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London1

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  1. Du hast meinen Beitrag verstanden. So manch anderer Diskussionsteilnehmer ist leider schwer von Begriff.
  2. Ich wuesste eigentlich auch nicht, wass das brexitfreudige UK bei einer EU Wahl noch soll? Nur weil man den selbst ausgehandelten Deal in der eigenen Regierung nicht durchkriegt, und von einem Herauszoegern zum Naechsten geht, und dann irgendeine EU Richtline dazu verwendet, dennoch mitzuwaehlen. Was soll dieser Unsinn?
  3. Ich kann hier keine Parallelen erkennen, ausser dass es sich um zwei Frauen handelt. Die Persoehnlichkeiten sowie die Politik die sie machen sind fuer mich grundverschieden.
  4. Wenn ich darueber nachdenke, bin ich sogar froh, dass das ausgehandelte May-Deal im Unterhaus abegelehnt wurde. Dieses Deal haette nur weitere Jahre von sinnlosem Verhandeln und Diskussionen gebracht und die Unfaehigkeit an der Macht gehalten und die Unsicherheit auf mehrere Jahre einzementiert. Das Grundproblem des Brexit ist die populistische Herangehensweise an den Brexit ohne dem Volk brauchbare Alternativen zu nennen. Die im Referendum gestellte Frage war so unsinnig, wie wenn ich fragen wuerde "Sind Sie der Meinung, dass Angestellte und Selbststaendige in UK Steuern zahlen muessen?". Vielleicht haette ein gleichlautender Vertrag wie Norwegen, EFTA, oder eben gleichlautend wie die CH etwas fuer UK gebracht, so man einen Brexit wirklich wolle. An sonsten halte ich die EU Vollmitgliedschaft von UK als alternativlos. Ein UK ausserhalb der EU wird mit Sicherheit grosse wirtschaftliche und gesellschaftliche Rueckschritte mit sich nehmen und dem Populismus eine sehr glaubwuerdige Chance einraeumen. Theresa May macht das ja heute schon, indem sie aus "Vertrauen in die Politik" etwa ein zweites Referendum ablehnt staerkt sie den bisherigen Brexit-Populismus. Wir sind nun an einem Punkt angelangt, wo jemand in der Politik sachlich erkaleren muss, dass eis eine rosige Zukunft fuer UK ausserhalb der EU nicht gibt, deswegen Artikel 50 zurueckgezugen wird, und gegenueber dem Rest der 27 eine diplomatische Entschuldigung fuer die Fehltritte entsendet wird. Diese Initiatieve koennte von einem ehemaligen Regierungschef wie Tony Blair, oder einem Gordon Brown oder einem John Major ausgehen. Eines steht allerdings bisher schon fest, nie in der Geschichte hatte UK eine so schlechte Regierung, die so schlecht arbeitet, nichtmal weis was sie selbst will, dem Land so sehr schadet und weiter schaden wird, und nie war die Gesellschaft so gespalten darueber. Die bloedsden Kaelber waehlten sich ihren Schlaechter eben selber, oeder eine Knappe Mehrheit dieser Kaelber.
  5. Die USA haben eigenwillige Prozeduren, was die Einreise in ihr Land betrifft. Selbst als Canadier ist diese Vorgehensweise sonderbar und nicht mit normalen Gedanken nachvollziehbar. Zudem neigen US-Einwanderungsbeamte zu duemmlichen Fragereien und Schein-Kreuzverhoeren, die sich innerhalb von wenigen Minuten abspielen koennen. ( Abgesehen davon, dass illegales Arbeiten in den USA ohne SIN einem Menschen unserer Vorstellungen niemals irgendetwas bringt, ausser beruflicher Unsicherheit, rechtlichem Aerger, Strafverfahren, Kosten, und die SIN bekommt man nur mit passendem Visum ) Die NEXUS Card loest zumindest bei Geschaefts und Privatreise in die USA dieses Problem und ist ihr Geld wert. Als Canadier hat man allerdings sogar als Doppelstaatsbuerger zu einem anderen EU Land, etwa, die gesetzliche Verpflichtung mit Canadischem Pass in Canada wieder einzureisen. Offenbar brauchen Briten als Doppelstaatsbuerger und Einreise nach UK keinen Britischen Pass, - es reicht der Pass des anderen Landes. Ist man als Canadier mit canadischem Pass in Richtung USA unterwegs und hat noch auf Grund des Geburtsortes USA das Recht auf US-Pass, gibts allerdings keine Probleme oder duemmliche Fragerei.
