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JLo

Erbrecht

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gerne aufs Posting verweisen, aber ich habe nichts passendes ueber die Forensuche gefunden.

Wie ist das denn wenn man als nichtbrite hier versterben wuerde? Gilt dann das britische Erbrecht oder das des Landes, dessen Staatsangehoerigkeit man besitzt?

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Ist wohl so aehnlich wie beim Autofahren wenn du auf der M25 geblitzt wird: Dort wird auch nicht der deutsche Bussgeldkatalog zu Grunde gelegt.

Gestorben und vererbt wird nach den lokalen Gesetzen so fern sich das Erbgut ausschliesslich in der UK befindet.

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gibts denn vll. jemand der einen sinnvollen Link fuer britisches Erbrecht einstellen kann?

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www.direct.gov.uk

Search word inheritance law/regulation ist glaub ich ganz gut zum starten ansonsten, wenn du es konkret haben willst gibt es jede Menge will writing services die dich auch rechtlich beraten koennen.

Manche Banken bieten das fuer ihre Kunden auch an, zB: Barclays in ihrem Addition package

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Ist wohl so aehnlich wie beim Autofahren wenn du auf der M25 geblitzt wird: Dort wird auch nicht der deutsche Bussgeldkatalog zu Grunde gelegt.

Gestorben und vererbt wird nach den lokalen Gesetzen so fern sich das Erbgut ausschliesslich in der UK befindet.

Vorsicht mit der Erbschaftsteuer, falls Erblasser oder Erbe mit deutscher Staatsangehoerigkeit noch keine 5 Jahre im Ausland ist, obwohl kein deutscher Wohnsitz (mehr) besteht.

Denn die unbeschraenkte Erbschaftsteuerpflicht wirkt nach dem Wegzug aus D noch 5 Jahre fort, d.h. volle Erbschaftsteuerpflicht in D fuer die nachfolgenden 5 Jahre.

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Wie schaut es denn aus, wenn man einen Wohnsitz in England und in Deutschland hat?

Dann kommt es (ungluecklicherweise) grundsaezlich zur erbschaftsteuerlichen Doppelbesteuerung, d.h. England und Deutschland wuerden grundsaetzlich volle Erbschaftsteuer erheben. Das kann zwar teilweise kompensiert werden durch Anrechnung auslaendischer Erbschaftsteuer, mit UK besteht meines Wissens aber kein erbschaftsteuerliches Doppelbesteuerungsabkommen. Es verbleiben also nur die unilateralen Methoden, die meist schlechter sind als im Falle bestehender bilateraler wie z.B. mit der Schweiz und Oesterreich.

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@expat0815

Vielen Dank. Du bist ja sehr gut informiert.

Um die Erbschaftssteuer muesste ich mir im Moment noch keine Gedanken machen. Wie schaut es denn aber mit dem Erbschaftsrecht aus, wenn man zwei Wohnsitze besitzt?

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@expat0815

Vielen Dank. Du bist ja sehr gut informiert.

Um die Erbschaftssteuer muesste ich mir im Moment noch keine Gedanken machen. Wie schaut es denn aber mit dem Erbschaftsrecht aus, wenn man zwei Wohnsitze besitzt?

Bin kein Experte im internationalen Erbrecht, also der zivilrechtlichen Ausgestaltung. Einfache Gesetzeslektuere ergibt jedoch, dass nach deutschen internationalen Privatrecht, i.e. EGBGB, das Erbrecht des Staates gilt, dem der Erblasser angehoert. Waere in Deinem Fall dann wohl deutsches Erbrecht.

Bezueglich der Formvorschriften, die bezueglich eines Testaments zu beachten sind, gelten wohl beide Rechtsordnungen. Heisst, das Testament ist formell gueltig, wenn die Form entweder nach deutschem oder englischem Recht beachtet wurde.

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jetzt wirds erst richtig interessant : habe z.B. keinen Wohnsitz mehr in Deutschland, aber neben der deutschen noch die norwegische Staatsangehörigkeit...

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Wichtige Frage erstmal:

Geht es hier darum, wer erbt und wieviel etc oder geht es um die Steuer, die im Erbfall anfaellt?

Wenn es um Formvorschriften fuer Testament etc geht, kaeme es bei doppelter Staatsangehoerigkeit des Erblassers darauf an, zu welchem Staat die engste Verbundenheit besteht. Dies ergibt sich durch gewoehnlichen Aufenthalt (hier wohl irrelevant, da weder D noch NO, da wohl UK) oder Verlauf des Lebens.

