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Bergkristall

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  1. Ähh Osmachar, warst du auf meiner Schule? Hört sich fast so an ... Nicht zu vergessen: enge Oberteile aus Samt sowie ganz billige chinesische Schuhe aus Samt mit Riemchen (Farben: schwarz, weinrot, dunkelgrün). Und Blusen mit Blümchen, sowie Satin-Westen. Cord- bzw. Samt-Blazer, Dachdeckerschuhe, Doc Martens. Rollkragenpullis en masse, Converse (= Chucks). Wintermäntel mit Holzknöpfen (Dufflecoats??? s. auch Film "Club der toten Dichter") T-Shirts nur in XXL, Schminken war eine zeitlang verboten (also bei den Ökos), absolutes no no war Rouge, wurde gleichgesetzt mit "Prostituierte". Die Jungs trugen fast alle die Haare halblang wie Kurt Cobain. Ich erinnere mich noch an stundenlange Diskussionen über den grünen Punkt (Mülltrennung). Zu McDonalds durfte man eine zeitlang auch nicht gehen, wegen den Ureinwohnern in Brasilien.
  2. [quote author=osmachar link=topic=25940.msg267249#msg267249 date=1222938657] Also erstmal ist UK nicht gleich London.  Warum begreigfen das die Leute nicht endlich![/quote] Ich habe sowohl innerhalb von London gelebt als auch außerhalb, ich denke ich hab den Unterschied durchaus begriffen. Vermüllt und kriminalitätsbelastet war es in beiden fällen. Und der Häuserstandard ist außerhalb Londons auch nicht besser. Für 2 Neuankömmlinge in UK ist es sicher nicht so einfach einen Job außerhalb von London zu bekommen. Es fehlt die berühmte UK experience, und da sind sie in London sicher toleranter als irgendwo in den Highlands. Erste Anlaufstelle rein jobtechnisch wird also sicher London oder eine andere britische, vermüllte, crime-ridden Großstadt sein. Und da ein Umzug mit Familie aufwändiger ist als wenn man allein unterwegs ist, werden sie da sicher erst mal eine Weile bleiben.
  3. [quote author=rob link=topic=25940.msg267170#msg267170 date=1222878045] Diese scheint definitiv die krasse Meinung eines enttäuschten Jane Austin Fans zu sein [/quote] Nee, das ist eher die Meinung eines Menschen, der Wert auf einen guten Lebensstandard legt. Außerdem bist du als Au Pair hier Rob, hast also nicht wirklich Ahnung vom alltäglichen Überlebenskampf in UK. War hier vor vielen Jahren auch mal Au Pair, da sieht das alles noch viel rosiger aus als wenn man einen wirklichen Job hat und eine eigene Wohnung. Ich vermute du bist auch noch nicht ernsthaft krank hier geworden, kannst das Gesundheitssystem also nicht wirklich beurteilen. Ich schon. Wenn man Anfang 20 ist hat man auch nicht die gleichen Ansprüche wie jemand der 10 Jahre mehr auf dem Buckel hat. Mit Anfang 20 gehts einem mormalerweise mehr ums Partymachen, alles andere ist dann nicht sooo wichtig, aus dem Alter bin ich jedoch raus. Und wer seine Familie nach London bringen will, der muss sich noch um ganz andere Kriterien kümmern als du oder ich und das ganze viel besser planen und möglichst alle Eventualitäten berücksichtigen. Daher ist das schon ganz gut das Lübenbeck hier mehrere Meinungen zu hören bekommt und nicht nur die von einem jungen Burschen, der noch ein bisschen grün ist hinter den Ohren. 
  4. Mir persönlich wäre der Begriff "versagen" in Bezug auf meine Rückkehr gar nicht in den Sinn gekommen, wenn nicht eine Bekannte von mir mich ganz melodramatisch gefragt hätte wie ich mich jetzt fühle, nachdem ich in UK "[u]gescheitert[/u]" sei.    Das Gefühl der Vorfreude, als ich wusste das ich nach D zurückgehe und die grenzenlose Erleichterung, als ich endlich da war, hat alles, was da sonst noch sein könnte, überlagert und anderen Gefühlen keinen Raum gelassen. Dieser Zustand hat sich bis jetzt, also Monate später, gehalten. Hinzu kommt das ich beruflich jetzt viel besser dastehe als vor meiner UK Episode. Ich glaube solche Äußerungen kömmen echt nur von mißgünstigen, kleinlichen Menschen mit einem giftigen Dorn in ihren verschrumpelten Herzen. Das muss man durchschauen und an sich abperlen lassen.
