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Schnapsglas

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  1. Schnapsglas

    Settled Status - Home Office email

    Wer will bei einem No Deal noch nach UK ziehen? https://www.bbc.co.uk/news/uk-politics-46480374
  2. Schnapsglas

    Brexit. Wie geht´s weiter?

    "Es war Dir oder auch anderen Leuten" vielleicht nicht von Anfang bekannt. Mir war es bekannt. Auch hat sich die Rechtslage zu dem Thema nie veraendert. Es gab genug Zeitungen, die ueber diese Vorgehensweise damals bereits geschrieben haben und mehr als genug Leute die dies gelesen haben, aber vielleicht wieder vergessen haben. Ich habe jetzt aber ehrlichgesagt kein Interesse 2 Jahre alte Zeitungen zu recherchieren. Es gibt genug, was ich nicht weis.
  3. Schnapsglas

    Brexit. Wie geht´s weiter?

    Jetzt kommt wieder die Deutsche Mentalitaet durch. ?
  4. Schnapsglas

    Brexit. Wie geht´s weiter?

    Es ist Deine Meinung, nicht meine Meinung. ?
  5. Schnapsglas

    Brexit. Wie geht´s weiter?

    Mag sein und soll es das. Ich hatte solche Szenarien schon vor 2 Jahren gelesen. Diese Berichte waren auch trockene Theorie was machbar waere. Wahrscheinlich halte ich das auch nicht.
  6. Schnapsglas

    Brexit. Wie geht´s weiter?

    Nein. Ueber das Rueckziehen von Artikel 50 und das erneue Ausloesen wurde hier im Forum auch schon vor 2 Jahren mal diskutiert. Einige deutschsprachige Zeitungen berichteten sogar von dieser Option.
  7. Schnapsglas

    Brexit. Wie geht´s weiter?

    Auch dieser Punkt war von Anfang an eigentlich bekannt. UK kann Artikel 50 ausloesen, und innerhalb der 2 Jahre jederzeit zurueckziehen. Dies kann am 28. Maerz noch geschehen. Rein rechtlich koennte UK dann erneut Artikel 50 ausloesen, etwa im April 2019, und dann laufen die 2 Jahre erneut. Nur waere ein solches Vorgehen eine ziemliche Frotzelei gegenueber der EU und das zukuenftige Verhaeltnis von UK zur EU wieder auf 2 weitere Jahre unklar.
  8. Schnapsglas

    Brexit. Wie geht´s weiter?

    Wirklliche direkte Diskriminierung wie bei den Polen habe ich nicht mitbekommen, allerdings war es so dass immer mehr Dinge in UK fuer mich nichtmehr funktionierten, vom Beruflichen angefangen, die Kosten des Lebens immer mehr stiegen, und die Leistung dahinter gegen Null war. Allerdings war mein Weg in die Selbststaendigkeit in UK leichter, und irgendwelche Vorgaben und Beitraege der Berufsgenossenschaft, so wie in Deutschland ueblich, gab es auch wenig. Miete, Council Tax, Kosten fuer die Bahnfahrten nach London, stiegen stetig an, Southern Rail streikte entweder ganz, oder hatte miesen Service wenn sie auch mal fuhr. (Train cancellations wegen "somebody not showing up for work" wurde direkt so gesagt, war damals an der Tagesordnung) Niemand in meinem internationalen EU Bekanntenkreis war mehr grossartig zufrieden und fuehrte ein entweder besser oder schlechteres WG-Ueberleben in London. Diejenigen in meinem Bekanntenkreis die im IT Inside Sales arbeiteten, mussten alle 6 Monate bis 1,5 Jahre wechseln, schlugen sich auch noch mit unfaehigen Vorgesetzten herum, die Briten bei der Vertriebsquote bevorzugten, bzw. wurden oft unter fragwuerdigen Gruenden zur Kuendigung ermuntert, fanden aber oft dann wieder leicht etwas Neues. Zwischen den Zeilen betrachtet bekam ich dennoch eher Abneigung der Briten mir gegenueber mit. Die Frage "Where are you from?" gab es mir gegenueber immer oefter (Vor dem Referendum interessierte das Niemanden) und ob man nicht nach dem Brexit "irgendwo anders hinziehen wuerde" ebenfalls, und das alles mit "gewissem Unterton". Den Polen wurde das halt deutlich und direkt gesagt, uns Deutschen weniger. Nach meiner Einbuergerung ( die ich nur taetigte, um problem und bedingungslos wieder nach dem Brexit zurueckommen zu koennen) verliess ich still und ohne viel Aufregung das Land. Einzig die UK IP Adresse behielt ich, fuer BBC Fernsehen ?
  9. Schnapsglas

    Brexit. Wie geht´s weiter?

