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CasparCash

Englisches Gefährt nach Deutschland bringen und dort anmelden

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    Hat das jemand schon mal gemacht?

    Es handelt sich um einen Camper, der hier mit englischem Nummernschild fährt, hat normale MOT, alles bestens. Das gute Stück ist mir so ans Herz gewachsen (und hat mich inzwischen so viel Geld gekostet, dass es jetzt richtig gut in Schuss ist), dass ich ihn nicht verkaufen will.

    Ich möchte das Fahrzeug nach Deutschland mitnehmen und dort auch ganz normal anmelden, deutsche Nummernschilder, Tüv, ASU, Steuern, eben alles, was dazu gehört.

    Hat vielleicht jemand Erfahrung damit?
    Das Exportieren selbst ist nicht so schwierig, die Webseite der DVLA ist da sehr informativ, es geht nur um den deutschen Bürokratismus, vor dem mich bangt.

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    Um die Vollabnahme wirst du nicht drum herumkommen und daher würde ich es dir unbedingt abraten.
    Dazu kommen noch diverse Umbauarbeiten.
    Beides geht derart ins Geld, daß es besser wäre nochmal from scratch anzufangen.
    Natürlich kommt es darauf an, um welches Fahrzeug es sich handelt und dessen Alter. Einen 64er Commer zB würde ich sofort mitnehmen.
    Du könntest aber auch in De denselben Typ kaufen und alle goodies umbauen.

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    Wie jetzt, man muss ein englisches Fahrzeug umbauen? Was umbauen, das Lenkrad? Warum? Darf man hier nicht auch in deutschen unumgebauten Autos rumfahren? Oder hab ich was verpasst? Das wird aber ein Schock fuer meinen Schatz und seinen antiken Manta, den er liebt wie ein Kind! Ach du Sch....

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    @ Jono
    Danke für die Hilfe. Ich bin noch nicht ganz sicher, was ich machen werde. Letztlich stecken in der Kiste über 6 Mille und es verbindet eben alle Vorteile, die ich brauche. Es ist ein C15 Romahome, klein, praktisch, mit allem ausgestattet was man braucht, was will man mehr.....

    Ich bin mit der Recherche ein Stückchen weiter....

    http://www.tuev-nord.de/32619.asp#3
    Auf der Seite wird gesagt (Punkt 3), dass wenn man ein CoC Certificate of Conformity hat, dann ist nur eine "normale" Tüv Abnahme erforderlich (verstehe ich zumindest so)

    Hab gerade mal Citroen angerufen, die stellen das aus, kostet 80 Pfund.

    Ich fahre nächste Woche mal beim Tüv Hannover vorbei, poste dann alles weitere. Da werden sicherlich auch nochmal an die 150 Euro an Untersuchungs- und Ummeldegebühr dazu kommen.

    Was das Umbauen betrifft, ich denke, es sollten eigentlich nur die Scheinwerfer umgebaut werden müssen. Der Tacho zeigt sowohl Meilen als auch Kilometer. Aber das finde ich auch heraus.

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    Oje `n Visa Romahome ist so ziemlich das skurilste was ich so gesehen habe auf hiesigen Strassen und ich weiss echt nicht wie konform das mit der Stvzo läuft. Soll nicht heissen dein Auto wär uncool, nein nein, eben nur skuril mit der riesen Kiste wenn du weisst was ich meine. Hatte selbst einen C15 als er rauskam,super sparsam, super im Gelände und zum Camping.
    Umbau wäre tatsächlich nur Scheinwerfer UND Birnen. In deinem Fall evt noch n paar Positionslämpchen.

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    vieleicht alles doch halb so wild:[url=http://www.minicamper.de]www.minicamper.de[/url]
    Lohnt sich bestimmt, ist jedenfalls ein echter Hingucker. :icon_mrgreen:
    Wie fährt es sich bei starkem Wind und was ist denn die Zuladung, hast sicherlich auch verstärkte Federn und Stabilisator?

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    [quote author=jono link=topic=13637.msg144925#msg144925 date=1169820477]
    vieleicht alles doch halb so wild:[url=http://www.minicamper.de]www.minicamper.de[/url]
    Lohnt sich bestimmt, ist jedenfalls ein echter Hingucker. :icon_mrgreen:
    Wie fährt es sich bei starkem Wind und was ist denn die Zuladung, hast sicherlich auch verstärkte Federn und Stabilisator?
    [/quote]

    Lohnen tut sich das bestimmt, ob er nun ein Hingucker ist, keine Ahnung. Mir gefällt er jedenfalls, aber ich hatte vor ihm eben eine Ente und da dachte ich, es wäre die passende Steigerung dazu.

