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katrin73

Single Umbilical Artery - Einzelne Nabelschnurarterie

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    katrin73    1
    Hallo,

    mittlerweile in der 23 SS wurde bei meinem zweiten Scan letzte Woche festgestellt, dass ich nur eine Nabelschnurarterie habe (statt zwei). Die Dame, die den Scan vorgenommen hat, hat sich nach Bekanntgabe des Faktes an sich kaum dazu geäussert, ausser dass es einen weiteren Scan für mich geben wird (in der 32SS), und das es recht ungewöhnlich ist. Internetresearch hat mich dann später beunruhigt - viel findet man dazu allerdings nicht.

    Gibt es hier jemanden, der das auch hatte? Kann mir jemand Tipps geben?

    Für mich persönlich ist Aufklärung das Wichtigste, und das ist meiner Erfahrung nach (zzgl. zur Vorsorge), woran es hier (in der UK) am meisten fehlt (man kann sicher Glück und andere Erfahrungen gemacht haben). In 8 Jahren UK war ich kaum krank und brauchte selten Unterstützung der NHS. Nun merke ich, woran es (mir) am meisten fehlt. Die medizinische Grundversorgung mag ja gut sein und "technisch" der deutschen nicht nachstehen. Seit ich schwanger bin, fällt mir aber extrem auf, dass es kaum "Vertrauenspersonen" gibt - mein GP ist mir wahnsinnig unsymphatisch (und redet nur 3 Worte), die Nurse in meiner GP Praxis googelt regelmässig Dinge im Internet (während ich bei ihr sitze), dass mir Angst und Bange wird. Bei meinem naiven Versuch, den GP zu wechseln (was angeblich kein Problem ist) wurden mir Steine in der Weg gelegt (die anderen Praxen in meiner Umgebung nehmen mich nicht, weil ich nicht in deren Einzugsbereich liege), so dass ich bei dem bisherigen GP bleiben muss.

    Nun habe ich dieses "Problem" mit der "einzelnen Arterie" und das Gefühl, mich an niemanden wenden zu können. Eine Midwife wurde mir zwar schon zugeteilt, ich treffe sie aber erst in der 25. SS zum ersten mal (anrufen werde' ich sie wohl trotzdem mal). Einen Arzt an sich hat man ja hier nicht. GP - forget it. ;-)

    Also, hat jemand von Euch Tipps zu diesem Thema?

    Herzlichen Dank im Voraus,

    Katrin

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    oche_alaaf    2.866

    Zum einlesen:

    http://en.wikipedia.org/wiki/Single_umbilical_artery

    http://www.babycentre.co.uk/pregnancy/antenatalhealth/scans/twovesselscordexpert/

    Ich bin kein Arzt weiss aber das die umbilical Artery eigentlich von der Funktion her eine Vene ist, also ein Gefaess das Blut mit gebrauchten Sauerstoff zurueck befoerdert. Aehnlic wie das Arterien/Venen paar zwischen Lunge und Herz, da ist die Funktion umgedreht.

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    katrin73    1

    Zum einlesen:

    http://en.wikipedia.org/wiki/Single_umbilical_artery

    http://www.babycentre.co.uk/pregnancy/antenatalhealth/scans/twovesselscordexpert/

    Ich bin kein Arzt weiss aber das die umbilical Artery eigentlich von der Funktion her eine Vene ist, also ein Gefaess das Blut mit gebrauchten Sauerstoff zurueck befoerdert. Aehnlic wie das Arterien/Venen paar zwischen Lunge und Herz, da ist die Funktion umgedreht.

    DANKESCHOEN!!!

