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lindemaa

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  1. Das hast Du in Deinem Kommentar leider nicht klar gemacht - Du hast Dich nur auf "Liviing Wages" bezogen, und nicht auf "Real Living Wages". Danke fuer die Aufklaerung.
  2. Sorry, aber National Living Wage ist £8.21/Stunde und sie bieten bis zu £12. Wo ist jetzt das Problem?
  3. Ich habe auf 80% Job reduziert (erst 4 ganze Tage, jetzt 3 volle und 2 halbe Tage) und Kinderbetreuung sah/sieht wie folgt aus: Zunaechst nach Maternity Leave bis 3. Geburtstag Nursery, spaeter dann Pre-School und Schule mit jeweils 3 Tagen Childminder after School und Childminder/Holiday Club waehrend der Schulferien. Vor allem waehrend der Nursery-Zeit ging mein Einkommen grosstenteils fuer die Kinderbetreuung drauf, aber eine laengere Unterbrechung waere karrieretechnisch unmoeglich gewesen (bin freiberuflich und mein jahrelang aufgebauter Kundenstamm waere nach laengerer Pause futsch gewesen) und Vollzeit-Mama haette mich in den Wahnsinn getrieben.
  4. Danke. Das sind wohltuende Worte. Ich hatte mit meiner Mutter das Thema auch schon vor vielen Jahren angesprochen, aber jetzt, wo es langsam akuter wird, sind diese Plaene ihrerseits total vergessen. Die Vorwuerfe, dass ich es gewagt habe, mir hier in England ein (glueckliches!) Leben aufzubauen, sind ploetzlich horrend. Und ich fuehle mich oft schuldig, dass ich im Prinzip froh bin, nicht vor Ort zu sein, und mir zusaetzlich zu Vollzeit-Berufs- und Familienleben mit kleinem Kind auch noch die Probleme meiner Mutter tagtaeglich annehmen zu muessen.
  5. Bei uns ist es genauso: unser Kind ist allerdings erst vier Jahre alt; ich habe von Anfang an deutsch mit dem Kind gesprochen, deutsche Buecher gelesen und wir haben die Regel, dass Fernsehen nur auf deutsch stattfinden darf. Als Kleinkind sind wir regelmaessig zu einer deutschsprachigen Spielgruppe gegangen. Seit das Kind 7 Monate alt war, ging es in eine englische Nursery, spaeter zur Pre-School und im Sommer wird es auf der Grundschule hier im Dorf eingeschult. Es klappt wunderbar - die Hauptsprache ist englisch (Papa ist auch Brite, daher auch viel englisch zu Hause), aber deutsch ist auch fliessend da und ich bekomme Aerger vom Kind, wenn ich mal kein deutsch spreche! Wenn das Kind aelter wird, werden wir auch hin und wieder deutsche Arbeitsbuecher machen (mit Blick auf Rechtschreibung und GCSE), aber das hat noch Zeit. Wenn noetig, gaebe es hier auch eine deutsche Samstagsschule, obwohl ich da im Moment noch etwas zoegerlich mit bin. (Das Kind geht 5 Tage die Woche ganztags zur Preschool, da muss es nicht auch samstags noch zur Schule gehen...)
  6. ...and the question is?? (I got married in the UK and the name change was a doddle, so not sure what exactly the poblem is)
  7. Naja, der Thread ist ja auch von 2006. Vor 13 Jahren war es eben nicht so einfach...
  8. Wahrscheinlich zu den selben wie auch nicht-EU-Buerger. Wieso?
  9. Die Staaten informieren sich gegenseitig durchaus. Allerdings geht es meistens andersrum: das Land, in dem man die Nationalitaet nicht besitzt, informiert das Heimatland, dass man eingetragen wurde. Wie das laeuft, wenn man das quasi "rueckganengig" macht - oder wenn man als Doppelstaatler einen Antrag stellt - weiss ich nicht. Aber Du darfst es gerne mal probieren und hier berichten, ob Du im UK noch im Waehlerverzeichnis warst 🙂 ("Nach Artikel 13 der Richtlinie 93/109/EG tauschen die Mitgliedstaaten untereinander die Informationen aus, die notwendig sind, um eine mehrfache Stimmabgabe bei den Wahlen zum Europäischen Parlament zu verhindern. Hierfür übermittelt der Bundeswahlleiter auf der Grundlage dieses Antrags dem Herkunftsmitgliedstaat die Infor-mationen über dessen Staatsangehörige, die in das Wählerverzeichnis eingetragen wurden, damit der Herkunfts-mitgliedstaat geeignete Maßnahmen zur Verhinderung einer doppelten Stimmabgabe treffen kann "; aus dem Antrag fuer Unionsbuerger zum Eintrag ins Waehlerverzeichnis in Deutschland)
  10. Dann mus man sich aber auch erneut ins Wahlregister im UK eintragen lassen (da man ja mit Beantragung der Unterlagen in deutschland hier im UK aus dem Wahlregister geloescht wird), damit man hier ueberhaupt zur Wahl zugelassen wird, und das muss bis zum 7. Mai geschehen. Also spaetestens bis dann muss man sich entschieden haben, wo man waehlen will. Vorsorglich deutsche Briefwahlunterlagen beantragen und dann am 23.5. entscheiden geht jedenfalls nicht.
  11. Das geht leider nicht. Bei der Beantragung der Briefwahlunterlagen gibt man an Eides statt an, dass man in keinem anderen EU-Land waehlen geht. Nur unter dieser Bedingung wird man in Deutschland ins Wahlregister aufgenommen. Auch wenn man dann die Briefwahlunterlagen gar nicht zurueckschickt, ist es streng genommen Wahlfaelschung. Man wird in Deutschland dann naemlich statistisch trotzdem erfasst, wenn auch als Nichtwaehler. Ich werde auch hier waehlen gehen, auch wenn ich riskiere - falls es doch nicht zur Wahl kommt - meine Stimme zu verschwenden. Was das UK jetzt braucht, ist eine hohe Wahlbeteiligung bei der Europawahl.
  12. Wenn sich mal jemand die Muehe gemacht haette, den Link, den busysquirrel hilfreicherweise gepostet hat, auch zu lesen, dann haette man auch das Folgende gelesen: "You’ll need to show a valid passport or national identity card if you’re a citizen of either: an EU country Iceland, Liechtenstein, Norway or Switzerland" Diese Zitat bezieht sich auf No-Deal-Brexit. Heisst also, man kann weiterhin mit Perso einreisen, nur halt nicht laenger als 3 Monate bleiben.
  13. Es kommt drauf an, ob die Eltern verheiratet sind, oder nicht. Wenn sie verheiratet sind, aber beide ihren Namen behalten haben, ist eine Erklaerung noetig, egal welchen Namen das Kind bekommen soll. Wenn sie nicht verheiratet sind, bekommt das Kind den Namen der Mutter ohne Namenserklaerung, den des Vaters nur mit.
  14. Ja, die Namenserklaerung wird bei der Passbeantragung benoetigt. Heisst also, erst Namenserklaerung beantragen, und wenn die da ist, damit dann den Pass beantragen.
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