    Ich glaube nicht, dass er irgendwie anders ist als normale C15/Berlingos. Bei Seitenwind ist er ein wenig anfällig und um die Kurve sollte man auch nicht zu schnell, aber das ist ja auch nicht der Sinn der Sache. Er ist eben sehr solide, hat auch die schottischen Highlands, Snowdon in Wales, Cornwall,Norfolk, - alles geschafft, was in den Weg kam.
    Ist für mich ein Stück Leben, möchte ich nicht mehr missen.
    Unter anderem übrigens auch fahrendes Büro.

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    Tach auch! Endlich noch jemand der das Thema dt. Auto in England anmelden umdreht und sich traut. Ich hab 2003 meinen englischen Mini Cooper Bj 1990 nach Deutschland überführt und nach 6 Monaten auch in Deutschland angemeldet. Der erste Schritt ist der einfachste: ins Auto setzen und nach Deutschland fahren. Das isses - und sicherstellen, dass deine englische Kfz-Versicherung auch auf dem Kontinent gilt.

    Danach ist alles halb so wild, und im grossen und ganzen nicht sehr teuer, die grössten Kosten entstehen durch Frustration.

    Ich musste nur deutsche Scheinwerfer einbauen (kostet nicht viel solange die verfügbar sind - frag mal bei Hella nach) und der Tacho muss die Geschwindigkeit auch in Km/h anzeigen, was bei englischen Fahrzeugen normalerweise eh der Fall ist. Das ist alles was an Umbauten notwendig ist.

    Dann musst du das Fahrzeug beim TÜV zur grossen Abnahme fahren; dort werden alle notwendigen Fahrzeugdaten erhoben und das Fahrzeug auf die Einhaltung der dt. Strassenzulassung überprüft. Kostet auch nur unwesentlich mehr als der normale TÜV.

    Den meisten Stress gibts eigentlich nur mit der Zulassungsstelle. Du musst nämlich eine Bescheinigung des Kraftfahrt Bundesamts (KBA) Flensburg vorlegen dass dein Fahrzeug nicht gestohlen ist (weiss nicht mehr genau wie die Bescheinigung heisst, mal bei deiner örtlichen Kfz-Zulassungsstelle nachfragen). Dazu kommt noch der ganze andere Papierkram von der dt. TÜV-Stelle, der dt. Versicherungsnachweis, und alle englischen Unterlagen.

    Wenn alles vorliegt und passt, dann werden die englischen Papiere eingezogen und ein deutscher Fahrzeugbrief und -schein ausgestellt. Dann kannste dir die dt. Kennzeichen machen lassen und schwupps, schon hast du auf deinem Rechtslenker deutsche Kennzeichen - so wie ich se immer noch auf meinem Mini hab (der ja jetzt wieder in Essex ist...)

    Also im grossen und ganzen ist es kein Problem; die technischen Änderungen sind minimal, der Papierkram ist nervig aber auch zu schaffen und innerhalb von einer Woche ist das ganze zu erledigen.

    Viel Erfolg!

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    Gast Sir Arthur
    "Unbedenklichkeitsbescheinigung" heißt das gute Stück...

    siehe auch http://www.kba.de/Stabsstelle/ZentraleRegister/ZFZR/zfzr_auskunft.htm

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    Hallo zusammen,

    nur mal ein kurzes Update...

    Wie sagt man so schön? Bis das der Tüv uns scheidet. Das passiert jetzt leider.

    Der Camper (Parcival) hat leider eine Mängelliste, die länger ist als die Liste der deutschen Steuergesetze. MOT hat er, aber auf den deutschen TÜV brauche ich nicht zu hoffen. Da ich leider auch kein Bastler bin, heißt es jetzt wohl Lebewohl zum treuen Gefährt zu sagen.

    Sehr schade, aber manchmal muss man eben einen Schlussstrich ziehen.

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    Gast Hody
    Habe zwei Fahrzeuge hier in Dublin, Irland. Bin auch am Überlegen ob es Sinn macht zu verkaufen oder mitzunehmen, das tragische ist, daß die Preise wohl gerade schwer im Keller sind.

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    Dieses Thema interessiert mich zur Zeit sehr. Ich wandere im Januar 2017 zurück nach Deutschland ein ins schöne Westfalen. Da würde ich gerne mein Talbot Express Motorhome mitnehmen und irgendwann auch dort die TÜV Zulassung bekommen. Nachdem CasparCash sich aber am Ende von seinem Gefährt getrennt hat, stehen für mein 25 Jahre altes Schätzchen die Chancen nicht besonders gut. Trotzdem, falls sich in der Zwischenzeit noch etwas geändert hat oder jemand eine gute Idee oder neue Erfahrungen hat, möchte ich diesen fast uralt Post noch einmal aufgreifen.

