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Thomson

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    Es gibt Badische und Unsymbadische...
  • Geburtstag 07.05.1974

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    Sevenoaks, Crawley, Karlsruhe

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  1. Was sind Council Tax ???

    Wer rechtlich dafuer verantwortlich ist, spielt sicher eine gewisse Rolle, aber im Fall hier ist es doch recht einfach: rausfinden, ob prinzipiell der Vermieter bis dato die council tax zahlt und auf die Mieter umlegt bzw. die Befreiung beantragt hat, oder ob das die WG-Studenten selbst waren. Und entsprechend muss man dann das alles eben absprechen und handeln.
  2. Was sind Council Tax ???

    Nur als Hinweis: Du fragst gerade in einem oeffentlichen Forum, ob Du unter Umstaenden einen Steuerbetrug begehen sollst. 1) Die WG ist primaer nur von council tax ausgenommen, wenn alle dort lebenden Personen Vollzeitstudenten sind oder eben einer der anderen Gruende fuer eine Ausnahme zutrifft. 2) Wenn der Vermieter bis dato die council tax zahlt, muss er Deinen Einzug als Nichtstudent(in) bzw. nicht fuer einen Vollrabatt qualifizierte Person normalerweise ans council melden, da es eine Aenderung der Umstaende ist. Es sei denn, Du gehst als temporaerer Gast durch (wenn Du allerdings Miete zahlst bzw. die WG Dein Hauptwohnsitz ist, ist das wohl nicht der Fall). 3) Manche councils gewaehren in solchen Faellen wie dem hier geschilderten Sonderrabatte, insbesondere wenn es jetzt schon absehbar ein zeitlich befristeter Einzug ist. Ebenso sind manche councils grosszuegig bei laenger verweilenden Gaesten. Das muss aber mit dem jeweilig zustaendigen council geklaert werden. Bei council tax waere ich vorsichtig, die Behoerden verstehen da nur bedingt Spass, wenn man wissentlich einen Betrug begeht und die Konsequenzen koennen signifikant sein. Faellt das Ganze denn auf? Keine Ahnung. Wo ich im UK gewohnt habe kamen im Haus auch mal unangekuendigt council Mitarbeiter vorbei um Discounts etc. gewisser Wohnungen im Haus zu ueberpruefen. Es ist ggf. das Risiko Deines Vermieters bzw. von Dir, und ich wuerde auf alle Faelle checken, was der Vermieter macht.
  3. UK tax auf deutsche Immobilienkonten?

    Wenn es um Steuer im UK geht, sollte man immer zunaechst drei Dinge klaeren: residence status, domicile status und ggf. auf welcher Basis, arising oder remittance, man Steuern zahlt. Denn diese Dinge haben Einfluss auf die Steuer. Guidelines, welchen Status man hat, gibt es hier. Standard Basis fuer die Steuerzahlung ist 'arising', d.h. weltweite Einkommen sind prinzipiell (sofern sie ein unteres Limit ueberschreiten) im UK anzugeben und ggf. zu versteuern, unabhaengig davon, ob sie ins UK eingefuehrt werden (bei Doppelbesteuerungsabkommen werden i.d.R. im Ausland bereits gezahlte Steuern angerechnet). Wenn man resident ist und das auslaendische Einkommen nur aus Dividenden unter £300 besteht, muss man nichts machen [1]. Hat man non-dom residence Status, dann muessen auslaendisches Einkommen und andere Gewinne bis £2000 nicht deklariert werden, sofern sie nicht nach UK eingefuehrt werden [2]. Als non-dom resident kann man auch auf remittance basis Steuren zahlen, dann nur auf Gewinne etc., die nach UK eingefuehrt werden. Allerdings verliert man hier die tax-free allowance im UK und muss auch eine Gebuehr zahlen, wenn man gewisse Jahre im UK resident war - lohnt sich wohl laengerfristig nur, wenn man sehr hohe auslaendische Einkommen hat. Ansonsten werden generell auslaendische Einkuenfte und Zinsen etc. im Prinzip eigentlich so behandelt wie inlaendische und zusammen gegen den Freibetrag gerechnet. Im Zweifelsfalle mal einen UK Steuerberater fragen. Alle Angaben ohne Gewaehr.
  4. Brexit. Wie geht´s weiter?

