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Schnapsglas

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  1. 22.000 GBP pro Jahr ausreichend?

    Vieles laueft in UK ueber Recruiter, und Diese sind mehr als aktiv, rufen an, sobald sie Dein CV irgendwo im Web gefunden haben, und labern sofort los, oft ohne Halt und auch zum falschen Zeitpunkt...... Bei Gehaltsverhandlungen beim Arbeitgeber sagte ich dann immer dass ich den Recruiter beauftragt haette in "dieser und jener Gehaltsspanne fuer mich zu suchen". Oft lag das leicht darueber, wie die Stelle ausgeschrieben war. Das hat eigentlich in UK immer sehr gut funktioniert. Je nach Situation, Alter und Erfahrung sind, wenn man ge-hunted wird, von 10 bis 20 % mehr alles noch drinnen. Auf die Fragen nach den Betraegen des letzten P60 bzw. P45 muss man rasch einen Betrag nennen, wirklich ueberprueft wurde das aber nie. Verbal ueberzeugen geht in UK oft leichter als dieses ewige Hinterfragen in Deutschland.
  2. 22.000 GBP pro Jahr ausreichend?

    Ohne Deinen Beruf, Deine Branche oder Deinen Arbeitgeber zu kennen, aber fuer das genannte Gehalt kann ich Dir heute mit grosser Sicherheit sagen, dass Du bei dieser Arbeit mit sehr sehr hoher Fluktuation Deiner Kollegen rechenen wirst. Der Arbeitsmarkt ist in der Regel lockerer als in Deutschland, und bei guter Gelegenheit wechselt Jeder. Das genannte Gehalt ist keine Perspektive fuer Niemanden, ausser man ist kompletter Berufsanfaenger und nutzt das Angebot als reinen Schritt nach UK. Auch die Tatsache dass man fuer ein 22.000 Pfund eine Dritte Runde im Bewerbungsprozess vorsieht, heist fuer mich nichts Gutes. Klingt eher nach einem Arbeitgeber der niedrige Gehaelter hat, und seine Angestellten mit Mikromanagement im Griff haelt, also keine wirklich schoene Arbeitsumgebung. Selbst bei Deinem Alter kannst Du in London mit mindestens 25000 bis 28000 rechnen, und nach einiger Zeit Berufserfahrung bereits ueber die 30.000 Grenze kommst. Die Situation ist allerdings auch so, dass Du relativ lange in WGs leben werden musst und weniger als in Deutschland sparen wirst, solltest Du langfrstige London-Plaene haben. Bei langfristigen London-Plaenen wuerde ich Dir eher erstmal zu einer Zeit in Deutschland raten, Arbeiten, auf die Seite legen, und mit gewissem finanziellem Hintergrund es in London erneut zu versuchen.
  3. 22.000 GBP pro Jahr ausreichend?

    Du bist offenbar juenger als ich. Ist die Motivation Auslandserfahrung, erster Job im Ausland, direkt aus Deutschland, noch nie wo anders gelebt, dann geht das vielleicht fuer ein Jahr gut. Mit 22.000 pro Jahr kannst Du in London "gerade mal ueberleben". Mehr wird es nicht sein. Der letzte von Dir genannte Punkt "Dies und das", etwa Sparen und Reisen wird nichtmehr moeglich sein. Halbwegs vernuenftige WG Zimmer in London, Zone 2, oder bessere Gegend in Zone 3, fangen erst mit etwas Glueck bei 600 bis 700 Pfund an und dies ist noch die guenstigste Variante, mit Bad, 800 oder 900 Pfund und mehr. Je mehr WG Mitbewohner desto guenstiger das Zimmer. Der NHS ist zwar kostenlos, es gibt aber verschiedene Versorgungsengpaesse.
  4. Doppelte Staatsbürgerschaft - melden?

    Ich erklaerte lediglich den Sachverhalt, da hier Fragen im Zusammenhang mit meinen bisherigen Postings aufkamen. Diese habe ich beantwortet. Seit der Gerd Schroeder Zeit kannst Du als Deutscher problemlos die Staatsangehoerigkeit eines anderes EU Landes annehmen, ohne den Verlust der deutschen Staatsangehoerigkeit befuerchten zu muessen. Wie das in Zukunft aussehen wird, wenn UK kein EU Land mehr ist, und sein wird, weis ich nicht. Ich vermute, dass man in Deutschland dafuer Regelungen finden wird. Ob die Annahme einer anderen EU Staatsagehoerigkeit den deutschen Behoerden gemeldet werden muss oder nicht weis ich nicht. Wenn nicht, dann kann es nur eine Ordnungswiedrigkeit sein.
  5. Doppelte Staatsbürgerschaft - melden?

