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aloha75

Non-Domiciled Status

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Hat jemand Erfahrung mit der "Beantragung" des Non-Dom Statuses?
Ich habe nun widersprüchliche Angeben gehört. Zum einen sagte man mir, dass ich per-se eh ein Non-Dom bin und meine Einkünfte aus D nicht in UK versteuern muß, andere Stimmen sagten, dass ich mich mit der Steuererklärung unbedingt als Non-Dom registrieren muß um die Steuerersparnis zu haben. Was stimmt denn nun?
Es sei hier auch angemerkt, dass ich eigentlich gar keine Steuererklärung in UK abgeben wollte, da ich "Pay as you Earn" habe.

Vielen Dank für Eure Hilfe!

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Ich könnte Dir jetzt eine seitenlange Abhandlung über den Non-Dom-Status schreiben. Das will ich mir aber sparen, weil dieser für Dich (was ich hier lese) wahrscheinlich sowieso nicht in Frage kommt.

A) Den Non-Dom-Status bekommst Du nicht automatisch, sondern musst Du beantragen.

B) Er ist sinnvoll für Leute, die ausländisches Einkommen haben. In Deinem Fall geht es um Einkünfte in D. Dafür ist das Doppelbesteuerungsabkommen D/GB zuständig. Die Neufassung desselben (in Kraft seit 01.01.2011) gibt D das Recht, deutsche Einkünfte auch dann zu besteuern, wenn eigentlich GB das alleinige Besteuerungsrecht hätte. Dieses "Durchgriffsrecht" kommt u. A. dann zur Anwendung, wenn solche Einkünfte in GB nicht besteuert werden (z. Bsp. wg. Non-Dom-Status). Das liegt im Trend der Zeit; man versucht alle Steuer(spar)möglichkeiten der Steuerpflichtigen zu schliessen.

Wenn Deine Einkünfte nicht aus D, sondern einem anderen Staat stammen würden, könnte ein Non-Dom-Status durchaus sinnvoll sein.

Nachdem das bei Dir offenbar nicht der Fall ist, es nicht um höhere Beträge geht und Du normaler PAYE-Zahler bist, bringt Dir dieser Status nichts.
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genau das was ich schon seit Jahren sage

es kommt die Weltsteuer
egal wo du arbeitest, bzw dein Geld verdienst..
du musst deine steuern in dem Land zahlen wo dein Pass her ist..

also her ziehen und shcnellst möglichst UK Pass beantragen, dann weiter nach Malta / Schweiz.

Siehe USA: Amerikaner kann arbeiten wo er will, liegt sein Steuersatz in dem Land wo er arbeitet unter dem seines Landes, muss er die Differenz dahin abführen.
und haken USA: einmal amerikaner immer Ami.. er kann seinen Pass nicht abgeben..


auch interessant.. bisher war eine nicht angegebene doppelte Staatsbürgerschaft in deutschland nur eine ordnungswidrigkeit.. seit 1.1. ist es eine straftat
d.h. bisher konnte man pässe sammeln und bei einem bösen brief aus dtld der ca 10 Jahre später ankam, sich genau überlegen welcher Pass denn nun der richtige ist.

Jetzt ist es ratsam sofort nach Erhalt des neuen Passes dem alten deutschen Adieu zu sagen

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alles halb so schlimm

glaube das gilt m.E. nur fuer juristische Personen(Firmen), nicht jedoch fuer natuerliche Personen, die in D abgemeldet sind und Resident in UK sind

in Artikel 4 (1)sind die Residents Non Domiciles geregelt.

Sofern 2a oder 2b zutrifft, wie z.B. bei Euch(sofern in D abgemeldet), duerfte sich m.E. an der bestehenden Regelung nichts aendern.

D.h. Keine D Besteuerung des Welteinkommens moeglich, da der Lebensmittelpunkt des Deutschen Staatsbuergers in UK liegt.

http://www.bundesfinanzministerium.de/nn_75158/DE/BMF__Startseite/Aktuelles/BMF__Schreiben/Internationales__Steuerrecht/Staatenbezogene__Informationen/Verein__Koenigreich/006__1,templateId=raw,property=publicationFile.pdf

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[quote name='talex' timestamp='1294950315' post='400351']
genau das was ich schon seit Jahren sage

es kommt die Weltsteuer
egal wo du arbeitest, bzw dein Geld verdienst..
du musst deine steuern in dem Land zahlen wo dein Pass her ist..

also her ziehen und shcnellst möglichst UK Pass beantragen, dann weiter nach Malta / Schweiz.

