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London1

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  1. Wahlen in Oesterreich

    Ich halte von der FPOe auch nichts, und noch weniger von dem verstorbenen Haider und seiner Primitiv-Demagogerie. Ich denke, gerade als Deutscher sollte man nicht in Oestereich irgendwas auf diese Art kritisieren. Dies wenn ich in Deutschland an Filbinger denke, oder wieviele Leute mit NS Vergangenheit in der Nachkriegszeit im hessischen Landtag hockten, oder beim Bundeskiminalamt in Wiesbaden taetig waren, da wird mir als Oesterreicher leider anders. Und dan diese laecherlichen Rechtsprozesse gegen ehemalige Nazis, denen im Lebensalter von 90 Jahren erst der Prozess gemacht wird und wo man sich fragt, warum man so lange gewartet hat, - die Beweise kommen ja in solchen Faellen auch nicht seit gestern. Oder auch div. Skandale aus der rechten Ecke in der Bundeswehr. Mag sein, dass so Manchem diese Meinung nicht passt. Die Gruenen und Pilz, darauf kann Oesterreich gerne verzichten. Kern wird meines Erachtens nach der Silberstein-Affaere nach der Wahl zuruecktreten, - und vielleicht ist dann die SPOe ein Regierungspartner fuer Kurz? Und, wenn Du wissen willst, was "Rechts" ist, dann schau nicht was die FPOe in Sachen Einwanderung in Oesterreich will, vergleiche mit anderen Laendern, etwa die aktuelle USA, oder wie strikt Australien das Thema Einwanderung handhabt, und dann reden wir weiter.
  2. Brexit. Wie geht´s weiter?

    Also, ich lebte in UK mal komplett ohne Council Tax zu zahlen. Dies lag am Wohnverhaeltnis oder dem mangelnden Mietvertrag. Ich hatte nur ein WG Zimmer, ohne Vertrag, Bargeld auf die Hand, gegen Unterschrift, Monat fuer Monat, Ein solches Vorgehen ist komplett legal, im Rahmen des Room To Let Scheme in UK. Es gibt sicher genug Andere die das so gemacht hatten. Einzig was ich habe sind div. P60 aus dieser Zeit, Dokumente des HMRC und das eine oder andere Schreiben vom NHS, sowie einen Auszug aus dem Electoral Register.
  3. Brexit. Wie geht´s weiter?

    Nur, als Beispiel: Heute gehen wir in die 4. Runde der NAFTA Verhandlungen, oder eben "Neuverhandlungen", auf Wunsch von Donald Trump. Die Gespraeche verlaufen aehnlich "freudig", wie die Brexit Verhandlungen, allerdings ist mir jeder Zeitrahmen in Form von Deadline unbekannt. Justin Trudeau will durch nettes reden diplomatisch vom Thema ablenken, redet mit Ivanka ueber empowerment of women, und anderen liberalen Klassikern. :-) Eine der wenigen Faehigkeiten die Justin hat, "nett reden" und "diplomatisch und sympatisch auftreten". Die Trump Regierung hat Bombardier mit saftigen Steuern gedroht, es geht um satte 200%, um die C-Series vom US Markt zu draengen, Canada will militaerische Auftraege vergeben, aber im Gegenzu zu den derzeiten US-Gebaerden diese Auftraege nicht an US Firmen vergeben. Soll es so zugehen, unter NAFTA Partnern? UK muesste sich da leider auf eine aehnliche Gebahrung einstellen, sollte UK theoretisch mal NAFTA Mitglied sein, und dort die Direktive heist "Amerika zuerst". Interessanterweise scheinen die TN Visas bei den "Neuverhandlungen" nicht auf der Agenda zu stehen, oder auch "derzeit noch nicht?" Canada ist ja bekannterweise ein "sehr boeses Land" und Canadier nehmen via TN Visas US Amerikanern Jobs weg..... :-) Wie wuerde UK reagieren wollen, wenn Trump's USA die Briten als "boese" bezichtigt, und das Briten den US Amerikanern Jobs wegnehmen wuerden, via TN Visas? In der EU ist jeder mehr oder weniger gleichwertiger Partner. Abgesehen davon sehe ich eine NAFTA Mitgliedschaft von UK etwas zwischen Traumtaenzerei, und erst in 10 Jahren implementierbar. Zu diesem Zeitpunkt ist der Blonde mit dem Sturmscheitel nichtmehr im Office, oder unter der Erde, und die Welt sieht anders aus.
  4. Brexit. Wie geht´s weiter?

