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petruschka

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  1. petruschka

    welche Waschmaschine ist gut und wo soll man sie kaufen?

    Miele ist schon gut, aber die wuerde ich nur fuer Familien mit Kindern empfehlen, wenn die Maschine wirklich zwei Mal am Tag laeuft. Bosch ist gut und erschwinglicher. 9kg ist aber wirklich riesig - koennte sinnvoll sein, wenn du dir erlauben kannst, selten zu waschen und alles in einem Waschgang erledigen kannst. Wenn du es ein wenig technikgeladen magst, wuerde ich noch Samsung in die Runde werfen, da gibt es eine riesige Spanne an Preissegmenten. John Lewis ist in meinen Augen unschlagbar, was das Preis-Leistungsverhaeltnis angeht. Man kann sich die Lieferslots aussuchen (geht auch schnell) und alles anschliessen lassen. Und preislich liegen wirklich nicht ueber anderen Anbietern. Fuer Angebote vielleicht noch mal bei ao.com gucken, aber vergleichen, was man dafuer bekommt. Bei John Lewis gibt es oft Extras wie z.B. laengere Garantie. Und wenn man like for like vergleicht, sind die nicht teurer. (In der Tuerkei werden viele white goods gefertigt - wir haben diese Woche eine neue Spuelmaschine von Neff einbauen lassen, die wurde auch dort zusammengebaut)
  2. petruschka

    Permanent Residence fuer EU Bürger

    Ohne Brexit-Sorgen jetzt kleinreden zu wollen, aber solche Fragen habe ich über Jahrzehnte hinweg immer mal wieder bekommen, das hat mit Brexit nichts zu tun. Mit sowas würde ich immer dickfellig umgehen. Im Laufe der Jahre haben mich allerdings die deutschen Grenzschützer bei der Ausreise am Hamburger Flughafen mit mehr unnützen Fragen zugelabert als die Gestalten von der Border Agency und deren Vor- und Nachfolgeorganisationen (ich glaube ja, die finden es einfach unvorstellbar, dass jemand, der in Deutschland geboren wurde ein anderes Land zum Leben vorzieht - "dabei schützen wir doch so toll!" 😉 )
  3. petruschka

    Brexit. Wie geht´s weiter?

    Komischerweise versuchen Brexiteers ja immer noch, uns den Schritt der US als "good for this country" zu verkaufen. Gerade nachdem es das erste Mal bekanntgegeben wurde, war Tory mouthpiece Isabel Oakeshott in Sunday Politics zu hoeren, wie sie diese voellig unfundierte Behauptung aufstellte, ohne weiter zu erklaeren, warum - sie faselte etwas von "Donald Trump hates the EU". Warum das automatisch gut fuer's UK sei, muss ja keiner mehr erklaeren heutzutage, warum auch. Das kommt dabei heraus, wenn man Sandkastenpolitik salonfaehig macht: "Wenn der gegen die EU ist, muss er ja automatisch uns moegen." Sie faselte glaub ich auch noch was davon, dass Steve Bannon das schon bestaetigt habe, aber das muss ich, wenn ich recht ueberlege, getraeumt haben. Selbst sie kann nicht so daemlich sein, so jemanden ernsthaft zu zitieren.
  4. petruschka

    Auswandern, wie soll ich das machen?

    Naja, ich sehe das Problem eher dann, wenn andere Entscheidungen UEBER ihn treffen, und das wird nun mal passieren, wenn man sich hier langfristig auf staatsgefoerderte Hilfe einlassen will. Das Ganze in einem Klima, das zunehmend systematisch gegen diejenigen aufgeheizt wird, die ein wenig mehr Beistand brauchen als die meisten von uns. In Deutschland alle Moeglichkeiten ausgeschopepft, und das soll hier besser werden?? Ich habe in den letzten Jahren gesehen, wie Freunde sich den Arsch aufreissen mussten, um Hilfe fuer ihren Sohn zu erhalten, bei dem auch ich zielsicher Spektrumsverortung haette vornehmen koennen. Beide Briten, beide campaigner, beide well spoken Akademiker mit Haaren auf den Zaehnen. Die haben ueber Jahre gekaempft, in einem System, das sie in- und auswendig kannten. Wie soll das denn hier fuer jemanden laufen, der sich nicht auskennt. Dessen Aufenthaltsstatus zudem ungewiss sein kann (PR kann man wohl vergessen, oder?) Es ist ja sehr loeblich, dass sich alle hier so positiv aeussern, aber hilft man Kautz damit? Eine Schnapsidee bleibt es doch trotzdem, wenn man sich mal das Klima und die ungewissen Umstaende von Europaeern in diesem Land anschaut - sorry wenn ich mich hier unbeliebt mache. Ich hoffe instaendig, ich behalte unrecht.
  5. petruschka

    Ueberweisung D/EUR --> GB/GBP

    Danke Ich nehm dann mal Transferwise. Oder Revolut.
  6. petruschka

    Ueberweisung D/EUR --> GB/GBP

    Wurde schon eine Million Mal gefragt, ich weiss, aber da sich das gern mal aendert und die letzten Eintraege zu dem Thema schon ein paar Monate alt sind : Was ist momentan der beste Weg, Geld von D nach GB zu bewegen? Waere das immer noch Transferwise? Ich werde in den naechsten Monaten ein, zwei Mal einen niedrig-vierstelligen Euro-Betrag nach GB (£-Konto) holen und moechte dabei moeglichst wenig Verlust haben. Tempo ist dabei eher unwichtig, aber drei Wochen warten moechte ich natuerlich auch nicht. Danke
  7. petruschka

    Zeigt Eure Schneebilder :)

    Meine Nachbarin, bless her, hat doch tatsaechlich gestern abend noch den Schnee von ihrem Rasen geraeumt... Wir dachten, das sei ohnehin vergebene Liebesmueh... (und wir trauen uns nicht aus dem Haus)
  8. petruschka

    Zeigt Eure Schneebilder :)

    That looks familiar...ist das Stoodley Pike Monument im Hintergrund?
  9. petruschka

    Brexit. Wie geht´s weiter?