Das waere dann nun aber definitv eine so spezifische Fallgestaltung, dass Du einen Spezialisten fuer Erbrecht einschalten solltest.

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Ist wohl so aehnlich wie beim Autofahren wenn du auf der M25 geblitzt wird: Dort wird auch nicht der deutsche Bussgeldkatalog zu Grunde gelegt.

Gestorben und vererbt wird nach den lokalen Gesetzen so fern sich das Erbgut ausschliesslich in der UK befindet.

Vorsicht mit der Erbschaftsteuer, falls Erblasser oder Erbe mit deutscher Staatsangehoerigkeit noch keine 5 Jahre im Ausland ist, obwohl kein deutscher Wohnsitz (mehr) besteht.

Denn die unbeschraenkte Erbschaftsteuerpflicht wirkt nach dem Wegzug aus D noch 5 Jahre fort, d.h. volle Erbschaftsteuerpflicht in D fuer die nachfolgenden 5 Jahre.

Wie sieht es aus, wenn man schon 5 Jahre im Ausland (UK) gelebt hat und das Erbe in Deutschland anfaellt?

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Guest J
Wollte das Thema mal wieder auskramen:

Ich habe das jetzt so verstanden, dass, wenn ich was erbe ich in England dafuer Steuern zahlen muss (gehe davon aus, dass
dies hoffentlich erst nach 5 Jahren in UK der Fall sein wird). Die Obergrenze von £ 325000 Pfund soll ja jetzt doch nicht auf eine Mio
hochgesetzt werden. Was ist wenn das Erbe jedoch von einer in Deutschland lebenden deutschen Person kommt?

Wuerde es sich lohnen Schenkungen zu machen? (da muss ja noch beachtet werden, dass wenn innerhalb von 7 Jahren nach
der Schenkung der Schenker stirbt, Steuern nachgezahlt werden muessen)

Hat da jemand eine Ahnung? kaufmann vielleicht?

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Was erbst Du denn? Oder was glaubst Du zuerben? Einen Baurenhof oder Friseursalon? Wenn Dein Ehegatte oder Ehefrau britisch ist und Dein Ehegatte oder Ehefrau , hier britische Familie hat, kannst Du nur zusehen , wie diese Erbgut ausgeht. Wenn aber Deine Familie in Deutschland den Flattermann macht, sprich ins Gras beisst, wird nach dem deutschen Recht entschieden. Frage geht es um Brustkrebs und tot war sie? Eine ferne Bekannte , die hier in Bedford Kempston , wohnt, die erbte von Mami und Vati, ein Gut in Muenster, die arme kann einem nur Leid tut. Die begraebt ihre Mutter und sagt mir im Supermarkt Sainsbury sie erbte und muss andaurend nach Deutschland hin und her fahren. Wenn das stimmt. Sorry, ich habe andere Probleme und habe fuer das Erbe lieber Verwandten von anderen keine Zeit und auch kein Ohr. Klingt brutal aber ist es nicht. Und das Erbe von Guldenburg diese daemliche Witzserie, kann jeder nachmachen. Bei mir gibt es nichts zuerben, nur Schulden £2000 Darlehnen von meiner Bank Barclays. :angry:
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Das grenzüberschreitende Erbschafts-Steuerrecht ist sehr umfangreich und von vielen individuell verschiedenen Faktoren abhängig. Man könnte sich hier seitenlang darüber auslassen, was aber deshalb wenig Sinn macht.

Ich möchte aber eventuelle Erben, die in GB wohnhaft sind und auf ein im Ausland gelegenes Erbe (evtl. Immobilien) Anspruch haben könnten, auf eine absolut wichtige, vorbeugende Massnahme hinweisen :

Lasst euch in GB als Non-Doms registrieren. Das hat den wichtigen Effekt, dass der GB-Taxman leer ausgeht, wenn im Ausland ein Erbe anfällt. Erbschaftssteuern fallen zwar in der Regel immer in dem Land an, auf dessen Territorium z. Bsp. eine Immobilie liegt, aber eine zweifache Besteuerung wird vermieden. Bei beweglichem Vermögen kann u. U. eine völlige Steuerfreiheit erreicht werden. Angelsächsische Länder zeichnen sich zwar meistens durch niedrigere Einkommensteuern aus, schlagen aber bei Erbschaften extrem heftig zu. Ein normal in GB lebender Ausländer (resident und domiciled) wird zweimal, von beiden Ländern zur Kasse gebeten (sofern keine DBA-Regelung vorliegt; was selten ist).

