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Schnapsglas

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  1. Deposit as Last Month Rent - Not refundable?

    Passt zwar nicht ganz zum Thema, aber mir ist es mal passiert, dass der Landlord die deposit bei Auszug einbehaelt, auch wenn man die Wohnung in top Zustand hinterlaesst. Meines Erachtens hatte der Makler auch seine Finger hier drinnen. War die Maklerfirma Romans in Berkshire.
  2. Brexit. Wie geht´s weiter?

    Die genannte Option 2 wuerde ich als die wahrscheinlichste Entwicklung sehen. Die ganzen Brexiteer - Politiker koennen sich dadurch am laengsten im Job halten, und ihre Gehaelter kassieren und werden bei dieser Option am ehesten mitmachen. Dan wird die Uebergangsphase halt nochmal um 2 Jahre verlaengert, und dann sind ohnehin wieder Wahlen....
  3. Während des Brexit nach London ziehen? Was meint Ihr?

    Der Brexit haette fuer Irland generell die unangenehme Folge, da die Wirtschaft von Irland sehr stark mit UK verbunden ist. UK hat einen Handelsueberschuss zu Irland. Habe ich hier eine Zollgrenze, wird sich dies bei vielen Produkten bereits im Supermarkt zeigen. Ein M&S in Irland und in UK ist sehr aehnlich von den angebotenen Waren, nur dass die Preise in Irland heute schon deutlich hoeher sind, als in UK. Selbst der Abfall des Pfundes und der Anstieg des Euros aenderten darann eher wenig. Auch beschaeftigt der Brexit die Iren sehr stark was die bis heute ungeloeste Frage von Nordirland angeht. Nordirland stimmte mehrheitlich fuer Remain, und will auch auf beiden Seiten, keine Hard Border mit Irland. Die Wirtschaft zwischen der Republik und Nordirland ist so stark vernetzt, dass schon heute einges klar ist, egal welchen "Deal" UK anstelle der EU Mitgliedschaft bekommen wird, Nordirland wird es am haertesten treffen, - zumal Nordirland auch geschichtlich vorbelastet sei und alte Konflikte leicht wieder aufbrechen koennen. Der Irische und Dubliner Immobilienmarkt zeigt deutliche Zeichen des ehemaligen Aufschwunges der Celtic Tiger Zeit, und dem gefolgten Platzen der Immobilienblase. Auch gibt es in Dublin sehr viele Immobilien die von "Vulture Fonds" gekauft wurden, und nachdem ein Markt nach Angebot und Nachfrage reagiert, und keiner weis, wan diese Vulture Fonds ihre Wohnungen auf den Markt bringen, kann man die Unsicherheit kaum in den Griff bekommen. Boese Zungen behaupten, dass Irland und Dublin wieder auf dem besten Wege in Richtung Immobilien-Crash geht. Zudem ist Irland ein kleines Land und "jeder kennt jeden" ab einer gewissen "Ranghoehe" ist omnipraesent im Land. Etwa Politiker, Geschaeftsfuehrer von Banken oder Baufirmen und dgl. So ist es fuer viele Entscheidungstraeger in Irland von vorrangigem Interesse den derzeitigen Wirtschaftsaufschwung dafuer zu verwenden, die Immobilienpreise auf Vorkrisen-Niveau anzuheben, - egal mit welchen unsauberen Methoden. Auch gibt es in Dublin dzt. weitaus weniger Ferstigstellungen von Neubauten als zu Celtic Tiger Zeiten, sodass die Nachfrage kuenstlich angeheizt wird. Google, Facebook, Mircosoft und Oracle schaffen fleissig "Inside Sales Jobs" und lassen Nachfrage und Preise besonders fuer Mieten endlos steigen. Ein weiteres Problem, welches aus der Finanzkrise herkommt, ist dass bis heute die in Irland taetigen Banken eher vorsichtig sind Mortgages zu vergeben, auch wenn beide Ehe-Partner gute und sichere Jobs haben. Auch ist das Angebot von Banken und Mortgage Lenders in Irland eher gering, im Unterschied zu UK wo man gleich 6 oder 7 High Street Banks mit Leichtigkeit findet. Im irischen Gesundheitswesen duerfte in den letzten Jahren viel investiert worden sein, in den Neubau von Hospitaelern, nur ob das Wissen und die Ausbildung der Mediziner immer die gleiche ist, wie in anderen EU Laendern weis ich nicht. Ich zweifle eher darann. Der NHS duerfte gegen das irische oeffentliche Gesundheitswesen vermulich bis heute ein Luxusdienst sein. Facebook, Google, Oracle oder Microsoft lehnen sich sehr weit aus dem Fenster was neue Mitarbeiter betrifft. Gezahlt wird tlw. 4000 bis fast 10000 Euro als Relocation Fee nur ist auf Grund der Wohnungskrise und firmeninterne politischer Spielchen die Fluktuation sehr hoch. Am Ende bleibt im Dubliner Inside Sales leider nur eine Art "Bodensatz" von Angestellten haengen, die in Deutschland oder sonstwo keine Arbeit mehr finden und demnach in Dublin laenger bleibt. Es gibt zwar Androhungen, bei vorzeitigem Wechsel, den Relocation Fee zurueckzuzahlen, aber wirkliche rechtliche Handhabe dazu haben die Firmen in der Praxis dann nicht. Oft bekommen neue Mitarbeiter auch mehr Gehalt, als jemand der laenger dabei ist, und dies schuert oft Probleme in Arbeitsteams, man fuehlt sich nicht geschaetzt, auch wenn man loyal ist. So Mancher kommt, kassiert Relocation Fee, lebt im AirBnB und haut wiederum rasch ab. Leitende Angestellte sind oft auch Quereinsteiger, oder Anfaenger, oder aus aus einem unangenehmen Grund versetzt worden, sodass nicht jede Fuehrungskraft auch die Faehigkeit hat, gut zu fuehren. Daraus resultiert oft Firmenpolitik, interne Querelen und andere Unanehmglichkeiten. Ob die Baeckerei oder das Bier in Irland wirklich besser ist, kann ich nicht beurteilen. Kennt man beides aus Deutschland duerfte sich diese Diskussion eher eruebrigen.
  4. Während des Brexit nach London ziehen? Was meint Ihr?

