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Mary_Poppins2019

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  1. Ich wollte mich mal bei all denjenigen bedanken, die sich rückgemeldet haben - thank you. Es sind ja doch noch mal ganz andere Perspektiven und Meinungen als ich sie (zum Teil wohl aus verständlichen Gründen) aus meinem Familien- und Freundeskreis bekomme. Die Frage nach den Prioritäte, die du ansprichst @Nezahualpilli, ist prinzipiell die richtige Frage, die ich mir natürlich auch schon gestellt habe. Das Ding ist, dass es bei mir eine Mischung von Faktoren ist/sein muss und es nicht DIE eine absolut höchste Priorität gibt, der ich alles unterordne. Es können durchaus zwei Faktoren, die stimmen (z.B. Spaß am Job und Lebensqualität, die ich tendenziell auch recht hoch gewichten würde), in der Kombi einen anderen Faktor kompensieren. (ZB Bezahlung, die man evtl. anderswo doch besser bekommen könnte). Es muss halt "unterm Strich" passen, und keiner der auch von dir genannten Faktoren darf unter ein notwendiges Minimum rutschen. Bezüglich Kontakt zu Familie und Freunden sowie meinen "Selbstverwrklichungszielen" im im weitesten Sinne ehrenamtlichen Bereich - was ich mal grob unter dem Schlagwort "Leben außerhalb des Berufes" summieren würde - weiß ich halt selbst gerade nicht genau, inwieweit da diese Minimum-Schwelle unterschritten wird, weil da eben auch Zeit (ein paar Aufgaben abschließen bzw. in gute Hände geben) eine Rolle spielt. Vielleicht stört(e) mich auch deswegen diese Hast so. Hm. Inzwischen muss ich allerdings sagen, dass diese absolute Hast für den Arbeitgeber vom Tisch ist - sie sind jetzt auf Juni als mögliches Ankunftsdatum hochgegangen (womit ich leben könnte., Brexit hin oder her. Qualifizierte Zuwanderung dürfte wohl, egal wie der Brexit aussieht, noch möglich sein, von daher mache ich mir da für die Zeit eines eventuellen Arbeitsverhältnisses keine Sorgen, und ob ich unabhängig von diesem Arbeitgeber bzw. mein ganzes Leben in UK verweilen will, ist eh eine andere Frage, die ich zugegebenmaßen für mich momentan eher mit nein beantworte). Allerdings kam nun auch die klare Ansage (das habe ich natürlich auch schon vorher gefragt, aber bislang war da keine konkrete Antwort zu erhalten), dass ich nicht weiterbeschäftigt bleiben kann, wenn ich mich gegen den Umzug entscheide, weil es die Firma dann nicht (mehr) tragen kann mit Payroll services usw. Also quasi all in or out. Das gibt der ganzen Sache jetzt natürlich noch einmal eine neue Dimension und verlagert ein Stück weit auch die Fragestellung. Hm. Da hab ich jetzt noch einiges nachzudenken und in diesem Forum zu stöbern, bevor ich dem AG eine Rückmeldung gebe. Wie gesagt - euch erstmal nochmal danke.
