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Kat

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  • Birthday 02/20/1976

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  1. Kat

    Kat

  2. Da hattest du noch Glück. Ich bin nach einer größeren Sprunggelenk-OP eine Stunde nach dem Aufwachen rauskomplimentiert worden, aber nix mit Rolli. Selbst von der Station humpeln war angesagt, egal wie. Immerhin haben sie mir Krücken geliehen, durfte ja nicht belasten. In Dtl. ist das nicht wirklich so. Ich hatte im Januar hier eine kleine Frauensache. Hätte problemlos ambulant erledigt werden können, musste aber eine Nacht bleiben. Mein Mann war nach seiner Nasennebenhöhlen-OP drei Tage stationär...
  3. Ich habe Erfahrung mit der Inso in England und dem Danach in Deutschland. Sokrates darf mich gerne anschreiben...
  4. Das ist tatsächlich eine von zwei Sachen, die ich hier in Deutschland teils vermisse. Sandwich fillers, convenience food, indisch. Wird aber durch richtiges Brot und Wurst mit messbarem Fleischanteil fast aufgewogen. Die andere Sache sind Klamotten in großen Größen, die nicht nach "reifer, aber fescher Dame" aussehen. Ich habe in England, mal von den o.g. Dingen abgesehen, fast alles vermisst, was Lebensqualität für mich persönlich ausmacht. Gute Bauqualität, große Wohnräume, gute medizinische Versorgung inkl. Fachärzten, zu denen ich einfach gehen kann, pünktlicher ÖNV, einfach mit Freunden treffen ohne zu saufen uvm. Insgesamt war England für mich eine 3,5-jährige Haftstrafe bis mein Mann die Nase voll hatte. Jetzt bin ich wieder zu Hause und er ein Englishman in Deutschland, der es hier auch besser findet als in UK.
  5. Naja, so pauschalisieren kann man das nicht. Hier in Süddeutschland, starker Schwindel unbekannter Ursache. Freie Radiologie-Praxis, gesetzlich versichert - Kopf-MRT innerhalb von 48 Stunden mit ganz normaler Überweisung... Ach ja, vor etwas über einem Jahr.
  6. Kat

    Train track braces

    Ich hatte selbst vor mehreren Jahrzehnten die Dinger, oben und unten, dazu für nachts noch so ein außenliegendes Pferdehalfter. Die erste Woche nach dem Nachstellen, so alle 8 Wochen, war schmerzhaft, da ging nur weiches Zeugs. Ansonsten habe ich alles gegessen, von hartem Obst über die damals noch hardcore Stork Riesen bis zu allem knusprigen. Nie auch nur ein Bracket abgefallen. Auch Sport war kein Problem, wie oft ich einen Ball draufbekommen habe - ich konnte schon damals nicht fangen!
  7. Kat