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    PiPaPo    536
    normalerweise gibt es dort drei Blutgefäße, aber das kann immer mal abweichen, hatte ich mit meinem ersten Kind auch. Es [i]kann[/i] ein Marker sein für andere Auffälligkeiten, daher der weitere Ultraschall.
    Mein Kind ist übrigens Gesund.

    p.s. falls Dir "unwohl" ist, kannst Du mit "Bauchkrämpfen" zum fetal assessment ins Krankenhaus, die können eventuell weiterhelfen. bearbeitet von PiPaPo
    • Upvote 1

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    wolfl    0
    Ich habe keinerlei Erfahrung mit Single Umbilical Arteries, aber meine Frau hatte letztes Jahr erhebliche Komplikationen in der Schwangerschaft, daher hier mal unsere Erfahrungen:

    Nach mehreren 'scares' stellte sich bei ihr recht früh heraus, daß es eine ernstere Sache war (Type IV Placenta Previa und dazu noch eine Strep-A Infektion), und daher wurde sie gleich unter die Obhut eines consultant obstetrician im Krankenhaus gebracht. Unsere GP-Praxis wurde zwar unterrichtet, aber hatte dann herzlich wenig mit der weiteren Behandlung zu tun. Wir hatten sogar eine direct line Telefonnummer zum Arzt, was uns sehr erstaunt hat.

    Ich weiß natürlich nicht, wie gut dein örtliches Krankenhaus ist (vor allem die prenatal units), aber ich muß sagen, daß wir hier in Brighton (wie auch schon bei der Geburt unserer ersten Tochter in Homerton) im großen und ganzen immer sehr gut versorgt waren. Klar, es wird einem oft nicht so genau gesagt was Sache ist, aber wenn man nachfragt, gibt es eigentlich immer jemanden, der genauere Informationen geben kann. Relativ oft waren das erfahrene midwives oder SHOs - die consultants und doctors sieht man eher selten. Als langjähriger Skeptiker des britischen Gesundheitssystems mußte ich ein bißchen humble pie essen. Bei aller Bürokratie und dem einen oder anderen cock-up, muß ich sagen, daß sich alle sehr viel Mühe gaben, und in ein oder zwei sehr kritischen Situationen extrem kompetent und auch menschlich sehr hilfreich waren.

    Ich denke mal, daß bei dir das Gleiche gemacht wird, wenn es denn wirklich eine ernsthafte Komplikation sein sollte. Also mach dir keine Sorgen, daß du dich mit einem mißgestimmten GP herumschlagen mußt, der von der Sache wenig Ahnung hat. Deine midwife sollte schon eine Vertrauensperson sein, aber das kommt natürlich darauf an, ob du dich mit ihr gut verstehst etc. Als wir noch in London waren, fanden wir es ein bißchen ärgerlich, daß man dieselbe midwife selten zweimal traf, aber sie waren eigentlich alle kompetent und zugänglich.

    Also, Kopf hoch! Wenn die Leute von der Sonografie das Resultat weitergeben, und etwas gemacht werden muß, wirst du wahrscheinlich einen Brief bekommen. Eine Woche ist nicht lange in der NHS! :icon_wink:

    Gruß,

    Wolf. bearbeitet von wolfl

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    Carameli    4

    Hi Katrin,

    "normalerweise" hat man 1 Vene und 2 Aterien (die sich sozusagen die Arbeit aufteilen) in der Nabelschnur.

    Du hast lediglich 1 anstatt 2. Die anscheinend vollkommen funktioniert sonst waerst du nicht in der 23 SSW.

    Das wars eigentlich schon.:)

    Also ruhig durchatmen.

    Guck mal auf www.urbia.de im Forum SS...Da findest du bestimmt viele Schwangere/Mamis, die nur 1 Nabelschnuraterie haben/hatten.

    Bei mir wurde diese bei der Feindiagnostik in Berlin 22 SSW festgestellt.

    Bei der Geburt stellte man jedoch fest, ich hatte doch 2 Aterien....

    Lg und alles Gute

    Melanie

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    katrin73    1

    Hi Katrin,

    "normalerweise" hat man 1 Vene und 2 Aterien (die sich sozusagen die Arbeit aufteilen) in der Nabelschnur.

    Du hast lediglich 1 anstatt 2. Die anscheinend vollkommen funktioniert sonst waerst du nicht in der 23 SSW.

    Das wars eigentlich schon.:)

    Also ruhig durchatmen.

