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Schnapsglas

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  1. Das Council kann für die Misere oft nichts dafür. Mir ist als Aussenstehender durchaus bewusst, dass die Leute beim Council viel zu tun haben, aber oft wenig Mittel haben. Das ganze System mit der Council Tax und auch dessen Höhe ist für mich nur ein typisches Beispiel dafür in Verwaltungseinheiten, Verantwortungen auf die kleinste Verwaltungseinheit herunterzubrechen, und sie entweder nicht ausreichend zu finanzieren, oder eben erwarten den Bewohner mit einer Steuer zu knebeln. Das ganze ist etwa so wie die Flüchtlingskrise in Deutschland. Oben hieß es "Wir schaffen das", und auf kommunaler Ebene wälzte man alles ab. Council Bashing kommt dann auch genau daher. Der Bewohner oder Besucher sieht die Arbeit dahinter nicht, er sieht nur die Fehler, die Schlagloch, die mangelnde Infrastruktur, und die Steuer die immer höher wird. In anderen Ländern ist die Kommune oft bzw. tendenziell besser finanziert, oft als direkte Umlage des Landes oder des Bundes, gemessen an den gemeldeten Einwohnern. Das System der Council Tax ist in UK nicht zwingend die beste Lösung für die Dinge. Council Tax dürfte auch die unbeliebteste Steuer in ganz UK sein. Selbst die TV License und die Qualität die BBC bietet ist beliebter, da das Resultat auch ersichtlich ist.
  2. Genau so ist es. UK war mal gut und da ging man gerne nach UK und die beruflichen Perspektiven waren auch besser, auch Gehalt und Kosten, aber in den letzten 5 Jahren sind andere Alternativen immer interessanter geworden. Im Zuge von Brexit überschätzt sich UK auch gewaltig. Das Land ist eben nicht Singapur oder Canada, und wird es niemals sein werden, nicht mit der Einstellung von Brexit und Leave. Am Ende war es so, warum will man sich mit Idioten herumärgern, wenn es schöne Alternativen gibt? Mit Staatsbürgerschaft kann man ja auch in 5 oder 10 Jahren wieder kommen....
  3. Wir waren ja noch nie Einer Meinung. Sehe ich den Zustand der kommunalen Infrastruktur und werde ich immer nur mit steigenden Abgaben drangsaliert, dann werde ich das doch kritisieren dürfen. Deutschland bekommt dies ja auch hin, und dies wohl besser als in UK. Du kannst ja mal eine Meinungsumfrage starten, ob die Deutschen in UK die Infrastruktur in UK als besser bewerten würden, als in Deutschland.Selbst in den Neuen Bundesländern hat man so viel gemacht, nun ist dort sogar die Infrastruktur besser als in UK. Die Councils geben einfach aus, weil sie Lust haben, oder nicht effizient arbeiten wollen oder auch nicht können? So sehe ich in Deutschland oft nur ein bis zweimal im Jahr ein Kehrfahrzeug, und zwar dann, wenn Frühling kommt und das Streugut weg muss, wo ich in England lebte fuhr sogar jeden Morgen ein Kehrfahrzeug herum. Warum eigentlich? Sauberer war's dennoch nie. Nur ein Beispiel. Und so viele Schlaglöcher und sogar ausgefallene Ampeln (die irgendwo bei Linksabbiegen im Linksverkehr niemanden interessierten) wie in UK hatte ich auch selten gesehen. Selbst wenn man in Tschechien oder der Slowakei unterwegs ist, findet man in fast allen Bereichen sogar bessere Standards vor. Auch der Zustand mancher Häuser und Wohnungen ist oft schlecht und überzahlt. Mangelnde Isolierung, Einfachverglasung, Schimmel, bis hin zum Zustand, mancher Dächer und diese ewig provisorisch wirkenden Loft-Conversions auf manchen Häusern. So etwas finde ich selbst in Bulgarien kaum. Handwerkt ein Engländer, wird es meistens ein ewiges Provisorium, und die Polen als Handwerker will man ja offenbar nicht mehr haben. Früher war es übrigens so, fuhr man von der Republik Irland nach Nordirland, waren in Nordirland die Straßen merklich besser. Heute ist es sogar genau umgekehrt. Das Thema Brexit macht die Sachen leider nicht besser, da sich alles um das Thema Brexit dreht, und dies schon seit 3 Jahren, und wichtigere Dinge einfach liegen bleiben. Nun ist es so weit, dass man dies auch im Land deutlicher sieht. Die Steuern und Abgaben werden natürlich nicht weniger. Stimmt der Preis und die Leistung absolut nichtmehr, ist es beruflich und wirtschaftlich nicht mehr so wie es einmal war, und gibt es zudem auf Grund von Brexit noch grosse politische Unsicherheiten, gehen halt auch Viele.
