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Lasse

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  1. Ich erinnere mich an die Zeit vor dem Referendum. Die Brexiter, die ich auf die Scheinheiligkeit der Nutzung des NHS-Logos aus dem roten Bus ansprach (damals redete ich mit denen noch), versuchten nie, zu argumentieren, der NHS würde beschützt, von einem trade deal ausgenommen, o. ä. Ohne Ausnahme versuchten sie alle, das Thema zu vermeiden oder zu wechseln, oft mit Lügen über die angebliche Ungleichbehandlung von Briten in Gesundheitssystemen in der EU. Nicht einer versuchte, zu argumentieren, Boris und Farage würden dem NHS helfen. Die wussten, mit wem sie stimmen. So stark wie ihr Chauvinismus war ihre Liebe zum NHS halt nicht.
  2. Die lieben ihren NHS so sehr, dass sie so abgestimmt haben, wie seine größten Feinde es wollten. Das war doch alles schon 2016 klar.
  3. Glaubt doch dem Gove kein Wort. Was er versucht, ist doch nur, einerseits so auszusehen, als wäre bereit, Verantwortung für Brexit zu übernehmenden, andererseits aber sicherzustellen, dass er jetzt garantiert aus dem PM-Rennen fliegt. Der vergiftete Kelch muss erst noch an jemand anders gehen. Später kann er dann als anständiger Mann, der ja das richtige getan hätte, wenn man ihn gelassen hätte, auf seine Chance lauern.
  4. Mal davon abgesehen, dass dieser Text tatsächlich so getippt wurde und es mich nicht wundern würde, wenn die zusammengesetzten Substantive so überhaupt noch nicht benutzt wurden (das Gegenteil zu beweisen wird ja leicht sein) - hast Du auch inhaltlich etwas beizutragen?
  5. Also eher mit den Europawahlen vergleichbar als mit Brexit
  6. Jetzt heult die Alte. Für sich. Grenfellhinterbliebene noch immer ohne Obdach, widerrechtlich abgeschobene Windrushskandalopfer im Ausland gestorben, ohne die Heimat wiedergesehen zu haben, tausende Studenten unter fadenscheinigen Vorwänden von der Uni gekickt, Universal-Credit-Opfer nach unmenschlicher Behandlung Skeletten abgemagert, Frauen in Yarls Wood misshandelt, usw. usf. Aber jetzt, da es um sie geht, jetzt rollen die Tränen.
  7. https://www.theguardian.com/politics/video/2019/may/23/voice-denied-german-citizens-uk-cannot-vote-eu-video?CMP=share_btn_fb
  8. Das Foto darf meiner Erinnerung nach nicht älter als zwei Monate sein
  9. Nun wohne ich ja nicht weit von Nordengland entfernt und muss dazu ganz deutlich sagen: Die Labour-Waehler im Norden interessieren den Herrn einen feuchten Kehrricht. Sind der Wirral, Liverpool, Manchester, Newcastle - alles Labour-Stammland - nicht im Norden? Werden "the many" von der oekonomischen Katastrophe, die ein Brexit in jedweder Form bedeutet, nicht betroffen sein? Gutwillig koennte man meinen, dass dieser privatbeschulte Mittelmassler nach Jahrzehnten zwischen Islington und Unterhaus tatsaechlich davon ausgeht, dass in Nordengland nur turmfalkenzuechtende weisse Proletarier wohnen, die gar nicht darauf warten koennen, dass die Bergwerke wieder aufmachen (auch wenn die Schliessung inzwischen laenger als ein ganzes Arbeitsleben her ist), die halt leider leider ein bisschen rassistisch sind, aber durchaus nicht das Faragesche Original (bzw. die Faragesche Kopie), sondern treudoof Labour waehlen. So bloed kann aber nicht mahl Corbyn sein - aber es laesst tief blicken, fuer wie doof er seine Parteifreunde haelt, dass sie ihm immer noch diese Maer von den halben Wilden im Norden abkaufen. Der Mann will Brexit, wollte nie etwas anderes, und verspricht, was er glaubt, dass sein jeweiliges Publikum hoeren will - in Bergarbeitergegnern erzaehlt er Leuten im Rentenalter, die Kohle komme wieder, den Klimagegnern erzaehlte er heute, mit ihm gehe aus auf nach Oekotopia.
  10. @ Lindemaa, nee, soweit ich weiss, ist da ueberhaupt nichts miteinander verbunden. Ich stehe sowieso als Brite auf der electoral roll, aber aus der ich haette mich jetzt auch als EU-Buerger nicht austragen lassen - bis Freitag war ja noch davon auszugehen, dass es hier keine EU-Wahlen gibt! Es wuerde schon funktionieren, vorsorglich deutsche Unterlagen zu beantragen - nur mit der Entscheidung am 23.5., das klappt aufgrund der Postlaufzeiten nicht.
  11. Man kann den Wahlantrag in Deutschland aber zurueckziehen, wenn man doch in einem anderen EU-Land teilnimmt, dann hat alles seine Richtigkeit.
  12. Selbst wenn es jetzt noch geht: Dieser settled status existiert ja nur als Nullen und Einsen. Wie soll man den, wenn man nach einem Schlaganfall gelaehmt im Pflegeheim liegt, noch nachweisen? Das ist alles so von absoluter Verkennung der Tatsache, dass wir hier nicht mal eben fuer ein Praktikum hiersind, gekennzeichnet.
  13. Es ist wirklich so, dass sich viele auf SS verlassen zu scheinen - meines Erachtens aber angesichts von Windrush einfach nur gutglaeubig. Mit SS begibt man sich in eine auesserst unsichere Lage. SB bietet einfach mehr Rechtssicherheit (auch wenn es natuerlich viele verstaendliche Gruende, nicht zuletzt den Preis, gibt, diesen Schritt nicht zu gehen - den Eid, die Zumutung der Sprach- und Pubquizknowledge-Tests, das Prinzip an sich usw.). Es spricht nichts dafuer, dass es leichter oder billiger wird, die britische SB anzunehmen, eventuelle Unwaegbarkeiten bezueglich der Beibehaltung der deutschen (das scheint jetzt aber recht wasserdicht zu sein) kommen noch dazu. Rette sich, wer kann...
  14. Eine klare Pro-EU-Stimme im UK - Lib Dems, SNP, Plaid, Gruene - sendet auf jeden Fall ein deutlicheres Signal mit erstmal unmittelbarerer Wirkung. Ich gehoere in Deutschland leider in einen Wahlkreis, in dem die AfD durchaus stark abschneiden kann, werde aber dennoch hier waehlen.
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