     

    jO

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    also was ich noch ergänzen will ist falls eure Nebelschluss leuchte aud der rechten seite ist müsst ihr sie auf der linken seiten machen 

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      • Solange die Betroffenen es in sich hinein fressen und nicht darüber reden, kann es ja nicht therapiert werden. Es hat sich zwar schon viel verbessert, aber noch immer kann man von intelligenten und gebildeten Leuten auf die Aussage, man nutze die Dienste eine Psychotherapeuten, die Antwort bekommen: wieso, du bist doch nicht verrückt? Je krasser der Missbrauch, desto geringer ist im Übrigen die Bereitschaft, Betroffenen Glauben zu schenken.
      • Was Du getan hast, ist eine Ordnungswidrigkeit - Du hast Dich nicht ordnungsgemaess abgemeldet. Das wurde hier auch oft schon diskutiert, und ist "halb so wild". In der Frage oben aber ging es darum, was, wenn ich auf einem Passantrag bewusst falsche Angaben mache (naemlich angebe, dass ich keine zweite Staatsbuergerschaft habe, obwohl das nicht stimmt). Das ist eine Straftat, und da wird auch im Passantrag ganz klar drauf hingewiesen. Im Wortlaut steht vor Deiner Unterschrift im Antragsformular: "Die vorstehenden Angaben, insbesondere zu meiner Identität und Staatsangehörigkeit(en), entsprechen der Wahrheit. Mir ist bekannt, dass ich mich durch wissentlich falsche Angaben strafbar mache." Ob und wie das geahndet wird, weiss ich nicht - ob man das tun/riskieren will, bleibt jedem selbst ueberlassen.
      • Ich hatte einmal einen neuen Pass gebraucht und habe dies in Deutschland bei einer Heimreise erledigt.  Meldeadresse in Deutschland existierte, sowie auch die Wohnung und angemeldeter in Deutschland belassener und nicht abgemeldeter PKW, mit regelmaessig erneuertem TUeV.  Eltern leerten Postfach und hatten Schluessel.   Bei diesen Heimreisen wurden auch diverse Arzt Termine wahrgenommen, und da ich privat versichert war, ging das alles.   Ob dieses Vorgehen erlaubt oder unerlaubt war weis ich nicht.  Die Behoerden fragten mich nie.   Straftat kann ich mir hier nicht vorstellen, eher eine Ordnungswiedrigkeit. Eine Straftat kann ich mir in diesem Zusammenhang nur vorstellen, wenn jemand einen  Deutschen Pass haben will, aber selbst nicht Deutscher im Sinne des Grundgesetzes sei, und die Behoerden bewusst hinters Licht fuehrt.
      • Wie bei jeder anderen Ordnungswidrigkeit oder Straftat: erstmal gar nicht. Wenn es dann aber im Nachhinein rauskommt, kann es halt teuer werden.
        Ausserdem beurkundet man ja auch bei einem Passantrag, dass alle Angaben der Wahrheit entsprechen und dass man sich dessen bewusst ist, dass man sich durch Falschangaben strafbar macht. Bei der Bantragung durch die Botschaft in London wird man auch explizit gefragt, ob man die britische Staatsbuergerschaft besitzt. Ob man da dann luegen will, ist einem dann natuerlich selbst ueberlassen. Daher: aktiv melden muss man es zwar nicht, aber wenn man spaeter danach gefragt wird (wie z.B. bei der Beantragung eines neuen Passes), waere Ehrlichkeit anzuraten.
      • Danke für all die Antworten bisher. Okay, es ist gut zu wissen, dass man das nicht proaktiv melden muss.
        Ihr habt es hier auch schon ein wenig angesprochen, die Frage ist ja dann auch, wie deutsche Behörden vom 2. Pass überhaupt erfahren?
        Klar, innerhalb der EU ist es mehr oder weniger egal, da Deutschland einen 2. Pass erlaubt. Aber wenn man jetzt z.B. den US Amerikanischen oder sonst noch einen bekommt, wie erfahren es dann die deutschen Behörden?
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        HALLO ZICKI
         
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        ICH LESE AKTUELL DIE POSTS AUS DER VERGANGENHEIT EIN WENIG DURCH DESWEGEN SONST KEIN ANDERER GRUND VORHANDEN .
         
        LG,
        PATROS
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