  5. [quote author=luebenbeck link=topic=25940.msg264054#msg264054 date=1221493984] leider hab ich es verabsäumt, gleich nach der matura nach london zu gehen. ebenso nach meiner ausbildung zur volksschullehrerin. mittlerweile hab ich 2 kinder, bin verheiratet und seit 6 jahren mindestens 1 mal pro jahr in london. mein lebenstraum ist, dorthin auszuwandern. mir kommt vor, hier lese ich immer nur von menschen, die etwas gehobenere berufliche richtungen eingeschlagen haben. mich würde wirklich interessieren, wie man mit "otto-normalverdiener" jobs in london so lebt. wie gesagt, ich bin lehrerin. was macht ihr alle so und wie lebt ihr? [/quote] Nach London mit Kindern auszuwandern würde ich niemandem raten dem es in seiner Heimat gut geht. Der Traum kann da ganz schnell zum Alptraum werden. Ich (alleinstehend, ohne Kinder) habe es in UK nicht mehr ausgehalten u. bin wieder nach D gezogen und ich bin heilfroh das ich das getan hab. Ich habe regelmäßig Kontakt zu meinen dt. Freunden die immer noch in UK leben und höre ständig dieselben Horrorstories von Kriminalität und Wohnungsproblemen die ich selber auch erlebt habe. Rückblickend kann ich echt nicht mehr sagen wie ich das so lange durchgehalten habe. Wir befinden uns mitten in einer Rezession, das ist der denkbar schlechteste Zeitpunkt um in das unorganisierte, vermüllte, und von Kriminalität gebeutelte Großbritannien zu ziehen. Von der medizinischen Mangelversorgung, die ich am eigenen Leib spüren durfte, ganz zu schweigen. Vor 10, 15 Jahren wär das vielleicht noch gegangen, aber seitdem ist UK auf dem Abwärtstrip. Lübenbeck, ich rate dir dringend ab dich da in was reinzusteigern, v. a. wenn dein Partner nicht hinter dir steht. In England zu leben ist was ganz anderes als mal einen Jane Austen Film im Kino zu sehen oder über den Camden Markt zu spazieren. Selbst als Au Pair hat man die volle Dosis noch nicht abbekommen, denn da lebt man meist bei einer wohlhabenden Familie in guter Gegend und muss sich nicht mit Landlords und dodgy neighbours rumschlagen. Ich habe in meiner England Zeit zwei Lehrerinnen kennengelernt, die eine kam aus Spanien, die andere aus der Karibik. Die Spanierin hat sich irgendwann für einen Job im Callcenter entschieden weil sie so fertig vom Unterrichten der respektlosen Gören war. Das Mädel aus der Karibik war auch völlig desillusioniert und hat sich ernsthaft mit dem Gedanken beschäftigt wieder heimzufliegen. Klar, man kann auch Glück haben, aber aller Wahrscheinlichkeit nach wird das Leben in London eher einen Abstieg für euch bedeuten als einen Aufstieg. Schau also lieber weiter Jane Austen Filme udn träume aus der sicheren Entfernung!
  6. Komisch nur das ich vom Londoner Trinkwasser immer so krasse Bauchschmerzen bekommen habe das ich komplett auf bottled water umsteigen musste. Schlagartig haben die Bauchschmerzen dann aufgehört. Außerdem waren auf dem Wasser in unserem Haus immer so komische bunte Schlieren. Vielleicht lag es auch an defekten Leitungen/Tank. Aber was nützt es einem wenn das Wasser angeblich gut ist aber die Häuser so marode sind das das Wasser in schlechter Qualität beim Konsumenten ankommt?