    Guck mal auf www.urbia.de im Forum SS...Da findest du bestimmt viele Schwangere/Mamis, die nur 1 Nabelschnuraterie haben/hatten.

    Bei mir wurde diese bei der Feindiagnostik in Berlin 22 SSW festgestellt.

    Bei der Geburt stellte man jedoch fest, ich hatte doch 2 Aterien....

    Lg und alles Gute

    Melanie

    Liebe Melanie,

    das ist ja auch mal interessant (dass es dann doch 2 waren) - ich haette vermutet dass die Diagnosen recht verlaesslich sind... Danke fuer deine Antwort! Ich bin eigentlich ziemlich ruhig, nach dem ersten "Schreck". Ich denke mir auch, soweit scheint ja alles i.O. zu sein, insofern hoffe ich das Beste.

    Liebe Gruesse und vielen Dank!

    Katrin

    bearbeitet von katrin73

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    Puzzle    280

    Das einzige, was mir noch dazu einfallen wuerde, ist schon mal Kontakt mit einem Health Visitor auszunehmen. Vielleicht kann da jemand Dir mehr Infos geben. Ich hatte sehr nette und hilfsbereite Health Visitors.

    Hier ist ein Link

    http://www.healthvisitors.com/hv/25/508

    Ich drueck die Daumen.

    bearbeitet von Puzzle

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    katrin73    1
    [quote name='PiPaPo' date='27 July 2010 - 11:33' timestamp='1280226801' post='376537']
    normalerweise gibt es dort drei Blutgefäße, aber das kann immer mal abweichen, hatte ich mit meinem ersten Kind auch. Es [i]kann[/i] ein Marker sein für andere Auffälligkeiten, daher der weitere Ultraschall.
    Mein Kind ist übrigens Gesund.

    p.s. falls Dir "unwohl" ist, kannst Du mit "Bauchkrämpfen" zum fetal assessment ins Krankenhaus, die können eventuell weiterhelfen.
    [/quote]

    ;-) Danke fuer Antwort und Tipp. Schoen und beruhigend zu hoeren von Faellen, wo dann alles ok war. Danke!!!

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    katrin73    1
    [quote name='Puzzle' date='27 July 2010 - 17:02' timestamp='1280246535' post='376615']
    Du koenntest auch mal auf dieser Seite schauen.

    http://www.rund-ums-baby.de/schwangerschaftsberatung/
    [/quote]


    wow - was fuer ein Tipp! Dieser Dr. Bluni gibt ja wahnsinnig ausführliche und interessante Antworten - super - sehr gut - vielen Dank!

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    katrin73    1
    [quote name='wolfl' date='27 July 2010 - 11:39' timestamp='1280227160' post='376541']
    Ich habe keinerlei Erfahrung mit Single Umbilical Arteries, aber meine Frau hatte letztes Jahr erhebliche Komplikationen in der Schwangerschaft, daher hier mal unsere Erfahrungen:

    Nach mehreren 'scares' stellte sich bei ihr recht früh heraus, daß es eine ernstere Sache war (Type IV Placenta Previa und dazu noch eine Strep-A Infektion), und daher wurde sie gleich unter die Obhut eines consultant obstetrician im Krankenhaus gebracht. Unsere GP-Praxis wurde zwar unterrichtet, aber hatte dann herzlich wenig mit der weiteren Behandlung zu tun. Wir hatten sogar eine direct line Telefonnummer zum Arzt, was uns sehr erstaunt hat.

    Ich weiß natürlich nicht, wie gut dein örtliches Krankenhaus ist (vor allem die prenatal units), aber ich muß sagen, daß wir hier in Brighton (wie auch schon bei der Geburt unserer ersten Tochter in Homerton) im großen und ganzen immer sehr gut versorgt waren. Klar, es wird einem oft nicht so genau gesagt was Sache ist, aber wenn man nachfragt, gibt es eigentlich immer jemanden, der genauere Informationen geben kann. Relativ oft waren das erfahrene midwives oder SHOs - die consultants und doctors sieht man eher selten. Als langjähriger Skeptiker des britischen Gesundheitssystems mußte ich ein bißchen humble pie essen. Bei aller Bürokratie und dem einen oder anderen cock-up, muß ich sagen, daß sich alle sehr viel Mühe gaben, und in ein oder zwei sehr kritischen Situationen extrem kompetent und auch menschlich sehr hilfreich waren.