Ein GB-Non-Dom aber, der z. Bsp. ein in Österreich gelegenes Haus erbt, bekommt dieses völlig steuerfrei. Das ist natürlich ein Idealfall, weil Österreich keine Erbschaftssteuer kennt.

Bei grösseren ausländischen Vermögen ist evtl. die Übertragung desselben in eine juristische Person (GmbH., Ltd, Offshore-Trust etc.) zu überlegen. Dann besteht das Erbe nicht mehr direkt aus demselben, sondern aus einem Firmenanteil. Firmenanteile unterliegen oft keiner Steuerpflicht.

Wie eingangs erwähnt, ist das alles sehr umfangreich und lässt sich hier nicht abhandeln. Ich werde mich deshalb daran auch nicht weiter beteiligen, wollte aber nicht versäumen, auf Obiges hingewiesen zu haben. Edited by kaufmann
  • Upvote 1

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Guest J
[quote name='kaufmann' date='27 September 2010 - 13:51' timestamp='1285591901' post='385533']
Das grenzüberschreitende Erbschafts-Steuerrecht ist sehr umfangreich und von vielen individuell verschiedenen Faktoren abhängig. Man könnte sich hier seitenlang darüber auslassen, was aber deshalb wenig Sinn macht.

Ich möchte aber eventuelle Erben, die in GB wohnhaft sind und auf ein im Ausland gelegenes Erbe (evtl. Immobilien) Anspruch haben könnten, auf eine absolut wichtige, vorbeugende Massnahme hinweisen :

Lasst euch in GB als Non-Doms registrieren. Das hat den wichtigen Effekt, dass der GB-Taxman leer ausgeht, wenn im Ausland ein Erbe anfällt. Erbschaftssteuern fallen zwar in der Regel immer in dem Land an, auf dessen Territorium z. Bsp. eine Immobilie liegt, aber eine zweifache Besteuerung wird vermieden. Bei beweglichem Vermögen kann u. U. eine völlige Steuerfreiheit erreicht werden. Angelsächsische Länder zeichnen sich zwar meistens durch niedrigere Einkommensteuern aus, schlagen aber bei Erbschaften extrem heftig zu. Ein normal in GB lebender Ausländer (resident und domiciled) wird zweimal, von beiden Ländern zur Kasse gebeten (sofern keine DBA-Regelung vorliegt; was selten ist).

Ein GB-Non-Dom aber, der z. Bsp. ein in Österreich gelegenes Haus erbt, bekommt dieses völlig steuerfrei. Das ist natürlich ein Idealfall, weil Österreich keine Erbschaftssteuer kennt.

Bei grösseren ausländischen Vermögen ist evtl. die Übertragung desselben in eine juristische Person (GmbH., Ltd, Offshore-Trust etc.) zu überlegen. Dann besteht das Erbe nicht mehr direkt aus demselben, sondern aus einem Firmenanteil. Firmenanteile unterliegen oft keiner Steuerpflicht.

Wie eingangs erwähnt, ist das alles sehr umfangreich und lässt sich hier nicht abhandeln. Ich werde mich deshalb daran auch nicht weiter beteiligen, wollte aber nicht versäumen, auf Obiges hingewiesen zu haben.
[/quote]

Nur zum Thema Non-Dom - geht das ueberhaupt wenn man hier settled und verheiratet ist und auch nicht vorhat zurueckzukehren?

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Normalerweise sollte man den Non-Dom Status gleich bei der Wohnsitznahme in GB beantragen. Dieser wird in der Regel auch gewährt.

Es geht auch im Nachhinein. Allerdings wird dann die bisherige steuerliche Situation des Antragstellers betrachtet und dementsprechend entschieden; meist aber auch positiv, wenn die Voraussetzungen vorliegen. Eine Rückkehrabsicht in sein Heimatland (oder sonstiges Land, zu dem man Bindungen hat) ist aber die wichtigste Voraussetzung und muss erkennbar sein. Sonst kann man sich den Antrag sparen. Ob man in GB fest wohnt, ein Haus besitzt, verheiratet ist oder nicht, spielt dabei keine Rolle.

Als Antrag genügt zunächst ein einfaches Schreiben an das zuständige Inland Revenue office.