  7. CvC, die Antwort lautet "ja". Aber nicht nur in UK sondern weltweit, wobei vorraussichtlich besonders die Industrienationen  von den dramatischen Auswirkungen des Geldcrashs betroffen sein werden. Die (absehbaren) Ursachen werden im Buch "Der Crash kommt" von Max Otte (http://www.amazon.de/Crash-kommt-Weltwirtschaftskrise-darauf-vorbereiten/dp/3548369758/ref=pd_sbs_b_17) erklärt. Das Buch gibt auch Tipps wie man seine eigenen Finanzen in Ordnung bringen kann um den Crash abzumildern und es ist zur Zeit auf Platz 5 der Handelsblatt-Bestsellerliste (s. http://www.handelsblatt-shop.com/128/pid/729/5__6__Der_Crash_kommt.htm). Aber man braucht eigentlich "nur" Soll und Haben aller Länder dieser Erde zusammenzurechnen um zum Schluss zu kommen das im Moment unser Geld "Spielgeld" wie bei Monopoly ist. Schön bunt, aber leider nur Phantasie/Luft/Seifenblasen dahinter und keine tatsächlichen Güter/Rohstoffe etc. Wer sich auf eine eventuelle Nahrungsmittelkrise vorbereiten will sollte sich vielleicht mal "Gold & Silber kann man nicht essen" von Gerhard Spannbauer reinziehen: http://www.amazon.de/gp/product/3000236635/ref=cm_cr_pr_product_top Bevor ich's vergesse: Wenn die westliche Economy so richtig am Boden liegt, es zu Hunger, Unruhen, Plünderung, Kriegen kommt, wird das alte Wirtschaftssystem komplett abgeschafft und durch ein Neues ersetzt. Dann fangen wir wieder bei Null an, alle Schulden sind getilgt worden und die Leute denken: Hey supi, die neue Weltordnung ist doch echt der Hit! Nachteil: Wir können ohne implantierten Chip nicht mehr einkaufen gehen und wir werden (zu unserer eigenen Sicherheit natürlich) Totalüberwacht. Wie eine Herde Rindvieh. Und wer aufmuckt wird getasert. Muahaharharharhaaaaaaaaaaaaa. 
  8. Hallo Kirsten75, dieses Buch gibt Frauen tolle Infos zur persönlichen Sicherheit in allen Lebenslagen, Stalking wird auch behandelt: http://www.amazon.co.uk/Girls-Gotta-Do-What-Complete/dp/1405067225/ref=sr_1_10?ie=UTF8&s=books&qid=1209266564&sr=8-10 Hier gibt's Infos zum Einbruchschutz u. Verhaltensweisen bei versuchter Vergewaltigung: http://www.polizei-beratung.de/vorbeugung/ Außerdem sagst du das deine Schwester ein Profil beim StudiVerzeichnis hat (ist die dt. Version von Facebook, welches manchmal auch scherzhaft Stalkerbook, stalker.net etc. genannt wird, hierzu: http://r4nd0mn3ss.tripod.com/facebook.html). Solche Websites machen es Tätern einfach sich ein geeignetes Opfer auszusuchen. Ich persönlich kenne einige Leute auf facebook u. bin teils echt erstaunt was die so für persönliche Infos öffentlich preisgeben. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen das ein selbstbewusstes Auftreten in konkreten Gefahrensituationen Wunder wirkt. Ein Selbstverteidigungskurs macht deine Schwester nicht zu Buffy oder Xena, aber er wird ihr Selbstbewusstsein, ihre Wachsamkeit, Reaktionsschnelligkeit sowie Handlungsfähigkeit stärken.
  9. Ich habe gehört das in D über ein bedingungsloses Grundeinkommen diskutiert wurde/wird: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/21/21221/1.html http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,386396,00.html http://www.wdr.de/themen/politik/1/grundeinkommen/inhalt.jhtml http://www.der-unterschichtler.de/Der-Unterschichtler/Ideen.html; http://www.unternimm-die-zukunft.de/index.php?id=56. Es hört sich fast zu schön an um wahr zu sein. Es spricht sicher einiges dafür, rechnerisch soll es sogar weniger kosten als die verwaltete Armut/Arbeitslosgkeit durch die vielen Ämter. Einige Unternehmer (z. B. der dm-Drogeriemarkt-Gründer) und auch Politiker sind wohl auch dafür. Was haltet ihr denn davon?     
