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Gast Knabber

"sich gut verkaufen" im Job Interview - muss man "schleimen"?

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    Gast Knabber
    Hallo Leute,

    ich bin neu im Forum, seit Oktober lebe ich in England und bewerbe mich - bis jetzt leider ohne Erfolg. Okay, inzwischen weiß ich dass meine ersten Bewerbungen (vor allem die Anschreiben) auch einfach "zu deutsch" waren, das habe ich schon ein wenig angepasst.

    Ich hatte Anfang Dezember ein Job Interview in London, wo ich lt. meinem Recruitment Agent als Favoritin gehandelt wurde. Ich fand mich im Gespräch auch gar nicht so schlecht, die Gesprächspartnerin war allerdings sehr zurückhaltend. Später habe ich über meinen Recruiter das Feedback bekommen, ich hätte mich nicht gut genug verkauft, und mein Interesse für genau diese Firma zu arbeiten sei nicht deutlich geworden. Nächste Woche soll ein zweites Interview folgen, und ich weiss einfach nicht was die dann von mir hören wollen. Dass ich die beste bin, die sie kriegen können? Dass ich mein ganzes Leben der Firma widmen werde? Dass es schon immer mein Traum war, für diese Firma zu arbeiten? Dass klingt in meinen Ohren furchtbar geschleimt und auch unehrlich, wer weiss denn schon was auf einen zukommt, wenn man bei einer Firma neu anfängt?
    Ich bin auch nicht der Typ, der 100%ig von sich überzeugt ist, ich überzeuge lieber durch meine Arbeit.

    Wie ist denn Eure Erfahrung mit englischen Vorstellungsgesprächen? Vielen Dank für Eure Tipps!

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    Ich hatte eher den Eindruck das man ehrlich(er) sein kann......nach dem Motto: "wo siehst du dich in 5 Jahren" (meine Lieblings-Hass-Frage) hab ich gesagt: wenn alles nach Plan laueft in einem Cottage in den Highlands, Schafe zuechten, eine Whiskydistillery gruenden und das Leben geniessen

    da war das Eis gebrochen, kann aber auch daran liegen das ich es hier mit Schotten zu tun habe und nicht mit (Karriere-) Londonern....... :icon_keineahnung:

    Viel Glueck jedenfalls!

    Ach, ich hatte mich extrem vorbereitet wobei mir mein Recruiter geholfen hat, so eine Handvoll typischer Fragen und was man denn darauf sagen sollte.....

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    Ich glaube die Recruiter sagen gerne, dass jemand der Favorite ist, aber ich auch schon dreimal gehoert und trotzdem ist es nichts geworden, weil die einfach nach jemanden gesucht haben, der ich anscheinend nicht bin.

    Bei mir hat es meistens funktioniert, wenn ich ehrlich und natuerlich gewesen bin und natuerlich auch die Standart Fragen ueber die Firma gestellt habe und die Verbindung zwischen angebotener Stelle und bisherigen Erfahrungen gut darstellen konnte. Kommt natuerlich auch auf dein Gegenueber an...Einigen kann man direkt ansehen, dass es fuer die reine Zeitverschwendung ist, mit dir zu reden.

    Aus meiner persoenlichen Sicht achten wir gezielt darauf, ob die Person selbstbewusst ist und auch weiss um was es handelt und sich sicher ist, die Aufgabe zu bewaeltigen. Wobei hier zwischen Arroganz (geht sowieso wenn sich was besseres anbietet) und Selbstbewusstsein ueber die eigenen Faehigkeiten (ich schaffe das) unterschieden wird.

    Wuensche dir viel Glueck :D

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    [quote]Ich bin auch nicht der Typ, der 100%ig von sich überzeugt ist, ich überzeuge lieber durch meine Arbeit.[/quote]

    Das wuerde ich zum Beispiel sehr sympathisch finden, bin aber leider(?) kein HR Boss.

