassen:

Hier sind wir Quasi- Exoten, denn wir sind keine Wirtschaftsfluechtlinge. Wir beherrschen die Sprache (jedenfalls meistens) und haben uns ganz bewusst fuer den english way of life entschieden.

Erzaehl mal jemandem in Deutschland, dass Du nach England auswanderst. Die gucken Dich an, wie ein Huhn im Gewitter, weil Deutsche doch nach Spanien, Italien, Frankreich oder in die USA, Kanada, Australien auswandern. Aber doch nicht nach England!!!!

Meine Familie und Freunde sind im Dreieck gesprungen.

"Wat willste denn da? Immer schlechtes Wetter und schei** Essen!"

Letzteres kam dann meistens von denen, die keine Koch- Show mit Jamie Oliver im deutschen TV verpassen und alle seine Kochbuecher kaufen.

Home is where the heart is.

Mach einfach das Beste aus Deiner Zeit in Deutschland, nimm es mit als Erfahrung.

Oder, um es mit Konrad Beikircher zu sagen: "Der Deutsche an sich ist kein schlechter Mensch!" :icon_lol:

Liebe Gruesse!

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Hallo Hallo IheartLondon, ich lese diesen Thread mit grossem Interesse, da ich selbst (Berlinerin, 39) plane, mit kind und kegel (Mann Engl, kid 17 monate alt) in ein paar Jahren (bevor der Zwerg in die Schule kommt) wieder nach Berlin zu ziehen... Wie geht es Dir mittlerweile, nach ein paar Monaten? Hat sich "was veraendert" für Dich? Auch ich musste schmunzeln bei den Dingen, die Du so beschreibst und kann vieles nachvollziehen... Mit lieben Gruessen... Katrin

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Na, so wie dir wird es mir naechstes Jahr wohl auch gehen. Ich bin allerdings in Barnsley, hier wegzukommen sehe ich eher als Bereicherung, hier ist es schrecklich "grim" :-)

Stimmt, Supermarktoeffnungszeiten sind schon was Feines in UK, andererseits geht das doch auch immer auf Kosten der Beschaeftigten. Mit den Oeffnungszeiten in D (bis 20 Uhr jetzt, glaube ich), werde ich auch zurechtkommen.

Was habt ihr denn alle immer nur mit den Klamotten, die hier in England so toll findet?? Also entweder bin ich zu alt oder es liegt an Barnsley - hier ist doch fast alles richtig billiger Ramsch, ueberhaupt keine gute Qualitaet. Bis auf das eine odere andere Schnaeppchen von TK Maxx ist doch saemtliches Zeug von Next, Primark und wie sie alle heissen aus 100% Polyester oder Acryl. Mit so feuergefaehrlicher Verpackung mag ich nun auch nicht rumlaufen..

Aufs Fruehstueck freue mich eigentlich schon. Ich mag Broetchen, die knusprig sind. Was mir ein bisschen Sorgen macht,  ist das Lebensmittelangebot in Deutschland. Ich finde schon, dass das in England umwerfend gross und (meistens) gut ist.

Und - ich sag jetzt mal bewusst nichts zur Lebensqualitaet :icon_lol:  - mit fehlt das deutsche Arbeitsklima. Ich hab hier bisher immer Jobs gehabt mit Arbeitsbedingungen wie Deutschland in 50er Jahren. Wenig Urlaub, Gehalt kleinstmoeglich, kaum Boni (und wenn, dann kaum erreichbar), unbezahlte Uberstunden, keine Gleitzeit, weder Urlaubs- noch Weihnachtsgeld. Nee, das wird mir bestimmt nicht fehlen.

Allerdings ist auch meine Heimatstadt im Ruhrgebiet bevoelkert mit Menschen, die kaum je ueber den Tellerrand herausgeschaut haben - ich finde es manchmal schon schwierig dort, wenn ich zu Besuch bin. Aber ich vermute, das wird sich irgendwie geben...

 

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oje oje oje,

 

Frankfurt ist nun auch das Übel schlechthin. Hab dort gearbeitet. Man verdient gut, aber that's it.

Okay es gibt nette Ecken, Städel, Palmengarten, Zoo oder ins Umland, Giessen. Aber ansonsten ja, teuer und öde.

Frankfurt ist für jeden nicht Hessen eine Strafe und ich kenne viele die da wegwollen.

 

2.) Also ÖPNV ist in FFM ne Katatstrophe, deshalb benutzen alle auch Autos. Deutschland ist ein Autoland. Das wusstest du aber vorher. Daher kann man das nicht vergleichen mit London.