    Trump's Gnaden und NAFTA sieht man ja in Canada ganz deutlich, was den aktuellen Fall zwischen Boeing und Bombardier speiziell die Bombardier C Series betrifft. Seitens der USA hat man sich hier zu 200% Zoll entschlossen, was man hier in Canada ( diplomatisch ausgedrueckt ) nicht so gerne hinnehmen will. Zudem sei gesagt dass die C Series gegen kein Flugzeug von Boeing in Wettbewerb tritt, die C Series ist deutlich kleiner und kann mit der Boeing 737 nicht verglichen werden. So will man seitens USA Bombardier aus ihrem Markt herausdraengen, natuerlich wird dies Bombardier Arbeitsplaetze kosten. Abgesehen davon gab es letztens zwischen Canada und USA immer wieder Handelsstreitigkeiten und "Meinungsverschiedenheiten unter Freunden und Nachbarn", entweder ging's um Milchprodukte, dann wieder um Softwood Lumber Industrie. Zwei EU Laender haben diese Art von Streitereien nicht und auch kann einer nicht als Grosser-Bruder-Uebermacht auftreten und einseitig Dinge verlangen, die der Andere mittragen muss. Kleines Details am Rande: Bombardier beschaeftigt fast 5000 Mitarbeiter im nordirischen Belfast in einem Assembly Plant, in jenem Teil von UK, welcher via DUP und Arlene Foster die Regierung mit May's Conservatives erst ermoeglicht. Draengt man Bombardier aus dem Markt, kostet das Jobs, und dies duerfte man in Belfast spueren. Soll heissen: NAFTA und UK waere sicher kein grosser und rechtssicherer und wirtschaftlich stabiler Vorteil fuer UK, insbs. wenn die USA mit Haerte ihre Wirtschaftsinteressen durchsetzen will. Oder sagen wir so: NAFTA waere fuer UK kein Ersatz der EU, sonderen "etwas Anderes" zur EU. In der EU heist es zumindest nicht "Deutschland zuerst" oder "Frankreich zuerst", oder auch irgendein anderes Land "zuerst". So uebel ist die EU nicht drann...
  5. Brexit. Wie geht´s weiter?

    Nicht ganz korrekt. Kreuzberger sowie ich haben heute schon "bevorzugte" Aufenthalts und Arbeitsmoeglichkeiten in den USA, im Rahmen von NAFTA, da wir beide Canadische Staatsbuerger sind. Konkret geht es um die TN Visas im Rahmen von NAFTA. Ob man ein TN Visa allerdings mit dem Adjektiv "bevorzugt" versehen kann, ist eine andere Frage. Allerdings sind diese Visas alle "non Immigrant" also temporary. Klassisches Gastarbeiterprogramm, also eben Gast. Sollte die Regelung weiter bestehen, koennte dies dann auch bei UK gelten. Trump will allerdings NAFTA neu verhandeln, was dabei rauskommt weis man genauso wenig wie beim Brexit. Demnach wuerde ich mich auf das TN Visa nicht verlassen.
  6. Brexit. Wie geht´s weiter?