    Du missverstehst mich. Ich bleibe nicht hier, weil ich glaube, dass es hier rosig wird - ich rechne fest damit, dass es ziemlich hart wird. Und meine direkte Situation ist alles andere als gesichert: Ich schlage mich seit unserem Wegzug aus London mit Freelancer-Jobs durch, mein Mann arbeitet für Carillion. Wir kommen trotzdem nicht automatisch zu dem Schluss, dass wir die Insel verlassen müssen. Und diese Entscheidung ist nicht in Erwartung blühender Landschaften gefällt worden. Die von dir angesprochenen Veränderungen in der Gesellschaft beobachte ich übrigens nicht erst seit Brexit. Da hat sich schon viel gerade in den letzten 10 Jahren verschoben, Brexit hat nur vieles nach oben gespült. Das Land ist ein anderes als es noch vor 20 Jahren war. Das gefällt mir auch nicht immer, aber ich reduziere GB nicht darauf.
  10. petruschka

    Brexit. Wie geht´s weiter?

    Ich verstehe ja, dass zurzeit jeder - ob Bleiber oder Brexodus-Teilnehmer - sich lautstark in seiner Entscheidung zu bestärken versucht. Aber Klischees sind ja nun in keiner Debatte hilfreich, ob nun vom “die ganze EU unterjochenden” Deutschen oder vom ständig sturzbesoffenen Briten. Inwieweit sich diejenigen, die noch hier sind, vom Brexit bedroht fühlen, ist doch sehr von der Situation des Einzelnen abhängig. Nur weil es für einige “on the ground” nicht ganz so schlimm aussieht wie für andere, sind diejenigen, die bleiben ja noch lang nicht naiv.
  11. petruschka

    Brexit - once again

    Ich glaube, an diesen Worten zeigt sich, wie verschieden wir die Situation wahrnehmen. UK ist fuer mich kein "Gastland" sondern mein Zuhause. Gaeste kommen nur voruebergehend, ich bin aber hier um zu bleiben, und das auch schon ein wenig laenger. Da dann ploetzlich durch Reifen springen zu muessen, nachdem ich hier jahrzehntelang brav meine Steuern entrichtet habe (nicht dass ich diese bloede Messlatte in Sachen "contributing" allzu sehr schaetze), macht mich natuerlich nicht gluecklich, aber D ist da auch keine Alternative und als sicheren Hafen nehme ich es auch nicht wahr. Eher als letzte Loesung if all else fails. Ich bleibe uebrigens. Aber es geht auch nicht nur um mich.
  12. petruschka

    Brexit - once again

    Generell wuerde ich ja auch immer sagen, eine stabile Demokratie muss sowas aushalten. Aber ich bin mir ueber die letzten Jahre immer weniger sicher, wie stabil westliche Demokratien allgemein sind. Die fallen ja nicht vom Himmel, daran muss staendig gearbeitet werden. Und da fange ich an, den von Che oben beschriebenen dog whistle effect zu sehen. Die Grenzen des Zumutbaren werden ganz langsam, Stueck fuer Stueck verschoben. Das gilt uebrigens nicht nur fuer Deutschland. Der Frosch im langsam zum Kochen kommenden Wasser (jaja, ich weiss, das ist wissenschaftlich Bloedsinn, weil der Frosch in der Tat vorher rausspringt). Die oeffentliche Debatte verroht zusehends. Wir sehen doch jetzt schon in der Diskussion um den Trump-Besuch. Trump poltert dumpfdumm, dass er nicht kommen will. Als Sadiq Khan dann darauf hinweist, dass er wohl gemerkt hat, dass er in London nicht willkommen ist, handelt er sich die volle Alliterations-Dusche von Boris Johnson ein: "puffed up pompous popinjay" (speak for yourself mate!). No. 10? Findet das nicht schlimm. Usw usf... Das bestimmt dann den Ton. Und wenn der erstmal den Bach runtergeht, muss man sich auch keinen Respekt mehr zeigen.
  13. petruschka

    Verlasst ihr die Insel?

    Das fasst es glaube ich ganz gut zusammen.
  14. petruschka

    Verlasst ihr die Insel?

    Interessant finde ich die auffaellige Diskrepanz zwischen dem Abstimmungsergebnis oben und den oeffentlichen Absichtsbekundungen aktiver Forumsmitglieder, die Insel zu verlassen (womit ich mich nicht nur auf diesen Thread beziehe). Ich habe zumindest den Eindruck, dass ein grosser Teil der alteingesessenen Vielposter zumindest mit dem Gedanken spielt zu gehen. Dem gegenueber stehen die fast 60% der Umfrageteilnehmer, die eigenen Angaben zufolge bleiben werden. Dabei kann das Abwandern der Alteingesessenen natuerlich viele Gruende haben.
  15. petruschka

    Brexit. Wie geht´s weiter?

    Da stimme ich dir zu, aber vulgaerer und alberner als die droege deutsche Version war sie schon immer. Ich beobachte allerdings heutzutage, dass immer mehr Partei- und persoenliche Interessen den Interessen des Volkes vorangestellt werden und dass politische Entscheidung von diesen Interessen getrieben werden. Und das Wahlvolk macht's mit.
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