    Ehrlich ist am Besten, ich hab bisher die Erfahrung gemacht, dass "sich gut verkaufen" hier nicht als schleimen zu verstehen ist, waehrend das in D gerne mal verwechselt wird.

    Viel Erfolg!

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    [quote author=Knabber link=topic=28150.msg287059#msg287059 date=1231263783]
    Ich fand mich im Gespräch auch gar nicht so schlecht, die Gesprächspartnerin war allerdings sehr zurückhaltend.

    Später habe ich über meinen Recruiter das Feedback bekommen, ich hätte mich nicht gut genug verkauft, und mein Interesse für genau diese Firma zu arbeiten sei nicht deutlich geworden.
    [/quote]

    Mir kommt das Gefuehl das du da etwas uebers Ziel hinaus geschossen bist. (Von dir empfundene) Zurueckhaltung kann auch daher ruehren dass du sie icht mehr zu Wort hast kommen lassen.

    Wenn du das merkst auf die Geschwindigkeit der Interviewers zurueckschalten, da sie die ist die das Interview fuehrt.

    Sie stellt ne Frage (PING) und du gibst ne ausfuehrkiche Antwort (PONG) mit der noetigen Emphatie ohne zu monologisieren.
    Und so gehts weiter. Der Interviewer pushed das Interview nach vorne und nicht umgekehrt

    Das feedback von deinem Recruiter bestaetigt das. Du hast dir wahrschienlich vorher schon ausgedacht was zu sagen ist (wegen evt. gefuehlter Unsicherheit im Englischen) und bist nicht genuegend auf den Interviewer eingegangen/zugehoert.
    Haeufig kommt aber auch vor dass Leute die den Interviewprocess noch nicht kennen, nicht die Buzz woerter liefern auf die ein Interviewer wartet.

    Wenn es zu Fragen kommt wie: "Why do you think we should offer you the role" dann ist es an dir dich zu verkaufen ohne Ueberheblich zu werden und hat nicht mit Schleimen zu tuen. Eine typisch deutsche misconception.

    Wenn die Zeit noch reicht lies einige Kapitel des Buches "Watching the English". Hilft dir sicherlich etwas mehr Verstaendniss fuer die englische Zurueckhaltung zu entwickeln.

    Ich denke du hast eigentlich nicht viel falsch gemacht, bissken Uebung noch und die Ohren offen halten was dein gegenueber sagt/fragt, dann wird das schon klappen mit dem Job.

    Viel Erfolg

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    Gast Knabber
    Hey, danke schonmal für die vielen Antworten. Da bin ich ja schon mal beruhigt, dann ich mich hier nicht verstellen muss... Eigentlich bin ich auch der Meinung, dass die Chemie einfach stimmen muss, und wenn ich einfach nicht deren Typ bin kann ich es leider auch nicht ändern.

    @Littleblack: Ich wohne (noch) in Derby, und komme aus der Textilbranche. Ist ne ziemliche Nische heutzutage, und es gibt seeehhhr viele Textiler in UK, es ist nicht leicht da was zu finden.

    @Caramon: Meine Gesprächspartnerin war allerdings eine Karriere-Frau. Ich hab auf die gleiche Frage geantwortet dass ich nicht so der Karriere-Mensch sei der groß aufsteigen will, sondern in einer sicheren Stelle für meinen eigenen Aufgabenbereich zuständig arbeiten möchte. An der Frage muss ich noch arbeiten...

    @Oche_Alaaf: Ich glaube nicht dass ich zuwenig zugehört habe, mit zurückhaltend meinte ich nicht dass sie zuwenig erzählt hätte, sondern was ihre Begeisterung meinen Antworten gegenüber betrifft. Vielleicht waren meine Antworten eher etwas konfus. Ich weiss einfach nicht was sie hören will. (Übrigens, ich komme auch aus Oche. Alaaf!)

