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Dat Jaby

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Posts posted by Dat Jaby


  1. Schade, dass das Forum schließt. 

    Letzten Endes habe ich diesen Faden aber begonnen, weil ich damals schon ein schlechtes Gefühl hatte bei dem Gedanken an ein Leben im UK.

    Mein damaliger Beruf im UK gab mir die Möglichkeit, mit einem britischen Pass mit meinem 11jaehrigen Kind nach D zu gelangen, ohne finanzielle Abstriche machen zu muessten. Mein schottischer Mann war schneller mit seiner Versetzung nach Festland Europa, so gesehen war die Chose umsonst, aber ich war zumindest die Erste, die das Verfahren - mittlerweile stark verändert- hier gepostet hat. Viele derer, die in der Zwischenzeit auch eine britische Staatsangehörigkeit angestrebt haben, sagten damals: 'Würde ich niemals machen' 'Warum tust Du das? Schmeiß dem Staat das Geld in den Rachen' usw. Leute, ehrlich,  ihr habt mich überrascht. Ok, nicht wirklich, das Anti EU feeling im UK  ist mir schon 1998 auf den Driss gegangen, egal.

    Sollte es also zu einem Brexit kommen- when ever that may be - wünsche ich vor allem den Schotten und Iren all the Best. Den Engländern wünsche ich, dass die Nasenlandung schmerzhaft sei und die Folgen für die Brexeteers brennen mögen bis in die x-te Generation. 

    Ich für meinen Teil bin Europäerin, das beste Gefühl ever. Moechte ich nicht missen.

     

     

     

     

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  2. https://www.bbc.com/news/magazine-13670278

    War schon oft Thema hier. Um es ganz kurz zu machen: Nach dem Krieg wurde im UK eine Moeglichkeit gefunden, aus minderwertigem Getreide Brot zu backen. Die Chorleywood Methode haelt sich bis heute. Ich nenne es Lutschbrot, weil man es nicht kauen muss. 

    Londoner sehen viele Sachen anders, nicht nur britisches Brot, weil dort im Gegensatz zur britischen Pampa alles zu kaufen gibt. Richtig leckeres britisches Brot habe ich nur in Cornwall gegessen. 

    Roggen war historischerweise problematisch, weil sich da gerne ein Pilz dran entwickelt, der LSD enthaelt. Moeglicherweise hat das mit dem britischen Klima zu tun, dass Roggen sich im UK nicht durchgesetzt hat. 

     

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  3. 4 hours ago, Schnapsglas said:

    Die Medien in Deutschland leisten leider auch ihren ständigen und immer wiederholenden Beitrag dazu dass diese Vorurteile immer weiter gehen.   In Deutschen Zeitungen liest man dies leider immer wieder.   Spricht man den Redakteur an, ist die Antwort meist immer:  "Wir machen dies zur leichteren Verständlichkeit für unsere Leser".  Offenbar ist diese Leserschaft schlichtweg ungebildet.   Dass aber auch seriösere Zeitungen in Deutschland immer wieder diesen Fehler machen, verwundert mich umso mehr.

    England und die Engländer für alle Briten.  So werden Waliser und Schotten sofort zu Engländern.     Nur im Fußball als einzige Ausnahme wird dieser Fehler nicht gemacht.

    Auch Staatsangehörigkeit,  Einbürgerung, und Pass beantragen wird konsequent immer verwechselt.

    Die Staatsangehörigkeit eines Landes zu haben, die Einbürgerung beantragen und einen Pass beantragen sind 3 komplett verschiedene Angelegenheiten. 

     

    Wenn im Ausland von Englaendern die Rede ist, finde ich das manchmal fraglich, aber nicht sooo schlimm. Fast ueberall abroad spricht man von England.