  6. So einfach geht's nicht, denn Brexiteer-GB wird hier nicht so einfach durchwinken koennen, da sie den zu zahlenden Zoll als Einnahme bitter benoetigen werden. Der Aerger faengt ja fuer Brexiteer-GB gerade jetzt schon von weltwirtschaftlicher bzw. Welthandel-Sicht an. Container u. Handelsschiffe die das Brexiteer-UK Land heute verlassen werden in einigen Faellen erst nach dem Austrittsdatum aus der EU erst ihren Zielhafen erreichen. Bei langen Seewegen etwa nach China, Japan, Australien oder sonstwo wird dies bereits der Fall sein. Dort ist dann der Zoll als Drittland zu zahlen und dies wird finanziell schmerzlich, - als Land ausserhalb der EU, ohne irgendwelche geltenden Freihandelsvertraege oder sonstigen Abkommen. Etwa EU - Japan.
  7. Einfacher wird's nicht, und billiger auch nicht. Die Deutsche Staatsbuergerschaft ist meines Wissens relativ billig zu bekommen. Erfuellt man die Kriterien sind es 400 Euro? oder so? Jednfalls sind es nicht die Betraege die in UK fuer die Einbuergerung verlangt werden. Wohnort und Anwesenheitsnachweis duerfte die Meldeadresse sein. Zudem gibt es auch eine Art Permanent Residency ( heist in Deutschland aber irgendwie anders) als Bescheinigung nach 5 Jahren Anwesenheit, nach EU Gesetz. Diese ist aber auch leichter als in UK zu bekommen.
  8. Kann Trump auch denken? Oder die Brexiteers? Von Trump zu dem Gegenspieler von Soros, und zwar Viktor Orban, aber auch bei den Hardliner-Brexiteers scheint zumidnest die Ueberzeugung eines wirtschaftlichen Nullsummenspiels zu herrschen: Das Spiel geht so, dass der eine denkt, ich setze meine Interessen unter Druck und auch Erpresserei durch, und gewinne nur dann ( oder mache nur eben dann mein Land wieder grossartig), wenn der andere ein Verlierer ist. Bei diesem Nullsummenspiel wird dem einfachen Waehler auch vorsuggeriert, dass Weltwirtschaft oder globale Zusammenarbeit an Grenzen gestossen sei, und negativ sei und eine Miserie sei. Fuer diese Miserie ist entweder die EU, oder im Falle der USA eben China verantwortlich oder sonstige "boese" Vertraege, die "zu Gunsten der Anderen" ausgelegt seien. Langjaehrige Wirtschaftsvertraege oder Mitgliedschaften in Interessensgemeinschaften oder Handelsraeumen, die allen Laendern in der westlichen Welt Vorteile, Wohlstand und Frieden gebracht haben sind hierbei sehr rasch nebensaechlich geworden, an die gemeinsame Bewaeltigung von Klimawandel, oder Umweltthemen, bis hin zu Herausforderungen in der Sicherheitspolitik wird gleich vergessen bzw. abgekuendigt. Wenn UK die EU verlassen will, sollten sie lieber die EFTA oder dgl. ins Auge fassen. Egal ob UK geht oder nicht, es besteht die moralische Verantwortung in diesem Abgang, keine Buergerkriege wie eben in Nordirland der Fall war, wieder anzufachen oder dafuer die Grundlage zu schaffen. Fuer die Brexiteers ist das ein sehr schwer verstaendliches Thema. In dem Nullsummenspiel der Brexiteers kommt nur ihre eigene Selbstsucht und Selbstinteresse vor, die Lage in Nordirland, der dort geschaffene Friede scheint sie dabei wenig zu interessieren, auch nicht Versorgungsengpaesse von Lebensmittel oder Pharmazie. Warum auch? Denken koennen sie offenbar nicht.