  10. [quote author=stonki link=topic=20116.msg214119#msg214119 date=1198331095] Dann schnapp Dir am besten noch Castello aka Fruitcake aka zig andere Nicks und die anderen 5-10 User, die dieses Forum furchtbar scheisse finden [/quote] Wann soll ich denn bitteschön gesagt haben das ich das Forum "furchtbar scheisse" finde?  [quote author=stonki link=topic=20116.msg214119#msg214119 date=1198331095] Ansonsten: Was meinst Du eigentlich was das hier ist ? DIL ist ein Forum (gebetsmuehlenartig wiederhol') fuer die (bitte alle im Chor): "Deutschsprachige Community in London und UK." Dann kommst Du mit irgendeinem [s]durchgeknallten[/s] Ami Politiker, der nichts, aber auch wirklich nichts mit unserem Forum in irgendeiner Weise zu tun hast [/quote] Ich zitiere hier mal twenty3 (s. http://www.deutsche-in-london.net/forum/index.php/topic,20561.0.html), denn besser könnte ich es auch nicht ausdrücken: "Der Link wurde wahrscheinlich auch nicht ohne Grund in der Rubrik "Dies & Das" gepostet, welches zu sonstiges gehört. Hätte er was mit dem Essen UK zu tun, wäre der Thread in der Rubrik "Essen" gelandet, was wiederum zu "Leben in GB" gehört. Eigentlich ein einfaches System, oder? Wenn du nun so darauf achtest, dass jeder Thread etwas mit dem UK zu tun hat, dann frage ich mich wieso ich in keinem anderen Thread in der Rubrik einen "Das hat aber jetzt nix mit dem Leben in UK zu tun"-Post von dir sehe.  " [quote author=stonki link=topic=20116.msg214119#msg214119 date=1198331095]Geh zu "Political Incorrect", ein sicherlich gutes (sic !) Forum fuer Leute abseits des Meinungsbreies [/quote] Danke für den Hinweis, dieses Forum kannte ich noch nicht. Was meine falschen Prozent-Angaben angeht: Ich gebe zu ich hätte das vorher besser recherchieren sollen. Die Zahl die ich angegeben hatte hab ich in einer engl. TV-Sendung gehört, wo die London-Bombings diskutiert wurden. Da wurde dann wohl was Falsches gesagt. Ron Paul will aber nicht aus Angst vor radikalen Moslems die Einwanderungszahlen in die USA drastisch drosseln. Ihm geht es eher darum das Riesen-Schuldenloch Amerikas nicht noch größer zu machen (z. B. durch Sozialhilfeleistungen an v. a. mexikanische Einwanderer) und erst mal die bestehenden Probleme zu lösen.
  11. Ich arbeite im Auftrag der Regierung und versuche die ID Card durchzusetzen indem ich Hass auf Moslems mit Hilfe von manipulierten Zahlen schüre ... 
  12. ... v. a. deshalb weil sich DIL doch allgemein durch seine wissenschaftliche Genauigkeit und erlesene Diskussionskultur auszeichnet. Du meinst doch eigentlich bei Themen die du wichtig findest. Bei Themen die ich wichtig finde wird sich hier auch nicht um Genauigkeit geschert. Ui, jetzt haste mir (dem offiziellen Sprachrohr Satans, psst) aber eine ORDENTLICHE Silberkugel verpasst.
  13. Tja, die Wahrheit ist schwer zu ertragen. Aber: "There is a great deal of pain in life and perhaps the only pain that can be avoided is the pain that comes from trying ro avoid pain." R. D. Laing
  14. Pls update your english idoms: http://en.wikipedia.org/wiki/Elephant_in_the_room
  15. [quote author=Kaffee link=topic=20116.msg214067#msg214067 date=1198247662] Aber sach ma Becky, Du als deutsche Immigrantin in England; da wuerde ich doch etwas mehr Dankbarkeit fuer die legalen Schlupfloecher in der englischen Gesetzgebung erwarten, die dir den Aufenthalt in diesem Land ermoeglichen. [/quote] Da Immigration nach D problemlos durch ein gegenseitiges Abkommen auch für Briten möglich ist, und sie in D auf in etwa vergleichbare, wenn nicht zum Teil bessere politische, ökonomische und soziale Lebensbedingungen stoßen, hält sich meine Dankbarkeit in Grenzen. Es besteht auch ein Unterschied zwischen Immigranten, nämlich solchen die sich an die Gesetzgebung des Einwanderungslandes halten und ihre Steuern zahlen und solchen, die das eben nicht tun. 
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