    Ob sich Dublin nicht lohnt ist schwer zu sagen. Die Stadt an sich ist nett, und das Nachtleben ist nicht nur von Pub, sondern auch weitaus mehr als London von Live-Musik gepraegt. Dort werden auch viele Jobs angeboten, allerdings besonders fuer junge Leute die im "Inside Sales" oder jeglicher Form von Vertriebsunterstuetzung beschaeftigt werden. Diese Rollen sind oft mehr kaufmaennische Bueroarbeitsplaetze mit etwas Provision dazu, - generell aber eher kein Vertrieb im klassischen Sinne. Meist sind es grosse Ableger div. US Firmen, die dort aus rein aus Steuergruenden hingehen. Manche Firmen haben dort richtig coole Bueros, aber der Arbeitsablauf ist sehr stark von politischen und internen Spielchen gepraegt und die Fluktuation ist recht hoch. Dublin zeigt auch kulturell und geschichtlich weniger als London, auch hat Dublin ein noch groesseres Problem in Sachen Wohnraumknappheit als London. Selbst die Suche nach einem einfachen WG Zimmer ist schwieriger als London und Einzelbesichtigungstermine bei einem one bedroom mit Mietvertrag sind komplett nicht moeglich. Anstellen von 40 oder 50 Leuten bei einer Besichtigung ist dieser Tage dort verlangt. Dies hat sich auch bei vielen Firmen dort herumgesprochen, und so sie Personal von Festland-EU Ansprechen wollen, werden die Arbeitsvertraege und eine Umzugspauschale schon quasi fast jedem Bewerber aufgedraengt. So Mancher haut nach Auszahlung der Umzugspauschale wieder von Dublin ab, und die Firma hat Schwierigkeiten einer vertraglich vereinbarten Rueckzahlung nachzukommen. D.h. Job in Dublin finden, von Deutschland aus, ist absolut kein Problem. Der dortige Arbeitsmarkt ist eher auf "Einsteiger Niveau", und es gibt grosse Bereitschaft Menschen aus anderen Berufsbranchen einzustellen. Wer jung ist, und ohne Erfahrung wird in Dublin schnell zum Job kommen. Langfristig ist Dublin m.E. aber nichts. Das Anfaenger-Niveau, die hohen Mieten bzw. die ungeloeste Wohnsituation und auch die Fluktuation auch im Management, sind im Dubliner Inside Sales allesamt keine Befriedigung. Fazit: Als Quereinsteiger und fuer maximal ein Jahr koennte man Dublin in Betracht ziehen. Sollte dennoch nur rein die Unsicherheit Brexit im Raum stehen, wuerde ich dennoch London bzw. UK bevorzugen. Heute ist keineswegs sicher, dass der Brexit auch kommt, dass Theresa May noch lange in der Regierung bleibt und wie die Zukunft von UK und der EU wirklich aussehen werden. Ich wuerde sogar bis heute spekulieren, dass der Brexit nie stattfinden wird, mehrheitlich aus wirtschaftlichen Gruenden, und London verlassen kann man am Ende immer, wenn es ueberhaupt nichtmehr gehen sollte.
  5. Brexit. Wie geht´s weiter?