    Waere ein kraeftiger vernuenftiger Fluegel, wuerde man auf den Umzug diverser Firmen auch bereits reagieren. Demnach sehe ich seitens der Politik in UK wenig Vernunft. https://www.reuters.com/article/us-britain-eu-morgan-stanley/morgan-stanley-chooses-frankfurt-as-eu-hub-post-brexit-source-idUSKBN1A41S3 Auch die Forderung die offenen Rechnungen fuer Dinge, wo man selbst mitbestimmt hat, nicht zahlen zu wollen, und dennoch gehen zu wollen, halte ich fuer unvernuenftig. Zudem gibt es in der EU viele Laender, und nicht jedes Land hat die gleichen Interesse, wie die Industrie in Deutschland. Demnach hast Du seitens dem Rest der EU viele Entscheidungstraeger. In der May-Regierung scheint man dies nicht sehen zu wollen, deren Vorstellung ist, dass die EU schon nachgeben wird, denn sie will ja weiterhin mit uns Business machen. Ja der Rest EU will mit UK Business machen, jedes Land unterschiedlich stark, nur hat man in der Rest EU mehrere Meinungen. Da geht das nicht so leicht schon rein aus rechtlicher Sichtweise, dass man bisherige bindende Vereinbarungen umgeht. Gibt Deutschland in den Brexit Verhandlungen dem Wunsch der May-Regierung nach, aber den Polen oder den Slowaken passt das nicht, kommt man nicht weiter. Zeit vergeht, und der Hard - Brexit ist rasch da. Ein Land das vom Brexit besonders betroffen sein wird, ist die Republik Irland. Irland muesste mit UK dann zu WTO Bedingungen Handel treiben mit allen Steuern und Zoellen die dazugehoeren. Vielen ist dies heute nicht bewusst und wollen davon bisher nichts wissen.
  7. Brexit. Wie geht´s weiter?

    http://www.bbc.com/news/uk-politics-41546701 Ich denke, hier wird nochmal deutlich, dass ein Hard Brexit Realitaet werden koennte. Ich nehme die May-Regierung immer mehr welt- und realitaetsfremd wahr. Das Verhalten wirkt schon fast, wie damals London gegenueber Nazi-Deutschland, nur heute reden wir ueber London gegenueber einem gemeinsamen Europa. Wir haben heute 2017, aber nicht 1937. Bei der Einstellung die May an den Tag legt, bin ich ueberrascht, dass UK nicht bereits seine Botschaften in EU Laendern geschlossen hat....
  8. Brexit. Wie geht´s weiter?

    Da geht es bei Non-Briten aber selbst bei Briten, die UK verlassen haben, um sich anderswo in der EU niederzulassen, um andere wichtige Dinge, zum Beispiel um die Firmenrente oder sonstige Privatpensionen. Kann man dieses Finanzprodukt nach Verlassen von UK, und UK ausserhalb der EU, noch beziehen, oder in diese einzahlen? - und dies ohne irgendwelchen Steuern und Gebuehren? Und welchen Wertverfall wird es bauf Grund von Brexit geben? Es ist weniger die Komplexitaet des Brexit, aber viel mehr der Wertverfall bei Finanzprodukten mit welchem ich rechnen muss, auch wenn man nichtmehr im Lande ist.
  9. Brexit. Wie geht´s weiter?

    Die Leadership ist nirgendwo. May hat sie nicht, die letzte Wahl stellte sie schlechter da, als zuvor, zudem muss sie mit der DUP arbeiten. May wird auch den Job nichtmehr lange machen. Das Grausame darann ist, dass moegliche Nachfolger etwa Rees-Mogg oder Boris die noch uebleren Leute sind. Leider muss man sich beim Brexit auf das Schlimmste gefasst machen und die Wahrscheinlichkeit des Hard Brexit kommt immer staerker.
  10. Croydon

    Ich kenne Croydon auch nur als negative und grauenvolle Ecke mit teilweise ueblem Publikum. Auch muss ich aber sagen, dass ich dort nie irgendwie bloed angeredet wurde. Es ist einfach nur eine rauere Ecke der Stadt. Allerdings spreche ich hier von West Croydon. Purley ist sehr nett, eigentlich komplett das Gegenteil. Die Zugverbindungen sind gut, oder eher theoretisch gut, Southern Rail ist der Anbieter und der streikt halt oft.
  11. Ich denke, Madrid sollte mit Barcelona aktiv den Dialog suchen. Irgendwelche nicht genehmigte und nicht verfassungskonforme Referenden zu unterbinden halte ich aber ebenfalls fuer korrekt. Zudem haette ein unabhaengiges Kalalonien die gleichen Themen, wie jedes andere Land, dass dies versuchte, Schotland. Erstmal ausserhalb der EU, EU Mitgliedsantrag neu stellen, etc... Zwischenzeitlich wandern Firmen ab. Ich ordne das ganze mehr in suedlaendische Heissbluetigkeit ein und wenig in Vernunft.
  12. Brexit. Wie geht´s weiter?

