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Thomas aus Franken

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  1. Das liegt vielleicht auch daran, dass „das deutsche Brot“ nicht gibt. Das ist (wie so vieles in Deutschland) regional sehr unterschiedlich. Ich kenne Süddeutsche, die jetzt in anderen Teilen Deutschlands leben, und sich auch immer „richtiges Brot“ aus dem Süden mitbringen, weil sie das in ihrer neuen Heimat vermissen. Pumpernickel, zum Beispiel, hat es zwar auch in meiner Familie ab und zu gegeben, aber wir wären nie auf die Idee gekommen, das „Brot“ zu nennen.
  2. Dieser Einschätzung kann ich mich überhaupt nicht anschließen. Ich war aber auch in Deutschland nie ein Fan von Vollkornbrot u.ä. – bei uns gabs vor allem Roggenmischbrot (was es auch hier in jedem Supermarkt gibt). Außerdem haben sich meine Brotessgewohnheiten in 20 Jahren England auch stark geändert. Während in Deutschland Brot fast täglich auf den Tisch kommt („Abendbrot“), frühstücke ich eigentlich nur am Wochende getoastetes Weißbrot und kaufe vielleicht ein Mal im Monat anderes Brot (Roggenbrot oder ähnliches), wenn ich mal Lust auf Butterbrot oder Wurstbrot habe. Dazu ab und zu Stangenweißbrot als Beilage zur Suppe oder anderen Mahlzeiten. Ich würde empfehlen, auf Farmers Markets Ausschau nach Brotständen zu halten und zu probieren, ob da was für dich dabei ist. Vielleicht ist sogar Selberbacken eine Option? Im Großen und Ganzen bin ich hier mit dem Brotangebot sehr zufrieden – eher noch vermisse ich bei Deutschlandbesuchen anständiges Weißbrot.
  3. Würde ich auch sagen. Ich glaub, die pins and needles bringen dieses „Bitzeln“ am besten rüber. Aber sogar die wörtliche Übersetzung funktioniert im Englischen. getting pins and needles/tingling in your arm arm going numb arm "going to sleep" Ich betreibe vor Arztbesuchen auch ganz gerne erst ein bisschen Terminologierecherche (v.a. auf der NHS-Website). 👍
  4. Genau, Foto auf jeden Fall weglassen. Schule vielleicht ebenso (vor allem die Grundschule). Beim Studium könntest du beschreiben, was du gelernt hast und was für einen Abschluss du hast. Deine berufliche Laufbahn solltest du aussagekräftiger gestalten und beschreiben, was du jeweils gemacht hast, was deine Aufgaben waren. Und das Ganze in chronologischer Reihenfolge beginnend mit dem aktuellsten. Und was hast du seit 2016 gemacht? Bestimmt auch irgendwas, was sich positiv formulieren lässt.
  5. Hängt das mit dem Schlüssel nicht einfach davon ab, auf welcher Türseite das Schloss ist? Und das mit dem Regenschirm ist doch wohl ein internationaler Aberglaube. Ich kenne den jedenfalls auch aus Deutschland. Wenn solche Unterschiede gefragt sind, würde ich eine Forensuche nach Kloschüssel oder auch Steckdosen im Bad empfehlen. Da wirst du ein paar herrliche Diskussionen aus der guten alten Zeit finden.
  6. Hier wird's einigermaßen anschaulich erklärt: https://www.channel4.com/news/factcheck/factcheck-parliament-prorogation-explained Das wird im Grunde regelmäßig gemacht*, aber eben normalerweise nicht ganz so lang. Das Ganze als Johnsons Machtergreifung zu beschreiben, ist vielleicht etwas übertrieben, aber das Parlament verliert durch diese Prorogation nun sechs oder sieben Sitzungstage, in denen wichtige Debatten stattfinden hätten können. __________ * Wird übrigens auch in Kanada gerne mal gemacht, um unangenehmen Fragen aus dem Weg zu gehen – wie zum Beispiel während einer Regierungskrise 2008/09: http://news.bbc.co.uk/1/hi/world/americas/7765206.stm
  7. Homebase passt noch in die Kategorie. Aber wie gesagt, die großen Möbelgeschäfte und Heimwerkermärkte sind natürlich (wie in Deutschland ja auch) eher am Rande der Wohngebiete, in Industriegebieten und Retail Parks zu finden. Auch Argos hat eine große Auswahl an Möbeln (und liefert auch ins Haus).
