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Idefix

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  1. Ich würde eher sagen, sie geht mit gutem Beispiel voran. Am WE war sie noch im Supermarkt gesichtet worden, wo sie selber einkaufte, Wein, und eine Rolle Klopapier (!). Deine Anti-Merkel rants gehen mir auf den Zeiger. Ebenso wie das Halbwissen, das hier verzapft wird. Drum habe ich es schon lange aufgeben, hier noch was beizutragen.
  2. muss ich Berliner (ungern, und ausnahmsweise 😉) recht geben, manchen älteren Herrschaften zu vermitteln, wie gefährdet sie sind, ist gar nicht so einfach . . .
  3. Dei Einschläge kommen näher: Wie die Times schreibt hat es jetzt einen Unter-Minister im Health and Social Care Department erwischt (https://en.wikipedia.org/wiki/Nadine_Dorries), mit reichlich Kontakt zu allen möglichen, einschließlich Boris in den letzten Tagen . . .
  4. sag mal, schnapsglas, hast Du zu tief ins Schnapsglas geguckt?? falscher thread, falsche Wortwahl, falsche Attitude. Setzen.
  5. . . . obwohl, wenn man prominent genug ist, findet sich doch immer was, auch aus der before internet area: Bloomberg: Zitate von vor 30 Jahren; Trudeau: Fotos aus jungen Jahren, etc . . . aber insgesamt ist es heute halt leider doch so, das die Leute im (vermeintlich) anonymen Internet lauthalsiger, aggressiver, und bisweilen gehässiger Herausschreien als sie es jemals in "freier Wildbahn" täten.
  6. Ich möchte ja nicht wissen, was die heutigen "Jungen" so an Spuren im Internet hinterlassen. Löschen hilft da nur begrenzt, irgendwer hat's im Zweifel dann doch abgespeichert. Das war früher einfacher, wie Suseschwester sagt, das fiel einem dann nicht ganz so schnell vor die Füße wenn man sich entschloß mit 40 wider den ursprünglichen Absichten doch Bundeskanzler(in) zu werden. 🙂
  7. Das UK will sich halt überall die Rosinen rauspicken. So wie sie es bei den Verhandlungen mit der EU auch gerne täten . Die EU funktioniert in gewisser Weise wie eine Solidargemeinschaft (große Mitgliedsstaaten profitieren überproportional vom Binnenmarkt, kleine/arme bekommen dafür proportional mehr aus dem Budget), nicht zahlen und voll profitieren als Drittstaat geht einfach nicht (UK findet das ist "undemokratisch". hää?). Im übrigen hat mich die letzte Kabinettsumbildung erneut ernüchtert: Fähige Minister rausschmeissen (Northern Ireland), ERG-indoktrinierte (Justiz) und andere willfährige (Treasury) einstellen - da sieht man wohin die Reise geht. Bei seiner riesen Mehrheit hätte Boris ja durchaus ein etwas ausgeglicheneres Kabinett durchsetzen können. Aber der Ausbau seiner Machtbasis hat Vorrang. Bei mir ist er untendurch, a) Lügner, b) Prinzipienlos. Das geht gar nicht. Und der Norden wird gerade soviel Geld und Vorzeige-Projekte kriegen, um halbwegs das Gesicht zu wahren, für tiefgreifende Änderungen hat Boris und Co keine Lust, das wirft ja frühestens in 5-10 Jahren Erfolge ab und verschlingt einfach zuviel Geld . . .
  8. Öffentlich-rechtliche mögen heute etwas allbacken erscheinen, und viele Leute auch nur noch inkomplett oder gar nicht erreichen (ich habe z.B. keinen Fernseher, insofern bin ich von der Gebühr auch nicht begeistert) aber in diesen radikalisierten Zeiten bin ich dann doch dankbar für diese Anker der Stabilität und des Ausgleiches. Den Tories ist die BBC doch vor allem deswegen ein Dorn im Auge, weil sie da weniger Einfluss auf die Berichterstattung haben als bei ihren Milliardärs-Medienbesitzer-Freunden. Drum wird gerade systematisch ausgelotet, wie weit man gehen kann, die BBC zu demontieren, ohne einen allzugroßen public backlash zu produzieren (man streut inoffizielle Gerüchte und schaut mal wie das so ankommt . . .) Wollen wir etwa nur noch Sun, Daily Mail, und Murdoch und Co? Im übrigen bin ich ein Fan von altmodischem Journalismus mit Verantwortung und peer review, Editoren etc. Ich bin da auch bereit etwas dafür zu bezahlen, und habe 4 Abos. Für Studenten, Uni-Mitarbeiter etc. kostet die New York Times online z.B. nur 1 EUR / USD / GBP pro Woche - kann ich nur empfehlen.
  9. also ich zahle inzwischen fast überall auf dem Kontinent fast ausschließlich nur noch mit der Apple Watch. 🙂
  10. Also lieber CvC, so gutartig sehe ich das nicht. Ich schließe mich der gängigen Meinung an, dass da in Number 10 überwiegend die Wrecker am Werke sind, und die überhaupt am meisten am Ausbau ihrer Machtbasis interessiert sind. Und ist ja schön dass man als Steuerzahler eine gut funktionierende Benutzeroberfläche vorfindet. Wie ich schon woanders sagte, kann ich mir gut vorstellen dass UK flexibler, schneller und innovativer handeln könnte in Zukunft, als im bisweilen überregulierten D-Land oder im kompromiss-belasteten schwerfälligen EU System. Aber ob das zu einer besseren und gerechteren Welt führt, da hab´ ich meine großen Fragezeichen.
  11. Javid rausgedrängt. Kann nur heißen Boris will an die Geldtöpfe in der Treasury . . .
  12. naja, simples: Deutschland ist überreguliert, Brexitannien unterreguliert. das hat beides seine Vor- und Nachteile. Allerdings hat UK den größten Prozentsatz an (Wärme-)sanierungsbedürftigen Häusern - da ist noch einiges zu tun.
  13. Klimapolitik finde ich schon gut. Zu glauben es gäbe schon irgendwann mal ne technische Lösung reicht nicht. Und man darf auch ein oder zwei Schritte mehr tun als andere Länder. Aber: Allerdings sollten Massnahmen durchdacht, kosteneffizient und rational sein. In Deutschland scheint mir das nicht immer der Fall zu sein. Siehe z.B. die Knee-jerk Reaktion beim überhasteten AKW Ausstieg.
  14. ja, sosehr ich es den Schotten gönnen täte, da ist dann noch das zusätzliche Problem, dass pro schottischem Kopf ca. GBP 3000 pro Jahr Zuschuss reinfließt soweit ich weiß, Nordseeöl sprudelt auch kaum noch, und von schottischem Pfund auf Euro umzustellen, hat auch seinen Rattenschwanz an Problemen. Also ökonomisch wär das nicht einfach . . .
  15. Das kann auch mal schnell zu unerwünschten Nebenwirkungen führen, weil es Kredit mit Währungsspekulation kombiniert: Kann mich erinnern, wie Kollegen günstige Eurokredite ca. 2005 aufnahmen, als das Pfund um 1.50 stand, nur um ein paar Jahre später bei einem viel niedrigeren Pfundkurs teure Raten bedienen zu müssen, da kann der Nutzen von 1/2 oder 1 Prozent Zinsdifferenz schnell verpuffen . . .
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