    ich denke, solange keine Gefahr fuer die Sicherheit des Landes oder eine Straftat besteht, ist eine Deportation unmoeglich. Normales Niederlassen, Arbeiten, und dgl. kann dzt. nicht behindert werden. Noch ist UK Teil der EU, auch wenn es den Brexiteers nicht passt, die Gesetze sind noch die Gleichen und sogar einklagbar, so man nicht die Anwaltskosten scheut. Nach Verlassen der EU wird das sicher anders.
  13. Fragen an Doppelstaatlern

    Mein Wissen ist, dass die EU immer wieder darueber redet, eine Art "Electronic Travel Authorization" fuer nicht EU Buerger einzufuehren. Dies wuerde auch dann fuer US Buerger und Canadians gelten, - ausgenommen Doppelstaatsbuerger zu EU Laendern. Das heikle darann ist, dass dies auch Briten betreffen duerfte, - solange sie nicht Doppelstaatsbuerger eines EU Landes bzw. Schengen-Landes sind. Bis heute wurde hier aber nichts weiter diskutiert, oder irgendwelche Gesetze besprochen.
  14. Brexit. Wie geht´s weiter?

    Ich hatte den Artikel durchgelesen. Das Problem beim Brexit ist, dass dieser nur auf Populismus fusst, und die Politiker selbst absolut keine Ahnung haben, wie sie den Brexit auch durchziehen koennen und wollen. Wuerden sie dem Volk auch eine klare Linie verkaufen, die Vorteile des Brexit herausarbeiten, was der Brexit wirtschaftlich bieten wuerde, dann waere es dem Volk leichter den Vorteil und die Sicherheit zu vermitteln. Staatsbuergerschaft und Immigration waere dann zwar auch wichtig, aber weniger wichtig, weniger getrieben von der Unsicherheit. In dem Artikel von der Zeit wird ja nicht beschrieben, dass die Antragstellerin Britisch werden will, weil sie es wegen der Identifikation zum Land hin will, sondern, um die ganzen Unsicherheiten zu beseitigen. Dafuer diesen Betrag aufzubringen, oder aufbringen zu muessen, und eine Auktion zu veranstalten ist ja schon witzig. Am Ende sollte jemand nicht Staatsbuerger werden, weil er dies muss, weil es keinen anderen Weg gibt, um Unsicherheiten wegen Brexit-Populismus aus dem Weg zu raeumen, sondern einfach nur nach der Frage, ob man sich mit dem Lande deren Kultur und Mentalitaet auch identifiziert. Mit Theresa May's Brexit-UK duerften sich weltoffene Buerger eher weniger identifizieren. Man stellt den Antrag, nur aus Gruenden der Unsicherheit, und kann sich dann im Ausland fuer diese Unsinn-Politik noch genieren.
  15. Feuer durch white goods

    Ich frage mich oft, warum bei uns in Canada hier nicht mehr passiert. Oft geht es hier nicht um Kuehlschraenke oder Waeschetrockner sondern einfach um falsche und unsachgemaesse Verkabelung, oder Kabelbraende und Standards die noch weit hinter Deutschland, und UK liegen duerften, - dies jetzt rein subjektiv von mir wahrgenommen..... Zudem kommt noch, dass es ganze Low Rise Condo Siedlungen oder auch Townhouses gibt, wo alles komplett aus Holz ist, und alles noch viel leichter uebergreifen kann. Zumindest wenn man sich hier in Ontario mal kritischer umsieht. Ist bei diesem Brand in London eigentlich die Bandursache eindeutig geklaert?
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