    Ich beobachte dies in meiner derzeitigen Berufsbrache dem Baugewerbe seit dem Referendum mehr als deutlich. In UK musste ich immer mehr Anfragen ablehnen, aus Personalverfuegbarkeitsgruenden, in Deutschland habe ich diese Probleme absolut nicht. In Deutschland sind das die gleichen Herkunftslaender, Polen und ganz besonders Rumaenien. Im Grunde habe ich den Eindruck, dass sich immer mehr EU Buerger in UK nichtmehr wohlfuehlen auch wenn sie schon laenger dort lebten. Einige haben sogar von offenen Beleidigungen oder irgendwelche Schikanen ueber ihre Herkunft im Berufsleben gesprochen. Beschimpfungen auf Grund des polnischen Akzentes gegenueber Krankenschwestern und Aerzten oder auch das Herausekeln von deutschsprachigen Mitarbeitern im IT Inside Sales wo offenbar jedes Jahr die Belegschaft gewechselt wird, die auslaendische wohlgemerkt, die Briten behalten den Job laenger..... Hinzu kommen noch andere taegliche Probleme, etwa Streikerei und Ausfall der Eisenbahnen, "leaves on the track Syndrome" und immer wieder steigende Kosten fuer das Pendeln in den Beruf, immer wieder steigende council taxes und die dennoch miese oeffentliche Infrastruktur. Bin ich gelegentlich in UK im Urlaub mit dem Auto unterwegs erwarten mich oft Strassenverhaeltnisse, wie ich die aus Polen oder Ungarn kenne, zuzueglich zu schlechter Beleuchtung von Ortschaften nachts. Was das langfrstige Leben betrifft, viele wollen auch den buerokratischen Aufwand und die damit verbundenen Kosten zur Einbuergerung in UK nicht mehr treiben, dies obwohl derzeit jeder Antrag relativ rasch durchgewunken wird. Auch ist die Thematik "Settled" und "Pre Settled" fuer viele offenbar immer noch zu unklar oder fuer so Manchen eine Frotzelei, da sie sich als EU Buerger fuehlen und die Freizuegigkeit zu ihren Grundrechten gehoert, und der Verfall des Pfundes macht die Sache fuer Einige ( zumindest im Handwerk und Baugewerbe ) auch noch uninteressanter. Und dann noch das ganze realitaetsfremde Dummgeschwaetz von Theresa May von "Strong and Stable Leadership" bis hin zu "ein neues Referednum wuerde die Glaubwuerdigkeit der Politik in Frage stellen"...... Ich denke glaubwuerdig ist da in UK im Moment nichts mehr. Einwanderer nach UK aus non EU Laendern haben zumindest ein Visum, welches ihnen offenbar mehr Rechtssicherheit bietet, Zudem duerften sie aus ihren Herkunftslaendern uebleres gewohnt sein, und das Leben in UK verlockend zu sein, zumidnest auf gewisse Zeit.
  10. Schnapsglas

    Permanent Residence + Staatsbürgerschaft

    Manche Leute denken halt immer noch "zu Deutsch" und zu kompliziert auch nach vielen Jahren von Leben ausserhalb Deutschlands. Kein Wunder denn in Deutschland herrscht die Meinung "es ist verboten, Ausnahme es sei ausdruecklich erlaubt", in UK ist es zumindest noch so, dass es erlaubt ist, es sei denn es ist ausdruecklich verboten. Solange Dinge mit Ethik und Gewissen zu vertreten sind, sind sie fuer mich erlaubt, was verboten ist, ist fuer mich ausdruecklich auch zu verbieten. Irgendwelche krampfhafte Sucherei ob es "nicht doch verboten sei" habe ich mir im Leben schon vor Jahrzehnten abgewoehnt. Fakt ist, dzt. ist es erlaubt, sogar ausdruecklich von deutscher Seite her, von UK her sowieso, die Antraege werden quasi durchgewunken, wenn man exakt das tut, was in UK vom Gesetz verlangt wird, wird dem Antrag stattgegeben. Daher kann ich nur Jedem der sich dafuer qualifizieren kann, raten rasch und zuegig, und dies ohne weiter herumzugruebeln, sich einbuergern zu lassen.
  11. Schnapsglas