  9. Die Maerkte setzten derzeit auf Vernunft, und dass es zu einer Einigung kommen wird. Das Thema wird in diesem Artikel beschrieben. Allerdings wird auch auf das Risiko des ungeordneten Brexit hingewiesen. https://diepresse.com/home/wirtschaft/boerse/meingeld/5565292/Das-Britische-Pfund-ist-ploetzlich-in-aller-Munde?from=suche.intern.portal
  10. Anfangs dachte ich, dass der Brexit ein Anfang des Zerfalls Europas sei. Das denke ich heute weniger. In Oesterreich hat die rechtspopulistische FPOe oft mit dem Thema "OeXIT" geliebaeugelt. Allerdings haben auch die Rechtspopulisten in der FPOe verstanden, dass das Chaos, dass in UK bevorzsteht, nichts bringt. Somit ist das Thema OeXIT vom Tisch. Wie in dem von mir im letzten Beitrag geposteten Presse-Artilel beschriebenen moeglichem Abzug von Airbus aus UK genannt, planen auch viele andere Firmen die Verlagerung oder den Abzug aus UK. Verwunderlich ist dies fuer mich nicht. Diese Planungen finden mit Sicherheit in jeder Firma statt, die international arbeitet, und um Unruhe unter den Angestellten zu vermeiden, werden diese Planungen auch nicht, bzw. noch nicht, gross kommuniziert. Fakt ist, dass sie stattfinden, denn alles andere waere fuer einen Geschaeftsfuehrer unverantwortungsvoll. https://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5569475/Tausende-Firmen-haben-Notfallplaene-fuer-ungeregelten-Brexit Hinzu kommt noch die ungeklaerte Frage von Nordirland. Verwunderlich, ja sogar eine Schande, ist der Umgang der Brexiteers hier. Irland, und Nordirland innerhalb der EU ist ein grosses Friedensprojekt. Diesen Frieden aufs Spiel zu setzen ist nicht nur unverantwortungsvoll, sondern eine Dummheit der Brexiteers.
  11. Artikel 50 ist zurueckzuziehen um einen No-Deal zu vermeiden. Ob die EU auf eine Verlaengerung einsteigt kann man nur vermuten, weis aber niemand. Zudem muesse man in UK einmal die Wahrheit sagen. Ein UK komplett ausserhalb der EU ( so wie im Referendum auch die "in or out question" es gefordert hat ) wird ein Unfug. Nun sind 3 Jahre vergangen, und man weis immer noch nicht, wie das Verhaeltnis von UK gegenueber der EU aussehen soll? Einen Deal wie Norwegen oder der CH wollte man ja explizit nicht, geforert hatte man einen individuellen Deal. Die EU hat sich auf etwas Individuelles mit UK eingelassen, dieses angeboten, und UK hat bisher im Parlament abgelehnt. Also, was genau will man nun in UK? - und wie will UK nun weitermachen?
  12. Die Duemmlichkeit der Brexiteers in UK scheint keine Grenzen und auch bis heute immer noch keine Einsicht zu kennen. Nun droht auch Airbus mit Einschnitten: https://diepresse.com/home/wirtschaft/unternehmen/5567834/Airbus-droht-mit-sehr-schaedlichen-Entscheidungen-fuer-Grossbritannien?from=suche.intern.portal Hier werden noch einige Firmen folgen.
  13. Nein, diese Diskussionen ( Unabhaengigkeit von Quebec) sind vorbei, und scheinen auch nichtmehr zu kommen, zumindest nicht auf diese Art.
  14. Ich weis es nicht, und exakt sagen kann das auch niemand. Frage in einem Reisebuero in UK was in einem solchen Fall gemacht werden soll.
  15. Meine Frage betrifft zwar weniger ein Aktiquitaetengeschaft, eher eine allgemeine Frage im Zusammenhang mit Brexit. Is es als Selbststaendiger in UK nach dem Brexit noch moeglich irgendwelche Dienstleistungen im Rest der EU anzubieten? - Mit grosser Wahrscheinlichkeit nein, da Dienstleistungen innerhalb der EU zu den 4 Grundfreiheten der EU gehoeren.
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