    Expats in the UK and EU-27 discuss effect of Brexit on healthcare, Mittwoch 18.10., ab 10:30
  5. Brexodus Rententransfer und Rentenprobleme

    Vorsicht, man muss da definieren, was genau steuerfrei ist. Zu Rentenbeginn kann man sich bis zu 25% des gesamten Funds steuerfrei auszahlen lassen als lumpsum. Diese Auszahlung, d.h., dieses Viertel des gesamten Funds, ist zu 100% steuerfrei. Danach kann man weitere Cash-Auszahlungen machen, dann sind 25% der jeweiligen Auszahlung steuerfrei, und fuer 75% der Auszahlung muss man Steuern zahlen. Etwas also zu 100% steuerfrei aus dem Pot nehmen geht nur zu Beginn der Rentenzahlung als lumpsum bis maximal ein Viertel des Funds (oder in anderen Spezialfaellen, z.B. kleiner Fund). Danach zahlt man immer auf 75% der Auszahlung Steuern. Deswegen funktioniert IrisMC's Idee eben nur bedingt.
  6. Brexodus Rententransfer und Rentenprobleme

    I see. Sorry. IrisMC ging es ja um steuerbefreiten Transfer, siehe oben. Sie wollte ja jedes Jahr 25% des Pots steuerfrei aus UK abziehen, das geht aber nicht. Daher ging ich von 'tax-free' aus. Bei nem kleinen Pot mag die Ausahlung dann noch Sinn machen, aber sich 100% mit Steuerabzug auszahlen lassen bei grossen Funds erscheint mir nicht sinnvoll.
  7. Brexodus Rententransfer und Rentenprobleme

    Bitte Nachweis fuer diese Aussage liefern. Das stimmt so meines Wissens naemlich nicht. Erstens ist es in der Regel 55 Jahre. Und zweitens gilt die 100% tax-free lumpsum Option nur fuer Funds die vor 2006 aufgesetzt wurden. Und auch dann koennen nicht alle Personen in den Genuss kommen, da viele Vertraege den Kauf von Annuities verpflichtend festgeschrieben haben. Ein Zitat von Aviva: "Around 275,000 people in the UK have pensions which would let them take a tax-free lump sum higher than 25pc of their fund, if they choose to."
  8. Brexodus Rententransfer und Rentenprobleme

    Muss mich selbst korrigieren bzw. ergaenzen: innerhalb der EU muss man nicht unbedingt in dem Land wohnen, in dem der QROPS ist. Man darf nur die EU nicht verlassen. Aendert sich das mit Brexit? Falls Du so ne Beratung mal machst, sag Bescheid, wuerde mich mal interessieren, was da so gesagt wird. Vielleicht ist Malta ja echt ne Option. Ist in der EU und hat ein Doppelbesteuerungsabkommen mit Deutschland. Malta QROPS: "No income tax if DTA with your country of residence allows it otherwise up to 35%." - sollte man mal rausfinden. Bei Rueckkehr nach D den UK pension fund in QROPS auf Malta transferieren, dann im Rentenalter von dort auszahlen lassen. Die lumpsum Option zu Beginn der Rente ist einmalig. So kannst Du an 25% des gesamten Pots kommen, ohne Steuern zu zahlen. Danach kannst Du theoretisch auch jeden Monat oder jedes Jahr gewisse Teile des Pots als Cash auszahlen lassen. Von jeder Auszahlung sind dann 25% wieder steuerfrei, auf 75% des auszuzahlenden Anteils zahlst Du aber Steuern. Siehe hier, gute Zusammenfassung in der kleinen Tabelle.
  9. Brexodus Rententransfer und Rentenprobleme