 

3.) Gesundheitssystem ist zwar etwas teurer, aber besser. In DE kannste selber zum Facharzt gehen und hier hatte ich eher im NHS: Man ist kran, ruft Montagsa n und bekommt gesagt Freitag ist ein Termin frei oder man solle ins Krankenhaus fahren.

 

4.) Die Folgen der Emanzipation. Frauen die Tür aufhalten gilt wier hier viele Foristinnen es darstellen ja als Sexismus. DAvon abgesehen. Es ist Deutschland und Deutsche. Du müsstest doch es noch von früher kennen.

 

5.) Also Frankfurt war nie ort der Inspiration. Es ist mainhattan und es dreht scih ums Geld, aber das weiss man alles vorher. Daneben Kreditkarten ist richtig, dafür nehmen alle die EC-Karte. Daneben ist Frankfurt nicht einmal ein Zehntel von London, selnbst das gesamte Rhein-Main-Gebiet ist kleiner als London. Also das ist wie ein Ruderboot mit einem Luxuslinern vergleichen.

 

6.) Das vermisse ich hier in London. Den Umweltschutz, Flaschenpfand u.ä. das ist super.

 

Du redest dir vieles schlecht, aber es ist nichts dabei, was man vorher nicht wusste und trotzdem bist du nach FFM gegangen. Da frage ich eher wieso?

 

Und wenn Du unglücklich bist. Du hast Probezeit in DE, also zurückkommen.

 

Also zum Styling. Komisch, da ist Frankfurt richtig Schicki-Micki. Wer es braucht. Ich nicht. Du musst erstmal richtig dich umschauen. Sachsenhausen kann man vernünftig weggehen.

 

Essen also Frühstücken musst du ja nicht. Es zwingt dich keiner. Ich frühstücke schon seit Jahrzehnten nicht.

Und gutes Essen gibt es in DE sehr viel. Sehr gute japaner in frankfurt, gutbürgerlich massenweise, besonders im Umland. Kann dir da gut ein paar Dutzend gute Restaurants nennen.

Davon abgesehen ich vermisse den deutschen Döner.

 

Ich glaube du bist einfach überstürzt nach Deutschland gegangen ohne zu überlegen, wo du hinwillst und wie es dort ist.

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ehm.... der ursprüngliche Beitrag ist von 2012

Und unter dem Namen des Beitragerstellers steht jetzt Dublin....

 

 

Von daher wohl eher eine klassische Karteileiche, oder irre ich?

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Eieiei immer die Leute, die in Frankfurt anscheinend nur gearbeitet haben und keinen Schimmer von dieser schoenen Stadt haben. Ich war gerade mal wieder dort gewesen vor einer Woche - von wegen kein Ort der Inspiration und nur ums Geld drehen - Quatsch! 

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oje oje oje,

 

Frankfurt ist nun auch das Übel schlechthin. Hab dort gearbeitet. Man verdient gut, aber that's it.

Okay es gibt nette Ecken, Städel, Palmengarten, Zoo oder ins Umland, Giessen. Aber ansonsten ja, teuer und öde.

Frankfurt ist für jeden nicht Hessen eine Strafe und ich kenne viele die da wegwollen.

Na ja, also ich hab auch 3 Jahre da gearbeitet, aber selbst ich, als Bayer(in) wuerde FFM nicht als Uebel schlechthin bezeichnen. 

Ich hab mich da wohl gefuehlt und muesste ich heut wieder nach FFM gehen, dann waere das auch keine Strafe fuer mich. 

Und immerhin hamm se da de guude Ebbelwoi, den gibt's HIER nicht... ;)

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Home is where the heart is.... tja, ist eben doch was dran.  Man/frau kann es sich aber auch leicht oder schwer machen.  Am besten sich immer das beste raussuchen und drauf konzentrieren und sich nicht sentimental das andere schoenreden.  (mach ich naemlich manchmal.....)

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schliesse mit Birgit_London an.

 

PS hatte aber leider mal das Pech, 1 Jahr in Frankfurt zu arbeiten, ich fand die Stadt furchtbar u. moechte da nie wieder hin. 

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10 euro praxisgeuehr? Die wuerd ich hier liebend gerne zahlen um endlich mal meinen arzttermin zu bekommen. Das deutsche tv ist doch viel mehr mit niveau, wir haben uns jetzt dtsches angeschafft, mir fehlen hier dokumentationen. Ausserdem ist mir aufgefallen, dass bedienungen etc viel freundlicher und vor allem hilfsbereiter sind. Wir hatten zwischenlandung in frankfurt und haben in so einem wuerstchenrestaurant was einpacken lassen fuer weiterflug nach hamburg und haben dann mehr vorgefunden, als wir bestellt hatten (danke fuer den wunderbaren gratis kartoffelsalat und das schwarzbrot - grins).