Siehe USA: Amerikaner kann arbeiten wo er will, liegt sein Steuersatz in dem Land wo er arbeitet unter dem seines Landes, muss er die Differenz dahin abführen.
und haken USA: einmal amerikaner immer Ami.. er kann seinen Pass nicht abgeben..


auch interessant.. bisher war eine nicht angegebene doppelte Staatsbürgerschaft in deutschland nur eine ordnungswidrigkeit.. seit 1.1. ist es eine straftat
d.h. bisher konnte man pässe sammeln und bei einem bösen brief aus dtld der ca 10 Jahre später ankam, sich genau überlegen welcher Pass denn nun der richtige ist.

Jetzt ist es ratsam sofort nach Erhalt des neuen Passes dem alten deutschen Adieu zu sagen
[/quote]


Du kannst schon deinen Amerikanischen Pass abgeben.. halt mit der Staatsangehoerigkeit zusammen aufgeben. Auch kannst Du die deutsche beibehalten wenn Du einen anderen annehmen willst (da muss man allerdings eine bebehaltung beantragen und das kostet Zeit und geld und es ist nicht guarantiert das es bewilligt wird) Edited by marfalda1

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[quote name='marfalda1' timestamp='1294992364' post='400423']
[

Du kannst schon deinen Amerikanischen Pass abgeben.. halt mit der Staatsangehoerigkeit zusammen aufgeben. Auch kannst Du die deutsche beibehalten wenn Du einen anderen annehmen willst (da muss man allerdings eine bebehaltung beantragen und das kostet Zeit und geld und es ist nicht guarantiert das es bewilligt wird)
[/quote]

Nicht mehr. Seit etwa 2 Jahren kann man ohne Sondergenehmigung eine weitere, europäische Staatsbürgerschaft neben der deutschen haben. Da gibt's auch schon einige Threads dazu. Ansonsten was Kaufmann sagt.

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[quote name='Suseschwester' timestamp='1295013132' post='400475']
Seit etwa 2 Jahren kann man ohne Sondergenehmigung eine weitere, europäische Staatsbürgerschaft neben der deutschen haben. Da gibt's auch schon einige Threads dazu. Ansonsten was Kaufmann sagt.
[/quote]

Das ging bereits vor 5-6 Jahren einmal (unter der SPD). Ich hatte damals die Gelegenheit genutzt und meine finische Staatsangehoerigkeit registriert. Musste aber keinen Beibehaltungsantrag oder aehnliches Ausfuellen. Hatte beide Staatsangehoerigkeiten seit ich 10 Jahre alt bin, habe es aber erst unter der SPD Regierung oeffentlich gemacht.

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[quote name='talex' timestamp='1294988364' post='400421']
alles halb so schlimm

glaube das gilt m.E. nur fuer juristische Personen(Firmen), nicht jedoch fuer natuerliche Personen, die in D abgemeldet sind und Resident in UK sind


in Artikel 4 (1)sind die Residents Non Domiciles geregelt.
Sofern 2a oder 2b zutrifft, wie z.B. bei Euch(sofern in D abgemeldet), duerfte sich m.E. an der bestehenden Regelung nichts aendern.
D.h. Keine D Besteuerung des Welteinkommens moeglich, da der Lebensmittelpunkt des Deutschen Staatsbuergers in UK liegt.



http://www.bundesfinanzministerium.de/nn_75158/DE/BMF__Startseite/Aktuelles/BMF__Schreiben/Internationales__Steuerrecht/Staatenbezogene__Informationen/Verein__Koenigreich/006__1,templateId=raw,property=publicationFile.pdf
[/quote]

Doch, es ist schlimm wie beschrieben (um den Ausdruck zu verwenden).

Es betrifft sehr wohl natürliche Personen, die in D abgemeldet und in UK resident sind.

Um zwei Beispiele zu nennen :

Wenn früher ein UK-Resident in D Zinseinkünfte hatte, konnten diese nur in GB besteuert werden. Das gleiche betraf Rentenzahlungen aus D (ebenfalls nur in GB zu versteuern). Wenn nun der Resident in GB Non-Dom war und diese Einkünfte nicht nach UK einführte, waren diese völlig steuerfrei.