    Vielleicht weil mein Mann und seine Familie in der Hinsicht sehr empfindliche Schotten sind, habe ich das schon vor meiner Einbuergerung strikt unterschieden. Aber English citizenship bzw. passport, das sagt man nun wirklich nicht. Das steht da ja auch gar nicht drauf 😉


  4. 1 hour ago, Kreuzberger said:

    Wenn du so pauschalisierende Aussagen über Israel vom Stapel läßt, ja. Und nenn mir bitte eine israelfreundliche Palästinenserorganisation.

    Na, das waere ja mal zum Schreien komisch, so eine israelfreundliche Palaestinenserorganisation. Gehoert hier ueberhaupt nicht zum Thema, (na ja, das UK war ja vor 70? Jahren unruehmlich involviert, sei's drum) , aber turkey voting for xmas waere hier die Untertreibung des Jahrhunderts :ph34r:

     

     

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  5. On ‎6‎/‎1‎/‎2019 at 2:23 PM, KlausPW said:

    Ich wuerde jetzt eine "Stop Boris" Kampagne erwarten da BJ nun der Wunschkandidat von Trump ist. Nicht unerwartet denn BJ und NF (und sicherlich viele andere Kollegen von der Rechtsaussen) sind ja regelmaessig in Washington. I wonder why?

    Trump ist fuer alles, was andere Staaten schwaecht. America first.


  6. 10 hours ago, suoyarvi said:

    Ist ja eh nicht relevant.

    Was um Himmels Willen moechte jemand aus UK gerne essen ?

    Ich will von da nix.   Ich hab eine Freundin in Berlin und die findet Marmite toll. Das wars dann schon.

    Und ihr Marmite kauft sie im KDW.   

    Warum Weiss ich auch nicht.

    suoyarvi

    Ab und zu mal ein fry up. Bei Aldi in den Niederlanden gibt's original bacon, auch in der richtigen Dicke.


  7. 8 hours ago, che68 said:

    Ne , is nur Kaffeeklatsch, wo man eben irgendwas ablaesst.Ich finde es immer noch nicht richtig wenn es am noetigen Kleingeld liegt. So kam das eben bei mir rueber! Deshalb - minus

    Die ganze Welt liegt am noetigen Kleingeld. Auch und vor allem im UK, wo die 'gehobene Schicht' ihre Kinder auf Privatschulen schickt etc. pp.

    Das ist ja aber doch eine ganz andere Diskussion. Beim NHS ist schon lange was in Schieflage, wahrscheinlich kriegt man das in London aber nicht so mit. So waren wir 2002-2005 in RAF Boulmer stationiert, und wir Familienmitglieder, die nicht zum Stabszahnarzt konnten, mussten bis Newcastle zum Zahnarzt- mit Warteliste- weil keiner in der Naehe mehr NHS Patienten annahm, nur noch privat.

    Der demographische Wandel ist auch im UK im vollen Gange, meines Erachtens kann der NHS so wie es im Moment laeuft nicht aufrecht erhalten werden. Entweder muss da wesentlich mehr Steuergeld rein, oder es muessen Beitraege erhoben werden. Die medizinische Versorgung ist halt nicht mehr mit der vor 70 Jahren zu vergleichen, ausserdem ist der Bevoelkerungsanteil von betagten und hochbetagten Personen wesentlich hoeher. Ein Brexit wird die Lage zumindest temporaer verschlimmern, sagt meine Kristallkugel.

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  8. 2 hours ago, che68 said:

    Deshalb, bekomme ich ein minus von Dir? verstehe einer die Welt.Ich nicht.Warum kann Dat Jaby sich nicht selber aeussern, anstelle dieses von Dir "So war das nicht gemeint"? Aber lassen wir das, bevor CartOOnist uns ermahnt, wegen ... was weis ich 🙂

    Sorry, ich verstehe ueberhaupt nicht, was Du da vom Stapel laesst. Natuerlich ist auch das Gesundheitswesen- wie alles andere- eine Frage des Geldes. Und natuerlich fuehle ich mich in einem Krankenhaus, in dem das Personal Zeit hat, auf der Karte smoked salmon usw steht und ich in einem gemuetlichen Einzelzimmer liege, wohler. Wir hatten leider auch nicht das Geld fuer Extraversicherungen. Meine Erfahrungen mit NHS sind im Uebrigen bescheiden, aber das steht auf einem anderen Blatt, ich habe nie in London gewohnt und kenne nur Provinzkrankenhaeuser.