    Ich bin heute und damals in Deutschland gemeldet mit deutscher Staatsangehoerigkeit. Ich dachte immer das geht in Ordnung so. Den Begriff Lebensmittelpunkt legte ich nach Immobilienbesitz aus. In UK hatte ich oft wechselnde Adressen, nicht immer einen offiziellen Mietvertrag und ein Kauf kam in London ohnehin nie in Frage. Das Geld hatte ich einfach nicht. Die Abmeldung waere in Deutschland nicht so einfach gewesen, da die KFZ Anmeldung da nachgelagert haengt. D.h. bei jedem Besuch in Deutschland haette ich erstens auf Landsratsamt gehen muessen, mich anmelden, dann das KFZ erneut anmelden, erneut versichern und auch noch den TUeV jedes Mal erneut machen muessen, egal wie lange. Da haette ich mir vielleicht die KFZ Steuer erspart, allerdings bei jedem Deutschlandaufenthalt eine Menge sinnloser Aufwaende gehabt, nur um mit meinem Auto irgendwo herumzufahren, etwa Urlaub oder dgl. Bei dem Aufwand waere der Urlaub rum gewesen..... Ich denke auch, dass laufende Bausparvertraege auch betroffen gewesen waeren, denn dafuer ist auch eine Meldebescheinigung notwendig? - Exakt kann ich das nicht sagen. Moeglw. auch die private Krankenversicherung? Dies hat aber alles nichts mit Staatsangehoerigkeiten zu tun. Ich bekam jedenfalls keinen Aerger oder Nachfragen bei meinen Eltern, weder vom Landratsamt, noch vom Finanzamt oder anderen Behoerden.
  6. Doppelte Staatsbürgerschaft - melden?

    Ich hatte einmal einen neuen Pass gebraucht und habe dies in Deutschland bei einer Heimreise erledigt. Meldeadresse in Deutschland existierte, sowie auch die Wohnung und angemeldeter in Deutschland belassener und nicht abgemeldeter PKW, mit regelmaessig erneuertem TUeV. Eltern leerten Postfach und hatten Schluessel. Bei diesen Heimreisen wurden auch diverse Arzt Termine wahrgenommen, und da ich privat versichert war, ging das alles. Ob dieses Vorgehen erlaubt oder unerlaubt war weis ich nicht. Die Behoerden fragten mich nie. Straftat kann ich mir hier nicht vorstellen, eher eine Ordnungswiedrigkeit. Eine Straftat kann ich mir in diesem Zusammenhang nur vorstellen, wenn jemand einen Deutschen Pass haben will, aber selbst nicht Deutscher im Sinne des Grundgesetzes sei, und die Behoerden bewusst hinters Licht fuehrt.
  7. #metoo

    Schon klar, nur der Unterschied ist, in Hollywood geht's aber massiv ums Geld, bei den Vergewaltigungsfaellen in Indien nicht. Bei den Faellen von Vergewaltigung in Indien ging es auch wirklich um Gewalt, in Form von Opfer wehrt sicht, und ueberlebt die Graeueltaten nicht. Selbst wenn die Opfer ueberlebten, gab es kaum rechtliche Folgen fuer die Taeter. Die Metoo Kampagne schien sich nichtmal ansatzweise darum etwas zu scheren, und exakt dieser Punkt stoert mich. Im Focus von MeToo sind immer Maenner mit Geld, die etwas zu verlieren haben. Konkrete Beweismittel kommen nie zur Sprache. In Hollywood muss niemand arbeiten, die Leute tuns gewissermassen freiwillig, mehrheitlich motiviert von viel viel Geld. Was heute in Hollywood herumlaueft, maennlich wie weiblich hat auch nichtmehr das Talent vergangener Tage. Wer in Hollywood arbeitet hat sicher auch andere Alternativen, wenngleich auch finanziell "etwas" weniger luktrativ, somit ist es dort auch keine Noetigung.
  8. #metoo

    Leider falsch verstanden. Nochmal klarer: Wenn sich metoo sich um Misbrauchsfaelle von Frauen, besonders auch in Laendern der Arabischen Welt oder in Indien einsetzen wuerde, oder auch um mangelnde Frauenrechte, wuerde ich es verstehen. Gerade was man von Misbrauchsfaellen in Indien so liest, da wird einem ja uebel. Geht's hier um Hollywood, um Geld, und um Maenner die Geld haben, um Anschuldigungen die Jahre, Jahrzehnte zurueckliegen und das Zerstoeren von Karrieren, ist die Motivation leider auch mehr als deutlich. Anders kann ich's leider nicht sagen.
  9. Doppelte Staatsbürgerschaft - melden?