  4. Es waere am intelligentesten, würde sich Jemand oder eine Gruppe von Leuten dazu bereit erklären, das derzeitige Forum in der derzeitigen Form weiterzubetreiben, Administrationsarbeit und Kosten inklusive. Ich habe weder Ahnung zu den Kosten noch zur Administrationsarbeit. Ich würde meinen dass diese Admin dies eher unentgeltlich machen. Die Frage der Kosten ist dann eine andere Diskussion. Mir sind hier nichtmal Beiträge bekannt. Vielleicht hilft einfach ein Fundraising?
  5. Das Thema Council Tax war für mich so eine Steuer die man halt zahlen musste, aber dafür niemals etwas merkbares als Gegenleistung bekommen hatte. Sie war gleichsam auch das Symbolbild einer Organisation die nicht funktionierte. Dazu gehört, dass das Council jedes Jahr die Steuer erhöhte, aber die Infrastruktur nur schlechter wurde und es niemanden interessierte wie oft man bei einem Schlagloch einen Platten gefahren hatte. Man hatte den Eindruck, es sei eine Steuer um ein Fass ohne Boden zu füllen. Ich hätte nichts so sehr gegen diese Steuer, wenn auch wirklich die Infrastruktur in meinem Umfeld besser werden würde, nur dies war nie der Fall. Auch zweifelte ich immer an den Entscheidungen des Councils und stellte sehr in Frage wie gut oder schlecht diese geführt werden.
  6. Die teilweise grausigen und unberechenbaren Arbeitsverhältnisse und mangelnden Arbeitnehmerrechte. Was heute gesagt wird, galt am nächsten Tag nicht mehr. Lange hatte ich in UK auch mit Vertrieb zu tun und nicht die besten Erfahrungen gemacht. Was beim Vorstellungsgespräch gesagt wurde, stellte sich als unrealistisch heraus. Manager im IT Vertrieb, besonders im Inside Sales, scheinen fast blind einzustellen, und alles mögliche zu Versprechen. Selbst Quote und Vertriebsgebiet passten oft nicht und Zielerreichung ging nach "Wer kennt wen", "Vetterleswirtschaft" und "Nasenfaktor". Bei einigen Arbeitgebern blieb man mir sogar die Provision schuldig. In Deutschland wäre so etwas unmöglich, daher ging ich. Allerdings fand man nirgendwo so schnell Arbeit wie in UK und auch Branchenwechsel ging leichter als in Deutschland. Das Thema Wohnen war eine weitere Sache: Schlechtere Absicherung als Mieter und als Eigentümer ausgepresst durch die Council Tax... Bahnfahren, auch ein Thema: Immer steigende Preise bei mieserem Service, Streiks, und oft unpünktlich und überfüllt.
  7. Ich habe da leider dunkel, aber noch sehr deutlich den User "Gerhard" in Erinnerung, der eine längere und auch amüsante Ausführung über das Intimleben seines Nachbarn schrieb. Das war irgendwann 2005 oder 2006 herum. Und dann gab es noch die Geschichte über eine WG in welcher zwei Zwillingsschwestern lebten, die von gleichen Mann ein Kind erwarteten.....