Das war natürlich dem Finanzminister seit langem ein Dorn im Auge. Deswegen wurde zwar das Besteuerungsrecht bei GB belassen, aber hinzugefügt, dass diese Steuerfreiheit in D nur dann gewährt würde, wenn der UK-Resident nachweist, dass diese in GB versteuert wurden. Ist dies durch den Non-Dom Status nicht der Fall, kann der deutsche Fiskus darauf voll zugreifen. Die Finanzämter wurden von Finanzministerium in Form eines Erlasses schon lange vor dem neuen DBA angewiesen, dementsprechend zu verfahren.

Welteinkünfte ausserhalb D's sind davon natürlich nicht betroffen. Das wurde aber schon in der ersten Antwort erwähnt.

DBA's sind durch das Behördendeutsch oft schwer zu verstehen und deshalb oft missverständlich. Auch Finanzbeamte (wenn sie nicht direkt mit der Materie befasst sind) haben oft Schwierigkeiten damit.

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Hallo beisammen, dies ist nicht nur mein erster Eintrag in dieses Forum, sondern überhaupt mein erster Eintrag in irgenein Webforum, bin ganz aufgeregt...
kaufmanns obige Ausführungen nehmen mir zwar ein bisschen die Hoffnung aber ich will doch nochmal meine Sachlage darlegen und um Rat bitten, ob für mich der Non-Dom-Status a) in Frage kommt (denke ja) und B) Sinn macht (??).
Wir wohnen seit Sommer 2011 mit Kind und Kegel in York, wo meine Frau eine feste Anstellung hat. Ich dagegen bin als Freiberufler im Medienberich praktisch ausschließlich für deutsche Auftraggeber tätig, die meine Honorare auf ein deutsches Bankkonto überweisen. Ausländische Kapitalerträge gibt es nicht in nennenswerter Höhe.
Ich hatte mir nun auf Basis dessen, was ich mir über den Non-Dom-Satus zusammengegoogelt hatte Folgendes erträumt: Wir leben hier im UK weitgehend vom Einkommen meiner Frau und ich lasse mein Einkommen erst mal steuerfrei auf dem deutschen Konto. Von dort zahle ich dann Sachen wie Urlaube etc.
Folgende Fragen dazu:[list=1]
[*]wird das deutsche Finanzamt Steuern fordern? Und wenn ja, welches Amt ist dann mangels deutschem Wohnsitz zuständig?
[*]falls es doch ein Chance gibt: ausländisches Einkommen ist ja nur steuerfrei, wenn es nicht ins UK eingeführt wird. Was genau bedeutet dies? Gehts es da nur um Cash oder direkte Banküberweisungen? Oder zählt ein Betrag auch als eingeführt, wenn ich mir zB bei amazon.co.uk ein Buch kaufe und dies von meinem deutschen Konto bezahle? Und wie wäre das bei einem Urlaub in Deutschland der vom deutschen Konto bezahlt wird?
[/list]
Danke für alle Tipps,
Bassmann

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Deinen Angaben ist zu entnehmen, dass Du Deine freiberufliche Tätigkeit für Deine deutschen Auftraggeber auf GB-Territorium ausführst. Damit bist Du mit diesen Einkünften in GB voll steuerpflichtig, egal ob Du den Non-Dom-Status hast oder nicht. D bekommt davon keine Steuern, da Du in D keinen Wohnsitz mehr hast.

Dieser Status macht also in Deinem Fall keinen Sinn.



P.S.: Ich sehe eben, dass Du erst 2011 nach GB gezogen bist. Das heisst, dass Du für 2011 auch in D noch eine Steuererklärung abgeben musst, da Du im "Jahr des Wegzugs" in D mit Deinem Welteinkommen noch steuerpflichtig bist. Erst 2012 hast Du mit dem deutschen Fiskus nichts mehr zu tun. Edited by kaufmann

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[quote name='kaufmann' timestamp='1327758731' post='444714']
Deinen Angaben ist zu entnehmen, dass Du Deine freiberufliche Tätigkeit für Deine deutschen Auftraggeber auf GB-Territorium ausführst. Damit bist Du mit diesen Einkünften in GB voll steuerpflichtig, egal ob Du den Non-Dom-Status hast oder nicht. D bekommt davon keine Steuern, da Du in D keinen Wohnsitz mehr hast.