    Ich denke mal, daß bei dir das Gleiche gemacht wird, wenn es denn wirklich eine ernsthafte Komplikation sein sollte. Also mach dir keine Sorgen, daß du dich mit einem mißgestimmten GP herumschlagen mußt, der von der Sache wenig Ahnung hat. Deine midwife sollte schon eine Vertrauensperson sein, aber das kommt natürlich darauf an, ob du dich mit ihr gut verstehst etc. Als wir noch in London waren, fanden wir es ein bißchen ärgerlich, daß man dieselbe midwife selten zweimal traf, aber sie waren eigentlich alle kompetent und zugänglich.

    Also, Kopf hoch! Wenn die Leute von der Sonografie das Resultat weitergeben, und etwas gemacht werden muß, wirst du wahrscheinlich einen Brief bekommen. Eine Woche ist nicht lange in der NHS! :icon_wink:

    Gruß,

    Wolf.
    [/quote]


    Das kannste laut sagen (letzter Satz) ;-) Vielen Dank, lieber Wolf! Ich kenn' meine midwife ja noch nicht, insofern hoffe ich das Beste... ;-)

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    Kristina H.    0
    [quote name='katrin73' date='27 July 2010 - 10:19' timestamp='1280222396' post='376512']
    Hallo,

    mittlerweile in der 23 SS wurde bei meinem zweiten Scan letzte Woche festgestellt, dass ich nur eine Nabelschnurarterie habe (statt zwei). Die Dame, die den Scan vorgenommen hat, hat sich nach Bekanntgabe des Faktes an sich kaum dazu geäussert, ausser dass es einen weiteren Scan für mich geben wird (in der 32SS), und das es recht ungewöhnlich ist. Internetresearch hat mich dann später beunruhigt - viel findet man dazu allerdings nicht.

    Gibt es hier jemanden, der das auch hatte? Kann mir jemand Tipps geben?

    Für mich persönlich ist Aufklärung das Wichtigste, und das ist meiner Erfahrung nach (zzgl. zur Vorsorge), woran es hier (in der UK) am meisten fehlt (man kann sicher Glück und andere Erfahrungen gemacht haben). In 8 Jahren UK war ich kaum krank und brauchte selten Unterstützung der NHS. Nun merke ich, woran es (mir) am meisten fehlt. Die medizinische Grundversorgung mag ja gut sein und "technisch" der deutschen nicht nachstehen. Seit ich schwanger bin, fällt mir aber extrem auf, dass es kaum "Vertrauenspersonen" gibt - mein GP ist mir wahnsinnig unsymphatisch (und redet nur 3 Worte), die Nurse in meiner GP Praxis googelt regelmässig Dinge im Internet (während ich bei ihr sitze), dass mir Angst und Bange wird. Bei meinem naiven Versuch, den GP zu wechseln (was angeblich kein Problem ist) wurden mir Steine in der Weg gelegt (die anderen Praxen in meiner Umgebung nehmen mich nicht, weil ich nicht in deren Einzugsbereich liege), so dass ich bei dem bisherigen GP bleiben muss.

    Nun habe ich dieses "Problem" mit der "einzelnen Arterie" und das Gefühl, mich an niemanden wenden zu können. Eine Midwife wurde mir zwar schon zugeteilt, ich treffe sie aber erst in der 25. SS zum ersten mal (anrufen werde' ich sie wohl trotzdem mal). Einen Arzt an sich hat man ja hier nicht. GP - forget it. ;-)

    Also, hat jemand von Euch Tipps zu diesem Thema?