    Könnt ihr mir vielleicht mal kurz erklären, wie sich dann ein Engländer gut verkauft? Man zählt stolz seine positiven Eigenschaften auf, sowas wie: "Ich kann sehr gut organisieren. Ich halte alle Termine ein. Ich bin sehr zuverlässig." Oder wie???

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    Noch eine Ergaenzung (aus meiner Sicht) zu dem, was Oche schon gesagt hat:

    [quote author=Knabber link=topic=28150.msg287059#msg287059 date=1231263783]Später habe ich über meinen Recruiter das Feedback bekommen, ich hätte mich nicht gut genug verkauft, und mein Interesse für genau diese Firma zu arbeiten sei nicht deutlich geworden. Nächste Woche soll ein zweites Interview folgen, und ich weiss einfach nicht was die dann von mir hören wollen. Dass ich die beste bin, die sie kriegen können? Dass ich mein ganzes Leben der Firma widmen werde? Dass es schon immer mein Traum war, für diese Firma zu arbeiten? Dass klingt in meinen Ohren furchtbar geschleimt und auch unehrlich, wer weiss denn schon was auf einen zukommt, wenn man bei einer Firma neu anfängt?[/quote]

    Ich sitze bei Interviews i.d.R. auf der anderen Seite. Versetze Dich einfach mal in die Rolle des Fragenden. Wir hatten z.B. auf unsere letzte Ausschreibung 150 Bewerbungen, davon haben wir ca. 20 Telefoninterviews gesiebt und letztendlich 5 Leute eingeladen. Wenn Du mit einer solchen Anzahl zu tun hast, dann macht eine Frage wie "warum sollen wir genau Sie einstellen" durchaus Sinn. Sie gibt dem Kandidaten die Gelegenheit, seine Staerken selbst darzustellen - das nennt man eben dann "sich verkaufen". Das hat nichts mit rumschleimen zu tun. Glaube mir, das erkennt man eh ziemlich schnell. Der Kandidat will den Job (davon gehe ich mal aus), also sollte er mir doch auch erklaeren koennen, warum die Firma ihn einstellen soll und nicht jemanden anderes. Wenn jemand da keine Antwort drauf hat und selbst nicht weiss, warum die Firma ihn einstellen soll, hey, woher soll ich als der Fragesteller das dann wissen?

    Auch Interesse zeigen hat nichts mit Interesse heucheln zu tun. Genau wie "rumschleimen" erkennt man letzteres eh ziemlich schnell. Oftmals sind es die kleinen Dinge, die zeigen, ob jemand wirklich Interesse hat, bei uns als Firma zu arbeiten. Derjenige hat sich dann schlicht ueber die Firma und den Standort und unsere Arbeit schlau gemacht - das muss nicht mal offen ausgesprochen werden, oft wird das auch schon durch einfache Fragen, die ein Kandidat hat, oder waehrend Diskussionen offensichtlich. Wenn ein Kandidat kein grosses Interesse zeigt und nicht mal auf unsere Homepage geschaut hat und nicht mal weiss wie gross die Firma ist, bei der er sich da eigentlich beworben hat, dann sind das schon Anzeichen, dass es da doch an Interesse mangeln koennte. Wenn Du letztendlich mehrere Kandidaten mit gleichen Skills hast, wen wuerdest Du dann einstellen? Denjenigen, der Interesse an der Firma gezeigt hat und von dem Du ausgehst, dass er evtl. laengerfristig bei der Firma bleiben wuerde, oder denjenigen, dem das alles nicht so wichtig erscheint und der evtl. nach einem halben Jahr schon wieder das Weite sucht? Das hat letztendlich nichts damit zu tun, ob die Leute tatsaechlich spaeter so handeln wuerden, sondern eben welchen Eindruck sie hinterlassen beim Interview - hier ist wieder das "sich verkaufen". Irgendwelche Kriterien muss man ja anlegen, wenngleich man sagen muss, dass vieles auch aus dem Bauch heraus entschieden wird. Wir haben die Regel, dass wenn einer der senior Leute, die am Interviewprozess beteiligt sind, ein "nein" zu einer Einstellung sagt, ist der Kandidat gestrichen. Ein "vielleicht" ist uebrigens i.d.R. gleichbedeutend mit einem "nein".