Dieser Status macht also in Deinem Fall keinen Sinn.



P.S.: Ich sehe eben, dass Du erst 2011 nach GB gezogen bist. Das heisst, dass Du für 2011 auch in D noch eine Steuererklärung abgeben musst, da Du im "Jahr des Wegzugs" in D mit Deinem Welteinkommen noch steuerpflichtig bist. Erst 2012 hast Du mit dem deutschen Fiskus nichts mehr zu tun.
[/quote]


Lieber Kaufmann,
vielen Dank für Deine Hilfe! Die Non-Dom-Steuerbefreiung gilt also nur, wenn es um Einkommen geht, für die man nichts machen muss (sprich: Kapitaleinkünfte)? Das ist ja schon ein seehr seltsames Konstrukt... Wenn man sich den Mangel an Steuererleichterungen oder finazieller hilfen für Kindergarten etc. in GB ansieht, finde ich es als Normalverdiener schon ziemlich ärgerlich, wie weit den Schwerreichen bei der Vermeidung von Steuern entgegengekommen wird.
Das mit den zwei Steuererklärungen kenne ich schon, wir wohnten vorher vier Jahre in den Niederlanden (wo einem das FA übrigens die Hälfte des Kindergartens und die Hälfte der Hypothekenzinsen erstattet, nur mal so als Vergleich....) und ich musste schon mal eine doppelte Steuererklärung abgeben - was unweigerlich zu allgemeiner verwirrung fürhrte, wo ich denn nun was vedient hatte. Aber das ist eine andere Geschichte....

Danke nochmal für die schnelle Hilfe!

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Ja, so ist es. Für jemand, der im Ausland Kapitaleinkünfte oder Firmenbeteiligungen hat, ist der Non-Dom Status ideal. Deswegen sind die ganzen internationalen Schwergewichte ja alle in London; nicht wegen dem Linksverkehr, Marmite oder Christmas Pudding. Du darfst nur nicht auf UK-Territorium tätig sein.

Just for fun :
Auch Du könntest vom Non-Dom-Status profitieren. Du musst halt immer in die Golfstaaten (oder in ein sonstiges Nullsteuerland) fliegen und dort Deine Arbeit verrichten. Als dort der Bauboom war, haben sich viele europäische Architekten als Non-Dom in London niedergelassen und es so gemacht. Sie haben ihre Mio.-Einkünfte steuerfrei kassiert.

Alternativ kannst Du Dir auch ein Segelboot kaufen, jedesmal aufs Meer hinausfahren und ausserhalb der 12-Meilenzone auf internationalem Gewässer Deine Arbeit mit einem Laptop verrichten. Wenn Du Non-Dom bist, kriegt dann kein Fiskus was ab. Edited by kaufmann

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Hallo, wuerde mich dem Thema gerne anschliessen.

Und zwar bin ich Ende Februar nach UK gezogen und Arbeite hier und werde am Mai auch hier studieren.

Mein Arbeitsvertrag laeuft ueber ein Deutsches unternehmen mit deutschem Konto und Arbeitsort England.

Mein Unternehmen hat zwecks Krankenversicherung schon diesen Auftrag eingereicht damit ich weiterhin die Sozialabgaben in Deutschland zahlen kann.

Lohnsteuer bin ich quasi befreit. Nun muesste ich doch diesen Non Domicile Status hier beantragen um meine Lohnsteuer quasi hier abzudruecken.

Bis 2013 kann ich dann wohl auch noch meine Steuererklaerung fuer Deutschland bis Feb 2012 abgeben.

Gibts so eine Steuererklaerung auch in UK wo ich dann meine Studiengebuehren 1. Semester 2100 Pfund und so Sachen anrechnen kann?

Fuer den Sitz in England sowie die Muttergesellschaft in Deutschland ist das alles Neuland und mit viel rumfragerei bisher verbunden -.-

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Studiengebuehren kann man nicht von der Steuer absetzen in UK.