  2. Hello everyone, da ich gerade hin- und hergerissen bin, erhoffe ich mir , ganz frisch registriert, hier in paar Meinungen, die mir vielleicht für meine Entscheidung neuen Input liefern :). Folgende Situation: bin seit ziemlich genau einem Jahr bei einem britischen Arbeitgeber angestellt, habe bislang aber weitgehend im Homeoffice von Deutschland aus gearbeitet (mit regelmäßigen Besuchen an unserem Firmensitz in London). Besteuerung, Sozialversicherung - all dies läuft dank eines von meinem Arbeitgeber beauftragten britischen Dienstleister für payroll services so, als wäre ich bei einem deutschen Unternehmen angestellt. Nun wurde mir (natürlich auch im Zusammenhang mit dem No-Deal-Brexit-Gespenst) angeboten, gegen eine Gehaltserhöhung (wie substantiell die sein wird, ist die andere Frage...) nach London umzuziehen, und zwar bitte so, dass ich Ende März da bin. Aus rein beruflicher Sicht würde sowohl für den AG als auch mich durchaus einiges für diesen Wechsel sprechen (ich bin dann vor Ort, und habe dadurch nicht nur mehr Kontakt zum Team, sondern kann auch ein paar Aufgaben übernehmen, die aktuell nur eingeschränkt übernommen werden können, wenn ich halt gerade da bin) und grundsätzlich gibt es von den typischen Hindernissen keine: keine Sprachbarriere, ich bin Single, habe während des Studiums bereits im Ausland (wenn auch nicht in UK) gelebt usw.. Geld ist durchaus an issue (London ist halt schon schweineteuer, wenn man kein Großverdiener ist), ließe sich aber vermutlich lösen, zumal mir mein Job insgesamt sehr Spaß macht. Ich habe mir allerdings eigentlich bereits seit ich den Job angefangen habe geschworen, keine Entscheidung hinsichtlich eines etwaigen Umzugs zu unserem Hauptsitz zu treffen, bevor klar ist, wie geordnet oder auch ungeordnet der Brexit abläuft. (Damals stand die Möglichkeit, in London zu arbeiten, zwar nur eher theoretisch im Raum, aber da von Freunden öfter die Frage kam, wieso ich ich denn nicht dort arbeite, wurde ich regelmäßig mit diesem Gedanken konfrontiert) Auch als die Umzugs-Option nun kürzlich konkreter wurde, blieb meine Grundüberzeugung "keine Entscheidung vor März 2019" bestehen, zumal es mir auch mit Blick auf einige andere Verpflichtungen meinerseits hier in Deutschland (Ehrenamt usw.), nicht realistisch und teilweise auch nicht fair erscheint, vor August oder September diesen Jahres diesen Schritt zu tun. Mein Arbeitgeber hat nun aber heute noch einmal sehr klar gemacht, dass sie das ganze gerne bis März durch hätten und bietet sogar eine Kostenübernahme für Ausgaben an, die durch die Kurzfristigkeit notwendig werden (Übernahme der Miete im April, da ich meine Wohnung ja nicht mehr rechtzeitig kündigen kann, Umzugskosten, u.U. Flugkosten zu bereits zugesagten Terminen in Deutschland usw.) Joa, und nun stecke ich ein wenig im Dilemma :/ Mein Bauchgefühl sagt mir ehrlich gesagt, dass ich eine derart große Entscheidung nicht so überhastet treffen mag, egal wie sehr mich mein Arbeitgeber unterstützt und ich würde das Ganze am liebsten im Mai oder Juni noch einmal mit möglichen Umzugstermin im August oder September neu beleuchten, wenn mehr Klarheit herrscht. Meine Eltern und Freunde sehen das genauso, aber die haben alle von der konkreten Situation "als Deutscher in UK" keine first-hand-experience. Meine (britischen) Kollegen sagen, wenn ich sie mit meinen Sorgen konfrontiere, dass mein AG mich "whatever happens" auf jeden Fall nach Kräften unterstützen wird (woran ich nicht mal zweifle). Andere Kollegen in meiner Lage gibt es leider nicht, da ich in unserem kleinen Unternehmen aktuell die einzige im Homeoffice außerhalb UK bin. Daher: Gibt es hier jemand, der mir mit einem wie auch immer immer gearteten "informed judgment" aushelfen könnte oder mir einfach eine weitere Meinung aus Sicht von jemanden, der den Schritt bereits gemacht hat oder gar in einer ähnlichen Situation ist, bieten könnte? Every input is helpful and much appreciated :) (Ich habe hier im Forum auch schon ein wenig gestöbert, aber nicht unbedingt was passendes gefunden. Wenn es um "brexitbedingt zu forcierenden Umzug nach UK" geht, ist die Konstellation für die meisten halt doch die, dass sie einen Partner haben, der in UK lebt, und gerade das ist bei mir ja nicht der Fall.) Danke im Voraus und thank you in advance :)
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