    Schufa

    Ganz so stimmt das nicht. Meine englische Restschuldbefreiung wurde von der Schufa, nach Zusendung des Eröffnungsbescheides und einer Bestätigung des Official Receivers, dass mir die Restschuldbefreiung erteilt wurde (hatte ich angefordert), eingetragen. Ebenfalls wurden alle Negativvermerke mit dem Datum der RSB als erledigt versehen, bleiben aber bis zum Ende des 3. Kalenderjahres nach RSB stehen (dann wird automatisch gelöscht, gesetzliche Regelung) und werden damit auch 1. als negativ von potenziellen Gläubigern gesehen und 2. wirken sich auf den Schufa-Score aus. Der klettert zwar seit Eintrag RSB gaaaaanz langsam nach oben, ich bin aber im Moment, ziemlich genau 3 Jahre nach RSB, immer noch nicht mal für einen Schokoriegel kreditfähig. Passt aber, schließlich habe ich mir das selbst eingebrockt und bin immerhin schuldenfrei - und das viel schneller als es in D'land je möglich gewesen wäre.
  8. Mein Partner hat einen NVQ3 in Healthcare, hat auch 10 Jahre lang in der Altenpflege gearbeitet - auch als Team Leader. Nach Rücksprache mit dem Gesundheitsministerium in Stuttgart zählt dies genau null... Selbst für eine Stelle als Altenpflegehelfer müsste er die volle Ausbildung durchlaufen. Er ist nun glücklich, aus der Pflege raus zu sein und arbeitet in der Logistik. Ich gehe davon aus, dass NVQs hier in Deutschland generell nicht zählen werden...
  9. Stimmt so nicht ganz... Man kann, wenn man ausschließlich basic state pension bekommt, council tax und housing benefit bekommen, dazu dann noch pension credit. Da kommt schon noch einiges zusammen...
  10. Hast du schon mal die neuen PureVision 2 HD versucht? Mit denen habe ich genau diese Lichtreflexe nicht mehr, mit den Vorgängern hatte ich die, gerade in der Dämmerung, über Jahre immer. Harte Linsen hat mir Berlin abgewöhnt, die gingen in Verbindung mit dem Großstadtstaub gar nicht. Schön ist auch, dass ich nur ein Mal im Monat die Linsen tauschen muss, da die PureVision - auch die "Alten" - zum kontinuierlichen Tragen über 30 Tage und Nächte geeignet sind. Kein Raus- und Reinpfriemeln, keine Reinigungsflüssigkeit und keine Linsenbehälter. Ich brauche manchmal am Morgen ein Tröpfchen Blink & Clean, wenn die Linsen sehr trocken sind, das war es aber auch schon...
  11. Kommt jetzt auf die Höhe der Schulden an, aber wäre bankruptcy nicht einfacher? Vor allem, wenn Du eh nach Deutschland gehst. Habe ich kurz vor der Abreise (10 Tage) ach Dtl. auch gemacht und wurde dann automatisch discharged, ohne auch nur je, mal abgesehen von den Gebühren, einen Cent zahlen zu müssen. Man muss halt nur für den Insolvenzverwalter erreichbar sein und seine Einkünfte und Ausgaben offen legen. Die deutsche Schufa bleibt sauber und wen juckt das englische credit rating kann einen nach dem Wegzug ja egal sein.... Just my 2 cents....
  12.   90. Mietminderung auch nicht. It's not a fault, it's a feature. 91. Nein, nur weil du Miete zahlst, darfst du noch lange nicht machen was du willst. Bilder aufhängen gehört nicht zur Entfaltung der eigenen Persönlichkeit, wenn dein Vermieter es nicht so sieht.
  13. Steig doch auf Ibuprofen um, ist auch gleich gut gegen die Entzündung. Das mit den drei Tagen: Ich nehme mit ärztlichem Segen seit ich mir im Februar 2011 den Knöchel komplett ruiniert habe (den Segen habe ich erst seitdem ich im September 2011 wieder nach Dtl. gezogen bin) 1-3 Ibu 800 täglich damit ich überhaupt laufen kann. Werde ich auch noch ein paar Jahre machen müssen. Laut regelmäßigem Blutbild hat das bisher nicht geschadet. Magenschutz ist halt bei Daueranwendung Pflicht.
  14. Ich bin jetzt mal so frei, und fasse deinen letzten Satz nicht als Unterstellung auf.   Mein Partner hat damals, wie gesagt, einfach beim Overseas Healthcare Team angerufen. Er hat geschildert, dass er nach Deutschland zieht und dort vorläufig leben, aber aufgrund der Sprachproblematik erstmal nicht arbeiten wird. Er erwähnte auch, dass er weder in UK noch in D Arbeitslosengeld oder sonstige Sozialleistungen erhalten wird. Er wurde gefragt wie lange er bleiben wird, aber nur, da für einen kürzeren Aufenthalt (im wurden 3 Monate genannt) die EHIC ausreichen würde. Er hat daraufhin ehrlich gesagt, dass er "for the foreseeable future" keine Pläne habe, wieder zurückzuziehen und auch mittelfristig in Deutschland arbeiten will. Ihm wurde dann nur erklärt, dass das S1 ihn nur für 2,5 Jahre absichert, sollte er danach nochmals ein S1 aus England benötigen, müsse er vorher wieder für 3 volle Steuerjahre NI-Contributions zahlen. Von weiterhin NI zahlen, während er nicht in UK ist, war nie die Rede.   Ich weiß nun nicht, ob die beim Overseas-Team keinen Plan haben, aber wir haben uns ganz sicher keine Sozialleistungen "erschlichen". Vielleicht wäre ja die beste Möglichkeit, wenn JuleE in Newcastle anruft, ihre Situation ganz deutlich schildert und daraufhin plant.
  15. Ich widerspreche Kaufmann mit seinem fast schon unendlichen Wissen im Bezug auf den englischen und auch deutschen Amtsschimmel nicht gerne, aber da mein Partner genau dieses (Krankenversicherung in Deutschland über Formular S1) nach unserem Umzug nach Deutschland durch hat, mische ich mich hier mal ein.   Ja, das S1 ist für Leute, die einem EU-Land versichert sind, aber in einem anderen leben. Was aber nicht korrekt ist, ist dass man sich bei einem Um/Rückzug nach Deutschland sofort selbst versichern muss, da man den UK-Wohnsitz aufgibt. Es kommt darauf an, wie lange man in England NI-Contributions gezahlt hat und ob man in Deutschland arbeitet bzw. Sozialleistungen bezieht.   Im Falle meines Partners war es so, dass er in Deutschland erstmal keine Beschäftigung aufgenommen und auch keine Leistungen von der ARGE erhalten hat. Er hat sich sich vor dem Umzug das Formular S1 besorgt (einfach beim Overseas Healthcare Team in Newcastle anrufen), ist damit zur örtlichen AOK und ist dort problemlos (naja, mit dem Hinweis darauf, dass S1=E106 ist) "aufgenommen" worden. Er hat zuerst ein Schreiben mitbekommen, eine Woche später war dann die Krankenversicherungskarte da. Er wurde in der Zeit von August 2011 bis Mai 2012 ohne weitere Fragen ärztlich behandelt, hat eine HNO-OP durchführen lassen, die er so in England nie erhalten hätte (weil ja nicht lebensbedrohlich, ein Leben mit Nasenspray wäre für England ja gut genug) und hat abgesehen von den normalen Zuzahlungen von 10 Euro pro Quartal, 10 Euro pro Tag im Krankenhaus und Rezeptgebühren keinerlei Kosten gehabt.   Das Ganz endete selbstverständlich sofort, als er Ende Mai 2012 eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufgenommen hat, dann änderte sich aber nur sein Status bei der AOK. Alles völlig stresslos.   Das ganze NHS-Prozedere kann man auch hier nachlesen. Wie schon gesagt, das S1 ist nur für Leute, die in dem EU-Land, in welches sie ziehen, keine Beschäftigung aufnehmen.  
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