    Herzlichen Dank im Voraus,

    Katrin
    [/quote]


    Liebe Katrin,

    ich bin Hebamme mit deutscher Ausbildung und 11 Jahren Berufserfahrung. Seit 2 Jahren Arbeite ich in London... NHS sowie Privat...
    Eine Singulaere Nabelschnur Aterie hoert sich schlimmer an als es ist!!!! Sobald das Baby geboren ist verschliessen sich die Nabelschnurgefaesse sowieso und haben keinen Einfluss mehr auf das geborene Kind. Du solltes einen Organsreening scan (Anomaly Scan) in der Schwanderschaft haben nur um sicher zu gehen dass alle Organe normal angelegt sind. Am Besten von einem Spezialisten. Und da ist ein erhoetes Risiko dass die Geburt frueher ist als geplant. In Deutschland wuerde der Gynaekologe ab der 32 Woche regelmaessig ein CTG schreiben um zu sehen wie Baby's Herztoene sind und ob du vorzeitige Wehen entwickelst. Leider macht man das hier in England nicht...
    Fallst du deutsche Hebammenhilfe brauchst oder Fragen hast lass es mich wissen!!
    Alles Gute, Ich bin mir sicher alles wird gut gehen!!!!

    Deine Kristina

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    katrin73    1
    [quote name='Kristina H.' date='02 August 2010 - 11:29' timestamp='1280744987' post='377486']
    [quote name='katrin73' date='27 July 2010 - 10:19' timestamp='1280222396' post='376512']
    Hallo,

    mittlerweile in der 23 SS wurde bei meinem zweiten Scan letzte Woche festgestellt, dass ich nur eine Nabelschnurarterie habe (statt zwei). Die Dame, die den Scan vorgenommen hat, hat sich nach Bekanntgabe des Faktes an sich kaum dazu geäussert, ausser dass es einen weiteren Scan für mich geben wird (in der 32SS), und das es recht ungewöhnlich ist. Internetresearch hat mich dann später beunruhigt - viel findet man dazu allerdings nicht.

    Gibt es hier jemanden, der das auch hatte? Kann mir jemand Tipps geben?

    Für mich persönlich ist Aufklärung das Wichtigste, und das ist meiner Erfahrung nach (zzgl. zur Vorsorge), woran es hier (in der UK) am meisten fehlt (man kann sicher Glück und andere Erfahrungen gemacht haben). In 8 Jahren UK war ich kaum krank und brauchte selten Unterstützung der NHS. Nun merke ich, woran es (mir) am meisten fehlt. Die medizinische Grundversorgung mag ja gut sein und "technisch" der deutschen nicht nachstehen. Seit ich schwanger bin, fällt mir aber extrem auf, dass es kaum "Vertrauenspersonen" gibt - mein GP ist mir wahnsinnig unsymphatisch (und redet nur 3 Worte), die Nurse in meiner GP Praxis googelt regelmässig Dinge im Internet (während ich bei ihr sitze), dass mir Angst und Bange wird. Bei meinem naiven Versuch, den GP zu wechseln (was angeblich kein Problem ist) wurden mir Steine in der Weg gelegt (die anderen Praxen in meiner Umgebung nehmen mich nicht, weil ich nicht in deren Einzugsbereich liege), so dass ich bei dem bisherigen GP bleiben muss.

    Nun habe ich dieses "Problem" mit der "einzelnen Arterie" und das Gefühl, mich an niemanden wenden zu können. Eine Midwife wurde mir zwar schon zugeteilt, ich treffe sie aber erst in der 25. SS zum ersten mal (anrufen werde' ich sie wohl trotzdem mal). Einen Arzt an sich hat man ja hier nicht. GP - forget it. ;-)

    Also, hat jemand von Euch Tipps zu diesem Thema?