    Die EU Firmen kehren UK offenbar schon den Ruecken wegen der anhaltenden Unsicherheit des Brexit: https://www.n-tv.de/wirtschaft/EU-Firmen-verlassen-Grossbritannien-article20344703.html Der Politik in UK wird hier wieder nichts einfallen, ausser Theresa May's Endlosschleife "The British people have voted to leave...."
  6. Brexit. Wie geht´s weiter?

    Leider sehe ich in diesem Zusammenhang seitens des Rests der EU bisher sehr wenig. Dennoch waere die Chance derzeit einmalig. Wuerde UK in Zukunft wieder zur EU gehoeren wollen, muesse UK dann die neue Faktenlage akzeptieren. So einfach waere es.
  7. Brexit. Wie geht´s weiter?

    Theresa May stimmte halt leicht da zu, am Ende kann sie sich selbst und die Brexiteere laenger am Ruder halten, laenger ihre Gehaelter kassieren, und Reden, aber keine Resultate bringen. Wer fuer den Brexit gestimmt hat, gab den Politikern einen Blankoscheck dazu. Die EU sollte und muss die Zeit nun nutzen, jene Dinge zu veraendern, die unter Mitsprache von UK immer wieder blockiert wurden. Ist der Stoerefried weg, kann der Rest der Gemeinschaft entscheiden. UK "darf" weiter fuer den Marktzugang zahlen, darf aber nicht mitreden und somit auch nicht blockieren. Wie waere es mit dringend notwendigen Themen, etwa gemeinsame Verteidigungspolitik der EU, gemeinsame Aussenpolitik, etc....? Die Frage ist halt leider auch wie immer, ob die EU das auch kann, auch will und bereit dazu ist.
  8. Brexit. Wie geht´s weiter?

    Dies nennt man dann "taking back control of our own economy".... Ich frage mich wie lange es noch braucht, bis die Brexiteers endlich aufwachen. Die Gebaerden von Donald Trump rings um seine angezettelten Handelskriege duerften den Brexiteers sicher keine "besseren Deals" mit Freihandelsvertraegen mit der USA bringen. Zudem ist es auch schade, dass TTIP, das auch seitens einiger EU Laendern, leider auch Deutschland, blockiert wurde. Gaebe es TTIP bereits heute, haette Donald Trump weitaus weniger Handlungsmoeglichkeiten seinen duemmlichen Populismus der Weltwirtschaft aufzudoktrinieren.
  9. Brexit. Wie geht´s weiter?

    Ich habe lange vermutet, dass Irland ein Paradis fuer Drogenhaendler ist, und dass die irische Navy oder Kuestenwache die Gewaesser rings um Irland nur mangelhaft kontrollieren kann. Die Ausruestung und das Personal duerfte nicht ausreichend sein. Irland's Navy hat vielleicht 6 oder 7 Schiffe, mehr sind es nicht. Ob die Briten beim Kampf des Drogenhandels auch involviert werden, weis ich nicht. Es geht hier um die Hutch und die Kinahan Gang. Beide Familiengangs sind in der Republik und in Dublin recht aktiv. Nicht nur im Drogengeschaeft, sondern auch in Grabenkaempfen gegeneinander. So manche Schiesserei in Dublin, manchmal auf offener Strasse, manchmal in einschlaegigen Nachtclubs geht auf das Konto dieser beiden Familienclans. Was rein politische Loesungen betrifft, ist die Grenze zwischen der Republik und Nordirland auch wenig mit Schweden und Norwegen zu vergleichen, oder mit der Schweiz und der EU, oder zwischen Canada und den USA. Der grosse Unterschied ist, dass die Grenzziehung zwischen Irland und Nordirland historisch gewissermassen "vorbelastet" ist und unterschwellig auf beiden Seiten die Emotionen immer noch unnatuerlich hoch sind, aber bereits so weit fortgeschritten sind, das beide Seiten keine harte Grenze mehr wollen.
  10. Brexit. Wie geht´s weiter?