    Ob das nun bei Dir der Fall war, weiss ich nicht, das alles hier sind nur Beispiele. Wie Oche schon gesagt hat, sei Du selbst und sei natuerlich und gehe auf Deinen Gegenueber ein, das hat nichts mir rumschleimen und rumheucheln zu tun. Trete selbstsicher/selbstbewusst aber nicht arrogant und ueberheblich auf. Stehe zu Deinem CV und sei bereit, einzelne Passagen daraus naeher zu erlaeutern. Usw usw. Vieles kommt einfach mit Erfahrung, muss man so sagen, insbesondere bei Bewerbungen im Ausland, wo so manche Sitten vielleicht dann doch anders sind als man es so kennt. Wir haben auch schon Interviews im Pub gemacht :icon_wink:

    Good luck!

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    @Knabber

    du solltest immer im hinterkopf behalten, dass du eine partnerschaft eingehst und dich nicht als leibeigene anbietest.

    soll heissen, immer auf gleicher augenhoehe bleiben. das unternehmen will dich, dein wissen, dein koennen, deine zeit... um bestimmte dinge im unternehmen fuer das unternehmen zu loesen/leisten. fuer dieses wissen/loesung/zeit... gibt man dir geld; so einfach ist das normalerweise.

    weder eine unterwuerfige demutshaltung noch eine arrogante herablassenheit ist hier angebracht.

    beide haben etwas anzubieten, nun muss man sich nur noch ueber den preis einigen und versuchen herauszufinden ob du dich moeglichst schnell in das unternehmen integrierst/passt, bzw. du musst im gespraech herausfinden, ob du ueberhaupt im unternehmen arbeiten willst. viele dinge ergeben sich unmittelbar waehrend des gespraechs, auf beiden seiten.

    thx

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    Ich sitze bei Interviews i.d.R. auf der anderen Seite. Versetze Dich einfach mal in die Rolle des Fragenden. Wir hatten z.B. auf unsere letzte Ausschreibung 150 Bewerbungen, davon haben wir ca. 20 Telefoninterviews gesiebt und letztendlich 5 Leute eingeladen. Wenn Du mit einer solchen Anzahl zu tun hast, dann macht eine Frage wie "warum sollen wir genau Sie einstellen" durchaus Sinn. Sie gibt dem Kandidaten die Gelegenheit, seine Staerken selbst darzustellen - das nennt man eben dann "sich verkaufen". Das hat nichts mit rumschleimen zu tun. Glaube mir, das erkennt man eh ziemlich schnell. Der Kandidat will den Job (davon gehe ich mal aus), also sollte er mir doch auch erklaeren koennen, warum die Firma ihn einstellen soll und nicht jemanden anderes. Wenn jemand da keine Antwort drauf hat und selbst nicht weiss, warum die Firma ihn einstellen soll, hey, woher soll ich als der Fragesteller das dann wissen?

    Ich denke, in der Situation kannst du sowohl deine beruflichen wie auch charakterlichen Staerken hervorheben um sozusagen das Gesamtpaket zu verkaufen - und du solltest dabei ehrlich sein, nach dem Motto "take it or leave it". Wenn's dann mit dem Job nix wird war's wahrscheinlich eh nicht der richtige. Wichtig ist denke ich, dass du selbstbewusst rueberkommst (und dazu zaehlt auch, sich seiner Schwaechen bewusst zu sein), ohne den Eindruck zu erwecken, ein zu grosses Ego zu haben. Wenn du allerdings Standard-Antworten a la highly organised/reliable/efficient/excellent time-keeping blablabla gibst, dann solltest du diese auch mit handfesten Beispielen belegen koennen.