    Herzlichen Dank im Voraus,

    Katrin
    [/quote]


    Liebe Katrin,

    ich bin Hebamme mit deutscher Ausbildung und 11 Jahren Berufserfahrung. Seit 2 Jahren Arbeite ich in London... NHS sowie Privat...
    Eine Singulaere Nabelschnur Aterie hoert sich schlimmer an als es ist!!!! Sobald das Baby geboren ist verschliessen sich die Nabelschnurgefaesse sowieso und haben keinen Einfluss mehr auf das geborene Kind. Du solltes einen Organsreening scan (Anomaly Scan) in der Schwanderschaft haben nur um sicher zu gehen dass alle Organe normal angelegt sind. Am Besten von einem Spezialisten. Und da ist ein erhoetes Risiko dass die Geburt frueher ist als geplant. In Deutschland wuerde der Gynaekologe ab der 32 Woche regelmaessig ein CTG schreiben um zu sehen wie Baby's Herztoene sind und ob du vorzeitige Wehen entwickelst. Leider macht man das hier in England nicht...
    Fallst du deutsche Hebammenhilfe brauchst oder Fragen hast lass es mich wissen!!
    Alles Gute, Ich bin mir sicher alles wird gut gehen!!!!

    Deine Kristina
    [/quote]

    Liebe Kristina,

    herzlichen Dank! koenntest Du mir bitte Deine Email-Adresse schicken, (bzw. mir eine email schicken), so dass ich "privat" antworten kann?

    Lieber Gruss
    Katrin

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    [quote name='katrin73' date='27 July 2010 - 10:19' timestamp='1280222396' post='376512']
    Hallo,

    mittlerweile in der 23 SS wurde bei meinem zweiten Scan letzte Woche festgestellt, dass ich nur eine Nabelschnurarterie habe (statt zwei). Die Dame, die den Scan vorgenommen hat, hat sich nach Bekanntgabe des Faktes an sich kaum dazu geäussert, ausser dass es einen weiteren Scan für mich geben wird (in der 32SS), und das es recht ungewöhnlich ist. Internetresearch hat mich dann später beunruhigt - viel findet man dazu allerdings nicht.

    Gibt es hier jemanden, der das auch hatte? Kann mir jemand Tipps geben?

    Für mich persönlich ist Aufklärung das Wichtigste, und das ist meiner Erfahrung nach (zzgl. zur Vorsorge), woran es hier (in der UK) am meisten fehlt (man kann sicher Glück und andere Erfahrungen gemacht haben). In 8 Jahren UK war ich kaum krank und brauchte selten Unterstützung der NHS. Nun merke ich, woran es (mir) am meisten fehlt. Die medizinische Grundversorgung mag ja gut sein und "technisch" der deutschen nicht nachstehen. Seit ich schwanger bin, fällt mir aber extrem auf, dass es kaum "Vertrauenspersonen" gibt - mein GP ist mir wahnsinnig unsymphatisch (und redet nur 3 Worte), die Nurse in meiner GP Praxis googelt regelmässig Dinge im Internet (während ich bei ihr sitze), dass mir Angst und Bange wird. Bei meinem naiven Versuch, den GP zu wechseln (was angeblich kein Problem ist) wurden mir Steine in der Weg gelegt (die anderen Praxen in meiner Umgebung nehmen mich nicht, weil ich nicht in deren Einzugsbereich liege), so dass ich bei dem bisherigen GP bleiben muss.

    Nun habe ich dieses "Problem" mit der "einzelnen Arterie" und das Gefühl, mich an niemanden wenden zu können. Eine Midwife wurde mir zwar schon zugeteilt, ich treffe sie aber erst in der 25. SS zum ersten mal (anrufen werde' ich sie wohl trotzdem mal). Einen Arzt an sich hat man ja hier nicht. GP - forget it. ;-)

    Also, hat jemand von Euch Tipps zu diesem Thema?

    Herzlichen Dank im Voraus,

    Katrin
    [/quote]

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    Hallo Katrin,

    so, wie du dich anhoerst, bist du sehr besorgt!! Und das kann ich auch sehr gut verstehen...

    Es ist oft sehr frustrierend, wenn man so im Dunkel gelassen wird, vorallem, wenn eine Diagnose aufgestellt wurde, von der man noch nie etwas gehoert hat.