Hmm - Bloed ^^ aber das ist ehe das geringere der beiden probleme. vielmehr weiss ich nicht was mit meiner lohnsteuer nun ist .. wobei es mich nicht stoeren wuerde sie nicht zu zahlen ^^

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Soweit ich Kaufmann verstehe, musst du Lohnsteuer in UK bezahlen, da du hier arbeitest. Das non-dom bezieht sich nur auf Einnahmen aus anderen Laendern, die du dann nicht hier versteuern musst.

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@-adrian-

Lies Dir nochmals den ganzen Strang durch.

Der Non-Dom-Status ist für Leute sinnvoll, die Einkünfte in bestimmter (grösserer) Höhe ausserhalb von UK und D haben.

Für einen durchschnittlichen Verdiener ohne derartige Einkünfte bringt dieser Status nichts. Wie schon von den Vorschreiberinnen erwähnt, musst Du Dich damit abfinden, dass Dir Deine Lohnsteuern einbehalten werden und damit die Sache erledigt ist. Einen Non-Dom-Antrag beim HMRC kannst Du Dir sparen.

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[quote name='kaufmann' timestamp='1333015095' post='453190']
@-adrian-

Lies Dir nochmals den ganzen Strang durch.

Der Non-Dom-Status ist für Leute sinnvoll, die Einkünfte in bestimmter (grösserer) Höhe ausserhalb von UK und D haben.

Für einen durchschnittlichen Verdiener ohne derartige Einkünfte bringt dieser Status nichts. Wie schon von den Vorschreiberinnen erwähnt, musst Du Dich damit abfinden, dass Dir Deine Lohnsteuern einbehalten werden und damit die Sache erledigt ist. Einen Non-Dom-Antrag beim HMRC kannst Du Dir sparen.
[/quote]

Dann hab ich das ganze Non Dom Thema falsch aufgefasst. Ich brauch auf jedenfall mal eine Anlaufstelle wo ich meine Lohnsteuer die ich in Deutschland schon nicht mehr Zahle abgeben kann. Oder muss mein Deutsches Unternehmen zum HMRC ueberweisen -.-

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Um Deine Fragen zu beantworten, bräuchte man genaue Einzelheiten.
Wurdest Du von Deinem deutschen Arbeitgeber nach GB entsandt ? Wenn ja, für wie lange ? Hat dieser AG in GB eine Betriebsstätte ? Hast Du in D noch einen Wohnsitz ? Hast Du jemals in D eine Eink.-Steuererklärung abgegeben ? Was meinst Du damit, Du seist von der Lohnsteuer "befreit" ?

Man könnte sicherlich alles beantworten, wenn man Details kennen würde. Die kennst aber nur Du und Dein AG in D. Die richtige Handhabung müsste dieser doch hinkriegen. Hier im Internet zeitraubend seitenlange Fragen und Antworten auszutauschen, ist nicht der richtige Weg.

Wenn Du obige Fragen beantwortest, kann man Dir aber einige Informationen geben.

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[quote name='kaufmann' timestamp='1295023305' post='400515'] [quote name='talex' timestamp='1294988364' post='400421'] alles halb so schlimm glaube das gilt m.E. nur fuer juristische Personen(Firmen), nicht jedoch fuer natuerliche Personen, die in D abgemeldet sind und Resident in UK sind in Artikel 4 (1)sind die Residents Non Domiciles geregelt. Sofern 2a oder 2b zutrifft, wie z.B. bei Euch(sofern in D abgemeldet), duerfte sich m.E. an der bestehenden Regelung nichts aendern. D.h. Keine D Besteuerung des Welteinkommens moeglich, da der Lebensmittelpunkt des Deutschen Staatsbuergers in UK liegt. http://www.bundesfinanzministerium.de/nn_75158/DE/BMF__Startseite/Aktuelles/BMF__Schreiben/Internationales__Steuerrecht/Staatenbezogene__Informationen/Verein__Koenigreich/006__1,templateId=raw,property=publicationFile.pdf [/quote] Doch, es ist schlimm wie beschrieben (um den Ausdruck zu verwenden). Es betrifft sehr wohl natürliche Personen, die in D abgemeldet und in UK resident sind. Um zwei Beispiele zu nennen : Wenn früher ein UK-Resident in D Zinseinkünfte hatte, konnten diese nur in GB besteuert werden. Das gleiche betraf Rentenzahlungen aus D (ebenfalls nur in GB zu versteuern). Wenn nun der Resident in GB Non-Dom war und diese Einkünfte nicht nach UK einführte, waren diese völlig steuerfrei. Das war natürlich dem Finanzminister seit langem ein Dorn im Auge. Deswegen wurde zwar das Besteuerungsrecht bei GB belassen, aber hinzugefügt, dass diese Steuerfreiheit in D nur dann gewährt würde, wenn der UK-Resident nachweist, dass diese in GB versteuert wurden. Ist dies durch den Non-Dom Status nicht der Fall, kann der deutsche Fiskus darauf voll zugreifen. Die Finanzämter wurden von Finanzministerium in Form eines Erlasses schon lange vor dem neuen DBA angewiesen, dementsprechend zu verfahren. Welteinkünfte ausserhalb D's sind davon natürlich nicht betroffen. Das wurde aber schon in der ersten Antwort erwähnt. DBA's sind durch das Behördendeutsch oft schwer zu verstehen und deshalb oft missverständlich. Auch Finanzbeamte (wenn sie nicht direkt mit der Materie befasst sind) haben oft Schwierigkeiten damit. [/quote]