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Guest J
[quote name='kaufmann' date='27 September 2010 - 19:19' timestamp='1285611579' post='385601']
Eine Rückkehrabsicht in sein Heimatland (oder sonstiges Land, zu dem man Bindungen hat) ist aber die wichtigste Voraussetzung
[/quote]


Dann kommt das fuer mich eh nicht in Frage - Dann sind Schenkungen wohl einfacher :-)

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ok, das ist ja alles sehr interessant...

koennt' ihr mir bitte bestaetigen, ob ich das alles richtig verstanden habe:

man wird in dtl beerbt und ist in UK resident = man muss erbschaftsteuer in dtl und UK bezahlen???

gilt das auch fuer bewegliches gut, also geld oder dergleichen, oder nur fuer immobilien?

wie sieht es mit pfichtteilsanspruechen aus, die sind ja in dtl steuerfrei, oder?

wird man dafuer in UK besteuert?

vielen dank :)

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Guest J
[quote name='SNOOP' date='27 September 2010 - 23:39' timestamp='1285627194' post='385628']
ok, das ist ja alles sehr interessant...

koennt' ihr mir bitte bestaetigen, ob ich das alles richtig verstanden habe:

man wird in dtl beerbt und ist in UK resident = man muss erbschaftsteuer in dtl und UK bezahlen???

gilt das auch fuer bewegliches gut, also geld oder dergleichen, oder nur fuer immobilien?

wie sieht es mit pfichtteilsanspruechen aus, die sind ja in dtl steuerfrei, oder?

wird man dafuer in UK besteuert?

vielen dank :)
[/quote]

Grundsaaetzlich muss man sich in GB erst ueber Erbschaftssteuer ab £ 325.000 Gedanken machen so wie ich das verstanden habe.
(das ist schonmal beruhigend) - In Deutschland liegt der Freibetrag bei 20.000 Euro (Die Deutschen sind da also etwas gieriger...)

Weiss nicht wie das mit der Doppelbesteuerung ist - Ich dachte man zahlt nur doppelt Steuern auf beweglichem Gut - also alles was man ins Land mit reinnehmen kann!?

Habe grad das hier gefunden - aktueller Bericht zu Doppelbesteuerung in der EU:

http://www.prlog.org/10886936-unfair-double-inheritance-tax-comes-under-the-eu-spotlight.html Edited by J

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[quote name='J' date='28 September 2010 - 08:12' timestamp='1285661570' post='385641']
[quote name='SNOOP' date='27 September 2010 - 23:39' timestamp='1285627194' post='385628']
ok, das ist ja alles sehr interessant...

koennt' ihr mir bitte bestaetigen, ob ich das alles richtig verstanden habe:

man wird in dtl beerbt und ist in UK resident = man muss erbschaftsteuer in dtl und UK bezahlen???

gilt das auch fuer bewegliches gut, also geld oder dergleichen, oder nur fuer immobilien?

wie sieht es mit pfichtteilsanspruechen aus, die sind ja in dtl steuerfrei, oder?

wird man dafuer in UK besteuert?

vielen dank :)
[/quote]

Grundsaaetzlich muss man sich in GB erst ueber Erbschaftssteuer ab £ 325.000 Gedanken machen so wie ich das verstanden habe.
(das ist schonmal beruhigend) - In Deutschland liegt der Freibetrag bei 20.000 Euro (Die Deutschen sind da also etwas gieriger...)

Weiss nicht wie das mit der Doppelbesteuerung ist - Ich dachte man zahlt nur doppelt Steuern auf beweglichem Gut - also alles was man ins Land mit reinnehmen kann!?

Habe grad das hier gefunden - aktueller Bericht zu Doppelbesteuerung in der EU:

http://www.prlog.org/10886936-unfair-double-inheritance-tax-comes-under-the-eu-spotlight.html
[/quote]


danke :)

etwas gieriger ist gemilde untertrieben ;)

fragt sich jetzt nur noch, ob ein pflichtteilsanspruch auch versteuert werden muss, und wenn als was, denn erbschaft ist es ja nicht wirklich und einkommen auch nicht.

weis nur in deutschland muss ein pflichtteil nicht versteuert werden und in UK gibt's sowas wie pflichtteilsanspruch glaub' ich garnicht, oder?

vielleicht weis das kaufmann auch?

waere toll :)

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Guest J
[quote name='SNOOP' date='30 September 2010 - 12:53' timestamp='1285847617' post='385973']
[quote name='J' date='28 September 2010 - 08:12' timestamp='1285661570' post='385641']
[quote name='SNOOP' date='27 September 2010 - 23:39' timestamp='1285627194' post='385628']
ok, das ist ja alles sehr interessant...