    Meine Tochter ist jetzt 19 und kerngesund, obwohl sie in einer verschimmelten Bruchbude in Dumfries mit Hilfe eines voellig durchgeknallten, unfaehigen Anaestesisten geboren wurde. Gut, dieses Krankenhaus wurde mittlerweile abgerissen, sei's drum. So hat jeder seine eigenen Erfahrungen.

    Richtig Reiche lassen sich in der Schweiz oder in den USA behandeln, in Kliniken mit gueldenen Klodeckeln, denen ist BUPA zu billig. Jeder wie er es sich leisten kann. Der eine kauft bei Primark, der andere bei Gucci. Ich kaufe weder noch, aber wenn's nur die beiden gaebe und ich die Wahl haette, fiele die sicher nicht auf Primark.

    Und nein, die OP war nicht lebensnotwendig. Logisch, war ne normale Fussballverletzung, die eine OP am Sprunggelenk erforderlich machte. Trotzdem waere es nicht noetig gewesen, einen jungen Mann jahrelang mit Schmerzen rumhumpeln zu lassen, wenn so ein Eingriff heutzutage Routine ist.  

    Mein erster Kommi war uebrigens gar nicht gegen den NHS gerichtet sondern nur die Feststellung, dass es mit dem noetigen Kleingeld auch besser und vor allem schneller geht. Fuer den, der es sich leisten kann. Versteh ich nicht, dass Dich das so echauffiert. Das ist doch hier keine gesellschaftspolitische Diskussion.

     

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  9. 8 hours ago, che68 said:

    Seit 25 Jahren hier vom NHS versorgt, halte ich private KV fuer Geldverschwendung.

    "NHS hospitals can be as good or even better than private ones. Private insurance does not cover chronic or incurable illnesses including some cancers. ... Premiums will rise every year, and with age – so by the time you're older and more likely to need hospital treatment, you might not be able to afford it."

    Mein Mann hatte mal 'ne OP im BUPA Krankenhaus, da nach 2 Jahren Wartezeit bei der NHS immer noch nichts ging, hatte der AG bezahlt. So ein privates Krankenhaus hat in jedem Fall was fuer sich, Beratung und Aufklaerung, Zimmer, Essen usw. Wartezeit gab's gar keine, der Operateur war ein international anerkannter Spezialist fuer Sportverletzungen. Wenn man sich das leisten kann…. kommt ja auf's individuelle Portemonai an.

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  10. 4 hours ago, Suseschwester said:

    Du kommst in Deutschland offiziell mit der ersten Anmeldung an. Von da ab bist du steuerpflichtig und versicherungspflichtig und es sollte auch dem dümmsten Sachbeabeiter klar sein, dass du bis dahin im UK warst. HMRC bescheinigt dich eh nur bis zum Ende des letzten, abgerechneten Steuerjahrs, also April 2018 allerhöchstens. Selbst die Barmer hat akzeptiert, dass ich im Sommer ‘18 die Abrechnung ‘17/‘18 noch nicht eingereicht hatte und daher nur bis April’ 17 bescheinigt war. Mach dir nicht zu viele Gedanken, du verhedderst ich nur. Man kann den Leuten auch klar sagen, ‘ich verstehe, dass Sie xyz möchten, aber das gibt’s halt nicht.’ Wird schon. 

    Das deckt sich nicht mit meinen Erfahrungen. Der TK war es total egal, ob und wo wir in Deutschland angemeldet oder steuerpflichtig waren. Einzig und allein interessierten die sich dafuer, wo wir bis wann krankenversichert waren. Das war quasi das Startdatum fuer die Aufnahme. Allerdings hat denen wie schon gesagt die Bestaetigung vom GP gereicht, von dem beantragten Formular haben wir bis heute nichts gehoert.