Hab das DBA jetzt zwei Mal gelesen, bin zwar kein Steuerrechtler aber immerhin Jurist und daher mit dem Beamtenkauderwelsch vertraut, kann deinen Punkt dort trotzdem nicht finden; eine Ausnahme ist in der Protokollnotiz lediglich für partiarische Darlehen vorgesehen, die bei dt Einkünften auch in D besteuert werden können. Kannst du einen Hinweis geben, woraus sich das genau aus dem DBA ergeben soll, dass bei Non-Dom Besteuerung in UK Deutschland ein Besteuerungsrecht für Einkünfte behält?

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vergiß Non Dom in London, besorg dir ein Haus auf Sark http://internationalliving.com/2011/01/a-european-tax-haven-and-how-to-get-in/

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Hallo. Ich bin noch etwas ratlos, was die Basics für den Non-Dom Status angeht. Bei mir würde alles passen. Ich bin vor zig Jahren aus Deutschland ausgewandert nach Zypern, wo ich meine zypriotische Firma leite und mein Geld verdiene. Nun haben wir uns ein (Ferien)Haus in GB gekauft und sind auf den Non-Dom Status gestoßen. Wir könnten uns gut vorstellen, einige Monate im Jahr hier zu wohnen. Geld würden wir in GB nicht verdienen. Nur, wie macht man das mit der Versteuerung des ins Land gebrachten Geldes? Wäre es eine Lösung ein Konto anzulegen in Großbritannien bevor man diesen Status hat? Oder, wenn ich beispielsweise ein große Summe (Renovierung Haus) vom Ausland an die Handwerker zahle, gilt das als eingeführtes Geld? Wie hoch sind diese Remittance Steuern überhaupt? Ich las auch irgendwo, dass es um das verdiente Geld im Ausland geht, das nicht nach GB eingeführt werden darf - vorhandenes aber schon. Nur klingt das auch komisch, denn wie will man das nachweisen. Die Idee klingt gut, wir verstehen jedoch nicht, wie sie praktisch umzusetzen ist. Danke für Antworten.

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Den Non-Dom Status kann man nur beanspruchen, wenn man seinen Lebensmittelpunkt nach GB verlegt. Einige Monate pro Jahr hier zu wohnen, reicht da nicht.

Ausserdem ist in Deinem geschilderten Fall ein solcher Status gar nicht notwendig. Du kannst nach Lust und Laune in Deinem Haus in GB wohnen und Geld ausgeben. Der GB-Taxman kann Dich nicht besteuern, egal wieviel Geld Du ins Land bringst oder ob Du Dein Haus mit Millionenaufwand renovierst. Du musst nur auf die Kriterien eines Lebensmittelpunktes achten.

Für Deine Besteuerung ist Dein Wohnsitzstaat Zypern zuständig. Der ist mit seinen 10% Unternehmenssteuern ja kaum zu schlagen. Ich gehe mal davon aus, dass es Dich nicht zufällig ausgerechnet nach Zypern verschlagen hat. Steuern, Wetter, warmes Meer excellent; halt langweilig auf Dauer. Deshalb das Haus in GB. Ist ja keine schlechte Idee. Edited by kaufmann
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