    Ich bin selbst Hebamme hier in London und Umgebung- hoffentlich kann ich dich etwas beruhigen:

    Ca 1:100 Babies haben nur eine single umbilical artery. Oftmals ist der Grund dafuer unklar.

    Bei deinem Baby wurde ja bestimmt in der 20. SSW ein Anomaly scan gemacht, wo das Herz, Leber, Nieren und Lungen ueberprueft wurden.

    Waeren bei diesem Scan irgendwelche Auffaeligkeiten entdeckt worden, haetten dir es die Aerzte gesagt; dadurch, dass der Sonographer sich nicht besorgt gezeigt hat, ist dies ein gutes Zeichen, weil wohl alles so ist, wie es sein sollte.

    Es sollten nun aber noch weitere Ultraschalluntersuchungen folgen, um das kindliche Wachstum gut im Auge zu behalten.

    Im Laufe deiner Schwangerschaft wirst du die kindlichen Bewegungen gut kennenlernen, und du merkst, dass es deinem Baby gut geht.

    Du solltest aber nicht davor zurueckscheuen, Fragen zu stellen, auch wenn dir die Personen nicht sympatisch sind... das ist leider oft so, dass man sich die GPs nicht aussuchen kann. Hoffentlich kommst du mit deiner Hebamme besser klar!!??

    Ich hoffe, ich konnte dich etwas beruhigen.

    Ich wuensche dir alles Gute,

    Bernadette

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    schiefix    50

    ...Klar, es wird einem oft nicht so genau gesagt was Sache ist, aber wenn man nachfragt, gibt es eigentlich immer jemanden, der genauere Informationen geben kann. Relativ oft waren das erfahrene midwives oder SHOs - die consultants und doctors sieht man eher selten.

    May I point out, dass "SHOs" *Aerzte* mit ca. 2-5 Jahren Berufserfahrung sind!

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    katrin73    1
    Liebe Bernadette,

    Deine Nachricht ist auf jeden Fall beruhigend, vielen Dank dafür!!!

    Mittlerweile habe ich wirklich viel mehr Info's gesammelt, nicht nur das, sondern auch ein bunte Palette von Ratschlägen. Ich habe so einiges feedback zu der SUA bekommen, u.a. was die Häufigkeit betrifft. Das ist slightly puzzeling, weil es dadurch den Eindruck macht, dass es wesentlich häufiger vorkommt als 1:100. Die midwife bei meinem 25 weeks appointment letzte Woche (da war ich zwar erst in der 24., never mind) meinte z.B., das hätte sie schon gaaanz oft gehabt und es gäbe überhaupt keinen Anlass zur Beunruhigung - sie hätte noch nie von einem Fall gehört, bei dem das Baby dann irgendwelche Probleme hatte. Hmmm. Ganz schöne Bandbreite von Infos.

    Der 20-Wochen-scan (bei dem ja die SUA entdeckt wurde) schien voellig ok und ausser diesem einen Fakt fand sie (sonographer) nichts... Und stimmt, sie meinte ich bekäme jetzt einen zusätzlichen Scan in der 32. Woche (normalerweise gibt es ja nur 2).

    Die Hebamme, bei der ich letzte Woche war, war sehr nett. Obwohl es nicht die war, bei der ich eigentlich den Termin hatte. So kommt es wieder zum gleichen Punkt zurueck, was eben sehr schade ist... Bloss mit keinem ein Vertrauensverhaeltnis aufbauen, und / oder Sympathien - sinnlos, most likely you see somebody else next time. Hat wohl auch viel mit der berüchtigten Postcode-Lottery usw. zu tun. Ich denke, wenn man nichts anderes kennt, macht es einem auch nicht so viel aus, und auch wenn es an sich keine Probleme gibt, ist es einfacher zu ertragen... Wir deutschen sind halt verwoehnt, mit dem "Frauenarzt Deines Vertrauens".

    Also, nochmals vielen Dank liebe Bernadette,

    Katrin

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