  11. 15 hours ago, cart00nist said:

    Bist Du denn in Deutschland schon gemeldet? In dem Fall *musst* Du dich ja auch krankenversichern. Kurz gesagt, die AOK hat Dir Mist erzählt, zumal der NHS keine Versicherung ist, sondern ein staatlicher Dienst – und "Abmeldungen" gibt es da auch nicht. Ich würde da einfach so lange anrufen, bis Du jemand an der Strippe hast, der/die Ahnung von der Materie hat. Oder eine andere KV probieren.

    Ganz so einfach ist das nicht, denn es muss ja ermittelt werden, ab welchem Datum genau wieder versichert werden soll, sonst hat man ggf. etliche Jahre Schulden bei der deutschen KV. Die TK nimmt auch Bestaetigungen vom GP, andere Krankenkassen bestehen auf dem entsprechenden Formular, welches wir aber auch nach mehrmaligem Nachfragen nie erhalten haben.


  12. 1 hour ago, schonlaengerhier said:

    Mir wurden in Deutschland auch gesunde Zaehne gezogen um Platz im Kiefer zu schaffen. ?

    Ist halt 'ne alte Methode, moeglicherweise in Einzelfaellen auch heute noch noetig, weiss ich nicht. Ich wollte auch nur darauf hinweisen, dass man im Falle einer solchen Diagnose vielleicht doch lieber nochmal guckt, ob es nicht modernere Methoden gibt.

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  13. Anmerken moechte ich vielleicht noch, dass beide britischen orthodontists meiner Tochter gesunde Zaehne ziehen wollten, um Platz im Kiefer zu schaffen. Gott sei Dank kamen wir zum gegebenen Zeitpunkt nach D; der zufaellig auch britische Arzt hier hat die Fuesse ueber'm Kopf zusammengeschlagen ob solcher altmodischen Methoden. Die Brackets sind seit einem Jahr ab, Zaehne super auch ohne brachiale Eingriffe.


  14. Meine Tochter war 12, die Milchzaehne mussten erst alle raus sein. Der Orthodontist hat dann anhand komplizierter Berechnungen ;) ausgerechnet, ob der NHS dafuer aufkommt oder nicht (ist er).

    Ich meine aber, dass es bei schlimmen Fehlstellungen auch eher Spangen gibt, bzw gibt's da heute eine Menge Korrekturmoeglichkeiten. Ich wuerde mich fruehzeitig erkundigen, ggf auch 2 Meinungen. Zahnaerzte haben allgemein nicht wirklich Ahnung von Kieferkorrektur, zumal sich auf dem Gebiet viel tut.


  15. Du könntest auch versuchen, dich an das INGA team der zuständigen Agentur für Arbeit zu wenden. Die haben Programme für Frauen in 'unserem Alter', eigentlich zum Wiedereinstieg ins Berufsleben, aber vielleicht helfen die auch Rückkehrern aus dem Ausland. Versuch macht klug

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  16. 44 minutes ago, Guter Kerl said:

    Hallo Mrs. Muesi,

    jetzt bin ich aber gespannt wie ein Flitzebogen. Davon habe ich ja noch gar nix gehört.

    Kannst Du mir mal einen Tipp geben? Mein Google ist nämlich doof und findet da gar nix.

     

    By the way: Ich denk mal, dass Dir nur Ersparnisse angerechnet werden können, die "sichtbar" sind. Also vorsorglich mal alles abheben und Goldmünzen kaufen. Die sieht niemand.

    Weiters kann ich nur unterstreichen, was Sorgi schreibt. Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass Du derzeit irgendwelche Probleme haben wirst, einen Job zu finden.

    Einfach mal in irgendwelchen Jobportalen einen Testballon starten und mit einer Annonce seinen Marktwert testen. Danach wirst Du Dich wesentlich besser fühlen.

     

    Das ist schon richtig, was Mrs. Muesi geschrieben hat. Um in D ALG1 zu bekommen, müsste sie einen Tag in D arbeiten.

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