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OmG, let me quote "Das deutsche tv ist doch viel mehr mit niveau, wir haben uns jetzt dtsches angeschafft, mir fehlen hier dokumentationen."

 

Was meinst Du, RTL oder RTL2 oder irgendsoeinen Gesangsverein???? Sorry, wie lange lebt ihr schon hier, kann es sein, dass die Sprache noch nicht so 100% ist???

 

Und was Arzttermin angeht, den bekommt man hier auch schnell, muss man sich nur eine gute surgery suchen. 

 

The mind boggles is all I can say. 

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oje oje oje,

Frankfurt ist nun auch das Übel schlechthin. Hab dort gearbeitet. Man verdient gut, aber that's it.
Okay es gibt nette Ecken, Städel, Palmengarten, Zoo oder ins Umland, Giessen. Aber ansonsten ja, teuer und öde.
Frankfurt ist für jeden nicht Hessen eine Strafe und ich kenne viele die da wegwollen.
Na ja, also ich hab auch 3 Jahre da gearbeitet, aber selbst ich, als Bayer(in) wuerde FFM nicht als Uebel schlechthin bezeichnen.
Ich hab mich da wohl gefuehlt und muesste ich heut wieder nach FFM gehen, dann waere das auch keine Strafe fuer mich.
Und immerhin hamm se da de guude Ebbelwoi, den gibt's HIER nicht... ;)


Allerdings. Hier noch eine Nichthessin, fuer die Frankfurt ueberhaupt keine Strafe ist und die nichts dagegen haette dort wieder hinzugehen. Ich habe mich dort sehr wohl gefuehlt.
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Ihr habt in vielen Annahmen, Behauptungen und Feststellungen die Ihr getroffen habt oftmals Recht gehabt insbesonders was das hiesige Gesundheitssystem dort betrifft. Naja, vielleicht ändert sich das nach dem BREXIT aber vielleicht gibts dann dort doch noch gesetzliche Veränderungen sowie NEUGRÜNDUNGEN z.B. von DEUTSCHEN KLINIKEN mit Deutschen Spezialisten welche direkt mit der Krankenkasse abrechnen können und wollen .

 

However, das London-Heimweh bleibt halt immer bestehen ... ganz egal wohin man geht auf dieser Welt sofern dort mal ein wichtiger lebensanhaltender Meilenstein gelegt wurde. Thats it , as simple as that !

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Würde mich mal interessieren was derzeitige Rückkehrer für Gefühle haben.

Akzeptiert man durch den Brexit mehr das Negative.

Hat sich Deutschland seit 2012/2013 verändert?

Erzählt doch mal.

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vor 17 Minuten schrieb Meister Eder:

Würde mich mal interessieren was derzeitige Rückkehrer für Gefühle haben.

Akzeptiert man durch den Brexit mehr das Negative.

Hat sich Deutschland seit 2012/2013 verändert?

Erzählt doch mal.

Ich würde mal sagen , dass Fish&Chips mit Vinegar und Pint oder Coke doch sehr fehlen aus einer versifften Bude irgendwo in London Town.

Das ist eine sehr gute Frage, ob der BREXIT akzeptiert wird . Also grosse Betroffenheit bei den Bayern konnte nicht vernommen werden.

Ich denke nicht , dass sich Deutschland großartig verändert hat , mal ganz abgesehen von den zugeströmten Immigrationsmassen .

Aber Meister Eder ohne Pumuckl funktioniert halt auch nicht wirklich oder ?!

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Die angeblichen Immigrationsmassen empfinde ich hier in DE überhaupt nicht als Problem. Das sollte normal sein, dass  Flüchtlinge zu uns kommen dürfen. 

Als große Bereicherung finde ich, dass man nun in DE endlich auch in jedem Provinzsupermarkt mit Karte oder via Smartphone zahlen kann. Darüber hinaus, als jemand der in den 70er/80er Jahren mit ständigen wachsenden Arbeitslosenzahlen und Staatsdefiziten aufgewachsen ist, finde ich es sensationell, wie die Wirtschaft und der Arbeitsmarkt aktuell in DE boomt. 

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Also ich bin seit August in Deutschland, Berlin, nach 10 Jahren Glasgow.

Aufgewachsen in Reutlingen, 6 Jahre im Raum Offenbach gelebt (fand ich toll, war schon eine Verbesserung zur schwäbischen Kleinstadt), dann Glasgow und bedingt durch Brexit haben wir an unserem Plan B gearbeitet, und es war klar - wenn Deutschland dann Berlin, da es dort alles gibt was uns wichtig ist u.a. guten ÖPNV.