    Man muss die Versicherung nicht unbedingt weiter bedienen, man kann sie einfach stehen lassen. Sie sollte (bei guter Anlage) weiterhin wachsen, aber natuerlich nicht mehr im gleichen Umfang wie bei kontinuierlicher Einzahlung. Im Idealfall wuerde man dann eben im Rentenalter eine gewisse Privatrente aus dem UK ueberwiesen bekommen, ggf. zusaetzlich zu einer staatlichen Rente. Man kann theoretisch auch aus dem Ausland weiterhin in den englischen fund einzahlen (zumindest nach momentanem Recht), aber ob man Steuervorteile geniesst, ist eine andere Frage. Oder man versucht eben, den fund zu transferieren. Problem bei vorzeitigem Abzug aus UK ist ggf. Steuernachzahlung und, je nachdem, wie der pension fund angelegt ist, eben auch Verwaltungsgebuehren - ob das dann besser ist als den fund momentan einfach stehen zu lassen ist sicher ein wenig Spekulation. Groesstes Problem momentan (und ein groesses Problem generell) ist wohl die Waehrungsschwankung. Gegenueber der Zeit vor dem Referendum hat der fund ja betraechtlich an Wert verloren, wenn man ihn nun ins Euroland transferiert. Das ist, wie ich ja schon an anderer Stelle schrieb, nicht sooo einfach - und obige Beitraege scheinen das ja (leider) zu bestaetigen. Auch muss man aufpassen - man sollte nach einem Transfer mind. 5 Jahre in besagtem Land wohnen, wo der QROPS ist, sonst koennen Steuernachzahlungen anfallen. Und der auslaendische QROPS ist verpflichtet, 10 Jahre lang nach Transfer Meldung an HMRC zu machen. Wer ueber 50 ist, kann sich ja mal fuer ein Beratungsgespraech registrieren. Ob man dafuer in Frage kommt und wie das geht, findet man hier: https://www.pensionwise.gov.uk/en @essexman: Mit Doppelbesteuerung hast Du glaube ich recht, aber ein Punkt ist z.B. auch der Anstieg der staatlichen Rente (okay, das ist vermutlich eh nicht viel aber dennoch)... Momentan wuerde die UK-gezahlte Rente jaehrlich angepasst, wenn man in der EU wohnt. Aber wie das nach Brexit aussieht, ist nicht klar. Es gibt schon viel Unsicherheit. @IrisMC: Was meinst Du mit den 25% pro Jahr auszahlen? Das habe ich nicht verstanden.
  10. Certificate of tax position

    Im konkreten Fall halte ich es auch fuer unwahrscheinlich, dass der neue Infoaustausch da der Grund ist. Aber es gibt ihn, und in Zukunft wird es auslaendische Einkommen wohl etwas transparenter fuer die Behoerden machen. Wenn der Brief, der erhalten wurde, in etwas so anfaengt... "If you have money or other assets abroad, you could owe tax in the UK. Things are changing – the tax world is becoming more transparent - HM Revenue and Customs (HMRC) is getting tougher on those not paying the right amount of tax across their offshore tax affairs. - From 2016, HMRC is getting new financial information about our customers from more than 100 jurisdictions, including details about overseas accounts, structures, trusts, and investments. - HMRC is already using information, supplied by overseas banks, insurers, and wealth and assets managers, to identify the minority who are not paying what they owe."... und so weiter, dann ist das ein Standardbrief von HRMC. Ich glaube, ich hatte das schon mal geschrieben, anscheinend wurden alle UK Steuerberater/Accountants angehalten, jenen Brief an ihre Kunden zu schicken, und HMRC verschickt auch welche direkt. Das ist lediglich Info (lies: Einschuechterung oder Fishing). Wenn man auf eine Anfrage antwortet und (wahrheitsgemaess) sagt, keine Konten im bzw. Einkuenfte aus dem Ausland zu haben, ist die Sache normalerweise erledigt (ausser HMRC hat tatsaechlich gegenteilige Info). Ich habe im UK nach Rueckzug beantragt, kein tax assessment mehr einreichen zu muessen, das wurde auch ohne groessere Probleme akzeptiert, mit dem gleichen Hinweis "wenn sich etwas aendern wuerde, muesse ich es ihnen mitteilen", wie von Marianne angegeben.
  11. Certificate of tax position