  8. Ich bin eben der ewige Beschwichtiger 😉 Aber im Ernst: Das ewige Gehetze beider (!) Seiten geht mir wahnsinnig auf den Keks. Es ist schlimm genug, wenn Brexiteers gegen uns Ausländer Stimmung machen. Aber wenn dann auch noch die Remain-Seite immer wieder Panikmache auf unsere Kosten betreibt (freilich mit dem hehren Ziel, Stimmung gegen Brexit zu machen und aufzuzeigen, wie übel die Brexiteers drauf sind), indem sie uns Ausländern einredet, dass wir bald alle abgeschoben werden, dann fühle ich mich erst recht wie ein Bargaining Chip.
  9. Es ist übrigens kein Dementi, sondern eine Klarstellung. Was Priti Patel gesagt hat, ist dazu kein Widerspruch und stimmt schon auch.
  10. Beim Lebenslauf selbst würde ich vom Übersetzen abraten. Den solltest du auf Grundlage englischer Vorgaben und Muster neu und gleich auf Englisch verfassen (sonst hast du zwar einen englischsprachigen, aber ansonsten immer noch deutschen Lebenslauf). Bei anderen Dokumenten kommt es auf den Arbeitgeber an – kann sein, dass Unis oder öffentliche Stellen Übersetzungen (evtl. sogar beglaubigte) brauchen, in der Privatwirtschaft ist das wohl eher seltener der Fall. Im Hauptbereich hier gibt es auch noch ein paar Artikel mit Infos zu Bewerbung, Stellensuche usw. (die scheinen aber teilweise schon etwas alt zu sein, wie ich gerade sehe) und dann gibt es hier noch den nützlichen Diskussionsfaden „Wir basteln uns einen CV“ mit Muster-Lebensläufen und vielen Fragen und Antworten (und der Möglichkeit, den eigenen Lebenslauf hochzuladen und kommentieren zu lassen). Viel Erfolg jedenfalls!
  11. Hi Maddin. You know a bitl more about it? On which sender it runs, for example? Or how old it is?
  12. Und genauso war das eigentlich auch schon recht lange klar. Nur Priti Patel muss eben noch einmal mit einer missverständlichen Aussage für Verwirrung sorgen. Dass das ganze komplexe Brexit-Thema nur in twittertauglichen Soundbites mit max. 240 Zeichen diskutiert wird, ist ja bereits seit drei Jahren das große Problem. Der Stichtag zur Beantragung des Settled Status ist auch weiterhin der 31.12.2020. Und dem Grenzer in Heathrow dürfte es herzlich egal sein, ob der nach dem 31.10. einreisende EU-Bürger Tourist, Neuimmigrant oder Langzeit-Resident mit oder ohne Settled Status ist. Das ist nicht sein Problem und einreisen dürfen natürlich auch weiterhin alle. Das Ende der Freizügigkeit ist ja kein Ende der Reisefreiheit.
  13. Brexit liegt hinter einer Wand. Kein Mensch weiß, was auf der anderen Seite der Wand ist, aber wir müssen irgendwie dorthin. Es gibt kein Durchfahrtstor, keine Möglichkeit die Wand zu über- und unterqueren, keine Möglichkeit, um sie herumzufahren. Im Moment sieht es so aus, als ob wir einfach blind durch die Wand fahren werden. Wer könnte dazu besser geeignet sein als Boris Johnson? Der fährt mit Vollgas auf die Wand zu, macht dann die Augen zu und schaut, was passiert. Vielleicht haben wir Glück und die Wand ist nur aus Holz, dann passiert nicht viel und wir sehen, dass da drüben nichts anders ist als hier. Vielleicht ist die Wand auch stärker als unser Auto und wir müssen noch ein paar Jahre darüber streiten, ob wir wirklich hinüber wollen und wie wir das am besten anstellen. Vielleicht kommen wir auch durch die Wand, haben dann aber nur noch ein Schrottauto. Ich halte es inzwischen mit der großen Mehrheit in diesem Land: Mir doch egal.
  14. „Annegret beteiligt sich mit Freude am Englischunterricht und kann einfache Zusammenhänge bereits sicher in Wort und Schrift ausdrücken. Die unregelmäßigen Verben bereiten teilweise noch Schwierigkeiten.“
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