    Pass beantragen ist nicht gleichlautend mit Staatsbuergerschaft beantragen. Dieser Punkt wird gerne verwechselt. Laesst Du Dich als Deutscher einbuergern musst Du andere Staatsangehoerigkeiten aufgeben. Moeglw. darf man aber Diese anderer EU Laender behalten. D.h. genau andersrum, als waerest Du Deutscher uns laesst Dich in UK einbuergern.
  10. #metoo

    Ich bin mir schon bewusst, dass meine Meinung einigen Frauen nicht passt. Deshalb habe ich auch die Meinung von Brigitte Bardot gepostet. Ich musste auch erstmal tief durchatemen, als ich von Meetoo erfahren hatte, denn diese Dinge sind nicht so gravierend wie der Fall von Roman Polanski. Ich hatte genug Frauen als Wolf im Schafspelz kennengelernt. Immer schoen den Schwachen spielen und aengstlich tun, aber dann einem eins reinhauen, war die gaengige Masche. Als Mann kann ich hier auch sagen Meetoo, aus Seiten des Mannes. Gesehen habe ich da viel. Wenn ich Frau waere, und Er ein Nein verbal nicht versteht, dann gibt's halt Eins auf die Finger, Eine ins Gesicht dass es schallt, und wenn Er es immer noch nicht kapiert, eins zwischen die Beine. Nur Frauen machen davon leider wenig Gebrauch, denn offenbar "erwarten sie sich etwas" etwa finanziell. Obwohl zwar moralisch verwerflich, wuerde ich es als einverstaendlich einstufen. Gerade in Hollywood geht's ja ordentlich ums Geld, und da reden wir nicht um normale Gehaelter, sondern um mehrere Millionen. Bei solchen Millionenbetraegen geht dann Vieles mit was man normalerweise nicht machen wuerde, vieles was auch nicht zur Anzeige gebracht wird. Selbst sexuelle Noetigung wuerde ich hier nicht sehen. Wenn Eine Frau da nicht mitmachen will, soll sie halt statt einem Millionenjob in Hollywood einem Job mit einem normalen Gehalt wie jeder Andere nachgehen. Zum Tatbestand Noetigung wuerde fuer mich der Aufbau von Druck gehoeren, zusammen mit dem Punkt, dass es keine andere Alternative gibt, und das Oper ohne Einwirkung von Gewalt einwilligt.
  11. #metoo

    Ich darf auchmal auf die Meldung von Brigitte Bardot verweisen: http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/brigitte-bardot-wirft-schauspielerinnen-in-metoo-debatte-scheinheiligkeit-vor-15404491.html Mir ist diese Meetoo Debatte auch sehr scheinheilig und laecherlich. Hier geht es oft um Faelle die Jahrzehnte zurueckliegen. Ging es um Vergewaltigung oder Noetigung waere das damals zur Anzeige zu bringen gewesen. Und nochmal, Vergewaltigung ist eine Gewalt-Tat, und nicht einfach nur "schlechter Sex". Die Sache wird natuerlich heikel. steigt eine Frau mit einem Mann freiwillig ins Bett, oder nur am Hinterteil oder auf der Brust begrapscht, um einen Auftrag in mehrfacher Millionenhoehe zu bekommen. Dafuer habe ich echt kein Mitleid.
  12. Brexit - once again

    Schoen. Wenn man mir noch mitteilen kann, was Helene Fischer, Knusperbot, geschmolzene Butter und Marmite mit dem Brexit zu tun haben, weis ich mehr. Vielleicht sollte ich mich mit den Flurputzvorschriften naeher beschaeftigen, besonders in Schwabach. Komplett sinnloser Thread. Wir haben ja schon einen Brexit Thread.
  13. Doppelte Staatsbürgerschaft - melden?

    Ich wuerde gegenueber Behoerden keinen vorauseilenden Gehorsam ansetzen. Es gibt kein Gesetz dass man dies melden muss. Es gibt auch kein Verbot, zuzueglich zu Deutschland, die Staatsangehoerigkeit eines anderen EU Landes zu besitzen.
  14. Brexit. Wie geht´s weiter?

    Schon klar was die unterschiedliche Liga betrifft, beide sind aber grosse Affen. Ich kann mir beide nur im Kaefig im Zoo vorstellen inklusive "Bitte nicht fuettern" Schild, etwas anderes habe ich fuer die beiden nichtmehr uebrig. Egal, welche politische Meinung man hat, die beiden Leuten sind der Waehlerschaft nicht zuzumuten. Waere ich Brexiteer waere ich gegen Farage, waere ich Republikaner waere ich gegen Trump.
  15. Brexit - once again

    Ich denke, dass die deutschen Behoerden hier nachsichtig sein werden, wenn es um Beibehaltungsgenehmigungen gehen wird. Es ist ja nicht so, dass sich ein Deutscher den Brexit gewuenscht haette, noch war der Brexit klar, zum Zeitpunkt als man seinen Lebensmittelpunkt nach UK verlegte. Auch denke ich, dass ein harter Brexit auch wirtschaftliche Probleme bringen wird, und der Arbeitsmarkt davon erfasst werden wird. In einem solchen Fall hilft weder die Britische Staatsbuergerschaft, noch irgendein PR Dokument. Ausser finanzieller Unterstuetzung vielleicht, Job Seeker's Allowance u. dgl, die auch nur temporaer sein wird..... und ohne hin sehr niedrig ist.
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