koennt' ihr mir bitte bestaetigen, ob ich das alles richtig verstanden habe:

man wird in dtl beerbt und ist in UK resident = man muss erbschaftsteuer in dtl und UK bezahlen???

gilt das auch fuer bewegliches gut, also geld oder dergleichen, oder nur fuer immobilien?

wie sieht es mit pfichtteilsanspruechen aus, die sind ja in dtl steuerfrei, oder?

wird man dafuer in UK besteuert?

vielen dank :)
[/quote]

Grundsaaetzlich muss man sich in GB erst ueber Erbschaftssteuer ab £ 325.000 Gedanken machen so wie ich das verstanden habe.
(das ist schonmal beruhigend) - In Deutschland liegt der Freibetrag bei 20.000 Euro (Die Deutschen sind da also etwas gieriger...)

Weiss nicht wie das mit der Doppelbesteuerung ist - Ich dachte man zahlt nur doppelt Steuern auf beweglichem Gut - also alles was man ins Land mit reinnehmen kann!?

Habe grad das hier gefunden - aktueller Bericht zu Doppelbesteuerung in der EU:

http://www.prlog.org/10886936-unfair-double-inheritance-tax-comes-under-the-eu-spotlight.html
[/quote]


danke :)

etwas gieriger ist gemilde untertrieben ;)

fragt sich jetzt nur noch, ob ein pflichtteilsanspruch auch versteuert werden muss, und wenn als was, denn erbschaft ist es ja nicht wirklich und einkommen auch nicht.

weis nur in deutschland muss ein pflichtteil nicht versteuert werden und in UK gibt's sowas wie pflichtteilsanspruch glaub' ich garnicht, oder?

vielleicht weis das kaufmann auch?

waere toll :)
[/quote]

ne gibt's in UK nicht - aber ich glaube die wenigsten erben einen pflichtteil der ueber 325000 £ liegt :-)

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[quote]

Grundsaaetzlich muss man sich in GB erst ueber Erbschaftssteuer ab £ 325.000 Gedanken machen so wie ich das verstanden habe.
(das ist schonmal beruhigend) - In Deutschland liegt der Freibetrag bei 20.000 Euro (Die Deutschen sind da also etwas gieriger...)
[/quote]

So weit ich weiss, gilt das in Deutschland aber pro Person (ich habe das hier gefunden:

Ehegatten 500.000 Euro
Kinder, Stief- und Adoptivkinder sowie Enkel, deren Eltern bereits verstorben sind 400.000 Euro
Enkel, deren Eltern noch leben; Urenkel 200.000 Euro
Eltern und Großeltern (bei Erbschaft) 100.000 Euro
Personen der Steuerklasse II (z.B. Geschwister) 20.000 Euro
Personen der Steuerklasse III (Nichtverwandte) 20.000 Euro

)

und in GB fuer das Gesamterbe - d.h. bei Londoner Hauspreisen zahlt hier (in London, nicht ueberall in UK) fast jeder Erbschaftssteuer.

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Erbschaft/Schenkung sind ja ziemlich wichtige und leider auch komplexe Probleme, schade, dass hier im Forum dazu nicht mehr zu finden ist.

Daher auch von mir ein paar Fragen - ich wohne seit 6 Jahren in England, werde aber wahrscheinlich von meiner Mutter Geld durch Hausverkauf meiner verstorbenen Grossmutter erben. Dazu spaeter irgendwann auch mal einen Anteil am Haus meiner Eltern.

Fuer das Gelderbe - wenn mir das meine Mutter schenkt, sollte das ja eigentlich sowohl unter den deutschen als auch den englischen Freibetraegen bleiben. Bloss - wie bekommt das der jeweilige Fiskus mit? Muss ich da irgendwo was melden? Deutschland oder England? Ansonsten hat mein Bankkonto auf einmal einfach ne Menge plus und keinen interessierts, das waere ja dann fast Steuerhinterziehung?

Bzgl. dem Haus meiner Eltern - angesichts der Steuersaetze insb. in England waere es ja vernuenftig, mir das jetzt schon zu schenken. Allerdings greift der Freibetrag ja offenbar nur, wenn meine Eltern nicht weiterhin Nutzen auf dem Haus ziehen - da sie da aber wohnen bleiben werden, waeren ja dann schon wieder Steuern faellig.

Wenn ich das moeglichst kostenguenstig und wasserdicht gestalten moechte - an wen wende ich mich da? Solicitor? Und wie finde ich da jemanden, der sich mit der Deutsch/Englisch-Materie auskennt? In England ist man da ja generell eher ignorant...

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