Ich hatte erwartet, das ich einen Reverse Culture Shock habe, der ist aber ausgeblieben. Ja die Drängelei und das Beamtentum nerven, aber im Gegensatz zu UK funktionieren die Sachen einfach besser, German Efficiency. Ich genieße es, einfach auf gut Glück rauszugehen, mich spontan für ein Restaurant zu entscheiden, ohne gleich ein halbes Vermögen los zu sein. Berlin empfinde ich als sauber (10 Jahre Glasgow, remember?) und auch recht sicher. Ich genieße den Gang zum Bäcker und Metzger, was mir fehlt sind Full Scottish Breakfast, da hakt es am guten Bacon, Potato Scones und natürlich Stornoway Black Pudding. Mit dem ganzen Chaos in den letzten Wochen re:Brexit bin ich froh, mir das aus der Ferne anzusehen.

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OMG - dieser thread stimmt mich so sentimental. So viele Namen, die heute nicht mehr dabei sind - weil aus UK weggezogen- , und zwei, die so viel für's Forum getan haben, und uns für immer verlassen haben während ihrer Zeit hier. Ansonsten: ich bleibe hier, ich bin hier zu Hause, mittlerweile auch mit British passport. 

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vor 21 Stunden schrieb Meister Eder:

Würde mich mal interessieren was derzeitige Rückkehrer für Gefühle haben.

Akzeptiert man durch den Brexit mehr das Negative.

Hat sich Deutschland seit 2012/2013 verändert?

Erzählt doch mal.

Ich wohne zwar nicht in Deutschland, aber jedesmal, wenn ich nach Deutschland fuer ein paar Tage zurueckkomme, bekomme ich schon einen cultural schock. Mir faellt auf, dass es viele Bettler gibt, m.E. nimmt die Armut zu. Vom Wirtschaftsboom profitieren sicherlich nicht alle. Man hoert viele verschiedene Sprachen. In anderen Laendern wird mehr auf die Landessprache geachtet.
Ich unterscheide zwischen Wirtschaftsmigranten und Fluechtlingen. Aber das ist meine Meinung.

In einem Punkt veraendert sich Deutschland nie: Die Steuerabgaben bleiben weiterhin exorbitant hoch. Die Renten sinkt weiter.

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vor einer Stunde schrieb bluesaturn:

Man hoert viele verschiedene Sprachen. In anderen Laendern wird mehr auf die Landessprache geachtet.

Trollolo. Klar, das ist in London voellig anders 😄

Was mich kuerzlich (nach 6 Jahren mal wieder in Muenchen) so beeindruckt hat, waren die schoen sauberen, heilen, beheizten Vorortzuege, hach. Im Vergleich zu Manchesters pacer trains. Der Muenchner Lebensstandard, Jammern auf hohem Niveau ueber unpuenktliche S-Bahnen. Die Preise sind leider weniger beeindruckend (und ja, die Einkommenssteuer, die jede Gehaltserhoehung zu > 50% zunichte macht).

 

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indeed. Einkommenssteuer.

für Familien geht das ja noch, da liegt DE im europäischen Mittelfeld, wenn man die ganzen Sozialleistungen einkalkuliert. Aber für Singles hält DE die zweithöchsten Steuern bereit (nach Belgien), stand letztens mal in der Zeitung.

Naja. Dafür haben die Zahlungen der deutschen Rentenversicherung (und die werden ja z.T. durch die Einkommenssteuer kreuz-subventioniert) noch eine Menge Luft nach unten bevor sie das Niedrigst-Niveau der Staatsrente in GB auch nur in Sichtweite haben.

 

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vor 52 Minuten schrieb Hafi:

Trollolo. Klar, das ist in London voellig anders 😄

Wenn du das auf Touristen und die Hauptstadt beziehst, aber es gibt ja noch andere Staedte in einem Land.
Und was mir noch aufgefallen ist: Die angebliche Digitalisierung in Deutschland. No service auf dem Land, no service auf einer Hauptverkehrsachse, sowohl im Zug als auch auf der Autobahn, schlechtes Signal in einer grösseren Stadt. In anderen Laendern habe ich meistens noch 3G in der Pampa und nicht E.

[OT]@Idefix: Wie hoch ist die Abgabe im UK fuer Rente?[/OT] 

Edited by bluesaturn
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3 hours ago, bluesaturn said:

Man hoert viele verschiedene Sprachen. In anderen Laendern wird mehr auf die Landessprache geachtet.

Wie jetzt? In Deutschland hat jeder Deutsch zu reden und In UK jeder Englisch oder was? Erkläre das doch bitte mal.

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