    Natuerlich sprach ich nur von ID Checks und dgl. Waren sind eher Zollfragen, und diesen Punkt sprach ich ja getrennt an. Keine Ahnung wie man dies loesen will. Und Loesungen gibt es natuerlich nur dann, wenn man weis was man will. Bisher weis man ja nichtmal noch, was man will. Eine Loesung koennte sein, wie es an der Grenze zwischen Norwegen und Schweden heute bereits praktiziert wird. Nur, im Unterschied zu UK und dessen Zukunft mit der EU, ist das Verhaeltnis zwischen Norwegen und der EU ziemlich deutlich geklaert.
  11. Brexit. Wie geht´s weiter?

    Auch wenn wir hier vom Thema etwas abdriften, aber der von Dir beschriebene Prozess geht schon seit Jahrzehnten, - vielleicht nur unterbrochen durch die irische Finanz und Housing Crisis. Irland wirkt fuer mich als ein Land, welches seine Zukunft und seine Entwicklung quasi vor sich hat, das Land wirkt auch mich juenger und dynamischer in Entscheidungen. Nicht nur IT Firmen, aber auch Pharmakonzerne habe sich dort angesiedelt, und invesiteren wieder weiter. Einzig das Thema Wohnen duerfte in Dublin ein ungeloestes Problem sein, Wohnungssuche in London ist einfacher. UK dagegen wirkt wie ein Land, dass seine Geschichte "hinter sich hat" und sich aehnlich wie der Clown in den USA empfindet, "Irgendwann mal grossartig gewesen zu sein" und "dies heute nichtmehr zu sein", sowie "andere an darann Schuld zu haben" und durch Abgrenzung "besser werden zu koennen". In Museen sieht man Eisenbahngeschichte oder Militaergeschichte, ist man im Land unterwegs sieht man die Reste der Industriealisierung, das Fernsehen zeigt oft Filme, die den Sieg des Militaers im zweiten Weltkrieg darstellen und manchmal Krieg als Abenteuer zeigen. Zweiter Weltkrieg generell, Dunkirk, The Darkest Hour und die RAF sind da ein oftmaliges Thema, und da wird der Bevoelkerung auch eine andere und falsche Realitaet vorsuggeriert.
  12. Brexit. Wie geht´s weiter?

    Ich denke, dass es am Ende so hinauslaufen wird, dass die Irisch Nord-Irische Grenze mit irgendeiner Biometrie oder anderer Big Brother Methode kontrolliert wird. Da wird man dann beiden Seiten, den Iren und den Nord-Iren die Einfachheit dessen erklaeren und dass alle "beruhigt bleiben koennen", und allen anderen erklaeren, den gewuenschten EU Gesetzen gerecht blieben. Gibt es keine Zollunion ist halt die Frage, wie man mit diesen Themen umgehen will? Die Common Travel Area zwischen UK und Irland scheint seit der Gruendung der Republik zu bestehen. Dennoch wurde in der unruhigen Geschichte an der Grenze in der Vergangenheit kontrolliert, - als das Good Friday Agreement noch nicht existierte. Reisefreiheit schliesst Passkontrollen oder sonstige ID Kontrollen ja nicht aus. Reisefreiheit heist fuer mich nur lediglich, ohne Visum zu reisen.
  13. Life in the UK test

    Es scheint einer der Tests zu sein, die man nur besteht, wenn man sich exakt auf die Fragen vorberreitet. Dies ist auch der Fall, wenn die Antworten ganz offensichtlich geschichtlich falsch sind, allerdings im Test als Richtig bewertet werden......
  14. Uber in London

    Der Stansted Express ist in der Regel die zeitlich die beste Alternative, und auch von den Kosten recht vertraeglich. Uber vermeide ich seit je her. Ich kenne keinen Taxifahrer der damit wirklich Geld verdienen kann. Oft denke ich dass hier Schwarzgeld gewaschen wird.
  15. Weatherspoon Camden

    Abgesehen dass ich Weatherspoon grundsetzlich vermeiden wuerde, ist mir diese Praxis in UK nie genehm gewesen. Auch Recruiter machen das gerne, dass die Ausweiskopien einscannen, die dann irgendwo in der cloud herumhaengen. Alles zur Freude der Hacker. Auch nach mehrmaliger Aufforderung wollen die die Daten einfach nicht loeschen. E-Bay treibt uebrigens auch so einen Pflanz nur, mit Kontodaten. Auch wenn man nicht Kunde dort sein will, speichern die gerne alle Daten...
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