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    Tip um die Karrierefrage zu "umgehen" oder ehrlich aber auch positiv zu beantworten:

    ich habe gesagt das ich ein absoluter Teamplayer bin - natuerlich auch alleine eigenverantwortlich arbeiten kann und will - aber es als unerlaesslich erachte, seine Skills dem gesamten Team zur Verfuegung zu stellen.

    So in etwa.......war wohl recht ueberzeugend, hatte aber auch echt die Homepage in und auswendig gelernt und auch ein paar Fragen dazu vorbereitet.....

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    Ich kann schon verstehen, was du meinst, und ich fand's anfangs auch schwierig mich 'zu verkaufen'. Das Problem ist, dass wenn du dich nicht gut verkaufst, bekommst du auch nie die Chance dich durch gute Arbeit zu beweisen, gelle?

    Zähl nicht nur einfach deine Stärken und guten Eigenschaften auf, sondern überleg dir konkrete Beispiele und Situationen, in denen du sie angewendet hast. So zeigst du nicht nur denen, was du drauf hast, sondern machst auch dir klar, das alles was du sagst gerechtfertigt (und nicht geschleimt) ist. :icon_top:

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      • No deal ist naturally ok. Zu allem anderen sind sie zu schissig. 😀 lol
      • Das UK hätte erst einen Deal aushandeln und dann die Erklärung nach Art 50 einreichen sollen, sagt Ivan Rogers. Die zwei Jahre wären die Übergangsphase geworden. So gesehen hat der ECJ mit der Feststellung, eine einseitige Rücknahme sei möglich, eine goldene Brücke für's UK gebaut. Nur ist TM mit ihren Tories nicht in der Lage, drüber zu gehen. Viel wahrscheinlicher schießen sich die Strategen in Whitehall mit einem No-Deal erst noch richtig ins Knie. Judäische Volksfront an die Macht!
      • Nein, wir wollen sie nicht mehr unter ihren Bedingungen, sorry. No Europeans.  Nicht mehr vertrauenswürdig. Sie sind out, nach 2 Jahren sind sie out.  Sie haben alle möglichen Brücken abgeschlagen, sie sind was sie sind. Wir bleiben Freunde, aber sie sind draußen.  No Deal ist ok. Hard border ist natürlich. So ist das nun mal.  Wollen sie so, bekommen sie so, leben sie mit, und es is ok so, dann. 
      • Nachdem ich hier lange mitgelesen habe, wage ich mal eine Aussage. Es wird einen Brexit mit einem Kompromiss geben. 1.) Weil TM erkannt hat, dass die EU einen hard Brexit fürchtet und wie ein Löwe weiterkämpft und weiterverhandelt. Auch, wenn es auf Seiten der EU scheinbar keinen weiteren Bedarf für Verhandlungen gibt, die Angst vor einem harten Brexit ist viel zu groß. 2.) Weil die EU NOCH NIE etwas hart und konsequent durchgezogen hat. Siehe Griechenland. Bis 5 nach 12 hieß es: Griechenland ist pleite. 10 nach 12 stand jemand da und hat mit einem Vertrag in die Kameras gewunken. Woher auch immer der kam. Genau so wird es mit dem Brexit laufen. 3.) Weil die EU gar nicht die Mittel hat, eine harte Grenze in Irland durchzusetzen. Wer sollte denn das machen? Bundeswehrsoldaten? Frankreich? Die alten Erzfeinde? An der englischen Grenze? Das verbietet sich von selber und alles andere ist lächerlich. Eventuell könnte, wenn der Vertrag nicht durchs englische Parlament geht, wonach es ja jetzt aussieht, der Kompromiss so aussehen, dass UK in einer Übergangsfrist von ca. 500 Jahren (Achtung: Ironie!) dem EWR beitritt. Just my 5 ct. Oder Penny?
      • Würde entweder online bei Ticketmaster https://www.ticketmaster.co.uk/wicked oder tatsächlich erst Vorort https://officiallondontheatre.com am Leicester Square kaufen. 
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        Hallo Josh 
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