    Permanent Residence + Staatsbürgerschaft

    Genau so ist es sinnvoll. Im Prinzip braucht man keinen Britischen Pass beantragen, wenn man britischer Staatsbuerger geworden ist, es sei denn man will in irgendein fremdes Land reisen, wo man als Brite kein Visum braucht, aber jedoch als Deutscher. Auch bei Einreise nach UK selbst kann man den Deutschen Pass immer noch vorlegen und sich als Deutscher deklarieren und es gibt keinen Aerger. Die Britische Einbuergerungsurkunde kann getrost zu Hause in der Schublade liegen bleiben, und man zeigt sie halt nur dann vor wenn irgendwelche Behoerden oder Arbeitgeber diese mal sehen wollen, oder es "British First" heist. Mag sein, dass bei einem harten Brexit die Dinge anders sind, aber auch dann waere UK auf der schwaecheren Seite und wuerde die Einreise mit Deutschem Pass akzeptieren. Im Moment moechte man sich international bei Reisen ohnehin nicht als Brite deklarieren, sonst wird man nur dumm wegen dem Brexit angesprochen.
  12. Schnapsglas

    Brexit. Wie geht´s weiter?

    Via Internet hoerte ich heute ein Interview auf einem oeffentl. rechtlichen canadischen Radiosender, Da sprach der ehemalige Botschafter Canadas ueber seine Zeit in Venezuela und wie der Populismus dazu beigetragen hatte dass das Land heute dort ist, wo es ist. Er sprach auch ueber eine ziemlich abstrakt Art des Populismus, und wie die Anatomie dessen aufgebaut ist und wie dieser auf andere Laender anzuwenden ist, egal ob Trump oder Brexit. War interessant zuzuhoeren. Da wurde klar, wie die Gangart der Populisten wirklich laeuft, und via Twitter oder Facebook Leute irgendwie aufhetzen, das heut in der heutigen Zeit nochmal leichter.
  13. Schnapsglas

    Permanent Residence + Staatsbürgerschaft

    Ist "Free Movement" in Frage gestellt, hilft Dir nur die Staatsbuergerschaft als Antwort. Dann kannst Du kommen, gehen, abwesend sein, solange Du willst und brauchst Dir keine Gedanken mehr machen. Im Prinzip kannst Du rein rechtlich nach der Einbuergerungszeremonie abhauen, den Brexit von Deutschland aus verfolgen, und erst dann wieder nach UK kommen, wenn sich der Brexit-Unsinn gelegt hat. Erster UK Pass kann auch im Ausland, in der Botschaft beantragt werden, wenn notwendig fuer die Rueckkehr nach UK.
  14. Schnapsglas

    Brexit. Wie geht´s weiter?

    Mir war es mehr als klar ! Vielen Remainers war es klar. Was Hammond hier sagt, war schon lange bekannt. Sogar Studien dazu gab es schon recht lange. https://www.bbc.co.uk/news/uk-politics-46366162 Neu ist nur, dass sich ein Politiker und enges Regierungsmitglied dazu so deutlich aeussert. Ehrlichgesagt, was hast Du Dir hier erwartet? Einen Deal bei welchem UK nichts mehr zahlt, auch keine "Divorce Bill" zahlt, und dennoch ueber alles "taking back control" machen kann, und dennoch freien Zugang zum EU Raum hat? Briten duerfen natuerlich im Rest der EU leben, aber EU Buerger die nach UK wollen, duerfen dies nicht oder in Zukunft nicht mehr? Das waere doch gelacht waere es so gekommen, wie es die Brexiteers versprochen haben. Und ja, es ist auch bekannt, Theresa May hat Diabetes.
  15. Schnapsglas

    Brexit. Wie geht´s weiter?

    Ohne Dir gegenueber frech sein zu wollen, aber von Dir gesagte, weis im Prinzip Jeder der denken kann. UK hat leider auch viele primitive Menschen ohne Bildung. Oft kann man dort in UK nichtmal die Leute selbst dafuer beschuldigen, da sie oft keine anderen Moeglichkeiten im Leben zum Aufstieg hatten. Dies ist auch ein Resultat der Klassengesellschaft und der Politik der letzten Jahrzehnte im Land. Nirgendwo ist der soziale Aufstieg mitl. so schwierig wie in UK. Alleine die Leistbarkeit der Wohnungen in London zeigen, welche Perspektiven heute junge Leute im Land haben. Nach heutigen Berechnungen koennen junge Leute diese nichtmal so finanzieren, dass sie diese zu Lebenszeiten tilgen koennen.
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