    Das hat ja damit nichts zu tun. Es gibt etliche GB-Buerger, die Geldanlagen im Ausland haben (und darunter - nicht auf Dich bezogen, also nicht falsch verstehen - sicher auch einige schwarze Schafe, die den Gewinn bzw. das Einkommen nicht deklarieren und dadurch Steuern sparen). Warum wurdest Du angeschrieben? Da kann es mehrere Moeglichkeiten geben. Laut meinem Steuerberater werden jedes Jahr schlicht einige Prozent der Steuersachen auf Korrektheit bzw. Plausibilitaet ueberprueft (deswegen sollte man steuerlich relevante Unterlagen ja mehrere Jahre aufheben). Oder Du hattest im vergangenen Steuerjahr deutliche Unterschiede zu anderen Jahren zuvor und das wurde geflaggt. Oder, wie ich im Forum auch schon schrieb, mittlerweile tauschen viele Laender Daten zu Investitionen und Assets (darunter fallen auch einfache Bankkonten) in anderen Laendern aus und da ist etwas aufgetaucht (vielleicht hast Du ja doch noch ein Bankkonto in D oder woanders). Der erste automatische Informationsaustausch ueber Finanzkonten fand uebrigens am 30. September 2017 statt. In D mussten z.B. alle Banken bis Ende Juli 2017 Daten an das Bundeszentralamt fuer Steuern schicken. Oder, und das ist vermutlich das Wahrscheinlichste, there was a glitch in the matrix...
  12. Brexit. Wie geht´s weiter?

    Nein, sie wollen NAFTA neu verhandeln (mit besseren Konditionen fuer die USA), nicht abschaffen. Genau wie das Klimaabkommen, ggf. den Iran-Deal, usw. Die komplette Freizuegigkeit in der EU ist ja nach den Erklaerungen von London1 doch was deutlich anderes als die leicht bevorzugte Behandlung gegenseitiger Arbeitnehmer unter NAFTA. Ausserdem, und das ist ein grosser Punkt, ist das UK doch auch gegen die politische Union und das Abgeben von Entscheidungsgewalt nach Europa. Das ist bei NAFTA soweit ich sehen kann nicht gegeben, insofern UK sicher deutlich besser gelegen. Der Schritt macht aber generell fuer mich auch nicht wirklich viel Sinn.
  13. Brexit. Wie geht´s weiter?

    Wieso? NAFTA beinhaltet einen Abbau von Zoellen und Handelsbeschraenkungen fuer gewerbliche Gueter, Dienstleistungen und Kapital. Nicht aber fuer Arbeitskraefte.
  14. Suche ggf. per google nach "UK parcel forwarding service" - privat ist sicher billiger, aber wenn sich niemand findet, ist ansonsten so ein Forwarding immer noch billiger als Reisen.
  15. Welche Nummer ist Mobil und welche Festnetz ?

    Ich nehme an es geht um Deutschland, da in England Mobilnummern mit 07 starten und daher keine der beiden Nummern eine Mobilnummer ist. In Deutschland ist die 0170 Nummer eine Mobilnummer, die 05130 eine Festnetznummer im Grossraum Hannover. Google sollte das auch klaeren koennen mit weiteren Details. PS: Ein Thread starten reicht, es muessen nicht vier sein.
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