  8. Heute gingen 200.000 in Edinburgh auf die Strasse zu Gunsten Scottish Independence und auf Grund von Brexit. https://www.bbc.com/news/uk-scotland-edinburgh-east-fife-49932819 Komischerweise wurde auf BBC Radio 4 in den diversen längeren Nachrichtensendungen nichts darüber berichtet. Nichtmal ein Wort. Dies bin ich von BBC Radio 4 gar nicht gewohnt.
  9. Offenbar sind sie mit den Pässen manchmal auch nachlässig. Einige Ausreisen hatten sie bei mir offenbar nicht erfasst. Ich hatte dies via eines Subject Access Requests herausgefunden und einige Lücken gesehen. Autokennzeichen werden automatisch erfasst und ausgelesen. Dies findet nicht nur an der Grenze bei der Fähre oder beim Eurotunnel statt, sondern auch der fließende Verkehr wird überwacht, indem Autokennzeichen elektronisch via Kameras ausgelesen und erfasst werden. Interessanterweise interessierte dennoch Niemanden, ob ich das Auto auch in UK umgemeldet hatte bzw. die üblichen gesetzlich verlangten Fristen nicht eingehalten hatte.
  10. Vielleicht findet sich ja der eine oder andere User hier im Forum, zu übernehmen? Hosting, Kosten und Betrieb alles inklusive. Der Bedarf an diesem Forum verschwindet ja nicht.
  11. Dann wird ja Schottland das Gleiche wollen wie Nordirland, denke ich. Es ist einfach nur naheliegend. Ich hoffe, dass die EU so intelligent ist, nicht irgendwelche Verlängerungen anzubieten. So eine Handlung setzt einfach nur ein Zeiten an Johnson, dass er immer verlängern kann, wann und wie oft er auch will.
  12. Es wäre von der EU intelligent nicht mehr auf irgendwelche Vorschläge und Forderungen von UK einzugehen. Dies gilt besonders gegenüber dem letzten Vorschlag von Johnson, welcher nur eine andere Verpackung seiner bisherigen Vorschläge ist. Leider traut sich dies aber Niemand in Brüssel, aus Angst vor irgendwelchen wirtschaftlichen Schäden oder Schuldzuweisungen. Dass die Schuld rein bei UK liegt, traut sich ja auch niemand sagen. Einen Deal, jenen Deal den die May-Regierung ja mitverhandelt hat, hat die EU ja UK schon lange angeboten. Johnson ist nicht mehr ernst zu nehmen, da nicht klar ist ob wirkliche Absichten an einem Brexit-Abkommen hat, oder bereits seinen eigenen Wahlkampf begonnen hat. Mehrheit hat er ja keine mehr im Parlament und die DUP nutzt ihm auch nichts mehr. Der letzte Vorschlag wäre der größte Unsinn überhaupt. Für Nordirland wäre es sogar schlimmer als ein No-Deal Brexit, weil zwei Grenzen entstehen würden, eine zu Irland, und eine zwischen Nord-Irland zu GB. Unruhen sind hier vorprogrammiert.
  13. Hier ist längst ein Glaubwürdigkeitsproblem entstanden. 1) Die Regierung hat keine Mehrheit mehr. 2) Der bisherige Deal, den May mit der EU ausgehandelt hat, hat Boris lauthals als ungültig erklärt, wegen des Backstops. 3) Das Urteil des Supreme Court und die Art wie Boris der Queen falsche Tatsachen vorgemacht hat. Wer soll hier noch von Vertrauen sprechen, und was soll dabei noch rauskommen?
  14. Genau das meine ich. Umstände und Travel Insurance, so man diese Versicherung auch hat oder eben nicht.....
  15. Der Fall ist anders gelagert. Ich hatte das so verstanden, dass die Kunden von Thomas Cook einen Pauschalpreis zahlen, und zwar den Flug und das Hotel. Thomas Cook zahlt dann die Fluglinien und das Hotel, und wenn Thomas Cook nichtmehr zahlen kann, werden die Hotelgäste zur Zahlung erneut gezwungen. ATOL Protection ist offenbar nicht so gut, wie es immer genannt wird.
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